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MP-500
Neobotix GmbH
05.05.2025
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Inhaltszusammenfassung für neobotix MP-500

  • Seite 1 MP-500 Neobotix GmbH 05.05.2025...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Test der Abfahrt von einer Arbeitsstation ......3 MP-500 Hinweise zum Betrieb ......... .
  • Seite 3 3.1.5 Sicherheitshinweise ........Bedienelemente .
  • Seite 4 Steckverbinder ..........4.8.1 TE Connectivity - HE14 .
  • Seite 5: Einleitung

    KAPITEL Einleitung 1.1 Zu dieser Dokumentation 1.1.1 Symbole und Konventionen In dieser Dokumentation werden die folgenden Symbole und Hervorhebungen verwendet: Gefahr: Weist auf eine Gefahrenstelle oder unmittelbar gefährliche Situation hin, die zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen kann. Warnung: Weist auf eine Gefahrenstelle oder potentiell gefährliche Situation hin, die zu schweren Verletzungen oder Schäden führen kann.
  • Seite 6: Weiterführende Informationen

    Erstellung. Fehler und Irrtümer sind jedoch nicht auszuschließen. Bitte informieren Sie Neobotix, sollten Sie solche im Dokument bemerken. Die Neobotix GmbH ist nicht haftbar für technische oder schriftliche Fehler in diesem Dokument und behält sich das Recht vor, Änderungen seines Inhalts vorzunehmen, ohne diese vorher anzukündigen. Neobotix übernimmt kei- nerlei Garantie für die in diesem Dokument beschriebenen Produkteigenschaften.
  • Seite 7: Erste Schritte

    In der Transportkiste finden Sie neben dem mobilen Roboter auch noch ein kabelgebundenes Ladegerät, verschiedene Kleinteile und einiges an Dokumentation. Für die erste Inbetriebnahme Ihres Roboters benötigen Sie den Hauptschlüs- sel, das kabellose Gamepad und den WLAN Access Point. https://www.neobotix-roboter.de/login/...
  • Seite 8 KAPITEL 2. ERSTE SCHRITTE 2.1. ZUBEHÖR UND VORBEREITUNG Packen Sie den Access Point aus und schließen Sie ihn über das mitgelieferte Kabel an das Netzteil oder an einen USB-Anschluss Ihres Computers an. Optional kann der Access Point auch per Ethernet-Kabel an das lokale Heim- oder Firmennetzwerk angeschlossen werden, wenn während des Einrichtens Internetzugang benötigt wird.
  • Seite 9: Einschalten Und Joystickfahrt

    KAPITEL 2. ERSTE SCHRITTE 2.2. EINSCHALTEN UND JOYSTICKFAHRT Die Batterien des Gamepads wurden für den Transport entweder isoliert oder herausgenommen, um eine vorzeitige Entladung zu verhindern. Öffnen Sie das Batteriefach in der Unterseite des Gamepads und setzen Sie die beiliegenden Batterien dort ein oder entfernen Sie ggf.
  • Seite 10: Rox Und Emrox Roboter

    KAPITEL 2. ERSTE SCHRITTE 2.2. EINSCHALTEN UND JOYSTICKFAHRT Drehen Sie zum Einschalten des Roboters den Schlüsselschalter kurz im Uhrzeigersinn. Wenn der Roboter über den optionalen Funk-Not-Halt verfügt, dann muss dieser noch separat aktiviert werden, wie unter Funk-Not-Halt (Seite 37) beschrieben. 2.2.1 ROX und EMROX Roboter Nach einigen Sekunden hören Sie den Lüfter des Bordrechners anlaufen und etwas später leuchten die LED-Bänder rund um die Plattform auf.
  • Seite 11: Verbindung Zur Gui Aufbauen

    KAPITEL 2. ERSTE SCHRITTE 2.3. VERBINDUNG ZUR GUI AUFBAUEN Drücken Sie die blaue Taste X, um den Roboter in den manuellen Joystickmodus zu schalten. Über die beiden Ana- logsticks können Sie den Roboter dann verfahren. Die rechte oberere Schultertaste RB dient als Totmannschalter und muss durchgehend betätigt werden, um den Roboter zu bewegen.
  • Seite 12: Platformpilot-Gui

