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BETRIEBSANLEITUNG
INSTRUCTION MANUAL
KEB COMBIVERT 56/F1 V1.2
Steuerteil
Control Circuit
ANTRIEBSTECHNIK
05/94
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Inhaltszusammenfassung für KEB COMBIVERT 56 V1.2

  • Seite 1 BETRIEBSANLEITUNG INSTRUCTION MANUAL KEB COMBIVERT 56/F1 V1.2 Steuerteil Control Circuit ANTRIEBSTECHNIK 05/94...
  • Seite 2 Die in dieser Betriebsanleitung verwendeten Pictogramme entsprechen folgender Bedeu- tung: Gefahr Wird verwendet, wenn Leben oder Gesundheit des Benutzers gefährdet sind oder Warnung erheblicher Sachschaden auftreten kann. Vorsicht Hinweis Wichtige Besondere Hinweise für den sicheren und störungsfreien Betrieb. Informationen © KEB 0D.00.200-KD19 05/94...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Anschluß der Steuerkarte ANTRIEBSTECHNIK Anschluß der Steuerkarte Anschluß der Steuerkarte Seite D4 - D14 Bedienung des Gerätes D 15 Bedienung des Gerätes Seite D15 - D22 Inbetriebnahme D 23 Übersicht der Steuerkarte Inbetriebnahme Seite D23 - D30 Parameter D 31 Einstellen der Spannungsversorgung Parameter Seite D31 - D68...
  • Seite 4 Übersicht der Steuerkarte Anzeige U OUT (bei F1-Geräten auf Zusatzplatine) I OUT Analogausgang Die 5stellige 7-Segment Anzeige stellt dar: = Spannungssignal = Stromsignal Statusmeldungen: – Umrichterstatus (LS, nOP, usw. – Parameterstatus (z.B. FAu bei Fehleingabe) Parameterarten: – bestehend aus Parametergruppe (r, o, H, usw.) und der laufenden Parameternummer Relais 2 Parameterwerte:...
  • Seite 5: Anschluß Der Steuerkarte

    Anschluß der Steuerkarte ANTRIEBSTECHNIK EINSTELLEN DER SPANNUNGS- Die Steuerkarte kann auf verschiedene Weise angesteuert werden. Der Ablaufplan hilft Ihnen, die richtige Hardware-Konfiguration zur Versorgung der digitalen Ein- und Ausgän- VERSORGUNG ge sowie der seriellen Schnittstelle zu ermitteln. Auf der gegenüberliegenden Seite finden Sie eine Übersicht der Steuerkarte.
  • Seite 6 Anschluß der Steuerkarte ANSCHLUß DER DIGITALEN Elektrische Spezifikationen der Eingänge: EINGÄNGE = 13…30 VDC ±0 % = 2,4 ký Schaltungsvorschlag 1 GND I1 ST RST +24V I4 NPN-potentialgebunden bei Typ 56 4 5 6 7 10 11 19 20 26 27 (JP1/2 geschlossen) NPN-potentialgetrennt bei Typ F1 (JP1/2 offen)
  • Seite 7 Sie im Kapitel Fehlermeldungen nach, um die Ursache festzustellen. Parametersatzanwahl (I1, I2) Der KEB COMBIVERT ist so vorprogrammiert, daß über die Klemmleiste vier Parameters- ätze angewählt werden können (z.B. für Multi-Step-Speed). Die Parametersätze werden durch die Klemmen X1.5 und X1.6 aktiviert. Die Klemmen sind binär kodiert.
  • Seite 8 Anschluß der Steuerkarte Die DC-Bremsung ermöglicht ein schnelles Abbremsen des Motors (z.B. Schnellhalt, Not- DC-Bremsung (I3) Stop). Sie wird durch den Eingang X1.7 ausgelöst. Die Bremszeit t ist auf 10 s bei X1.7 70 Hz vorprogrammiert und verkürzt sich proportional zur Istfrequenz. 10 s Berechnung (bei Standardeinstellung)
  • Seite 9 Anschluß der Steuerkarte ANTRIEBSTECHNIK ANSCHLUß DER DIGITALEN AUSGÄNGE Elektrische Spezifikationen der Ausgänge: T1…T3: U - 2,5V bei I Versorg. = 150 mA K1, K2: 250 VAC/0,2 A; 30 VDC/1A Die Steuerung stellt die programmierbaren Ausgänge (Out1…3) zur Verfügung. Out1 Out2 Out3 Relais 1 Relais 2...
  • Seite 10 Anschluß der Steuerkarte Out1 ist werksmäßig auf Störungsmeldung programmiert. Sobald ein Fehler auftritt, der Störungsmeldung zum Abschalten des Ausgangs (U, V, W) führt, zieht das Relais an, und Transistor T1 schaltet durch. Mit Parameter H.3 (Ausgangslogik) kann das Signal invertiert werden. Out1 Damit wird z.B.
  • Seite 11: Auswahl Des Analogeingangs

    Anschluß der Steuerkarte ANTRIEBSTECHNIK ANSCHLUß DER ANALOG- EINGÄNGE Klemme Bezeichnung elektrische Spezifikation X1.8 REF1 ±10V DC, Ri = 56 ký wirkt addierend zu REF X1.9 REF2 0…10 VDC, Ri = 4 ký 0…20 mADC, Ri = 240 ý 4…20 mADC, Ri = 240 ý...
  • Seite 12 Anschluß der Steuerkarte Referenzeingang (REF) CRF REF COM 16 17 18 X1.17 Der Ausgang CRF (X1.16) stellt eine kurzschlußfeste Spannung +10 VDC (R = 3…10 ký) zur Ver- Bürde fügung. 3É10 kΩ/0,5 W 0É10 VDC Ri ≈ 56 kΩ Die analoge Drehzahlvorgabe am Referenzeingang (X1.17) kann über drei verschiedene Eingangssignale erfolgen.
  • Seite 13 Anschluß der Steuerkarte ANTRIEBSTECHNIK ANSCHLUß DES ANALOG- AUSGANGS Der Analogausgang kann in umfangreichem Maße an verschiedene Aufgaben angepaßt werden. Standardmäßig wird die Istfrequenz ausgegeben. Bereich Bürdenwiderstand U OUT 0…10 > 36 ký konstant 0… 1 < 6 ký konstant I OUT 0…11,4 V im Leerlauf 0…...
  • Seite 14 Anschluß der Steuerkarte Inbetriebnahme der Hardware Start der Inbetriebnahme Nein Ist das Leistungsteil Leistungsteil gemäß Teil 1 gemäß Teil 1 anschließen angeschlossen? Ist die Nein Einstellung der Spannungsversorgung für die Spannungsversorgung Ein- und Ausgänge richtig Seite D5 eingestellt? Wird der Eingang Eingang X1.19 Reglerfreigabe (ST) spannungsfrei schalten...
  • Seite 15: Bedienung Des Gerätes

