Beachten Sie Folgendes: WARNUNG Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und...
• Adapter für Hutschienenmontage (Display nach vorne gerichtet) (https:// mall.industry.siemens.com/mall/de/de/Catalog/Product/7KM9900-0XA00-0AA0) (7KM9900-0XA00-0AA0) • Adapter für Hutschienenmontage (Display zur Hutschiene gerichtet) (https:// mall.industry.siemens.com/mall/de/de/Catalog/Product/7KM9900-0YA00-0AA0) (7KM9900-0YA00-0AA0) Aktuelle Informationen Ständig aktuelle Informationen Weitere Unterstützung erhalten Sie im Internet (https://sieportal.siemens.com/de-de/home). PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Lizenz ("OSS") lizenziert ist und / oder um kommerzielle Software bzw. Freeware. Hinsichtlich der OSS Komponenten gelten die einschlägigen OSS Lizenzbedingungen vorrangig vor allen anderen auf dieses Produkt anwendbaren Bedingungen. SIEMENS stellt Ihnen die OSS-Anteile dieses Produkts ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung.
Den Technical Support finden Sie unter (https://www.siemens.com/support-request). Betreff: Open Source Anfrage (bitte Produktname und Versionsstand angeben, soweit zutreffend) SIEMENS kann für die Erfüllung der Anfrage eine Bearbeitungsgebühr von bis zu 5 Euro in Rechnung stellen. Gewährleistung betreffend Verwendung der Open Source Software: Die Gewährleistungspflichten von SIEMENS sind in dem jeweiligen Vertrag mit...
Betriebs oder der Instandhaltung berücksichtigen. Sollten Sie weitere Informationen wünschen oder sollten besondere Probleme auftreten, die in der Bedienungsanleitung nicht ausführlich genug behandelt werden, können Sie die erforderliche Auskunft über den Technischen Support (https://www.siemens.com/support-request) anfordern. Sicherheitsrelevante Symbole auf dem Gerät ...
Seite 14
Einleitung 1.7 Schutzmechanismen gegen Manipulation Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel Cybersecurity (Seite 13) und Schutz gegen Manipulationen (Seite 127) PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Cybersecurity finden Sie unter (https://www.siemens.com/global/en/products/automation/ topic-areas/industrial-cybersecurity.html). Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden. Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von Cyber-Bedrohungen erhöhen.
Strategien 2.4.1 Ganzheitliches Cybersecurity-Konzept "Defense in Depth" Mit Defense in Depth stellt Siemens ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept bereit, das Industrieanlagen einen umfassenden und weit reichenden Schutz nach den Empfehlungen des internationalen Standards IEC 62443 bietet. Produktivität und Knowhow werden auf 3 Ebenen geschützt:...
Schutz vor aktuellen und zukünftigen Risiken zu gewährleisten. Dazu gehören z. B. Sicherheitsupdates während des gesamten Produktlebenszyklus einschließlich Vorgaben zur sicheren Entsorgung des Produkts. Siemens plant und kommuniziert die Bereitstellung von Sicherheitsupdates, die Produktabkündigung und die Produktstreichung des Produktsupports. Sensibilisierung der Mitarbeiter Regelmäßige Schulungen in Cybersecurity und kontinuierliches Testen des Schulungserfolges...
Cybersecurity 2.4 Ganzheitliches Cybersecurity-Konzept und Cybersecurity Strategien Aufrechterhaltung des Sicherheitskonzepts durch Updates Software auf dem aktuellen Stand zu halten ist essenziell, um z. B. von folgenden Maßnahmen zu profitieren: • Implementierung neuer Sicherheitsstrategien, -protokolle und -techniken • Schließen von Sicherheitslücken • Behebung von Schwachstellen Dafür ist es notwendig, die Weiterentwicklung von Schutzmaßnahmen und gegebenenfalls die Erweiterung von Anforderungen stetig im Auge zu behalten.
Cybersecurity 2.4 Ganzheitliches Cybersecurity-Konzept und Cybersecurity Strategien 2.4.3 Anforderungen an die betriebliche Einsatzumgebung und Sicherheitsannahmen Siemens empfiehlt folgende Sicherheitsvorkehrungen: • Durchführung eines Threat and Risk Assessments (im Rahmen des Security Managements) • Konzepte zur Netzwerksicherheit – Netzwerksegmentierung – Asset- und Netzwerkmanagement –...
Energieerfassung und besonders geeignet für die Prozess- und Fertigungsindustrie, aber auch für den anspruchsvollen Gewerbebetrieb. In der nachfolgenden Skizze wurde ein Anwendungsbeispiel und die Einbindung des Messgerätes in ein bestehendes System mit anderen Siemens-Produkten abgebildet. PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Seite 21
Cybersecurity 2.5 Überblick SIMATIC/TIA Portal PAC2200 MID PAC2200 65A PAC2200 CLP SINAMICS PAC3200 T SPP2000 Router PAC3220 Webclient PAC3220 MID PAC4220 mit Erweiterungsmodulen Switch PROFINET zyklisch/azyklisch Die Geräte sind mit mehreren Schutzmechanismen ausgestattet. • Bedienschutz - Schutz gegen Fehlbedienung • Hardware-Schreibschutz - Schutz gegen ungewollten Schreibzugriff •...
Cybersecurity 2.6 Kommunikationsprotokolle Das geschlossene Schloss-Symbol im Anzeigetitel gibt an, ob der "Bedienschutz" oder der "Hardware-Schreibschutz" aktiviert ist. Gerät ist gegen schreibenden Zugriff geschützt. Gerät ist nicht gegen schreibenden Zugriff geschützt. Hinweis Es wird empfohlen, den Schutz gegen Manipulationen im Gerät nur, wenn das Gerät parametriert wird zu deaktivieren.
✓ ja - nein Schwachstellen Management Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden. Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von Cyber-...
Cybersecurity 2.8 Cybersecurity-Richtlinie zur Härtung der Cybersicherheit Cybersecurity-Richtlinie zur Härtung der Cybersicherheit 2.8.1 Cybersecurity-Richtlinien für den sicheren Betrieb Folgende Punkte sollen dem Betreiber helfen, den Gerätebetrieb auch bei Cyberangriffen aufrechtzuerhalten. Stellen Sie in regelmäßigen Abständen sicher, dass die eingerichteten Cybersecurityrichtlinien noch greifen. •...
Cybersecurity 2.8 Cybersecurity-Richtlinie zur Härtung der Cybersicherheit Durch fehlendes Löschen von Daten aus den Datenspeichern kann es zu Datenmissbrauch durch Dritte kommen. Achten Sie deswegen vor der Entsorgung des Geräts auf ein sicheres Löschen aller genutzten Speichermedien. Die konkrete Ausführung finden Sie im Kapitel Rücksetzen (Seite 125) Hinweis Ungelöschte Daten Die Servicedaten (z.
Seite 26
Cybersecurity 2.8 Cybersecurity-Richtlinie zur Härtung der Cybersicherheit PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Beschreibung Leistungsmerkmale Das PAC4220 ist ein Multifunktionsmessgerät zur Erfassung der elektrischen Basisgrößen in der Niederspannungs-Energieverteilung. Das Gerät kann 1-, 2- oder 3-phasig messen und in 2-, 3- oder 4‑Leiter-TN-, TT- und IT‑Netzen verwendet werden. Das PAC4220 ist für den Schalttafeleinbau vorgesehen. Mit optional erhältlichen Hutschienenhalterungen ist auch die Hutschienenmontage möglich.
Bei Verwendung des optional erhältlichem Erweiterungsmoduls "I (N), I (DIFF), Analog" (MLFB: 7KM9200-0AD00-0AA0) Gerätehandbuch 7KM PAC Erweiterungsmodul I(N), I(Diff), Analog (https:// support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109746834) Zähler und Leistungsmittelwerte • Insgesamt 50 Energiezähler erfassen phasenbezogen Blindenergie, Scheinenergie und Wirkenergie für Tarif 1 und Tarif 2, Bezug und Abgabe.
Beschreibung 3.1 Leistungsmerkmale Ereignisanzeige • Aufzeichnung von Ereignissen mit Zeitstempel und ereignisspezifischen Informationen • Anzeige der Ereignisse in einer Ereignisliste • Meldung der Ereignisse auf dem Display • Klassifizierung der Meldungen wie folgt: – Information – Warnung – Alarm Im Gerät können bis zu 100 000 Ereigniseinträge gespeichert werden, die in einem Ringspeicher abgelegt werden.
Beschreibung 3.1 Leistungsmerkmale Tarife Das PAC4220 unterstützt 2 Tarife für die integrierten Arbeitszähler (Hoch- und Niedertarif). • Steuerung der Tarifumschaltung Die Tarifumschaltung Tarif 1/Tarif 2 ist über den Digitaleingang oder die Kommunikationsschnittstellen steuerbar. Eine uhrzeitbezogene Umschaltung ist nur durch ein übergeordnetes System möglich. •...
Hinweis Verwendung in einem ungeschützten Netzwerk Deaktivieren Sie das SNTP-Protokoll, falls das Gerät in einem ungeschützten Netzwerk eingesetzt wird. Siehe auch SENTRON Powerconfig (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/Products/ 10121795) Messeingänge Strommessung ACHTUNG Beeinträchtigung der Funktion des Multifunktionsmessgeräts Verwenden Sie das Gerät nur für die Messung von Wechselstrom.
Niederspannungsnetz an. Verwenden Sie UL gelistete Stromwandler, wenn das Gerät auf dem UL-Markt eingesetzt werden soll. Hinweis Passende Stromwandler Im Produktportfolio der Fa. Siemens finden Sie passende SIEMENS-Stromwandler (4NC5x- xxxxx) für Ihre Messzwecke. Nähere Informationen finden Sie unter: SiePortal Stromwandler (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/Products/...
Beschreibung 3.3 Messgrößen Kurzbezeichnung Anschlussart 3P3WB 3 Phasen, 3 Leiter, symmetrische Belastung 1P2W 1-Phasen-Wechselstrom Die Eingangsbeschaltung des Geräts muss einer der aufgeführten Anschlussarten entsprechen. Wählen Sie die für den Einsatzzweck geeignete Anschlussart. Anschlussbeispiele finden Sie im Kapitel In Betrieb nehmen. (Seite 71) ACHTUNG Sachschaden durch falschen Netzanschluss Vor dem Anschluss des Messgeräts muss sichergestellt werden, dass die örtlichen Netzverhältnisse mit den Angaben auf dem Typschild übereinstimmen.