    Je nach Einsatzort und der zu verwendenden Netzwerkinfrastruktur sind eventuell verschiedene Einstellungen direkt im Betriebssystem des Bordrechners notwendig. Alle Neobotix Roboter bieten die Möglichkeit, direkt per Monitor und Tastatur / Maus auf den Bordrechner zuzugreifen. Schneller und komfortabler geht es aber oft per VNC Fernzugriff.
  • Seite 13: Systemzeit Und Hardware-Uhr

    KAPITEL 2. ERSTE SCHRITTE 2.6. TESTEN DER SICHEREN POSITIONSERKENNUNG 2.5.2 Systemzeit und Hardware-Uhr Standardmäßig ist die Hardware-Uhr auf UTC und die Zeitzone auf Berlin eingestellt. Wenn Sie die Plattform in einer anderen Zeitzone betreiben, ist es notwendig, diese Einstellungen anzupassen. Außerdem sollte die Systemzeit nach Möglichkeit immer korrekt eingestellt sein, da sonst einige Funktionen nicht richtig funktionieren (wenn Sie sich von einem anderen PC aus mit der Plattform verbinden).
  • Seite 14: Vorbereitungen

    KAPITEL 2. ERSTE SCHRITTE 2.6. TESTEN DER SICHEREN POSITIONSERKENNUNG an denen sie auch tatsächlich erforderlich und entsprechend abgesichert sind. Eine fehlerhafte Freigabe auf freier Strecke oder an einer zufälligen Position kann ausgeschlossen werden. Das Einrichten dieser Funktion für die spätere Anwendung erfordert entsprechende Anpassungen der Konfiguration und Ablaufsteuerung und kann oft erst bei der eigentlichen Inbetriebnahme des Gesamtsystems erfolgen.
  • Seite 15 KAPITEL 2. ERSTE SCHRITTE 2.6. TESTEN DER SICHEREN POSITIONSERKENNUNG • Position 1 wird für die sichere Stationsanfahrt verwendet. Der Abstand zwischen der Vorderseite des Roboters und dem Karton (Maß d1) sollte der Länge des Kartons entsprechen. • Position 2 simuliert die Arbeit an Arbeitsstationen, sowohl durch einen Cobot-Arm (Sicherheitsmodus HAND- LING) als auch über andere Aufbauten wie zum Beispiel Rollenförderer (Sicherheitsmodus WORKING).
  • Seite 16: Test Der Sicheren Stationsanfahrt

    Die Sicherheitssteuerung versucht dann, die Kontur zu erkennen und aktiviert im Erfolgsfall das Zusatz- gerät. Wenn das Zusatzgerät nicht bereits von Neobotix montiert wurde, wird die korrekte Funktion dann über ein kleines Dummy-Relais auf der Plattform symbolisiert, das später ersetzt werden muss. Um in den normalen Betrieb zurückzukehren, schalten Sie zum Sicherheitsmodus NONE.
  • Seite 17: Test Der Abfahrt Von Einer Arbeitsstation

    KAPITEL 2. ERSTE SCHRITTE 2.6. TESTEN DER SICHEREN POSITIONSERKENNUNG 2.6.5 Test der Abfahrt von einer Arbeitsstation Wenn der Roboter dicht an einer Arbeitsstation steht, kann es bei normalen Fahrtversuchen dazu kommen, dass die Arbeitsstation sofort als zu nahes Hindernis erkannt wird, eine Schutzfeldverletzung auslöst und deshalb keine Bewe- gung möglich ist.
  • Seite 18: Mp-500

    KAPITEL MP-500 _ Als PDF herunterladen Der mobile Roboter MP-500 (und alle darauf aufbauenden Varianten und Modelle) ist ein autonomes Roboterfahrzeug für eine Vielzahl von Einsatzzwecken. Sein Differentialantrieb mit den griffigen Reifen garantiert eine hohe Wendigkeit auf unterschiedlichen Untergründen und saubere, effiziente Fahrten über längste Strecken. Die Messdaten des 2D-Laserscanners können zur Lokalisierung, Navigation und Kollisionsvermeidung genutzt werden.
  • Seite 19: Hinweise Zum Betrieb

