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Siemens SIMATIC S7-300 Applikationsbeschreibung
Siemens SIMATIC S7-300 Applikationsbeschreibung

Siemens SIMATIC S7-300 Applikationsbeschreibung

Senden und empfangen von sms über serielle cps und dem gprs/gsm modem
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Inhaltsverzeichnis
Deckblatt
Senden und Empfangen von SMS
über serielle CPs und dem GPRS/GSM
Modem MD720-3
SIMATIC S7-300/400/ET 200S, SINAUT MD 720-3
Applikationsbeschreibung
Februar 2013
Applikationen & Tools
Answers for industry.
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Siemens SIMATIC S7-300

  • Seite 1 Deckblatt Senden und Empfangen von SMS über serielle CPs und dem GPRS/GSM Modem MD720-3 SIMATIC S7-300/400/ET 200S, SINAUT MD 720-3 Applikationsbeschreibung Februar 2013 Applikationen & Tools Answers for industry.
  • Seite 2 Industry Automation und Drive Technologies Service & Support Portal Dieser Beitrag stammt aus dem Internet Serviceportal der Siemens AG, Industry Automation und Drive Technologies. Durch den folgenden Link gelangen Sie direkt zur Downloadseite dieses Dokuments. http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/25545680 Vorsicht: Die in diesem Beitrag beschriebenen Funktionen und Lösungen beschränken sich überwiegend auf die Realisierung der Automatisierungsaufgabe.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Aufgabe Lösung Funktionsmechanismen dieser Applikation Installation SIMATIC Inbetriebnahme der Ap- plikation Senden und Empfangen von SMS Nachrichten mit MD720-3 Bedienung der Applikati- Weitere Hinweise Literaturhinweis Historie Senden und Empfangen von SMS Nachrichten mit MD720-3 V 2.2, Beitrags-ID: 25545680...
  • Seite 4: Gewährleistung Und Haftung

    Applikationsbeispielen jederzeit ohne Ankündigung durchzuführen. Bei Abweichungen zwischen den Vorschlägen in diesem Applikationsbeispiel und anderen Siemens Publikationen, wie z. B. Katalogen, hat der Inhalt der anderen Dokumentation Vorrang. Für die in diesem Dokument enthaltenen Informationen übernehmen wir keine Ge- währ.
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Gewährleistung und Haftung ..................4 Aufgabe....................... 7 Übersicht über die Automatisierungsaufgabe ........7 Beschreibung der Automatisierungsaufgabe ........7 Lösung ........................ 8 Übersicht Gesamtlösung ..............8 Beschreibung der Kernfunktionalität ..........10 2.2.1 Szenario „SMS generieren und senden“ ..........10 2.2.2 Szenario „SMS mit angehängtem Beiwert senden“...
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis SMS Senden (Szenario 1/ Szenario 2) ..........43 6.1.1 SMS generieren und senden ............. 43 6.1.2 Senden einer SMS mit angehängtem Beiwert ........45 SMS Empfangen (Szenario 3/ Szenario 4) ........46 6.2.1 Empfangen und Auswerten einer SMS ..........46 6.2.2 Remote Abfrage eines Wertes ............
  • Seite 7: Aufgabe

    1 Aufgabe 1.1 Übersicht über die Automatisierungsaufgabe Aufgabe Einleitung In dieser Applikation zeigen wir Ihnen, wie Sie auf Basis von SMS ein einfaches System zum drahtlosen Melden und Schalten realisieren können. Übersicht über die Automatisierungsaufgabe Folgendes Bild gibt einen Überblick über die Automatisierungsaufgabe. Abbildung 1-1 Mobiler Service Prozess...
  • Seite 8: Lösung

