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Siemens SENTRON 7KM Gerätehandbuch
Siemens SENTRON 7KM Gerätehandbuch

Siemens SENTRON 7KM Gerätehandbuch

Multifunktionsmessgerät
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Inhaltsverzeichnis
GERÄTEHANDBUCH
SENTRON
Multifunktionsmessgerät 7KM
PAC4220
www.siemens.de/lowvoltage
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Siemens SENTRON 7KM

  • Seite 1 GERÄTEHANDBUCH SENTRON Multifunktionsmessgerät 7KM PAC4220 www.siemens.de/lowvoltage...
  • Seite 3 Einleitung Cybersecurity Beschreibung SENTRON Montage Multifunktionsmessgerät 7KM PAC4220 Anschließen In Betrieb nehmen Gerätehandbuch Bedienen Parametrieren Instandhalten und Warten Technische Daten Maßbilder Anhang 04/2025 (ab Firmware 3.4.0) L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 4: Qualifiziertes Personal

    Beachten Sie Folgendes: WARNUNG Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Falls Fremdprodukte und -komponenten zum Einsatz kommen, müssen diese von Siemens empfohlen bzw. zugelassen sein. Der einwandfreie und sichere Betrieb der Produkte setzt sachgemäßen Transport, sachgemäße Lagerung, Aufstellung, Montage, Installation, Inbetriebnahme, Bedienung und...
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Einleitung .............................. 7 Lieferumfang ........................7 Aktuelle Informationen ......................8 Änderungsdokumentation ....................9 Technical Support ........................ 9 Open Source Software ......................9 Allgemeine Sicherheitshinweise ..................10 Schutzmechanismen gegen Manipulation ................11 Cybersecurity ............................13 Cybersecurity-Hinweise...................... 13 Definition von Cybersecurity....................13 Ziele von Cybersecurity ......................
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis 3.5.1 Historische Lastgangdaten ....................37 3.5.2 Aktuelle Lastgangdaten an den Kommunikationsschnittstellen ........... 39 3.5.3 Zusatzinformationen zu den Lastgangdaten ............... 39 Zähler..........................39 3.6.1 Betriebsstundenzähler ....................... 39 3.6.2 Universalzähler ........................40 3.6.3 Benutzerzähler ........................41 3.6.4 Prozesszähler ........................41 Tarife ..........................42 Technische Merkmale der Netzqualität ................
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis 7.1.3 Messwertebene ......................... 81 7.1.4 Hauptmenüebene......................82 7.1.5 Einstellebene ........................83 7.1.6 Editierebene ........................83 7.1.7 Bedientasten ........................84 Besondere Anzeigen ......................85 7.2.1 Phasendiagramm ....................... 85 7.2.2 Symbole ..........................86 7.2.3 Messung der Oberschwingungen (Harmonischen) 1. bis 63. für Spannung und Strom ..87 7.2.4 Meldungen von Ereignissen ....................
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis Technische Daten..........................135 10.1 Technische Daten PAC4220 ....................135 10.2 Beschriftungen ........................ 142 Maßbilder ............................145 11.1 Maßbilder PAC4220 ......................145 Anhang .............................. 147 Modbus ........................... 147 A.1.1 Modbus ........................... 147 A.1.2 Funktionscodes........................ 147 A.1.3 Ausnahmecodes ......................148 A.1.4 Messgrößen ohne Zeitstempel mit den Funktionscodes 0x03 und 0x04 ......
  • Seite 9: Einleitung

    Einleitung Lieferumfang Im Paket sind enthalten: • Ein Multifunktionsmessgerät PAC4220 • Zwei Halter zum Schalttafeleinbau • Eine Betriebsanleitung PAC4220 (https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/ 109816835) Lieferbares Zubehör • Software SENTRON Powerconfig (https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/ 63452759) • Software SENTRON Powermanager (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/ Catalog/Products/10057619) • Erweiterungsmodul 7KM PROFIBUS DP (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/ Catalog/Product/7KM9300-0AB01-0AA0) (7KM9300-0AB01-0AA0) •...
  • Seite 10: Aktuelle Informationen

    • Adapter für Hutschienenmontage (Display nach vorne gerichtet) (https:// mall.industry.siemens.com/mall/de/de/Catalog/Product/7KM9900-0XA00-0AA0) (7KM9900-0XA00-0AA0) • Adapter für Hutschienenmontage (Display zur Hutschiene gerichtet) (https:// mall.industry.siemens.com/mall/de/de/Catalog/Product/7KM9900-0YA00-0AA0) (7KM9900-0YA00-0AA0) Aktuelle Informationen Ständig aktuelle Informationen Weitere Unterstützung erhalten Sie im Internet (https://sieportal.siemens.com/de-de/home). PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 11: Änderungsdokumentation

    Lizenz ("OSS") lizenziert ist und / oder um kommerzielle Software bzw. Freeware. Hinsichtlich der OSS Komponenten gelten die einschlägigen OSS Lizenzbedingungen vorrangig vor allen anderen auf dieses Produkt anwendbaren Bedingungen. SIEMENS stellt Ihnen die OSS-Anteile dieses Produkts ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung.
  • Seite 12: Allgemeine Sicherheitshinweise

    Den Technical Support finden Sie unter (https://www.siemens.com/support-request). Betreff: Open Source Anfrage (bitte Produktname und Versionsstand angeben, soweit zutreffend) SIEMENS kann für die Erfüllung der Anfrage eine Bearbeitungsgebühr von bis zu 5 Euro in Rechnung stellen. Gewährleistung betreffend Verwendung der Open Source Software: Die Gewährleistungspflichten von SIEMENS sind in dem jeweiligen Vertrag mit...
  • Seite 13: Schutzmechanismen Gegen Manipulation

    Betriebs oder der Instandhaltung berücksichtigen. Sollten Sie weitere Informationen wünschen oder sollten besondere Probleme auftreten, die in der Bedienungsanleitung nicht ausführlich genug behandelt werden, können Sie die erforderliche Auskunft über den Technischen Support (https://www.siemens.com/support-request) anfordern. Sicherheitsrelevante Symbole auf dem Gerät  ...
  • Seite 14 Einleitung 1.7 Schutzmechanismen gegen Manipulation Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel Cybersecurity (Seite 13) und Schutz gegen Manipulationen (Seite 127) PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 15: Cybersecurity

    Cybersecurity finden Sie unter (https://www.siemens.com/global/en/products/automation/ topic-areas/industrial-cybersecurity.html). Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden. Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von Cyber-Bedrohungen erhöhen.
  • Seite 16: Ziele Von Cybersecurity

    Strategien 2.4.1 Ganzheitliches Cybersecurity-Konzept "Defense in Depth" Mit Defense in Depth stellt Siemens ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept bereit, das Industrieanlagen einen umfassenden und weit reichenden Schutz nach den Empfehlungen des internationalen Standards IEC 62443 bietet. Produktivität und Knowhow werden auf 3 Ebenen geschützt:...
  • Seite 17: Weiterführende Informationen Über Security Management

    Schutz vor aktuellen und zukünftigen Risiken zu gewährleisten. Dazu gehören z. B. Sicherheitsupdates während des gesamten Produktlebenszyklus einschließlich Vorgaben zur sicheren Entsorgung des Produkts. Siemens plant und kommuniziert die Bereitstellung von Sicherheitsupdates, die Produktabkündigung und die Produktstreichung des Produktsupports. Sensibilisierung der Mitarbeiter Regelmäßige Schulungen in Cybersecurity und kontinuierliches Testen des Schulungserfolges...
  • Seite 18: Sicherheitslage Kontinuierlich Überwachen

    Cybersecurity 2.4 Ganzheitliches Cybersecurity-Konzept und Cybersecurity Strategien Aufrechterhaltung des Sicherheitskonzepts durch Updates Software auf dem aktuellen Stand zu halten ist essenziell, um z. B. von folgenden Maßnahmen zu profitieren: • Implementierung neuer Sicherheitsstrategien, -protokolle und -techniken • Schließen von Sicherheitslücken • Behebung von Schwachstellen Dafür ist es notwendig, die Weiterentwicklung von Schutzmaßnahmen und gegebenenfalls die Erweiterung von Anforderungen stetig im Auge zu behalten.
  • Seite 19: Anforderungen An Die Betriebliche Einsatzumgebung Und Sicherheitsannahmen

    Cybersecurity 2.4 Ganzheitliches Cybersecurity-Konzept und Cybersecurity Strategien 2.4.3 Anforderungen an die betriebliche Einsatzumgebung und Sicherheitsannahmen Siemens empfiehlt folgende Sicherheitsvorkehrungen: • Durchführung eines Threat and Risk Assessments (im Rahmen des Security Managements) • Konzepte zur Netzwerksicherheit – Netzwerksegmentierung – Asset- und Netzwerkmanagement –...
  • Seite 20: Physische Unternehmenssicherheit

    Energieerfassung und besonders geeignet für die Prozess- und Fertigungsindustrie, aber auch für den anspruchsvollen Gewerbebetrieb. In der nachfolgenden Skizze wurde ein Anwendungsbeispiel und die Einbindung des Messgerätes in ein bestehendes System mit anderen Siemens-Produkten abgebildet. PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 21 Cybersecurity 2.5 Überblick SIMATIC/TIA Portal PAC2200 MID PAC2200 65A PAC2200 CLP SINAMICS PAC3200 T SPP2000 Router PAC3220 Webclient PAC3220 MID PAC4220 mit Erweiterungsmodulen Switch PROFINET zyklisch/azyklisch Die Geräte sind mit mehreren Schutzmechanismen ausgestattet. • Bedienschutz - Schutz gegen Fehlbedienung • Hardware-Schreibschutz - Schutz gegen ungewollten Schreibzugriff •...
  • Seite 22: Kommunikationsprotokolle

    Cybersecurity 2.6 Kommunikationsprotokolle Das geschlossene Schloss-Symbol im Anzeigetitel gibt an, ob der "Bedienschutz" oder der "Hardware-Schreibschutz" aktiviert ist. Gerät ist gegen schreibenden Zugriff geschützt. Gerät ist nicht gegen schreibenden Zugriff geschützt. Hinweis Es wird empfohlen, den Schutz gegen Manipulationen im Gerät nur, wenn das Gerät parametriert wird zu deaktivieren.
  • Seite 23: Schwachstellen Management

    ✓ ja - nein Schwachstellen Management Die Produkte und Lösungen von Siemens werden ständig weiterentwickelt, um sie noch sicherer zu machen. Siemens empfiehlt ausdrücklich, Produkt-Updates anzuwenden, sobald sie zur Verfügung stehen und immer nur die aktuellen Produktversionen zu verwenden. Die Verwendung veralteter oder nicht mehr unterstützter Versionen kann das Risiko von Cyber-...
  • Seite 24: Cybersecurity-Richtlinie Zur Härtung Der Cybersicherheit

    Cybersecurity 2.8 Cybersecurity-Richtlinie zur Härtung der Cybersicherheit Cybersecurity-Richtlinie zur Härtung der Cybersicherheit 2.8.1 Cybersecurity-Richtlinien für den sicheren Betrieb Folgende Punkte sollen dem Betreiber helfen, den Gerätebetrieb auch bei Cyberangriffen aufrechtzuerhalten. Stellen Sie in regelmäßigen Abständen sicher, dass die eingerichteten Cybersecurityrichtlinien noch greifen. •...
  • Seite 25: Entsorgung Von Elektro-Altgeräten

    Cybersecurity 2.8 Cybersecurity-Richtlinie zur Härtung der Cybersicherheit Durch fehlendes Löschen von Daten aus den Datenspeichern kann es zu Datenmissbrauch durch Dritte kommen. Achten Sie deswegen vor der Entsorgung des Geräts auf ein sicheres Löschen aller genutzten Speichermedien. Die konkrete Ausführung finden Sie im Kapitel Rücksetzen (Seite 125) Hinweis Ungelöschte Daten Die Servicedaten (z.
  • Seite 26 Cybersecurity 2.8 Cybersecurity-Richtlinie zur Härtung der Cybersicherheit PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 27: Beschreibung

    Beschreibung Leistungsmerkmale Das PAC4220 ist ein Multifunktionsmessgerät zur Erfassung der elektrischen Basisgrößen in der Niederspannungs-Energieverteilung. Das Gerät kann 1-, 2- oder 3-phasig messen und in 2-, 3- oder 4‑Leiter-TN-, TT- und IT‑Netzen verwendet werden. Das PAC4220 ist für den Schalttafeleinbau vorgesehen. Mit optional erhältlichen Hutschienenhalterungen ist auch die Hutschienenmontage möglich.
  • Seite 28: Zähler Und Leistungsmittelwerte

     Bei Verwendung des optional erhältlichem Erweiterungsmoduls "I (N), I (DIFF), Analog" (MLFB: 7KM9200-0AD00-0AA0) Gerätehandbuch 7KM PAC Erweiterungsmodul I(N), I(Diff), Analog (https:// support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109746834) Zähler und Leistungsmittelwerte • Insgesamt 50 Energiezähler erfassen phasenbezogen Blindenergie, Scheinenergie und Wirkenergie für Tarif 1 und Tarif 2, Bezug und Abgabe.
  • Seite 29: Ereignisanzeige

    Beschreibung 3.1 Leistungsmerkmale Ereignisanzeige • Aufzeichnung von Ereignissen mit Zeitstempel und ereignisspezifischen Informationen • Anzeige der Ereignisse in einer Ereignisliste • Meldung der Ereignisse auf dem Display • Klassifizierung der Meldungen wie folgt: – Information – Warnung – Alarm Im Gerät können bis zu 100 000 Ereigniseinträge gespeichert werden, die in einem Ringspeicher abgelegt werden.
  • Seite 30: Verhalten Bei Netzausfall Und -Wiederkehr

