Pos : 169 /100 Sig ma/100 BA Z entrifugen (Standardmodul e)/080 Wartung und Ins tandhaltung080-0010-0040 Glas bruch @ 28\mod_1405320623434_6.doc x @ 194899 @ 3 @ 1
8.1.5
Glasbruch
VORSICHT
Pos : 170 /010 Uni vers almodul e/Leerz eile @ 0\mod_1202116244500_0.doc x @ 112 @ @ 1
Pos : 171 /100 Sig ma/100 BA Z entrifugen (Standardmodul e)/080 Wartung und Ins tandhaltung080-0020 Sterilis ation und Desi nfekti on von R otor kammer und Zubehör @ 28\mod_1405320626090_6.doc x @ 194927 @ 2 @ 1
8.2
Sterilisation und Desinfektion von Rotorkammer und Zubehör
GEFAHR
Pos : 172 /010 Uni vers almodul e/Seitenwechs el @ 0\mod_1202116244312_0.doc x @ 103 @ @ 1
Version 04/2007, Rev. 2.8 vom 12.02.2015 • sb
Originalbetriebsanleitung
Bei Glasbruch müssen sämtliche Splitter sofort und vollständig (z.B. mit
einem Staubsauger) entfernt werden. Gummieinsätze müssen erneuert
werden, da auch nach gründlicher Reinigung nicht alle Glaspartikel
entfernt werden können.
Glassplitter beschädigen die Oberflächen-Beschichtung (z.B. Eloxal) der
Becher, es entsteht Korrosion.
Glassplitter im Gummieinsatz der Becher verursachen weiteren Glasbruch.
Glassplitter im Schwenklager der Tragbolzen verhindern ein gleichmäßiges
Ausschwingen der Becher und Vielfachträger, es entsteht Unwucht.
Glassplitter in der Rotorkammer verursachen durch die starke Luft-
umwälzung einen Metallabrieb. Dieser feine Metallstaub verunreinigt nicht
nur die Rotorkammer, den Rotor sowie die Proben sehr stark, er
beschädigt auch die Oberflächen der Zubehörteile, der Rotoren und der
Rotorkammer.
Entfernen der feinen Glassplitter und des Metallstaubs aus der
Rotorkammer:
•
Rotorkammer im oberen Drittel dick mit Vaseline oder dergleichen
einfetten.
•
Rotor anschließend für einige Minuten bei mittlerer Drehzahl (ca. 2.000
-1
min
) rotieren lassen. Während dieser Prozedur werden Staub und
Glasteilchen auf der Fettschicht gebunden.
•
Anschließend die Fettschicht mit Staub und Glassplittern mit einem
Lappen entfernen.
•
Vorgang gegebenenfalls wiederholen.
•
Handelsübliche Desinfektionsmittel, wie z. B. Sagrotan
®
Terralin
(in Apotheken oder Drogerien erhältlich) verwenden.
•
Die Zentrifuge und das Zubehör bestehen aus unterschiedlichen
Materialien. Mögliche Unverträglichkeiten sind zu beachten.
•
Bevor andere als die von uns empfohlenen Reinigungs- und
Desinfektionsmittel angewendet werden, hat sich der Anwender beim
Hersteller zu vergewissern, dass das Verfahren die Zentrifuge nicht
schädigt.
•
Beim Autoklavieren die Dauertemperaturbeständigkeit der einzelnen
Materialien beachten (s. Kap. 8.2.1 - "Autoklavieren").
Fragen Sie im Zweifelsfall beim Hersteller an (s. Kap. 7.3 - "Kontakt im
Servicefall").
Bei Verwendung von Gefahrenstoffen (z.B. infektiöse und pathogene
Substanzen) besteht die Pflicht zur Desinfektion der Zentrifuge und des
Zubehörs.
Laborzentrifuge Sigma 2-6
8 Wartung und Instandhaltung
®
, Buraton
®
oder
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