    2 Lösung 2.1 Übersicht Gesamtlösung Lösung Übersicht Gesamtlösung Schema Die folgende Abbildung zeigt die wichtigsten Komponenten der Lösung mit einer S7-300 CPU (alternativ kann die Lösung mit einer S7-400 oder einer CPU des de- zentralen Peripheriesystems ET 200S mit SI-Modul realisiert werden– siehe Kapitel 4.1): Abbildung 2-1 Anwenderprogramm mit...
  • Seite 9 2 Lösung 2.1 Übersicht Gesamtlösung Tabelle 2-2 SW-Komponenten Baustein Funktion Kommentar FB „SMS_Meld“ individueller Anwender- Generierung einer SMS- baustein in SCL Nachricht nach einer festen Logik Sende- /Empfangsmanagement mit SMS-Bibliotheksbaustein Auswertung einer Empfangs- FB „SMS_sr_CPxxx“ koordinierter Datenaustausch universeller SMS- zwischen S7-CPU, seriellem CP Bibliotheksbaustein in und MD720-3 Abgrenzung...
  • Seite 10: Beschreibung Der Kernfunktionalität

    2 Lösung 2.2 Beschreibung der Kernfunktionalität Beschreibung der Kernfunktionalität Die geforderten Szenarien werden in diesem Beispiel mit einem in SCL program- mierten Anwenderbaustein (FB „SMS_Meld“) und mit Hilfe eines universellen SMS-Bibliotheksbausteins (FB „SMS_sr_CPxxx“) realisiert. 2.2.1 Szenario „SMS generieren und senden“ Abbildung 2-2 SMS generieren und an parametrierbare Empfänger versenden Empfänger...
  • Seite 11: Szenario „Sms Mit Angehängtem Beiwert Senden

    2 Lösung 2.2 Beschreibung der Kernfunktionalität 2.2.2 Szenario „SMS mit angehängtem Beiwert senden“ Abbildung 2-3 SMS mit angehängtem Beiwert generieren und an parametrierbare Empfänger versenden Empfänger SMS Generator SMS_Meld Message_No Ereignis im Prozess Value Texte Tel. Nr „Message 1“ „49155123x“ „Message 2“...
  • Seite 12: Szenario „Remote Abfrage Eines Wertes Empfangen

    2 Lösung 2.2 Beschreibung der Kernfunktionalität 2.2.4 Szenario „Remote Abfrage eines Wertes empfangen“ Abbildung 2-5 Remote Abfrage via SMS Abfrage senden SMS Interpreter “ FC50 „SMS_MNG Order_No SMS_Meld ‚?Temp1‘ Message_No:5 Value: 125 celsius Orders Rückmeldung senden „?Temp1“ „OffM5.1“ …. …. In diesem Szenario will der Anwender einen bestimmten Wert aus der Steuerung abfragen.
  • Seite 13: Verwendete Hard- Und Softwarekomponenten

    2 Lösung 2.3 Verwendete Hard- und Softwarekomponenten Verwendete Hard- und Softwarekomponenten Die Applikation wurde mit den nachfolgenden Komponenten erstellt: 2.3.1 Hardware für die SIMATIC Station Nötige Hardware für S7-300 Station Die folgenden Komponenten werden benötigt, wenn Sie das Beispiel mit einer S7-300 Station aufbauen wollen.
  • Seite 14: Gsm Komponenten

    2 Lösung 2.3 Verwendete Hard- und Softwarekomponenten Alternative Hardware für die ET200S- Lösung Die folgenden Komponenten werden benötigt, wenn Sie das Beispiel mit einer ET 200S Station mit SI-Modul aufbauen wollen. Tabelle 2-5 Komponente Anz. Bestellnummer Hinweis PS307 5A 6ES7307-1EA00-0AA0 CPU 315-2 PN/DP 6ES7315-2EH14-0AB0 Micro Memory Card...
  • Seite 15: Leistungseckdaten

    Bibliotheksbeschreibung Leistungseckdaten In diesem Kapitel erhalten Sie einen Überblick über die Leistungseckdaten der Komponenten und der Leistungsfähigkeit der Applikation. Kommunikationsprozessoren Auf folgenden seriellen CPs der SIMATIC S7-300/400/ ET 200S Reihe wurde diese Applikation getestet: Tabelle 2-9 Modul Treiber Mögliche Baudraten in Kombination mit dem MD720-3 CP 340 –RS232C...
  • Seite 16 2 Lösung 2.4 Leistungseckdaten Applikationssoftware Folgende Tabelle zeigt die Leistungsdaten des Anwenderbausteins FB „SMS_Meld“. Tabelle 2-11 Kriterium Leistungsdaten Hinweis Übertragungsgeschwindigkeit 9600 Bits/s Kann im Baustein geändert wer- beim ASCII-Treiber Anzahl der Meldetexte Kann im Baustein geändert wer- Anzahl der Telefonnummern Kann im Baustein geändert wer- Maximale Textlänge 30 Zeichen...
  • Seite 17: Funktionsmechanismen Dieser Applikation

