Allgemeine Hinweise zu OPC UA......................23 7.3.2 OPC UA Server Einstellungen......................24 7.3.3 Verbindung mit einem OPC UA Client herstellen................24 7.3.4 OPC UA Informationsmodell LAUDA Constant Temperature Equipment ........27 7.3.5 Kommunikationsüberwachung....................... 35 Webserver..................................35 Schnittstellenmodul LRZ 934 3 / 45...
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Instandhaltung..................................36 Störungen..................................... 37 Alarme, Fehler und Warnungen auf dem Display des Temperiergeräts..............37 Außerbetriebnahme................................38 Entsorgung................................... 39 Technische Daten................................40 Konformitätserklärung................................ 41 Glossar....................................42 Index....................................44 4 / 45 Schnittstellenmodul LRZ 934...
Die vorliegende Betriebsanleitung beschreibt Einbau und Konfiguration des Schnittstellenmoduls OPC UA-Modul (Best.-Nr. LRZ 934). Über die OPC UA-Schnittstelle kann das Temperiergerät mit einem PC oder Netzwerk verbunden und von dort aus über den LAUDA Befehlssatz angesteuert werden. Die dafür nutzbaren Schnittstellenfunktionen sind in den Kapiteln und beschrieben.
Sollten in anderssprachigen Ausgaben inhaltliche Abweichungen auftreten, sind die Angaben in der deutschen Ausgabe maßgebend. Wenden Sie sich bei Unstimmigkeiten an den LAUDA Service, siehe Ä Kapitel 1.7 „Kontakt LAUDA“ auf Seite 7. In der Betriebsanleitung genannte Firmen- und Produktnamen sind in der Regel eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Unternehmen und unterliegen marken- und patentrechtlichem Schutz.
Licenses . Auf dieser Seite werden Ihnen alle verwendeten Software-Komponenten und die Software-Lizenzbedingungen ange- zeigt. Hinweise zum Webserver, siehe Ä Kapitel 7.4 „Webserver“ auf Seite 35 1.7 Kontakt LAUDA Kontaktieren Sie den LAUDA Service in den folgenden Fällen: Fehlerbehebung Technische Fragen Bestellung von Zubehör und Ersatzteilen ...
Die vorliegende Betriebsanleitung gilt in Verbindung mit der Betriebsan- leitung des Temperiergeräts, in welches das Schnittstellenmodul einge- baut wird. Anleitungen zu LAUDA Produkten stehen auf der LAUDA Webseite zum Download bereit: https://www.lauda.de In der vorliegenden Betriebsanleitung existieren Warnhinweise und ...
Länge. Achten Sie auf EMV-gerechte Abschirmung der Kabel und Steckver- binder. LAUDA empfiehlt den Einsatz vorkonfektionierter Kabel. Verlegen Sie Kabel stets fachgerecht und stolpersicher. Fixieren Sie ver- legte Kabel und sorgen Sie dafür, dass diese im Betrieb nicht beschädigt werden können.
Entsorgen Sie die Verpackungsmaterialien nach dem Einbau umwelt- gerecht, siehe Ä „Verpackung“ auf Seite 39. Sollten Sie Schäden am Schnittstellenmodul feststellen, kontak- tieren Sie umgehend den LAUDA Service, siehe Ä Kapitel 1.7 „Kontakt LAUDA“ auf Seite 7. 10 / 45 Schnittstellenmodul LRZ 934...
Temperiergeräte in ein OPC UA-Netzwerk einbinden. Temperiergeräte über OPC UA steuern. 4.2 Aufbau * Die beiden LEDs zeigen an, ob die Schnittstelle verbunden ist und ob Daten übertragen werden (Link/Activity). Abb. 1: OPC UA-Modul Schnittstellenmodul LRZ 934 11 / 45...
Halten Sie stets die Sicherheitsmaßnahmen gegen elektro- statische Entladung ein. Die Beschreibung des Moduleinbaus gilt prinzipiell für alle LAUDA Temperiergeräte; die Beispielgrafiken hier zeigen den Einbau eines Analogmoduls in ein Temperiergerät der Gerätelinie Variocool. Beachten Sie, dass ein Schnittstellenmodul mit kleiner Blende nur in einen niedrigen Modulschacht eingebaut werden darf.
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Schieben Sie das LiBus-Flachbandkabel und das Schnittstellenmodul in den Modulschacht. Abb. 4: Schnittstellenmodul anschließen (Prinzipskizze) Schrauben Sie die Blende mit 2 Schrauben M3 x 10 am Gehäuse fest. Die neue Schnittstelle des Temperiergeräts ist betriebsbereit. Abb. 5: Blende befestigen (Prinzipskizze) Schnittstellenmodul LRZ 934 13 / 45...
5.2 Modulbox verwenden Mit der LiBus-Modulbox können Sie ein LAUDA Temperiergerät um zwei zusätzliche Modulschächte erweitern. Die Modulbox ist für Schnittstellen- module mit großer Blende konzipiert und wird über eine freie LiBus-Buchse am Temperiergerät angeschlossen. Die Buchse am Temperiergerät trägt die Beschriftung LiBus.
