HINWEIS
Funktionsstörung oder Schäden bei falscher Einbaulage
(vertikale Durchflussrichtung)!
Die korrekte Einbaulage anhand des Durchflussrichtungs-
●
pfeil auf dem Typenschild überprüfen.
Armatur in korrekter Einbaulage montieren und zwischen
●
den beiden Rohrleitungen zentrieren.
Den Durchflussrichtungspfeil an der Armatur nach oben
●
weisen lassen.
1. Eignung des Produkts für den jeweiligen Einsatzfall sicher-
stellen.
2. Technische Daten des Produkts und der Werkstoffe prü-
fen.
3. Geeignetes Werkzeug bereithalten.
4. Geeignete Schutzausrüstung gemäß den Regelungen des
Anlagenbetreibers beachten.
5. Entsprechende Vorschriften für Anschlüsse beachten.
6. Montagearbeiten durch geschultes Fachpersonal durch-
führen.
7. Anlage bzw. Anlagenteil stilllegen.
8. Anlage bzw. Anlagenteil gegen Wiedereinschalten sichern.
9. Anlage bzw. Anlagenteil drucklos schalten.
10. Anlage bzw. Anlagenteil vollständig entleeren und abküh-
len lassen bis Verdampfungstemperatur des Mediums un-
terschritten ist und Verbrühungen ausgeschlossen sind.
11. Anlage bzw. Anlagenteil fachgerecht dekontaminieren,
spülen und belüften.
12. Rohrleitungen so legen, dass Schub- und Biegungskräfte,
sowie Vibrationen und Spannungen vom Produkt fernge-
halten werden.
13. Das Produkt nur zwischen zueinander passenden, fluch-
tenden Rohrleitungen montieren (siehe nachfolgende Ka-
pitel).
14. Einbaulage beachten: horizontal oder vertikal.
15. Richtung des Betriebsmediums beachten: in Durchfluss-
richtung.
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9.2 Einbau
1. Einbauvorbereitungen durchführen (siehe Kapitel "Einbau-
vorbereitungen").
2. Rückschlagklappe und O-Ringe vor dem Einbau auf even-
tuelle Beschädigungen prüfen. Die Beweglichkeit der Rück-
schlagklappe überprüfen. Beschädigte Teile dürfen nicht
eingebaut werden.
3. Sicherstellen, dass nur Rückschlagklappen eingebaut wer-
den, deren Druckklasse, chemische Beständigkeit, An-
schluss und Abmessungen den Einsatzbedingungen ent-
sprechen.
4. Vor und hinter der Rückschlagklappe eine gerade Rohr-
strecke von mindestens 5 x Nenndurchmesser vorsehen.
5. Bei Metall-Rohrleitungen Flansche nach EN1092-1 bzw.
EN1092-2 verwenden.
6. Keine direkte Montage auf einen Pumpenflansch.
7. Sicherstellen, dass bei der Montage zwischen Flanschen
mit Anschlussmaßen nach DIN EN 1092-1 B1 PN 10 ab-
gangsseitig der Innendurchmesser di auf der Länge L ein-
gehalten wird, um ein korrektes Öffnen der Klappe zu ge-
währleisten.
8. Pulsierende Strömungsverhältnisse und Druckschläge ver-
meiden.
9. Bei Kunststoff-Rohrleitungen Austrittshilfen verwenden.
Losflansch
Vorschweißbund
(Bundachse)
Losflansch
ð Höhere Durchflusswerte.
ð Größerer und optimaler Scheibenöffnungswinkel.
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9 Einbau in Rohrleitung
5 x DN
Losflansch
Austrittshilfe
Scheibe
Losflansch
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