Einleitung 1. Einleitung Diese Montageanleitung gilt für die Feststellanlagenzentrale FSZ Pro, im weiteren Text FSZ Pro oder Zentrale genannt. Dieses Dokument ist gültig ab Produktversion 31-5400003-0x-01. Diese Anleitung und weitere Informationen zum Produkt finden Sie unter www.hekatron.de 1.1 Symbole und Signalwörter In dieser Anleitung werden folgende Symbole und Signalwörter verwendet:...
Störung oder einer Handauslösung über Steuerungsvorgänge dieser Feststellanlage gewähr- leistet werden muss - Keine Verwendung an Feuerschutzabschlüssen im Zuge von bahngebundenen Förderanlagen Wenn die Zentrale nicht bestimmungsgemäß verwendet wird, haftet die Hekatron Vertriebs GmbH nicht für Schäden, die daraus resultieren. 7002818 · V8.3 · de · 02/2025...
Sicherheitshinweise 3. Sicherheitshinweise Wenn die Sicherheits- und Bedie nungshinweise nicht beachtet wer den, bestehen keine Haftungs- und Gewährleistungsansprüche gegenüber der Hekatron Vertriebs GmbH. Allgemein - Für einen ordnungsgemäßen und sicheren Gebrauch die Anleitung vollständig lesen und den Anweisungen folgen - Die Anleitung für ein späteres Nachschlagen aufbewahren - Das Gerät nur in unbeschädigtem Zustand betreiben...
- 1 Montageanleitung 4.2 Übersicht Die FSZ Pro ist eine Feststellanlagenzentrale zum Anschluss und zur Stromversorgung der Brand melder ORS und TDS. Sie dient weiterhin als Auslösevorrichtung für Feststellvorrichtungen (z. B. Türhaft- magnete) zur Schließung von Brand- und Rauchschutzabschlüssen. Die Zentrale stellt den Ausgangs- strom für die angeschlossenen Verbraucher zur Verfügung.
Produktbeschreibung Die FSZ Pro stellt einen Ausgangsstrom von max. 900 mA zur Verfügung. Der Strombedarf der Feststellanlage ergibt sich aus der Summe der Ströme aller angeschlossenen Verbraucher. Beispielrechnung Strombedarf einzeln Strombedarf gesamt 3 x Brandmelder ORS 142 22 mA 66 mA...
Jede Feststellanlage, die nach der DIN EN 14637 aufgebaut und betrieben wird, muss vom Errichter klassifiziert werden. Die Klassifizierung erfolgt anhand einer 6-stelligen Codierung, wobei die 2. und die 6. StellevorOrtinAbhängigkeitderverwendetenFeststellvorrichtungeingetragenwerdenmüssen. Klassifizierung einer Hekatron Feststellanlage nach DIN EN 14637 Stelle Feststellanlage...
Produktbeschreibung 4.4 Energiespeichermodul ESM Pro Das ESM Pro wird in die FSZ Pro eingebaut und unterstützt 2 Betriebsarten, die über den DIP-Schalter eingestellt werden. Betriebsart Pufferung 24 V deaktiviert Alle Ausgänge werden für max. 3 s gepuffert (Brandschutzabschluss bleibt geöffnet). Ist die Pufferzeit abgelaufen, fällt die Spannung an allen Ausgängen gleichzeitig ab (Brandschutzabschluss schließt),...
Produktbeschreibung Betriebsart Pufferung 24 V aktiviert Nur die 24 V-Versorgungsspannung (24 V für ORS und 24 V für externen HAT/Reset) ist bis zur Entleerung des Energiespeichers gepuffert. Bei Netz ausfall werden die Rauchschalter sowie an das Relais 1angeschlosseneGeräte(z.B.akustischer/ o ptischerSignalgeber)weiterhinmitSpannung versorgt. Der Ausgang für die Feststellvorrichtung (THM+/THM-) wird abgeschaltet und der Brand- schutzabschluss schließt.