    Bedienung des Gerätes ANTRIEBSTECHNIK Anschluß der Steuerkarte Seite D4 - D14 Bedienung des Gerätes Seite D15 - D22 Inbetriebnahme Seite D23 - D30 Grundlagen Parameter Seite D31 - D68 • FUNCT-Taste • UP- und DOWN-Taste Sondereinstellungen • ENTER-Taste Seite D69 - D112 •...
  • Seite 16 Bedienung des Gerätes GRUNDLAGEN Die Steuerkarte bietet zwei Möglichkeiten zum Zugriff auf die Software. Lokale Bedienung über Externe Bedienung über Tastatur und Display die serielle Schnittstelle Software bezeichnet ein im EPROM gespeichertes Programm zur Steuerung des Um- richters. Parameter sind Ein- und/oder Ausgabeschnittstellen im Programm, die den Programmablauf anzeigen oder beeinflussen können.
  • Seite 17 Bedienung des Gerätes ANTRIEBSTECHNIK Alle weiteren Parametergruppen werden in der Regel nur zur Konfiguration des Antriebes bzw. im Fehlerfall benötigt. Diese Parametergruppen heißen deshalb auch PARAMETRIEREBENE (o)peration -Parameter (P)rotection -Parameter (H)andle -Parameter (L)evel -Parameter (d)rive -Parameter (C)ustomer -Parameter (c)ontrol -Parameter (F)ree-programmable -Parameter (I)nformation -Parameter (Pr)ofil -Parameter...
  • Seite 18 Bedienung des Gerätes Wenn Sie jetzt in der Bedienerebene die ENTER-Taste drücken, wechseln Sie zu den ENTER-Taste F-Parametern der Parametrierebene. Bedienerebene Parametrierebene ENTER Der eingestellte Wert von Parameter r.22 bleibt so lange aktiv, bis er erneut geändert oder das Gerät ausgeschaltet wird. ENTER-Funktion Grundsätzlich werden Parameterwerte beim Verändern sofort übernommen und nicht- flüchtig gespeichert.
  • Seite 19 Bedienung des Gerätes ANTRIEBSTECHNIK Der KEB COMBIVERT läßt sich Online parametrieren, d.h. Parameter lassen sich Rücksetzen von Fehlermeldungen verändern, während der Antrieb läuft. Tritt zum Beispiel beim Optimieren eines Antriebes ein Fehler auf, überschreibt dieser Fehler unabhängig von Parameternummer oder -wert die aktuelle Anzeige.
  • Seite 20 Bedienung des Gerätes PASSWORT Um den Frequenzumrichter vor einer Fehlbedienung durch Unbefugte zu schützen, ist vor der Parametrierung ein Passwort einzugeben. Um Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, wurden 3 Passwortlevel eingeführt (z.B. für Maschinenbauer, Servicepersonal, Endkunden). Für die korrekte Eingabe des Passwortes sind maximal 3 Versuche erlaubt. Danach wird die Passworteingabe gesperrt und kann nur durch Aus- und Wiedereinschalten des Gerätes (Display muß...
  • Seite 21 Bedienung des Gerätes ANTRIEBSTECHNIK PARAMETERSÄTZE Die Software beinhaltet 8 Parametersätze (0…7), die über Klemmleiste, Tastatur oder Bus angewählt werden können. Zwei Parameter bilden die Basis für das Handling der Parametersätze, im lokalen Betrieb (Tastaturbedienung), im Busbetrieb. Prinzip Beispiel: Umrichter läuft mit Satz 1 (r.23 = 1);...
  • Seite 22 Bedienung des Gerätes Innerhalb der Parametergruppen gibt es Parameter, bei denen eine unterschiedliche Nicht satzprogrammierbare Para- Programmierung in den Sätzen nicht möglich ist. Dadurch wird z.B. die unterschiedliche meter Belegung der Eingänge in verschiedenen Sätzen vermieden. Folgende Parameter sind nicht satzprogrammierbar, d.h. ihr Wert ist in allen Parameters- ätzen identisch.
  • Seite 23 Inbetriebnahme ANTRIEBSTECHNIK Anschluß der Steuerkarte Seite D4 - D14 Bedienung des Gerätes Seite D15 - D22 Inbetriebnahme Seite D23 - D30 Parameter Seite D31 - D68 Einschaltanzeige Sondereinstellungen Seite D69 - D112 Digitale Drehrichtungs- und Sollwertvorgabe Anhang • Sollwertvorgabe (digital) Seite D113 - D122 •...
  • Seite 24 Inbetriebnahme EINSCHALTANZEIGE Nach dem Einschalten des KEB COMBIVERT erscheint in der Anzeige ein Parameterwert der Bedienerebene. Bei der KEB-Werkseinstellung ist dies der Parameterwert von Parameter r.1 (Statusanzeige). Es kann jedoch kundenspezifisch ein beliebiger anderer r - Parameter als Einschaltanzeige festgelegt werden (siehe Parameter C.4).
  • Seite 25 Inbetriebnahme ANTRIEBSTECHNIK DIGITALE DREHRICHTUNGS- UND Soll abweichend von der KEB-Werkseinstellung die Drehrichtung und/oder der Sollwert digital, d.h. über Tastatur oder Bus, vorgegeben werden, muß der Parameter o.13 (Art der SOLLWERTVORGABE Sollwert-/Drehrichtungsvorgabe) wie folgt verändert werden: Start K = Klemmleiste T = Tastatur/Bus...
  • Seite 26 Inbetriebnahme Mit diesem Parameter kann ein digitaler Sollwert vorgegeben werden. Dazu muß Parame- Sollwertvorgabe (digital) ter o.13 auf „0“ bzw. „1“ programmiert sein, sonst bleibt die Eingabe ohne Funktion. Der Sollwert verändert sich stetig zur Eingabe und wird nichtflüchtig gespeichert. Die Sollwert- vorgabe erfolgt standardmäßig in Hz, kann aber auch in einer benutzerdefinierbaren Normierung erfolgen (siehe Sondereinstellung Normierung der Anzeige ).
  • Seite 27 Inbetriebnahme ANTRIEBSTECHNIK SOLLWERTGRENZEN Unabhängig von der Art der Sollwertvorgabe kann für jede Drehrichtung eine obere und untere Sollwertgrenze festgelegt werden. Standardmäßig werden diese Grenzen in Frequenzen vorgegeben, können aber auch bei entsprechender Programmierung in einer anderen Normierung eingestellt werden (s. Sondereinstellungen Normierung der Anzei- ge ).
  • Seite 28 Inbetriebnahme RAMPENVORGABE Für eine individuelle Rampenvorgabe stehen acht Parameter zur Verfügung. Jeweils zwei Parameter bilden ein Steigungsdreieck. soll Vorwärts t ACC Rückwärts o.10 o.12 o.11 Vorwärts beschleunigen Delta f / Beschleunigung A Beschleunigungszeit A Vorwärts verzögern Delta f / Verzögerung A Verzögerungszeit A Rückwärts beschleunigen Delta f / Beschleunigung B...
  • Seite 29 Inbetriebnahme ANTRIEBSTECHNIK S-KURVEN Für manche Anwendungen ist es von Vorteil, wenn der Antrieb ruckarm fährt (z.B. Förderband). Diese Funktion wird durch einen Verschliff der Beschleunigungs- bzw. Verzögerungsrampen erreicht. S-Kurven werden dann grundsätzlich gefahren bei: • Sollwertsprüngen • Schalten der Drehrichtung •...
  • Seite 30 Inbetriebnahme BOOST/DELTA-BOOST Im unteren Drehzahlbereich fällt ein Großteil der Motorspannung am Ständerwiderstand ab, da mit kleiner werdender Frequenz der Blindwiderstand der Hauptinduktivität des Motors abnimmt. Damit das Kippmoment des Motors über den gesamten Drehzahlbereich nahezu konstant bleibt, muß dieser Spannungsabfall kompensiert werden. Diese Kom- pensation wird durch den Boost erreicht.
  • Seite 31 Parameter ANTRIEBSTECHNIK Anschluß der Steuerkarte Seite D4 - D14 Bedienung des Gerätes Seite D15 - D22 Inbetriebnahme Seite D23 - D30 Parameter Seite D31 - D68 Sondereinstellungen Seite D69 - D112 Anhang Seite D113 - D122 Parameterübersicht Index r(un) - Parameter Seite D123 - D124 o(peration) - Parameter...
  • Seite 32 Parameter Seite D33 - D35 Softwareversion Seite D52 - D58 Seite D39 - D41 Statusanzeige absolute Sollwertobergrenze A Stromgrenze / Pegel Istwertanzeige absolute Sollwertobergrenze B Stromgrenze / Rampenzeit Sollwertanzeige Drehrichtungssperre Stromgrenze / M-n-Charakteristik Ausgangsspannung Art der Drehrichtungsvorgabe Rampenstop / Strompegel ZK-Spannung U/f-Funktion Einschaltanzeige...
  • Seite 33 r - Parameter ANTRIEBSTECHNIK r-PARAMETER Softwareversion r.13 Wirkstrom dienen zur Anzeige der Betriebszu- r.14 Status / Eingangsklemmen Statusanzeige stände sowie zur Eingabe von Soll- Istwertanzeige r.15 Status / Ausgangsklemmen Sollwertanzeige r.18 Anzeige / Busadresse wert, Drehrichtung und Passwort. Ausgangsspannung r.19 Sollwertvorgabe ZK-Spannung r.20...
  • Seite 34 r - Parameter Anzeige der max. Auslastung in Prozent, die bei konstanter Drehzahl gemessen wurde. Spitzenauslastung / Konstantlauf Die ENTER-Taste oder Schreiben auf den Parameter über Bus setzt den Wert zurück. Spitzenauslastung / Beschleunigung Anzeige der max. Auslastung in Prozent, die beim Beschleunigen erfaßt wurde. Die ENTER-Taste oder Schreiben auf den Parameter über Bus setzt den Wert zurück.
  • Seite 35: Drehrichtungsvorgabe