Beschreibung 3.4 Wirkenergieverbrauch Historie 3.3.2 Mittelwertbildung der Messwerte Um Messwertprofile zu erstellen, werden Momentanwerte über bestimmte Zeiträume gemittelt. Hierfür können die Mittelwerte ausgelesen und gespeichert werden. Dies entlastet die Kommunikation und verringert den Speicherbedarf auf nachgelagerten Servern. Das PAC4220 verfügt über 2 Mittelwertbildner, die unabhängig voneinander parametriert werden können.
Beschreibung 3.5 Lastgang Die Messgeräte verfügen über einen Tages-, einen Monats- und einen Jahresenergiezähler. • Der Tagesenergiezähler erfasst die Wirkenergie in einem Ringspeicher mit einer Tiefe von 3 650 Tagen. • Der Monatsenergiezähler erfasst die Wirkenergie in einem Ringspeicher mit einer Tiefe von 240 Monaten.
Beschreibung 3.5 Lastgang Startpunkt der Messperiode hängt von der eingestellten Messperiodendauer ab und wird durch die interne Uhrzeit des Gerätes synchronisiert. Startzeitpunkt der Messperiode ist die volle Stunde plus ein Vielfaches der konfigurierten Dauer der Messperiode. Beispiele: Gerät wurde um 7:03Uhr in Betrieb genommen. Messperiode: 15min Messperiode: 20min 1.
Seite 40
Beschreibung 3.5 Lastgang Messgröße kumulierte Leistungs- Minimum des Maximum des Leistungswerte mittelwerte Momentanwerts Momentanwerts Blindleistung Bezug ±X ±X Blindleistung Abgabe Scheinleistung Zusätzlich zu den in der Tabelle genannten Messgrößen können der Gesamtleistungsfaktor Bezug und der Gesamtleistungsfaktor Abgabe über Schnittstelle ausgelesen werden. Die Werte werden pro Messperiode geschrieben.
Beschreibung 3.6 Zähler Auswirkungen eines Ausfalls der Versorgungsspannung Sowohl beim Ausfall als auch bei der Wiederkehr der Versorgungsspannung schreibt das Gerät verkürzte Perioden. Das Gerät schreibt keine Ersatzwerte für die Dauer des Spannungsausfalls. 3.5.2 Aktuelle Lastgangdaten an den Kommunikationsschnittstellen Aktuelle Lastgangdaten Das Messgerät liefert an den Kommunikationsschnittstellen die Lastgangdaten der aktuellen und der momentanen Periode.
Beschreibung 3.6 Zähler 3.6.2 Universalzähler Das PAC4220 verfügt über 2 konfigurierbare Universalzähler. Wahlweise können beide Universalzähler auf folgende Parameter konfiguriert werden: • Zustandsänderungen am digitalen Eingang • Zustandsänderungen am digitalen Ausgang • Grenzwertverletzungen (Grenzwert 0 bis 11 und Logikgrenzwert) PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Beschreibung 3.6 Zähler 3.6.3 Benutzerzähler Das PAC4220 bietet 10 frei konfigurierbare Benutzerzähler, die zur Ermittlung des Verbrauchs verschiedener Medien über die digitalen Eingänge des PAC4220 oder des 4DI/2DO- Erweiterungsmoduls genutzt werden können. Die Benutzerzähler lassen sich mit einem Teilungsverhältnis an die zu messende Größe anpassen. Die Einheit der Messgröße kann entweder individuell über SENTRON Powerconfig oder direkt am Gerätedisplay (kWh Bezug / kWh Abgabe / kvarh Bezug / kvarh Abgabe) festgelegt werden.
Beschreibung 3.8 Technische Merkmale der Netzqualität Der Prozesszähler kann über das Menü "Prozesszähler Befehle" auf der Benutzeroberfläche des Geräts gesteuert werden. Drücken und halten Sie die Taste F4, um in das Menü "Prozesszähler Befehle" zu gelangen. Die Steuerung der Prozesszähler ist auch über die Kommunikationsschnittstellen möglich. Tarife PAC4220 unterstützt zwei Tarife für die integrierten Energiezähler (Tarif 1 und Tarif 2).
Seite 45
Beschreibung 3.8 Technische Merkmale der Netzqualität Messung der Oberschwingungen (Harmonischen) 1. bis 63. für Spannung und Strom Die Oberschwingungen werden hauptsächlich durch Betriebsmittel mit nicht linearer Kennlinie wie Leuchtstofflampen, Transformatoren oder Frequenzumrichter verursacht. Es handelt sich um das ganzzahlige Vielfache einer Grundschwingung. Das PAC4220 kann (2. bis 63.) Spannungs- und (1. bis 63.) Strom-Oberschwingungen berechnen und am Display als Balkendiagramm darstellen.
Beschreibung 3.8 Technische Merkmale der Netzqualität Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Daten über einen Modbus-Befehl oder Webserver auszulesen. Die Modbus-Tabelle ist im Kapitel Auslesen der Harmonischen aller Oberschwingungen mit Funktionscodes 0x03 und 0x04 (Seite 175) zu finden. Oberschwingungen bezogen auf den Effektivwert Die Grundschwingung der Spannung ist in Volt (V) statt Prozent (%) angegeben.
Seite 47
Beschreibung 3.8 Technische Merkmale der Netzqualität Das PAC4220 misst den THD der Spannung und den THD des Stroms, jeweils bezogen auf die Grundschwingung. Für beide Größen werden die Momentanwerte, das Max./Min. und der Zeitstempel des Max./Min. geliefert. Die Werte werden entsprechend der Norm IEC 61557-12: 2007 berechnet. Berücksichtigt werden die Oberschwingungen bis zur 63. Harmonischen.
Beschreibung 3.10 Grenzwerte Das PAC4220 berechnet die Unsymmetrie für Spannung und Strom nach der Norm EN 61000‑4‑27:2000. Spannungseinbrüche/Spannungserhöhungen/Spannungsunterbrechungen Die Angaben beziehen sich auf die nominale Messspannung (L-N) nach IEC61000-4-30. In einem 3-Leitersystem bezieht sich die Angabe auf (L-L) Messspannung. Schwellenwertverletzungen, welche von dem Benutzer definierbar sind, werden als Ereignis in die Ereignisliste eingetragen.
Seite 49
Beschreibung 3.10 Grenzwerte Definition der Grenzwerte Zur Definition der Grenzwertüberwachung sind für jeden der 12 Grenzwerte folgende Angaben erforderlich: • Grenzwertüberwachung EIN/AUS • Überwachte Messgröße • Überschreitung oder Unterschreitung des Grenzwerts • Grenzwert • Zeitverzögerung • Hysterese Verknüpfung der Grenzwerte Der durch logische Verknüpfung gebildete Grenzwert heißt "GRENZWERT VKE". Zur Verknüpfung der Grenzwerte stellt das SENTRON PAC4220 eine parametrierbare Logik zur Verfügung, die Klammerung zulässt, Prioritätsregeln beachtet und logische Negation ermöglicht.
• Optional bis zu 8 steckbare Digitaleingänge • Optional bis zu 4 steckbare Digitalausgänge Bei Verwendung von zwei optional erhältlichen 4DI/2DO Erweiterungsmodulen (7KM9200-0AB00-0AA0 (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/Product/ 7KM9200-0AB00-0AA0)) 3.12 Ethernet-Schnittstelle Das PAC4220 verfügt über zwei gleichwertige Ethernet-Schnittstellen, über die das Gerät an die Modbus-TCP-Kommunikation angeschlossen werden kann.
Beschreibung 3.13 Steckplätze für Erweiterungsmodule • DHCP Steht für "Dynamic Host Configuration Protocol". Protokoll zum Beziehen der Netzwerkeinstellungen von einem DHCP-Server. Netzwerkeinstellungen werden automatisch vergeben. • ICMP Steht für Internet Control Message Protocol. Im PAC4220 wird das Protokoll für das Ping Kommando verwendet.
Seite 52
Beschreibung 3.13 Steckplätze für Erweiterungsmodule Hinweis Verwendung von 7KM PROFIBUS- und 7KM 4DI/2DO-Erweiterungsmodulen Der Betrieb des PAC4220 Multifunktionsmessgerätes in Verbindung mit 7KM PROFIBUS- oder 7KM 4DI/2DO-Erweiterungsmodulen kann im Wohnbereich Funkstörungen verursachen. Die Erweiterungsmodule 7KM PROFIBUS und 7KM 4DI/2DO halten die EMV- Emissionsgrenzwerte nach EN55032 (Klasse A) ein.
Beschreibung 3.14 Gateway ACHTUNG Sachschaden durch Verschmutzung Vermeiden Sie eine Verschmutzung der Kontaktierungsbereiche unterhalb der Aufschriften "MOD1" und "MOD2", da die Erweiterungsmodule nicht richtig gesteckt oder sogar beschädigt werden. 3.14 Gateway SENTRON PAC4220 ist einsetzbar als Modbus Gateway. Damit können Modbus RTU Geräte, die am RS485-Erweiterungsmodul des PAC4220 angeschlossen sind, über Modbus TCP mit dem überlagerten System verbunden werden.
Beschreibung 3.15 Benutzerdefiniert Anzeigen Die überlagerte Software muss das serielle Protokoll des angesprochenen Zielgeräts sowie das Einpacken/Entpacken des seriellen Protokolls in/aus TCP/IP beherrschen. Konfiguration des Gateways Zur Nutzung des Gateways ist das SENTRON PAC4220 entsprechend einzurichten. • Nehmen Sie das Erweiterungsmodul SENTRON PAC RS485 am SENTRON PAC4220 in Betrieb. •...
Beschreibung 3.15 Benutzerdefiniert Anzeigen • Balkenanzeige für Messgrößen • Balkenanzeige für drei Messgrößen • Benutzerdefinierbare Anzeigen von Zählern in Verbindung mit dem Erweiterungsmodul SENTRON PAC 4DI/2DO Digitale Anzeige Für jede Messgröße werden der Momentanwert, die Bezeichnung und die Einheit angezeigt. Grafische Anzeige Für jede Messgröße werden der Momentanwert, die Bezeichnung, die Einheit und der parametrierte Wertebereich, angezeigt.
