1 Allgemeine Informationen 1.1 Beschreibung Vielen Dank, dass Sie sich für das optris® CT Infrarot-Thermometer entschieden haben. Die Sensoren der Serie optris CT sind berührungslos messende Infrarot-Temperatursensoren. Sie messen die von Objekten emittierte Infrarotstrahlung und berechnen auf dieser Grundlage die Oberflächentemperatur [►9 Prinzip der Infrarot-Temperaturmessung].
Allgemeine Informationen ► Alle Zubehörteile können unter Verwendung der in Klammern [ ] angegebenen Artikelnummern bestellt werden. 1.2 Gewährleistung Sollten trotz sorgfältiger Qualitätskontrolle Gerätedefekte auftreten, bitten wir Sie, sich umgehend mit unserem Kundendienst in Verbindung zu setzen. Die Gewährleistungsfrist beträgt 24 Monate ab Lieferdatum.
1.4 Wartung Linsenreinigung: Lose Partikel können mit sauberer Druckluft weggeblasen werden. Die Linsenoberfläche kann mit einem weichen, feuchten Tuch (befeuchtet mit Wasser) oder einem Linsenreiniger (z.B. Purosol oder B+W Lens Cleaner) gereinigt werden. Benutzen Sie niemals lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel (weder für die Optik, noch für das Gehäuse).
Die Sensoren der CT-Serie sind in folgenden Basisvarianten lieferbar: Modell Kurzbezeichnungen Messbereich Spektrale Typische Anwendungen Empfindlichkeit LT02 -50 bis 600 °C CT LT LT15 8-14 µm nichtmetallische Oberflächen LT22 -50 bis 975 °C LT15F CT fast -50 bis 975 °C 8-14 µm...
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50 bis 400 °C 100 bis 600 °C CT 3M 3MH1 150 bis 1000 °C 2,3 µm Metalle bei geringen Objekttemperaturen (ab 50 °C) 3MH2 200 bis 1500 °C 3MH3 250 bis 1800 °C CT 4M 0 bis 500 °C 2.2-6 µm Metalle bei geringen Objekttemperaturen (ab 0 °C) 100 bis 1200 °C...
Technische Daten 2 Technische Daten 2.1 Allgemeine Spezifikation Messkopf Elektronik-Box Schutzgrad IP65 (NEMA-4) IP65 (NEMA-4) Umgebungstemperatur siehe: Messtechnische Spezifikation -20...85 °C Lagertemperatur siehe: Messtechnische Spezifikation -40...85 °C Relative Luftfeuchtigkeit 10...95 %, nicht kondensierend Material (Messkopf) Edelstahl Zink, gegossen Abmessungen 28 mm x 14 mm bzw. 32 mm x 14 mm, M12x1 89 mm x 70 mm x 30 mm Abmessungen CThot/ CT P3/ P7 55 mm x 29,5 mm, M18x1 (mit Massivgehäuse)
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Druckfestigkeit (Messkopf) 8 bar Software / App (optional) CompactConnect / CompactPlus Connect / IRmobile Die Funktion der LCD-Anzeige kann bei Umgebungstemperaturen unter 0 °C eingeschränkt sein Die 3M-Modelle sind ausschließlich mit 3 m Kabel erhältlich.
Technische Daten 2.2 Elektrische Spezifikation Spannungsversorgung 8–36 VDC CT 4M: 8-30 VDC / 5 V USB / max. 1,2 W Ausgänge/ analog (Für CT 4M ist Ausgang 1 und 2 frei wählbar: Analog mA/mV, Alarm mA/mV, TCK) Kanal 1 wahlweise: 0/ 4–20 mA, 0–5/ 10 V, Thermoelement (J oder K) bzw. Alarmausgang (Signalquelle: Objekttemperatur) Messkopftemperatur [-20...180 °C/ -20...250 °C bei LT02H und LT10H] als 0–5 V oder Kanal 2 [nur LT/ G5/ P3/ P7]...
