Funktion
Während der Vorbelüftungszeit sind die Magnetventile 2
und 3 geschlossen. Über die Pumpendruckseite wird
Öl bis zum geschlossenen Magnetventil im Vorlauf 2
gefördert. Die Magnetventile im Vor- und Rücklauf sind
jeweils miteinander elektrisch in Reihe geschaltet.
Nach Ablauf der Vorbelüftungszeit öffnen die Magnet-
ventile 2 und 3 in der Zündstellung des Brenners.
Es folgt ein Druckanstieg im Ölverteilersystem nach den
Magnetventilen. Mit diesem Druckanstieg geben die
Düsenköpfe HDK 30 Brennstoff an die Sekundärdüsen 5
frei. Zuerst öffnet das Düsenabschlussventil in der Primär-
düse 4, danach die Düsenabschlussventile in den Sekun-
därdüsen.
Primärdüse:
Nach Überschreiten des Öffnungsdruckes des Düsenab-
schlussventiles (ca. 6,5 bar) strömt Brennstoff über den
Hochdruckschlauch vom Vorlauf-Ölverteilersystem in die
Düse und wird zerstäubt.
Sekundärdüsen:
Mit Überschreiten des Öffnungsdruckes (ca. 8,0 bar) gibt
der Düsenkopf HDK 30 den Vor- und Rücklaufquerschnitt
frei. Die Brennstoffmenge für die Zündleistung wird zer-
stäubt, der Rest fließt über den Rücklauf zum Ölregler ab.
Funktionsschema
1
9
8
P
0
115V
115V
3
3
1 Ölpumpe
2 Magnetventil Vorlauf (in Flussrichtung eingebaut)
3 Magnetventil Rücklauf (entgegen Flussrichtung
4 Düsenkopf mit Simplexdüse und eingebautem
Absperrventil (Primärdüse)
5 Düsenkopf HDK30 mit Rücklaufdüse (Sekundärdüsen)
Sekundärdüsenkopf HDK30
Vorlauf
2
2
115V
115V
P
M
7
6
eingebaut)
Rücklauf
Der Ölregler steht hierbei in offener Position (Zündlaststel-
lung). Bedingt durch den geringen Ölregler-Widerstand im
Rücklauf wird also nur eine kleine Ölmenge zerstäubt. Der
größere Anteil strömt über den Rücklaufquerschnitt der
Düse und den Düsenkopf zum Ölregler bzw. zum Pumpen-
rücklauf ab. Der gemessene Rücklaufdruck bei Reglerstel-
lung Zündlast beträgt ca. 7 - 10 bar.
Der Großlastbetrieb wird hergestellt durch die Ver-
kleinerung der Dosiernut im Ölregler. Dies geschieht durch
eine Drehbewegung (Drehrichtung nach rechts auf die
Welle gesehen) der Ölreglerwelle. Dadurch wird der Öl-
fluss im Rücklauf gedrosselt und somit die Ölmenge am
Düsenaustritt erhöht.
Beim Regel-Abschaltvorgang schließen alle Magnetventile
und sperren somit den Ölzufluss zu den Düsen von der
Versorgungsseite her ab.
Der Druckabfall in der Vorlaufleitung initiiert den Schließ-
vorgang im Düsenkopf, es kann kein Brennstoff an der
Düse austreten.
Dabei werden der Düsenvorlauf und Düsenrücklauf im
Düsenkopf verschlossen, ebenso der Zulauf zur Primärdüse.
Der Öldruckwächter (eingestellt auf 5 bar) kontrolliert den
Druck im Rücklauf. Bei einem unzulässig hohen Druck-
anstieg auf über 5 bar schaltet der Brenner ab. Bei TRD-
Anlagen kontrolliert ein zusätzlicher Öldruckwächter den
Druck im Vorlauf, dieser ist auf 22...25 bar einzustellen.
4
Achtung
Die Absperrvorrichtungen (Magnet-
ventile) 2 und 3 sind elektrisch in
Reihe geschaltet. Die Spannung der
Magnetspule ist deshalb 115V bei
230V; 50 Hz Netzspannung.
Bei der Absperrvorrichtung (Magnet-
ventil)
auf dem Magnetventil zur Düse zeigen.
Das heißt, dass das Magnetventil im
Düsen-Rücklauf entgegen der Fluss-
richtung
gebaut ist.
5
6 Ölregler
7 Öldruckwächter Rücklaufdruck
8 Öldruckwächter Vorlaufdruck
(nur bei TRD und separater Pumpstation)
9 Schmutzfänger
0 Filter (Maschenweite: 0,1mm)
P
Vorlauf
muss der Richtungspfeil
(im Brennerbetrieb) ein-
3
9