Seite 56
Beschreibung 3.15 Benutzerdefiniert Anzeigen Ein im Balken nach außen zeigender Pfeil weist darauf hin, dass der angezeigte Momentanwert außerhalb des parametrierten Wertebereichs liegt. Anzeigen für Zähler In Verbindung mit dem Erweiterungsmodul SENTRON PAC 4DI/2DO kann der Benutzer bis zu 5 Anzeigen definieren. PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Montage Einbauort Das PAC4220 ist für den Einbau in ortsfeste Schalttafeln innerhalb geschlossener, trockener Räume vorgesehen. Über optional erhältliche Adapter für Hutschienenmontage (7KM9900-0XA00-0AA0 (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/de/Catalog/Product/7KM9900-0XA00-0AA0) und 7KM9900-0YA00-0AA0 (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/de/Catalog/Product/ 7KM9900-0YA00-0AA0)) kann das Gerät an einer Hutschiene montiert werden. WARNUNG Betreiben Sie das Gerät nur an einem sicheren Ort.
Montage 4.1 Montage an der Schalttafel WARNUNG Der Einsatz eines beschädigten Geräts kann zum Tod, zu schwerer Körperverletzung oder Sachschaden führen. Bauen Sie keine beschädigten Geräte ein und nehmen Sie diese nicht in Betrieb. ACHTUNG Betauung vermeiden Plötzliche Temperaturschwankungen können eine Betauung verursachen. Betauung kann die Funktion des Geräts beeinträchtigen.
Montage 4.2 Demontage Demontage Stellen Sie sicher, dass das Gerät außer Betrieb genommen wurde, bevor Sie mit der Demontage beginnen. Werkzeuge Für die Demontage des Geräts benötigen Sie folgende Werkzeuge: • Schraubendreher PH2 PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Seite 60
Montage 4.2 Demontage PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Sicherungen 5SB/3NA. ACHTUNG Nur bestimmungsgemäßer Gebrauch Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Der vom Gerät unterstützte Schutz kann beeinträchtigt werden, wenn das Gerät in einer von der Siemens AG nicht festgelegten Weise benutzt wird.
Seite 62
Anschließen 5.1 Sicherheitshinweise ACHTUNG Sachschaden durch Verschmutzung Vermeiden Sie eine Verschmutzung der Kontaktierungsbereiche unterhalb der Aufschriften "M0D1" und "M0D2", da sonst die Erweiterungsmodule nicht gesteckt oder sogar beschädigt werden können. ACHTUNG Falsche Netzspannung kann das Gerät zerstören Stellen Sie vor dem Anschluss des Geräts sicher, dass die Netzspannung mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmt.
Seite 63
Anschließen 5.1 Sicherheitshinweise Hinweis Nur qualifiziertes Personal darf das Gerät installieren, in Betrieb nehmen oder warten. • Tragen Sie die vorgeschriebene Schutzkleidung. Beachten Sie die allgemeinen Einrichtungsvorschriften und Sicherheitsvorschriften für das Arbeiten an Starkstromanlagen (z. B. DIN VDE, NFPA 70E sowie die nationalen oder internationalen Vorschriften). •...
Seite 66
Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele Alle für die Messung nicht benötigten Ein- oder Ausgangsklemmen bleiben frei. ACHTUNG Erdung von Stromwandlern optional Der Anschluss der Wandler und somit auch die sekundärseitige Erdung der Wandler sind immer nach den gültigen Vorschriften durchzuführen. Die sekundärseitige Erdung der Stromwandler ist beim Einsatz in Niederspannungsanlagen zur Erfüllung der Messaufgabe nicht notwendig.
Seite 67
Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Es dürfen alle handelsüblichen Leitungsschutzschalter bis 20 A (C) verwendet werden. Anschluss der Versorgungsspannung Kurzschlusseinrichtung vorsehen. Schutz vor Überspannung bei geöffnetem Sekundärkreis der Wandler Trennvorrichtung (3) 3-phasige Messung, 4 Leiter, symmetrische Belastung, ohne Spannungswandler, mit 1 Stromwandler Anschlussart 3P4WB Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz.
Seite 68
Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Es dürfen alle handelsüblichen Leitungsschutzschalter bis 20 A (C) verwendet werden. Anschluss der Versorgungsspannung Kurzschlusseinrichtung vorsehen. Schutz vor Überspannung bei geöffnetem Sekundärkreis der Wandler Trennvorrichtung (5) 3-phasige Messung, 3 Leiter, unsymmetrische Belastung, ohne Spannungswandler, mit 3 Stromwandlern Anschlussart 3P3W Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz.
Seite 69
Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Es dürfen alle handelsüblichen Leitungsschutzschalter bis 20 A (C) verwendet werden. Anschluss der Versorgungsspannung Kurzschlusseinrichtung vorsehen. Schutz vor Überspannung bei geöffnetem Sekundärkreis der Wandler Trennvorrichtung (7) 3-phasige Messung, 3 Leiter, unsymmetrische Belastung, ohne Spannungswandler, mit 2 Stromwandlern Anschlussart 3P3W Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz.
Seite 70
Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele (8) 3-phasige Messung, 3 Leiter, unsymmetrische Belastung, mit Spannungswandler, mit 2 Stromwandlern Anschlussart 3P3W Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Es dürfen alle handelsüblichen Leitungsschutzschalter bis 20 A (C) verwendet werden. Anschluss der Versorgungsspannung Kurzschlusseinrichtung vorsehen. Schutz vor Überspannung bei geöffnetem Sekundärkreis der Wandler Trennvorrichtung (9) 3-phasige Messung, 3 Leiter, symmetrische Belastung, ohne Spannungswandler, mit...
Seite 71
Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele (10) 3-phasige Messung, 3 Leiter, symmetrische Belastung, mit Spannungswandler, mit 1 Stromwandler Anschlussart 3P3WB Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Es dürfen alle handelsüblichen Leitungsschutzschalter bis 20 A (C) verwendet werden. Anschluss der Versorgungsspannung Kurzschlusseinrichtung vorsehen. Schutz vor Überspannung bei geöffnetem Sekundärkreis der Wandler Trennvorrichtung (11) 2-phasige Messung, 3 Leiter, unsymmetrische Belastung, ohne Spannungswandler,...
Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Es dürfen alle handelsüblichen Leitungsschutzschalter bis 20 A (C) verwendet werden. Anschluss der Versorgungsspannung Kurzschlusseinrichtung vorsehen. Schutz vor Überspannung bei geöffnetem Sekundärkreis der Wandler Trennvorrichtung (12) 1-phasige Messung, 2 Leiter, ohne Spannungswandler, mit 1 Stromwandler Anschlussart 1P2W Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz.
In Betrieb nehmen Übersicht Voraussetzungen • Das Gerät wurde montiert. • Das Gerät wurde entsprechend den möglichen Anschlussarten angeschlossen. • Das Ethernet-Kabel wurde an das PAC4220 angeschlossen (optional für die Inbetriebnahme mit SENTRON Powerconfig). • Ein beliebiges Kommunikationserweiterungsmodul (RS485-, PROFIBUS- oder Ethernet- Erweiterungsmodul) wurde an der Rückseite des Gerätes angeschlossen (optional für die Inbetriebnahme mit SENTRON Powerconfig).
In Betrieb nehmen 6.3 Gerät parametrieren Hinweis Hardware-Schreibschutz aktivieren Unabhängig vom Anschluss des Messgeräts an ein Netzwerk muss der Hardware- Schreibschutz immer aktiviert werden, um die größtmögliche Sicherheit gegen Manipulation zu gewährleisteten. Versorgungsspannung anlegen Das Multifunktionsmessgerät ist lieferbar mit: • Einem Weitspannungsnetzteil AC/DC (7KM4220-0BA01-1EA0) •...
In Betrieb nehmen 6.3 Gerät parametrieren 6.3.2 Erstinbetriebnahme • Wählen Sie die gewünschte Sprache aus und bestätigen Sie Ihre Auswahl • um weitere Einstellungen am Gerät durchführen zu können, muss das bei der Auslieferung standardmäßig eingeschalteter Hardware-Schreibschutz, über Schiebeschalter an der Geräterückseite, deaktiviert werden.
In Betrieb nehmen 6.3 Gerät parametrieren 4. Im Menübefehl "Stromeingang" wird das Verhältnis verwendeter Stromwandler angegeben. 5. Im Menübefehl "Anzeigebereich" kann die Auflösung der Stromanzeige konfiguriert werden. Die Einstellung hat keinen Einfluss auf die Messgenauigkeit des Geräts. Die empfohlene Einstellung ist der üblicherweise in der Anlage fließende Strom. Beim üblichen Strom von 50 A ist der Anzeigebereich auf 50 A einzustellen.
In Betrieb nehmen 6.4 Messspannung anlegen Datum/Uhrzeit Datum und Uhrzeit können im Menü "Einstellungen", Untermenü "Datum/Uhrzeit" eingestellt werden. Geräteschutz gegen Manipulation Aktivieren Sie die im Gerät vorhandenen Schutzmechanismen, um das Manipulationsrisiko am Gerät zu verringern. Nähere Informationen sind im Kapitel Security-Eigenschaften zu finden. Beachten Sie dabei Kapitel Bedienen (Seite 79) und Kapitel Parametrieren (Seite 97).
In Betrieb nehmen 6.5 Messstrom anlegen Siehe auch Versorgungsspannung anlegen (Seite 72) Sicherheitshinweise (Seite 59) Messstrom anlegen Das Gerät ist für den Anschluss von Stromwandlern mit Sekundärströmen von 1 A und 5 A konzipiert. Es ist nur das Messen von Wechselströmen möglich. Die Strommesseingänge sind jeweils mit 10 A dauerhaft, bzw. mit 100 A für 1 Sekunde belastbar.
In Betrieb nehmen 6.6 Angezeigte Messwerte prüfen Informationen zu den Geräteeinstellungen finden Sie im Abschnitt Grundparameter (Seite 100). Siehe auch Sicherheitshinweise (Seite 59) Messeingänge (Seite 30) Angezeigte Messwerte prüfen Korrekte Anschlussart Prüfen Sie mithilfe der Tabelle "Anzeige der Messgrößen (Seite 32) in Abhängigkeit von der Anschlussart", ob die Messgrößen entsprechend der ausgeführten Anschlussart angezeigt werden.