6 In Betrieb nehmen Die verbaute OPC UA-Schnittstelle startet automatisch mit dem Ein- schalten des LAUDA Temperiergeräts. Die Startzeit bis zur Verfügbarkeit der Schnittstelle beträgt etwa 30 Sekunden. Bitte warten Sie diese Zeit ab, bevor Sie die Schnittstelle mit den entsprechenden Befehlen ansprechen.
Prüfen Sie, ob das Display eine Software-Warnung anzeigt. Warnung 510 – 532 SW Update Erford. beziehungsweise SW too old : Wenden Sie sich an den LAUDA Service, siehe Ä Kapitel 1.7 „Kontakt LAUDA“ auf Seite 7. Keine Software-Warnung: Nehmen Sie das Temperiergerät wie ...
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30 Sekunden, damit das Schnittstellenmodul seinen Bootvor- gang beenden kann. Das Software-Update an dem OPC UA-Modul ist abge- schlossen. Nach erfolgter Aktualisierung kann die Software-Ver- sion im Hauptmenü unter Gerätestatus Software-Versionen Comm. Module überprüft werden. Schnittstellenmodul LRZ 934 17 / 45...
7 Betrieb Über die OPC UA-Schnittstelle können Sie Ihr Temperiergerät mit einem PC direkt verbinden oder in ein lokales Netzwerk einbinden. Dies ermöglicht die Steuerung mittels LAUDA Befehlssatz/Register. Unterstützte Netzwerkprotokolle, Stan- DHCP-Client - RFC2132, 3046, 2563 dards HTTP - RFC 1945, 2616, 2617, 2388 822 (TXT, CSS, RAW, JPEG, GIF, PNG, ICO, XML, TIFF, MPEG, MP3, …)
Das Comm. Module verfügt über ein eigenes Ethernet-Interface, welches als RJ45 an dem Modul herausgeführt ist. Die hier beschriebenen Einstel- lungen beziehen sich auf die Ethernet-Schnittstelle des Comm. Modules unter den Menüpunkten Modules Comm. Module LAN Einstellungen. Schnittstellenmodul LRZ 934 19 / 45...
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Passwort um das Passwort zu ändern. Ist ein Passwort ungleich 0 eingestellt, muss eine Authentifizierung mit dem Nutzernamen lauda und dem am Gerät eingestellten Passwort erfolgen. Wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator, um die benötigten Informationen zu erhalten, und beachten Sie folgende Hinweise: Werkseitig ist die OPC UA-Schnittstelle des Temperiergeräts...
(VLANs / LANs) befinden. DNS-Server - Geben Sie die IP-Adresse des DNS-Servers ein (zum Beispiel 120.0.1.40), der für die Namensauflösung der verbundenen Systeme verwendet wird. Hinweis: Die Eingabe der Adresse des DNS-Servers ist nicht erforderlich. Schnittstellenmodul LRZ 934 21 / 45...
Kontaktieren Sie gegebenenfalls Ihren Systemadministrator. 7.2.3 Zeitsynchronisation und NTP-Server Systemuhrzeit und Synchronisation Das LAUDA OPC UA-Schnittstellenmodul Ihres Temperiergeräts verfügt über eine integrierte Systemuhrzeit. Um höchste Genauigkeit zu gewähr- leisten, gleicht das System diese Uhrzeit regelmäßig mit einem voreinge- stellten externen NTP-Server (Network Time Protocol) ab.
Temperiergeräts eingestellt. Dieser Mechanismus stellt sicher, dass Ihr LAUDA Schnittstellenmodul auch ohne Verbindung zu dem externen NTP-Server mit einer möglichst genauen Zeit arbeitet. Weitere Details zur Uhrzeit des LAUDA Temperiergeräts ent- nehmen sie bitte der Betriebsanleitung des entsprechenden Geräts. 7.3 ...
Server OPC UA Server Passwort ein rein numerisches Passwort von 1 bis 9999 einzustellen. Die Authentifizierung erfolgt dann mit dem Nutzername lauda und dem am Gerät eingestellten numerischen Passwort. Hinweis: Authentifizierung über Zertifikat wird derzeit nicht unterstützt. Abb. 13: OPC UA Server Sitzungen Es sind drei Sessions möglich, sodass mehrere OPC UA Clients zur gleichen...
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Andernfalls ist Username / Password zu wählen. Das Passwort kann hier auch gespeichert werden. Aktivieren Sie hierzu das Kontroll- kästchen Store . Andernfalls wird es beim Verbindungsaufbau abge- fragt. Der Username ist immer lauda . Siehe Ä „Authentifizierung“ auf Seite 24 Abb. 14: Fenster Server Settings Klicken Sie auf das Stecker-Symbol (Connect Server) in der Werk-...
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Temperaturwert wird unter Value angezeigt. Abb. 17: Fenster Attributes Für eine zyklische Aktualisierung des Messwertes kann die InternalTemperature in das Fenster Data Access View gezogen werden. Der Messwert wird hier bei jeder Änderung aktualisiert. Abb. 18: Fenster Data Access View 26 / 45 Schnittstellenmodul LRZ 934...
