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Informationsübertragung Mit Funksignalen - Gira Knx Rf Multi Systemdokumentation

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Physikalische Grundlagen
5.2. Informationsübertragung mit Funksignalen
Eine elektromagnetische Welle mit konstanter Amplitude und Frequenz transportiert noch keine Infor-
mation. Um dies zu erreichen, muss der Sender die Amplitude oder die Frequenz der Welle nach
einem vereinbarten Verfahren ständig verändern und dem Trägersignal in dieser Weise die Informa-
tion aufmodulieren. Bei KNX RF wird die Modulationsart „Frequenzumtastung" (FSK = engl. Fre-
quency Shift Keying) verwendet (siehe Bild 12). Die Frequenzumtastung ist eine Variante der Fre-
quenzmodulation (FM) und für die Übertragung digitaler Informationen geeignet. Es werden zeitlich
codiert zwei in ihrer Frequenz unterschiedliche Signale gesendet, um dem Empfänger die logischen
Zustände „0" und „1" mitzuteilen. Eine Frequenzumtastung ist unempfindlich gegen Störungen.
Selbst starke Übertragungsverluste bei der Signalamplitude wirken sich nicht nachteilig auf das
Demodulieren der übertragenen Information aus.
Die Datenrate beträgt bei KNX RF 16,384 kBit/s. Das Einbringen der „0"- und „1"-Information in das
Funksignal wird anhand der Manchester-Codierung durchgeführt. Hierdurch lassen sich Sender und
Empfänger sehr leicht aufeinander synchronisieren.
Bild 12: Frequenzumtastung als Modulationsverfahren (FSK=Frequency Shift Keying)
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