Bedienungsanleitung
Linearisierung
Die Linearisierungskurven können für die Programmierung einer Baugrösse verwendet werden, die von den werkseitigen Einstel-
lungen abweicht, oder für die Kompensation von Nicht-Linearität.
Dazu müssen zwei bis acht Stützwerte (Tab 0 ... Tab 7) innerhalb des gewünschten Messbereichs (graue Fläche) im Gerät gemes-
sen werden.
Jeder Stützwert besteht aus einem Sollwert und einem Istwert. Je mehr Stützwerte eingestellt werden, desto genauer sind die
nachfolgenden Messungen.
350
300
250
Actual
200
value
150
100
50
0
0
Hinweis: Messwerte zwischen den Stützwerten werden linear interpoliert. Messwerte unterhalb des niedrigsten Auflagensollwertes
werden wie der niedrigste Auflagensollwert gehandhabt. Messwerte, die den höchsten Auflagensollwert überschreiten, werden als
Überlauf angezeigt (****).
Integration
Schwankungen im Messwert können durch Integration über eine bestimmte Zeit geglättet werden, so dass sich ein langsamerer,
aber präziserer Messwert ergibt.
Die Integrationszeit bestimmt die Stärke des Glättungsprozesses.
1
2
3
Die Integration in den Trübungssensor erfolgt über einen Tiefpassfilter.
Die eingestellte Integrationszeit deckt sich mit der Sprungantwort des Messwertes von 0 % bis 90 %.
1
100%
90%
0%
2
Target
value
3
Pos.
Bezeichnung
1
Messwert
2
Hysterese
3
Messbereich 1
4
Messbereich 2
5
Zeit
Pos.
Bezeichnung
1
Ursprüngliches Signal
2
Kurze Integrationszeit
3
Lange Integrationszeit
4
Zeit
4
Pos.
Bezeichnung
1
Messwert
2
Zeit des Messwertschritts
3
Integrationszeit
4
Zeit
4
Typ 8640 Trübungs-Transmitter
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