Seite 80
In Betrieb nehmen 6.6 Angezeigte Messwerte prüfen PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Bedienen Geräteoberfläche Anzeige- und Bedienelemente Die Front des PAC4220 enthält folgende Anzeige- und Bedienelemente. ① Anzeigebereich: Stellt die aktuellen Messwerte, Geräteeinstellungen und Auswahlmenüs dar. ② Kopfbereich: Gibt Informationen an, die im Anzeigebereich sichtbar sind. ③ Mehrfarbige LED: Arbeitet wie ein normaler Digitalausgang. Funktion und Farbe können durch den Anwender kon‐ figuriert werden.
Bedienen 7.1 Geräteoberfläche 7.1.1 Besondere Anzeigeelemente Symbol Bedeutung ① Auswahlbalken ② Trennstrich Listenbeginn/Listenende ③ Bildlaufleiste der Funktionstaste F1 (Bildlaufleiste für die Subfenster) ④ • Pfeil nach oben: Maximalwert • Pfeil nach unten: Minimalwert ⑤ Menübezeichnung ⑥ Menünummer ⑦ Zeitstempel in Lokalzeit ⑧ Geräteschutz-Symbol •...
Bedienen 7.1 Geräteoberfläche Das Menü des Geräts kann in vier Menüebenen unterteilt werden: • Messwertebene • Hauptmenüebene • Einstellebene • Editierebene Je nach Geräteausführung und Firmwarestand kann die Verfügbarkeit der Messwerte in den Messwert- und Hauptmenüebenen variieren. Auch die Auswahlmöglichkeit der Parameter in den Einstell- und Editierebenen hängt von der Geräteausführung und dem Firmwarestand ab.
Bedienen 7.1 Geräteoberfläche In der Messwertebene können Sie die zur Verfügung stehenden Messwerte ablesen. In der Tabelle im Kapitel Messgrößen (Seite 32) sind alle möglichen Messwerte aufgelistet. Die Auswahl der Messwerte hängt von der Geräteausführung und Anschlussart ab. • Mit den Tasten wird zwischen den Messwerten geblättert.
Bedienen 7.1 Geräteoberfläche 7.1.5 Einstellebene In der Einstellebene kann das Gerät konfiguriert werden. In dieser Menüebene sind alle einstellbaren Parameter aufgelistet. • Die Taste bringt das Gerät in die Hautmenüebene zurück. • Mit den Tasten wird zwischen den Einstellparametern geblättert. • Mit der Taste wird die gewünschte Auswahl bestätigt und das Gerät in die Editierebene oder in ein weiteres Untermenü...
Bedienen 7.1 Geräteoberfläche • Mit den Tasten oder wird der Wert zur Bearbeitung ausgewählt. • Mit den Tasten bzw. wird der Wert geändert. • Mit der Taste wird die Änderung bestätigt und das Gerät in die Messwertebene gebracht. 7.1.7 Bedientasten Das Gerät kann über vier Tasten bedient werden. Die Tasten werden mit unterschiedlichen Funktionen belegt.
Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen Messwertebene: Mit dieser Taste wird das Hauptmenü aktiviert. Messwertebene: Das Gerät befindet sich im Untermenü. Mit Betätigung dieser Taste wird das Hauptmenü aktiviert. Bei langem Druck wird ein Kontextmenü aktiviert, in dem z. B. Extremwerte zurückgesetzt werden können. Hauptmenü-, Einstellebene: Mit dieser Taste wird die getroffene Auswahl bestätigt.
Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen 7.2.3 Messung der Oberschwingungen (Harmonischen) 1. bis 63. für Spannung und Strom Die Oberschwingungen werden hauptsächlich durch Betriebsmittel mit nicht linearer Kennlinie wie Leuchtstofflampen, Transformatoren oder Frequenzumrichter verursacht. Es handelt sich um das ganzzahlige Vielfache einer Grundschwingung. Die Oberschwingungen belasten das Netz thermisch.
Seite 90
Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen Oberschwingungen am PAC4220-Display anzeigen: 1. Wählen Sie im Menü "Einstellungen" das Untermenü "Anzeige" aus. 2. Im Menübefehl "FFT Darstellungsart" können Sie die Anzeigeart auswählen: – Oberschwingungen "3,5,7 … 63" (Anzeige der ungeradzahligen Harmonischen) – Oberschwingungen "2,3,4 … 63" (Anzeige der gerad- und ungeradzahligen Harmonischen) PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Seite 91
Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen 3. Folgende Oberschwingungsanzeigen stehen am Gerätedisplay zur Verfügung: – Harmonische UL-N – Harmonische UL-L PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Seite 92
Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen – Harmonische I 4. Über die F1-Taste können Sie folgende Zusatzfunktionen aufrufen: – Max.-Werte anzeigen – F2-Taste , Details anzeigen – F3-Taste , Löschen der Max.-Werte – Rechts/links scrollen Mit der F4 Taste kann zwischen Max.-Wert und dem Zeitstempel des Max.-Wert umgeschaltet werden.
Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen 7.2.4 Meldungen von Ereignissen Das Gerät meldet, wenn bestimmte Ereignisse auftreten. Die Ereignisse werden in der Ereignisaufzeichnung des SENTRON PAC4220 aufgelistet. Quittierungspflichtige Ereignisse quittieren Sie auf dem Gerät in einem Pop-up-Fenster. Symbole Bedeutung Information Warnung Alarm PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Seite 94
Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen Ereignis Pop- Ereignis Liste Ereignis Pop- Ereignis Liste Klassifizierung Default-Ein‐ Erklärung stellung (DE) (EN) (DE) (EN) "Start PMD" "Start PMD" "Start PMD" Information Ereignis Liste Neustart des Gerätes "Spannungs#" "Spann. #" "Voltage#" "Voltage #" Information Ereignis Liste Unterbrechung der Messspan‐...
Seite 95
Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen Ereignis Pop- Ereignis Liste Ereignis Pop- Ereignis Liste Klassifizierung Default-Ein‐ Erklärung stellung (DE) (EN) (DE) (EN) "Energiezähler‐ "Energiezähler‐ "Energy Coun‐ "Energy Coun‐ Information Ereignis Liste Der Energiezäh‐ änderung" änderung" ter Change" ter Change" ler wurde geän‐ dert. "Hardware "Hardware "Hardware...
Neben Kosteneinsparungen durch einen optimierten Verbrauch sorgen Sie mit der Überwachung von Stromnetzen und der Netzqualität in Infrastruktur und industriellen Anlagen für eine erhöhte Ausfallsicherheit. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet: • Website (https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109764480) • Software SENTRON Powerconfig (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/ Products/10121795) •...
7.3 Hilfssoftware 7.3.3 Weiterführende Trainings Unter folgendem Link können Sie sich über regional verfügbare Trainings informieren. Training for Industry (https://www.siemens.de/sitrain-lowvoltage) Hier können Sie sich entscheiden zwischen: • Web-Based-Trainings (online, informativ, kostenlos) • Classroom-Trainings (Präsenzveranstaltung, ausführlich, kostenpflichtig). Sollte nicht das richtige Training dabei sein, können Sie sich auch über ihren lokalen Vertriebsbeauftragten informieren.
Parametrieren Geräteeinstellungen Das Kapitel "Parametrieren" beschreibt die Geräteeinstellungen. Dazu gehören: • Abstimmung auf die physikalischen Einsatzbedingungen • Einbindung in das Kommunikationssystem • Länderspezifische Einstellungen, Ergonomie, Geräteschutz Die Einstellung des Geräts ist möglich mithilfe: • der Bedienoberfläche des Geräts • der Konfigurationssoftware Hinweis Schutz der Geräteeinstellungen Im Auslieferungszustand ist der Hardwareschreibschutz aktiviert.
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche • Integrierte E/A Einstellungen zur Nutzung der digitalen Ein- und Ausgänge. • Kommunikation Einstellungen zur Netzkommunikation und Konfiguration des IP-Filters (IP-Allowlist), Ein- und Ausschalten von Discovery Service. • Anzeige Einstellungen für das Display. • Erweitert Schreibschutz, Grenzwerte, Universalzähler, Rücksetzen des Geräts •...
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Durch Scannen dieses ID-Link-QR-Codes wird der Anwender auf eine Webseite weitergeleitet. Auf dieser sind umfassende Produktinformationen zum Produkt enthalten. Dies können Datenblätter, Handbücher, Konformitätserklärungen, Zertifikate, Downloads und weitere Informationen sein. 8.1.2 Sprache/Regionales Im Menübefehl "Sprache/Regionales" stellen Sie die Sprache der Menüführung und der Messwertanzeigen ein.
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche 8.1.3 Grundparameter Im Menüpunkt "Grundparameter" parametrieren Sie die Messeingänge. Spannungseingang PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung I Primär Primärstrom der Stromwandler 50 A 1 A … 99999 A I Sekundär Sekundärstrom der Stromwandler 5 A • 1 A • 5 A Anzeigebereich Auflösung der Stromanzeige 50 A 1 A … 99999 A Invertierte Auswertung der Stromflussrichtung, für jede Phase separat möglich. Aus •...
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche 8.1.4 Leistungsmittelwert Im Menübefehl "Leistungsmittelwerte" können Einstellungen zum Lastgang gemacht werden. Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Dauer 15 min • 1 min • 2 min • 3 min • 4 min • 5 min •...
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung SNTP Mode Protokoll dient zur Zeitübertragung und -synchronisierung. Aktiv • Aus: SNTP-Funktion deaktiviert. • Aktiv: Das Gerät fordert selbstständig die Zeit vom NTP-Server an. Bei aktivierter Funktion, werden Datum und Uhrzeit mit einem * versehen. Das bedeutet, dass die Einträge nicht manuell geändert werden können.
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Digitaler Ausgang Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Digitaler Ausgang Es stehen 2 digitale Ausgänge zur Verfügung: • • Bei Verwendung von 2 weiteren 4DI/DO-Erweiterungsmodulen, stehen zusätzlich weitere Ausgänge zur Verfügung: • 4.0 (4DI/2DO-Erweiterungsmodul am MOD1) • 4.1 (4DI/2DO-Erweiterungsmodul am MOD1) •...