    r - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Sollwertvorgabe über Tastatur (normierungsabhängig). Sollwertvorgabe (o.13 = 0 oder 1) Bereich 0…409.58 Hz Auflösung 0.0125 Hz Drehrichtungsvorgabe Drehrichtungsvorgabe über Tastatur: LS keine Drehrichtung Vorwärts (o.13 = 0, 2 oder 6) Rückwärts Passworteingabe Unter diesem Parameter muß vor der Programmierung ein Passwort eingegeben werden. (Passworteingabe Seite D20, Passwörter Seite D 119).
  • Seite 36 o - Parameter o-PARAMETER Boost o.13 Art d. Sollwert-/Drehrichtungsvorgabe dienen zur Grundanpassung des Sollwertminimum A o.14 Delta-Boost Frequenzumrichters an die jeweilige Sollwertmaximum A o.15 Delta-Boost / Zeit Sollwertminimum B o.16 S-Kurven-Beschleunigungszeit A Applikation. Sollwertmaximum B o.17 S-Kurven-Verzögerungszeit A Delta f / Beschleunigung A o.18 Quelle Parametersatzauswahl Beschleunigungszeit A...
  • Seite 37 o - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Wie o.5, jedoch für Vorwärts verzögern . Delta f / Verzögerung A Verzögerungszeit A Wie o.6, jedoch für Vorwärts verzögern . Wie o.5, jedoch für Rückwärts beschleunigen . Delta f / Beschleunigung B Beschleunigungszeit B Wie o.6, jedoch für Rückwärts beschleunigen . Wie o.5, jedoch für Rückwärts verzögern .
  • Seite 38 o - Parameter Der Delta-Boost ist ein zeitlich begrenzter Boost, der zur Überwindung großer Delta-Boost Losbrechmomente genutzt wird. Der Delta-Boost wirkt addierend zum Boost (o.0). Überschreitet die Summe 25,5 %, wird der Wert für den Delta-Boost intern begrenzt. Bereich Auflösung Standard 0…25.5 % 0.1 %...
  • Seite 39 P - Parameter ANTRIEBSTECHNIK P (PROTECTION)-PARAMETER Stromgrenze / Pegel P.14 Verzögerungsstop/DC-Spannungspegel schützen den Frequenzumrichter vor Stromgrenze / Rampenzeit P.16 Kühlkörpertemperatur / Warnpegel Überlastung und Störungen. Stromgrenze / M-n-Charakteristik P.17 Stromgrenze / Delta f Rampenstop / Strompegel P.18 Hardware Strombegrenzung U/f-Funktion P.20 Drehzahlsuche/Modus Drehzahlsuche / Aktivierung...
  • Seite 40 P - Parameter Erlaubt das Zuschalten des Umrichters auf einen auslaufenden Motor. Drehzahlsuche / Aktivierung Wert Drehzahlsuche Funktion aus (Standard) Auslösung durch Reglerfreigabe Bei mehreren Bedingungen Auslösung durch Kaltstart sind die Werte zu addieren. Auslösung durch Reset Auslösung durch Auto-Reset Tritt bei einem kurzzeitigen Netzspannungsausfall der Fehler UP/UP1 auf, so wird dieser Auto-Reset UP bei aktivierter Funktion selbsttätig zurückgesetzt.
  • Seite 41 P - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Wert der Ausgangsspannung, auf den bei aktivierter Funktion abgesenkt/erhöht wird. Energiesparfunktion / Pegel Bereich Auflösung Standard 30…130 % 100 % Rampenstop / Aktivierung Dieser Parameter legt fest, bei welchen Bedingungen die Rampenstop-Funktion aktiv ist. Wert LD (I) LD (U LD(I) Rampenstop beim Verzögern...
  • Seite 42 H - Parameter H (INPUT/OUTPUT HANDLER)- Sollwertvorwahl H.14 Eingangsfunktion I3 PARAMETER Sollwertlogik H.15 Eingangsfunktion I4 bestimmen die Belegung und die Funk- AUX-Eingang / Funktion H.16 Eingangstriggerung Ausgangslogik H.17 Art Parametersatzumschaltung tion der analogen und digitalen Ein- Schaltbedingung Out1 H.18 Analogausgang / Offset x und Ausgänge.
  • Seite 43 H - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Die Ausgangslogik ermöglicht das Invertieren der Ausgänge Out1…Out3. Ausgangslogik Wert Out3 Out2 Out1 – – – – – – – – – – – – x = invertiert Legt die Bedingung fest, wann das Relais 1 (Klemme X1.21…X1.23) und der Transistor- Schaltbedingung Out1 ausgang Out1 (Klemme X1.12) schalten.
  • Seite 44 H - Parameter Dieser Parameter dient zum Invertieren der Eingänge I1…I4. Eingangslogik Wert Wert – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –...
  • Seite 45 H - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Die Eingänge I1…I4 können bei Aktivierung eine der folgenden Funktionen ausführen. Eingangsfunktion I1 Klemme X1.5 Voreinstellung Wert Funktion H.12 = 1 Eingang ohne Funktion Eingangsfunktion I2 H.13 = 1 Eingang dient der Parametersatzanwahl Reset für alle Eingänge, die flankengetriggert sind H.14 = 3 Klemme X1.6 H.15 = 5...
  • Seite 46: Prinzip Des Eingangspuffers

