SICHERHEIT Dieses Dokument liefert alle benötigten Anweisungen für die Installation und die Bedienung der unterbre- chungsfreien Stromversorgung PYRAMID-PLUS. Für die Sicherheit des Personals und der Anlage ist es wichtig, dieses Handbuch, vor dem Arbeiten an dieser Anlage, vollständig zu lesen und verstanden zu haben. Beschreibung der Symbole auf der USV: GEFÄHRLICHE SPANNUNG (rot-gelb) LESEN SIE BITTE DIE BEDIENUNGSANLEITUNG (schwarz-gelb)
• Risiko des elektrischen Schlags! Teile im Innern der Anlage werden von der Batterie aktiviert, auch wenn das Netz nicht angeschlossen ist. • Zum Anschließen des Interfacekabels schalten Sie die USV aus. Verbinden Sie das Netzkabel erst wieder nach dem Sie die Kabel angeschlossen haben. WARNUNGEN ZUR BATTERIE •...
TRANSPORT Die USV- Schränke müssen während des Transports immer senkrecht befördert werden. Anmerkung: Der Transport der USV ist vorsichtig und sorgfältig durchzuführen. Transport: können entweder einen belstabler oder einen Hubwagen für den Transport zum Aufstellungsort ver- wenden, vorausgesetzt, die abnehmba- re Seitenwand ist abgeschraubt.
AUFSTELLUNG Wird die Aufstellung nicht entsprechend den Richtlinien des vorliegenden Handbuchs durchgeführt, dann könnte sich das auf den Betrieb und/oder die Zuverlässigkeit der USV negativ auswirken. Einführung WARNUNG!!! • Schalten Sie die USV- Anlage nur in Anwesenheit von bevollmächtigtem Personal ein. •...
Anschluss der Starkstromkabel Vorsicht! Nur bevollmächtigte Personen dürfen die USV oder die Batterien installieren oder warten. Der Netzanschluss der USV sollte direkt vor Niederspannungshauptverteilung abgehen. Die Ein-/Ausgangskabel können entsprechend der Tabelle unten dimensioniert werden. Die elektrischen Anschlüsse müssen mit Erdleitung verbunden werden. Die Kabel werden an einer Klemmleiste in der Basis des USV- Schrankes angeschlossen.
Seite 11
BATTERIE GLEICHRICHTER SICHERUNGEN EINGANGSSICHERUNG Separater, externer By-Pass WEIßES Anschlüsse KABEL BATT (+) BATT (-) Die 3 weißen Kabel werden entfernt wie gezeigt in Bild 3-2. Die Bypass-Kabel für die 3 Phasen einschl. N, kommend vom separatem Bypass, werden mit den Anschlüssen L1-L2-L3 und N3 verbunden.
Seite 12
zum elektronischen Bypass vom elektronischen Bypass und Wechselrichter Anschluss mit gebrücktem Bypass Zum Gleichrichter Batterie Eingang AC Eingang AC Ausgang Eingangsklemmen Ausgangsklemmen zum Verbraucher. zum elektronischen Bypass vom elektronischen Bypass und Wechselrichter Separater Bypass-Anschluss Separater Bypass- Eingang Zum Gleichrichter Batterie Eingang AC Eingang AC Ausgang...
Seite 13
Stellen Sie sicher, dass die Schalter der USV alle auf “0” stehen. 1) Legen Sie die Netzkabel, die von der NSHV kommen auf die Anschlüsse B, wie in Bild 3-2-C, D, E. ACHTUNG!!! BITTE ACHTEN SIE AUF DIE RICHTIGE PHASENFOLGE. Bei falscher Phasenfolge erscheint die Meldung A21/A39 “PHASE TAUSCHEN”...
Entfernen Sie die Batteriesicherungen vor dem Anschluss des Batterieschutzschalters ACHTUNG!!! (BAE) während der Batterieinstallation (auf "0" stellen) 3) Verbinden Sie die Kupferschiene für die Erdung, mit der Netz-Erdung. Anmerkung: Die Verbindung von Erde und N muss entsprechend den nationalen Regeln ausgeführt werden.
