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Amazone ZA-M 900 Montageanleitung
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Inhaltsverzeichnis
ZA-M 900, 1200, 1500
MG 897
DB 567 (D) 08.03
Printed in Germany
$0$=21(
Betriebsanleitung
Vor Inbetriebnahme die
a
Betriebsanleitung
die Sicherheitshinweise
lesen und beachten!
und
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Amazone ZA-M 900

  • Seite 1 $0$=21( Betriebsanleitung ZA-M 900, 1200, 1500 Vor Inbetriebnahme die MG 897 Betriebsanleitung DB 567 (D) 08.03 die Sicherheitshinweise Printed in Germany lesen und beachten!
  • Seite 2 Stellen Sie bitte sicher, dass alle Bediener diese Betriebsanleitung lesen, bevor die Maschine von Ihnen in Betrieb genommen wird. Diese Betriebsanleitung ist gültig für alle Düngerstreuer der Baureihe ZA-M 900, ZA-M 1200, ZA-M 1500. AMAZONEN-WERKE H.DREYER GmbH & Co. KG Copyright ©...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis 1. Angaben über die Maschine..............7 Verwendungszweck ................7 Hersteller..................7 Konformitätserklärung..............7 Angaben bei Anfragen und Bestellungen ........7 Kennzeichnung ................7 Technische Daten ................8 1.6.1 Anforderungen an die Hydraulikanlage des Traktors .....9 1.6.2 Angaben zur Geräusch-entwicklung ..........9 Bestimmungsgemäße Verwendung..........10 2. Sicherheit ....................11 Gefahren bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise ....11 Bedienerqualifikation..............11 Kennzeichnung von Hinweisen in der Betriebsanleitung....11 2.3.1...
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 5. An- und Abbau ..................36 Anbaudaten .................. 37 Anbau ................... 40 Hydraulik-Anschlüsse..............41 5.3.1 ZA-M mit Comfort Ausstattung............. 43 5.3.1.1 Systemumstellschraube am Streuerventilblock einstellen ... 44 5.3.2 Gelenkwelle.................. 45 5.3.3 Ausweichbares Mittelgetriebe ............48 Anschluss Beleuchtung..............49 Abbau ................... 49 6.
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis 8. Einsatz ......................85 Zentrifugalstreuer befüllen ............86 Streubetrieb...................86 Auswechseln der Streuscheiben...........88 Empfehlungen zum Arbeiten im Vorgewende ......89 Hinweise zum Streuen von Schneckenkorn (z.B. Mesurol)..90 8.5.1 Kombinationsmatrix für Düngerstreuer zum Ausbringen von Schneckenkorn ................91 9. Reinigung, Wartung und Reparatur ............92 Abschersicherungen für Gelenkwellen- und Rührwellenantrieb...95 Kontrolle des Hydraulikölfilters............96 Magnetventile säubern..............96 Auswechseln der Streuschaufeln und Schwenkflügel ....97...
  • Seite 6 Abdeckschwenkplane ..............111 11.9.1 Abdeckschwenkplane N............. 111 11.9.2 Abdeckschwenkplane S ............. 111 11.9.3 Abdeckschwenkplane L ............. 111 11.10 Beleuchtungsanlage für AMAZONE - An-baugeräte ....112 11.10.1 Beleuchtungsanlage "hinten" ............. 112 11.10.2 Beleuchtungsanlage "vorn" ............112 11.11 Zweiwegeeinheit ................ 113 11.12 Dreiwegeeinheit .................
  • Seite 7: Angaben Über Die Maschine

    Angaben über die Maschine Angaben über die Die sicherheitstechnischen Maschine Anforderungen sind dann erfüllt, wenn im Repa- Verwendungszweck raturfall Original - AMAZO- NE Ersatzteile verwendet Die Zentrifugalstreuer ZA-M ist für die werden. Die Verwendung Ausbringung trockener, granulierter, anderer Teile kann die Haf- geprillter und kristalliner Düngemittel, tung für die daraus entste- Schneckenkorn und Saatgut geeignet.
  • Seite 8: Technische Daten