2.3 Messtechnische Spezifikation [LT-Modelle] LT02 LT15 LT22 Temperaturbereich (skalierbar) -50...600 °C -50...975 °C Umgebungstemperatur (Messkopf) -20...130 °C -20...180 °C Lagertemperatur (Messkopf) -40...130 °C -40...180 °C Spektralbereich 8...14 µm Optische Auflösung 15:1 22:1 1), 2) 3) Systemgenauigkeit ±1,0 °C oder ±1,0 % 1) 3) Reproduzierbarkeit ±0,5 °C oder ±0,5 %...
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Technische Daten bei Objekttemperaturen >0 °C, ε = 1 für Umgebungstemperaturen (Messkopf) <18 °C und >28 °C bei einer Zeitkonstante von 200 ms und einer Objekttemperatur von 25 °C Bei den LT02-Modellen darf das Messkopfkabel während der Messung nicht bewegt werden.
2.4 Messtechnische Spezifikation [CTfast/ CThot] LT15F LT25F LT02H LT10H Temperaturbereich (skalierbar) -50...975 °C -40...975 °C Umgebungstemperatur (Messkopf) -20...120 °C -20...250 °C Lagertemperatur (Messkopf) -40...120 °C -40...250 °C Spektralbereich 8...14 µm Optische Auflösung 15:1 25:1 10:1 1), 2) 3) Systemgenauigkeit ±2°C oder ±1% ±1,5°C oder ±1% 1) 3) Reproduzierbarkeit...
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Technische Daten bei einer Zeitkonstante von 100 ms, adaptiver Mittelwertbildung und einer Objekttemperatur von 25 °C Bei den CThot-Modellen [LT02H/ LT10H] darf das Messkopfkabel während der Messung nicht bewegt werden.
2.5 Messtechnische Spezifikation [1M/ 2M/ 3M/ 4M-Modelle] 1MH1 Temperaturbereich (skalierbar) 485...1050 °C 650...1800 °C 800...2200 °C 250...800 °C Umgebungstemperatur (Messkopf) -20...100 °C -20...125 °C Lagertemperatur (Messkopf) -40...100 °C -40...125 °C Spektralbereich 1,0 µm 1,6 µm Optische Auflösung 40:1 75:1 40:1 1) 2) 3) Systemgenauigkeit ±(0,3 % T...
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Technische Daten 2MH1 1), 2) 1), 2) Temperaturbereich (skalierbar) 385...1600 °C 490...2000 °C 50...400 °C 100...600 °C Umgebungstemperatur (Messkopf) -20...125 °C -20...85 °C Lagertemperatur (Messkopf) -40...125 °C -40...125 °C Spektralbereich 1,6 µm 2,3 µm Optische Auflösung 75:1 22:1 33:1 3) 4) 5) Systemgenauigkeit ±(0,3 % T +2°C)
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3MH1 3MH2 3MH3 0…500 °C Temperaturbereich (skalierbar) 150...1000 °C 200...1500 °C 250...1800 °C 0…70 °C Umgebungstemperatur (Messkopf) -20...85 °C -40…85 °C Lagertemperatur (Messkopf) -40...125 °C Spektralbereich 2,3 µm 2.2-6 µm Optische Auflösung 75:1 10:1 2) 3) Systemgenauigkeit ±(0,3 % T +2°C) Mess Reproduzierbarkeit...
Messentfernung. Die Messfleckgröße bezieht sich auf 90% der Strahlungsenergie. Die Entfernung wird jeweils von der Vorderkante des Messkopfes gemessen. Alternativ zu den optischen Diagrammen kann auch der Messfleck-Kalkulator auf der Optris Interseitseite verwendet werden oder die Optris Optikkalkulator App. Die App kann kostenlos im Google Play Store (siehe QR Code) heruntergeladen werden.
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Technische Daten LT25F Optik: SF D:S: 25:1 LT25F Optik: CF D:S: 25:1 2,0mm@ 50mm D:S (Fernfeld) = 6:1...
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LT22 Optik: SF D:S: 22:1 LT22 Optik: CF D:S: 22:1 2,3mm@ 50mm D:S (Fernfeld) = 6:1...