    H - Parameter Bestimmt die Rücksetzung der flankengetriggerten Eingänge. Art der Parametersatzumschaltung Wert Bedeutung Flankengetriggerte Eingänge werden gepuffert und mit der 1. Flanke gesetzt, mit der 2. Flanke zurückgesetzt. Kein Eingangspuffer; Flanke löscht den aktiven Satz und schaltet in den ausgewählten Satz (Standard). Beispiele H.17 = 0 Grundprinzip: Satz 1...
  • Seite 47 L - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Mit den L (LEVEL)-PARAMETERN Istwertpegel 1 L.13 Ausblendungsbereich 2 / Sollwert max. werden Schaltpegel festgelegt. Diese Istwertpegel 2 L.14 Ausblendungsbereich 3 / Sollwert min. werden zum Schalten der Ausgänge, Auslastungspegel 1 L.15 Ausblendungsbereich 3 / Sollwert max. Auslastungspegel 2 L.16 Timer / Wert...
  • Seite 48 L - Parameter Legt einen Wirkstrompegel fest, der abhängig von H.5/H.6 die Ausgänge Out2/Out3 Wirkstrompegel 2 schaltet. Bereich Auflösung Standard 0…999.9 A 0.1 A DC-Bremsung / Schaltpegel Legt einen Istwertpegel fest, der abhängig von C.7 die DC-Bremsung aktiviert (normierungs- abhängig). Bereich Auflösung Standard...
  • Seite 49 L - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Mit den Parametern L.10…L.15 lassen sich maximal 3 Frequenzbereiche, in denen Ausblendungsbereich 1 / kritische Resonanzen im Antrieb auftreten können, für Betrieb im Konstantlauf sperren. Sollwert min. Jeweils zwei Werte grenzen einen Bereich aus. Bei der Reihenfolge der Einstellung ist folgende Bedingung unbedingt zu beachten: Sollwert max.
  • Seite 50 d - Parameter D (DRIVE)-PARAMETER Eckfrequenz legen motorspezifische Daten fest Modulation / Untergrenze Motornenndrehzahl Motornennstrom Motornennfrequenz Motornennleistungsfaktor cos ϕ d.10 Ständerwiderstand d.18 Schlupfkompensation / Frequenz- erhöhung d.19 Schlupfkompensation / Spannungs- erhöhung Eckfrequenz Legt die Eckfrequenz f fest, bei der der Umrichter seine maximale Ausgangsspannung Umax erreicht.
  • Seite 51 d - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Eingabe des Motornennstromes gemäß Typenschild des Motors. Motornennstrom Bereich Auflösung Standard 0.1…200.0 A 0.1 A 30.0 A Motornennfrequenz Eingabe der Motornennfrequenz gemäß Typenschild des Motors. Bereich Auflösung Standard 20.0…3000.0 Hz 0.1 Hz 50 Hz Motornennleistungsfaktor cos ϕ ϕ ϕ ϕ ϕ Eingabe des cos (ϕ) gemäß...
  • Seite 52 C - Parameter In den absolute Sollwertobergrenze A C.18 Schaltfrequenz / Maximum C (CUSTOMER)-PARAMETERN absolute Sollwertobergrenze B C.19 Eckpunkt / min. Schaltfrequenz werden antriebsspezifische Einstellun- Drehrichtungssperre C.20 Eckpunkt / max. Schaltfrequenz Art der Drehrichtungsvorgabe C.21 Watchdog Zeit gen durch den Maschinenbauer fest- Einschaltanzeige C.22 Sollwertoffset...
  • Seite 53 C - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Die Eingangsklemmen X1.10 und X1.11 können abhängig von C.3 intern auf folgende Art der Drehrichtungsvorgabe Funktionen eingestellt werden. Klemme X1.10 Klemme X1.11 Stop / Run Vorwärts / Rückwärts Vorwärts Rückwärts Standard Einschaltanzeige Es kann ein beliebiger r-Parameter festgelegt werden, der automatisch bei jedem Neustart in der Anzeige erscheint.
  • Seite 54 C - Parameter Mit diesem Parameter können Parametergruppen, die normalerweise über das Set-up- Parametergruppensperre Passwort zugänglich sind, gesperrt werden. Das bedeutet, daß Einstellungen nur durch Eingabe des User-Passwortes oder des Customer-Passwortes vorgenommen werden können. Dem Anwender wird damit die Möglichkeit gegeben, die für seine Anwendung besonders kritischen Parameter zu schützen.
  • Seite 55 C - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Mit diesem Parameter wird eine Nullpunkthysterese der analogen Sollwerteingänge Nullpunkthysterese eingestellt. Spannungsschwankungen und Brummspannungen um den Nullpunkt des Sollwertes haben kein Driften des Motors zur Folge. Bereich Auflösung Standard 0…31 f max = C.14 • 10 mV -U REF +U REF -10 V...
  • Seite 56 C - Parameter Legt den oberen Eckpunkt der Ausgangsfrequenz fest, ab dem mit max. Schaltfrequenz Eckpunkt / max. Schaltfrequenz getaktet wird (normierungsabhängig). Bereich Auflösung Standard C.19…409.58 Hz 0.0125 Hz 0 Hz Istwert (r.2) Schalt : Schaltfrequenz der Schalt C.18 Endstufen C.17 Schaltfrequenz/Minimum C.18...
  • Seite 57 C - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Um Störungen an den Analogeingängen zu unterdrücken, kann mit C.23 ein Störfilter Störfilter / Analogeingänge aktiviert werden. Wert Funktion Abtastzyklus Abtastzyklen Abtastzyklen Abtastzyklen Standard = 16 Abtastzyklen = 32 Abtastzyklen Es wird ein Mittelwert über die eingestellten Abtastzyklen gebildet. Standardmäßig: 8 Abtastzyklen •...
  • Seite 58 C - Parameter Dient zur Multiplikation des unnormierten Wertes. Anzeigenormierung / Multiplikator Bereich Auflösung Standard -9999…9999 1500 Anzeigenormierung / Divisor Dient zur Division des unnormierten Wertes. Bereich Auflösung Standard 1…9999 4000 Anzeigenormierung / Offset C.32 kann den unnormierten Wert mit einem Offset belegen. Bereich Auflösung Standard...
  • Seite 59 c - Parameter ANTRIEBSTECHNIK c (CONTROL)-PARAMETER Reglerauswahl c.21 Netz aus / Anfangsrampe Delta f dienen zur Einstellung der Regler so- c.10 P (Netz aus) c.22 P (DC-Bremsung) wie der Netz-Aus-Funktion. c.11 I (Netz aus) c.23 I (DC-Bremsung) c.12 Netz aus / Modus c.13 Netz aus / Soll-ZK-Spannung c.14...
  • Seite 60 c - Parameter Bestimmt den Wert der Zwischenkreisspannung, auf den bei Netz-Aus geregelt wird. Netz aus /Soll-ZK-Spannung Bereich Auflösung Standard 100…150 % 100 % Netz aus / Auslösespannung ZK Wird der eingestellte Wert der Zwischenkreisspannung unterschritten, startet die Netz- Aus-Funktion. Bereich Auflösung Standard...
  • Seite 61 c - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Damit der Motor bei größer werdender Last sicher in den generatorischen Betrieb kommt, Netz aus / lastabh. Frequenzsprung- kann ein lastabhängiger Frequenzsprung-Faktor festgelegt werden (nur für c.12 = 2). Faktor Bereich Auflösung Standard 0…4095 Netz aus / Anfangsrampe Delta f Bestimmt zusammen mit c.15 das Steigungsdreieck für die Anfangsrampe (normierungs- abhängig).
  • Seite 62 F - Parameter F (FREE PROGRAMMABLE)- Zielsatz / Tastatur PARAMETER Quellsatz dienen zum Programmieren und Ko- Zielsatz / Bus (im Display nicht sichtbar) pieren von Parametersätzen. Die Steuerkarte umfaßt 8 Parametersätze (Satz 0…7). Im jeweils angewählten Satz können sämtliche Parameter geändert werden. Um Fehlbedienungen vorzubeugen, wirken sich bestimmte Parameter auf alle Sätze aus, unabhängig von welchem Satz aus sie verändert werden (z.B.
  • Seite 63 F - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Dieser Parameter dient zum Kopieren von Parametersätzen. Es wird der Quellsatz Quellsatz eingestellt, der in den Zielsatz kopiert werden soll. FUNCT *) Bei ENTER wird der ange- Defaultsatz (ROM) zeigte Parametersatz (Quel- le) in den unter F.0 eingestell- Satz 0 ten Satz kopiert (Ziel).
  • Seite 64 I - Parameter I (INFORMATIONS)-PARAMETER Invertertyp I.12 Fehlerzähler OH1 spezifizieren den Frequenzumrichter Inverternennstrom / Anzeige I.13 Fehlerzähler FU und zeigen aufgetretene Fehler an. Ausgangsfrequenzbegrenzung / I.14 Fehlerzähler OH2 Anzeige I.15 Software-Identifikation Fehlerzähler OP I.16 Software-Datum Fehlerzähler UP Fehlerzähler OC Fehlerzähler OH Fehlerzähler OL Fehlerzähler Satzanwahl Fehlerzähler Watchdog...
  • Seite 65 Software-Identifikation Dieser Parameter dient zur Identifikation der auf der Steuerung eingesetzten Software. Mit dem angezeigtem Wert kann die korrekte Konfiguration für die Bedienoberfläche KEB COMBIVIS eingestellt werden. Anzeige Konfiguration F0 / F1 / 56D / 56D V1.2 (bis COMBIVIS Version 3.1) F1 / 56D / 58D / V1.2...
  • Seite 66 Pr - Parameter Pr (PROFIL)-PARAMETER Pr.4 Polzahl Pr.39 Geschwindigkeits-Bezugswert entsprechen der DRIVECOM-Spezifi- Pr.5 Störungscode Pr.40 Prozent Istwert kation. Sie sind ausschließlich für Bus- Pr.6 Steuerwort Pr.41 Prozent Führungsgröße Pr.7 Statuswort betrieb vorgesehen und über das Dis- Pr.8 Geschwindigkeits-Sollwert play nicht sichtbar. Pr.9 Geschwindigkeits-Istwert Die Profilparameter können auch ohne...
  • Seite 67 Pr - Parameter ANTRIEBSTECHNIK Vorgabe der Minimal-Drehzahl für beide Drehrichtungen. Geschwindigkeits-Min-Betrag Wertebereich Auflösung Standard Stellbereich 0…32767 0 U/min 0…Pr.11 Geschwindigkeits-Max-Betrag Vorgabe der Maximal-Drehzahl für beide Drehrichtungen. Wertebereich Auflösung Standard Stellbereich 0…32767 2100 U/min Pr.10…32767 U/min Beschleunigung-delta Geschwindig- Vorgabe der Drehzahländerung, die zusammen mit Pr.18 zur Berechnung der Beschleunigungsrampe dient.
  • Seite 68 Pr - Parameter Sollwertvorgabe in Prozent bezogen auf Pr.39. Prozent Sollwert Wertebereich Auflösung Standard Stellbereich -32768…32767 -200 %…200 % 16383 = 100 % = Pr.39 Der Sollwert errechnet sich nach folgender Formel: Bezugswert (Pr.39) • Prozentwert (Pr.38) Sollwert 100 % Geschwindigkeits-Bezugswert Festlegung des Drehzahlwertes, der für Pr.38 als 100%-Wert gilt.
  • Seite 69: Rampenstop

