Brandmeldesysteme - AVENAR detector 4000
AVENAR detector 4000
Die automatischen Brandmelder der Serie AVENAR
detector 4000 zeichnen sich durch höchste Präzision
und Schnelligkeit bei der Erkennung aus. Die
Produktpalette umfasst Ausführungen mit
Drehschaltern (automatische und manuelle
Adresseinstellung) sowie Ausführungen ohne
Drehschalter (automatische Adresseinstellung).
Mehrsensormelder können helfen, wenn einzelne
Sensoren nicht ausreichen. Sie zeichnen sich durch
höchste Unempfindlichkeit gegenüber irreführenden
Phänomenen aus und sprechen auf einen großen
Bereich von Bränden an.
Die Ausführungen mit zwei optischen Sensoren
(dual-optisch) erkennen den leichtesten Rauch.
Die Ausführungen mit Temperatursensor erkennen
Brände mit schnellem Temperaturanstieg oder mit
einem maximalen Temperaturwert.
CO-Brandmelder reagieren sofort auf Schwelbrand
und eignen sich besser für Anwendungen mit Staub,
Dampf, Kochdünsten. Die integrierte CO-Erkennung
trägt zu einer noch zuverlässigeren Branderkennung
bei und führt gleichzeitig zu einer höheren
Falschalarmsicherheit.
Funktionen
Sensorik und Signalverarbeitung
Die einzelnen Sensoren können in der
Programmierungssoftware FSP-5000-RPS konfiguriert
werden.
Alle Sensorsignale werden von der internen
Auswerteelektronik (ISP, Intelligent Signal
Processing) kontinuierlich ausgewertet und über
einen eingebauten Mikroprozessor miteinander
V d S
u Höchste Zuverlässigkeit und Präzision dank
Intelligenter Signalverarbeitung (ISP)
u Frühzeitige Erkennung auch schwachen Rauchs
durch dual-optische Melder (Dual Ray
Technologie)
u Überwachung der Umgebung auf
elektromagnetische Störungen für schnelle
Ursachenfindung
u Automatische und manuelle Adresseinstellung
verknüpft. Durch die Verknüpfung der Sensoren
können die kombinierten Melder auch dort
eingesetzt werden, wo betriebsbedingt mit leichtem
Rauch, Dampf oder Staub gerechnet werden muss.
Nur wenn die Signalkombination mit den bei der
Parametrierung gewählten Kenngrößen des
Einsatzortes übereinstimmt, wird automatisch der
Alarm ausgelöst. Zusätzlich wird der zeitliche Verlauf
der Sensorsignale für die Brand‑ und
Störungserkennung ausgewertet, und so auch für
jeden einzelnen Sensor eine erhöhte
Detektionssicherheit erreicht. Diese komplexe
Bewertung von Brandkenngrößen
(Brandkenngrößenmustervergleich) reduziert das
Risiko eines Falschalarms. Die Ansprechschwelle des
optischen oder chemischen Sensors wird aktiv
angepasst (Ruhewertnachführung). Zur Anpassung an
extreme Störgrößen ist eine manuelle oder
zeitgesteuerte Abschaltung einzelner Sensoren
möglich.
Alle Melder der AVENAR detector 4000 Serie eignen
sich als technische Maßnahme zur Vermeidung von
Falschalarmen.
Optischer Sensor (Rauchsensor)
Der optische Sensor arbeitet nach dem
Streulichtverfahren.
Eine Leuchtdiode sendet Licht in die Messkammer,
wo es von der Labyrinthstruktur absorbiert wird. Im
Brandfall dringt Rauch in die Messkammer ein und
die Rauchpartikel streuen das Licht der Leuchtdiode.
Die auf die Photodiode treffende Lichtmenge wird in
ein proportionales elektrisches Signal umwandelt.