    1,40 + L1000 2500 2500 1,39 2,75 2,89 1,40 + S 500 3000 3000 1,53 2,75 2,89 1,40 + L 1000 Arbeitsbreite (m) ZA-M 900 10-24 abhängig von verwendeter Streuscheibe und Düngersorte ZA-M 1200, ZA-M 1500 18-36 DB 567. 08.03...
  • Seite 9: Anforderungen An Die Hydraulikanlage Des Traktors

    Angaben über die Maschine 1.6.1 Anforderungen an die Das Hydrauliköl darf sich im Hydraulikanlage Betrieb nicht zu stark erwär- Traktors men! Zum Anschluss des Streuers an die Große Volumenströme Hydraulikanlage des Traktors ist erforder- Verbindung mit kleinen Öl- lich: tanks fördern die schnelle •...
  • Seite 10: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Angaben über die Maschine Bestimmungsgemäße Abdrift, Verwendung Verstopfungen oder Brückenbildun- gen z. B. durch Fremdkörper, Sack- Der AMAZONE - Düngerstreuer ZA-M reste, feuchten Dünger, usw., ist ausschließlich für den üblichen Einsatz Geländeunebenheiten, bei landwirtschaftlichen Arbeiten gebaut und für die Ausbringung trockener, granu- Abnutzung von Verschleißteilen (z.
  • Seite 11: Sicherheit

    Sicherheit • Sicherheit Gefährdung der Umwelt durch Leckage von Hydrauliköl. Diese Betriebsanleitung enthält grundle- gende Hinweise, die bei Anbau, Betrieb Bedienerqualifikation und Wartung zu beachten sind. Daher ist diese Betriebsanleitung unbedingt vor Das Gerät darf nur von Personen benutzt, Einsatz und Inbetriebnahme vom Bedie- gewartet und instandgesetzt werden, die ner zu lesen und muss ihm zugänglich hiermit vertraut und über die damit verbun-...
  • Seite 12: Hinweis-Symbol

    Sicherheit 2.3.3 Hinweis-Symbol Hinweise auf maschinenspezifische Be- sonderheiten, die für die einwandfreie Funktion der Maschine einzuhalten sind, sind mit dem Hinweis-Symbol gekennzeichnet. Warnbildzeichen und Hinweisschilder Warnbildzeichen und Hinweisschil- Die Warnbildzeichen dienen der Si- der genauestens befolgen! cherheit von allen Personen, die mit der Maschine arbeiten.
  • Seite 13 Sicherheit DB 567. 08.03...
  • Seite 14 Sicherheit Bild Nr.: MD 095 Erläuterung: Vor Inbetriebnahme die Betriebsanleitung und Sicherheitshinwei- se lesen und beachten! Bild Nr.: 911888 Erläuterung: Das CE-Zeichen gibt an, dass die Maschine die Anforderungen der EG-Richtlinie Maschine 89/392/EWG und die entsprechenden Ergänzungs- richtlinien erfüllt. Bild Nr.: 922059 Erläuterung: Maximale Zapfwellendreh- zahl 540 Bild Nr.: MD 075...
  • Seite 15 Sicherheit Bild Nr.: MD 078 Erläuterung: Niemals in den Quetschge- fahrenbereich (z.B. Schieberbetätigung, Durchlassöffnung) greifen, solange sich dort Teile bewegen können. Bild Nr.: MD 079 Erläuterung: Gefahr durch fortschleu- dernde Düngerpartikel! Personen Gefahrenbereich verweisen! Bild Nr.: MD 083 Erläuterung.: Niemals in die sich dre- hende Rührspirale greifen! Bild Nr.: MD 089 Erläuterung.: Nicht im Bereich unterhalb...
  • Seite 16 Sicherheit Bild Nr.: MD 093 Erläuterung.: Gefahr durch sich drehen- de Maschinenteile! Niemals an sich drehenden Wellen, Streuscheiben etc. greifen!! Bild Nr.: 912 297 Beim Scheibenwechsel Scheibenloch ø 8 zur Maschinenmitte En changeant les disques, orientez le trou pré-percé vers la centre de la machine.
  • Seite 17 Sicherheit Bild Nr.: 912 308 Nur zulässig bei Anhängern mit Auflauf- oder Seilzugbremse. Autorisé seulement sur remorque disposant de son propre système de freinage Only permissible with trailers which are equip-ped with over- run or with Bowden cable brakes. Uitsluitend toegestaan bij aanhangers met oploop-of-kabel- trekrem 912 308 Bild Nr.: 912 312...
  • Seite 18 Sicherheit Zapfwelle nur bei niedriger Motordrehzahl einkuppeln. Bei Überlastung schert die Sicherungsschraube ab. Bei häufigem Abscheren Gelenkwelle mit Reibkupplung einset- zen. La prise de force ne doit être enclenchée qu’à régime moteur réduit. En cas de surcharge, la vis de sécurité se casse. En cas de cisaillement fréquent, utiliser une transmission avec limiteur de couple à...
  • Seite 19: Sicherheitsbewusstes Arbeiten