    KAPITEL 3. MP-500 3.1. HINWEISE ZUM BETRIEB 3.1 Hinweise zum Betrieb 3.1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung Der mobile Roboter wurde für den Dauerbetrieb in Werks- und Versuchshallen konzipiert. Er kann dort zum Transport von Material, Bauteilen und Geräten eingesetzt werden. Darüber hinaus ist er auch als mobiler Träger von Sensoren, Roboterarmen und anderen Spezialkomponenten geeignet.
  • Seite 20: Sachkundiges Personal

    Sicherheitshinweise (Seite 53). 3.2 Bedienelemente Die folgende Abbildung zeigt das Heck des MP-500 und die wichtigsten Bedienelemente. 3.2.1 Not-Halt-Tasten Durch Drücken von einer der beiden Tasten wird der Roboter sofort sicher stillgesetzt. Dazu werden die Antriebe von der Stromversorgung getrennt und die Sicherheitsbremsen aktiviert. Zum Rücksetzen des Sicherheitssystems müs- sen alle betätigten Not-Halt-Tasten durch Drehen im Uhrzeigersinn entriegelt und der Schlüsselschalter für ca.
  • Seite 21: Ladebuchse

    KAPITEL 3. MP-500 3.2. BEDIENELEMENTE Abb. 1: Bedienelemente des MP-500 Not-Halt-Tasten Schlüsselschalter Bremsen-Lösen-Taste Tastenfeld Ladebuchse LC-Display Joystick-Empfänger USB-Buchse Ethernet-Buchse HDMI-Buchse 3.2.4 Ladebuchse Hier kann das Batterieladegerät angeschlossen werden. Nähere Informationen finden Sie unter (Seite 34). Ladevorgang 3.2.5 LC-Display Hier werden die wichtigsten Informationen zum aktuellen Zustand des Roboters dargestellt.
  • Seite 22: Mechanische Eigenschaften

    KAPITEL 3. MP-500 3.3. MECHANISCHE EIGENSCHAFTEN 3.3 Mechanische Eigenschaften 3.3.1 Abmessungen Abb. 2: Abmessungen des MP-500 Beschreibung Symbol Wert (mm) Durchmesser der Antriebsräder Breite der Antriebsräder Bodenfreiheit Plattformhöhe Höhe des Scannergehäuses Länge der Plattform (über alles) Abstand zur vordersten Kante Abstand zur hintersten Kante Abstand zur Vorderkante der Ladefläche...
  • Seite 23: Sensorpositionen

    KAPITEL 3. MP-500 3.3. MECHANISCHE EIGENSCHAFTEN 3.3.3 Sensorpositionen Alle Abstände sind in Millimetern angegeben, gemessen relativ zum Koordinatensystem der Plattform. Alle Winkel sind in Grad, gemessen mathematisch positiv gegen die Fahrtrichtung. Abb. 3: Koordinatensystem des MP-500 Abb. 4: Scannerposition Sensor Symbol X-pos.
  • Seite 24: Erfassungsbereiche Der Sensoren

    3.4 Transport 3.4.1 Verpackung Der mobile Roboter MP-500 ist in einer robusten Holzkiste verpackt, die für zukünftige Transporte wiederverwendet werden kann. Wenn die ursprüngliche Kiste nicht mehr verwendet werden kann, empfiehlt es sich, eine neue Kiste mit ähnlichem Design zu bauen.
  • Seite 25: Auspacken Des Roboters

    Diese Bauteile sind nicht für derartige Belastungen ausgelegt und könnten beschädigt werden. 3.4.3 Kurzstrecken Für kurze Strecken kann der MP-500 auch ohne Kiste im Koffer- oder Laderaum eines PKW transportiert werden. Achten Sie jedoch immer auf eine ausreichende Sicherung und fahren oder schieben Sie den Roboter nur vorsichtig durch Außenbereiche.
  • Seite 26: Wartung