Seite 108
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Impulse Anzahl der pro Einheit auszugebenden Impulse. (nur bei Impuls) Die Bezugseinheit ist im Feld "Einheit" definiert. 1 … 4000 Wert der kumulierten Leistung, für den eine konfigurierbare (nur bei Impuls) Anzahl von Impulsen ausgegeben wird.
Seite 109
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Digitaler Eingang PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Seite 110
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Digitaler Eingang Es stehen 2 digitale Eingänge zur Verfügung: • • Bei Verwendung von 2 weiteren 4DI/DO-Erweiterungsmodulen, stehen zusätzlich weitere Eingänge zur Verfügung: • 4.0 (4DI/2DO-Erweiterungsmodul am MOD1) • 4.1 (4DI/2DO-Erweiterungsmodul am MOD1) •...
Seite 111
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Pro Einheit Anzahl der Impulse, die pro Einheit eingehen müssen, damit der Zähler um "1" hochzählt. (nur bei Impuls Ein‐ gang) 1 … 999 Die Bezugseinheit ist im Feld "Einheit" definiert. Einheit Zu zählende Einheit bei der Zählung von eingehenden Impulsen oder Flanken: (nur bei Impuls Ein‐...
Seite 112
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Aktion Impuls • Aus: LED ist ausgeschaltet. • Gerät Ein: LED signalisiert, dass das Gerät eingeschaltet ist. Die Farbe der LED ist frei wählbar aus verfügbaren Farben. Die Helligkeit der LED wird langsam geändert. •...
Seite 113
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung An (Farben) • Orange Orange • Grün • Cyan • Blau • Violett • Weiß • • Gelb Leuchtmuster LED ist dauerhaft aus. LED ist dauerhaft an. Schnell At‐ LED blinkt schnell und verändert dabei die Helligkeit. Langsa‐...
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung DI 0. Gibt den Status der integrierten E/A grafisch am Gerätedisplay aus. – DO 0. DI 4. Nur bei Verwendung von optional erhältlichen 4DI/2DO-Erweiterungsmodulen – DO 4. Gibt den Status der digitalen Ein- und Ausgängen der grafisch am Gerätedisplay aus.
Seite 115
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) Ein Beim aktivierten DHCP werden die Netzkonfigurationen automatisch vergeben. Dadurch ist eine automatische Geräteeinbindung in ein bestehendes Netzwerk möglich. Beim aktivierten DHCP werden IP-Adresse, Subnetz und Gateway mit einem * versehen.
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche 8.1.8 Anzeige Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung FFT Darstellungsart Das Gerät bietet die Möglichkeit, die ungeraden (3. bis 63.) oder alle (2. bis 63.) 3,5,7 … 63 Oberschwingungen am PAC4220-Display anzuzeigen. • 3,5,7 … 63: Nur ungerade Oberschwingungen •...
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche 8.1.9 Erweitert 8.1.9.1 Schreibschutz Der Hardware-Schreibschutz verhindert den schreibenden Zugriff auf das Gerät sowohl über die Kommunikationsschnittstelle als auch am Display. Vor dem schreibenden Zugriff muss der Hardware-Schreibschutz direkt am Gerät deaktiviert werden. Der Hardware-Schreibschutz kann nicht über die Kommunikation deaktiviert werden.
Seite 118
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Der Schreibschutz ist eine parametrierbare Schutzfunktion. Je nach Schreibschutzparametrierung wird dem Anwender entweder der komplette schreibende Zugriff auf das Gerät entzogen oder nur auf bestimmte Bereiche. Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Messung* Der Schreibschutz verhindert schreibenden Zugriff auf Menüpunkt "Grundpara‐ meter".
Seite 119
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Firmware-Update* Der Schreibschutz verhindert Firmware-Update. ☑ ja: aktiv □ nein: nicht aktiv Langzeitdaten* Der Schreibschutz verhindert schreibenden Zugriff auf Menüpunkt "Langzeitda‐ ten Rücksetzten" beim aktivierten HW-Schreibschutz können Langzeitdaten (Last‐ profile) nicht gelöscht werden. ☑...
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche 8.1.9.2 Bedienschutz Der Bedienschutz blockiert schreibenden Zugriff über die Geräteoberfläche: • Ändern der Geräteeinstellungen inklusive die PIN • Ändern und Löschen von Werten/Parametern • Löschen von Daten und Speicherinhalten • Rücksetzen auf Werkseinstellungen Das Auslesen von Messwerten und Speicherinhalten ist bei aktiviertem Pinschutz weiterhin möglich.
Seite 121
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Quelle Überwachte Datenquelle. U L1 Fast alle Messgrößen sind als Quelle wählbar. Modus Vergleichsoperatoren beziehen sich auf den Wert im Feld "Wert". GRÖSSER ALS • GRÖSSER ALS • KLEINER ALS Wert Überwachter Schwellwert (threshold). Verzögerung Verzögerung der Meldung der Grenzwertverletzung in Sekunden.
Seite 122
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswirkung von Verzögerung und Hysterese bei überschrittenem und unterschrittenem Grenzwert PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Seite 123
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Grenzwert VKE Logischer Wahrheitswert aus der Verknüpfung der Grenzwerte 'GW0' bis 'GW11' und der digitalen Eingänge 'E0.0' bis 'E0.1' (erweiterbar auf weitere 8 digitale Eingänge bei Verwendung von zwei 4DI/2DO-Erweiterungsmodulen) unter Beachtung der logischen Prioritätsregeln und der Möglichkeit zur logischen Klammerung. Symbol Beschreibung Vereinfachte Wahrheitstabelle...
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Logische Verknüpfung NICHT-ODER (NOR) • Der Ausgangswert ist nur dann wahr, wenn alle Eingangswerte falsch sind. • Der Ausgangswert ist dann falsch, wenn ein beliebiger Eingangs‐ wert oder mehrere Eingangswerte wahr sind. Logische Verknüpfung NICHT-EXKLUSIV-ODER (XNOR) Der Ausgangswert ist genau dann wahr, wenn eine gerade Anzahl von Eingängen wahr ist und die übrigen Eingänge falsch sind.
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Blindenergie eines angeschlossenen Impulsgebers oder zur Zählung von Signalen beliebiger Quellen, wie z. B. Wasser- oder Gaszähler. Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Quelle UZ1 Universalzähler 1: Deaktiviert • Deaktiviert Universalzähler ist ausgeschaltet • Dig.Eingang Parametrierung auf digitalen Eingang •...
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche In diesem Menü „Ereignisse“ können Ereignismeldungen detailliert konfiguriert werden. Auswahl Bereich Werkseitige Voreinstellung Ereignis Auswahl möglicher Ereignisse. Eine detaillierte Auflistung sämtlicher Ereignisse findet sich in der Ereignistabelle im Kapitel Meldungen von Ereignissen (Seite 91) Protokolleintrag Ereignis wird im Ereignisprotokoll archiviert. Eine detaillierte Auflistung für •...
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche 8.1.9.6 Rücksetzen Auswahl Bereich Werkseitige Voreinstellung Extremwerte Setzt alle Minima und Maxima auf den Momentanwert zurück. Nein • Ja: aktiv • Nein: nicht aktiv Energiezähler Setzt alle Energiezähler auf 0 (null) zurück. Alle Universalzähler Setzt alle Universalzähler zurück.
Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werkseitige Voreinstellung Langzeitdaten Alle Langzeitdaten, wie Lastprofile, Tages-, Monats- und Jahresenergiezähler wer‐ Nein den auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. • Ja: aktiv • Nein: nicht aktiv Ereignisspeicher Setzt den Ereignisspeicher zurück. Alle gespeicherten Ereignisse werden gelöscht. Nein •...
Parametrieren 8.2 Schutz gegen Manipulationen Weitere Informationen zu den Erweiterungsmodulen finden sie in der Dokumentation der Erweiterungsmodule (https://sieportal.siemens.com/su/bkEUP) Schutz gegen Manipulationen 8.2.1 Bedienschutz (PIN) Der Bedienschutz (PIN) ist eine Schutzmaßnahme gegen Fehlbedienung. Die PIN verhindert den schreibenden Zugriff über das Display insbesondere: •...
Parametrieren 8.2 Schutz gegen Manipulationen 8.2.2 Hardware-Schreibschutz Hardware-Schreibschutz Der Hardware-Schreibschutz verhindert den schreibenden Zugriff auf das Gerät, sowohl über die Kommunikationsschnittstelle als auch am Display. Vor dem schreibenden Zugriff muss der Hardware-Schreibschutz direkt am Gerät deaktiviert werden. Der Hardware-Schreibschutz kann über die Kommunikation nicht deaktiviert werden. Der Hardware-Schreibschutz kann am Gerät über das Menü...
Parametrieren 8.2 Schutz gegen Manipulationen 8.2.3 IP-Filter (Modbus TCP-Allowlist) Die Modbus TCP-Allowlist ist eine Sicherheitsfunktion und kann die Kommunikation für nicht freigegebene Adressen über Modbus TCP verhindern. Nur IP-Adressen, die in der Modbus TCP- Allowlist eingetragen und somit freigegeben wurden, haben über geräteinterne LAN-Eingänge (X1P1 und X1P2) Zugriff auf das PAC4220.
Parametrieren 8.2 Schutz gegen Manipulationen Hinweis Modbus TCP-IP-Filter Der Modbus TCP-IP-Filter beeinflusst ausschließlich die Kommunikation über die geräteinternen Modbus TCP-Schnittstellen X1P1 und X1P2. Er hat keine Auswirkungen auf die Kommunikation über optional erhältliche, externe Modbus TCP-Erweiterungsmodule. Der Modbus TCP-IP-Filter ist im Auslieferungszustand deaktiviert und kann mit der Konfigurationssoftware SENTRON Powerconfig oder am Gerätedisplay aktiviert und parametriert werden.
• Verwendung von Ersatzteilen, die keine Original-Ersatzteile der SIEMENS AG sind • Befestigung des Geräts mit Nicht-Original-Befestigungsklemmen der SIEMENS AG • Verwendung von Nicht-Original-Erweiterungsmodulen der SIEMENS AG • Verwendung von SIEMENS-Komponenten, die nicht für die Verwendung mit PAC4220 frei gegeben oder empfohlen sind. Justierung Das Gerät ist wartungsfrei.