Montage 5. Montage Bei der Montage der FSZ Pro wie folgt vorgehen: ► Die FSZ Pro in einer Höhe von max. 2,3 m 1,4 mbisUnterkanteundinner- halb eines seitlichen Abstandes von m aximal2,3 mzum n ächsten Tür Tür schließen schließen Reset Reset Brandmelder des jeweiligen 1,4 m Abschlusses montieren.
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► Die Montagelöcher am Montage- ort bohren. Eine Bohrschablone finden Sie im Dokument Montage- anleitung Bohrschablonen (60000118) unter www.hekatron.de Abb. 4: Abmessungen für Montagelöcher (Angaben in mm) ► Optional bei Hutschienen- montage: 2 als Zubehör erhält- licheMontage a dapter (1) für35 mmHutschienemit...
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Montage ► Die benötigten Kabeleinführun- genUnterputz(4)oderAufputz (5) im Gehäuse ausbrechen. ► Bei Aufputzeinführung Kabel- verschraubungen (6) bestücken. 4 Kabelverschraubungen sind im Lieferumfang enthalten. Abb. 6: Kabeleinführung vorbereiten 7002818 · V8.3 · de · 02/2025...
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Montage ► Das Oberteil zur Seite aufklappen. ► Optional: Das Oberteil zur Montage aushängen. ACHTUNG Elektrostatische Entladungen (ESD). Beschädigung der Platine. ► ESD-Schutzmaßnahmen beachten. ► Den braunen Rahmen mit Daumen und Zeigefinger an 2 Stellen (7)leichtanhebenund dasFlachband k abel (8)ausder Kontaktbuchse ziehen. ► Die beiden Aufhängungen (9) nach außen drücken und das Oberteil abnehmen.
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Montage ► Die Kabel in das Gehäuse führen. ► Das Gehäuse über 2 schräg gegenüberliegende Befestigungs- löcher (10) auf der glatten und sauberen Montageoberfläche festschrauben. ► Die Kabel anschließen (siehe Installation). ► Die Kabelverschraubungen zur Zugent lastung fest anziehen. 2 Schrauben und 2 Dübel sind im Lieferumfang ent- halten.
Montage ► Den DIP-Schalter einstellen. Einstellung Stellung Funktion Alarmspeicher aktiv Alarmspeicher Alarmspeicher inaktiv 2-Stichbetrieb Stichbetrieb 1-Stichbetrieb Mit Leitungsüberwachung DIN EN 14637 Ohne Leitungsüberwachung Hupe EIN (60 s gepuffert) Abb. 9: DIP-Schalter auf der Platine Hupe HupeAUS Pufferung aktiviert Pufferung 24 V Pufferung deaktiviert (nur mit ESM Pro) (alle Ausgänge für max.
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Handauslöse tasters die Alarmweiterleitung über die beiden Relais unterbunden. Bei Auslösung des externen Alarmeingangs wird die Alarmweiterleitung nicht unterbunden. Sofern die Hupe nicht deaktiviert wurde, wird ein Alarm an der FSZ Pro immer akustisch signalisiert. Der Ausgang zur Feststellvorrichtung wird immer abgeschaltet.
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Montage ► Optional: Wenn das Oberteil zur Montage ausgehängt wurde, dieses wieder einhängen. ACHTUNG Elektrostatische Entladungen (ESD). Beschädigung der Platine. ► ESD-Schutzmaßnahmen beachten. ► Die beiden Aufhängungen (11) nach außen drücken und das Oberteil in die Gehäuseführungen einhängen. ► Den braunen Rahmen mit Daumen und Zeigefinger an 2 Stellen (12)leichtanheben.
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Montage Optional: ► Den bereits bestückten Einschub- streifen „Tür schließen“ auf der Rückseite des Oberteils heraus- ziehen. ► Den Einschubstreifen um 180 Grad auf „Tor schließen“ drehen und wieder in das Oberteil stecken. Abb. 13: Einschubstreifen drehen ► Das Oberteil schließen. ►...