    Wartung (Seite 58). Die Mechanik des Roboters ist nahezu wartungsfrei und, mit Ausnahme von Forschungszwecken und gelegentlichem Batteriewechsel, nicht dazu gedacht, geöffnet zu werden. Bitte wenden Sie sich an Neobotix, bevor Sie den Roboter zerlegen! 3.5.1 Software Da der Roboter über WLAN und die graphische Benutzeroberfläche gesteuert werden kann, ist ein direkter Zugriff auf die Computerhardware nur selten nötig.
  • Seite 27: Batterien

    13. Bringen Sie die umlaufende Dichtlippe wieder in Position und richten Sie die Deckplatte passend aus. 14. Schrauben Sie die Deckplatte wieder fest und befestigen Sie alle zuvor entfernten Module. Sollten Probleme irgendeiner Art auftreten, wenden Sie sich bitte direkt an Neobotix. 3.5.5 Sicherungen...
  • Seite 28: Rechtliche Anmerkungen

    Rechtliche Anmerkungen (Seite 2). 3.7.1 EG-Konformitätserklärung Hiermit bestätigt Neobotix, dass das beschriebene Produkt die relevanten EU-Richtlinien erfüllt. Für nähere Angaben wenden Sie sich bitte an Neobotix. 3.7.2 Informationen zu RoHS Mobile Roboter sind als bewegliche Maschinen explizit vom Geltungsbereich der RoHS-Richtlinie 2011/65/EU aus- geschlossen.
  • Seite 29: Allgemeines Zur Hardware

    KAPITEL Allgemeines zur Hardware 4.1 Schlüsselschalter Alle Roboter von Neobotix sind mit einem Schlüsselschalter ausgestattet, mit dem der Roboter an- und ausgeschaltet und der Not-Halt zurückgesetzt werden kann. Der Schalter ist nur bedienbar, solange der Schlüssel eingesteckt ist. 4.1.1 Anschalten Um den Roboter anzuschalten, drehen Sie den Schlüssel im Uhrzeigersinn (Richtung Position II) und lassen Sie ihn...
  • Seite 30: Abschalten

    Bemerkung: Bei diesem Vorgehen wird dem Roboter die Stromzufuhr abgestellt. Dadurch kann die Hard- und Soft- ware des Rechners beschädigt werden. 4.2 Das LC-Display Einige Neobotix-Roboter sind mit einem LC-Display ausgestattet, das aktuelle Statusinformationen anzeigt. 4.2.1 Hauptansicht 4.2.1.1 Informationsmeldungen In der ersten Zeile des LCDs kann die Robotersteuerung bei Bedarf Text anzeigen. Sendet die Steuerung keine Infor- mationsmeldungen, so wird „NEOBOTIX GmbH“...
  • Seite 31: Ladezustand

    EMSTOP BUTTON FAIL Eine der Not-Halt-Tasten schaltet nicht mehr zuverlässig. Bitte wenden Sie sich an Neo- botix. CHARGE RELAY FAIL Das Laderelais ist verklebt. Bitte wenden Sie sich an Neobotix. Es ist möglich, dass die Ladekontakte am Gehäuse unter Spannung stehen! CHECKSUM ERROR Es gab einen Fehler bei der Datenübertragung zwischen RelayBoard und Robotersteuerung.
  • Seite 32: Seriennummer

    4.3. LED-BELEUCHTUNG 4.2.2.1 Versionsangabe Die erste Zeile der Info-Ansicht zeigt die Hardwareversion (HV) und die Softwareversion (SV) des RelayBoards. Für Updates der Softwareversion wenden Sie sich an Neobotix. 4.2.2.2 Seriennummer In der zweiten Zeile wird die Seriennummer (SN) des RelayBoards angezeigt.
  • Seite 33: Batterien