    Sicherheit Sicherheitsbewuss- Die Bekleidung des Benutzers soll eng anliegen. Locker getragene tes Arbeiten Kleidung vermeiden! Zur Vermeidung von Brandgefahr Neben den Sicherheitshinweisen dieser Maschine sauberhalten! Betriebsanleitung sind die nationalen, Vor dem Anfahren und vor der Inbe- allgemeingültigen Arbeitsschutz- triebnahme Nahbereich kontrollie- Unfallverhütungsvorschriften der zustän- (Kinder)! ausreichende...
  • Seite 20 Sicherheit schiedlich entlastet. Auf die Einhal- Die zulässige Beladung beachten! tung der erforderlichen Vorderachs- Hierbei das spezifische Düngerge- last ist zu achten (20% des Schlep- wicht [kg/l] berücksichtigen. Die perleergewichts. spez. Düngergewichte sind der Bei Kurvenfahrt die weite Ausla- Streutabelle zu entnehmen bzw. dung und/oder die Schwungmasse müssen ermittelt werden.
  • Seite 21: Allgemeine Sicherheits- Und Unfallverhütungsvorschriften In Bezug Auf Angebaute Maschine

    Sicherheit ren! Erst nun nach Einstellung der Maschine vorschriftsmäßig anhän- Schieber gewünschte gen/anbauen. Herstellervorschriften Streumenge mit der Streuarbeit be- beachten! ginnen. Arbeitsgeräte sollen nur mit den da- Beim Randstreuen an Feldrändern, für vorgesehenen Fahrzeugen Gewässern oder Straßen Rand- transportiert und gefahren werden. streuvorrichtungen verwenden! Achten Sie vor jedem Einsatz auf 2.7.1...
  • Seite 22: Allgemeine Sicherheits- Und Unfallverhütungsvorschriften Bei

    Sicherheit Bei Wartungsarbeiten an angeho- Verletzungen sofort bener Maschine stets Sicherung einen Arzt aufsuchen! In- durch geeignete Abstützelemente fektionsgefahr! vornehmen! Öle, Fette und Filter ordnungsge- Vor Arbeiten an der Hydraulikanla- mäß entsorgen! Geräte absetzen, Anlage Vor Arbeiten an der elektrischen drucklos machen und Motor abstel- Anlage stets Stromzufuhr trennen! len!
  • Seite 23: Elektrischen Und Elektronischen Geräten Und / Oder