2.8 CF-Vorsatzoptik und Schutzfenster Die CF-Vorsatzoptik (optional) ermöglicht die Messung Typische Transmissionswerte* bei Verwendung kleinster Objekte und kann in Kombination mit den der CF-Vorsatzoptik (Mittelwerte): Modellen LT, 1M, 2M, 3M und 4M verwendet werden. 0,78 minimale Messfleck ist abhängig von dem 0,80 0,87 verwendeten Messkopf.
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Technische Daten Laminar-Freiblasvorsatz mit CF-Vorsatzoptik: CF-Vorsatzoptik mit Außengewinde: integrierter CF-Optik: ACCTCF/ ACCTCFHT ACCTCFE/ ACCTCFHTE ACCTAPLCF/ ACCTAPLCFHT Schutzfenster Schutzfenster mit Außengewinde: ACCTPWHT ACCTPWE/ ACCTPWHTE LT25F + CF-Optik 0,5 mm@ 8 mm 0,5 mm@ 6 mm [ACCTAPLCF] D:S (Fernfeld) = 1,6:1...
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LT22/ 3ML + CF-Optik 0,6 mm@ 10 mm 0,6 mm@ 8 mm [ACCTAPLCF] D:S (Fernfeld) = 1,5:1 LT15/ LT15F + CF-Optik 0,8 mm@ 10 mm 0,8 mm@ 8 mm [ACCTAPLCF] D:S (Fernfeld) = 1,5:1...
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Technische Daten LT10H + CF-Optik 1,2 mm@ 10 mm 1,2 mm@ 8 mm [ACCTAPLCF] D:S (Fernfeld) = 1,2:1 LT02/ LT02H + CF-Optik 2,5 mm@ 23 mm 2,5 mm@ 21 mm [ACCTAPLCF] D:S (Fernfeld) = 2,5:1...
3 Mechanische Installation Die CT-Messköpfe verfügen über ein metrisches M12x1-Gewinde und lassen sich entweder direkt über das Sensorgewinde oder mit Hilfe der mitgelieferten Sechskantmutter an vorhandene Montagevorrichtungen installieren. Als Zubehör sind verschiedene Montagewinkel und -vorrichtungen erhältlich, die das Ausrichten des Messkopfes auf das Objekt erleichtern. Alle Zubehörteile können unter Verwendung der in Klammern [ ] angegebenen Artikelnummern bestellt werden.
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Mechanische Installation Die CThot- und CT P3/P7-Sensoren werden mit Massivgehäuse geliefert und können über das M18x1- Gewinde installiert werden. Massivgehäuse (Standard bei CThot, P3 und P7) Der optische Strahlengang muss frei von jeglichen Hindernissen sein.
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Elektronikbox Die Elektronikbox kann wahlweise auch mit geschlossenem Gehäusedeckel (Display und Programmiertasten von außen nicht zugänglich) bestellt werden [ACCTCOV]. Bei den CT-Modellen LT02, LT02H und LT10H darf das Messkopfkabel während der Messung nicht bewegt werden.
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Mechanische Installation Elektronikbox CT 4M...
3.1 Montagezubehör Montagebolzen mit M12x1- Montagegabel mit M12x1- Gewinde, Montagewinkel, justierbar in einer Gewinde, justierbar in zwei Achsen Achse [ACCTFB] justierbar in 2 Achsen [ACCTMG] [ACCTMB] Die Montagegabel kann über den M12x1-Fuß mit Montagewinkel [ACCTFB] kombiniert werden. Montagewinkel, justierbar in zwei Achsen [ACCTAB] bestehend aus: ACCTFB und ACCTMB...
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Mechanische Installation KF40-Flansch [ACCTKF40GE] für CTLT mit Ge-Fenster oder [ACCTKF40B270] für CT1M, 2M, 3M mit B270-Fenster • Beim Wechseln der Fenster müssen die Schrauben bei der Montage mit 1 Nm Anziehdrehmoment angezogen werden. • Transmission: Ge ≈ 0,91 und B270 ≈ 0,92 (Abweichungen möglich)
3.2 Freiblasvorsätze Ablagerungen (Staub, Partikel) auf der Linse sowie Rauch, Dunst und hohe Luftfeuchtigkeit (Kondensation) können zu Fehlmessungen führen. Durch die Nutzung eines Freiblasvorsatzes werden diese Effekte vermieden bzw. reduziert. Achten Sie darauf ölfreie, technisch reine Luft zu verwenden. Standard-Freiblasvorsatz [ACCTAP] für Optiken mit Standard-Freiblasvorsatz [ACCTAP2] für Optiken mit D:S ≥...