Die neuste SENTRON Powerconfig Version finden Sie hier: SENTRON Powerconfig (https:// mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/Products/10121795) Verwenden Sie immer die aktuelle Firmware-Version. Die aktuelle Firmware finden Sie auf dem SIEMENS SiePortal: (https://sieportal.siemens.com/su/bkBw8) Firmware-Update Das PAC4220 unterstützt die Aktualisierung der Firmware (Firmware-Update). Verwenden Sie die Konfigurationssoftware SENTRON Powerconfig oder den Webserver (http://<IP des Gerätes>/update) beim Firmware-Update.
Gewährleistung Vorgehensweise Hinweis Verlust der Gewährleistung Das Öffnen des Geräts führt zum Verlust der Siemens-Gewährleistung. Nur der Hersteller darf Reparaturen am Gerät durchführen. Wenn das Gerät defekt oder beschädigt ist, gehen Sie wie folgt vor (nur innerhalb der Gewährleistung): 1. Bauen Sie das Gerät aus, siehe Kapitel Demontage (Seite 57).
Seite 136
Instandhalten und Warten 9.6 Gewährleistung PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Technische Daten 10.1 Technische Daten PAC4220 Gerätekonfiguration • 2 Steckplätze für bis zu 2 optionale Erweiterungsmodule • 2 optoisolierte Digitaleingänge • 2 optoisolierte Digitalausgänge • 2 Ethernet-Schnittstellen zum Anschluss an den PC oder das Netzwerk Messung Nur zum Anschluss an Wechselspannungssysteme Messverfahren ...
Technische Daten 10.1 Technische Daten PAC4220 Messeingänge für Strom Messeingänge für Strom Eingangsstrom I Bemessungsstrom 1 x/1 A Bemessungsstrom 2 x/5 A Messbereich des Stroms 10 … 120 % vom Bemessungsstrom Messbereich bei Leistungs- und Energiemessung 1 … 120 % vom Bemessungsstrom Stoßüberlastbarkeit 100 A für 1 s Max. zulässiger Dauerstrom 10 A Max.
Technische Daten 10.1 Technische Daten PAC4220 Anzeige und Bedienung Display Ausführung TFT Display Hintergrundbeleuchtung Weiß Auflösung 320 Pixel x 240 Pixel Größe (B x H) 71 mm x 54 mm Tastatur 4 Funktionstasten F1 bis F4 auf der Front Anschlusselemente Anschlusselemente: Stromanschluss, Spannungsanschluss Leiterquerschnitt für Kupferleitung (Cu) Eindrähtig 0,2 …...
Technische Daten 10.1 Technische Daten PAC4220 Schutzart und Schutzklasse Schutzklasse Schutzklasse II im eingebauten Zustand Schutzart gemäß IEC 60529 Gerätefrontseite IP65 Geräterückseite IP20 Wenn seitens der Anwendungstechnik höhere Anforderungen an die Schutzart gestellt werden, so sind bauseits geeignete Maßnahmen vorzusehen. Umgebungsbedingungen Das Gerät ist geeignet für den Schalttafeleinbau nach IEC 61554.
Technische Daten 10.1 Technische Daten PAC4220 EMV-Prüfungen Störaussendung EN 61326-1 EN 61000-3-2 (Oberschwingungsströme) EN 61000-3-3 (Spannungsschwankungen und Flicker) Bei der Störaussendung eingehaltene Grenzwerte Klasse B, Einsatz im Haushaltsbereich Störfestigkeit EN 61326-1 (Einsatz in einer industriellen Umgebung) Bei der Störfestigkeit berücksichtigte Normen EN 61000-4-2 (Elektrostatische Entladung) EN 61000-4-3...
Symbol Zulassung Zulassung für eurasische Wirtschaftsunion Zulassung für UL und Kanada Produkte mit diesem Zeichen erfüllen die UL als auch die kanadischen Vorschriften. Die entsprechenden Zertifikate können Sie auf der Siemens-Support-Seite (https:// support.industry.siemens.com) herunterladen. 10.2 Beschriftungen Exemplarische Darstellung eines Typenschildes am Beispiel PAC4220 (230V) PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Seite 145
Technische Daten 10.2 Beschriftungen Tabelle 10-1 Legende Pos. Symbol Erklärung – Name des Geräts – Artikelnummer des Geräts – Seriennummer des Geräts – MAC-Adresse – Mögliche Versorgungsspannung des Geräts – Daten zu den Messeingängen für Strom – Daten zu den Messeingängen für Spannung Produkte mit dieser Kennzeichnung stimmen sowohl mit den kanadischen (CSA) als auch den amerikanischen Vorschriften (UL) überein.
Seite 146
Technische Daten 10.2 Beschriftungen PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Maßbilder 11.1 Maßbilder PAC4220 Abstandsmaße ≧70 mm ≧70 mm L = 30 mm bei Verwendung von mitgelieferten Montageklemmen L = 5 mm bei Verwendung von separat erhältlichen Kompakthaltern (Artikelnummer: 7KM9900-0GA00-0AA0) PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Anhang Modbus A.1.1 Modbus Detaillierte Informationen über Modbus finden Sie auf der Modbus-Website (https:// modbus.org/). Sie können auf die folgenden Messgrößen zugreifen: • Über die Ethernet-Schnittstelle mit dem Protokoll Modbus TCP • Über das Erweiterungsmodul PAC RS485 mit dem Protokoll Modbus RTU Weitere Informationen Weitere Details zu dem Erweiterungsmodul PAC RS485 und Modus RTU finden Sie im Gerätehandbuch "Erweiterungsmodul PAC RS485".
Anhang A.1 Modbus A.1.3 Ausnahmecodes Übersicht Modbus-Ausnahmecodes Ausnahmecode Name Bedeutung Abhilfe Illegal Function Ungültige Funktion: Prüfen Sie, welche Funktionsco‐ des unterstützt werden. • Der Funktionscode in der Anforderung ist keine erlaubte Aktion für das Gerät. • Das Gerät ist in einem Zustand, in dem er keine Anforderung dieses Typs verarbei‐...
Anhang A.1 Modbus A.1.4 Messgrößen ohne Zeitstempel mit den Funktionscodes 0x03 und 0x04 Adressieren der Messgrößen ohne Zeitstempel Das Multifunktionsmessgerät PAC4220 stellt Messgrößen ohne und mit Zeitstempel zur Verfügung. Hinweis Fehler bei inkonsistentem Zugriff auf Messwerte Achten Sie bei Lesezugriffen/Schreibzugriffen darauf, dass der Start-Offset und die Anzahl der Register stimmen.
Seite 154
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister Grenzwertverletzungen unsigned long Byte 3 Bit 0 = Grenz‐ wert 0 Byte 3 Bit 1 = Grenz‐ wert 1 Byte 3 Bit 2 = Grenz‐ wert 2 Byte 3 Bit 3 = Grenz‐ wert 3 Byte 3 Bit 4 = Grenz‐...
Seite 155
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister PMD Diagnose und Status unsigned long Byte 0 = Systemsta‐ Byte 1 = Gerätesta‐ Byte 2 = Gerätediag‐ nose Byte 3 = Komponen‐ tendiagnose Digitalausgänge Status unsigned long Byte 3 Bit 0 Output Byte 3 Bit 1 Output Digitaleingänge Status...
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister GET_USER_COUNTER_3_WEIGH‐ unsigned long 0 … 999 999 999 TED_VALUE GET_USER_COUNTER_4_WEIGH‐ unsigned long 0 … 999 999 999 TED_VALUE GET_USER_COUNTER_5_WEIGH‐ unsigned long 0 … 999 999 999 TED_VALUE GET_USER_COUNTER_6_WEIGH‐ unsigned long 0 …...
Seite 158
Anhang A.1 Modbus Name Länge Status Byte Bit Maske Zugriff Digitaleingänge Status 32 Bit DI 0.0 0x00000001 Digitaleingänge Status 32 Bit DI 0.1 0x00000002 Tabelle A-4 Aufbau - Status der Digitaleingänge (Modbus Offset 233) und Digitalausgänge (Modbus Offset 231) für ein Erweiterungsmodul PAC 4DI/2DO an Steckplatz MOD 1 Name Länge Status...
Anhang A.1 Modbus A.1.6 Aufbau - Grenzwerte mit Funktionscodes 0x01 und 0x02 Aufbau der Grenzwerte Tabelle A-6 Modbus Offset 203, Register 2: Grenzwertverletzungen Byte Status Bit Maske Wertebereich Zugriff Grenzwert 0 0x00000001 0 = Grenzwert nicht verletzt Grenzwert 1 0x00000002 1 = Grenzwert 2 0x00000004 Grenzwert verletzt Grenzwert 3 0x00000008 Grenzwert 4 0x00000010...
Seite 160
Anhang A.1 Modbus Tabelle A-8 Modbus Offset 205, Register 2: Aufbau PMD Diagnose und Status Byte Gerätestatus Bit Maske Wertebereich Zugriff Kein Synchronimpuls Status 0x01000000 0 = nicht aktiv Geräte Konfigurationsmenü ist aktiv Status 0x02000000 1 = Spannung übersteuert Status 0x04000000 aktiv Strom übersteuert Status 0x08000000 Gerätezeit unbestimmt Status...
Anhang A.1 Modbus A.1.8 Messgrößen für den Lastgang mit den Funktionscodes 0x03 und 0x04 Adressieren der Messgrößen mit Zeitstempel Die aktuelle Periode ist die letzte abgeschlossene Periode. Die momentane Periode ist die laufende noch nicht abgeschlossene Periode. Tabelle A-9 Verfügbare Messgrößen mit Zeitstempel Offset Anzahl Re‐...
Seite 162
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister Energy Profile Flags unsigned long 0 = BAD_QUALI‐ TY_MARKER 4 = QMIXED 5 = QTOT 6 = Q1 7 = QN 12 = LOGENTRY 13 = LOG‐ BOOK_FULL 16 = QUALI‐ TY_SHORT_PERIOD 17 = QUALI‐...