    Sicherheit schaltetem Motor und abgezoge- Gelenkwellenschutz durch Einhän- nem Zündschlüssel! gen von Ketten gegen Mitlaufen si- chern! Abgekoppelte Gelenkwelle auf der vorgesehenen Halterung ablegen! Vor Einschalten der Zapfwelle si- cherstellen, dass gewählte Zapfwel- Nach Abbau Gelenkwelle lendrehzahl des Traktors mit der zu- Schutzhülle auf Zapfwellenstummel lässigen Zapfwellendrehzahl des...
  • Seite 24 Sicherheit Nur Geräte mit Zulassung gemäß den gültigen Landesvorschriften (z.B. BZT - Zulassung in Deutschland) einbauen. Das Gerät fest installieren. Der Betrieb von portablen oder mobilen Geräten innerhalb des Fahrzeuges ist nur über eine Verbindung zu einer fest instal- lierten Außenantenne zulässig. Den Sendeteil räumlich getrennt von der Fahrzeug-Elektronik einbauen.
  • Seite 25 Sicherheit DB 567. 08.03...
  • Seite 26: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung Produktbeschrei- Sicherheitseinrich- tungen bung • Kettenschutz des Rührwellenantrie- Aufbau bes (Fig. 2/7) • Rahmen (Fig. 3/1) • Wellenschutz zwischen Mittel- und Winkelgetriebe (Fig. 3/8) • Behälter (Fig. 3/2) • Gelenkwellenschutz (Fig. 3/9) • Omnia-Set Streuscheiben (Fig. 2/3) • Rohrschutzbügel bei Verwendung der •...
  • Seite 27 Produktbeschreibung Fig. 2 Fig. 3 DB 567. 08.03...
  • Seite 28: Funktion

    Produktbeschreibung Funktion Der Düngerstreuer AMAZONE ZA-M ist lungen erfolgen nach Angaben der Streu- mit zwei Trichterspitzen und mit aus- tabelle. Die Kontrolle der eingestellten wechselbaren Streuscheiben (Fig. 4/1) Arbeitsbreite ist in einfacher Weise mit ausgerüstet die entgegen der Fahrtrich- dem mobilen Prüfstand (Sonderausstat- tung gegensätzlich von innen nach außen...
  • Seite 29 Produktbeschreibung Die Streumengeneinstellung erfolgt über die Stellhebel (Fig. 6/1) durch Einstellen unterschiedlicher Öffnungsweiten Durchlassöffnungen. Die hierzu jeweils erforderliche Schieberstellung wird ent- weder nach Angaben der Streutabelle oder mit der Rechenscheibe ermittelt. Das Öffnen und Schließen der Durch- lassöffnungen wird durch zwei weitere Schieber hydraulisch (Schließen) bzw.
  • Seite 30 Produktbeschreibung Grenz- / Randstreuen: • Limiter M (Sonderausstattung): Be- findet sich die 1. Fahrgasse auf hal- ber Arbeitsbreite vom Feldrand, kann mit dem Limiter M (Sonderausstat- tung) die Grenze fernbetätigt abge- streut werden. Fig. 8 • Die Grenzstreuscheiben "Tele-Set" (Sonderausstattung): Sie ermöglichen ein Bestreuen entlang Feldgrenzen, so wie es die Düngeverordnung vor- schreibt:...
  • Seite 31: Bordrechner

    Produktbeschreibung Bordrechner Bordrechner (Option) AMATRON bzw. AMADOS III D kann der ZA-M Düngerstreuer komfortabel angesteuert, bedient überwacht werden. Die Streumengeneinstellung erfolgt elekt- ronisch. Dabei geben die durch Stellmo- tore betätigten Mengenschieber unter- schiedliche Öffnungsweiten der Durch- lassöffnungen frei. Die für eine bestimmte Streumenge erforderliche Schieberstel- lung wird durch eine Düngerkalibrierung...
  • Seite 32: Gefahrenbereiche

    Produktbeschreibung Gefahrenbereiche Gefahrenbereiche bestehen: • Zwischen Traktor Maschine, insbesondere beim An- und Abkup- peln. • Im Bereich beweglicher Bauteile: Drehende Streuscheiben Streuschaufeln Drehende Rührwelle und Rührwel- lenantrieb Drehende Gelenkwelle Hydraulische Betätigung des Limi- ters Hydraulische Betätigung Schieber Elektrische Betätigung der Men- genschieber •...
  • Seite 33: Anmerkungen Zu Den Streuscheiben Om 10-12 Undom 10-16