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Mechanische Installation Laminar-Freiblasvorsatz mit Montagegabel Laminar-Freiblasvorsatz [ACCTAPL] [ACCTAPLMF], justierbar in 2 Achsen Der seitliche Luftaustritt verhindert ein Herunterkühlen des Objektes bei kleinen Messabständen. Schlauchanschluss: 3x5 mm Gewinde (Fitting): M5 Die benötigte Luftmenge (ca. 2...10 l/ min.) ist abhängig von der Applikation und den Bedingungen am Installationsort.
3.3 Weiteres Zubehör Rechtwinkel-Spiegelvorsatz [ACCTRAM] für Optiken mit D:S ≥ 10:1; ermöglicht Messungen im 90°-Winkel zur Sensorachse. Der Spiegel hat eine Reflexion von 96 % bei Verwendung mit LT22 und LT15 sowie 88 % bei LT15F. Bei Verwendung des Spiegels muss dieser Wert mit dem Emissionsgrad des Messobjektes multipliziert werden.
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Mechanische Installation OEM-Laser-Visierhilfe Die OEM-Laser-Visierhilfe ist mit 3,5 m [ACCTOEMLST] und 8 m Anschlusskabel [ACCTOEMLSTCB8] lieferbar. Der Laser kann an die Klemmen 3V SW bzw. PINK (nur bei CT 4M) und GND [►4 Elektrische Installation] angeschlossen werden und über das Bedienmenü am Gerät oder über die Software ein- und ausgeschaltet werden.
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Massivgehäuse Massivgehäuse, Edelstahl [D06ACCTMHS] – alternativ auch in Aluminium (eloxiert) oder Messing lieferbar Das Massivgehäuse sorgt bei Applikationen mit dynamisch sich ändernden Umgebungs- temperaturen für reproduzierbare und stabile Temperaturmessungen. Es ist kombinierbar mit der CF-Vorsatzoptik [ACCTCFE] oder mit dem Schutzfenster [ACCTPWE]. [►2.8 CF-Vorsatzoptik und Schutzfenster] WICHTIG: Um die Eigenschaften des Massiv- gehäuses optimal zu nutzen, müssen sich...
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Mechanische Installation Zubehör für Massivgehäuse Freiblasvorsatz für Massivgehäuse (Gewinde M18x1) Montagewinkel für Massivgehäuse, justierbar in [ACCTAPMH] einer Achse [ACCTFBMH] Die benötigte Luftmenge (ca. 2...10 l/ min.) ist abhängig von der Applikation und den Bedingungen am Installationsort.
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Rohradapter und Reflexionsschutzrohre Der Rohradapter [ACCTPA] ermöglicht die Montage von Reflexionsschutzrohren am CT-Messkopf. Die Reflexionsschutzrohre sind in 3 unterschiedlichen Längen lieferbar: ACCTST20 20 mm ACCTST40 40 mm ACCTST88 88 mm Rohradapter [ACCTPA] Reflexionsschutzrohr [ACCTST40] Die Reflexionsschutzrohre sind nur für Messköpfe mit einem Distanz-Messfleck-Verhältnis (D:S) von ≥...
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Mechanische Installation Tragschienenmontageplatte für Elektronik-Box Mit Hilfe der Tragschienenmontageplatte kann die CT-Elektronik an einer Hutschiene nach EN50022 (TS35) montiert werden. Tragschienenmontageplatte [ACCTRAIL] Kippgelenk für CT-Messköpfe Mit diesem Montagezubehör kann eine Feinjustage des CT-Messkopfes mit einem maximalen Winkel von +/- 6,5° zur mechanischen Achse erfolgen. Kippgelenk [ACCTTAS]...
