7.7.2 - ZENTIFUGALVENTILATOR
Der Ventilator saugt die Luft seitlich an, leitet sie durch die Heizbereiche des Feuerraums und
führt sie anschließend in den zu klimatisierenden Raum. Der Ventilator ist in das dafür vorgese-
hene Motorgehäuse im unteren Bereich des Feuerraums einzubauen.
ACHTUNG!
Für die Installation des Ventilators ist es zwingend erforderlich, die Lüftungsgitter
gemäß Abschnitt 7.6.3 zu realisieren und diese über die im Belüftungskit MORKV720 mitgelie-
ferten flexiblen Rohre korrekt mit dem Motorgehäuse zu verbinden.
Der Einbau des Ventilators ohne ordnungsgemäße Verbindung zu den Ansauggittern kann zu
Fehlfunktionen führen.
7.7.3 - DIE LUFTGITTER
Nach dem Einbau des Radialventilators müssen die Ansaugrohre mit dem Motorgehäuse verbun-
den werden. Für eine optimale Mischung der Zuluft zum Ventilator wird empfohlen, eine Außen-
luftzufuhr (Abb. 10-b) und eine Innenluftzufuhr (Abb. 10-a) aus dem Raum, in dem der Feuer-
raum installiert wird, vorzusehen. Diese Lufteinlässe werden über die im Kit enthaltenen flexiblen
Rohre (Ø 120 mm) mit dem Ventilatorgehäuse verbunden.
EXTERNER LUFTEINLASS Ø 120 mm:
Sie muss mittels flexiblem Rohr an das Motorgehäuse angeschlossen und möglichst nahe am
Kamin positioniert werden.
Ist dies nicht realisierbar, wird empfohlen, das Rohr oder den Kanal unter dem Boden zu verle-
gen und eine entsprechende Öffnung im Boden vorzusehen, wie in der nebenstehenden Abbil-
dung dargestellt.
Der Außenlufteinlass muss mit einem geeigneten Schutzgitter versehen sein, um das Eindringen
von Fremdkörpern, Wasser oder Tieren zu verhindern.
INTERNER LUFTANSCHLUSS (RÜCKLÜFTUNG):
Sie muss mittels flexiblem Rohr an das Motorgehäuse angeschlossen und in einer Höhe von ca. 30 cm über dem Boden installiert
werden – vorzugsweise in der Nähe des Kamins oder integriert in die Verkleidung.
Die Öffnung darf niemals direkt gegenüber der Feuerraumöffnung positioniert werden, um zu verhindern, dass der Ventilator beim
Öffnen der Tür Rauch ansaugt.
Ein Beispiel für die korrekte Installation der Lufteinlässe bei Verwendung eines Belüftungskits ist in Abbildung 10a – 10b darge-
stellt.
7.7.4 - HEISSLUFTKANALISATION
Die vom Feuerraum erzeugte Warmluft kann über flexible Rohre (Ø 120 mm) in angrenzende Räume geleitet werden. Diese
Rohre müssen an die beiden Warmluftausgänge im oberen Bereich des Feuerraums angeschlossen werden.
Über geeignete Auslassgitter wird die Warmluft von oben in den Raum eingeblasen, was eine gleichmäßige Beheizung des
Raumes ermöglicht, ohne Staub aufzuwirbeln.
Es wird empfohlen, diese Auslassgitter in einer Entfernung von ca. 70 cm unterhalb der Decke zu installieren.
Die Warmluftauslässe sind mit verstellbaren Klappen ausgestattet, sodass der Luftstrom je nach Bedarf reguliert werden kann.
Für eine effektive Wärmeverteilung sollten die Kanäle wärmegedämmt und so kurz wie möglich ausgeführt werden – je kürzer
der Luftweg, desto höher die Ausblastemperatur.
7.7.5 - STEUEREINHEIT
ACHTUNG: Die Steuereinheit darf nicht in der Nähe des Feuerraums oder der Verkleidung installiert werden, da übermäßige
Hitze die Elektronik überlasten und ihre Funktion beeinträchtigen kann.
Der Start des Radialventilators wird über die Steuereinheit gesteuert (siehe Abbildung 11), die drei Betriebsmodi bietet:
Manuell (MAN), Automatisch (AUTO) und Proportional (PROP).
Die Auswahl des Modus erfolgt durch Drücken der entsprechenden Taste.
•
Im manuellen Modus (Kontrollleuchte MAN leuchtet) läuft der Ventilator mit der eingestellten Geschwindigkeit, unabhängig
vom Temperatursensor.
•
Im automatischen Modus (Leuchte AUTO) wird der Ventilator aktiviert, wenn die gemessene Temperatur den eingestellten
Thermostatwert (SET) überschreitet.
Im proportionalen Modus (Leuchte PROP) passt der Ventilator die Geschwindigkeit stufenlos an, je nach Temperatur inne-
•
rhalb eines definierten Bereichs.
ACHTUNG: Für den Betrieb der Steuereinheit ist die mitgelieferte Bedienungsanleitung unbedingt zu beachten.
ACHTUNG: Die Installation der Steuereinheit darf nur durch qualifiziertes Fa-
chpersonal erfolgen. MORETTI DESIGN übernimmt keine Haftung
für Fehler oder Manipulationen, die die Funktionsfähigkeit beein-
trächtigen (z. B. Schäden durch falschen Netzanschluss, Öffnung
oder Änderung der Elektronikplatine). In solchen Fällen erlischt
jeglicher Garantieanspruch.
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Abb. 10-a Innenluftansaugung
Fig. 10-a
Abb. 10-b Außenluftansaugung
Fig. 10-b
Fig. 11