    Produktbeschreibung Anmerkungen zu den Streuscheiben 10-12 und OM 10-16 Entwickelt ist die Streuscheibe OM 10-12 für Kunden, die • Fahrgassen in Abständen von 10 bzw. 12 m anlegen (Fig. 13 und Fig. 14). • Probleme beim Grenzstreuen haben. • mehrfache Überlappung mit den OM Fig.
  • Seite 34 Produktbeschreibung Da laut Düngeverordnung das Düngen über die Feldgrenze hinaus nicht er- laubt ist, ist eine Einhaltung der Verord- nung für die oben genannten Einsatzfälle nur durch den Einsatz der OM 10-12 möglich (siehe Fig. 13). Beim Einsatz der Grenzstreuscheibe TS 5-9 auf 5 m Grenzabstand wirft die OM 10-16 ebenfalls ca.
  • Seite 35: Übernahme

    Übernahme Übernahme Überprüfen Sie bitte die kor- rekte Montage der Skalen auf Beim Empfang der Maschine bitte fest- den Streuscheiben: gekenn- stellen, ob Transportschäden aufgetreten zeichnet sind die Skalen auf sind oder Teile fehlen! Nur sofortige Re- der linken Streuscheibe mit klamation beim Transportunternehmen "links"...
  • Seite 36: An- Und Abbau

    An- und Abbau An- und Abbau Kippgefahr! Personen Gefahrenbe- Kippgefahr! reich hinter bzw. unter der Maschine weisen. Zentrifugalstreuer beim An- und Abbau auf waagerechte Kippgefahr! Abstellfläche (Erhebung) abstellen. Nicht vorne anhe- Beim Ankoppeln auf ausrei- ben! chende Freiräume bzw. Spreizmaß für die Unterlenker Kippgefahr! achten.
  • Seite 37: Anbaudaten

    An- und Abbau Anbaudaten [kg]: Hinterachslast des leeren Traktorså Ermitteln Sie vor Inbetriebnahme das [kg]: Gesamtgewicht Heckanbau- Gesamtgewicht, die Achslasten und gerät / Heckballast Reifentragfähigkeiten sowie die erfor- [kg]: Gesamtgewicht Frontanbau- derliche Mindestballastierung bei der gerät / Frontballast Kombination Schlepper/Anbau- a [m]: Abstand zwischen Schwer- maschine.
  • Seite 38 An- und Abbau Berechnung des tatsächlichen Ge- Heckanbaugerät bzw. Front-Heck- samtgewichtes G kombinationen: (Wird mit dem Heckanbaugerät (GH) die erforderliche Mindestballastierung Heck Berechnung der Mindestballastie- (GH min) nicht erreicht, muss das Ge- rung Front G V min: wicht des Heckanbaugerätes auf das Gewicht der Mindestballastierung Heck •...
  • Seite 39 An- und Abbau Doppelte zuläs- Zulässiger Wert Tatsächlicher Wert sige Reifentrag- TABELLE lt. Betriebsanlei- lt. Berechnung fähigkeit (zwei tung Reifen) Mindestballastie- rung Front / Heck kg ≤ Gesamtgewicht kg ≤ kg ≤ Vorderachslast kg ≤ kg ≤ Hinterachslast Die Mindestballastierung muss als Anbaugerät oder Ballastgewicht am Traktor angebracht werden! Die berechneten Werte müs-...
  • Seite 40: Anbau

    An- und Abbau Anbau Den Düngerstreuer an die hintere Drei- punkthydraulik des Schleppers anbauen (hierbei Kap 2.7 beachten). Unterlenker des Schleppers auf Un- terlenkerbolzen (Kat. II) (Fig. 16/1) befestigen und mit Klappstecker si- chern. ZA-M 1200, 1500: Den Bolzen in die obere Bohrung der Unterlenkerkonso- le stecken.
  • Seite 41: Hydraulik-Anschlüsse