    Beschreibung 3.1 Leistungsmerkmale • 2 multifunktionale integrierte passive Digitalausgänge • 2 Steckplätze für den Betrieb optionaler Erweiterungsmodule – PROFIBUS DP (bei Verwendung von 7KM PROFIBUS DP Erweiterungsmodul) – Modbus RTU (bei Verwendung von 7KM RS485 Erweiterungsmodul) – Switched Ethernet PROFINET (bei Verwendung von 7KM Switched Ethernet PROFINET Erweiterungsmodul) –...
  • Seite 31: Sicherheit

    Beschreibung 3.1 Leistungsmerkmale Tarife Das PAC4220 unterstützt 2 Tarife für die integrierten Arbeitszähler (Hoch- und Niedertarif). • Steuerung der Tarifumschaltung Die Tarifumschaltung Tarif 1/Tarif 2 ist über den Digitaleingang oder die Kommunikationsschnittstellen steuerbar. Eine uhrzeitbezogene Umschaltung ist nur durch ein übergeordnetes System möglich. •...
  • Seite 32: Messeingänge

    Hinweis Verwendung in einem ungeschützten Netzwerk Deaktivieren Sie das SNTP-Protokoll, falls das Gerät in einem ungeschützten Netzwerk eingesetzt wird. Siehe auch SENTRON Powerconfig (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/Products/ 10121795) Messeingänge Strommessung ACHTUNG Beeinträchtigung der Funktion des Multifunktionsmessgeräts Verwenden Sie das Gerät nur für die Messung von Wechselstrom.
  • Seite 33: Spannungsmessung

    Niederspannungsnetz an. Verwenden Sie UL gelistete Stromwandler, wenn das Gerät auf dem UL-Markt eingesetzt werden soll. Hinweis Passende Stromwandler Im Produktportfolio der Fa. Siemens finden Sie passende SIEMENS-Stromwandler (4NC5x- xxxxx) für Ihre Messzwecke. Nähere Informationen finden Sie unter: SiePortal Stromwandler (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/Products/...
  • Seite 34: Messgrößen

    Beschreibung 3.3 Messgrößen Kurzbezeichnung Anschlussart 3P3WB 3 Phasen, 3 Leiter, symmetrische Belastung 1P2W 1-Phasen-Wechselstrom Die Eingangsbeschaltung des Geräts muss einer der aufgeführten Anschlussarten entsprechen. Wählen Sie die für den Einsatzzweck geeignete Anschlussart. Anschlussbeispiele finden Sie im Kapitel In Betrieb nehmen. (Seite 71) ACHTUNG Sachschaden durch falschen Netzanschluss Vor dem Anschluss des Messgeräts muss sichergestellt werden, dass die örtlichen Netzverhältnisse mit den Angaben auf dem Typschild übereinstimmen.
  • Seite 35 Beschreibung 3.3 Messgrößen Messgröße Anschlussart 3P4W 3P3W 3P4WB 3P3WB 1P2W Spannung L3‑L1 ✓ ✓ ✓ 3-Phasen-Durchschnitt Spannung L‑L ✓ ✓ ✓ Strom L1 ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ Strom L2 ✓ ✓ Strom L3 ✓ ✓ 3-Phasen-Durchschnitt Strom ✓ ✓ Neutralleiterstrom ✓...
  • Seite 36 Beschreibung 3.3 Messgrößen Messgröße Anschlussart 3P4W 3P3W 3P4WB 3P3WB 1P2W THD Spannung L3‑L1 ✓ ✓ ✓ THD Strom L1 ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ THD Strom L2 ✓ ✓ THD Strom L3 ✓ ✓ Scheinenergie ✓ ✓ ✓ ✓ ✓ Wirkenergie Bezug, Abgabe ✓...
  • Seite 37: Mittelwertbildung Der Messwerte

    Beschreibung 3.4 Wirkenergieverbrauch Historie 3.3.2 Mittelwertbildung der Messwerte Um Messwertprofile zu erstellen, werden Momentanwerte über bestimmte Zeiträume gemittelt. Hierfür können die Mittelwerte ausgelesen und gespeichert werden. Dies entlastet die Kommunikation und verringert den Speicherbedarf auf nachgelagerten Servern. Das PAC4220 verfügt über 2 Mittelwertbildner, die unabhängig voneinander parametriert werden können.
  • Seite 38: Lastgang

    Beschreibung 3.5 Lastgang Die Messgeräte verfügen über einen Tages-, einen Monats- und einen Jahresenergiezähler. • Der Tagesenergiezähler erfasst die Wirkenergie in einem Ringspeicher mit einer Tiefe von 3 650 Tagen. • Der Monatsenergiezähler erfasst die Wirkenergie in einem Ringspeicher mit einer Tiefe von 240 Monaten.
  • Seite 39: Beispiele

    Beschreibung 3.5 Lastgang Startpunkt der Messperiode hängt von der eingestellten Messperiodendauer ab und wird durch die interne Uhrzeit des Gerätes synchronisiert. Startzeitpunkt der Messperiode ist die volle Stunde plus ein Vielfaches der konfigurierten Dauer der Messperiode. Beispiele: Gerät wurde um 7:03Uhr in Betrieb genommen. Messperiode: 15min Messperiode: 20min 1.
  • Seite 40 Beschreibung 3.5 Lastgang Messgröße kumulierte Leistungs- Minimum des Maximum des Leistungswerte mittelwerte Momentanwerts Momentanwerts Blindleistung Bezug ±X ±X Blindleistung Abgabe Scheinleistung Zusätzlich zu den in der Tabelle genannten Messgrößen können der Gesamtleistungsfaktor Bezug und der Gesamtleistungsfaktor Abgabe über Schnittstelle ausgelesen werden. Die Werte werden pro Messperiode geschrieben.
  • Seite 41: Aktuelle Lastgangdaten An Den Kommunikationsschnittstellen

    Beschreibung 3.6 Zähler Auswirkungen eines Ausfalls der Versorgungsspannung Sowohl beim Ausfall als auch bei der Wiederkehr der Versorgungsspannung schreibt das Gerät verkürzte Perioden. Das Gerät schreibt keine Ersatzwerte für die Dauer des Spannungsausfalls. 3.5.2 Aktuelle Lastgangdaten an den Kommunikationsschnittstellen Aktuelle Lastgangdaten Das Messgerät liefert an den Kommunikationsschnittstellen die Lastgangdaten der aktuellen und der momentanen Periode.
  • Seite 42: Universalzähler

    Beschreibung 3.6 Zähler 3.6.2 Universalzähler Das PAC4220 verfügt über 2 konfigurierbare Universalzähler. Wahlweise können beide Universalzähler auf folgende Parameter konfiguriert werden: • Zustandsänderungen am digitalen Eingang • Zustandsänderungen am digitalen Ausgang • Grenzwertverletzungen (Grenzwert 0 bis 11 und Logikgrenzwert) PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 43: Benutzerzähler

    Beschreibung 3.6 Zähler 3.6.3 Benutzerzähler Das PAC4220 bietet 10 frei konfigurierbare Benutzerzähler, die zur Ermittlung des Verbrauchs verschiedener Medien über die digitalen Eingänge des PAC4220 oder des 4DI/2DO- Erweiterungsmoduls genutzt werden können. Die Benutzerzähler lassen sich mit einem Teilungsverhältnis an die zu messende Größe anpassen. Die Einheit der Messgröße kann entweder individuell über SENTRON Powerconfig oder direkt am Gerätedisplay (kWh Bezug / kWh Abgabe / kvarh Bezug / kvarh Abgabe) festgelegt werden.
  • Seite 44: Tarife

    Beschreibung 3.8 Technische Merkmale der Netzqualität Der Prozesszähler kann über das Menü "Prozesszähler Befehle" auf der Benutzeroberfläche des Geräts gesteuert werden. Drücken und halten Sie die Taste F4, um in das Menü "Prozesszähler Befehle" zu gelangen. Die Steuerung der Prozesszähler ist auch über die Kommunikationsschnittstellen möglich. Tarife PAC4220 unterstützt zwei Tarife für die integrierten Energiezähler (Tarif 1 und Tarif 2).
  • Seite 45 Beschreibung 3.8 Technische Merkmale der Netzqualität Messung der Oberschwingungen (Harmonischen) 1. bis 63. für Spannung und Strom Die Oberschwingungen werden hauptsächlich durch Betriebsmittel mit nicht linearer Kennlinie wie Leuchtstofflampen, Transformatoren oder Frequenzumrichter verursacht. Es handelt sich um das ganzzahlige Vielfache einer Grundschwingung. Das PAC4220 kann (2. bis 63.) Spannungs- und (1. bis 63.) Strom-Oberschwingungen berechnen und am Display als Balkendiagramm darstellen.
  • Seite 46: Oberschwingungen Bezogen Auf Den Effektivwert

    Beschreibung 3.8 Technische Merkmale der Netzqualität Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Daten über einen Modbus-Befehl oder Webserver auszulesen. Die Modbus-Tabelle ist im Kapitel Auslesen der Harmonischen aller Oberschwingungen mit Funktionscodes 0x03 und 0x04 (Seite 175) zu finden. Oberschwingungen bezogen auf den Effektivwert Die Grundschwingung der Spannung ist in Volt (V) statt Prozent (%) angegeben.
  • Seite 47 Beschreibung 3.8 Technische Merkmale der Netzqualität Das PAC4220 misst den THD der Spannung und den THD des Stroms, jeweils bezogen auf die Grundschwingung. Für beide Größen werden die Momentanwerte, das Max./Min. und der Zeitstempel des Max./Min. geliefert. Die Werte werden entsprechend der Norm IEC 61557-12: 2007 berechnet. Berücksichtigt werden die Oberschwingungen bis zur 63. Harmonischen.
  • Seite 48: Datum Und Uhrzeit

    Beschreibung 3.10 Grenzwerte Das PAC4220 berechnet die Unsymmetrie für Spannung und Strom nach der Norm EN 61000‑4‑27:2000. Spannungseinbrüche/Spannungserhöhungen/Spannungsunterbrechungen Die Angaben beziehen sich auf die nominale Messspannung (L-N) nach IEC61000-4-30. In einem 3-Leitersystem bezieht sich die Angabe auf (L-L) Messspannung. Schwellenwertverletzungen, welche von dem Benutzer definierbar sind, werden als Ereignis in die Ereignisliste eingetragen.
  • Seite 49 Beschreibung 3.10 Grenzwerte Definition der Grenzwerte Zur Definition der Grenzwertüberwachung sind für jeden der 12 Grenzwerte folgende Angaben erforderlich: • Grenzwertüberwachung EIN/AUS • Überwachte Messgröße • Überschreitung oder Unterschreitung des Grenzwerts • Grenzwert • Zeitverzögerung • Hysterese Verknüpfung der Grenzwerte Der durch logische Verknüpfung gebildete Grenzwert heißt "GRENZWERT VKE". Zur Verknüpfung der Grenzwerte stellt das SENTRON PAC4220 eine parametrierbare Logik zur Verfügung, die Klammerung zulässt, Prioritätsregeln beachtet und logische Negation ermöglicht.
  • Seite 50: Funktion Der Digitalein- Und Ausgänge

    • Optional bis zu 8 steckbare Digitaleingänge • Optional bis zu 4 steckbare Digitalausgänge Bei Verwendung von zwei optional erhältlichen 4DI/2DO Erweiterungsmodulen (7KM9200-0AB00-0AA0 (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/Product/ 7KM9200-0AB00-0AA0)) 3.12 Ethernet-Schnittstelle Das PAC4220 verfügt über zwei gleichwertige Ethernet-Schnittstellen, über die das Gerät an die Modbus-TCP-Kommunikation angeschlossen werden kann.
  • Seite 51: Steckplätze Für Erweiterungsmodule

    Beschreibung 3.13 Steckplätze für Erweiterungsmodule • DHCP Steht für "Dynamic Host Configuration Protocol". Protokoll zum Beziehen der Netzwerkeinstellungen von einem DHCP-Server. Netzwerkeinstellungen werden automatisch vergeben. • ICMP Steht für Internet Control Message Protocol. Im PAC4220 wird das Protokoll für das Ping Kommando verwendet.
  • Seite 52 Beschreibung 3.13 Steckplätze für Erweiterungsmodule Hinweis Verwendung von 7KM PROFIBUS- und 7KM 4DI/2DO-Erweiterungsmodulen Der Betrieb des PAC4220 Multifunktionsmessgerätes in Verbindung mit 7KM PROFIBUS- oder 7KM 4DI/2DO-Erweiterungsmodulen kann im Wohnbereich Funkstörungen verursachen. Die Erweiterungsmodule 7KM PROFIBUS und 7KM 4DI/2DO halten die EMV- Emissionsgrenzwerte nach EN55032 (Klasse A) ein.
  • Seite 53: Gateway

    Beschreibung 3.14 Gateway ACHTUNG Sachschaden durch Verschmutzung Vermeiden Sie eine Verschmutzung der Kontaktierungsbereiche unterhalb der Aufschriften "MOD1" und "MOD2", da die Erweiterungsmodule nicht richtig gesteckt oder sogar beschädigt werden. 3.14 Gateway SENTRON PAC4220 ist einsetzbar als Modbus Gateway. Damit können Modbus RTU Geräte, die am RS485-Erweiterungsmodul des PAC4220 angeschlossen sind, über Modbus TCP mit dem überlagerten System verbunden werden.
  • Seite 54: Adressierung Der Zielgeräte

    Beschreibung 3.15 Benutzerdefiniert Anzeigen Die überlagerte Software muss das serielle Protokoll des angesprochenen Zielgeräts sowie das Einpacken/Entpacken des seriellen Protokolls in/aus TCP/IP beherrschen. Konfiguration des Gateways Zur Nutzung des Gateways ist das SENTRON PAC4220 entsprechend einzurichten. • Nehmen Sie das Erweiterungsmodul SENTRON PAC RS485 am SENTRON PAC4220 in Betrieb. •...
  • Seite 55: Digitale Anzeige