    3 Funktionsmechanismen dieser Applikation 3.1 Programmübersicht Funktionsmechanismen dieser Applikation Einleitung In den folgenden Abschnitten werden die Funktionalitäten der verschiedenen Sze- narien SMS generieren und versenden SMS mit angehängtem Beiwert senden SMS Befehle empfangen und auswerten und Remote Abfrage eines Wertes empfangen im Detail erläutert.
  • Seite 18 3 Funktionsmechanismen dieser Applikation 3.1 Programmübersicht Aufruf von SMS_Meld im OB1 Die folgende Abbildung und Tabelle zeigen die Aufrufschnittstelle des Kern- Anwenderbausteins FB „SMS_Meld“ im OB1 Abbildung 3-2 Tabelle 3-1 Symbol Daten- Erläuterung Message_No Enthält die Nummer der zu generierenden SMS Send_msg BOOL Sendeanstoß...
  • Seite 19: Szenario „Sms Generieren Und Senden

    3 Funktionsmechanismen dieser Applikation 3.2 Szenario „SMS generieren und senden“ Szenario „SMS generieren und senden“ Der Funktionsbaustein FB „SMS_Meld“ generiert anhand der Eingangsvariable Message_No über ein internes Daten-Array eine parametrierbare Textnachricht und schickt diese an einen Empfänger, der dieser Variable zugeordnet ist. 3.2.1 Schema zum Szenario „SMS generieren und senden“...
  • Seite 20: Programmdetails Zum Szenario „Sms Generieren Und Senden

    3 Funktionsmechanismen dieser Applikation 3.2 Szenario „SMS generieren und senden“ 3.2.2 Programmdetails zum Szenario „SMS generieren und senden“ In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen aus dem dokumentierten Quell-Code dieses Beispiels die wichtigsten Codefragmente dieser Funktion. Variablen zur SMS Zuordnung Abbildung 3-4 Allgemeine Variablen Abbildung 3-5 Baugruppe...
  • Seite 21 3 Funktionsmechanismen dieser Applikation 3.2 Szenario „SMS generieren und senden“ Codefragment Meldungszuordnung Die folgenden Codezeilen zeigen anschaulich wie in SCL die Zuordnung von Mes- sage_No zu SMS-Text und Telefonnummer erfolgt. Abbildung 3-6 Aufruf SMS_sr_CPxxx Zum Versenden der SMS ruft der Funktionsbaustein FB „SMS_Meld“ den Biblio- theksbaustein FB „SMS_sr_CPxxx“...
  • Seite 22: Szenario „Sms Mit Angehängtem Beiwert Senden

    3 Funktionsmechanismen dieser Applikation 3.3 Szenario „SMS mit angehängtem Beiwert senden“ Szenario „SMS mit angehängtem Beiwert senden“ Dieses Szenario funktioniert genauso wie das Szenario „SMS generieren und sen- den“. Der einzige Unterschied liegt darin, dass ein Meldetext mit angehängtem Beiwert gesendet werden kann. Der Beiwert ist in der Variable „Value“...
  • Seite 23: Programmdetails Zum Szenario „Sms Mit Angehängtem Beiwert Senden

    3 Funktionsmechanismen dieser Applikation 3.3 Szenario „SMS mit angehängtem Beiwert senden“ 3.3.2 Programmdetails zum Szenario „SMS mit angehängtem Beiwert sen- den“ In diesem Abschnitt zeigen wir Ihnen aus dem dokumentierten Quell-Code dieses Beispiels die wichtigsten Codefragmente dieser Funktion. Variable „Value“ von Zahl in Text umwandeln Abbildung 3-9 Codefragment Meldungszuordnung Die folgenden Codezeilen zeigen anschaulich wie in SCL ein Beiwert an einen...
  • Seite 24: Szenario „Sms Befehle Empfangen Und Auswerten