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► Den Steg des Gehäuses (1) dabei als Führung für die Nut der Leiter- platte des ESM Pro (2) nutzen. ► Die Kontaktstifte der FSZ Pro (3) vorsichtig in die Klemme des ESM Pro (4) einführen. Abb. 15: ESM Pro einsetzen ►...
Brand erkennungs elementen, externen Handauslösetastern und Feststellvorrichtungen gemäß Bauartgenehmigung erforderlich. ► Die Kabel innerhalb der FSZ Pro getrennt und nicht direkt über die Leiterplatte verlegen. ► Den Kabelmantel bis zu den Klemmen belassen. 7002818 · V8.3 · de · 02/2025...
Installation 6.3 Anschlussklemmen AM 142 Mechanisch 4 Federklemmen Nennquerschnitt 0,2 bis 0,5 mm Abb. 18: Platine mit Anschlussklemmen Funktion Funktion Klemme Bezeichn. Von der Zentrale oder dem Zum letzten Brandmelder gehend vorletzten Brandmelder kommend Rückmeldung 24 V (+) gelb (Alarmschleife) Rückmeldung GND (-) weiß...
6.4 Installation ohne Leitungsüberwachung Türanwendung nach DIBt mit Sturzmelder - Abschluss Ausgang externer Handauslösetaster und externer Alarmeingang über Drahtbrücke ORS/TDS FSZ Pro 1 2 3 4 5 6 Abb. 19: Installation mit 1 Brandmelder und 1 Feststellvorrichtung 7002818 · V8.3 · de · 02/2025...
ORS/TDS ORS/TDS max. 20 TSG 100 24 V in – + FSZ Pro 4 5 6 1 2 3 Abb. 20: Installation mit bis zu 20 Brandmeldern, 1 Feststellvorrichtung, BMZ und optionalem Signalgeber 7002818 · V8.3 · de · 02/2025...
- Abschluss Ausgang externer Handauslösetaster und externer Alarmeingang über Drahtbrücke SK 10 SK 10 SK 10 FSZ Pro 1 2 3 4 5 6 Abb. 21: Installation mit bis zu 3 Branderkennungselementen und 1 Feststellvorrichtung 7002818 · V8.3 · de · 02/2025...
- Der externe Handauslösetaster muss durch ein Abschlussmodul AM 142 simuliert werden. Den gelben Anschlussdraht abschneiden um einen Kurzschluss zu vermeiden - Belegung Abschlussmodul AM 142: a=gelb, b=weiß, c=schwarz, d=rot - Abschluss externer Alarmeingang über Drahtbrücke FSZ Pro 1 2 3 4 5 6 AM 142 Abb.
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12 DIBt max. 12 EN TSG 100 24 V in – + FSZ Pro 4 5 6 1 2 3 AM 142 Abb. 26: Installation mit bis zu 12 Brandmeldern ORS, 1 Feststellvorrichtung und optionalem Signalgeber 7002818 · V8.3 · de · 02/2025...
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12 EN AM 142 TSG 100 24 V in – + FSZ Pro 4 5 6 1 2 3 AM 142 Abb. 27: Installation mit bis zu 12 Brandmeldern TDS, 1 Feststellvorrichtung und optionalem Signalgeber 7002818 · V8.3 · de · 02/2025...
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B. max. 12 DIBt max. 12 DIBt max. 12 EN max. 12 EN FSZ Pro 1 2 3 4 5 6 AM 142 Abb. 28: Installation mit Brandmeldern ORS auf 2 Stichen und 1 Feststellvorrichtung 7002818 · V8.3 · de · 02/2025...
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- Belegung Abschlussmodul AM 142: a=gelb, b=weiß, c=schwarz, d=rot - Abschluss externer Alarmeingang über Drahtbrücke RESET Ö Ö FSZ Pro 1 2 3 4 5 6 AM 142 Abb. 29: Installation optionaler externer Handauslöse- und Resettaster 7002818 · V8.3 · de · 02/2025...
