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Minimal- Und Maximaldruckbegrenzer Einstellen; (Zubehör); Maximaldruckbegrenzer Einstellen; Minimaldruckbegrenzer Einstellen - Buderus Logano plus SB325 Installations- Und Wartungsanleitung

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Inhaltsverzeichnis

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8
Inbetriebnahme
8.4

Minimal- und Maximaldruckbegrenzer einstellen

(Zubehör)
8.4.1

Maximaldruckbegrenzer einstellen

Der Maximaldruckbegrenzer muss so eingestellt werden, dass ein An-
sprechen des Sicherheitsventils verhindert wird. Dazu muss ein Sicher-
heitsabstand gegenüber dem Ansprechdruck des Sicherheitsventils von
0,2 bar eingehalten werden. Der maximale Ansprechdruck des Sicher-
heitsventils des Kessels ist von der Kesselgröße abhängig
( Tabelle 18, Seite 42).
Beispiel:
Ansprechdruck des Sicherheitsventils: P
Einstellwert Maximaldruckbegrenzer:
5 bar - 0,2 bar = 4,8 bar
Zur Einstellung des Druckbegrenzers die Dokumentation des Druckbe-
grenzers beachten.
8.4.2

Minimaldruckbegrenzer einstellen

Der Minimaldruckbegrenzer muss so eingestellt werden, dass sich im
Kessel keine Dampfblasen bilden und der Kessel noch sicher arbeitet.
Die Einstellung ist von den anlagenseitigen Gegebenheiten und der Auf-
stellsituation der Kesselanlage abhängig.
Für Dachzentralen ist immer ein Mindestwert von 1 bar einzustellen. Wir
empfehlen bei Dachzentralen den Einsatz einer Wassermangelsiche-
rung.
Für den Einstellwert ist der dem Einstellwert des Sicherheitstemperatur-
begrenzers zugehörige Siededruck und der geodätisch höchste Verbrau-
cher über dem Kessel relevant.
Die zur Verfügung stehende geodätische Höhe errechnet sich zwischen
dem höchsten Punkt der Verbraucher und dem Einbindeort der Druck-
haltung.
Siededruck:
Bis STB 100 °C ist kein Zuschlag erforderlich.
STB 110 °C entspricht einem Zuschlag von 0,5 bar.
Beispiel:
Kesselanlage mit Einstellung STB = 110 °C
Höchster Verbraucher über dem Kessel = 12 m (10 m entsprechen etwa
1 bar) = 1,2 bar
Sicherheitsabstand = 0,2 bar (fester Wert)
Ansprechdruck P
= 0,5 bar + 1,2 bar + 0,2 bar = 1,9 bar
min
Zur Einstellung des Druckbegrenzers die Dokumentation des Druckbe-
grenzers beachten.
8.5

Heizungsanlage betriebsbereit stellen

Nach Norm ist eine abgasseitige Leckmenge von 2 % des Abgasmasse-
stroms zulässig.
Bei der Inbetriebnahme müssen folgende Punkte beachtet werden:
▶ Vor der Inbetriebnahme die Heizungsanlage über die vorgesehene
Entlüftungseinrichtung entlüften.
▶ Prüfen, ob der Reinigungsdeckel am Abgassammler verschlossen ist.
▶ Prüfen, ob die Feuerraumtür sicher verschlossen ist.
34
= 5 bar
SV
▶ Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen (z. B. Sicherheits-
ventil, Minimal- und Maximaldruckbegrenzer, Sicherheitstempera-
turbegrenzer) prüfen.
▶ Prüfen, ob der erforderliche Betriebsdruck hergestellt ist.
▶ Dichtheit der Flanschverbindungen und Anschlüsse prüfen.
▶ Regelgerätanschlüsse und Temperaturfühlerpositionen prüfen.
▶ Kondensatsiphon befüllen.
8.6
Regelgerät und Brenner in Betrieb nehmen
Mit der Inbetriebnahme des Regelgeräts wird automatisch der Brenner
in Betrieb genommen. Der Brenner kann anschließend vom Regelgerät
gestartet werden. Weitere Informationen können in der Anleitung des je-
weiligen Regelgeräts oder des Brenners nachgelesen werden.
Die Flamme im Kessel kann durch das Schauglas in der Feuerraumtür be-
obachtet werden. Der Feuerraumdruck kann während der Inbetriebnah-
me an dem Messnippel neben dem Schauglas gemessen werden.
Da es zu Kondensatbildung kommen kann, ist ein dauerhafter Anschluss
zur Abnahme des Feuerraumdrucks nicht zulässig.
▶ Kessel über das Regelgerät in Betrieb nehmen.
▶ Bedienungsanleitungen der Regelung und des Brenners beachten.
▶ Regelgerät parametrieren ( Regelgerät Serie Logamatic 4000: Ka-
pitel 7.2.4, Seite 29; Regelgerät Serie Logamatic 5000: Kapitel
7.3.4, Seite 32).
▶ Inbetriebnahmeprotokoll in den technischen Dokumenten des Kes-
sels, der Regelung und des Brenners ausfüllen.
Logano plus – 6720866889 (2017/03)

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