    3 Funktionsmechanismen dieser Applikation 3.4 Szenario „SMS Befehle empfangen und auswerten“ Szenario „SMS Befehle empfangen und auswerten“ Der Funktionsbaustein FB „SMS_Meld“ überprüft alle eingehenden SMS- Nachrichten auf spezielle „Schlüsselwörter“. Fällt die Überprüfung des empfange- nen Textes mit dem Schlüsselwort positiv aus, wird die entsprechende Befehls- nummer am Parameter „Order-No“...
  • Seite 25: Programmdetails Zum Szenario „Sms Befehle Auswerten

    3 Funktionsmechanismen dieser Applikation 3.4 Szenario „SMS Befehle empfangen und auswerten“ 3.4.2 Programmdetails zum Szenario „SMS Befehle auswerten“ Variablen zur Befehls Zuordnung Folgendes Codefragment zeigt die „Schlüsselwörter“, auf die eine SMS in diesem Beispiel hin überprüft wird. Sie können beliebige spezielle „Schlüsselwörter“ in der SCL-Quelle FB „SMS_Meld“...
  • Seite 26: Szenario „Remote Abfrage Eines Wertes Empfangen

    3 Funktionsmechanismen dieser Applikation 3.5 Szenario „Remote Abfrage eines Wertes empfangen“ Szenario „Remote Abfrage eines Wertes empfangen“ Mit dem Baustein FB „SMS_Meld“ können SMS zum Abfragen eines Wertes (z. B. der Analogwert einer Temperatur) interpretiert werden. Mit Hilfe der Funktion FC „SMS_MNG“...
  • Seite 27: Programmdetails Zum Szenario „Remote Abfrage Eines Wertes Empfangen

    3 Funktionsmechanismen dieser Applikation 3.5 Szenario „Remote Abfrage eines Wertes empfangen“ 3.5.2 Programmdetails zum Szenario „Remote Abfrage eines Wertes emp- fangen“ Folgende Grafik zeigt die Funktionalität des FC „SMS_MNG“. Für die Realisierung dieses Szenario wird der Baustein im OB1 aufgerufen. Abbildung 3-15 Die Message_No und Value werden in der SCL Quelle für die Generierung der Rückmeldung verwendet.
  • Seite 28: 4.1 Hardwareaufbau Der S7-Station

    4 Installation 4.1 Hardwareaufbau der S7-Station Installation Hardwareaufbau der S7-Station Übersicht Dieses Applikationsbeispiel beinhaltet folgende S7-Projektvarianten: Tabelle 4-1 Station Varianten/ Programmname S7-300 Station CP_340 HW Konfig und S7 Programm für Variante mit CP 340 CP_341 HW Konfig und S7 Programm für Variante mit CP 341 ET 200S _1SI HW Konfig und S7 Programm für Variante mit ET 200S SI Modul CP_441-2...
  • Seite 29: S7-300 Station Mit Cp 341

    4 Installation 4.1 Hardwareaufbau der S7-Station Tabelle 4-2 Aktion Anmerkung Bringen Sie die einzelnen Baugruppen auf einem Komponentenliste Tabelle 2-3 geeigneten Baugruppenträger an. Verbinden Sie die CPU über einen Rückwand- Busverbinder mit dem CP. Schließen Sie alle entsprechenden Komponenten an Achten Sie die auf richtige Polung.
  • Seite 30: S7-300 Station Mit Et 200S Mit 1Si-Modul

    4 Installation 4.1 Hardwareaufbau der S7-Station 4.1.3 S7-300 Station mit ET 200S mit 1SI-Modul Nachfolgendes Bild zeigt den Aufbau der S7-300 / ET 200S Station. Abbildung 4-3 Antenne PS307 5A CPU 315-2 PN/DP SIM-Karte 230V seriell MD720-3 ET 200S IM 151-3 PN PROFINET Tabelle 4-3 Aktion...
  • Seite 31: S7-400 Station Mit Cp 441-2