    D102 Busbetrieb D103-D105 Kommunikationsparameter D106-D111 Steuerwort und Statuswort D112 Die funktionsbezogene Parametrierung ist nur für Anwender bestimmt, die mit der grundsätzlichen Bedienung des Gerätes vertraut sind. Sie zeigt Möglichkeiten zur vollen Ausschöpfung des Funktionsumfangs des KEB COMBIVERT auf. D 69...
  • Seite 70: Sondereinstellungen

    Sondereinstellungen SOLLWERT UND DREHRICHTUNG Die Sollwert- und Drehrichtungsvorgabe kann auf unterschiedliche Weise in ihrem Verhal- ten beeinflußt werden. Blockdiagramm Analoge Vorgabe Digitale Vorgabe Auswahl (Klemmleiste) (Tastatur/Bus) o.13 Aux, Offset, Drehrichtung Drehrichtung Sollwertgrenzen, Sollwert sperren Sollwert Sollwert Drehrichtung Block 1: Beinhaltet sämtliche Parameter für die analoge Sollwert- und Drehrichtungsvor- gabe.
  • Seite 71: Funktionsbeschreibung

    Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Block 1: REF1 REF2 X1.10 X1.11 X1.8 X1.17 X1.9 Analoge Sollwert- und Drehrich- tungsvorgabe C.23 Störfilter/Digitaleingänge Störfilter/Analogeingänge Reaktionszeit = Reaktionszeit = (C.5 + 1) • 3 ms C.23 ) • 3 ms REF2 C.14 Nullpunkthysterese C . 3 Art d.
  • Seite 72 Sondereinstellungen Block 2: Digitale Sollwert- und Drehrich- tungsvorgabe Digitale Vorgabe über Tastatur bzw. Bus r.20 Drehrichtungsvorgabe r.19 Sollwertvorgabe r.35 prozentuale Sollwertvorgabe Anzeige Drehrichtung Bereich Auflösung Bereich Auflösung keine 0 Hz 0.0125 Hz -100 % 0.1 % vorwärts rückwärts 409.58 Hz 100 % Sollwert/Digital (%) Sollwert/Digital...
  • Seite 73 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Die Auswahl der Sollwert- und Drehrichtungsvorgabe (digital, analog oder Busprotokoll) Block 3: Auswahl erfolgt mit Parameter o.13. Er schaltet jeweils eine der möglichen Vorgabesignale für Sollwert und Drehrichtung aus Block 1 und Block 2 zur weiteren Verarbeitung durch. Der Parameter o.13 kann in den Parametersätzen unterschiedlich eingestellt werden.
  • Seite 74 Sondereinstellungen Für jede Drehrichtung kann unabhängig voneinander ein Sollwertminimum und ein Block 5: Sollwertmaximum (o.1…o.4) eingestellt werden. Mit C.0 und C.1 können absolute Soll- Sollwertgrenzen, Sollwert sperren wertobergrenzen festgelegt werden. Die Werte können unabhängig vom Sollwertminimum/ -maximum über den gesamten Bereich festgelegt werden. Wie unten ersichtlich, dienen o.1…o.4 zum Berechnen des analogen Sollwertes (z.B.
  • Seite 75: Verwendete Parameter

    Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Verwendete Parameter Parameter Adresse Wertebereich Stellbereich Auflösung Werks- Standard Flags Bemerkung einstellung r.19 0213h 0…32767 0…409,58 0,0125 Hz 0 Hz 0 Hz P, L0 normierungsabhängig r.20 0214h 0…2 LS, F, R P, E, L0 — r.35 0223h -1000…1000 -100,0…100,0 0,1 % P, L0...
  • Seite 76 Sondereinstellungen RAMPENVORGABE Die folgende Parameter legen die Beschleunigungs- und Verzögerungsrampen fest. Für Antriebe bei denen ein ruckarmes Fahrverhalten von Vorteil ist, kann ein Verschliff der Rampen (S-Kurven) eingestellt werden. Verändern der Profilparameter verändert auch die zugehörigen o-Parameter. Umgekehrt verändern jedoch nur die o-Parameter o.5…o.8 die Profilparameter (siehe Pfeile).
  • Seite 77 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Verwendete Parameter Parameter Adresse Werte- Stell- Auflösung Werks- Standard Flags Bemerkung bereich bereich einstellung 0305h 100…32767 2…409.58 0,0125 Hz 70 Hz 70 Hz P, L3 normierungsabhängig 0306h 1…19990 0.05…999.5 0,05 s 10 s 10 s P, L3 — 0307h 1…19990 0.05…999.5...
  • Seite 78: Übersicht

