10 Funktionen Zusatzplatine 2
mit CO
- und/oder VOC- und Feuchte-Sensoren
2
ermittelte Luftqualitätswerte. Das Lüftungsgerät
regelt die Zuluftmengen automatisch. Pro Tag
lassen sich 4 Zeitabschnitte mit für die Zone Sen-
sor festgelegter Zuluftqualität hinterlegen Zeitpro-
gramm Lüftung.
9.3 Luft-EWT 3-Wege Luftklappe
Die 3-Wege Luftklappe regelt die Förderung der
Außenluft über einen Luft-Erdwärmetau- scher
oder direkt von draußen. Dazu wird die Luftklappe
geöffnet oder geschlossen.
Vor allem in den Übergangszeiten kann es vor-
kommen, dass die Außentemperatur wärmer ist
als die Temperatur über den Erdwärmetauscher.
Dies hat im Heizfall zur Folge, dass die Außenluft
energetisch günstiger ist als die Außenluft über
den Erdwärmetauscher.
Oberhalb und unterhalb der eingestellten Grenz-
temperaturen (3-Wege Luftklappe (ZP 1) [} 17])
wird die Außenluft über einen Luft-Erdwärmetau-
scher angesaugt.
9.4 Regelung Nachheizung
ACHTUNG Gerätebeschädigung bei falscher
Installation.
Bei Anwahl Nachheizung ist die Spannungsver-
sorgung der Komponente über ein externes Re-
lais zu schalten
ACHTUNG Gerätebeschädigung bei falschem
Anschluss der Versorgungsspannung.
Der Laststrom muss über eine externe Versor-
gung bereitgestellt werden. Der Laststrom darf
nicht über die Hauptplatine geschaltet werden.
Für weitere Informationen Nachheizung (ZP 1,
Schaltkontakt HP) [} 17].
10 Funktionen Zusatzplatine 2
Auf der Steuerungskonsole befinden sich 2
Steckplätze für optionale Zusatzplatinen (ZP1
oder ZP2). Die Kombination der Platinen ist frei
wählbar. Die Installation erfolgt gemäß Zubehör-
anleitung.
DIP-Schalter-Einstellmöglichkeiten (nur 1
Funktion einstellbar)
• Druckkonstante Steuerung der Ventilatoren
• Filterüberwachung über Druckmesssensor
10.1 Druckkonstante Steuerung der
Ventilatoren
Die Lüftungsstufen und Betriebsarten lassen
sich im druckkonstanten Betrieb nicht verstel-
len. Die Funktionen sind gesperrt.
Bei Parameter „Druckkonstanter Betrieb"
auf ja lnitialisierung: Lüftungsgerät läuft 3 Mi-
nuten mit Referenz-Volumenstrom und ermit-
telt den Druck im Luftkanal. Danach läuft der
per DIP-Schalter ausgewählte Ventilator mit
dem ermittelten Kanaldruck. Der andere Venti-
lator fördert den gleichen Volumenstrom.
Die Ventilatoren können optional auch druck-
konstant (statt volumenstromkonstant) geregelt
werden.
Die Druckmessung erfolgt in der Zuluft- oder Ab-
luftleitung, je nach Montageort des Drucksensors.
Der jeweilige Ventilator wird als Masterventilator
geregelt, der andere (Slaveventilator) wird mit
gleichem Volumenstrom betrieben wie der Mas-
terventilator.
Zur Aktivierung des druckkonstanten Betriebs und
zur Eingabe der Grenzwerte für die Druckkon-
stanzregelung Druckkonstanz (ZP 2) [} 18].
Bei Änderung des Druckverlustes an der Zuluftlei-
tung (Beispiel Umschaltung am Tellerventil) än-
dert sich der Druck und der Masterventilator re-
gelt sich wieder auf seinen Referenzdruck ein.
Referenzvolumenstrom
Der Referenzvolumenstrom ist in der Parameter-
gruppe Druckkonstanz einstellbar Kapitel
Druckkonstanz (ZP 2) [} 18].
Öffnen Sie zum Einstellen eines gewünschten
Volumenstromes in Nennlüftung alle Ventile kom-
plett.
Das Gerät wird initialisiert und ermittelt den
Druckabfall am Differenzdrucksensor bei einge-
stellten Volumenstrom (Referenzdruck).
Das Lüftungsgerät wird so geregelt, dass der Re-
ferenzdruck innerhalb eines festgelegten Tole-
ranzbereichs stabil bleibt.
Referenzdruck
Der Referenzdruck ist in der Parametergruppe
Druckkonstanz einstellbar Druckkonstanz (ZP 2)
[} 18].
Geben Sie hier den vom Planungsbüro berechne-
ten Druck ein. Dieser wird bei Betrieb konstant
gehalten.
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