    4 Installation 4.1 Hardwareaufbau der S7-Station 4.1.4 S7-400 Station mit CP 441-2 Nachfolgendes Bild zeigt den Hardwareaufbau der Projektvariante mit CP441-2. Abbildung 4-4 Antenne 230V MD720-3 SIM-Karte seriell Tabelle 4-4 Aktion Anmerkung Bringen Sie die einzelnen Baugruppen auf einem geeigne- Komponentenliste Tabelle 2-4 ten Baugruppenträger an.
  • Seite 32: Hardwareaufbau Md720-3

    4 Installation 4.2 Hardwareaufbau MD720-3 Hardwareaufbau MD720-3 Tabelle 4-5 Aktion Anmerkung Öffnen Sie das Gehäuse des MD720-3 und legen die SIM- Hand- Beachten Sie dafür das Karte ein. Schließen Sie das MD720-3 wieder. buch zum MD720-3 Schließen Sie die Antenne an der entsprechenden Buchse Schließen Sie das MD720-3 an eine 24 V- Sie können dafür auch die PS307 Gleichstromquelle an.
  • Seite 33: Inbetriebnahme Der Applikation

    5 Inbetriebnahme der Applikation 5.1 Allgemeine Vorbereitung Inbetriebnahme der Applikation Allgemeine Vorbereitung 5.1.1 Installation der Applikationssoftware Die notwendigen Schritte zur Installation des Beispielcodes sind in der folgenden Tabelle aufgelistet. Tabelle 5-1 Schritt Vorgehen Das Projekt finden Sie auf der HTML Seite, von der Sie dieses Dokument geladen haben.
  • Seite 34 5 Inbetriebnahme der Applikation 5.1 Allgemeine Vorbereitung Schritt Vorgehen Wählen Sie die entsprechende COM-Schnittstelle. Stellen Sie Zeichenformat und Baudrate auf die gleichen Werte ein, wie die serielle Schnittstelle des MD720-3. Bei Werkseinstellungen ist das MD720-3 mit folgenden Werten eingestellt: Baudrate: 19200 Bits/s Zeichenformat: 8N1.
  • Seite 35: Einstellen Der Modem Parameter

    5 Inbetriebnahme der Applikation 5.1 Allgemeine Vorbereitung 5.1.3 Einstellen der Modem Parameter Bevor Sie SMS Senden und Empfangen können, müssen Sie für die Initialisierung des Modems MD720-3 folgende Informationen hinterlegen: die PIN der SIM-Karte im Modem die Nummer der Kurzmitteilungszentrale (siehe Bibliotheksbeschreibung „25545680_Library_SMS_MD720_DOKU_V2.0_d.pdf“...
  • Seite 36 5 Inbetriebnahme der Applikation 5.1 Allgemeine Vorbereitung Vorgehen Tragen Sie im Array Telefonnumber die möglichen Empfängernummern ein, an die die SMS- Meldungen geschickt werden sollen. Achten Sie darauf, dass Sie nur die Telefonnummer (+49xxxxxxxxxx) ersetzen. Das Steuerzei- chen „$R“ darf NICHT gelöscht werden! Tragen Sie am Parameter cp_adr die logische Adresse des CPs ein.
  • Seite 37: Parametrierung Der Seriellen Cps

