2.2.
Elektroanschluss
Die gesamte elektrische Installation der einzelnen Komponenten der
Heizungsanlage darf nur von einem autorisierten Fachunternehmen
durchgeführt werden. Dabei sind alle Arbeiten gemäß den VDE-
Vorschriften (z.B. VDE 0105, VDE 0116, VDE 0100 etc.) sowie den
technischen
Anschlussbedingungen
des
örtlichen
Stromlieferanten
auszuführen.
2.3. Anschlüsse des RG3 2Lh/2Rh
Die Anschlüsse des Sicherheitswärmetauschers, des Rücklaufs und der
hinteren Entlüftungsmöglichkeit befinden sich auf der Seitenfläche und
können immer durch eine Revisionsöffnung (siehe Abb. 2) über den
Brennraum erreicht werden. Die Anschlüsse des Vorlaufs, der vorderen
Entlüftungsmöglichkeit, sowie die Tauchhülsen für die Temperaturfühler
befinden sich jeweils seitlich am Abgassammler (siehe Abb. 2). Für die
Zugänglichkeit ist hier eine Öffnung in der Kaminverkleidung vorzusehen!
Zu Transportzwecken sind die Anschlüsse mit Transportschutzeinrichtun-
gen versehen. Diese sind bei Montage zu entfernen. Die Anschlüsse sind
eindeutig beschriftet und dürfen nicht anderweitig verwendet werden!
Genauso darf die integrierte Sicherheitseinrichtung (Sicherheitswärme-
tauscher) nicht zum Erwärmen von Wasser verwendet werden. Wir
empfehlen die Verwendung von geraden oder abgewinkelten Radiator-
verschraubungen für die Rohranschlüsse.
Die Einbindung in eine Heizungsanlage kann nach Abbildung 2 erfolgen.
Bitte beachten Sie: Die Abbildung 2a zeigt eine Möglichkeit wie der
RG3 2Lh/2Rh in eine bestehende Heizungsanlage integriert werden kann.
Diese ersetzt allerdings nicht die ausführliche Planung der Installation
durch ein Fachunternehmen.
Wir empfehlen eine Mindestrohrnennweite bei Heizungsleitungen von:
Kupferrohr; min. 28 x1,0 mm oder Stahlrohr; min. 1" (DN25, 33,7 x
3,25mm). Es dürfen innerhalb der Heizkammer keine Kunststoffrohre oder
Verbundrohre
verwendet
werden.
Sofern
„temperaturbeständige"
Dichtungen (> 140°C) bei metallischen Rohrleitungen (Presssysteme)
verwendet werden, dürfen diese Rohrleitungen nicht im Strahlungsbereich
(200 mm Entfernung) abgasführender Bauteile verlegt sein.
Grundsätzlich hat jedoch die Einbindung nach Auslegung durch ein
Fachunternehmen zu erfolgen.
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