    An- und Abbau Personen Gefahrenbe- reich hinter bzw. unter der Maschine verweisen, da Ma- schine nach hinten weg- schlagen kann, wenn Ober- lenkerhälften versehentlich auseinander gedreht werden bzw. auseinander reißen. Die Absenkdauer des befüll- ten Streuers muss mindes- tens zwei Sekunden betragen. Falls vorhanden, Senkdrossel einstellen.
  • Seite 42 An- und Abbau Bei undichtem Steuerventil und/oder längeren Pausen, z.B. Transportfahrten, Block- hähne schließen, selbständiges Öffnen geschlossenen Schieber zu verhindern. Fig. 18 Blockhahn geschlossen (Fig. 18/A). Blockhahn geöffnet (Fig. 18/B). DB 567. 08.03...
  • Seite 43: Za-M Mit Comfort Ausstattung

    An- und Abbau 5.3.1 ZA-M mit Comfort Aus- stattung • ein einfach wirkendes Steuerventil → ( kleinerer Stecker ) • ein druckloser Rücklauf → ( größerer Stecker ) Druckloser Ölrücklauf: Damit die Hydraulikmotore des Streuers nicht beschädigt werden, darf der Stau- druck im Rücklauf maximal 8 bar nicht überschreiten (schlepperseitig vor Steck- kupplung gemessen).
  • Seite 44: Systemumstellschraube Am Streuerventilblock Einstellen

    An- und Abbau 5.3.1.1 Systemumstellschraube Streuerventilblock einstellen Einstellung Systemumstell- schraube (Fig. 19/1) am Streuerventil- block abhängig Traktor- Hydrauliksystem. Je nach Hydrauliksys- tem die Systemumstellschraube: • bis zum Anschlag herausdrehen (Werkseinstellung) bei Traktoren Open–Center–Hydrauliksystem (Konstantstromssystem, Zahnrad- Fig. 19 pumpenhydraulik). Load-Sensing-Hydrauliksystem (druck- und stromgeregelte Ver- stellpumpe) –...
  • Seite 45: Gelenkwelle

    An- und Abbau 5.3.2 Gelenkwelle Nur die vom Hersteller vorge- schriebene Gelenkwelle ver- wenden. Bei häufigem Abscheren der Scherschraube zwischen Anschlussgabel- und Getrie- beeingangswellenflansch und bei Schleppern mit hydrau- lisch betätigter Zapfwellen- Fig. 20 kupplung wird die Walter- scheid-Gelenkwelle mit Reib- kupplung K94/1 (Sonderaus- stattung) empfohlen.
  • Seite 46 An- und Abbau Vor dem Aufstecken der Ge- lenkwelle Getriebeein- gangswelle reinigen und ein- fetten Schmiernippel (Fig. 22/1)lösen und Gelenkwelle (Fig. 22/2) aufstecken. Anschlussgabel (Fig. 22/3) mit Ab- scherschraube (Fig. 22/4) befestigen. Schmiernippel (Fig. 22/1) eindrehen. Schutzhälfte (Fig. 23/1) aufschieben und Schutztrichter (Fig.
  • Seite 47 An- und Abbau Beim ersten Anbau andere Gelenkwel- lenhälfte Zapfwellenprofil Schlepper aufstecken, ohne die Gelenk- wellenrohre ineinander zu stecken. Durch Nebeneinanderhalten beiden Gelenkwellenrohre prüfen, eine Schiebeprofilüberde- ckung der Gelenkwellenrohre so- wohl bei abgesenktem als auch bei angehobenem Wurfstreuer mind. 40 % von LO (LO = Länge im eingeschobenen Zustand) ge- währleistet ist.
  • Seite 48: Ausweichbares Mittelgetriebe