7.3.4 OPC UA Informationsmodell LAUDA Constant Temperature Equipment Die nachfolgende Tabelle listet alle Daten des Informationsmodells auf, die ausgelesen oder beschrieben werden können. Dabei wird auf die Angabe von Informationen die als Metadaten über das Informationsmodell übertragen werden verzichtet. Die Tabellenspalten beinhalten folgende Information: ID: LAUDA eindeutige Funktions ID ...
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TiH (oberer °C double ../ControlSystem/UpperTemperatureLimit Grenzwert) Begrenzung Vorlauf- temperatur TiL (unterer °C double ../ControlSystem/LowerTemperatureLimit Grenzwert) Sollwert Vorlauf- druck/Pumpendruck double ../PumpSystem/PumpPressureSetPoint (bei Einstellung Druck- regelung) Sollwert Temperatur °C double ../SafteySystem/SafeModeTemperatureSetPoint Tset im Safe Mode 28 / 45 Schnittstellenmodul LRZ 934...
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Wert Bedeutung undefined KRYO 95 KRYO 70A KRYO 65 KRYO 51 Lauda – ../ControlSystem/FluidType FluidType KRYO 30 KRYO 20 AQUA 90 ULTRA 350 ULTRA 301 USER defined 1 USER defined 2 USER defined 3 34 / 45 Schnittstellenmodul LRZ 934...
Sie aufrufen, indem Sie die im Comm. Module konfigurierte IP-Adresse (Port 80) in die Adresszeile eines Webbrowsers eingeben. Um die konfigurierte IP-Adresse einzusehen wählen Sie die Menüpunkte Module Comm. Module LAN Einstellungen aus. Abb. 19: Integrierter Webserver Schnittstellenmodul LRZ 934 35 / 45...
Bei Verwendung von Druckluft: Stellen Sie stets einen niedrigen Arbeitsdruck ein, um eine mechanische Beschädigung der Anschlüsse auszuschließen. Wenden Sie sich bei Fragen zu technischen Anpassungen an den LAUDA Service, siehe Ä Kapitel 1.7 „Kontakt LAUDA“ auf Seite 7. 36 / 45 Schnittstellenmodul LRZ 934...
Behebung einer Störung ist geräteabhängig. Beachten Sie dazu die entsprechenden Hinweise in der Betriebsanleitung des Temperiergeräts. Sollten Sie eine Störung nicht beheben können, kontaktieren Sie den LAUDA Service, siehe Ä Kapitel 1.7 „Kontakt LAUDA“ auf Seite 7. 9.1 Alarme, Fehler und Warnungen auf dem Display des Temperiergeräts Die Schnittstelle kennt folgende Alarm- Fehler- und Warnmeldungen, welche im Störungsfall auf dem Display des Temperiergeräts angezeigt...
Sichern Sie das Schnittstellenmodul gegen statische Aufladung, wenn Sie es einlagern möchten. Der Lagerort muss die in den technischen Daten angegebenen Umgebungsbedingungen erfüllen. Beachten Sie im Fall der Entsorgung die Hinweise in Ä „Altgerät“ auf Seite 39. 38 / 45 Schnittstellenmodul LRZ 934...
Entsorgen Sie das Gerät gemäß den in Ihrer Region geltenden Ent- sorgungsrichtlinien. Beachten Sie die Richtlinie 2012/19/EU (WEEE Waste of Electrical and Electronic Equipment), sofern die Entsorgung in einem Mit- gliedsstaat der EU erfolgt. Schnittstellenmodul LRZ 934 39 / 45...
31 °C, relative Luftfeuchte linear abnehmend auf 50 % bei 40 °C. Höhenlage bis 2000 Umgebungstemperaturbereich [°C] 5 – 40 Temperaturbereich bei Lagerung und [°C] -20 – 60 Transport Verschmutzungsgrad gemäß [–] EN 60664-1 / VDE 0110-1 IP-Schutzart im eingebauten Zustand [IP] 40 / 45 Schnittstellenmodul LRZ 934...
Media Access Control ist eine weltweit nahezu einmalige Hardware- Adresse, die zur eindeutigen Identifizierung des Gerätes in einem Ethernet-Netzwerk dient. NTP (Network Time Protocol) Network Time Protocol ist ein Standard zur Synchronisierung der Uhrzeit und des Datums in den Netzwerken. 42 / 45 Schnittstellenmodul LRZ 934...
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Prozessschnittstelle Als Prozessschnittstelle bezeichnet man beim LAUDA Temperier- gerät die Schnittstelle, die mittels LAUDA Schnittstellenbefehlssatz eine Steuerung beziehungsweise Überwachung des Temperiergerätes via Ethernet ermöglicht. TCP (Transmission Control Protocol) In diesem Netzwerkprotokoll ist definiert, auf welche Art und Weise Daten zwischen Netzwerkkomponenten ausgetauscht werden sollen.