    Beschreibung 3.15 Benutzerdefiniert Anzeigen • Balkenanzeige für Messgrößen • Balkenanzeige für drei Messgrößen • Benutzerdefinierbare Anzeigen von Zählern in Verbindung mit dem Erweiterungsmodul SENTRON PAC 4DI/2DO Digitale Anzeige Für jede Messgröße werden der Momentanwert, die Bezeichnung und die Einheit angezeigt. Grafische Anzeige Für jede Messgröße werden der Momentanwert, die Bezeichnung, die Einheit und der parametrierte Wertebereich, angezeigt.
  • Seite 56 Beschreibung 3.15 Benutzerdefiniert Anzeigen Ein im Balken nach außen zeigender Pfeil weist darauf hin, dass der angezeigte Momentanwert außerhalb des parametrierten Wertebereichs liegt. Anzeigen für Zähler In Verbindung mit dem Erweiterungsmodul SENTRON PAC 4DI/2DO kann der Benutzer bis zu 5 Anzeigen definieren. PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 57: Montage

    Montage Einbauort Das PAC4220 ist für den Einbau in ortsfeste Schalttafeln innerhalb geschlossener, trockener Räume vorgesehen. Über optional erhältliche Adapter für Hutschienenmontage (7KM9900-0XA00-0AA0 (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/de/Catalog/Product/7KM9900-0XA00-0AA0) und 7KM9900-0YA00-0AA0 (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/de/Catalog/Product/ 7KM9900-0YA00-0AA0)) kann das Gerät an einer Hutschiene montiert werden. WARNUNG Betreiben Sie das Gerät nur an einem sicheren Ort.
  • Seite 58: Trennvorrichtung

    Montage 4.1 Montage an der Schalttafel WARNUNG Der Einsatz eines beschädigten Geräts kann zum Tod, zu schwerer Körperverletzung oder Sachschaden führen. Bauen Sie keine beschädigten Geräte ein und nehmen Sie diese nicht in Betrieb. ACHTUNG Betauung vermeiden Plötzliche Temperaturschwankungen können eine Betauung verursachen. Betauung kann die Funktion des Geräts beeinträchtigen.
  • Seite 59: Demontage

    Montage 4.2 Demontage Demontage Stellen Sie sicher, dass das Gerät außer Betrieb genommen wurde, bevor Sie mit der Demontage beginnen. Werkzeuge Für die Demontage des Geräts benötigen Sie folgende Werkzeuge: • Schraubendreher PH2 PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 60 Montage 4.2 Demontage PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 61: Anschließen

    Sicherungen 5SB/3NA. ACHTUNG Nur bestimmungsgemäßer Gebrauch Siemens-Produkte dürfen nur für die im Katalog und in der zugehörigen technischen Dokumentation vorgesehenen Einsatzfälle verwendet werden. Der vom Gerät unterstützte Schutz kann beeinträchtigt werden, wenn das Gerät in einer von der Siemens AG nicht festgelegten Weise benutzt wird.
  • Seite 62 Anschließen 5.1 Sicherheitshinweise ACHTUNG Sachschaden durch Verschmutzung Vermeiden Sie eine Verschmutzung der Kontaktierungsbereiche unterhalb der Aufschriften "M0D1" und "M0D2", da sonst die Erweiterungsmodule nicht gesteckt oder sogar beschädigt werden können. ACHTUNG Falsche Netzspannung kann das Gerät zerstören Stellen Sie vor dem Anschluss des Geräts sicher, dass die Netzspannung mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmt.
  • Seite 63 Anschließen 5.1 Sicherheitshinweise Hinweis Nur qualifiziertes Personal darf das Gerät installieren, in Betrieb nehmen oder warten. • Tragen Sie die vorgeschriebene Schutzkleidung. Beachten Sie die allgemeinen Einrichtungsvorschriften und Sicherheitsvorschriften für das Arbeiten an Starkstromanlagen (z. B. DIN VDE, NFPA 70E sowie die nationalen oder internationalen Vorschriften). •...
  • Seite 64: Anschlüsse

    Anschließen 5.2 Anschlüsse Anschlüsse Klemmenbeschriftung Anschluss Funktion   Digitale Ein- und Ausgänge   Steckplätze für Erweiterungsmodule   Messeingänge Spannung V   Versorgungsspannung L/+, N/-   Messeingänge Strom IL , IL , IL   Ethernet-Schnittstellen   Hardware-Schreibschutz (Schiebeschalter)   Plombierstellen PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 65: Anschlussbeispiele

    Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele Anschluss Funktion ① Digitaleingang (common) ② Digitaleingang 1 ③ Digitaleingang 0 ④ Digitalausgang (common) ⑤ Digitalausgang 1 ⑥ Digitalausgang 0 ⑦ AC: Anschluss: Neutralleiter DC: Anschluss - ⑧ AC: Anschluss: Leiter (Phasenspannung) DC: Anschluss: + ⑨ Neutralleiter ⑩ Spannungsmessanschluss Phase L3 ⑪...
  • Seite 66 Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele Alle für die Messung nicht benötigten Ein- oder Ausgangsklemmen bleiben frei. ACHTUNG Erdung von Stromwandlern optional Der Anschluss der Wandler und somit auch die sekundärseitige Erdung der Wandler sind immer nach den gültigen Vorschriften durchzuführen. Die sekundärseitige Erdung der Stromwandler ist beim Einsatz in Niederspannungsanlagen zur Erfüllung der Messaufgabe nicht notwendig.
  • Seite 67 Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Es dürfen alle handelsüblichen Leitungsschutzschalter bis 20 A (C) verwendet werden. Anschluss der Versorgungsspannung Kurzschlusseinrichtung vorsehen. Schutz vor Überspannung bei geöffnetem Sekundärkreis der Wandler Trennvorrichtung (3) 3-phasige Messung, 4 Leiter, symmetrische Belastung, ohne Spannungswandler, mit 1 Stromwandler Anschlussart 3P4WB Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz.
  • Seite 68 Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Es dürfen alle handelsüblichen Leitungsschutzschalter bis 20 A (C) verwendet werden. Anschluss der Versorgungsspannung Kurzschlusseinrichtung vorsehen. Schutz vor Überspannung bei geöffnetem Sekundärkreis der Wandler Trennvorrichtung (5) 3-phasige Messung, 3 Leiter, unsymmetrische Belastung, ohne Spannungswandler, mit 3 Stromwandlern Anschlussart 3P3W Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz.
  • Seite 69 Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Es dürfen alle handelsüblichen Leitungsschutzschalter bis 20 A (C) verwendet werden. Anschluss der Versorgungsspannung Kurzschlusseinrichtung vorsehen. Schutz vor Überspannung bei geöffnetem Sekundärkreis der Wandler Trennvorrichtung (7) 3-phasige Messung, 3 Leiter, unsymmetrische Belastung, ohne Spannungswandler, mit 2 Stromwandlern Anschlussart 3P3W Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz.
  • Seite 70 Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele (8) 3-phasige Messung, 3 Leiter, unsymmetrische Belastung, mit Spannungswandler, mit 2 Stromwandlern Anschlussart 3P3W Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Es dürfen alle handelsüblichen Leitungsschutzschalter bis 20 A (C) verwendet werden. Anschluss der Versorgungsspannung Kurzschlusseinrichtung vorsehen. Schutz vor Überspannung bei geöffnetem Sekundärkreis der Wandler Trennvorrichtung (9) 3-phasige Messung, 3 Leiter, symmetrische Belastung, ohne Spannungswandler, mit...
  • Seite 71 Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele (10) 3-phasige Messung, 3 Leiter, symmetrische Belastung, mit Spannungswandler, mit 1 Stromwandler Anschlussart 3P3WB Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Es dürfen alle handelsüblichen Leitungsschutzschalter bis 20 A (C) verwendet werden. Anschluss der Versorgungsspannung Kurzschlusseinrichtung vorsehen. Schutz vor Überspannung bei geöffnetem Sekundärkreis der Wandler Trennvorrichtung (11) 2-phasige Messung, 3 Leiter, unsymmetrische Belastung, ohne Spannungswandler,...
  • Seite 72: Siehe Auch

    Anschließen 5.3 Anschlussbeispiele Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz. Es dürfen alle handelsüblichen Leitungsschutzschalter bis 20 A (C) verwendet werden. Anschluss der Versorgungsspannung Kurzschlusseinrichtung vorsehen. Schutz vor Überspannung bei geöffnetem Sekundärkreis der Wandler Trennvorrichtung (12) 1-phasige Messung, 2 Leiter, ohne Spannungswandler, mit 1 Stromwandler Anschlussart 1P2W Die Sicherungen dienen ausschließlich dem Leitungsschutz.
  • Seite 73: In Betrieb Nehmen

    In Betrieb nehmen Übersicht Voraussetzungen • Das Gerät wurde montiert. • Das Gerät wurde entsprechend den möglichen Anschlussarten angeschlossen. • Das Ethernet-Kabel wurde an das PAC4220 angeschlossen (optional für die Inbetriebnahme mit SENTRON Powerconfig). • Ein beliebiges Kommunikationserweiterungsmodul (RS485-, PROFIBUS- oder Ethernet- Erweiterungsmodul) wurde an der Rückseite des Gerätes angeschlossen (optional für die Inbetriebnahme mit SENTRON Powerconfig).
  • Seite 74: Versorgungsspannung Anlegen

    In Betrieb nehmen 6.3 Gerät parametrieren Hinweis Hardware-Schreibschutz aktivieren Unabhängig vom Anschluss des Messgeräts an ein Netzwerk muss der Hardware- Schreibschutz immer aktiviert werden, um die größtmögliche Sicherheit gegen Manipulation zu gewährleisteten. Versorgungsspannung anlegen Das Multifunktionsmessgerät ist lieferbar mit: • Einem Weitspannungsnetzteil AC/DC (7KM4220-0BA01-1EA0) •...
  • Seite 75: Erstinbetriebnahme

    In Betrieb nehmen 6.3 Gerät parametrieren 6.3.2 Erstinbetriebnahme • Wählen Sie die gewünschte Sprache aus und bestätigen Sie Ihre Auswahl • um weitere Einstellungen am Gerät durchführen zu können, muss das bei der Auslieferung standardmäßig eingeschalteter Hardware-Schreibschutz, über Schiebeschalter an der Geräterückseite, deaktiviert werden.
  • Seite 76: Weitere Einstellungen

    In Betrieb nehmen 6.3 Gerät parametrieren 4. Im Menübefehl "Stromeingang" wird das Verhältnis verwendeter Stromwandler angegeben. 5. Im Menübefehl "Anzeigebereich" kann die Auflösung der Stromanzeige konfiguriert werden. Die Einstellung hat keinen Einfluss auf die Messgenauigkeit des Geräts. Die empfohlene Einstellung ist der üblicherweise in der Anlage fließende Strom. Beim üblichen Strom von 50 A ist der Anzeigebereich auf 50 A einzustellen.
  • Seite 77: Messspannung Anlegen

    In Betrieb nehmen 6.4 Messspannung anlegen Datum/Uhrzeit Datum und Uhrzeit können im Menü "Einstellungen", Untermenü "Datum/Uhrzeit" eingestellt werden. Geräteschutz gegen Manipulation Aktivieren Sie die im Gerät vorhandenen Schutzmechanismen, um das Manipulationsrisiko am Gerät zu verringern. Nähere Informationen sind im Kapitel Security-Eigenschaften zu finden. Beachten Sie dabei Kapitel Bedienen (Seite 79) und Kapitel Parametrieren (Seite 97).
  • Seite 78: Messstrom Anlegen

    In Betrieb nehmen 6.5 Messstrom anlegen Siehe auch Versorgungsspannung anlegen (Seite 72) Sicherheitshinweise (Seite 59) Messstrom anlegen Das Gerät ist für den Anschluss von Stromwandlern mit Sekundärströmen von 1 A und 5 A konzipiert. Es ist nur das Messen von Wechselströmen möglich. Die Strommesseingänge sind jeweils mit 10 A dauerhaft, bzw. mit 100 A für 1 Sekunde belastbar.
  • Seite 79: Angezeigte Messwerte Prüfen

    In Betrieb nehmen 6.6 Angezeigte Messwerte prüfen Informationen zu den Geräteeinstellungen finden Sie im Abschnitt Grundparameter (Seite 100). Siehe auch Sicherheitshinweise (Seite 59) Messeingänge (Seite 30) Angezeigte Messwerte prüfen Korrekte Anschlussart Prüfen Sie mithilfe der Tabelle "Anzeige der Messgrößen (Seite 32) in Abhängigkeit von der Anschlussart", ob die Messgrößen entsprechend der ausgeführten Anschlussart angezeigt werden.
  • Seite 80 In Betrieb nehmen 6.6 Angezeigte Messwerte prüfen PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 81: Bedienen

    Bedienen Geräteoberfläche Anzeige- und Bedienelemente Die Front des PAC4220 enthält folgende Anzeige- und Bedienelemente. ① Anzeigebereich: Stellt die aktuellen Messwerte, Geräteeinstellungen und Auswahlmenüs dar. ② Kopfbereich: Gibt Informationen an, die im Anzeigebereich sichtbar sind. ③ Mehrfarbige LED: Arbeitet wie ein normaler Digitalausgang. Funktion und Farbe können durch den Anwender kon‐ figuriert werden.
  • Seite 82: Besondere Anzeigeelemente

    Bedienen 7.1 Geräteoberfläche 7.1.1 Besondere Anzeigeelemente Symbol Bedeutung ① Auswahlbalken ② Trennstrich Listenbeginn/Listenende ③ Bildlaufleiste der Funktionstaste F1 (Bildlaufleiste für die Subfenster) ④ • Pfeil nach oben: Maximalwert • Pfeil nach unten: Minimalwert ⑤ Menübezeichnung ⑥ Menünummer ⑦ Zeitstempel in Lokalzeit ⑧ Geräteschutz-Symbol •...
  • Seite 83: Messwertebene