Seite 15
Batterieschutzschalterbox In der USV ITF3 Leiterkarte BATT. CB Batterie- sicherung Zum USV- USV Batteriestrangverbindung Zum USV- Schrank Bild 3-3-a k C bi (Mit Batteriesicherung)
3.4.4 Übertragung von Störmeldungen (USV-Server) Für die Kommunikation mit der USV können potentialfreie Relaisalarmkontakte oder der RS232 Kommu- nikationsport verwendet werden. Der Benutzer kann die Information über jeden möglichen Alarm wie " niedrige Batteriespannung“ „Netzausfall“ „Last am Bypass" bekommen. Die Relaisschnittstelle AS400 und Windows NT sind eine spezielle Ausgabe für die Systeme.
Seite 17
Elektronisch gesteuerter Bat- terieschutz- schalter Steuerkabel Zur ITF3 Verbindung der USV Batterie (mit Bild 3-3-b Batterieschutzschalter) USV- (OPTIONAL) Schrank Eingang Batterie- Not-Aus schutzschalter Die Steuerkabel dieser Option müssen abgeschirmt sein und müssen von den Span- ACHTUNG!!! nungskabeln entfernt installiert werden. Die Definition des RS232 Port (bei RS330 Board und DB9 Buchsen) : RS232 Signal Gnd (isoliert) RS232 Receive...
Seite 18
Die Einstellungen für den Microsoft NT server® , IBM AS400® etc. werden vom System-Operator vorge- nommen. Line / Netz Eingang des Batterie- Not-Aus Netzausfallrelais Batterieunterspan- Bypass-Betrieb schutzschalters nungsrelais oder allgemeines Alarm- relais ITF3 Board Anschlußdetails Bild 3.4...
FRONTDISPLAY Einführung Das Frontdisplay der USV, bestehend aus einer 2-zeiligen alphanumerischen Anzeige, 6 Statuslampen und 4 Funktionstasten, erlaubt die vollständige Überwachung des Status der USV. Das Blockdiagramm hilft, den Betriebsstatus der USV zu erfassen. Durch Verwenden der Funktionstasten kann der Bediener sich auf unterschiedlichen Menüs bewegen und div.
Seite 20
ALARM BESCHREIBUNG A1 BYPASS-FEHLER Fehler Im Bypass Mögliche Gründe: 1) Möglicherweise sind Teile des Bypasses defekt. Rufen Sie den Service WECHSELRICHTER- Das digitale Startsystem des Wechselrichters ist ausgefallen FEHLER Mögliche Gründe: Interner Fehler. . Rufen Sie den Service. A3 3 ÜBERTEMP Wiederholte Überlast der UPS, 3 mal in 30 min.
Wenn die Batterieladung niedrig ist, zeigt diese Meldung, dass die Lade- A18 BATT: KAPAZITÄT periode nicht vollständig ist. Wenn ein Netzausfall während dieser Mel- GERING dung auftritt, ist die Batteriebetriebszeit nicht erreichbar. Die USV wird alle 15 Sek einmal piepsen. Batterietest abgebrochen.
Seite 22
: Die Warnmeldung auf der LCD-Anzeige ist gültig STATUS WARNING ! Beim Hochlauf prüft die USV- Steuerung die Netzspannung, Frequenz, Batteriespannung. Wenn diese Pa- rameter normal sind, dann startet die USV. WECHSELRICHTERSTART : Wenn der Wechselrichter nicht arbeitet versucht die Steuerung erneut zu starten. Dann steht diese Mel- dung in der ersten Zeile der LCD-Anzeige.
Beschreibung des Menüs Im Untermenü können Sie sich mit der DOWN- Taste bewegen. Wenn der Submenüpunkt eine Option hat, dann können Sie die Optionen durch blättern mit der PLUS- und MINUS- Taste ändern. Durch Drücken der ENTER-Taste wird die Option ausgewählt. Wenn Hauptmenü...
