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Auto Sensor-Betrieb (Bedarfsgeführ- Ter Betrieb); Bypass; Frostschutzstrategien; Schaltkontakt (Potentialfrei) - Maico Rb 300 Flat Inbetriebnahme Und Wartungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
8 Spezielle Funktionen
Diese Funktion ist immer aktiv und kann
nicht abgestellt werden. Ausnahme: In der Be-
triebsart Eco-Betrieb Zuluft ist der Überfeuch-
tungsschutz deaktiviert.
Die Regelung schaltet den Überfeuchtungs-
schutz nur aktiv, wenn die Außenluft eine ge-
ringere absolute Feuchte aufweist als die Ab-
luft.
Überfeuchtungsschutz-Sonderfunktion für
KBET-Geräte mit Enthalpiewärmetauscher,
Bypass und PTC-Heizregister
Wird der Rel. Feuchtegrenzwert max innerhalb
von 48 Stunden nicht unterschritten, öffnet der
Bypass und die Zuluft wird mit dem PTC-Heizre-
gister erwärmt.
Wird danach der Grenzwert unterschritten, schal-
tet das Lüftungsgerät in die zuletzt verwendete
Lüftungsstufe zurück. Der Bypass schließt und
das PTC-Heizregister schaltet aus.
8.2 Auto Sensor-Betrieb (bedarfsge-
führter Betrieb)
Aktiviert den Automatikbetrieb mit Sensorrege-
lung, damit eine hygienisch einwandfreie Lüftung
sichergestellt wird. Die Lüftungsregelung erfolgt
anhand der Feuchte- und/oder CO
qualitätswerte.
Die Automatik wird zeitbegrenzt deaktiviert, wenn
die Lüftungsstufe manuell verstellt wird. Die Dau-
er des manuellen Betriebs richtet sich nach Para-
meter Dauer Lüftungsstufe Lüftung [} 10].
Die Betriebsart ist von jeder Hauptbedieneinheit
anwählbar. Wird mit einem Einfach-BDE (Solobe-
trieb) die Nennlüftung aufgerufen, schaltet das
Lüftungsgerät ebenso auf Auto Sensor um.

8.3 Bypass

Geräte mit Bypass sind mit einer Bypassregelung
ausgestattet.
Diese sorgt für eine passive Kühlung des Gebäu-
des (wenn die Randbedingungen hierzu erfüllt
sind) und dass beim Kühlen die minimale Zuluft-
temperatur nicht unterschritten wird → Parameter
maximale Raumtemperatur und Parameter T-Zu-
luft min kühlen in Temperaturen.

8.4 Frostschutzstrategien

Geräte mit PTC-Heizregister Reicht die Heiz-
leistung bei extremen Bedingungen (hoher Volu-
menstrom und sehr niedrige Außentemperatur)
nicht aus, schaltet das Lüftungsgerät eine Lüf-
tungsstufe zurück.
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Lüftungsgeräte ohne PTC-Heizregister
Sinkt die Fortlufttemperatur auf den eingestellten
Wert T-Fortluft min (feste Werkseinstellung),
schaltet der Zuluftventilator ab (unabhängig vom
Wärmetauschertyp).
Steigt die Fortlufttemperatur aufgrund der weiter
strömenden Abluft wieder an (eingestellte Tempe-
raturerhöhung Fortluft, feste Werkseinstellung),
schaltet der Zuluftventilator wieder ein.
Bei Einsatz einer anderen vorgeschalteten, gere-
gelten Vorerwärmung (Sole-EWT, elektrische
Vorheizung), wird die Vorerwärmung zur Frost-
freihaltung genutzt.
Fällt die Fortlufttemperatur dennoch unter die ein-
gestellte „Fortluft min", schaltet das Lüftungsgerät
nach einer kurzen Verzögerungszeit auf Störung.
Geräte mit PTC-Heizregister und Enthalpiewär-
metauscher
Geräte mit PTC-Heizregister und Enthalpiewär-
metauscher besitzen eine spezielle Frostschutz-
strategie.
Der im Abluftkanal des Lüftungsgerätes einge-
baute Kombisensor ermittelt die Abluft- feuchte.
Auf Basis der Abluftfeuchte und dem aktuellen
Volumenstrom wird die Einfriertemperatur berech-
net.
-/VOC-Luft-
2
Das PTC-Heizregister regelt die Geräteeintritt-
stemperatur nach diesem Berechnungswert + ei-
nem Offset, so dass der Enthalpiewärmetauscher
nicht einfrieren kann.
Die Einfriertemperaturen des Enthalpiewärmetau-
schers liegen bei einer Geräteeintrittstemperatur
von ca. -5 °C bis -12 °C, je nach Feuchte und Vo-
lumenstrom.

8.5 Schaltkontakt (potentialfrei)

Mit dem potentialfreien Kontakt auf der Hauptpla-
tine schaltbare Funktionen. Für Einstellung → Pa-
rameter Schaltkontakt in Grundeinstellungen
[} 8].
• Alarm
• Filterwechsel
• Betriebsanzeige
• Nachheizung
• Vorheizung
• Außenklappe
• Sole EWT (ungeregelte Pumpe)
• Kühlfunktion
Funktion Alarm: Schaltkontakt bei Betrieb geöff-
net. Im Störfall bleibt der Kontakt bis zur Quittie-
rung geschlossen.
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