    Unkritischer Not-Halt, Not-Halt-Tasten und Funk-Not-Halt-System prüfen und entriegeln und anschließend Fehler über Schlüsselschalter quittieren. Blinken, Unkritischer Fehler, z. B. Bremsen-Löse-Taste betätigt. langsam Blinken, Kritischer Fehler, bitte kontaktieren Sie Neobotix. schnell Gelb Leuchten Scannerstopp, Hindernis aus Schutzfeld entfernen oder Schutzfeld umschalten, Roboter fährt arbeitet automatisch weiter. Gelb Blinken, Plattform verfährt.
  • Seite 34 Anzeige möglicher Probleme verwendet. Warnung: Wenn Sie etwas Ungewöhnliches an den LiFePO4-Akkus bemerken, schalten Sie den Roboter sofort aus, beenden Sie den Ladevorgang und kontaktieren Sie Neobotix! Tipp: Das integrierte Batteriemanagementsystem der LiFePO4-Akkus überwacht Spannung und Strom und berechnet daraus den Ladezustand der Akkumodule.
  • Seite 35 Akkus auf Lithiumbasis dürfen nur mit geringer Restladung und in einem sicheren Zustand transportiert werden. Die von Neobotix eingesetzten Akkus können dazu in einen speziellen Power-Down-Modus versetzt werden, in dem das Batteriemanagementsystem nur noch minimal Energie verbraucht und der Akku nicht mehr ohne weiteres aktiviert werden kann.
  • Seite 36 KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.4. BATTERIEN 3. Stecken Sie den grünen Hochstromstecker 1 an den Hauptanschluss des Akkus und ziehen Sie ihn nach ca. einer Sekunde wieder ab. Ziehen Sie dazu nicht an den Kabeln sondern greifen Sie den Stecker an den Seiten des grünen Gehäuses.
  • Seite 37 KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.4. BATTERIEN 5. Entriegeln Sie den Blindstecker durch Druck auf die Raste und ziehen Sie ihn vorsichtig vom Akku ab. Ziehen Sie dabei nicht an den Kabeln sondern greifen Sie den Stecker an den Seiten des schwarzen Gehäuses. 6.
  • Seite 38: Ladevorgang

    KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.4. BATTERIEN Warnung: Achten Sie beim Einbau der Akkus darauf, keine Akkus aus mehreren Robotern zu mischen. Die Kombination von Akkupack von unterschiedlichem Alter und besonders mit unterschiedlichem Ladestand kann zu Schäden an den Akkus und der Elektrik der Roboter führen. Bemerkung: Achten Sie auch darauf, dass die Akkupacks an der richtigen Position im Roboter eingebaut werden.
  • Seite 39: Bei Integriertem Ladegerät

    Achtung: • Laut EU-Gesetz dürfen Batterien und Akkus ausschließlich bei den gesetzlich zugelassenen Annahmestellen abgegeben werden. Bitte wenden Sie sich an Neobotix, wenn Sie Fragen zum Recycling oder zur Entsorgung Ihrer Altbatterien haben. • Sie können alte oder verbrauchte Batterien aus Produkten von Neobotix auch gerne zurück an Neobotix schicken.
  • Seite 40: Laserscanner

    KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.5. LASERSCANNER 4.5 Laserscanner 4.5.1 Funktionsweise Die in mobilen Robotern verbauten Sicherheitslaserscanner senden einen unsichtbaren Infrarotlaserstrahl, der von Hindernissen reflektiert wird und wieder auf den Sensorkopf trifft. Aus der Laufzeit des Strahls kann die Entfernung zwischen Sensor und Hindernis exakt bestimmt werden.
  • Seite 41: Sicherheitshinweise

    KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.6. FUNK-NOT-HALT 4.5.2 Sicherheitshinweise Die Laserscanner sind Geräte der Laserklasse 1 bzw. 1M und sind bei normaler Verwendung völlig ungefährlich. Gefahr: Für spezielle Projekte und Anforderungen werden unter Umständen Laserscanner verbaut, die Geräte der Laserklasse 1M sind. Diese sind nur augensicher, solange keine optischen Instrumente wie zum Beispiel Lupen oder Ferngläser verwendet werden.
  • Seite 42: Die Funkverbindung Einschalten

    KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.7. LADESTATIONEN 4.6.1 Die Funkverbindung einschalten 1. Ziehen Sie den roten Knopf (1) am Handgerät nach oben, um den Sender zu aktivieren. 2. Warten Sie, bis die beiden LEDs neben der roten Taste nicht mehr blinken. 3.
  • Seite 43 Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Planung Ihrer Anwendung. 4.7.1.2 Sicherheitshinweise Die Neobotix Wallbox besitzt mehrere Sicherheitsfunktionen und ist sehr einfach aufzubauen und anzuschließen. Trotzdem müssen die folgenden Hinweise beachtet werden, um einen sicheren Betrieb der Wallbox zu ermöglichen. Erhöhte Magnetfelder Die ROX Wallbox verwendet starke elektromagnetische Felder, um die Ladeleistung zum mobilen Roboter zu über-...
  • Seite 44 KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.7. LADESTATIONEN Im Wirkungsbereich ist die Beeinflussung der Gerätefunktion eines Herzschrittmachers möglich. Die Störung eines Herzschrittmachers kann für deren Träger lebensgefährlich sein. Personen mit Herzschrittmacher oder metallischen Implantaten dürfen den Wirkungsbereich nicht betreten. Warnung: Erhöhtes Magnetfeld! Das erhöhte Magnetfeld kann für Lebewesen schädlich sein.
  • Seite 45: Elektrischer Anschluss

    KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.7. LADESTATIONEN oberhalb der Verkleidung. Das Befestigungsmaterial ist nicht im Lieferumfang enthalten. Bitte achten Sie auf eine fachgerechte Montage. Bei der Planung des Ladevorgangs und der Positionierung der Wallbox sollten folgende Punkte berücksichtigt werden: • Die Wallbox aber vor allem auch ein ladender Roboter dürfen kein Hindernis darstellen oder zu Stolperstellen werden.
  • Seite 46 KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.7. LADESTATIONEN Die Wallbox kann an eine normale Steckdose angeschlossen werden. Wenn Verlängerungskabel verwendet werden müssen, dann müssen diese mindestens für die Nennleistung der Wallbox ausgelegt sein. Die Wallbox ist ein Gerät der Schutzklasse I und erfordert einen Schutzleiteranschluss des Netzkabels. Bemerkung: Verwenden Sie einen Sicherungsautomaten mit einem Nennstrom von 16 A und einer Spitzenstrom- belastbarkeit von mindestens 10 kA.
  • Seite 47: Einfacher Automatikbetrieb

    Positionierungsgenauigkeit steigert. In der mitgelieferten Software sind Beispiele für ein solches Vorgehen enthalten. Vollautomatischer Betrieb mit Konturerkennung Um die Einrichtung des automatischen Ladens zu vereinfachen und die Zuverlässigkeit des Ladevorgangs zu erhöhen, bietet Neobotix eine vollautomatische Lösung an, bei der die Wallbox automatisch erkannt und angefahren wird.
  • Seite 48: Technische Daten Und Sonstige Informationen

    KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.7. LADESTATIONEN Dadurch sind kleinere Verschiebungen der Wallbox, zum Beispiel durch Umbauten oder Reinigung, kein Problem mehr. Außerdem muss nicht für jede Wallbox die entsprechende Roboterposition individuell und millimetergenau ermittelt werden, was eine erhebliche Zeitersparnis bedeutet und Flüchtigkeitsfehler eliminiert. Um das Laden mit Konturerkennung zu nutzen, muss die Wallbox ungefähr an der eigentlich vorgesehenen Position platziert werden.
  • Seite 49 KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.7. LADESTATIONEN Abmessungen Eigenschaft Einheit Wert Maximaler Abstand zwischen Sender- und Empfängerspule Maximaler Abstand zwischen Standard ROX und Wallbox Maximaler seitlicher Versatz zwischen den Spulen Nominaler Wirkungsgrad Versorgungsspannung V (AC) 220-240 Frequenz der Versorgungsspannung 50-60 Nennleistung des Systems 2800 Nennstrom der Sicherung...
  • Seite 50: Automatische Ladestation