Hauptmenü Die Punkte des Hauptmenüs sind in der folgenden Tabelle beschrieben. Mit der Abwärtstaste können Sie sich im Hauptmenü bewegen. Main Menü item Funktion STATUS MENÜ Die Statusmeldung zeigt den USV Status an → Eingabetaste "zum Submenü Messungen " MEASURES MENÜ →...
Menüpunkte INFORMATION Dieses Menü gibt Informationen über die USV. Punkte des Submenüs Funktion Wenn die USV mit dem Netz synchron ist SYNC:OK ,wenn nicht syn- chron, dann SYNC:-- SYNC :OK COMM :OK Wenn die Kommunikation aktiviert ist COMM:OK ,wenn nicht aktiviert, dann COMM:-- POWER: …….
COMMAND Menü Items In diesem Menü können Sie Befehle an die UPS geben. Punkte des Submenüs Funktion Wird benutzt zum Ein/Ausschalten des akustischen Alarms. Wenn Sie die ENTER-Taste drücken, wechseln Sie die Option. Einmal SOUND : ON/OFF drücken EIN, nochmals drücken AUS. In der Option AUS ist der akustische Alarm abgeschaltet.
Menüpunkte von TIME Sie sehen Datum und Zeit der Uhr der USV, und Sie können Datum und Zeit einstellen. Punkte des Submenüs Funktion TIME : 23 :15 Zeit DATE : 11-10-2001 Datum SET HOURS: 11 (+) und (-) stellt Stunden (0-23) ein SET MINS : 38 (+) und (-) stellt Minuten (0-59) ein SET DAY : 21...
BEDIENUNGSANWEISUNG Blockschaltbild: Elektr. Bypass Nr.1 Netz- Verbraucher Eingang (F1-F2-F3) Gleichrichter Wechselrichter Trenntrans- Elektr. formator Bypass Nr.2 Batterie BAE = Batterieanschlusseinheit (optional) Einschaltvorgang von 10 bis 30 kVA Die folgenden Schritte sollen genauestens befolgt werden. Sollten Alarme auf dem Display auftreten, müssen diese erst abgearbeitet bzw.
Einschaltvorgang von 40 – 200 kVA Stellen Sie sicher, dass alle Schalter und Sicherungen (S1, S2, S3 und S4 sowie die externe BAE) in „OFF“- Position stehen. Bemerkung: S6 sollte immer in „Normal“- Position stehen. Es ist die Stellung für On-Line- Betrieb.
Seite 31
Umschaltung auf Netzbetrieb (Servicebetrieb) von 40 bis 200 kVA Dieser Vorgang sollte durchgeführt werden, wenn vom Normalbetrieb (Wechselrichterbetrieb) auf Netzbetrieb umgeschaltet werden soll. Diese Prozedur ist notwendig, wenn für Servicearbeiten oder bei Störungen auf Netz umgeschaltet werden soll. Drücken Sie die Pfeiltaste auf dem Anzeigedisplay bis dort die Anzeige „COMMAND MENU“ er- scheint.
Wenn auf dem Anzeigendisplay „MAINT SWITCH ON!“ erscheint, dann wird der manuelle By- pass- Schalter S3 abgeschaltet („0“- Position). Jetzt werden die Verbraucher über den statischen Bypass- Schalter versorgt. Auf dem Anzeigedisplay wird jetzt „Inverter Start“ und danach „Status Normal!“ angezeigt. Die grüne Wechselrichter LED leuchtet.
Seite 33
Wenn auf dem Display „A7 BATTERY LOW“ angezeigt wird, gibt es auch einen akustischen Alarm. Die EDV- Anlage oder Verbraucher sollten jetzt heruntergefahren werden. Die Batterien sind in weni- gen Minuten entladen. Wenn das Netz wieder kommt, fährt die USV automatisch wieder hoch.
PARALLELBETRIEB (OPTIONAL) Einführung Die PARALLEL-Verbindung des PYRAMID-PLUS SYSTEMS ergibt eine höhere Sicherheit durch redundanten Betrieb. Arten des Parallelbetriebs 3 Arten des Parallelbetriebs: • SYMMETRISCHER PARALLEL Betrieb • REDUNDANT Parallelbetrieb • HOT STANDBY Betrieb VORSICHT!!! Setzen Sie den Betriebsmodus parallel verbundener USV nicht auf ON-LINE. Es könnte ein ernsthafter Schaden auftreten.