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- Magnet in Klemme 5 des Brandmelders ORS - AbschlussmodulAM 142imDruckknopftaster - Belegung Abschlussmodul AM 142: a=gelb, b=weiß, c=schwarz, d=rot - Abschluss externer Alarmeingang über Drahtbrücke DKT 02 FSZ Pro 1 2 3 4 5 6 AM 142 Abb. 30: Installation optionaler Druckknopftaster...
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Den gelben Anschlussdraht abschneiden um einen Kurzschluss zu vermeiden - Belegung Abschlussmodul AM 142: a=gelb, b=weiß, c=schwarz, d=rot - Abschluss externer Alarmeingang über Drahtbrücke RZA 142 FSZ Pro 1 2 3 4 5 6 AM 142 Abb. 31: Installation optionale Rauchschalter-Zustands-Anzeige...
- Über den Resettaster wird bei aktiviertem Alarmspeicher ein Alarm oder eine Störung rückgesetzt Abb. 32: LED-Anzeigen und Taster an der FSZ Pro ÜberunterschiedlicheBlinksequenzenwerdendieBedeutungenundUrsachenderZuständeange- zeigt. Die Blinksequenz startet dabei immer mit einem Impuls von 1,5 s AN und weiteren Impulsen von0,5sAN,bevordieSequenzerneutbeginnt.Die ImpulsewerdenjeweilsdurcheinePausevon...
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Betrieb LED Betrieb: Anzeige Status Ursache Lösung Leuchtet grün Betrieb Auf Netzwiederkehr Netzausfall oder Netz nicht warten oder Netz eingeschaltet einschalten. Leuchtet nicht Nicht in Betrieb Fehler in Netzleitung Netzleitung prüfen. Netzleitung nicht oder Anschluss an Klemme falsch an Netzklemme prüfen.
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Leitungen prüfen und neu überwachung Anschlussleitung des anschließen. externen HAT Übertemperatur in ZuhoheUmgebungs- Umgebungs t emperatur Blinkt orange 4x der FSZ Pro temperatur senken. Störung in der Kurzschluss auf der Leitungen prüfen und neu Blinkt orange 5x Schleife des Anschlussleitung des THM anschließen.
4. Prüfung, ob der Abschluss zum selbsttätigen Schließen freigegeben wird, wenn die Feststellanlage funktionsunfähig wird (z. B. durch Entfernen eines Melders oder durch Ausfall der Netzstrom- versorgung). ► Die Prüfung der Rauchschalter auf die Brandkenngröße Rauch ausschließlich mit Hekatron Prüfgas durch führen. ► D ie AnsteuerungvonFremdanlagennurgemeinsammitdenbeteiligtenFachfirmenundmit...
Instandhaltung 9. Instandhaltung Die Instandhaltung muss gemäß den geltenden Normen und Richtlinien durchgeführt werden. Für die Instandhaltung von Feststellanlagen gelten folgende Intervalle: - Überprüfung: 1x monatlich - Wartung: 1x jährlich Umfang,ErgebnisundZeitpunktallerdurchgeführtenInstandhaltungsmaßnahmensindzudokumen- tieren, dem Betreiber zur Verfügung zu stellen und durch diesen zu archivieren. Zur Dokumentation der Instandhaltungsmaßnahmen steht ein Wartungs-Set (Artikelnummer 7001949) zur Verfügung.
Technische Daten 10. Technische Daten Allgemein Max. Schalldruckpegel Hupe in 1 m Entfernung 65 dB(A) Zul.Umgebungstemperatur Betrieb -10 °C bis +45 °C Lagerung -20 °C bis +60 °C Schutzart Kabeleinführung Rückseite IP30 Kabeleinführung oben oder unten mit IP65 Kabelverschraubung Schutzklasse II mit Funktionserdungs-Anschluss Zul.
Technische Daten Ausgangsstrom 900 mA Leistungsabgabe 21,6 W Restwelligkeit 200 mV Relaisausgang 2 Wechsler, potentialfrei Schaltspannung max. 250 V AC oder 30 V DC Schaltstrom max. @250 V AC 5 A AC Schaltstrom max. @30 V DC 3 A DC Schaltstrom max.