    Wenn Sie Ihre alte Neobotix-Wallbox nicht selbst entsprechend abgeben können oder wollen, übernimmt Neobotix dies gerne für Sie. Sie können Ihre Neobotix-Wallbox einfach bei uns abgeben oder Sie uns per Post oder Spedition schicken. Alternativ können wir sie bei Ihnen abholen lassen oder Ihnen einen Versandaufkleber für die kostenfreie Rücksendung zukommen lassen.
  • Seite 51: Nach Der Installation

    • Um die Ladekontakte auf die richtige Höhe zu bringen, muss die Unterkante der Trägerplatte der Ladestation direkt auf dem Boden aufsitzen. • Die Ladestation muss an einer stabilen Wand befestigt werden. Bitte wenden Sie sich an Neobotix, falls Sie eine freistehende Station benötigen.
  • Seite 52: Externe Batterie-Ladestation

    KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.7. LADESTATIONEN Um einen automatischen Ladevorgang zu ermöglichen, muss das integrierte Ladegerät permanent eingeschaltet sein. Trotz der offen liegenden Kontakte, an die der Roboter andockt, besteht keine Gefahr von elektrischen Schlägen oder Kurzschlüssen. Das Ladegerät verfügt über einen integrierten Kontrollmechanismus, der ständig die Verbindung zur Batterie prüft und erst nach erfolgreicher Erkennung einen Strom fließen lässt.
  • Seite 53 KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.7. LADESTATIONEN Abb. 2: Position des Netzschalters (X)
  • Seite 54: Steckverbinder

    6-polig, 2-reihig 281839-3 429650 532-406 8-polig, 2-reihig 281839-4 429661 532-412 10-polig, 2-reihig 281839-5 429673 532-428 12-polig, 2-reihig 281839-6 429685 532-434 Crimpkontakte TE Connectivity Farnell RS Components AWG 28-24 182734-2 429715 532-456 Bei Neobotix-Produkten ist die Pinbelegung der HE14-Stecker wie unten dargestellt.
  • Seite 55: Würth Elektronik - Mpc4

    Für nähere Informationen zum MPC4 konsultieren Sie bitte den Würth Elektronik Onlinekatalog Pole (2-reihig) Würth Elektronik 649002113322 649004113322 649006113322 649008113322 649010113322 649016113322 Crimpkontakte Würth Elektronik AWG 24-18 64900613722 Bei Neobotix-Produkten ist die Pinbelegung der MPC4-Stecker wie unten dargestellt. https://www.we-online.de/katalog/de/em/connectors/wire-to-board/wr_mpc4/ https://www.we-online.com/de/produkte/bauelemente/uebersicht...
  • Seite 56: Würth Elektronik - Mpc3

    4.8.3 Würth Elektronik - MPC3 Für nähere Informationen zum MPC3 konsultieren Sie bitte den Würth Elektronik Onlinekatalog Pole (2-reihig) Würth Elektronik 662004113322 662006113322 662012113322 Crimpkontakte Würth Elektronik AWG 24-20 66200113722 Bei Neobotix-Produkten ist die Pinbelegung der MPC3-Stecker wie unten dargestellt. https://www.we-online.de/katalog/de/em/connectors/wire-to-board/wr_mpc3/ https://www.we-online.com/de/produkte/bauelemente/uebersicht...
  • Seite 57: Sicherheitshinweise

    4.9 Sicherheitshinweise 4.9.1 Allgemeine Sicherheitshinweise Diese Seite enthält allgemeine Sicherheitshinweise und Informationen, die für alle Neobotix Roboter gültig sind. Bemerkung: Abhängig von den gewählten Optionen und individuellen Anpassungen an Ihrem Roboter sind mög- licherweise zusätzliche Sicherheitshinweise vorhanden. Bitte beachten Sie deshalb auch die typenspezifische Doku- mentation zu Ihrem eingesetzten Robotermodell, um einen sicheren und störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.
  • Seite 58: Aufenthalt Im Gefahrenbereich