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Zubehör für IRmobile App Der IR App Connector dient für die Verbindung des Sensors mit einem Smartphone oder Tablet (► 7 IRmobile App). Das Connector-Kabel kann auch für den Anschluss an einen PC mit der Software CompactConnect/ CompactPlus Connect betrieben werden (►8 Software...
Elektrische Installation 4 Elektrische Installation 4.1 Anschluss der Kabel Zum Anschluss des CT öffnen Sie bitte zunächst den Deckel der Elektronikbox (4 Schrauben). Im unteren Bereich befinden sich die Schraubklemmen für den Anschluss der Kabel. 4.1.1 Anschlusskennzeichnung [Modelle LT/ G5/ P3/ P7] +8…36 VDC Spannungsversorgung Masse (0 V) der Spannungsversorgung...
4.1.5 Kabelmontage Die vorhandene Kabelverschraubung M12x1,5 der Elektronikbox eignet sich für Kabel mit einem Außendurchmesser von 3 bis 5 mm. Entfernen Sie die Kabelisolierung (40 mm Stromversorgung, 50 mm Signalausgänge, 60 mm Funktionseingänge). Kürzen Sie das Schirmgeflecht auf ca. 5 mm und entflechten Sie die Schirmdrähte.
Elektrische Installation 4.2 Masseverbindung 4.2.1 1M, 2M, 3M Modelle Auf der Unterseite der Mainboard-Platine finden Sie einen Steckverbinder (Jumper), welcher werksseitig wie im Bild ersichtlich platziert ist [unterer und mittlerer Pin verbunden]. In dieser Position sind die Masse-klemmen (GND Versorgungsspannung/ Ausgang) mit der Gehäusemasse der Elektronikbox verbunden.
4.2.3 LT, LTF, LTH, G5, P3, P7 Modelle Auf der Unterseite der Mainboard-Platine finden Sie einen Steckverbinder (Jumper), welcher werksseitig wie im Bild ersichtlich platziert ist [linker und mittlerer Pin verbunden]. In dieser Position sind die Masseklemmen (GND Versorgungsspannung/ Ausgang) mit der Gehäusemasse der Elektronikbox verbunden.
Elektrische Installation 4.3 Austauschen des Messkopfes Werksseitig ist das Messkopfkabel bereits an die Elektronikbox Bei Montage eines neuen Messkopfes angeschlossen und der Kalibriercode eingegeben. Innerhalb muss der Kalibriercode des neuen Kopfes in die Elektronik eingegeben werden. einer bestimmten Modellgruppe ist ein beliebiger Austausch von Messköpfen und Elektroniken möglich.
Die Eingabe eines neuen Kalibriercodes kann ebenfalls über die Software CompactConnect (optional) erfolgen. Der Kalibriercode befindet sich auf einem Label am Messkopfkabel (in der Nähe der Elektronikbox). Entfernen Sie dieses Label nicht bzw. notieren Sie sich den Code, da dieser bei einem Tausch der Elektronik bzw.
Aus- und Eingänge 5 Aus- und Eingänge 5.1 Analogausgänge Der CT hat zwei Ausgabekanäle. Beim ACHTUNG: An die Analogausgänge darf auf keinen Fall eine sind Ausgänge frei Spannung angelegt werden, da dies zur Zerstörung des wählbar. Ausgangs führt. Der CT ist kein Zweileitersensor! 5.1.1 Ausgabekanal 1 Dieser Ausgang wird für die Ausgabe der Objekttemperatur genutzt.
5.2 Digitale Schnittstellen Der CT kann optional mit einer USB-, RS232-, RS485-, Profibus DP-*, Modbus RTU-* oder Ethernet-Schnittstelle ausgestattet werden. Zur Installation nehmen Sie zunächst die jeweilige Interface- Platine und stecken diese in die dafür vorgesehene Aufnahme in der Elektronik, welche sich links neben der Anzeige befindet. In der richtigen Lage stimmen die Schraubenlöcher des Interface mit denen der Elektronik-Box überein.
