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Emissionsarmer Betrieb
Hinweise zum Einhalten der Grenzwerte in Deutschland
ab 1. Jänner 2015
Für die Emissionsmessung in Deutschland gelten nach den
Bestimmungen der "BImSchV" für alle neu errichteten
Heizanlagen ab 1. Jänner 2015, niedrigere Grenzwerte. Vor
allem die Einhaltung des neuen Staub-Grenzwertes von
20 mg/m³ kann in der Praxis für Probleme sorgen.
Dass ETA Kessel diese neuen Grenzwerte einhalten, wurde
unter Laborbedingungen in den Prüfzentren festgestellt.
Allerdings muss man fairerweise darauf hinweisen, dass
hierbei hochqualitative Brennstoffe zum Einsatz kamen und
die Heizanlage unter optimalen Bedingungen betrieben
wurde. Die Praxis sieht allerdings anders aus. Denn oftmals
werden Brennstoffe mit geringerer Qualität verwendet, was
beim Grenzwert für Staub ein Problem darstellt.
Verwendete Prüfbrennstoffe
Als Prüfbrennstoff für die Emissionsmessung und Zulassung
des Kessels, wurden folgende Brennstoffe verwendet:
•
Pellets nach EN ISO 17225-2 mit der Bezeichnung "D06
M10 A0,5"
Der Aschegehalt des Brennstoffs ist ein Indikator für die
Staubemission
Nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft handelt es
sich bei Staubemissionen aus vollständiger Verbrennung um
anorganische
Bestandteile
sogenannten Aerosolbildner. Untersuchungen renommierter
Forschungseinrichtungen haben deutlich gezeigt, dass die
im Brennstoff vorhandenen Aerosolbildner (beispielsweise
Kalium, Calcium, Schwefel, Chlor, Natrium, Zink, Silizium,
Phosphor...) zu relativ festen Anteilen freigesetzt werden.
Dementsprechend ist die Höhe der Staubemissionen
maßgeblich durch die Anteile dieser Aerosolbildner im
Brennstoff bestimmt.
Erschwert wird diese Situation durch die Tatsache, dass der
Anteil der Aerosolbildner im Holz von vielen Faktoren
abhängt (Baumart, Bodenbeschaffenheit, Jahreszeit...).
Selbst verschiedene Teile eines Baumes (Stamm/Äste,
Kern-/Splintholz...) weisen häufig starke Schwankungen auf.
Für die Praxis hat sich der Aschegehalt des Brennstoffes als
guter Indikator für den Anteil der Aerosolbildner erwiesen.
Um die Anlage bei möglichst geringen Staubemissionen
betreiben zu können, ist neben einem guten Wartungszu-
stand vor allem ein hochwertiger Brennstoff mit möglichst
geringem Aschegehalt (Rinde, Verunreinigungen, Blätter/
Nadeln, ...) unerlässlich.
des
Brennstoffs,
die
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Emissionsarmer Betrieb
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