    Bedienen 7.1 Geräteoberfläche Das Menü des Geräts kann in vier Menüebenen unterteilt werden: • Messwertebene • Hauptmenüebene • Einstellebene • Editierebene Je nach Geräteausführung und Firmwarestand kann die Verfügbarkeit der Messwerte in den Messwert- und Hauptmenüebenen variieren. Auch die Auswahlmöglichkeit der Parameter in den Einstell- und Editierebenen hängt von der Geräteausführung und dem Firmwarestand ab.
  • Seite 84: Hauptmenüebene

    Bedienen 7.1 Geräteoberfläche In der Messwertebene können Sie die zur Verfügung stehenden Messwerte ablesen. In der Tabelle im Kapitel Messgrößen (Seite 32) sind alle möglichen Messwerte aufgelistet. Die Auswahl der Messwerte hängt von der Geräteausführung und Anschlussart ab. • Mit den Tasten wird zwischen den Messwerten geblättert.
  • Seite 85: Einstellebene

    Bedienen 7.1 Geräteoberfläche 7.1.5 Einstellebene In der Einstellebene kann das Gerät konfiguriert werden. In dieser Menüebene sind alle einstellbaren Parameter aufgelistet. • Die Taste bringt das Gerät in die Hautmenüebene zurück. • Mit den Tasten wird zwischen den Einstellparametern geblättert. • Mit der Taste wird die gewünschte Auswahl bestätigt und das Gerät in die Editierebene oder in ein weiteres Untermenü...
  • Seite 86: Bedientasten

    Bedienen 7.1 Geräteoberfläche • Mit den Tasten oder wird der Wert zur Bearbeitung ausgewählt. • Mit den Tasten bzw. wird der Wert geändert. • Mit der Taste wird die Änderung bestätigt und das Gerät in die Messwertebene gebracht. 7.1.7 Bedientasten Das Gerät kann über vier Tasten bedient werden. Die Tasten werden mit unterschiedlichen Funktionen belegt.
  • Seite 87: Besondere Anzeigen

    Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen Messwertebene: Mit dieser Taste wird das Hauptmenü aktiviert. Messwertebene: Das Gerät befindet sich im Untermenü. Mit Betätigung dieser Taste wird das Hauptmenü aktiviert. Bei langem Druck wird ein Kontextmenü aktiviert, in dem z. B. Extremwerte zurückgesetzt werden können. Hauptmenü-, Einstellebene: Mit dieser Taste wird die getroffene Auswahl bestätigt.
  • Seite 88: Symbole

    Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen ③ ⑨ Spannung U2 Phasenwinkel U1U3 ④ ⑩ Strom I2 Phasenverschiebungswinkel U1-I1 ⑤ ⑪ Spannung U3 Phasenverschiebungswinkel U2-I2 ⑥ ⑫ Strom I3 Phasenverschiebungswinkel U3-I3 Die Länge der grafischen Achsen im Bild symbolisiert die Amplituden-Asymmetrie. 7.2.2 Symbole Symbole Bedeutung Summenzeichen Statusanzeige - nicht aktiv...
  • Seite 89: Messung Der Oberschwingungen (Harmonischen) 1. Bis 63. Für Spannung Und Strom

    Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen 7.2.3 Messung der Oberschwingungen (Harmonischen) 1. bis 63. für Spannung und Strom Die Oberschwingungen werden hauptsächlich durch Betriebsmittel mit nicht linearer Kennlinie wie Leuchtstofflampen, Transformatoren oder Frequenzumrichter verursacht. Es handelt sich um das ganzzahlige Vielfache einer Grundschwingung. Die Oberschwingungen belasten das Netz thermisch.
  • Seite 90 Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen Oberschwingungen am PAC4220-Display anzeigen: 1. Wählen Sie im Menü "Einstellungen" das Untermenü "Anzeige" aus. 2. Im Menübefehl "FFT Darstellungsart" können Sie die Anzeigeart auswählen: – Oberschwingungen "3,5,7 … 63" (Anzeige der ungeradzahligen Harmonischen) – Oberschwingungen "2,3,4 … 63" (Anzeige der gerad- und ungeradzahligen Harmonischen) PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 91 Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen 3. Folgende Oberschwingungsanzeigen stehen am Gerätedisplay zur Verfügung: – Harmonische UL-N – Harmonische UL-L PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 92 Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen – Harmonische I 4. Über die F1-Taste können Sie folgende Zusatzfunktionen aufrufen: – Max.-Werte anzeigen – F2-Taste , Details anzeigen – F3-Taste , Löschen der Max.-Werte – Rechts/links scrollen Mit der F4 Taste kann zwischen Max.-Wert und dem Zeitstempel des Max.-Wert umgeschaltet werden.
  • Seite 93: Meldungen Von Ereignissen

    Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen 7.2.4 Meldungen von Ereignissen Das Gerät meldet, wenn bestimmte Ereignisse auftreten. Die Ereignisse werden in der Ereignisaufzeichnung des SENTRON PAC4220 aufgelistet. Quittierungspflichtige Ereignisse quittieren Sie auf dem Gerät in einem Pop-up-Fenster. Symbole Bedeutung Information Warnung Alarm PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 94 Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen Ereignis Pop- Ereignis Liste Ereignis Pop- Ereignis Liste Klassifizierung Default-Ein‐ Erklärung stellung (DE) (EN) (DE) (EN) "Start PMD" "Start PMD" "Start PMD" Information Ereignis Liste Neustart des Gerätes "Spannungs#" "Spann. #" "Voltage#" "Voltage #" Information Ereignis Liste Unterbrechung der Messspan‐...
  • Seite 95 Bedienen 7.2 Besondere Anzeigen Ereignis Pop- Ereignis Liste Ereignis Pop- Ereignis Liste Klassifizierung Default-Ein‐ Erklärung stellung (DE) (EN) (DE) (EN) "Energiezähler‐ "Energiezähler‐ "Energy Coun‐ "Energy Coun‐ Information Ereignis Liste Der Energiezäh‐ änderung" änderung" ter Change" ter Change" ler wurde geän‐ dert. "Hardware "Hardware "Hardware...
  • Seite 96: Benutzerdefinierte Einstellungen

    Neben Kosteneinsparungen durch einen optimierten Verbrauch sorgen Sie mit der Überwachung von Stromnetzen und der Netzqualität in Infrastruktur und industriellen Anlagen für eine erhöhte Ausfallsicherheit. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet: • Website (https://support.industry.siemens.com/cs/de/de/view/109764480) • Software SENTRON Powerconfig (https://mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/ Products/10121795) •...
  • Seite 97: Benutzerverwaltung

    Bedienen 7.3 Hilfssoftware SENTRON Powermanager bietet folgende Funktionen: • Baumansicht der Kundenanlage (Projektbaum) • Messwertanzeigen mit vordefinierten Benutzeransichten • Alarmmanagement • Gangliniendarstellung • Reporting, verschiedene Reportarten (z. B. Kostenstellenreport) • Lastüberwachung Reaktionspläne • Leistungsspitzenanalyse (ab SENTRON Powermanager V3.0 SP1 verfügbar) • Unterstützung verteilter Liegenschaften (Systeme) •...
  • Seite 98: Weiterführende Trainings

    7.3 Hilfssoftware 7.3.3 Weiterführende Trainings Unter folgendem Link können Sie sich über regional verfügbare Trainings informieren. Training for Industry (https://www.siemens.de/sitrain-lowvoltage) Hier können Sie sich entscheiden zwischen: • Web-Based-Trainings (online, informativ, kostenlos) • Classroom-Trainings (Präsenzveranstaltung, ausführlich, kostenpflichtig). Sollte nicht das richtige Training dabei sein, können Sie sich auch über ihren lokalen Vertriebsbeauftragten informieren.
  • Seite 99: Parametrieren

    Parametrieren Geräteeinstellungen Das Kapitel "Parametrieren" beschreibt die Geräteeinstellungen. Dazu gehören: • Abstimmung auf die physikalischen Einsatzbedingungen • Einbindung in das Kommunikationssystem • Länderspezifische Einstellungen, Ergonomie, Geräteschutz Die Einstellung des Geräts ist möglich mithilfe: • der Bedienoberfläche des Geräts • der Konfigurationssoftware Hinweis Schutz der Geräteeinstellungen Im Auslieferungszustand ist der Hardwareschreibschutz aktiviert.
  • Seite 100: Geräteinformation

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche • Integrierte E/A Einstellungen zur Nutzung der digitalen Ein- und Ausgänge. • Kommunikation Einstellungen zur Netzkommunikation und Konfiguration des IP-Filters (IP-Allowlist), Ein- und Ausschalten von Discovery Service. • Anzeige Einstellungen für das Display. • Erweitert Schreibschutz, Grenzwerte, Universalzähler, Rücksetzen des Geräts •...
  • Seite 101: Sprache/Regionales

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Durch Scannen dieses ID-Link-QR-Codes wird der Anwender auf eine Webseite weitergeleitet. Auf dieser sind umfassende Produktinformationen zum Produkt enthalten. Dies können Datenblätter, Handbücher, Konformitätserklärungen, Zertifikate, Downloads und weitere Informationen sein. 8.1.2 Sprache/Regionales Im Menübefehl "Sprache/Regionales" stellen Sie die Sprache der Menüführung und der Messwertanzeigen ein.
  • Seite 102: Grundparameter

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche 8.1.3 Grundparameter Im Menüpunkt "Grundparameter" parametrieren Sie die Messeingänge. Spannungseingang PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 103: Stromeingang

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung     Anschlussart 3P4W • 3P4W: 3 Phasen, 4 Leiter, unsymmetrische Belastung • 3P3W: 3 Phasen, 3 Leiter, unsymmetrische Belastung • 3P4WB: 3 Phasen, 4 Leiter, symmetrische Belastung • 3P3WB: 3 Phasen, 3 Leiter, symmetrische Belastung • 1P2W: 1 Phase, 2 Leiter, unsymmetrische Belastung PT installiert? •...
  • Seite 104: Werksseitige Voreinstellung

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung     I Primär Primärstrom der Stromwandler 50 A 1 A … 99999 A I Sekundär Sekundärstrom der Stromwandler 5 A • 1 A • 5 A Anzeigebereich Auflösung der Stromanzeige 50 A 1 A … 99999 A Invertierte Auswertung der Stromflussrichtung, für jede Phase separat möglich.  Aus •...
  • Seite 105: Leistungsmittelwert

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche 8.1.4 Leistungsmittelwert Im Menübefehl "Leistungsmittelwerte" können Einstellungen zum Lastgang gemacht werden. Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung     Dauer 15 min • 1 min • 2 min • 3 min • 4 min • 5 min •...
  • Seite 106: Integrierte E/A

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung   SNTP Mode Protokoll dient zur Zeitübertragung und -synchronisierung. Aktiv • Aus: SNTP-Funktion deaktiviert. • Aktiv: Das Gerät fordert selbstständig die Zeit vom NTP-Server an. Bei aktivierter Funktion, werden Datum und Uhrzeit mit einem * versehen. Das bedeutet, dass die Einträge nicht manuell geändert werden können.
  • Seite 107: Digitaler Ausgang

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Digitaler Ausgang Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Digitaler Ausgang Es stehen 2 digitale Ausgänge zur Verfügung: • • Bei Verwendung von 2 weiteren 4DI/DO-Erweiterungsmodulen, stehen zusätzlich weitere Ausgänge zur Verfügung: • 4.0 (4DI/2DO-Erweiterungsmodul am MOD1) • 4.1 (4DI/2DO-Erweiterungsmodul am MOD1) •...
  • Seite 108 Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Impulse Anzahl der pro Einheit auszugebenden Impulse. (nur bei Impuls) Die Bezugseinheit ist im Feld "Einheit" definiert. 1 … 4000 Wert der kumulierten Leistung, für den eine konfigurierbare (nur bei Impuls) Anzahl von Impulsen ausgegeben wird.
  • Seite 109 Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Digitaler Eingang PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 110 Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Digitaler Eingang Es stehen 2 digitale Eingänge zur Verfügung: • • Bei Verwendung von 2 weiteren 4DI/DO-Erweiterungsmodulen, stehen zusätzlich weitere Eingänge zur Verfügung: • 4.0 (4DI/2DO-Erweiterungsmodul am MOD1) • 4.1 (4DI/2DO-Erweiterungsmodul am MOD1) •...
  • Seite 111 Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Pro Einheit Anzahl der Impulse, die pro Einheit eingehen müssen, damit der Zähler um "1" hochzählt. (nur bei Impuls Ein‐ gang) 1 … 999 Die Bezugseinheit ist im Feld "Einheit" definiert. Einheit Zu zählende Einheit bei der Zählung von eingehenden Impulsen oder Flanken: (nur bei Impuls Ein‐...
  • Seite 112 Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Aktion Impuls • Aus: LED ist ausgeschaltet. • Gerät Ein: LED signalisiert, dass das Gerät eingeschaltet ist. Die Farbe der LED ist frei wählbar aus verfügbaren Farben. Die Helligkeit der LED wird langsam geändert. •...
  • Seite 113 Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung An (Farben) • Orange Orange • Grün • Cyan • Blau • Violett • Weiß • • Gelb Leuchtmuster LED ist dauerhaft aus. LED ist dauerhaft an. Schnell At‐ LED blinkt schnell und verändert dabei die Helligkeit. Langsa‐...
  • Seite 114: Kommunikation

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung DI 0. Gibt den Status der integrierten E/A grafisch am Gerätedisplay aus. – DO 0. DI 4. Nur bei Verwendung von optional erhältlichen 4DI/2DO-Erweiterungsmodulen – DO 4. Gibt den Status der digitalen Ein- und Ausgängen der grafisch am Gerätedisplay aus.
  • Seite 115 Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung   DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)  Ein Beim aktivierten DHCP werden die Netzkonfigurationen automatisch vergeben. Dadurch ist eine automatische Geräteeinbindung in ein bestehendes Netzwerk möglich. Beim aktivierten DHCP werden IP-Adresse, Subnetz und Gateway mit einem * versehen.
  • Seite 116: Anzeige