Aus- und Eingänge Beide Relais sind vollkommen isoliert ausgelegt und können mit maximal 60 VDC/ 42 VAC , 0,4 A DC/AC schalten. Eine rote LED signalisiert jeweils einen geschlossenen Relaiskontakt. Die Schaltpunkte entsprechen den Werten für Alarm 1 und 2 [►5.6 Alarme] und sind gemäß der ►1.6 Werksvoreinstellung gesetzt.
5.5 I/O Pins (nur für CT 4M) Das CT 4M hat drei I/O-Pins, welche mit Hilfe der Software CompactPlus Connect sowohl als Ausgang (digital) als auch als Eingang (digital oder analog) programmiert werden können. Folgende Funktionen sind möglich: Funktion I/O Pin ist ein Beschreibung Alarm Ausgang digital...
Aus- und Eingänge 5.6 Alarme Der CT verfügt über folgende Alarmfunktionen: Bei allen Alarmen (Alarm 1, Alarm 2, Ausgangskanal 1 und 2 bei Nutzung als Alarmausgang) ist eine Hysterese von 2 K (CThot: 1 K) fest eingestellt. 5.6.1 Ausgabekanal 1 und 2 [Kanal 2 nur bei LT/ G5/ P3/ P7] Zur Aktivierung muss der jeweilige Ausgabekanal in den Digital-Modus umgeschaltet werden.
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Visuelle Alarme Diese Alarme bewirken eine Änderung der Farbe des LCD-Displays und stehen über die optionale Relaisschnittstelle zur Verfügung. Der Alarm 2 kann zusätzlich am Pin AL2 (auf dem Mainboard) als Open- collector-Ausgang [24 V/ 50 mA] genutzt werden. Werksseitig sind die Alarme wie folgt definiert: Beide Alarme wirken...
Aus- und Eingänge 5.6.2 Open-collector-Ausgang / AL2: • Der Transistor wirkt als Schalter. Im Alarmfall wird der Kontakt geschlossen. • Es muss immer eine Last/Verbraucher (Relay, LED oder ein Widerstand) angeschlossen werden. • Die Alarmspannung (hier 24 V) darf nicht direkt an den Alarmausgang angeschlossen werden (Kurzschluss).
6 Bedienung Nach Zuschalten der Versorgungsspannung startet der Sensor eine Initialisierungsroutine und zeigt für einige Sekunden INIT im Display. Danach wird die Objekttemperatur angezeigt. Die Farbe der Displaybeleuchtung ändert sich entsprechend der Alarmeinstellungen [►5.6 Alarme]. 6.1 Sensoreinstellungen Mit den drei Programmiertasten Mode, Auf und Ab können Sensorkonfigurationen vor Ort vorgenommen werden.
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ð MV5 Auswahl des Ausgabesignals. Durch Betätigen von Auf bzw. Ab können die verschiedenen Ausgangssignale (siehe Tabelle) gewählt werden. E0.970 Einstellen des Emissionsgrades. Durch Betätigen von Auf wird der Wert erhöht; Ab verringert den Wert (gilt auch für alle weiteren Funktionen). Der Emissionsgrad (-Epsilon) ist eine Materialkonstante, die die Fähigkeit eines Körpers, infrarote Energie auszusenden, beschreibt [►10 Emissionsgrad].
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Bedienung (invertiert). Bei Einstellen von 0.0 erscheint im Display --- (Funktion deaktiviert). Signalverlauf bei P---- ▬ TProzess mit Maximumsuche (Haltezeit = 1s) ▬ TAktuell ohne Nachverarbeitung...
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Einstellen der unteren Grenze des Temperaturbereiches. Die minimale Differenz zwischen unterer und oberer Bereichsgrenze beträgt 20 K. Wird die untere Grenze auf einen Wert ≥ obere Grenze gewählt, so wird die obere Grenze automatisch auf [untere Grenze + 20 K] gesetzt. n 500.0 Einstellen der oberen Grenze des Temperaturbereiches.
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Bedienung Bei Anzeige von XHEAD erfolgt die Kompensation über den messkopfinternen Fühler. Ein Rückkehren zu XHEAD erfolgt durch gleichzeitiges Betätigen von Auf und Ab. Speziell bei großen Unterschieden zwischen der Umgebungstemperatur am Objekt und der Messkopftemperatur empfiehlt sich die Nutzung der Umgebungstemperaturkompensation. M 01 Einstellen der Multidrop-Adresse.