    Bedarf gestattet werden, einen Not-Halt auszulösen und wieder freizugeben. Außerdem sind hardwareseitige Eingriffe in den Not-Halt-Kreis, etwa über Funk-Schalter oder Ähnliches, möglich. Wenden Sie sich bitte an Neobotix, wenn Sie Sonderfunktionen realisieren möchten. 4.9.4 Aufenthalt im Gefahrenbereich 4.9.4.1 Nahbereich Der Aufenthalt in der unmittelbaren Umgebung des Roboters ist generell zu vermeiden, solange sich das System nicht im vollen Not-Halt-Zustand befindet.
  • Seite 59: Nähere Umgebung

    4.9.4.3 Weitere Umgebung Sofern die Sicherheitsfunktionen des Roboters entsprechend ausgelegt sind, ist der Aufenthalt von Personen und Fahr- zeugen in der weiteren Umgebung des Roboters problemlos möglich. Bitte lassen Sie sich bei Bedarf von Neobotix entsprechend beraten. Alle betroffenen Personen sollten jedoch eine ausführliche Einweisung in das Verhalten und die potentiellen Gefahren des Robotersystems erhalten und müssen sich dementsprechend verhalten.
  • Seite 60: Zu Erwartende Fehlbedienung

    4.9.7.1 Personenbeförderung Gefahr: Die Beförderung von Personen auf oder durch den mobilen Roboter ist gefährlich und generell verboten. Die Neobotix GmbH übernimmt keinerlei Haftung für Verletzungen und / oder Schäden die durch vom Roboter beförderte Personen verursacht werden. 4.9.7.2 Schutzfelder Die Schutzfelder des Laserscanners müssen vom Betreiber des Roboters vor jeder Inbetriebnahme in einem neuen...
  • Seite 61: Änderungen

    KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.10. SICHERHEITSHINWEISE (MANIPULATOREN) 4.9.7.6 Änderungen Der Roboter muss immer ausgeschaltet und von allen Spannungsquellen getrennt sein, bevor Änderungen vorgenom- men werden. Arbeiten am Roboter, während er an eine Stromquelle angeschlossen oder eingeschaltet ist, führen zur Gefahr eines Stromschlags für den Arbeiter und zu Schäden am Roboter.
  • Seite 62: Laserscanner

    KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.11. WARTUNG 4.10.2 Laserscanner Der Roboterarm kann über die Grenzen der Laserscanner-Schutzfelder hinaus reichen, da diese bei Auslieferung für einen einfachen Transport des Roboters ausgelegt sind. Um einen sicheren Betrieb des mobilen Manipulators zu ermöglichen, müssen die Schutzfelder so eingestellt werden, dass sie den Arbeitsraum des Armes abdecken und Kollisionen zwischen dem Arm und allen Personen in der Nähe zuverlässig verhindern.
  • Seite 63: Räder Und Rollen

    KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.11. WARTUNG 4.11.1.1 Räder und Rollen Auf den Laufflächen der Räder und Lenkrollen kann sich mit der Zeit Schmutz ablagern, der regelmäßig entfernt werden sollte. Bei starker Verschmutzung kann es vorkommen, dass die Räder nicht mehr rund laufen und der Roboter bei der Fahrt zunehmend Geräusche macht.
  • Seite 64: Reparaturen

    KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.12. SACHKUNDIGES PERSONAL 4.11.2.3 Reparaturen Bei Fragen zu Reparaturen oder Ersatzteilen können Sie sich jederzeit an Neobotix wenden. Wir beraten und unter- stützen Sie gerne. Bitte beachten Sie in jedem Fall die folgenden Punkte: • Verwenden Sie stets nur Ersatz- und Tauschteile mit den gleichen Merkmalen und Eigenschaften wie die Origi- nalteile.
  • Seite 65: Recycling

    KAPITEL 4. ALLGEMEINES ZUR HARDWARE 4.13. ENTSORGUNG Die Demontage des Roboters sollte nur durch qualifiziertes Personal erfolgen, vorzugsweise durch jemanden, der bereits mit dem Roboter gearbeitet hat und die technischen Details kennt. Dies garantiert • eine schnelle und problemlose Demontage, •...

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