Anhang A.1 Modbus Tabelle A-10 Bedeutung der Abkürzungen in der Spalte "Zugriff" Abkürzung Bedeutung Read; Lesezugriff Write; Schreibzugriff Read Write; Lesezugriff und Schreibzugriff Siehe auch Zusatzinformationen zu den Lastgangdaten (Seite 39) A.1.9 Messgrößen mit Zeitstempel mit den Funktionscodes 0x03 und 0x04 Adressieren der Messgrößen mit Zeitstempel Hinweis Fehler bei inkonsistentem Zugriff auf Messwerte Achten Sie bei Lesezugriffen/Schreibzugriffen darauf, dass der Start-Offset und die Anzahl der...
Anhang A.1 Modbus Format used to identify a date / time with extra information Timestamp32 0:4 TSUnix32 uint32_t 5:6 millisends uint16_t 7: TimeOffset indicates local time offset to UTC in 15 minute steps 8: TimeFlags Bit 0:2 Flag field containing extra information for a time stamp ...
Seite 174
Anhang A.1 Modbus Formel Die Offsets von der 5. bis 63. ungeradzahligen Harmonischen können nach der folgenden Formel berechnet werden: n. - steht für die Nummer der Harmonischen. Beispiel 1 Berechnung Offset der "5. Oberschwingung Spannung L1-N": • 9001 + (2 + 1) x (5 − 1) = 9013 •...
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Zugriff gister FC0x03 FC0x04 Siehe Max. n. Oberschwingung Strom L1 mit Zeit float + time‐ Formel stamp* Siehe Max. n. Oberschwingung Strom L1 mit Zeit float + time‐ Formel stamp* Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit...
Seite 178
Anhang A.1 Modbus Formel Die Offsets von der 2. bis 63. Harmonischen können nach der folgenden Formel berechnet werden: n. - steht für die Nummer der Harmonischen. Beispiel 1 Berechnung Offset der "3. Harmonischen Spannung L1-N" (FC0x3): • 36005 + 2 x (3 − 1) = 36009 • Offset der "3. Harmonischen Spannung L1-N" (FC0x3) ist 36009. Beispiel 2 Berechnung Offset der "7.
Anhang A.1 Modbus A.1.15 Auslesen der Mittelwerte (Aggregation) mit den Funktionscodes 0x03 und 0x04 Die Werte werden in parametrierbaren Intervallen zeitsynchronisiert aktualisiert: • Messwerte Mittelwert 1 (File 1) Standardeinstellung: Periodendauer = 10 s • Messwerte Mittelwert 2 (File 2) Standardeinstellung: Periodendauer = 15 min Aktuelle Werte File1 Offset File Anzahl...
Seite 182
Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 30065 Blindleistung L1 (Q float 30067 Blindleistung L2 (Q float 30069 Blindleistung L3 (Q float 30071 Blindleistung L1 (Q float 30073 Blindleistung L2 (Q float 30075 Blindleistung L3 (Q float 30077 Cos φL1 float 30079 Cos φL2...
Seite 183
Anhang A.1 Modbus Maximale Werte File 1 Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 30201 Zeitstempel Aggregationsstufe n time‐ stamp32 30205 Max. Spannung PH‑N L1 float 30207 Max. Spannung PH‑N L2 float 30209 Max. Spannung PH‑N L3 float 30211 Max.
Seite 184
Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 30285 Max. Verzerrung Strom L2 float 30287 Max. Verzerrung Strom L3 float 30289 Max. Spannung Systemwinkel U ‑U float ° 30291 Max. Spannung Systemwinkel U ‑U float ° 30293 Max.
Seite 185
Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 30411 Min. Spannung PH‑PH L1‑L2 float 30413 Min. Spannung PH‑PH L2‑L3 float 30415 Min. Spannung PH‑PH L3‑L1 float 30417 Min. Strom L1 float 30419 Min. Strom L2 float 30421 Min.
Seite 186
Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 30499 Min. Phasenwinkel φ float ° 30501 Min. Frequenz float 30503 Min. durchschnittliche Spannung PH‑N float 30505 Min. durchschnittliche Spannung PH‑PH float 30507 Min. durchschnittlicher Strom float 30509 Min.
Seite 190
Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 31329 Max. neutraler Strom float 31331 Max. In_Mod1 float 31333 Max. I5_Mod1 float 31335 Max. I6_Mod1 float 31337 Max. In_Mod2 float 31339 Max. I5_Mod2 float 31341 Max.
Seite 191
Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 31459 Min. THD Spannung L12 float 31461 Min. THD Spannung L23 float 31463 Min. THD Spannung L31 float 31465 Min. Blindleistung L1 (Q float 31467 Min. Blindleistung L2 (Q float 31469 Min.
Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 31543 Min. Cos φ float 31545 Fag Aggregationsstufe n meteringflag % A.1.16 Konfigurationseinstellungen mit den Funktionscodes 0x03, 0x04 und 0x10 Adressieren der Konfigurationseinstellungen Auf alle unten aufgelisteten Konfigurationseinstellungen können Sie die Modbus Funktionscodes 0x03 und 0x04 für Lesezugriffe und 0x10 für Schreibzugriffe anwenden.
Seite 194
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Einheit Wertebereich Zugriff Register 50075 Grenzwert 0 Typ ≥/< unsigned long – 0 … 1 0 = größer als 1 = kleiner als 50077 Grenzwert 1 ON/OFF unsigned long – 0 … 1 0 = Aus 1 = An 50079 Grenzwert 1 Hysterese...
Seite 195
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Einheit Wertebereich Zugriff Register 50119 Grenzwert 4 ON/OFF unsigned long – 0 … 1 0 = Aus 1 = An 50121 Grenzwert 4 Hysterese float 0.0 … 20.0 50123 Grenzwert 4 Verzögerung unsigned long 0 …...
Seite 196
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Einheit Wertebereich Zugriff Register 50169 Grenzwert 7 Index der Daten‐ unsigned long – 0 ... 247 liste (Siehe Grenzwert 0) 50171 Grenzwert 7 Quelle float – – 50173 Grenzwert 7 Typ ≥/< unsigned long –...
Seite 197
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Einheit Wertebereich Zugriff Register 50215 Grenzwert 10 Typ ≥/< unsigned long – 0 … 1 0 = größer als 1 = kleiner als 50217 Grenzwert 11 ON/OFF unsigned long – 0 … 1 0 = Aus 1 = An 50219 Grenzwert 11 Hysterese...
Seite 198
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Einheit Wertebereich Zugriff Register 50251 Universalzähler 2 Quelle unsigned long 0 … 15 0 = digital Input 1 = digital Output 2 = comb. Grenzwert 3 = Grenzwert 0 4 = Grenzwert 1 5 = Grenzwert 2 6 = Grenzwert 3 7 = Grenzwert 4 8 = Grenzwert 5...
Seite 199
Anhang A.1 Modbus PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Seite 200
Anhang A.1 Modbus *Wertebereich (TimeZone) für Offset 50235 Format Name Va‐ Format Name Va‐ Format Name Va‐ Africa_Abidjan Africa_Djibouti Africa_Malabo Africa_Accra Africa_Douala Africa_Maputo Africa_Addis_Ababa Africa_El_Aaiun Africa_Maseru Africa_Algiers Africa_Freetown Africa_Mbabane Africa_Asmara Africa_Gaborone Africa_Mogadishu Africa_Bamako Africa_Harare Africa_Monrovia Africa_Bangui Africa_Johannesburg Africa_Nairobi Africa_Banjul Africa_Juba...
Seite 201
Anhang A.1 Modbus Format Name Va‐ Format Name Va‐ Format Name Va‐ America_Adak America_El_Salvador America_Nassau America_Anchorage America_Fort_Nelson America_New_York America_Anguilla America_Fortaleza America_Nipigon America_Antigua America_Glace_Bay America_Nome America_Araguaina America_Goose_Bay America_Noronha America_Argentina_Bue‐ America_Grand_Turk America_North_Dakota_Beu‐ nos_Aires America_Argentina_Catamar‐ America_Grenada America_North_Dakota_Cen‐ America_Argentina_Cordoba America_Guadeloupe America_North_Dako‐ ta_New_Salem America_Argentina_Jujuy America_Guatemala...
Seite 202
Anhang A.1 Modbus Format Name Va‐ Format Name Va‐ Format Name Va‐ America_Costa_Rica America_Martinique America_St_Vincent America_Creston America_Matamoros America_Swift_Current America_Cuiaba America_Mazatlan America_Tegucigalpa America_Curacao America_Menominee America_Thule America_Danmarkshavn America_Merida America_Thunder_Bay America_Dawson America_Metlakatla America_Tijuana America_Dawson_Creek America_Mexico_City America_Toronto America_Denver America_Miquelon America_Tortola America_Detroit America_Moncton America_Vancouver America_Dominica America_Monterrey America_Whitehorse...
Seite 203
Anhang A.1 Modbus Format Name Va‐ Format Name Va‐ Format Name Va‐ Asia_Aden Asia_Hong_Kong Asia_Pyongyang Asia_Almaty Asia_Hovd Asia_Qatar Asia_Amman Asia_Irkutsk Asia_Qostanay Asia_Anadyr Asia_Jakarta Asia_Qyzylorda Asia_Aqtau Asia_Jayapura Asia_Riyadh Asia_Aqtobe Asia_Jerusalem Asia_Sakhalin Asia_Ashgabat Asia_Kabul Asia_Samarkand Asia_Atyrau Asia_Kamchatka Asia_Seoul Asia_Baghdad Asia_Karachi Asia_Shanghai Asia_Bahrain...
Seite 204
Anhang A.1 Modbus Format Name Va‐ Format Name Va‐ Format Name Va‐ Europe_Amsterdam Europe_Kaliningrad Europe_San_Marino Europe_Andorra Europe_Kiev Europe_Sarajevo Europe_Astrakhan Europe_Kirov Europe_Saratov Europe_Athens Europe_Lisbon Europe_Simferopol Europe_Belgrade Europe_Ljubljana Europe_Skopje Europe_Berlin Europe_London Europe_Sofia Europe_Bratislava Europe_Luxembourg Europe_Stockholm Europe_Brussels Europe_Madrid Europe_Tallinn Europe_Bucharest Europe_Malta Europe_Tirane Europe_Budapest...
Seite 205
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51199 DI 0.0 – Aktion unsigned short 0 = keine Aktion 1 = Impuls Eingang 2 = Tarifumschalten 4 = Display Beleuchtung 5 = Start Stopp 6 = copy/rest 7 = reset 8 = reset 51200 DI 0.0 –...