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche 8.1.8 Anzeige Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung FFT Darstellungsart Das Gerät bietet die Möglichkeit, die ungeraden (3. bis 63.) oder alle (2. bis 63.) 3,5,7 … 63 Oberschwingungen am PAC4220-Display anzuzeigen. • 3,5,7 … 63: Nur ungerade Oberschwingungen •...
  • Seite 117: Erweitert

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche 8.1.9 Erweitert 8.1.9.1 Schreibschutz Der Hardware-Schreibschutz verhindert den schreibenden Zugriff auf das Gerät sowohl über die Kommunikationsschnittstelle als auch am Display. Vor dem schreibenden Zugriff muss der Hardware-Schreibschutz direkt am Gerät deaktiviert werden. Der Hardware-Schreibschutz kann nicht über die Kommunikation deaktiviert werden.
  • Seite 118 Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Der Schreibschutz ist eine parametrierbare Schutzfunktion. Je nach Schreibschutzparametrierung wird dem Anwender entweder der komplette schreibende Zugriff auf das Gerät entzogen oder nur auf bestimmte Bereiche. Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Messung* Der Schreibschutz verhindert schreibenden Zugriff auf Menüpunkt "Grundpara‐ meter".
  • Seite 119 Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Firmware-Update* Der Schreibschutz verhindert Firmware-Update. ☑ ja: aktiv □ nein: nicht aktiv Langzeitdaten* Der Schreibschutz verhindert schreibenden Zugriff auf Menüpunkt "Langzeitda‐ ten Rücksetzten" beim aktivierten HW-Schreibschutz können Langzeitdaten (Last‐ profile) nicht gelöscht werden. ☑...
  • Seite 120: Bedienschutz

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche 8.1.9.2 Bedienschutz Der Bedienschutz blockiert schreibenden Zugriff über die Geräteoberfläche: • Ändern der Geräteeinstellungen inklusive die PIN • Ändern und Löschen von Werten/Parametern • Löschen von Daten und Speicherinhalten • Rücksetzen auf Werkseinstellungen Das Auslesen von Messwerten und Speicherinhalten ist bei aktiviertem Pinschutz weiterhin möglich.
  • Seite 121 Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Quelle Überwachte Datenquelle. U L1 Fast alle Messgrößen sind als Quelle wählbar. Modus Vergleichsoperatoren beziehen sich auf den Wert im Feld "Wert". GRÖSSER ALS • GRÖSSER ALS • KLEINER ALS Wert Überwachter Schwellwert (threshold). Verzögerung Verzögerung der Meldung der Grenzwertverletzung in Sekunden.
  • Seite 122 Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswirkung von Verzögerung und Hysterese bei überschrittenem und unterschrittenem Grenzwert PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 123 Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Grenzwert VKE Logischer Wahrheitswert aus der Verknüpfung der Grenzwerte 'GW0' bis 'GW11' und der digitalen Eingänge 'E0.0' bis 'E0.1' (erweiterbar auf weitere 8 digitale Eingänge bei Verwendung von zwei 4DI/2DO-Erweiterungsmodulen) unter Beachtung der logischen Prioritätsregeln und der Möglichkeit zur logischen Klammerung. Symbol Beschreibung Vereinfachte Wahrheitstabelle...
  • Seite 124: Universalzähler

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Logische Verknüpfung NICHT-ODER (NOR) • Der Ausgangswert ist nur dann wahr, wenn alle Eingangswerte falsch sind. • Der Ausgangswert ist dann falsch, wenn ein beliebiger Eingangs‐ wert oder mehrere Eingangswerte wahr sind. Logische Verknüpfung NICHT-EXKLUSIV-ODER (XNOR) Der Ausgangswert ist genau dann wahr, wenn eine gerade Anzahl von Eingängen wahr ist und die übrigen Eingänge falsch sind.
  • Seite 125: Ereignisse

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Blindenergie eines angeschlossenen Impulsgebers oder zur Zählung von Signalen beliebiger Quellen, wie z. B. Wasser- oder Gaszähler. Auswahl Bereich Werksseitige Voreinstellung Quelle UZ1 Universalzähler 1: Deaktiviert • Deaktiviert Universalzähler ist ausgeschaltet • Dig.Eingang Parametrierung auf digitalen Eingang •...
  • Seite 126: Werkseitige Voreinstellung

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche In diesem Menü „Ereignisse“ können Ereignismeldungen detailliert konfiguriert werden. Auswahl Bereich Werkseitige Voreinstellung Ereignis Auswahl möglicher Ereignisse. Eine detaillierte Auflistung sämtlicher Ereignisse findet sich in der Ereignistabelle im Kapitel Meldungen von Ereignissen (Seite 91) Protokolleintrag Ereignis wird im Ereignisprotokoll archiviert. Eine detaillierte Auflistung für •...
  • Seite 127: Rücksetzen

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche 8.1.9.6 Rücksetzen Auswahl Bereich Werkseitige Voreinstellung Extremwerte Setzt alle Minima und Maxima auf den Momentanwert zurück.  Nein •  Ja: aktiv •  Nein: nicht aktiv Energiezähler Setzt alle Energiezähler auf 0 (null) zurück.   Alle Universalzähler Setzt alle Universalzähler zurück.
  • Seite 128: Erweiterungsmodule

    Parametrieren 8.1 Parametrieren über die Bedienoberfläche Auswahl Bereich Werkseitige Voreinstellung Langzeitdaten Alle Langzeitdaten, wie Lastprofile, Tages-, Monats- und Jahresenergiezähler wer‐  Nein den auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. •  Ja: aktiv •  Nein: nicht aktiv Ereignisspeicher Setzt den Ereignisspeicher zurück. Alle gespeicherten Ereignisse werden gelöscht.  Nein •...
  • Seite 129: Schutz Gegen Manipulationen

    Parametrieren 8.2 Schutz gegen Manipulationen Weitere Informationen zu den Erweiterungsmodulen finden sie in der Dokumentation der Erweiterungsmodule (https://sieportal.siemens.com/su/bkEUP) Schutz gegen Manipulationen 8.2.1 Bedienschutz (PIN) Der Bedienschutz (PIN) ist eine Schutzmaßnahme gegen Fehlbedienung. Die PIN verhindert den schreibenden Zugriff über das Display insbesondere: •...
  • Seite 130: Hardware-Schreibschutz

    Parametrieren 8.2 Schutz gegen Manipulationen 8.2.2 Hardware-Schreibschutz Hardware-Schreibschutz Der Hardware-Schreibschutz verhindert den schreibenden Zugriff auf das Gerät, sowohl über die Kommunikationsschnittstelle als auch am Display. Vor dem schreibenden Zugriff muss der Hardware-Schreibschutz direkt am Gerät deaktiviert werden. Der Hardware-Schreibschutz kann über die Kommunikation nicht deaktiviert werden. Der Hardware-Schreibschutz kann am Gerät über das Menü...
  • Seite 131: Ip-Filter (Modbus Tcp-Allowlist)

    Parametrieren 8.2 Schutz gegen Manipulationen 8.2.3 IP-Filter (Modbus TCP-Allowlist) Die Modbus TCP-Allowlist ist eine Sicherheitsfunktion und kann die Kommunikation für nicht freigegebene Adressen über Modbus TCP verhindern. Nur IP-Adressen, die in der Modbus TCP- Allowlist eingetragen und somit freigegeben wurden, haben über geräteinterne LAN-Eingänge (X1P1 und X1P2) Zugriff auf das PAC4220.
  • Seite 132: Plombierung

    Parametrieren 8.2 Schutz gegen Manipulationen Hinweis Modbus TCP-IP-Filter Der Modbus TCP-IP-Filter beeinflusst ausschließlich die Kommunikation über die geräteinternen Modbus TCP-Schnittstellen X1P1 und X1P2. Er hat keine Auswirkungen auf die Kommunikation über optional erhältliche, externe Modbus TCP-Erweiterungsmodule. Der Modbus TCP-IP-Filter ist im Auslieferungszustand deaktiviert und kann mit der Konfigurationssoftware SENTRON Powerconfig oder am Gerätedisplay aktiviert und parametriert werden.
  • Seite 133: Instandhalten Und Warten

    • Verwendung von Ersatzteilen, die keine Original-Ersatzteile der SIEMENS AG sind • Befestigung des Geräts mit Nicht-Original-Befestigungsklemmen der SIEMENS AG • Verwendung von Nicht-Original-Erweiterungsmodulen der SIEMENS AG • Verwendung von SIEMENS-Komponenten, die nicht für die Verwendung mit PAC4220 frei gegeben oder empfohlen sind. Justierung Das Gerät ist wartungsfrei.
  • Seite 134: Firmware-Update

    Die neuste SENTRON Powerconfig Version finden Sie hier: SENTRON Powerconfig (https:// mall.industry.siemens.com/mall/de/WW/Catalog/Products/10121795) Verwenden Sie immer die aktuelle Firmware-Version. Die aktuelle Firmware finden Sie auf dem SIEMENS SiePortal: (https://sieportal.siemens.com/su/bkBw8) Firmware-Update Das PAC4220 unterstützt die Aktualisierung der Firmware (Firmware-Update). Verwenden Sie die Konfigurationssoftware SENTRON Powerconfig oder den Webserver (http://<IP des Gerätes>/update) beim Firmware-Update.
  • Seite 135: Gewährleistung

    Gewährleistung Vorgehensweise Hinweis Verlust der Gewährleistung Das Öffnen des Geräts führt zum Verlust der Siemens-Gewährleistung. Nur der Hersteller darf Reparaturen am Gerät durchführen. Wenn das Gerät defekt oder beschädigt ist, gehen Sie wie folgt vor (nur innerhalb der Gewährleistung): 1. Bauen Sie das Gerät aus, siehe Kapitel Demontage (Seite 57).
  • Seite 136 Instandhalten und Warten 9.6 Gewährleistung PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 137: Technische Daten

    Technische Daten 10.1 Technische Daten PAC4220 Gerätekonfiguration • 2 Steckplätze für bis zu 2 optionale Erweiterungsmodule • 2 optoisolierte Digitaleingänge • 2 optoisolierte Digitalausgänge • 2 Ethernet-Schnittstellen zum Anschluss an den PC oder das Netzwerk Messung Nur zum Anschluss an Wechselspannungssysteme Messverfahren  ...
  • Seite 138: Messgenauigkeit

    Technische Daten 10.1 Technische Daten PAC4220 Messeingänge für Strom Messeingänge für Strom     Eingangsstrom I Bemessungsstrom 1 x/1 A Bemessungsstrom 2 x/5 A Messbereich des Stroms 10 … 120 % vom Bemessungsstrom Messbereich bei Leistungs- und Energiemessung 1 … 120 % vom Bemessungsstrom Stoßüberlastbarkeit 100 A für 1 s Max. zulässiger Dauerstrom 10 A Max.
  • Seite 139: Digitaleingänge

    Technische Daten 10.1 Technische Daten PAC4220 Versorgungsspannung Versorgungsspannung     Weitspannungsnetzteil AC/DC 7KM4220-0BA01-1EA0 AC: 95 ... 250 V (+/-10 %), max. 28 VA / 6 W   DC: 110 ... 270 V (+/-10 %), max. 6 W Kleinspannungsnetzteil DC 7KM4220-1BA01-1EA0 DC: 24 ... 48 V (+/-25 %), max. 6 W   Überspannungskategorie OVC III Digitaleingänge...
  • Seite 140: Anzeige Und Bedienung

    Technische Daten 10.1 Technische Daten PAC4220 Anzeige und Bedienung Display   Ausführung TFT Display Hintergrundbeleuchtung Weiß Auflösung 320 Pixel x 240 Pixel Größe (B x H) 71 mm x 54 mm Tastatur   4 Funktionstasten F1 bis F4 auf der Front Anschlusselemente Anschlusselemente: Stromanschluss, Spannungsanschluss Leiterquerschnitt für Kupferleitung (Cu) Eindrähtig 0,2 …...
  • Seite 141: Maße Und Gewichte

    Technische Daten 10.1 Technische Daten PAC4220 Anschlusselemente: Digitale Ein- und Ausgänge Leiterquerschnitt für Kupferleitung (Cu) Eindrähtig 0,14 … 1,5 mm   (AWG 26 … 16)   Mehrdrähtig 0,14 … 1,5 mm (AWG 26 … 16) Mehrdrähtig mit Aderendhülse, ohne 0,25 … 1 mm Isolierung (AWG 24 … 18) 0,6 x 3,5 mm 0,5 ...
  • Seite 142: Schutzart Und Schutzklasse

    Technische Daten 10.1 Technische Daten PAC4220 Schutzart und Schutzklasse Schutzklasse Schutzklasse II im eingebauten Zustand Schutzart gemäß IEC 60529   Gerätefrontseite IP65 Geräterückseite IP20 Wenn seitens der Anwendungstechnik höhere Anforderungen an die Schutzart gestellt werden, so sind bauseits geeignete Maßnahmen vorzusehen. Umgebungsbedingungen Das Gerät ist geeignet für den Schalttafeleinbau nach IEC 61554.
  • Seite 143: Zulassungen

    Technische Daten 10.1 Technische Daten PAC4220 EMV-Prüfungen Störaussendung EN 61326-1 EN 61000-3-2 (Oberschwingungsströme) EN 61000-3-3 (Spannungsschwankungen und Flicker) Bei der Störaussendung eingehaltene Grenzwerte Klasse B, Einsatz im Haushaltsbereich Störfestigkeit EN 61326-1 (Einsatz in einer industriellen Umgebung) Bei der Störfestigkeit berücksichtigte Normen EN 61000-4-2 (Elektrostatische Entladung) EN 61000-4-3...
  • Seite 144: Beschriftungen