Parallel Operation Mode Fault Codes FEHLER BESCHREIBUNG Die Slave-USV sucht nach demselben Betriebsmodus wie die Master-UPS. Wenn sie unterschiedlich sind, erscheint diese Meldung auf der LCD-Anzeige. A23 MODE FAILURE Ändern Sie den Betriebsmodus der Slave-USV über das Menü: Einstellungen. Vergessen Sie nicht 3 Sekunden lang die Eingabetaste zu drücken. Schalten Sie die Slave-USV aus und wieder ein.
Seite 38
Option: Parallelschaltschrank, bauseits vorhanden. Parallelschaltung von USV Bild 6-2...
Seite 43
Anordnung der Schalter und Sicherungen und Bild 6-4-a Signalkabelverbindungen für Parallelbetrieb (10-15-20 kVA) Anordnung der Schalter und Sicherungen und Bild 6-4-b Signalkabelverbindungen für Parallelbetrieb (30 kVA)
Seite 44
DIGITAL ANALOG Anordnung der Schalter und Sicherungen und Bild 6-4-c Signalkabelverbindungen für Parallelbetrieb (40-60 kVA) DIGITAL ANALOG Anordnung der Schalter und Sicherungen und Signal- Bild 6-4-d kabelverbindungen für Parallelbetrieb (80 kVA)
USV Einschaltbeschreibung im Parallelbetrieb Verfahren zur Einstellung der USV’s auf Parallel- oder Redundant- Betrieb: Alle Schalter und Sicherungen (S1, S2, S3 und S4 sowie externe BAE’s) sind in “OFF” “0” und der Kipp- schalter S6 in “NORMAL” Stellung. Schalten Sie die parallel verbundenen USV- Anlagen, USV1 und USV2 nacheinander ein: Vergewissern Sie sich, dass beide USV- Anlagen für parallelen Betrieb entsprechend den Diagram- men im Abschnitt “INSTALLATION PROCEDURES”...
Prüfen Sie, ob die rote Bypass-LED auf dem Display von beiden USV leuchten. (statischer Bypass- betrieb) Schalten Sie den Schalter S3 (Wartungs-Umgehung) beider USV ein. Schalten Sie den Schalter S4 (AC-Ausgang) beider USV aus. Schalten Sie den Schalter S1 be ider USV- Anlagen sowie S0 (F1-F2-F3) aus.
Interface Das Int erface Serielle Schnittstelle Hilfe des serielle n Interfaces, dass in Ihrem System installiert ist, kan n man alle Inform ationen über die SV bekommen . Alle gemessenen Parameter und Alarme können übe rwacht werden. Dieser Port ist interaktiv, und Sie können die folgenden Befehle nutzen:...
7.3.1 Konfiguration der Hardware Alles notwendige für die Verbindung einer USV mit einem Modem ist wie folgt: • PC mit Modem • WINDOWS 98 • Verfügbare USV Steuersoftware • DUMP-Modem verbunden mit der USV Um diese Funktion auszuführen, sind ein PC mit USV Steuersoftware und ein externes oder internes Mo- dem, welches mit der Telefonleitung verbunden ist, erforderlich.
Interface-Verbin dung potentialfreie Kontakte Einige wichtige Ereignisse könn en über diese Verbindung überwacht werden. Jedem Ereignis ist ein Re- is auf der Interface-Karte zugeordnet. Die Relais haben NC-C-NO-Kontakte. Die Kontakte sind auf Klem e m n geführt. se ind: • ETZFEHLER •...
HANDBUCH FÜR DEN BETREIBER WARNUNG! Es gibt im Innern der Anlage keine vom Kunden zu bedienende Komponenten. Öffnen Sie nicht das Ge- häuse und v ersuch en Sie nicht, die Anlage zu warten. Hohe Spannungen stehen an, auch wenn die An- age abgesc haltet ist.