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Pegelung Des Transducers; Presets; Einstellungsbeispiele Für Clean-, Crunch- Und Lead-Sounds - Spl 2601 Bedienungsanleitung

Lautsprecher- und mikrofonierungssimulation
Inhaltsverzeichnis

Pegelung des Transducers

Presets

Alle drei Regler am Transducer (Speaker Action, Miking Level, Output Gain) sind pegelbeein-
fl ussend. Daher ist es wichtig, ihr Zusammenwirken zu verstehen und sie dementsprechend
einzustellen. Die Regler haben absichtlich eine prozentuale Skalierung, da eine Skalierung
in dB nicht ableitbar ist. Das Eingangssignal selbst – vom Gitarrenverstärker kommend – ist
bereits ein Leistungssignal, das nicht mehr in dB Line-Pegel mess- und darstellbar ist. Daher
ist ein 0-dB-Eingangspegel, auf den sich alle weiteren Pegelsteller beziehen könnten, nicht
defi nierbar. Weil dieser Referenzpunkt fehlt, kann auch für die folgenden Regler keine dB-
Skalierung festgelegt werden.
1. Stellen Sie als Ausgangspunkt die Regler Speaker Action, Miking Level und Output Gain
auf 50%.
2. Um die nachfolgende Peripherie mit guten Pegelwerten zu speisen, regeln Sie den Pegel
am Output Gain* entsprechend.
3. Für die Klangeinstellungen am Transducer stehen Ihnen die vier Kippschalter sowie der
Speaker Action- und Miking Level-Regler zur Verfügung.
Bei geringer Speaker Action klingt das Signal sauber und defi niert. Eine höherer Speaker
Action-Wert hat eine stärkere Kompression und mehr Obertöne bis hin zur leichten
Lautsprecherverzerrung zur Folge.
Ein geringer Miking Level-Wert liefert mehr Höhen und feinere Obertöne bei schlanken
Mitten. Mit zunehmendem Miking Level dickt das Signal auf. Mitten und Bässe werden
komprimiert und in den Vordergrund gerückt.
4. Pegeländerungen durch Speaker Action und Miking Level gleichen Sie durch Regelung am
Output Gain* aus.
*: Der Output Gain-Regler wirkt nur auf die Line-Ausgänge. Wenn Sie den Mic Level-
Ausgang nutzen, regeln Sie den Pegel am nachfolgenden Mikrofonvorverstärker.
Betrachten Sie die Pegelung des Transducers nie isoliert. Berücksichtigen Sie vielmehr wie
bei der herkömmlichen Arbeit mit einem Verstärker/Box-Set immer die Interaktion mit der
Pegelung des Gitarrenverstärkers. Hier insbesondere den Vorverstärker- und Master Gain.
Nur so entsteht der Klang einschließlich aller Verzerrungsanteile, der sich aus Vor- und
Endstufenverzerrung zusammensetzt. Die Endstufenverzerrung einzubeziehen ist klang-
lich entscheidend, daher ist das Konzept des Transducers darauf ausgelegt, wie eine Box
verstärkte Signale mit bis zu 200 Watt an 8 Ohm verarbeiten zu können.
Bitte beachten Sie die Hinweise zum Anschluss des Gitarrenverstärkers am Transducer auf
Seite 11!
Einstellungsbeispiele für Clean-, Crunch- und Lead-Sounds
So wie Sie zu Ihrem Gitarrenverstärker eine Box auswählen würden, können Sie den
Transducer nach diesen Presets einstellen. Die angegebenen Regler- und Schalterstellungen
beziehen sich auf die dementsprechend verwendeten Gitarrenverstärker und dienen nur als
grobe Orientierung.
Speaker Action und Miking Level bestimmen sowohl den Grundcharakter des Sounds als
auch die Pegelverhältnisse enorm. Hier sollten sie frei experimentieren. Da das Transducer-
Signal ein Vollsignal ist (20 Hz - 20 kHz), sollten sie den Grundklang ohne dahinter geschaltete
Equalizer abhören. Haben Sie Ihren Klang gefunden, kann mit allen zur Verfügung stehenden
Effekten experimentiert werden.
WARNHINWEIS
Sollte bei angeschlossenem Verstärker die Signal-LED leuchten, ohne dass ein Signal anliegt
oder das Grundrauschen des Gitarrenverstärkers zu hoch ist (Vorschaltgeräte können den
Rauschpegel stark erhöhen), könnte der Gitarrenverstärker hochfrequent schwingen.
In diesem Fall regeln Sie den Master-Regler des Verstärkers soweit zurück, bis die LED
erlischt. Hochfrequentes Schwingen kann den Gitarrenverstärker überlasten und zu
Schäden führen! Dies steht nicht im Zusammenhang mit dem Transducer, sondern resultiert
aus konstruktionstechnischen Eigenheiten des Verstärkers.
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Transducer
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