    Sondereinstellungen DIGITALE AUSGÄNGE Out3 Out2 Out1 Übersicht Transistorausgang Relais 2 Relais 1 (Klemme X1.25) (Klemme X1.1…X1.3) (Klemme X1.21…X1.23) Transistorausgang Transistorausgang (Klemme X1.24) (Klemme X1.12) r.15 Status der Ausgänge Out3 = Wertigkeit 4 Out2 = Wertigkeit 2 Out1 = Wertigkeit 1 Mehrere Ausgänge gesetzt ∅...
  • Seite 79 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK – Mit H.4, H.5 und H.6 werden die Schaltbedingungen für Out1…Out3 festgelegt. Funktionsbeschreibung – Die zur Schaltbedingung gehörigen Level oder Werte bestimmen den Schaltpunkt. – C.28 legt für alle frequenzabhängigen Schaltbedingungen eine Hysterese über und unter den Schaltpunkt. Sie wirkt ab dem Erreichen des Schaltpunktes. –...
  • Seite 80 Sondereinstellungen ANALOGAUSGANG – An der Klemme X1.15 kann abhängig Analogausgang vom Schalter S2 eine Spannung oder (Klemme X1.15) ein Strom ausgegeben werden. Funktionsbeschreibung 0…10 V oder 0…20 mA schaltbar mit S2 – Mit H.18 ist die Verschiebung der Kenn- H.18 Analogausgang/Offset x linie in x-Richtung möglich.
  • Seite 81 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Im folgenden Diagramm können Sie Ihre gewünschte Kennlinie eintragen. Gehen Sie Abgleich dabei wie folgt vor: – Legen Sie einen Kennlinienpunkt (A) fest, Standard (0,0). – Legen Sie einen Kennlinienpunkt (B) fest, durch den Ihre Kennlinie laufen soll. –...
  • Seite 82 Sondereinstellungen PROGRAMMIERBARE EINGÄNGE X1.27 X1.7 X1.6 X1.5 Auswahl Auswahl r.23 r.23 Parametersatz Parametersatz 0…7 über Bus 0…7 über Tastatur Störfilter Digitaleingänge R ST RST Reaktionszeit = (C.5 +1) • 3 ms r.14 Status d.Eingänge = 16 Eingangslogik = 32 RST = 64 = 128 Bei mehreren gesetzten Eingängen werden die...
  • Seite 83 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Die Eingänge I1…I4 sowie F, R, ST und RST durchlaufen nach der hardwaremäßigen Funktionsbeschreibung Eingangsbeschaltung (NPN-/PNP-Ansteuerung): – das Störfilter C.5. Damit ein Signal übernommen wird, darf keiner der Eingänge während der Reaktionszeit seinen Status verändern. – r.14 zeigt in der Anzeige die Summe der angesteuerten Eingänge. –...
  • Seite 84 Sondereinstellungen Verwendete Parameter Parameter Adresse Werte- Stell- Auflösung Werks- Standard Flags Bemerkung bereich bereich einstellung r.14 020EH 0…255 0…255 — — R, L0 — r.23 0217H 0…F.03 0…7 E, L0 abhängig von o.18 o.18 0312H 0…6 0…6 E, L3 — 0B07H 0…15 0…15...
  • Seite 85 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK DC-BREMSUNG Bei der DC-Bremsung wird der Motor nicht über die Rampe verzögert. Das schnelle Abbremsen erfolgt durch eine Gleichspannung, die auf die Motorwicklung gegeben wird. Zwischen der Aktivierung und der Auslösung der DC-Bremsung ist eine Zeitkonstante, genannt Base-Block-Time (bbL), von 150…1500 ms (abhängig von der Motorgröße) erforderlich.
  • Seite 86 Sondereinstellungen Die DC-Bremsung ist werksseitig für Standard-Drehstromasynchronmotoren voreingestellt. Abgleich bzw. Optimierung der Werden Sondermotoren (z.B. MF-Motoren) angeschlossen oder treten während der DC- DC-Bremsung Bremsung Probleme auf (z.B. OC-Fehler), sollte ein Abgleich erfolgen. Zum Abgleich der Regelparameter c.22 und c.23 ist ein Oszilloskop erforderlich. Vorbereitung –...
  • Seite 87 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK RAMPENSTOP (LAD-STOP) Rampenstop kann durch drei Bedingungen ausgelöst werden: a) durch die LA-Stop-Funktion (Beschleunigen) b) durch die LD-Stop-Funktion (Verzögerung) c) durch programmierbaren Eingang (s. programmierbare Eingänge, s.S. D82) LA-Stop Diese Funktion schützt den Frequenzumrichter gegen Abschalten durch Überstrom während der Beschleunigungsphase.
  • Seite 88 Sondereinstellungen STROMGRENZE Die Stall-Funktion schützt den Frequenzumrichter gegen Abschalten durch Überstrom bei konstanter Ausgangsfrequenz (f ). Sie wird mit P.0 aktiviert und ist im Bereich von (STALL-FUNKTION) soll 10…150 % des Umrichternennstromes einstellbar. Wird in P.0 „oFF“ eingestellt, ist die Funktion außer Kraft gesetzt. Abhängig von der Stall- Charakteristik (P.2) wird beim Erreichen der eingestellten Auslastungsgrenze die Fre- quenz mit dem in P.1 und P.17 festgelegten Steigungsdreieck solange herab-/herauf- gefahren, bis die Auslastungsgrenze unterschritten wird.
  • Seite 89: Beispiel Mit Positiver Drehmoment/Drehzahlcharakteristik

    Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Beispiel mit positiver Drehmoment- /Drehzahlcharakteristik LA-Stop Beispiel: P.3 = 150 % Stall-Level Beispiel: P.0 = 130 % LA-Stop Stall soll P.17 Verwendete Parameter Parameter Adresse Werte- Stell- Auflösung Werks- Standard Flags Bemerkung bereich bereich einstellung 0301h 0…32767 0…o.2 0,0125 Hz 0 Hz 0 Hz...
  • Seite 90 Sondereinstellungen DREHZAHLSUCHE UND AUTO- Auto-Reset kann auf drei verschiedene Weisen erfolgen: RESET Soll nach einem kurzzeitigen Netzspannungsausfall der UP-Fehler selbständig zurückgesetzt werden, muß Auto-Reset UP eingeschaltet werden. Mit Parameter P.7 kann die Anzahl der Auto-Resets nach UP-Fehlern auf 1…10 innerhalb von 10 Min.
  • Seite 91 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Übersicht Drehzahlsuche Drehzahlsuche/Aktivierung P.20 Drehzahlsuche/Modus 0 ∅ Stromlevel = Wert Beispiel 80 % dU/dt = 0.03 %/ms df/dt = 70 Hz/s 1 ∅ Stromlevel = 130 % Reglerfreigabe dU/dt = 0.03 %/ms df/dt = 70 Hz/s Klemmleiste X1.19 2 ∅...
  • Seite 92 Sondereinstellungen MOTORSCHUTZFUNKTION Die Motorschutzfunktion schützt den angeschlossenen Motor gegen thermische Zerstö- rung durch zu hohe Ströme. Die Funktion entspricht weitgehend derjenigen von mecha- nischen Motorschutzkomponenten, wobei zusätzlich der Einfluß der Motordrehzahl auf die Kühlung des Motors berücksichtigt wird. Die Belastung des Motors wird aus dem gemes- senen Scheinstrom (r.12) und dem eingestellten Motornennstrom (d.6) errechnet.
  • Seite 93 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK ENERGIESPARFUNKTION Mit der Energiesparfunktion kann eine Absenkung bzw. Anhebung der aktuellen Aus- gangsspannung erfolgen. Entsprechend der mit P.11 festgelegten Bedingung wird die gemäß V/Hz-Kennlinie geltende Spannung prozentual um P.12 verändert. Die maximale Ausgangsspannung kann jedoch auch bei einem Wert > 100 % nicht höher als die Eingangsspannung werden.
  • Seite 94 Sondereinstellungen AUTOBOOST UND SCHLUPF- Autoboost bewirkt bei hohen Lastmomenten eine automatische I•R-Kompensation durch Anheben der Ausgangsspannung; der Magnetisierungsstrom bleibt konstant. KOMPENSATION Die Schlupfkompensation gleicht die durch Laständerungen hervorgerufenen Drehzahl- änderungen aus. Die Kombination beider Funktionen trägt zu einer Verbesserung der Laufeigenschaften (Drehzahlkonstanz, hohes Kippmoment) über den gesamten Drehzahlbereich bei.
  • Seite 95 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Aktivieren Sie mit c.8 Reglerauswahl Autoboost oder Schlupf- Schlupfkomp. Autoboost kompensation (inkl. Auto- boost). d.18 Schlupfkompensation/ d.19 Schlupfkompensation/ Frequenzerhöhung Spannungsanhebung 0.00…2.55 Standard 1.00 0.00…2.55 Standard 1.00 Regler optimieren Messen Sie die Drehzahl bei unbelasteter Maschine. Belasten Sie die Maschine und messen Sie die Drehzahl erneut.
  • Seite 96 Sondereinstellungen MODULATION Sowohl das Modulationsverfahren als auch die Schaltfrequenz der Endstufen lassen sich aud die Bedürfnisse des Einsatzfalles anpassen. Modulationsverfahren Vorteile – erhöhte Ausgangsspannung – mehr Drehmoment – höherer Scheitelfaktor Die D-Steuerkarte ermöglicht die Auswahl – geringe Verluste im Umrichter 3-Schalter- 2-Schalter- zwischen 2- und 3-Schaltermodulation.
  • Seite 97 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK NORMIERUNG DER ANZEIGE Folgende Parameter werden standardmäßig in Frequenzen angezeigt: P.17 c.16 c.19 r.19 C.19 c.21 L.10 C.20 L.11 C.22 L.12 C.28 L.13 o.11 L.14 L.15 Über die Parameter C.29…C.33 kann die Anzeige der o.g. Parameter auch auf andere Einheiten umnormiert werden (z.B.
  • Seite 98 - delta f 50 Hz - 40 Hz Offset C.32 = = 800 0,0125 Hz 0,0125 Hz Die eingestellte Normierung ist nur für die Anzeige im Umrichter gültig. KEB COMBIVIS kann unabhängig normiert werden. Verwendete Parameter Parameter Adresse Werte- Stell- Auflösung...
  • Seite 99: Die Funktion Ist Leistungsteilabhängig

