Anhang
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TpH
Zustandsmaschinen Nummer
Die Kalibriermaschine hat die Nummer 1.
Zustände
0: Aktivieren der Zustandsmaschine
Die Zustandsmaschine wird aktiviert; der Sensor verlässt den normalen Operationsmodus.
1: Validierung Parameter und Kalibriermethode
Über das Parameterregister FSMParam muss die Kalibriermethode (im Low Byte) und der zu kalibrierende Parameter (im High
Byte) ausgewählt werden. Danach wird durch den Wechsel in Zustand 1 die Zustandsmaschine für diesen Parameter und diese
Kalibriermethode initialisiert.
Ist der gewählte Kalibriervorgang möglich wechselt der Sensor in Zustand 2 und deaktiviert die aktuellen Kalibrierkoeffizienten
für den gewählten Parameter.
Andernfalls wird im Zustand 1 verweilt, wobei durch Auslesen der Fehlerregister der Grund hierfür ermittelt werden kann.
2: Ruhezustand
Die Kalibriermaschine wurde erfolgreich aktiviert, bzw. die letzte Aktion erfolgreich abgeschlossen. Der Sensor wartet nun auf
weitere Befehle.
3 und 4: Messungen
Seitens der Kontrolleinheit können nun die für diese Kalibriermethode erforderlichen Messungen durch den Zustandswechsel
in die Zustände 3 oder 4 gestartet werden. Hierbei ist unabhängig von der Kalibriermethode der Zustand 3 immer für den ersten
Messpunkt usw.
6: Messung wird durchgeführt
Nachdem die Kontrolleinheit dem Sensor durch den Zustandswechsel in den Zustand 3 oder 4 mitgeteilt hat, die Messung zu
starten, wechselt der Sensor für die Dauer der Messungen in den Zustand 6. In dieser Phase sollte die Kontrolleinheit laufend
Messungen auslösen und die Messergebnisse auslesen. Sobald der Sensor genügend viele Messwerte gesammelt hat, wechselt
er in den Zustand 7 und erwartet die Übergabe des Sollwertes.
7: Erfassung des Sollwertes
Die Kontrolleinheit schreibt den Sollwert in das Messwertregister des kalibrierten Parameters. Dieses ist dasselbe Register, aus
dem auch die Messwerte des Parameters ausgelesen werden. Wird der Sollwert vom Sensor akzeptiert, quittiert er dieses mit
einem Wechsel zurück in den Zustand 2. Andernfalls verweilt er weiter in Zustand 7.
8: Berechnung der Koeffizienten
Wurden alle benötigten Messungen aufgenommen und die Sollwerte hinterlegt, kann der Sensor durch den Wechsel in den
Zustand 8 dazu aufgefordert werden, eine neue Kalibrierung zu berechnen. Diese neue Kalibrierung wird dann temporär akti-
viert, sodass die nun ausgelesenen Messwerte sie verwenden. Diese Kalibrierung ist allerdings noch nicht gespeichert und geht
verloren, falls man die Kalibriermaschine nun verlässt.
Nach erfolgreicher Berechnung wechselt der Sensor in Zustand 11 (siehe unten). Kann der Sensor keine Kalibrierung berechnen,
verharrt der Sensor in Zustand 8.
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D01-068de201913 Handbuch TpH