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CT 4M Anzeige Modus [Beispiel] Einstellbereich TPROC 320.9 Prozesstemperatur (nach Signalverarbeitung) [320,9 °C] unveränderbar T INT 50.1 Detektor Temperatur [50,1 °C] unveränderbar T BOX 38.6 Elektronikbox Temperatur [38,6 °C] unveränderbar EMISS 1.000 Emissionsgrad [1,000] 0,100 ... 1,100 TRANS 1.000 Transmission [1,000] 0,100 ...
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Bedienung wird. Die Standardeinstellung ist 1.000 = 100 % (bei Messung ohne Schutzfenster etc.). AVG 0.020 Einstellen der Zeit für die Mittelwertbildung. Bei dieser Funktion wird ein arithmetischer Algorithmus ausgeführt, um das Signal zu glätten. Die eingestellte Zeit ist die Zeitkonstante.
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Maximumsuche; d.h. dieser Algorithmus sucht nach lokalen Minimalwerten. Dabei werden Minimalwerte, die größer als ihre Vorgänger sind, nur übernommen, wenn die Temperatur zuvor den Schwellwert überschritten hatte. Bei eingestellter Hysterese muss ein Minimalwert zusätzlich erst um den Wert der Hysterese angestiegen sein, damit er als neues Minimum übernommen wird. M 01 Einstellen der Multidrop-Adresse.
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Bedienung Signalverläufe ▬ T mit Maximumsuche (Haltezeit = 1s) Proc ▬ T ohne Nachverarbeitung...
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▬ T mit Erw. Maximumsuche (Schwellwert = 80 °C/ Hysterese = 20 °C) Proc ▬ T ohne Nachverarbeitung...
Bedienung 6.2 Fehlermeldungen Im Display des CT können folgende Fehlermeldungen erscheinen: Modelle LT/ G5/ P3/ P7: OVER Objekttemperatur zu hoch UNDER Objekttemperatur zu niedrig ^^^CH Kopftemperatur zu hoch Kopftemperatur zu niedrig Modelle 1M/ 2M/ 3M: 1. Stelle: kein Fehler Kopftemperatur-Fühler hat Kurzschluss nach Masse (bn) Boxtemperatur zu niedrig Boxtemperatur zu hoch Boxtemperatur-Fühler unterbrochen...
7 IRmobile App Der CT-Sensor verfügt über eine direkte Anbindung an ein Android Smartphone oder Tablet. Dafür muss einfach nur die IRmobile App im Google Play Store kostenlos heruntergeladen werden. Dies kann auch über den QR-Code erfolgen. Für den Anschluss an das Gerät wird ein IR App Connector benötigt (Artikel-Nr.: ACCTIAC).
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➢ Wiederherstellung der Werkseinstellungen vom Sensor ➢ Integrierter Simulator IRmobile wird unterstützt für: ➢ Optris Pyrometer: Kompaktserie, Hochleistungsserie und Videopyrometer ➢ Optris IR-Kameras: PI und Xi Serie ➢ Für Android-Geräte ab 5.0 oder höher mit einem Micro-USB- oder USB-C-Anschluss, der USB-OTG...
8 Software CompactConnect/ CompactPlus Connect 8.1 Installation Software können unter Minimale Systemvoraussetzungen: https://www.optris.de/downloads-software herunter- ▪ Windows 7, 8, 10 laden. Entpacken und Öffnen Sie das Programm und ▪ USB-Schnittstelle starten Sie bitte die CDsetup.exe. Folgen Sie bitte ▪ Festplatte mit mind. 30 MByte Speicherplatz ▪...
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Software CompactConnect/ CompactPlus Connect Hauptfunktionen: ▪ Grafische Darstellung Aufzeichnung Temperaturmesswerte zur späteren Analyse und Dokumentation ▪ Komplette Parametrierung und Fernüberwachung des Sensors ▪ Programmierung der Signalverarbeitungsfunktionen ▪ Skalierung der Ausgänge und Parametrierung der Funktionseingänge CompactConnect CompactPlus Connect...