    Die Funktion ist Zur Nutzung der Netz-aus-Funktion muß bei leistungsteilabhängig a) F1-Geräten die Schalterstellung gemäß Betriebsanleitung KEB COMBIVERT F1/F2 Teil 1 „Leistungsteil“ für Netz-aus eingestellt werden! b) Typ 56 in der Leistungsteil-Variante an dritter Stelle ein „D“ eingetragen sein (siehe ANTRIEBSTECHNIK Typenschild) (∅...
  • Seite 100: Funktionsdiagramm Netz-Aus-Funktion

    Sondereinstellungen Funktionsdiagramm Netz Netz-aus-Funktion c.14 Motor c.16 c.15 c.21 c.19 c.13 Netz aus Regler aktiv Verwendete Parameter Parameter Adresse Werte- Stell- Auflösung Werks- Standard Flags Bemerkung bereich bereich einstellung 0403h 10…199 10…199 120 % 120 % P, L3 — P.14 040Eh 200…800 200…800...
  • Seite 101: Einstellung Der Netz-Aus-Funktion

    Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Einstellung der Netz-aus-Funktion Unter r.21 Passwort eingeben c.12 = 1 einstellen (Einstellmode) Sollwert der ZK-Spannung mit c.13 einstellen Auslöselevel der ZK-Spannung mit c.14 einstellen (ca. 80%) Mit c.19 Frequenzlevel einstellen, bei dessen Unterschreitung kein Wiederanlauf erfolgt Einstellung des LD-Stop-Levels (P.14) und des LA-Stop-levels (P.3).
  • Seite 102: Programmierablaufplan (Klammerwerte Gelten Für Busbetrieb)

    Sondereinstellungen PROGRAMMIEREN VON Folgende Parameter sind nicht programmierbar , d.h. ihr Wert ist immer in allen Parameters- ätzen identisch. PARAMETERSÄTZEN o.18 C.30 c.10 c.18 C.31 c.11 c.19 P.18 H.12 C.32 c.12 c.20 H.13 C.12 C.33 c.13 c.21 H.14 C.13 C.34 c.14 c.22 H.15...
  • Seite 103 • EIA-RS232-Norm (DIN 66020, 66022, CCITT V.24) oder • EIA-RS485-Norm (DIN 66259, Teil 4) erfolgen. Das Steuerungsverfahren mit dem 7-Bit-Code (ASCII) entspricht dem Protokoll KEB-DIN 66019 (ANSI X3.28, ISO 1745). Elektrische Eigenschaften EIA-RS232-Norm (DIN 66020, 66022, CCITT V.24) Struktur: Punkt-zu-Punkt-Verbindung...
  • Seite 104: Anschluß Rs485 Vollduplex

    Sondereinstellungen Anschluß RS232 56D/F1 COM 1 o. 2 RS232 Artikel-Nr. 00.58.025-000D ACHTUNG! Aus Sicherheitsgründen den PC nur 9pol. Sub-D Kupplung 9pol. Sub-D Stecker über Trenntrafo am Netz betreiben! 56D/F1 Gehäuse (PE) Anschluß RS485 Vollduplex 56D/F1 56D/F1 COM 1 100R 100R 9 8 5 4 9 8 5 4 9 8 5 4...
  • Seite 105 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK COMBIVERT Einstellen der Schnittstelle Baudrate (C.12): 9600 Baud Umrichteradresse (C.13): Mode COM1, 96, E, 7, 1 (nicht erforderlich für COMBIVIS) COMBIVIS : Aktuelle Konfiguration (Systemkonfigurator) Umrichtertyp: 8, F0/F1/58D/56D V1.2 * Betriebsart: DIN 66019 Schnittstelle: COM1 (Port: 3F8h/IRQ4) Baudrate: 9600 Datenbits: Stoppbits:...
  • Seite 106 Sondereinstellungen KOMMUNIKATIONSPARAMETER Im folgenden Abschnitt sind sämtliche Parameter des Frequenzumrichters in einer Übersicht zusammengefaßt. Sie dienen zur Steuerung des Umrichters über Bus. Flags: Nur-Lese-Parameter In Sätzen programmierbar Durch Schreiben von Wert 0 löschbar Passwortlevel 0 (kein Passwort) Passwortlevel 3 (Customer Passwort) Parameter Adresse Wertebereich Stellbereich Auflösung...
  • Seite 107 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Parameter Adresse Wertebereich Stellbereich Auflösung Werks- Standard Flags Bemerkung einstellung 0300h 0…255 0…25,5 0,1 % P, L3 — 0301h 0…32767 0…o.2…(max. 409,58) 0,0125 Hz 0 Hz 0 Hz P, L3 normierungsabhängig 0302h 0…32767 (min. 0)…o.1…409,58 0,0125 Hz 70 Hz 70 Hz P, L3 normierungsabhängig...
  • Seite 108 Sondereinstellungen Parameter Adresse Wertebereich Stellbereich Auflösung Werks- Standard Flags Bemerkung einstellung 0B00h 0…11 0…11 — 0B01h 0…7 0…7 P, L3 — 0B02h 0…3 0…3 P, L3 — 0B03h 0…7 0…7 P, L3 — 0B04h 0…20 0…20 P, L3 — 0B05h 0…20 0…20 P, L3...
  • Seite 109 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Parameter Adresse Wertebereich Stellbereich Auflösung Werks- Standard Flags Bemerkung einstellung 0500h 200…4000 20.0…400.0 50 Hz 50 Hz P, L3 — 0502h 0…32767 0…409,58 0,0125 Hz 0 Hz 0 Hz P, L3 normierungsabhängig 0505h 100…25000 100…25000 1 U/min 1470 U/min 1470 U/min P, L3 —...
  • Seite 110 Sondereinstellungen Parameter Adresse Wertebereich Stellbereich Auflösung Werks- Standard Flags Bemerkung einstellung 0600h -1 ,0…7 A, 0…7 — R, L0 über Bus nur lesbar 0603h -1 ,0…7 d, 0…7 — "d" nur bei Status nOP 0606h -1, 0…7 A, 0…7 — —...
  • Seite 111 Sondereinstellungen ANTRIEBSTECHNIK Parameter Adresse Wertebereich Stellbereich Auflösung Werks- Standard Flags Bemerkung einstellung 1600h 0…11 — — R, L0 — 1601h 1…2000 0,1…200,0 0,1 A — Nennstrom R, L0 — 1602h 20…30000 20.0…3000,0 0,1 Hz — 409,5 Hz R, L0 — 1603h 0…32767 0…32767...
  • Seite 112 Sondereinstellungen STEUERWORT UND STATUSWORT Mit dem Parameter C.25 (= on) kann der KEB COMBIVERT in den DRIVECOM-Modus geschaltet werden, bei dem er auf ein Steuerwort (Pr.6) reagiert. Mit dem Steuerwort wird der Umrichter in fest definierte Zustände gebracht (graue Felder im Ablaufdiagramm), welche mit dem Statuswort (Pr.7) ausgelesen werden können.
  • Seite 113: Anhang