Seite 206
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51211 DI 4.0 – Einheit unsigned short 0 = kWh_IMPORT 1 = kWh_EXPORT 2 = kvarh_IMPORT 3 = kvarh_EXPORT 4 = CUSTOMIZATION 51212 DI 4.0 – Impulse pro Einheit unsigned short 1 - 4000 51214 DI 4.1 –...
Seite 207
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51226 DI 4.3 – Einheit unsigned short 0 = kWh_IMPORT 1 = kWh_EXPORT 2 = kvarh_IMPORT 3 = kvarh_EXPORT 4 = CUSTOMIZATION 51227 DI 4.3 – Impulse pro Einheit unsigned short 1 - 4000 51229 DI 8.0 –...
Seite 208
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51241 DI 8.2 – Einheit unsigned short 0 = kWh_IMPORT 1 = kWh_EXPORT 2 = kvarh_IMPORT 3 = kvarh_EXPORT 4 = CUSTOMIZATION 51242 DI 8.2 – Impulse pro Einheit unsigned short 1 - 4000 51244 DI 8.3 –...
Seite 209
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51255 DI 0.0 - Benutzerzähler Index unsigned short 0 = keine Auswahl 1 = Benutzerzähler 1 2 = Benutzerzähler 2 3 = Benutzerzähler 3 4 = Benutzerzähler 4 5 = Benutzerzähler 5 6 = Benutzerzähler 6 7 = Benutzerzähler 7 8 = Benutzerzähler 8...
Seite 210
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51266 DI 4.0 - Start/Stopp Ziel unsigned short Prozesszähler mit Prozessstun‐ denzähler 51267 DI 4.0 - Copy/Reset Ziel unsigned short Prozesszähler mit Prozessstun‐ denzähler 51268 DI 4.0 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐...
Seite 211
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51275 DI 4.1 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
Seite 212
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51282 DI 4.2 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
Seite 213
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51289 DI 4.3 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
Seite 214
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51296 DI 8.0 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
Seite 215
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51303 DI 8.1 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
Seite 216
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51310 DI 8.2 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
Seite 217
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51317 DI 8.3 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
Seite 218
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51713 DO 0.0 – Grenzwert Index unsigned short 0 … 12 0 = komb. Grenzwert 1 = Grenzwert 0 2 = Grenzwert 1 3 = Grenzwert 2 4 = Grenzwert 3 5 = Grenzwert 4 6 = Grenzwert 5 7 = Grenzwert 6...
Seite 219
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51722 DO 0.1 – Grenzwert Index unsigned short 0 … 12 0 = komb. Grenzwert 1 = Grenzwert 0 2 = Grenzwert 1 3 = Grenzwert 2 4 = Grenzwert 3 5 = Grenzwert 4 6 = Grenzwert 5 7 = Grenzwert 6...
Seite 220
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51731 DO 4.0 – Grenzwert Index unsigned short 0 … 12 0 = komb. Grenzwert 1 = Grenzwert 0 2 = Grenzwert 1 3 = Grenzwert 2 4 = Grenzwert 3 5 = Grenzwert 4 6 = Grenzwert 5 7 = Grenzwert 6...
Seite 221
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51740 DO 4.1 – Grenzwert Index unsigned short 0 … 12 0 = komb. Grenzwert 1 = Grenzwert 0 2 = Grenzwert 1 3 = Grenzwert 2 4 = Grenzwert 3 5 = Grenzwert 4 6 = Grenzwert 5 7 = Grenzwert 6...
Seite 222
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51749 DO 8.0 – Grenzwert Index unsigned short 0 … 12 0 = komb. Grenzwert 1 = Grenzwert 0 2 = Grenzwert 1 3 = Grenzwert 2 4 = Grenzwert 3 5 = Grenzwert 4 6 = Grenzwert 5 7 = Grenzwert 6...
Seite 223
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51758 DO 8.1 – Grenzwert Index unsigned short 0 … 12 0 = komb. Grenzwert 1 = Grenzwert 0 2 = Grenzwert 1 3 = Grenzwert 2 4 = Grenzwert 3 5 = Grenzwert 4 6 = Grenzwert 5 7 = Grenzwert 6...
Anhang A.1 Modbus Beispiel - LED Blinkmodus und Farbe Mit nachfolgendem Befehl wird die Farbe und der Blinkmodus der LED konfiguriert. Blinkmodus (Byte 3): 00 - OFF LED ist dauerhaft aus. 01 - ON LED ist dauerhaft an. 02 - BLINK_SLOW LED blinkt langsam und verändert dabei die Helligkeit.
Anhang A.1 Modbus A.1.20 Kommandos mit dem Funktionscode 0x06 und 0x10 Adressieren der Kommandos Offset Anzahl Re‐ Name Format Wertebereich Zugriff gister 60000 Reset des Geräts auf die Werkseinstellung unsigned 4711 short 60001 Reset des Geräts (ohne Änderung der unsigned 4711 Modbus-Adresse) short 60002...
Seite 231
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Wertebereich Zugriff gister 65322 Prozesszähler Start/Stopp 0 = Stopp 1 = Start 65323 Prozesszähler Copy/Reset 65324 Prozesszähler Reset 65325 Blinkmodus einschalten 0 = Aus 1 = An Der Modbus Server muss diese Diagnosebits quittieren Offset Anzahl Name...
Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Wertebereich Zugriff Register 63091 IP-Adresse 63093 Subnetz 63095 Gateway 63097 Gateway Slot 1 0: deaktiviert 1-0xffff: port 63099 Gateway Slot 2 0: deaktiviert 1-0xffff: port 63101 Discovery Service 0 = Inactive 1 = Active A.1.21 Modbus Standard Geräteidentifikation mit dem Funktionscode 0x2B Adressieren der Modbus Standard Geräteidentifikation...
Seite 234
Anhang A.1 Modbus Definition "Data Log Identifier" Beschreibung Nummer Lastprofil 0x00 Tagesprofil Speicher 0x04 Monatsprofil Speicher 0x05 Jahresprofil Speicher 0x06 Ereignis Speicher 0x01 Definition "Data Identifier" Der “data identifier” bestimmt welche Zusammenstellung von Messwerten (oder auch Ereignissen) in den Datensätzen des Antworttelegramms geliefert werden: •...
Seite 235
Anhang A.1 Modbus Beschreibung Nummer Anwendbar auf "Data Log Identifier" Messkanal 2 (kumulierte Werte) mit Extrema 0x22 0x00 Messkanal 3 (kumulierte Werte) mit Extrema 0x23 0x00 Messkanal 4 (kumulierte Werte) mit Extrema 0x24 0x00 Messkanal 5 (kumulierte Werte) mit Extrema 0x25 0x00 Messkanäle 1 bis 5 (kumulierte Werte) mit Extrema und 0x26...
Seite 236
Anhang A.1 Modbus Beschreibung Nummer Anwendbar auf "Data Log Identifier" 2 Zählerstände (Bezug T1, Abgabe T1) 0x71 0x00, 0x04, 0x05, 0x06 2 Zählerstände (Bezug T2, Abgabe T2) 0x72 0x00, 0x04, 0x05, 0x06 Definition "Advanced Data Identifier" Der “advanced data identifier” hat eine Länge von 5 Bytes. Er besteht aus einer Objekt ID (4 Bytes Format "unsigned long"...
Seite 237
Anhang A.1 Modbus Beschreibung der “information flag bytes“: FLAG_TARIFF_T1 0x00xxxxxx FLAG_TARIFF_T2 0x01xxxxxx FLAG_TARIFF_UNKNOWN 0xFFxxxxxx FLAG_QUALITY_UNSECURE 0x00800000 FLAG_QUALITY_AUXPOWER_FAIL 0x00400000 FLAG_QUALITY_PERIOD_TO_SHORT 0x00010000 FLAG_QUALITY_TIME_UNSECURE 0x00200000 FLAG_MULTIPLE_TIMECHANGE 0x00040000 FLAG_CURRENT_TRANSFORMER 0x00080000 FLAG_Q1 0x00000040 FLAG_BAD_QUALITY_MARKER 0x00000001 Beschreibung von "Log Entry Data" (Energy Profil) "Log Entry Data" als Binary Frame Beispiel Anforderungs-Telegramm (Lastprofil) 1 Byte 1 Byte...
Anhang A.1 Modbus Beispiel Antwort-Telegramm Bytes in hex Beschreibung Länge Modbus user defined function code payload length in bytes (starting with the following byte to the end, excluding CRC) Data log identifier -> load profile memory Data identifier -> all channels (average and cumulated) with extrema 0x00012345 Set the read pointer to OID 0x00005723 of the load profile memory Number of records inserted in this telegram (may be smaller than requested)
Anhang A.1 Modbus Bytes in hex Beschreibung Länge Length of second record in bytes (including this byte) …….. 0x59 data bytes of record with OID (0x00012346) timestamp act.period Time offset in seconds OID act. period (unique period entry identification index) average active power import act. period average active power export act.
Anhang A.1 Modbus Bytes in hex Beschreibung Länge 0x2D data bytes of 1st record with OID 0x00002CE2 5E 84 CF 98 Timestamp act.period 00 00 0E 10 Time offset in seconds 00 00 2C E2 OID act. Period (unique period entry identification index) 41 90 D1 A4 Active energy Import act.
Seite 241
Anhang A.1 Modbus Event ID Event Event Version Secondary Value For‐ Description CurrentInputOverload Overload A current overload has been detected ViolatingLimit LimitViolation A limit has been viola‐ StopViolatingLimit LimitViolation A limit is no longer vio‐ lated CombinedLimitLogic ActiveInactive The combined limit lo‐ gic state has toggled TariffSwitch OldNewTariff...
Seite 242
Anhang A.1 Modbus Event ID Event Event Version Secondary Value For‐ Description IL3inverted OldNewActive IL3 has been inverted MeasuringThreshold‐ OldNewFloat The measuring thres‐ Change hold has been changed Overload Length (Bytes) Name Format Type Threshold Double double Direction ComingGoing unsigned Enumeration ComingGoing Value Name Coming...
Anhang A.1 Modbus ActiveInactive Length (Bytes) Name Format Type ActiveInactive unsigned Enumeration ActiveInactive Value Name Inactive Active PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
Seite 244
Anhang A.1 Modbus PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...