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3. Funktionsprinzip

Das IPV®1-Gerät arbeitet pneumatisch, unabhängig von elektrischer Energie, und
versorgt Patienten über einen Atemkreislauf mit Oszillationsbeatmung mit variabler
Frequenz und variabler Amplitude. Dieser Kreislauf umfasst das Phasitron® 5 UC, das
eine schiebebare Venturi-Baugruppe verwendet, um kinetische Energie vom IPV® 1
zu übertragen und bei Bedarf dynamisch zusätzlichen Sauerstoff oder Luft zuzuleiten,
wobei die Compliance und der Widerstand des Patienten angepasst werden. Das
Phasitron® 5 UC erzeugt subtidale Gasanhäufungen mit hohem Durchfluss und
niedrigem Druck. Diese variablen Gasanhäufungen erzeugen einen kontinuierlichen
pulsierten Gasfluss in die Alveolarbereiche und erleichtern die Beseitigung von Schleim
und Ablagerungen durch einen Gegenstrom-Effekt. Die gleichmäßige laminare
Strömung ermöglicht es zudem, dass Gas durch die verengten Bronchiolen fließt und
kollabierte Alveolen wiederbelüftet werden können, was wirksame Umkehrung der
Atelektase zur Folge hat. Dieser Prozess ist vollständig gasgetrieben, ohne Abhängigkeit
von elektrischer Energie, und greift dabei auf das IPV® 1 zur Steuerung und Abgabe
zurück.
Ziel der Therapie zur Freihaltung der Atemwege ist es, die durch Sekrete im
Atemwegslumen verursachte Obstruktion der Atemwege zu verringern und so
Atemwegsinfektionen zu verhindern und kollabierte Bereiche der Lunge wieder
aufzudehnen, wodurch ein verbesserter Gasaustausch und eine verringerte
Entzündungsreaktion unterstützt werden.
DE
IPV® 1-System Gebrauchsanweisung 9
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