    Symbol Zulassung Zulassung für eurasische Wirtschaftsunion Zulassung für UL und Kanada Produkte mit diesem Zeichen erfüllen die UL als auch die kanadischen Vorschriften. Die entsprechenden Zertifikate können Sie auf der Siemens-Support-Seite (https:// support.industry.siemens.com) herunterladen. 10.2 Beschriftungen Exemplarische Darstellung eines Typenschildes am Beispiel PAC4220 (230V) PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 145 Technische Daten 10.2 Beschriftungen Tabelle 10-1 Legende Pos. Symbol Erklärung – Name des Geräts – Artikelnummer des Geräts – Seriennummer des Geräts – MAC-Adresse – Mögliche Versorgungsspannung des Geräts – Daten zu den Messeingängen für Strom – Daten zu den Messeingängen für Spannung Produkte mit dieser Kennzeichnung stimmen sowohl mit den kanadischen (CSA) als auch den amerikanischen Vorschriften (UL) überein.
  • Seite 146 Technische Daten 10.2 Beschriftungen PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 147: Maßbilder

    Maßbilder 11.1 Maßbilder PAC4220 Schalttafelausschnitt Rahmenmaße 96 mm [3.8 in] 58 mm [2.3 in] PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 148: Abstandsmaße

    Maßbilder 11.1 Maßbilder PAC4220 Abstandsmaße ≧70 mm ≧70 mm L = 30 mm bei Verwendung von mitgelieferten Montageklemmen L = 5 mm bei Verwendung von separat erhältlichen Kompakthaltern (Artikelnummer: 7KM9900-0GA00-0AA0) PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 149: Anhang

    Anhang Modbus A.1.1 Modbus Detaillierte Informationen über Modbus finden Sie auf der Modbus-Website (https:// modbus.org/). Sie können auf die folgenden Messgrößen zugreifen: • Über die Ethernet-Schnittstelle mit dem Protokoll Modbus TCP • Über das Erweiterungsmodul PAC RS485 mit dem Protokoll Modbus RTU Weitere Informationen Weitere Details zu dem Erweiterungsmodul PAC RS485 und Modus RTU finden Sie im Gerätehandbuch "Erweiterungsmodul PAC RS485".
  • Seite 150: A.1.3 Ausnahmecodes

    Anhang A.1 Modbus A.1.3 Ausnahmecodes Übersicht Modbus-Ausnahmecodes Ausnahmecode Name Bedeutung Abhilfe Illegal Function Ungültige Funktion: Prüfen Sie, welche Funktionsco‐ des unterstützt werden. • Der Funktionscode in der Anforderung ist keine erlaubte Aktion für das Gerät. • Das Gerät ist in einem Zustand, in dem er keine Anforderung dieses Typs verarbei‐...
  • Seite 151: A.1.4 Messgrößen Ohne Zeitstempel Mit Den Funktionscodes 0X03 Und 0X04

    Anhang A.1 Modbus A.1.4 Messgrößen ohne Zeitstempel mit den Funktionscodes 0x03 und 0x04 Adressieren der Messgrößen ohne Zeitstempel Das Multifunktionsmessgerät PAC4220 stellt Messgrößen ohne und mit Zeitstempel zur Verfügung. Hinweis Fehler bei inkonsistentem Zugriff auf Messwerte Achten Sie bei Lesezugriffen/Schreibzugriffen darauf, dass der Start-Offset und die Anzahl der Register stimmen.
  • Seite 152 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister 3‑Phasen‑Durchschnitt Strom float ‑ Gesamtscheinleistung float ‑ Gesamtwirkleistung float ‑ Gesamtleistungsfaktor float ‑ ‑ Amplitudenunsymmetrie der Spannung float 0 … 100 Amplitudenunsymmetrie des Stroms float 0 … 100 Maximale Spannung L1-N float Maximale Spannung L2-N float Maximale Spannung L3-N float...
  • Seite 153 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister Minimaler Strom L1 float Minimaler Strom L2 float Minimaler Strom L3 float Minimale Scheinleistung L1 float Minimale Scheinleistung L2 float Minimale Scheinleistung L3 float Minimale Wirkleistung L1 float Minimale Wirkleistung L2 float Minimale Wirkleistung L3 float...
  • Seite 154 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister Grenzwertverletzungen unsigned long   Byte 3 Bit 0 = Grenz‐ wert 0 Byte 3 Bit 1 = Grenz‐ wert 1 Byte 3 Bit 2 = Grenz‐ wert 2 Byte 3 Bit 3 = Grenz‐ wert 3 Byte 3 Bit 4 = Grenz‐...
  • Seite 155 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister PMD Diagnose und Status unsigned long   Byte 0 = Systemsta‐ Byte 1 = Gerätesta‐ Byte 2 = Gerätediag‐ nose Byte 3 = Komponen‐ tendiagnose Digitalausgänge Status unsigned long Byte 3 Bit 0 Output Byte 3 Bit 1 Output Digitaleingänge Status...
  • Seite 156 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister Phasenverschiebungswinkel L3 float ° ‑ Phasenwinkel L1‑ L1 float ° ‑ Phasenwinkel L1‑ L2 float ° ‑ Phasenwinkel L1‑ L3 float ° ‑ THD Spannung L1 float 0 … 100 THD Spannung L2 float 0 … 100 THD Spannung L3 float 0 … 100 THD Strom L1...
  • Seite 157: Aufbau - Digitaleingänge Status Und Digitalausgänge Status Mit Den Funktionscodes 0X01 Und 0X02

    Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister GET_USER_COUNTER_3_WEIGH‐ unsigned long 0 … 999 999 999 TED_VALUE GET_USER_COUNTER_4_WEIGH‐ unsigned long 0 … 999 999 999 TED_VALUE GET_USER_COUNTER_5_WEIGH‐ unsigned long 0 … 999 999 999 TED_VALUE GET_USER_COUNTER_6_WEIGH‐ unsigned long 0 …...
  • Seite 158 Anhang A.1 Modbus Name Länge Status Byte Bit Maske Zugriff Digitaleingänge Status 32 Bit DI 0.0 0x00000001 Digitaleingänge Status 32 Bit DI 0.1 0x00000002 Tabelle A-4 Aufbau - Status der Digitaleingänge (Modbus Offset 233) und Digitalausgänge (Modbus Offset 231) für ein Erweiterungsmodul PAC 4DI/2DO an Steckplatz MOD 1 Name Länge Status...
  • Seite 159: A.1.6 Aufbau - Grenzwerte Mit Funktionscodes 0X01 Und 0X02

    Anhang A.1 Modbus A.1.6 Aufbau - Grenzwerte mit Funktionscodes 0x01 und 0x02 Aufbau der Grenzwerte Tabelle A-6 Modbus Offset 203, Register 2: Grenzwertverletzungen Byte Status Bit Maske Wertebereich Zugriff Grenzwert 0 0x00000001 0 = Grenzwert nicht verletzt Grenzwert 1 0x00000002 1 = Grenzwert 2 0x00000004 Grenzwert verletzt Grenzwert 3 0x00000008 Grenzwert 4 0x00000010...
  • Seite 160 Anhang A.1 Modbus Tabelle A-8 Modbus Offset 205, Register 2: Aufbau PMD Diagnose und Status Byte Gerätestatus Bit Maske Wertebereich Zugriff Kein Synchronimpuls Status 0x01000000 0 = nicht aktiv Geräte Konfigurationsmenü ist aktiv Status 0x02000000 1 = Spannung übersteuert Status 0x04000000 aktiv Strom übersteuert Status 0x08000000 Gerätezeit unbestimmt Status...
  • Seite 161: A.1.8 Messgrößen Für Den Lastgang Mit Den Funktionscodes 0X03 Und 0X04

    Anhang A.1 Modbus A.1.8 Messgrößen für den Lastgang mit den Funktionscodes 0x03 und 0x04 Adressieren der Messgrößen mit Zeitstempel Die aktuelle Periode ist die letzte abgeschlossene Periode. Die momentane Periode ist die laufende noch nicht abgeschlossene Periode. Tabelle A-9 Verfügbare Messgrößen mit Zeitstempel Offset Anzahl Re‐...
  • Seite 162 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister Energy Profile Flags unsigned long 0 = BAD_QUALI‐ TY_MARKER 4 = QMIXED 5 = QTOT 6 = Q1 7 = QN 12 = LOGENTRY 13 = LOG‐ BOOK_FULL 16 = QUALI‐ TY_SHORT_PERIOD 17 = QUALI‐...
  • Seite 163: A.1.9 Messgrößen Mit Zeitstempel Mit Den Funktionscodes 0X03 Und 0X04

    Anhang A.1 Modbus Tabelle A-10 Bedeutung der Abkürzungen in der Spalte "Zugriff" Abkürzung Bedeutung Read; Lesezugriff Write; Schreibzugriff Read Write; Lesezugriff und Schreibzugriff Siehe auch Zusatzinformationen zu den Lastgangdaten (Seite 39) A.1.9 Messgrößen mit Zeitstempel mit den Funktionscodes 0x03 und 0x04 Adressieren der Messgrößen mit Zeitstempel Hinweis Fehler bei inkonsistentem Zugriff auf Messwerte Achten Sie bei Lesezugriffen/Schreibzugriffen darauf, dass der Start-Offset und die Anzahl der...
  • Seite 164 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister 3049 Maximaler Strom L3 float + time‐   stamp* 3055 Maximale Scheinleistung L1 float + time‐   stamp* 3061 Maximale Scheinleistung L2 float + time‐   stamp* 3067 Maximale Scheinleistung L3 float + time‐...
  • Seite 165 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister 3223 Maximaler Phasenverschiebungswinkel float + time‐ ° 0 … 259 stamp* 3229 Maximaler Phasenverschiebungswinkel float + time‐ ° 0 … 259 stamp* 3235 Maximaler Phasenwinkel L1‑ L1 float + time‐ °...
  • Seite 166 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister 3367 Maximale Blindleistung (Q1) float + time‐   stamp* 3373 Maximaler Cos φ float + time‐     stamp* 3379 Max. Amplitudenunsymmetrie des float + time‐ 0 … 100 Stroms stamp* 3385 Max.
  • Seite 167 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister 6127 Minimale Blindleistung L1 (Q1) float + time‐   stamp* 6133 Minimale Blindleistung L2 (Q1) float + time‐   stamp* 6139 Minimale Blindleistung L3 (Q1) float + time‐   stamp* 6145 Minimaler Leistungsfaktor L1...
  • Seite 168 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister 6283 Minimaler THD Strom L3 float + time‐ 0 … 100 stamp* 6289 Minimaler Verzerrung Strom L1 float + time‐   stamp* 6295 Minimaler Verzerrung Strom L2 float + time‐  ...
  • Seite 169: A.1.10 Tarifbezogene Energiewerte Im Format Double Mit Den Funktionscodes 0X03, 0X04 Und 0X10

    Anhang A.1 Modbus Format used to identify a date / time with extra information Timestamp32 0:4 TSUnix32 uint32_t   5:6 millisends uint16_t   7: TimeOffset   indicates local time offset to UTC in 15 minute steps 8: TimeFlags Bit 0:2 Flag field containing extra information for a time stamp  ...
  • Seite 170 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister L1 Wirkenergie Bezug Tarif 2 double Überlauf 1.0e+12 L1 Wirkenergie Abgabe Tarif 1 double Überlauf 1.0e+12 L1 Wirkenergie Abgabe Tarif 2 double Überlauf 1.0e+12 L1 Blindenergie Bezug Tarif 1 double VARh Überlauf 1.0e+12 L1 Blindenergie Bezug Tarif 2 double VARh...
  • Seite 171 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister Copy Prozesszähler - Summe der Blind‐ double VRAh arbeit - Bezug Copy Prozesszähler - Summe der Schein‐ double arbeit 1001 Prozesszähler - Summe der Wirkarbeit - double Abgabe 1005 Prozesszähler - Summe der Blindarbeit - double VARh...
  • Seite 172: A.1.11 Tarifbezogene Energiewerte Im Format Float Mit Den Funktionscodes 0X03 Und 0X04

    Anhang A.1 Modbus A.1.11 Tarifbezogene Energiewerte im Format float mit den Funktionscodes 0x03 und 0x04 Adressieren der tarifbezogenen Energiewerte Tabelle A-15 Verfügbare tarifbezogene Messgrößen Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister 2801 Bezogene Wirkenergie Tarif 1 float Überlauf 1.0e+12 2803 Bezogene Wirkenergie Tarif 2 float Überlauf 1.0e+12 2805...
  • Seite 173: A.1.12 Ungeradzahlige Harmonische Ohne Zeitstempel Mit Funktionscodes 0X03 Und 0X04

    Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Wertebereich Zugriff gister 2871 L3 Blindenergie Bezug Tarif 2 float Überlauf 1.0e+12 2873 L3 Blindenergie Abgabe Tarif 1 float varh Überlauf 1.0e+12 2875 L3 Blindenergie Abgabe Tarif 2 float varh Überlauf 1.0e+12 2877 L3 Scheinenergie Tarif 1 float...
  • Seite 174 Anhang A.1 Modbus Formel Die Offsets von der 5. bis 63. ungeradzahligen Harmonischen können nach der folgenden Formel berechnet werden: n. - steht für die Nummer der Harmonischen. Beispiel 1 Berechnung Offset der "5. Oberschwingung Spannung L1-N": • 9001 + (2 + 1) x (5 − 1) = 9013 •...
  • Seite 175: A.1.13 Ungeradzahlige Harmonische Mit Zeitstempel Mit Funktionscodes 0X03 Und 0X04

    Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Zugriff gister FC0x03 FC0x04 11009 3. Oberschwingung Strom L2 float 11011 3. Oberschwingung Strom L3 float Siehe n. Oberschwingung Spannung L1 float Formel Siehe n. Oberschwingung Spannung L2 float Formel Siehe n. Oberschwingung Spannung L3 float Formel Offset...
  • Seite 176 Anhang A.1 Modbus Beispiel 1 Berechnung Offset "Max. 5. Oberschwingung Spannung L1-N mit Zeit": • 12999 + (6 + 3) x (5 − 3) = 13017 • Offset der "Max. 5. Oberschwingung Spannung L1-N mit Zeit" ist 13017. Beispiel 2 Berechnung Offset der "Max. 31. Oberschwingung Spannung L3-N mit Zeit": •...
  • Seite 177: Auslesen Der Harmonischen Aller Oberschwingungen Mit Funktionscodes 0X03 Und 0X04

    Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit Zugriff gister FC0x03 FC0x04 Siehe Max. n. Oberschwingung Strom L1 mit Zeit float + time‐ Formel stamp* Siehe Max. n. Oberschwingung Strom L1 mit Zeit float + time‐ Formel stamp* Offset Anzahl Re‐ Name Format Einheit...
  • Seite 178 Anhang A.1 Modbus Formel Die Offsets von der 2. bis 63. Harmonischen können nach der folgenden Formel berechnet werden: n. - steht für die Nummer der Harmonischen. Beispiel 1 Berechnung Offset der "3. Harmonischen Spannung L1-N" (FC0x3): • 36005 + 2 x (3 − 1) = 36009 • Offset der "3. Harmonischen Spannung L1-N" (FC0x3) ist 36009. Beispiel 2 Berechnung Offset der "7.
  • Seite 179 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Regis‐ Name Format Einheit Zugriff FC0x03 FC0x04 36389 1. Harmonische Strom L1-N float Siehe n. Harmonische Strom L1-N float Formel 36515 63. Harmonische Strom L1-N float 36517 1. Harmonische Strom L2-N float Siehe n. Harmonische Strom L2-N float Formel 36643 63. Harmonische Strom L2-N float 36645 1. Harmonische Strom L3-N float Siehe...
  • Seite 180 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Regis‐ Name Format Einheit Zugriff FC0x03 FC0x04 37713 1. max. Harmonische Spannung L3-N float+TS32 Siehe n. max. Harmonische Spannung L3-N float+TS32 Formel 37965 63. max. Harmonische Spannung L3-N float+TS32 Offset Anzahl Regis‐ Name Format Einheit Zugriff FC0x03 FC0x04 37969 1.
  • Seite 181: Auslesen Der Harmonischen Aller Oberschwingungen Mit Funktionscodes 0X03 Und 0X04

    Anhang A.1 Modbus A.1.15 Auslesen der Mittelwerte (Aggregation) mit den Funktionscodes 0x03 und 0x04 Die Werte werden in parametrierbaren Intervallen zeitsynchronisiert aktualisiert: • Messwerte Mittelwert 1 (File 1) Standardeinstellung: Periodendauer = 10 s • Messwerte Mittelwert 2 (File 2) Standardeinstellung: Periodendauer = 15 min Aktuelle Werte File1 Offset File Anzahl...
  • Seite 182 Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 30065 Blindleistung L1 (Q float 30067 Blindleistung L2 (Q float 30069 Blindleistung L3 (Q float 30071 Blindleistung L1 (Q float 30073 Blindleistung L2 (Q float 30075 Blindleistung L3 (Q float 30077 Cos φL1 float 30079 Cos φL2...
  • Seite 183 Anhang A.1 Modbus Maximale Werte File 1 Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 30201 Zeitstempel Aggregationsstufe n time‐ stamp32 30205 Max. Spannung PH‑N L1 float 30207 Max. Spannung PH‑N L2 float 30209 Max. Spannung PH‑N L3 float 30211 Max.
  • Seite 184 Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 30285 Max. Verzerrung Strom L2 float 30287 Max. Verzerrung Strom L3 float 30289 Max. Spannung Systemwinkel U ‑U float ° 30291 Max. Spannung Systemwinkel U ‑U float ° 30293 Max.
  • Seite 185 Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03   FC 0x04   30411 Min. Spannung PH‑PH L1‑L2 float 30413 Min. Spannung PH‑PH L2‑L3 float 30415 Min. Spannung PH‑PH L3‑L1 float 30417 Min. Strom L1 float 30419 Min. Strom L2 float 30421 Min.
  • Seite 186 Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03   FC 0x04   30499 Min. Phasenwinkel φ float ° 30501 Min. Frequenz float 30503 Min. durchschnittliche Spannung PH‑N float 30505 Min. durchschnittliche Spannung PH‑PH float 30507 Min. durchschnittlicher Strom float 30509 Min.
  • Seite 187 Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03   FC 0x04   31025 Scheinleistung L2 float 31027 Scheinleistung L3 float 31029 Wirkleistung L1 float 31031 Wirkleistung L2 float 31033 Wirkleistung L3 float 31041 Leistungsfaktor L1 float 31043 Leistungsfaktor L2 float 31045 Leistungsfaktor L3 float 31047 THD Spannung L1 float...
  • Seite 188 Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03   FC 0x04   31115 Kollektive Blindleistung (Q float 31117 Kollektive Blindleistung (Q float 31119 Kollektiver Leistungsfaktor float – 31121 Amplitude Unsymmetrie Spannung float 31123 Amplitude Unsymmetrie Strom float 31125 Unsymmetrie Spannung...
  • Seite 189 Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 31245 Max. Leistungsfaktor L3 float 31247 Max. THD Spannung L1 float 31249 Max. THD Spannung L2 float 31251 Max. THD Spannung L3 float 31253 Max. THD Strom L1 float 31255 Max. THD Strom L2 float 31257 Max.
  • Seite 190 Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 31329 Max. neutraler Strom float   31331 Max. In_Mod1 float 31333 Max. I5_Mod1 float 31335 Max. I6_Mod1 float 31337 Max. In_Mod2 float 31339 Max. I5_Mod2 float 31341 Max.
  • Seite 191 Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 31459 Min. THD Spannung L12 float 31461 Min. THD Spannung L23 float 31463 Min. THD Spannung L31 float 31465 Min. Blindleistung L1 (Q float 31467 Min. Blindleistung L2 (Q float 31469 Min.
  • Seite 192: Konfigurationseinstellungen Mit Den Funktionscodes 0X03, 0X04 Und 0X10

    Anhang A.1 Modbus Offset File Anzahl Name Format Einheit Zugriff Register FC 0x03 FC 0x04 31543 Min. Cos φ float 31545 Fag Aggregationsstufe n meteringflag % A.1.16 Konfigurationseinstellungen mit den Funktionscodes 0x03, 0x04 und 0x10 Adressieren der Konfigurationseinstellungen Auf alle unten aufgelisteten Konfigurationseinstellungen können Sie die Modbus Funktionscodes 0x03 und 0x04 für Lesezugriffe und 0x10 für Schreibzugriffe anwenden.
  • Seite 193 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Einheit Wertebereich Zugriff Register 50047 Dialogsprache unsigned long 0 = Deutsch 1 = Englisch 2 = Portugiesisch 3 = Türkisch 4 = Spanisch 5 = Italienisch 6 = Russisch 7 = Französisch 8 = Chinesisch 9 = Polnisch 50049 Phasenbezeichner IEC/UL...
  • Seite 194 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Einheit Wertebereich Zugriff Register 50075 Grenzwert 0 Typ ≥/< unsigned long – 0 … 1 0 = größer als 1 = kleiner als 50077 Grenzwert 1 ON/OFF unsigned long – 0 … 1 0 = Aus 1 = An 50079 Grenzwert 1 Hysterese...
  • Seite 195 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Einheit Wertebereich Zugriff Register 50119 Grenzwert 4 ON/OFF unsigned long – 0 … 1 0 = Aus 1 = An 50121 Grenzwert 4 Hysterese float 0.0 … 20.0 50123 Grenzwert 4 Verzögerung unsigned long 0 …...
  • Seite 196 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Einheit Wertebereich Zugriff Register 50169 Grenzwert 7 Index der Daten‐ unsigned long – 0 ... 247 liste (Siehe Grenzwert 0) 50171 Grenzwert 7 Quelle float – – 50173 Grenzwert 7 Typ ≥/< unsigned long –...
  • Seite 197 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Einheit Wertebereich Zugriff Register 50215 Grenzwert 10 Typ ≥/< unsigned long – 0 … 1 0 = größer als 1 = kleiner als 50217 Grenzwert 11 ON/OFF unsigned long – 0 … 1 0 = Aus 1 = An 50219 Grenzwert 11 Hysterese...
  • Seite 198 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Einheit Wertebereich Zugriff Register 50251 Universalzähler 2 Quelle unsigned long 0 … 15 0 = digital Input 1 = digital Output 2 = comb. Grenzwert 3 = Grenzwert 0 4 = Grenzwert 1 5 = Grenzwert 2 6 = Grenzwert 3 7 = Grenzwert 4 8 = Grenzwert 5...
  • Seite 199 Anhang A.1 Modbus PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 200 Anhang A.1 Modbus *Wertebereich (TimeZone) für Offset 50235 Format Name Va‐   Format Name Va‐   Format Name Va‐ Africa_Abidjan   Africa_Djibouti   Africa_Malabo Africa_Accra Africa_Douala Africa_Maputo Africa_Addis_Ababa Africa_El_Aaiun Africa_Maseru Africa_Algiers Africa_Freetown Africa_Mbabane Africa_Asmara Africa_Gaborone Africa_Mogadishu Africa_Bamako Africa_Harare Africa_Monrovia Africa_Bangui Africa_Johannesburg Africa_Nairobi Africa_Banjul Africa_Juba...
  • Seite 201 Anhang A.1 Modbus Format Name Va‐   Format Name Va‐   Format Name Va‐ America_Adak   America_El_Salvador   America_Nassau America_Anchorage America_Fort_Nelson America_New_York America_Anguilla America_Fortaleza America_Nipigon America_Antigua America_Glace_Bay America_Nome America_Araguaina America_Goose_Bay America_Noronha America_Argentina_Bue‐ America_Grand_Turk America_North_Dakota_Beu‐ nos_Aires America_Argentina_Catamar‐ America_Grenada America_North_Dakota_Cen‐ America_Argentina_Cordoba America_Guadeloupe America_North_Dako‐ ta_New_Salem America_Argentina_Jujuy America_Guatemala...
  • Seite 202 Anhang A.1 Modbus Format Name Va‐   Format Name Va‐   Format Name Va‐ America_Costa_Rica America_Martinique America_St_Vincent America_Creston America_Matamoros America_Swift_Current America_Cuiaba America_Mazatlan America_Tegucigalpa America_Curacao America_Menominee America_Thule America_Danmarkshavn America_Merida America_Thunder_Bay America_Dawson America_Metlakatla America_Tijuana America_Dawson_Creek America_Mexico_City America_Toronto America_Denver America_Miquelon America_Tortola America_Detroit America_Moncton America_Vancouver America_Dominica America_Monterrey America_Whitehorse...
  • Seite 203 Anhang A.1 Modbus Format Name Va‐   Format Name Va‐   Format Name Va‐ Asia_Aden   Asia_Hong_Kong   Asia_Pyongyang Asia_Almaty Asia_Hovd Asia_Qatar Asia_Amman Asia_Irkutsk Asia_Qostanay Asia_Anadyr Asia_Jakarta Asia_Qyzylorda Asia_Aqtau Asia_Jayapura Asia_Riyadh Asia_Aqtobe Asia_Jerusalem Asia_Sakhalin Asia_Ashgabat Asia_Kabul Asia_Samarkand Asia_Atyrau Asia_Kamchatka Asia_Seoul Asia_Baghdad Asia_Karachi Asia_Shanghai Asia_Bahrain...
  • Seite 204 Anhang A.1 Modbus Format Name Va‐   Format Name Va‐   Format Name Va‐ Europe_Amsterdam   Europe_Kaliningrad   Europe_San_Marino Europe_Andorra Europe_Kiev Europe_Sarajevo Europe_Astrakhan Europe_Kirov Europe_Saratov Europe_Athens Europe_Lisbon Europe_Simferopol Europe_Belgrade Europe_Ljubljana Europe_Skopje Europe_Berlin Europe_London Europe_Sofia Europe_Bratislava Europe_Luxembourg Europe_Stockholm Europe_Brussels Europe_Madrid Europe_Tallinn Europe_Bucharest Europe_Malta Europe_Tirane Europe_Budapest...
  • Seite 205 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51199 DI 0.0 – Aktion unsigned short 0 = keine Aktion 1 = Impuls Eingang 2 = Tarifumschalten 4 = Display Beleuchtung 5 = Start Stopp 6 = copy/rest 7 = reset 8 = reset 51200 DI 0.0 –...
  • Seite 206 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51211 DI 4.0 – Einheit unsigned short 0 = kWh_IMPORT 1 = kWh_EXPORT 2 = kvarh_IMPORT 3 = kvarh_EXPORT 4 = CUSTOMIZATION 51212 DI 4.0 – Impulse pro Einheit unsigned short 1 - 4000 51214 DI 4.1 –...
  • Seite 207 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51226 DI 4.3 – Einheit unsigned short 0 = kWh_IMPORT 1 = kWh_EXPORT 2 = kvarh_IMPORT 3 = kvarh_EXPORT 4 = CUSTOMIZATION 51227 DI 4.3 – Impulse pro Einheit unsigned short 1 - 4000 51229 DI 8.0 –...
  • Seite 208 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51241 DI 8.2 – Einheit unsigned short 0 = kWh_IMPORT 1 = kWh_EXPORT 2 = kvarh_IMPORT 3 = kvarh_EXPORT 4 = CUSTOMIZATION 51242 DI 8.2 – Impulse pro Einheit unsigned short 1 - 4000 51244 DI 8.3 –...
  • Seite 209 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51255 DI 0.0 - Benutzerzähler Index unsigned short 0 = keine Auswahl 1 = Benutzerzähler 1 2 = Benutzerzähler 2 3 = Benutzerzähler 3 4 = Benutzerzähler 4 5 = Benutzerzähler 5 6 = Benutzerzähler 6 7 = Benutzerzähler 7 8 = Benutzerzähler 8...
  • Seite 210 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51266 DI 4.0 - Start/Stopp Ziel unsigned short Prozesszähler mit Prozessstun‐ denzähler 51267 DI 4.0 - Copy/Reset Ziel unsigned short Prozesszähler mit Prozessstun‐ denzähler 51268 DI 4.0 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐...
  • Seite 211 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51275 DI 4.1 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
  • Seite 212 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51282 DI 4.2 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
  • Seite 213 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51289 DI 4.3 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
  • Seite 214 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51296 DI 8.0 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
  • Seite 215 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51303 DI 8.1 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
  • Seite 216 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51310 DI 8.2 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
  • Seite 217 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51317 DI 8.3 - Reset Ziel unsigned short 0 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler 4 = alle Prozesszähler + Prozess‐ stundenzähler + Benutzerzähler 5 = alle Benutzerzähler 6 = Benutzerzähler 1 7 = Benutzerzähler 2 8 = Benutzerzähler 3 9 = Benutzerzähler 4...
  • Seite 218 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51713 DO 0.0 – Grenzwert Index unsigned short 0 … 12 0 = komb. Grenzwert 1 = Grenzwert 0 2 = Grenzwert 1 3 = Grenzwert 2 4 = Grenzwert 3 5 = Grenzwert 4 6 = Grenzwert 5 7 = Grenzwert 6...
  • Seite 219 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51722 DO 0.1 – Grenzwert Index unsigned short 0 … 12 0 = komb. Grenzwert 1 = Grenzwert 0 2 = Grenzwert 1 3 = Grenzwert 2 4 = Grenzwert 3 5 = Grenzwert 4 6 = Grenzwert 5 7 = Grenzwert 6...
  • Seite 220 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51731 DO 4.0 – Grenzwert Index unsigned short 0 … 12 0 = komb. Grenzwert 1 = Grenzwert 0 2 = Grenzwert 1 3 = Grenzwert 2 4 = Grenzwert 3 5 = Grenzwert 4 6 = Grenzwert 5 7 = Grenzwert 6...
  • Seite 221 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51740 DO 4.1 – Grenzwert Index unsigned short 0 … 12 0 = komb. Grenzwert 1 = Grenzwert 0 2 = Grenzwert 1 3 = Grenzwert 2 4 = Grenzwert 3 5 = Grenzwert 4 6 = Grenzwert 5 7 = Grenzwert 6...
  • Seite 222 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51749 DO 8.0 – Grenzwert Index unsigned short 0 … 12 0 = komb. Grenzwert 1 = Grenzwert 0 2 = Grenzwert 1 3 = Grenzwert 2 4 = Grenzwert 3 5 = Grenzwert 4 6 = Grenzwert 5 7 = Grenzwert 6...
  • Seite 223 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 51758 DO 8.1 – Grenzwert Index unsigned short 0 … 12 0 = komb. Grenzwert 1 = Grenzwert 0 2 = Grenzwert 1 3 = Grenzwert 2 4 = Grenzwert 3 5 = Grenzwert 4 6 = Grenzwert 5 7 = Grenzwert 6...
  • Seite 224: A.1.17 Wertebereiche Für Offest 50071