    5 Inbetriebnahme der Applikation 5.1 Allgemeine Vorbereitung 5.1.4 Parametrierung der seriellen CPs Parametrierung für CP 340 und CP 341 Der serielle CP nutzt in diesem Beispiel für die Schnittstelle den ASCII-Treiber. Dadurch ist es möglich AT-Kommandos und reinen Text-Code über die Schnittstel- le an oder von einem Kommunikationspartner zu senden oder empfangen.
  • Seite 38 5 Inbetriebnahme der Applikation 5.1 Allgemeine Vorbereitung Aktion Anmerkung Bestätigen Sie alle Dialog mit OK. Kompilieren Sie anschließend die Hardware- konfiguration neu. „Station > Save and Compile (Station > Spei- chern und übersetzen)“ Parametrierung und Projektierung für CP 441-2 Tabelle 5-5 Aktion Anmerkung Der CP_441-2 trägt an Schnittstelle 1 das...
  • Seite 39 5 Inbetriebnahme der Applikation 5.1 Allgemeine Vorbereitung Aktion Anmerkung Wählen Sie als Verbindungspartner unspecified (unspezifiziert) und als Verbindungstyp Point- to-Point Connection (Punkt-zu-Punkt Verbin- dung) aus. Schließen Sie den Dialog mit OK. Im folgenden Dialog können Sie die Eigenschaften bestimmen. Wählen Sie als Lokale ID 1000. Diese ID wird von den BSEND und BRCV verwendet. Unter Interface (Schnittstelle) wählen Sie Ihre Schnittstelle mit dem RS232-Modul und dem ASCII-Treiber aus.
  • Seite 40 5 Inbetriebnahme der Applikation 5.1 Allgemeine Vorbereitung Parametrierung und Projektierung für ET 200S 1SI Die folgende Tabelle zeigt die nötigen Einstellungen für den ASCII-Treiber der se- rielle Schnittstellenbaugruppe ET 200S 1SI ASCII. Tabelle 5-6 Aktion In der Hardwarekonfiguration doppelklicken Sie auf den 1 SI ASCII. Es öffnen sich die Eigen- schaften der Baugruppe.
  • Seite 41: Step 7-Projekt Laden

    5 Inbetriebnahme der Applikation 5.2 STEP 7-Projekt laden STEP 7-Projekt laden Variante für Kommunikationsbaugruppen CP 340/ CP 341/ CP 441-2 Tabelle 5-7 Aktion Anmerkung Stellen Sie im SIMATIC MANAGER die PC- Schnittstelle auf MPI ein. „Options > Set PC/PG Interface… (Extras > PC/PG Schnittstelle ändern…)“...
  • Seite 42 5 Inbetriebnahme der Applikation 5.2 STEP 7-Projekt laden Aktion Anmerkung Wenn Sie eine S7-400 Station verwenden, markieren Sie die S7-Station CP_441-2 und laden das gesamte Projekt in Ihre CPU. „PLC > Download (Zielsystem > laden)“ Doppelklicken Sie anschließend auf die CPU und anschließend auf Connections (Verbin- dungen).
  • Seite 43: Bedienung Der Applikation

    6 Bedienung der Applikation 6.1 SMS Senden (Szenario 1/ Szenario 2) Bedienung der Applikation In diesen Kapitel erfahren Sie, wie die beschriebenen Szenarien dieser Applikation zu bedienen sind. Alle dafür nötigen Variablen finden Sie in der Variablentabelle „VAT_MELD“. Hinweis Informationen über die Fehler, die während der Bedienung der Applikation auf- treten können, sind in der Bibliotheksbeschreibung „25545680_Library_SMS_MD720_DOKU_V2.0_d.pdf“...
  • Seite 44 6 Bedienung der Applikation 6.1 SMS Senden (Szenario 1/ Szenario 2) Vorgehen Öffnen Sie die Variablentabelle „VAT_MELD“ und initialisieren Sie das Modem durch eine positive Flanke an „Init“. Überprüfen Sie in der Variablentabelle „VAT_MELD“, ob die Variable „Meld.SMS.READY“ ge- setzt ist. Sollte dies nicht der Fall sein, aktivieren Sie „Init“ und initialisieren Sie das Modem er- neut.
  • Seite 45: Senden Einer Sms Mit Angehängtem Beiwert

    6 Bedienung der Applikation 6.1 SMS Senden (Szenario 1/ Szenario 2) 6.1.2 Senden einer SMS mit angehängtem Beiwert Eine Anleitung zum Senden einer SMS mit angehängtem Beiwert, finden Sie in der folgenden Tabelle. Tabelle 6-2 Vorgehen Generieren Sie eine neue SMS, so wie es in den Schritt 4,5 der Tabelle 6.1 be- schrieben ist.
  • Seite 46: Sms Empfangen (Szenario 3/ Szenario 4)

