33.0 Einsatzkasten
Soll eine geringe Saatmenge bei großem Reihenabstand gesät werden, ist es zweckmäßig, den Ein-
satzkasten (Fig. 1400) zu verwenden. Hierdurch lassen sich die Restmengen, die nicht ausgesät
werden können, bis auf ein Minimum reduzieren.
Die Einsatzkästen vor den Sägehäusen montieren, die beim Säen der Feinsämereien zum Einsatz
kommen. An den beiden äußeren Saatkastenausläufen
lassen sich keine Einsatzkästen montieren.
Bel Verwendung der äußeren Saatkastenausläufe
ist es erforderlich, die jeweils zweiten Teleskop-
rohre von außen zu demontieren und das Teleskoprohr von den Außenscharen zu dem zweiten Sä-
gehäuse von außen zu führen. Ein Anwärmen der Faltenbälge mit heißem Wasser oder Heißluft (z.
B. aus einem Fön) erleichtert diese Arbeit.
Bet der Aussaat von schlecht fließendem Saatgut sind vor dem Einbau des Einsatzkastens die Rühr-
gummi nach Fig. 140/2 bzw. 14013 zu montieren, um auch die letzten Reste von Saatgut aus dem
Einsatzkasten zu entfernen.
Montage:
Einsatzkasten (Fig. 140/1) im Saatkasten positionieren. Abdeckzunge (Fig. 140/4) mit Abdeckblech
(Frg. 14015) innerhalb und Befestigungsplatte
(Fig. 14016) außerhalb des Einsatzkastens mit Flach-
rundschraube
M6 (Fig. 140/7) und Flügelmutter
(Fig. 140/8) befestigen. Die Befestigungsplatte
greift mrt ihrem ausgeprägten Haken unter die Rührwelle.
34.0 Saatkastenunterteilung
In Hanglagen kann das Saatgut zur hangabwärts liegenden Seite im Saatkasten fließen, so daß der
Saatkasten ungleichmäßig gefüllt ist. Dies wird durch den Einbau von Saatkastenunterteilungen
(Fig. 141/1) verhindert.
Die Aussaatstärke ist auch am Hang an allen Scharen gleich groß
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