2. Wichtige Sicherheitshin-
weise
2.1 Allgemeine
Sicherheitshinweise
Um Stürze und gefährliche Situationen zu vermeiden, sollten
Sie den Umgang mit Ihrem neuen Rollstuhl erst auf ebenem,
überschaubarem Gelände üben. Eine Begleitperson ist in die-
sem Fall empfohlen.
Vor Anwendung des Rollstuhls kontrollieren Sie bitte, ob alle
angebauten Teile ordentlich befestigt sind.
Üben Sie vor der ersten Benutzung das Fahren auf ebenem und
überschaubarem Gelände. Machen Sie sich intensiv mit dem
Brems- und Beschleunigungsverhalten bei der Geradeausfahrt
und Kurvenfahrten vertraut.
Bitte beachten Sie, dass bei der Gleichgewichtverlagerung
durch Körperbewegungen oder Beladung des Rollstuhls sich
das Kipprisiko zur Seite und nach Hinten vergrößern kann.
Der Rollstuhl darf nicht zum Transport mehrerer Personen oder
Lasten missbraucht werden. Beachten Sie die Zweckbestimmung.
Benutzen Sie den Rollstuhl niemals unter Einfluss von Alkohol
oder anderen Mitteln die die Aufmerksamkeit bzw. die körperli-
che und geistige Aufnahmefähigkeit beeinflussen.
Zur Überwindung von Hindernissen verwenden Sie bitte unbe-
dingt Auffahrrampen.
Vermeiden Sie ein ungebremstes Fahren gegen ein Hindernis
(Stufe, Bordsteinkante).
Beachten Sie den Kippschutz bei stufigem Gelände, Hebebüh-
nen und Rampen. Stellen Sie ausreichend Abstand nach oben,
unten und zu den Seiten sicher.
Die Steuerung muss immer ausgeschaltet sein, wenn Sie
ein- oder aussteigen.
Im Straßenverkehr ist die Straßenverkehrsordnung zu beachten.
Die Beleuchtung am Rollstuhl muss für andere Straßenver-
kehrsteilnehmer stets sichtbar sein.
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Tragen Sie nach Möglichkeit helle, auffällige Kleidung. Sie wer-
den von anderen Verkehrsteilnehmern dann besser gesehen.
Bitte beachten Sie, dass sich Polsterteile, die direkter Sonnen-
einstrahlung ausgesetzt sind, aufheizen und bei Berührung
Hautverletzungen verursachen können. Decken Sie daher diese
Teile ab oder schützen Sie den Rollstuhl vor direkter Sonnenein-
strahlung.
Beachten Sie, dass der Schiebebetrieb durch Ent-
koppeln der Antriebe nur auf ebenem Gelände
erfolgen darf. Die elektro-mechanische Bremse
wird dadurch außer Betrieb gesetzt. Bei Nichtbe-
achtung besteht Lebensgefahr.
2.2 Hinweise zu
EMV-Störungen
Trotz Einhaltung aller anzuwendenden EMV-Richtlinien und
Normen ist es möglich, dass der Elektrorollstuhl durch andere
elektrische Geräte gestört wird (z.B. Mobiltelefone) oder diese
stört. Wenn Sie ein solches Verhalten bemerken, stellen Sie
entweder das Fremdgerät ab oder Ihren Elektrorollstuhl und
bewegen ihn außerhalb der Störungsreichweite.
2.3 Bremsen
Das Bremsen bis zum Stillstand des Rollstuhl erfolgt durch die
automatische Bremse nach Loslassen des Joy-Sticks.
Im Schiebebetrieb, bei entkoppelten Antrieben ist keine
Feststellbremse vorhanden. Zum Feststellen müssen Sie die
Antriebe wieder einkoppeln.
Bischoff & Bischoff GmbH • Stand 03.03.2008
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