    Anhang ANTRIEBSTECHNIK Anschluß der Steuerkarte Seite D4 - D14 Bedienung des Gerätes Seite D15 - D22 Inbetriebnahme Seite D23 - D30 Parameter Seite D31 - D68 Fehlermeldungen Sondereinstellungen Statusmeldungen Seite D69 - D112 Anhang Grund-/Voreinstellungen Seite D113 - D122 Index Passwort Seite D123 - D124 Kurzanleitung...
  • Seite 114: Fehlermeldungen

    Anhang 1 Fehler-/Statusmeldung Fehlermeldungen Anzeige Buswert r.1 Bedeutung Abkühlzeit nach Überlastung (OL) abgelau- fen. Störungscode Pr.5 0000h Überspannung, Zwischenkreisspan- Watchdog-Fehler, Übertragungsfehler nung zu hoch 3210h 8100h Unterspannung, Zwischenkreisspan- Satzanwahlfehler Satz 0 nung zu niedrig oder Phasenausfall 3220h 6300h Unterspannung im Treiberteil Satzanwahlfehler Satz 1 3220h 6301h...
  • Seite 115 Anhang 2 Grund-/Voreinstellung ANTRIEBSTECHNIK Parametername Grundeinstellung Voreinstellung (Defaultwerte) Satz Einheit r.19 Sollwertvorgabe 0 Hz r.20 Drehrichtungsvorgabe r.35 Prozentuale Sollwertvorgabe Boost Sollwertminimum A 0 Hz Sollwertmaximum A 70 Hz Sollwertminimum B 0 Hz Sollwertmaximum B 70 Hz Delta f / Beschleunigung A 70 Hz Beschleunigungszeit A 10 s...
  • Seite 116 Anhang 2 Grund-/Voreinstellung Parametername Grundeinstellung Voreinstellung (Defaultwerte) Satz Einheit P.11 Energiesparfunktion / Aktivierung P.12 Energiesparfunktion / Pegel P.13 Rampenstop / Aktivierung P.14 Verz.stop / DC-Spannungspegel 375 (720) V P.16 Kühlkörpertemperatur / Warnpegel 70 °C P.17 Stromgrenze / Delta f 70 Hz P.18 Hardware Strombegrenzung P.20...
  • Seite 117 Anhang 2 Grund-/Voreinstellung ANTRIEBSTECHNIK Parametername Grundeinstellung Voreinstellung (Defaultwerte) Satz Einheit DC-Bremsung / Zeit 0,1 s OL-Vorwarnung 100 % L.10 Ausblendungsbereich 1 / Sollwert min. 0,0 Hz L.11 Ausblendungsbereich 1 / Sollwert max. 0,0 Hz L.12 Ausblendungsbereich 2 / Sollwert min. 0,0 Hz L.13 Ausblendungsbereich 2 / Sollwert max.
  • Seite 118 Anhang 2 Grund-/Voreinstellung Parametername Grundeinstellung Voreinstellung (Defaultwerte) Satz Einheit C.20 Eckpunkt / max. Schaltfrequenz C.21 Watchdog Zeit – – – – – – – C.22 Sollwertoffset 0,0 Hz C.23 Störfilter / Analogeingänge – – – – – – – C.25 Steuerwort / Aktivierung –...
  • Seite 119 Auch ohne Passwort können alle Parameter gelesen werden. Es sind maximal 3 Versuche für die korrekte Eingabe des Passwortes erlaubt. Nach 3 Fehleingaben wird die Passwort- eingabe bis zum Neustart des KEB COMBIVERT gesperrt. 30 Minuten nach der letzten Tastaturbetätigung erlischt das Passwort und muß neu eingegeben werden.
  • Seite 120 D 120...
  • Seite 121 Anhang 4 Kurzanleitung ANTRIEBSTECHNIK Statusanzeige FUNCT Zeigt den Betriebszustand des Umrichters an. Istwertanzeige FUNCT Zeigt standardmäßig die aktuelle Ausgangsfrequenz (Normierung über C.29…C.33 möglich). Sollwertanzeige FUNCT Zeigt den über Klemmleiste, Tastatur oder Bus vorgegebenen Sollwert an. (Normierung über C.29…C.33 möglich). Sollwertvorgabe über Tastatur FUNCT Bedingung: o.13 = 0 oder 1...
  • Seite 122 Anhang 4 Kurzanleitung Boost FUNCT Grundeinstellung: = 2 % Kundeneinstellung: = ________ DOWN Minimalfrequenz (o.1, o.3) FUNCT Maximalfrequenz (o.2, o.4) Grundeinstellung: o.1, o.3 = 0 Hz o.2, o.4 = 70 Hz rückwärts Kundeneinstellung: = ________ Hz DOWN = ________ Hz vorwärts = ________ Hz = ________ Hz...
  • Seite 123 Index ANTRIEBSTECHNIK P-Faktor I(nformations-)Parameter 64-65 Schaltpegel Inverternennstrom Adresse Spannung Anzeige 64 Umrichteradresse 54 Zeit Invertertyp 64 Analogausgang 44, 46, 4b Defaultwerte 115 Istwert Anschluß Delta-Boost 30 Anzeige 33 Busbetrieb 104 DOWN-Taste 16 Geschwindigkeitsistwert 66 Anzeige 4a Drehrichtung 70 Pegel 47 Fehlermeldungen sperren Prozent 68...
  • Seite 124 Index o- 36-38 Frequenzerhöhung 51 P- 39-41 Spannungserhöhung 51 Tastatur 4a Pr- 66-68 serielle Schnittstelle 4a, 103 Temperatur r- 33-35 Software Kühlkörper 35 Sätze 21 Datum 65 Kühlkörper/Warnpegel 41 satzprogramierbare 22 Identifikation 65 Übersicht 32 Version 33 U/f-Funktion 39 Wert 17 Sollwert 70 Überlast Parametergruppe...
  • Seite 125 ANTRIEBSTECHNIK Vor Auslieferung durchlaufen alle Produkte mehrfach eine Qualitäts- und Funktions- kontrolle, so daß Fehler auszuschließen sind. Bei Beachtung unserer Betriebsanleitung sind keine Störungen zu erwarten. Sollte sich trotzdem ein Grund zur Reklamation ergeben, so ist das Gerät mit Angabe der Rechnungsnummer, des Lieferdatums, der Fehlerursache und der Einsatzbedingungen an uns zurückzusenden.
  • Seite 126 D 126...
  • Seite 127 ANTRIEBSTECHNIK Prior to delivery all products pass several quality and performance inspections so that malfunctions can be ruled out. When used in accordance with the operating instructions failure is most unlikely. However, if you have cause for complaint the unit should be returned stating invoice number, delivery date, cause of failure and field conditions.
  • Seite 128 Karl E. Brinkmann GmbH Postfach 11 09 • Försterweg 36 - 38 D - 32677 Barntrup • Telefon 0 52 63 / 4 01-0 Teletex 5 263 811 keb • Telefax 4 01 - 116 ANTRIEBSTECHNIK...

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Combivert f1 v1.2