    Anhang A.1 Modbus A.1.17 Wertebereiche für Offest 50071 V_L1   HARM_19_V_L1 V_L2 HARM_19_V_L2 V_L3 HARM_19_V_L3 V_L12 HARM_21_V_L1 V_L23 HARM_21_V_L2 V_L31 HARM_21_V_L3 I_L1 HARM_23_V_L1 I_L2 HARM_23_V_L2 I_L3 HARM_23_V_L3 VA_L1 HARM_25_V_L1 VA_L2 HARM_25_V_L2 VA_L3 HARM_25_V_L3 P_L1 HARM_27_V_L1 P_L2 HARM_27_V_L2 P_L3 HARM_27_V_L3 VARQN_L1 HARM_29_V_L1 VARQN_L2 HARM_29_V_L2 VARQN_L3...
  • Seite 225 Anhang A.1 Modbus VARQN_RA_L1   HARM_9_V_L12 VARQN_RA_L2 HARM_9_V_L23 VARQN_RA_L3 HARM_9_V_L31 VARQTOT_RA_L1 HARM_11_V_L12 VARQTOT_RA_L2 HARM_11_V_L23 VARQTOT_RA_L3 HARM_11_V_L31 VARQ1_RA_L1 HARM_13_V_L12 VARQ1_RA_L2 HARM_13_V_L23 VARQ1_RA_L3 HARM_13_V_L23 PF_RA_L1 HARM_13_V_L31 PF_RA_L2 HARM_15_V_L12 PF_RA_L3 HARM_15_V_L23 PF_L1 HARM_15_V_L31 PF_L2 HARM_17_V_L12 PF_L3 HARM_17_V_L23 THDV_L1 HARM_17_V_L31 THDV_L2 HARM_19_V_L12 THDV_L3 HARM_19_V_L23 THDI_L1 HARM_19_V_L31 THDI_L2 HARM_21_V_L12...
  • Seite 226 Anhang A.1 Modbus V_LN_AVG HARM_5_I_L1 V_LL_AVG HARM_5_I_L2 I_AVG HARM_5_I_L3 VA_SUM HARM_7_I_L1 P_SUM HARM_7_I_L2 VARQN_SUM HARM_7_I_L3 VARQ1_SUM HARM_9_I_L1 VARQTOT_SUM HARM_9_I_L2 VA_SUM_RA HARM_9_I_L3 P_SUM_RA HARM_11_I_L1 PF_SUM_RA HARM_11_I_L2 VARQN_SUM_RA HARM_11_I_L3 VARQ1_SUM_RA HARM_13_I_L1 VARQTOT_SUM_RA HARM_13_I_L2 PF_SUM HARM_13_I_L3 V_BAL HARM_15_I_L1 I_BAL HARM_15_I_L2 V_PHASE_BAL HARM_15_I_L3 I_PHASE_BAL HARM_17_I_L1 HARM_17_I_L2 I_N_RA HARM_17_I_L3...
  • Seite 227: A.1.18 Led - Fernsteuerung

    Anhang A.1 Modbus HARM_15_V_L3 I_5_SLOT_1 HARM_17_V_L1 I_6_SLOT_1 HARM_17_V_L2 I_N_SLOT_2 HARM_17_V_L3 I_5_SLOT_2     I_6_SLOT_2 A.1.18 LED - Fernsteuerung Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 53249 LED - Fernsteuerung unsigned long if(byte[3] < 128) byte[0] (LSB): Blue byte[1]: Green byte[2]: Red byte[3] (MSB): ColorMode else byte[0] (LSB): ColorName byte[1]: ColorMode...
  • Seite 228 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Format Wertebereich Zugriff Register 53253 LED - Grenzwert Index unsigned short 0 comb. limit 1 limit 0 2 limit 1 3 limit 2 4 limit 3 5 limit 4 6 limit 5 53254 LED - RGB Gruppenzuordnung unsigned short 0 ...
  • Seite 229: A.1.19 I&M-Einstellungen

    Anhang A.1 Modbus Beispiel - LED Blinkmodus und Farbe Mit nachfolgendem Befehl wird die Farbe und der Blinkmodus der LED konfiguriert. Blinkmodus (Byte 3): 00 - OFF LED ist dauerhaft aus. 01 - ON LED ist dauerhaft an. 02 - BLINK_SLOW LED blinkt langsam und verändert dabei die Helligkeit.
  • Seite 230: A.1.20 Kommandos Mit Dem Funktionscode 0X06 Und 0X10

    Anhang A.1 Modbus A.1.20 Kommandos mit dem Funktionscode 0x06 und 0x10 Adressieren der Kommandos Offset Anzahl Re‐ Name Format Wertebereich Zugriff gister 60000 Reset des Geräts auf die Werkseinstellung unsigned 4711 short 60001 Reset des Geräts (ohne Änderung der unsigned 4711 Modbus-Adresse) short 60002...
  • Seite 231 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Re‐ Name Format Wertebereich Zugriff gister 65322 Prozesszähler Start/Stopp 0 = Stopp   1 = Start 65323 Prozesszähler Copy/Reset 65324 Prozesszähler Reset 65325 Blinkmodus einschalten 0 = Aus 1 = An Der Modbus Server muss diese Diagnosebits quittieren Offset Anzahl Name...
  • Seite 232 Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Wertebereich Zugriff Register 63005 Gateway 0 … FFFFFFFFh 63007 BL-SW revision char, uchar, uchar, uchar 63017 Module Slot 1 - Modbus Protocol 0 = MODBUS_RTU 3 = MODBUS_GATEWAY 63019 Module Slot 1 - Modbus Adresse 1 … 247 63021 Module Slot 1 - Baudrate 0 = 4800 Baud 1 = 9600 Baud...
  • Seite 233: Modbus Standard Geräteidentifikation Mit Dem Funktionscode 0X2B

    Anhang A.1 Modbus Offset Anzahl Name Wertebereich Zugriff Register 63091 IP-Adresse   63093 Subnetz   63095 Gateway   63097 Gateway Slot 1 0: deaktiviert 1-0xffff: port 63099 Gateway Slot 2 0: deaktiviert 1-0xffff: port 63101 Discovery Service 0 = Inactive 1 = Active A.1.21 Modbus Standard Geräteidentifikation mit dem Funktionscode 0x2B Adressieren der Modbus Standard Geräteidentifikation...
  • Seite 234 Anhang A.1 Modbus Definition "Data Log Identifier" Beschreibung Nummer Lastprofil 0x00 Tagesprofil Speicher 0x04 Monatsprofil Speicher 0x05 Jahresprofil Speicher 0x06 Ereignis Speicher 0x01 Definition "Data Identifier" Der “data identifier” bestimmt welche Zusammenstellung von Messwerten (oder auch Ereignissen) in den Datensätzen des Antworttelegramms geliefert werden: •...
  • Seite 235 Anhang A.1 Modbus Beschreibung Nummer Anwendbar auf "Data Log Identifier" Messkanal 2 (kumulierte Werte) mit Extrema 0x22 0x00 Messkanal 3 (kumulierte Werte) mit Extrema 0x23 0x00 Messkanal 4 (kumulierte Werte) mit Extrema 0x24 0x00 Messkanal 5 (kumulierte Werte) mit Extrema 0x25 0x00 Messkanäle 1 bis 5 (kumulierte Werte) mit Extrema und 0x26...
  • Seite 236 Anhang A.1 Modbus Beschreibung Nummer Anwendbar auf "Data Log Identifier" 2 Zählerstände (Bezug T1, Abgabe T1) 0x71 0x00, 0x04, 0x05, 0x06 2 Zählerstände (Bezug T2, Abgabe T2) 0x72 0x00, 0x04, 0x05, 0x06 Definition "Advanced Data Identifier" Der “advanced data identifier” hat eine Länge von 5 Bytes. Er besteht aus einer Objekt ID (4 Bytes Format "unsigned long"...
  • Seite 237 Anhang A.1 Modbus Beschreibung der “information flag bytes“: FLAG_TARIFF_T1 0x00xxxxxx FLAG_TARIFF_T2 0x01xxxxxx FLAG_TARIFF_UNKNOWN 0xFFxxxxxx FLAG_QUALITY_UNSECURE 0x00800000 FLAG_QUALITY_AUXPOWER_FAIL 0x00400000 FLAG_QUALITY_PERIOD_TO_SHORT 0x00010000 FLAG_QUALITY_TIME_UNSECURE 0x00200000 FLAG_MULTIPLE_TIMECHANGE 0x00040000 FLAG_CURRENT_TRANSFORMER 0x00080000 FLAG_Q1 0x00000040 FLAG_BAD_QUALITY_MARKER 0x00000001 Beschreibung von "Log Entry Data" (Energy Profil) "Log Entry Data" als Binary Frame Beispiel Anforderungs-Telegramm (Lastprofil) 1 Byte 1 Byte...
  • Seite 238: Beispiel Antwort-Telegramm

    Anhang A.1 Modbus Beispiel Antwort-Telegramm Bytes in hex Beschreibung Länge Modbus user defined function code payload length in bytes (starting with the following byte to the end, excluding CRC) Data log identifier -> load profile memory Data identifier -> all channels  (average and cumulated) with extrema 0x00012345 Set the read pointer to OID 0x00005723 of the load profile memory Number of records inserted in this telegram (may be smaller than requested)
  • Seite 239: Beispiel Anforderungs-Telegramm

    Anhang A.1 Modbus Bytes in hex Beschreibung Länge Length of  second record  in bytes (including this byte) …….. 0x59 data bytes of record with OID (0x00012346) timestamp act.period Time offset in seconds OID act. period (unique period entry identification index) average active power import act. period average active power export act.
  • Seite 240: A.1.23 Lesen Des Ereignisspeichers

    Anhang A.1 Modbus Bytes in hex Beschreibung Länge   0x2D data bytes of 1st record with OID 0x00002CE2   5E 84 CF 98 Timestamp act.period 00 00 0E 10 Time offset in seconds 00 00 2C E2 OID act. Period (unique period entry identification index) 41 90 D1 A4 Active energy Import act.
  • Seite 241 Anhang A.1 Modbus Event ID Event Event Version Secondary Value For‐ Description CurrentInputOverload Overload A current overload has been detected ViolatingLimit LimitViolation A limit has been viola‐ StopViolatingLimit LimitViolation A limit is no longer vio‐ lated CombinedLimitLogic ActiveInactive The combined limit lo‐ gic state has toggled TariffSwitch OldNewTariff...
  • Seite 242 Anhang A.1 Modbus Event ID Event Event Version Secondary Value For‐ Description IL3inverted OldNewActive IL3 has been inverted MeasuringThreshold‐ OldNewFloat The measuring thres‐ Change hold has been changed Overload Length (Bytes) Name Format Type Threshold Double double Direction ComingGoing unsigned Enumeration ComingGoing Value Name Coming...
  • Seite 243: Activeinactive

    Anhang A.1 Modbus ActiveInactive Length (Bytes) Name Format Type   ActiveInactive unsigned Enumeration ActiveInactive Value Name Inactive Active PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 244 Anhang A.1 Modbus PAC4220 Gerätehandbuch, 04/2025 (ab Firmware 3.4.0), L1V30827278A_RS-AC_005...
  • Seite 246 Weitere Informationen SI EP online...

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Sentron pac4220

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