BEDIENUNG
4.2.2.
KETTENANTRIEBSSYSTEME
Bei Auslieferung ist die Kette optimal gespannt und muss auch nach langer
Nutzung des Antriebs nicht nachgespannt werden. Die Kette unterliegt durch
Muskel- und Motorkraft einer permanenten Zugbelastung und führt im Laufe
der Zeit zu einer Längung. Die optimale Kettenspannung bleibt jedoch durch
den Kettenspanner erhalten und beugt einem Durchhängen der Kette vor.
Lassen Sie die Kette dennoch in regelmäßigen Abständen von einer qualifi-
zierten Fachwerkstatt überprüfen, da ein zu hoher Verschleiss das Kettenblatt
sowie den Zahnkranz beschädigt.
4.3.
BREMSANLAGE
Ihr Ruffian ist mit hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet, die Sie bei
Bedarf schnell und sicher zum Stehen bringen. Benutzen Sie beide Bremsen
gleichzeitig für eine optimale und sichere Bremsung. Der linke Bremshebel
wirkt auf die Vorderradbremse, der rechte Bremshebel auf die Hinterrad-
bremse.
Die Bremsanlage verfügt über einen vollautomatischen Belagsausgleich.
Dieser gleicht den Verschleiß der Bremsbeläge aus und sorgt dafür, dass der
Druckpunkt der Bremse stets gleich bleibt.
Die Vorderradbremse hat eine stärkere Verzögerungswirkung als
die Hinterradbremse. Üben Sie also den gezielten Einsatz der Vor-
derradbremse, um sich mit ihrer Kraft vertraut zu machen.
Beim kraftvollen Betätigen der Vorderradbremse besteht Über-
schlagsgefahr: Ihr Hinterrad könnte sich so anheben, dass Sie über
den Lenker stürzen.
-> Ziehen Sie den linken Bremshebel weniger stark oder geben Sie
den Bremshebel frei, wenn Sie bemerken, dass das Hinterrad an-
steigt.
Nach Bremsungen, insbesondere nach längeren Abfahrten, können
Bremsscheiben, Bremszange sowie Schnellspanner und Achsmuttern
sehr heiß werden.
-> Fassen Sie mit Ihren Händen nach stärkeren Bremsungen nicht an
die Bremsscheiben. Sie könnten sich Verbrennungen zuziehen.
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