8.2 Kommunikationseinstellungen 8.2.1 Serielles Interface Baudrate: 9,6...115,2 kBaud (einstellbar am Gerät oder über Software) Datenbits: Parität: keine Stopp bits: Flusskontrolle: 8.2.2 Protokoll Alle CT-Sensoren verwenden ein binäres Protokoll. Alternativ können die Geräte (nur LT-Versionen) auch auf ein ASCII-Protokoll umgeschaltet werden. Um eine schnelle Kommunikation zu erreichen, wird auf einen zusätzlichen Overhead mit CR, LR oder ACK Bytes verzichtet.
Software CompactConnect/ CompactPlus Connect 8.2.3 ASCII-Protokoll Die Modelle LT02, LT15, LT22, LT02H und LT10H können durch Änderung des ersten Zeichens im 3. Block des Kopf-Kalibriercodes auf ASCII-Protokoll umgestellt werden. Dieses Zeichen muss von 0 auf 4 (alter Messkopf) bzw. 8 auf C (neuer Messkopf) geändert werden. [►4.3 Austauschen des Messkopfes] Alter Messkopf CTex (+1) ASCII (+4)
8.2.4 Speichern von Parametereinstellungen Nach Einschalten des CT-Sensors ist der Flash-Modus aktiv, d.h. geänderte Parametereinstellungen werden im CT-internen Flash-EEPROM gespeichert und bleiben auch nach Ausschalten der Spannungsversorgung erhalten. Falls sehr oft bzw. kontinuierlich Werte geändert werden sollen, kann das flashen der Parameter durch folgenden Befehl ausgeschaltet werden: Dezimal: HEX:...
Prinzip der Infrarot-Temperaturmessung 9 Prinzip der Infrarot-Temperaturmessung In Abhängigkeit von der Temperatur sendet jeder Körper eine bestimmte Menge infraroter Strahlung aus. Mit einer Temperaturänderung des Objektes geht eine sich ändernde Intensität der Strahlung einher. Der für die Infrarotmesstechnik genutzte Wellenlängenbereich dieser so genannten „Wärmestrahlung“ liegt zwischen etwa 1 µm und 20 µm.
10 Emissionsgrad 10.1 Definition Die Intensität der infraroten Wärmestrahlung, die jeder Körper aussendet, ist sowohl von der Temperatur als auch von den Strahlungseigenschaften des zu untersuchenden Materials abhängig. Der Emissionsgrad ( - Epsilon) ist die entsprechende Materialkonstante, die die Fähigkeit eines Körpers, infrarote Energie auszusenden, beschreibt.
Emissionsgrad 10.2 Bestimmung eines unbekannten Emissionsgrades ► Mit einem Thermoelement, Kontaktfühler oder ähnlichem lässt sich die aktuelle Temperatur des Messobjektes bestimmen. Danach kann die Temperatur mit dem Infrarot-Thermometer gemessen und der Emissionsgrad soweit verändert werden, bis der angezeigte Messwert mit der tatsächlichen Temperatur übereinstimmt.
10.3 Charakteristische Emissionsgrade Sollte keine der oben beschriebenen Methoden zur Ermittlung Ihres Emissionsgrades anwendbar sein, können Sie sich auf die Emissionsgradtabellen ►Anhang A – Emissionsgradtabelle Metalle und Anhang B – Emissionsgradtabelle Nichtmetalle beziehen. Beachten Sie, dass es sich in den Tabellen lediglich um Durchschnittswerte handelt.
Anhang C – Adaptive Mittelwertbildung Die Mittelwertbildung wird in der Regel eingesetzt, um Signalverläufe zu glätten. Über den einstellbaren Parameter Zeit kann dabei diese Funktion an die jeweilige Anwendung optimal angepasst werden. Ein Nachteil der Mittelwertbildung ist, dass schnelle Temperaturanstiege, die durch dynamische Ereignisse hervorgerufen werden, der gleichen Mittlungszeit unterworfen sind und somit nur zeitverzögert am Signalausgang bereitstehen.