    6 Bedienung der Applikation 6.2 SMS Empfangen (Szenario 3/ Szenario 4) SMS Empfangen (Szenario 3/ Szenario 4) Voraussetzungen für das Empfangen einer neuen SMS-Nachricht sind: Das Modem wurde initialisiert. Der Polling-Timer ist abgelaufen. Senden Sie keine SMS, die das Schlüsselwort ‚ERROR‘ oder ‚OK‘ enthalten VORSICHT (z.B.
  • Seite 47 6 Bedienung der Applikation 6.2 SMS Empfangen (Szenario 3/ Szenario 4) Aktion Anmerkung Eine individuellen Logik für den Para- meter Order_No kann wie folgt ausse- hen: Merker setzen und rücksetzen. Wenn die Order_No der empfan- genen Nachricht z.B ‚1’ ‚OnM50.1’ ist, wird der Merker M50.1 gesetzt.
  • Seite 48: Remote Abfrage Eines Wertes

    6 Bedienung der Applikation 6.2 SMS Empfangen (Szenario 3/ Szenario 4) 6.2.2 Remote Abfrage eines Wertes In diesem Szenario wird mit Hilfe des Funktionsbausteins FB „SMS_Meld“ und der Funktion FC „SMS_MNG“ eine Abfrage-SMS empfangen, ausgewertet und ei- ne Rückmeldung mit dem gewünschten Wert an den Anwender zurückgeschickt. Tabelle 6-4 Aktion Öffnen Sie zunächst die Variablentabelle „VAT_MELD“...
  • Seite 49 6 Bedienung der Applikation 6.2 SMS Empfangen (Szenario 3/ Szenario 4) Aktion Rufen Sie die Funktion FC „SMS_MNG“ im OB1 auf. Speichern und laden Sie erneut den Organisationsbaustein. Überprüfen Sie, ob die Steuerung bereit ist, eine SMS zu empfangen oder zu versenden Siehe Schritt 4 der Tabelle 6.1.
  • Seite 50: Weitere Hinweise

    7 Weitere Hinweise Weitere Hinweise RS 232 Sniffer Der Kommunikationsprozessor (CP) und das MD720-3 sind über ein serielles Ka- bel (RS232-Kabel) direkt miteinander verbunden. Die Kommunikation ist Voll- duplex d.h. das Senden und Empfangen von Daten ist gleichzeitig möglich. Bei dieser 1:1 Kommunikation ist es mit einem normalen, seriellen Kabel nicht möglich, den Datenverkehr zwischen den Endgeräten zu verfolgen.
  • Seite 51 7 Weitere Hinweise Schaltbild Folgende Grafik zeigt das Schaltbild für einen Voll-Duplex RS232-Sniffer. Portan- schluss 1 greift dabei die Daten der Empfangsleitung und Portanschluss 2 die Da- ten der Sendeleitung ab. Abbildung 7-1 Wenn Ihr PC über zwei serielle Schnittstellen verfügt, können Sie den Datenver- kehr in beide Richtungen auf einem Bildschirm mit einem Terminal Programm z.
  • Seite 52: Literaturhinweis

    8 Literaturhinweis Literaturhinweis Tabelle 8-1 Themengebiet Link http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/25545680 Referenz auf den Beitrag Siemens Industry Customer https://support.automation.siemens.com Support 5http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/23117745 Handbuch zum MD720-3 Handbuch zum CP 340 http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/1137332 Erste Schritte mit dem http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/12108826 CP 340 Handbuch zum CP 341 http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/1117397 Erste Schritte mit dem CP http://support.automation.siemens.com/WW/view/de/1188622...
  • Seite 53: Historie

    9 Historie Historie Tabelle 9-1 Version Datum Änderung V2.2 11/2014 Anpassungen SMS Empfangs-Szenarien V2.1 02/2013 Das Bild in der Tabelle 5-3, Punkt 2 wurde geändert V2.1 10/2011 Das Bild in der Tabelle 5-3, Punkt 5 wurde geändert V2.0 07/2011 Komplettüberarbeitung der V1.0 V1.0 16/07/2007 Erste Ausgabe...

Diese Anleitung auch für:

Simatic s7-400Et 200sSinaut md 720-3

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