Ritter R400 Smart
Erst-Inbetriebnahme
1. Kompressor einschalten und Druck aufbauen lassen
2. Öffnen Sie die zentrale Wasserversorgung
3. Absaugvorrichtung einschalten
4. Öffnen Sie die Eckventile für Luft und Wasser an der
Einheit und schalten Sie den Netzschalter an der
Behandlungseinheit ein (Schalter an der Unterseite der
Versorgungseinheit).
Die Behandlungseinheit ist jetzt an Wasser- und Luftlei-
tungen angeschlossen. Nach ca. 5 Sekunden ist die Einheit
betriebsbereit.
Sollte die Behandlungseinheit mit einem elek-
trischen Wassererhitzer ausgestattet sein, ist
es notwendig, 10 Minuten zu warten, damit
das Wasser die eingestellte Temperatur errei-
chen kann.
Beim Einschalten des Geräts dürfen
keine Instrumente herausgenommen
werden und der Fußschalter muss in
der Ausgangsstellung bleiben.
ACHTUNG
Achten Sie beim Bewegen der Patientenliege
und der Rückenlehne darauf, dass keine Teile
oder Personen unter ihnen platziert werden, da
dies zu Verletzungen oder Sachschäden führen
kann. Legen Sie auch Teile der Einheit, wie z.B.
Arme oder Helferinelement zur Seite.
Funktionstests bei der Erst-Inbetriebnahme
Dichtigkeitsprüfungen
1. Dichtheit der Wasserversorgung
Wasserleitungen und Anschlüsse prüfen (sie müssen
absolut dicht sein (kein Wasseraustritt). Der Wasser-
druck muss auf 2,0-2,5 bar eingestellt sein.
2. Dichtheit der Luftversorgung
Stellen Sie den Eingangsdruckregler auf 5 bar ein und
stellen Sie sicher, dass der Kompressor mindestens 5
bar Druckluft an die Behandlungseinheit liefert. Um die
Leckluft an der Einheit zu messen, wird die Druckluftzu-
fuhr nach 3 Minuten gestoppt. Nach weiteren 10
Minuten ohne Druckluftversorgung darf der Druckabfall
nicht mehr als 0,5 bar betragen. Nachdem dieser Schritt
erfolgreich war, muss der Arbeitsdruck auf 3,6 bar
eingestellt werden.
Instrumententisch
Getestet werden soll die Leistung des Touchpanels und der
Instrumente. Dazu muss die Kühlluft aus den Instrumenten
austreten.
© Ritter Concept GmbH
C20-0004-2002
Spritze
Die Funktionalität der Spritze (Wasser, Luft, Spray) und die
Dichtheit werden getestet. In Ruhestellung ist kein Wasser-
oder Luftverlust erlaubt.
Beim Drücken beider Funktionstasten muss ein gleichmä-
ßiger Wasserstrahl entstehen. Beim Drücken des Knopfes
„Luft" darf kein Wasser aus der Spritze austreten (nach
dem Ausblasen des Restwassers).
Instrumentenspülung
Wenn der Instrumentenschlauch aus dem Halter
entnommen wird und der Fußschalter aktiviert wird, ist das
Instrumentenspray automatisch aktiv.
Bei Verwendung eines autonomen Wassersy-
stems sind Wasser- und Luftdruck identisch.
Die Regulierung der Spraymenge wird über
die wasserführenden Ventile (1), (2) und (3)
erreicht (siehe Bild). Diese Ventile befinden
sich auf der Rückseite des Instrumententi-
sches. Der Spray muss eine gleichmäßige
Durchflussmenge zum Instrumentenbohrer
gewährleisten.
Wenn die Sprayfunktion auf dem Touchpanel
des Zahnarztes gedrückt wird, kann der
1 2
3
Spray entweder ein- oder ausgeschaltet werden.
Betriebsdruck der Turbine
Achten Sie bei der Einstellung des Arbeitsdrucks auf die
Angaben des Turbinenherstellers. Der Druck wird über
das Luftventil reguliert.
(a) durch die Tasten am Zahnarztelement:
→ erhöht die Geschwindigkeit: Drücken Sie die Taste
→ oder reduzieren Sie die Geschwindigkeit:
Sie die Taste
(b) durch den Fußanlasser (siehe Seite 18).
Rückwärtslauf des Mikromotors
Durch Drücken der Taste
und Rückwärtsgang wählen.
Drehzahlregelung Micromotor
(a) durch Tasten am Zahnarztelement:
→ Geschwindigkeitserhöhung: Drücken Sie die Taste
→ oder Geschwindigkeitsreduzierung: Drücken Sie die
Taste
(b) durch den Fußanlasser (siehe Seite 18).
Skalierung
Wenn das Instrument aus der Halterung genommen und
über den Fußschalter aktiviert wird, muss ein gleichmäßiger
und gut dosierter Sprühstoß an der Spitze des Scalers
erscheinen.
Die Intensitätsregelung erfolgt über den Fußschalter. Wird
die Intensität verändert, ändert sich auch die Vernebelung
des Wassers.
Erst-Inbetriebnahme
Drücken
können Sie zwischen Vor-
Allgemein
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