    An- und Abbau Gelenkwelle nur mit komplet- Gelenkenwellen- Ergänzungsschutz Schlepper und Gerät einset- zen. Die Schutzvorrichtungen sofort ersetzen, sobald sie beschädigt sind. Die max. Gelenkabwinkelung eines Kreuzgelenkes der Ge- lenkwelle soll 25 ° nicht über- schreiten. Auch die an der Gelenkwelle befestigten Montage- Wartungshinweise...
  • Seite 49: Anschluss Beleuchtung

    Transport auf öffentlichen Straßen und Wegen. Anschluss Beleuch- Werden die für Zugmaschinen vorge- tung schriebenen Beleuchtungseinrichtun- gen, Fahrtrichtungsanzeiger oder das amtliche Kennzeichen durch Beleuchtungskabel mit Stecker an 12 Zentrifugalstreuer verdeckt, sind sie V-Schleppersteckdose anschließen. am Anbaugerät zu wiederholen. Ra- Abbau gen Anbaugeräte seitlich mehr als 400 mm über den äußeren Rand der Vor Abbau des Streuers...
  • Seite 50: Umstellungen An Traktor Und Düngerstreuer Bei Straßen-Fahrten

    Transport auf öffentlichen Straßen und Wegen. Umstellungen Traktor und Dünger- streuer bei Straßen- Fahrten Die Fahrzeugbreite muss dem § 32 StVZO und der AusnVOStVZO ent- sprechen und darf 3 m nicht überschreiten, z.B. Reihenstreuvor- richtung (Sonderausstat- tung) für die Maisdüngung. Düngerstreuer Straßentransport nur so- weit anheben, bis sich die...
  • Seite 51: Einstellungen

    Einstellungen Einstellungen Alle Einstellungen mit größter Sorgfalt vornehmen. Abwei- Alle Einstellungen der Düngerstreuer chungen von der optimalen AMAZONE ZA-M erfolgen nach Angaben Einstellung können das Streu- der Streutabelle. bild negativ verändern! Alle handelsüblichen Düngersorten wer- Die Einstellwerte der Streuta- den in der AMAZONE-Streuhalle abge-...
  • Seite 52 Kann der Dünger nicht eindeutig einer bestimmten Sorte in der Streutabelle zugeordnet werden, liefert AMAZONE-DüngeService entweder schon direkt am Telefon oder nach Zu- sendung einer kleinen Düngerprobe (3 kg) Empfehlungen zur Einstellung. AMAZONE-DüngeService 05405/ 501 111 oder 501 164 Montag bis Freitag £...
  • Seite 53: Einstellung Der An-Bauhöhe

    Einstellungen Einstellung der An- bauhöhe Beim Einstellen der Anbau- höhe Personen aus Gefah- renbereich hinter bzw. unter der Maschine verweisen, da die Maschine nach hinten wegschlagen kann, wenn die Oberlenkerhälften versehent- Fig. 26 lich auseinander gedreht werden bzw. auseinander reißen. Anbauhöhe der Maschine nach Angaben der Streutabelle exakt auf dem Feld in beladenem Zustand einstellen.
  • Seite 54: Spätdüngung

    Einstellungen Spätdüngung Die Schwenkflügel (Fig. 27/1) der Streu- schaufeln ohne Lösen der Muttern (werk- zeuglos) in die obere Position hoch- schwenken. Hierdurch wird die Flugbahn des Düngers angehoben. So Fig. 27 ist neben der Normaldüngung auch Spätdüngung Getreide einer Bestandshöhe von 1 m - ohne weiteres Zubehör - möglich.
  • Seite 55: Schieberstellung Über Stellhebel Einstellen

    Einstellungen Die Einstellwerte der Streuta- Die Ermittlung der Schieber- belle können nur Richtwerte stellung Rechen- sein. Die Fließeigenschaften scheibe erfolgt nach einer des Düngers können sich Streumengen-Kontrolle. Hier- verändern und somit auch durch werden bereits andere Einstellungen erfor- Ermittlung der Schieberstel- derlich sein.
  • Seite 56: Schieberstellung Aus Der Streutabelle Ablesen

    Einstellungen 7.3.1.2 Schieberstellung aus der Streutabelle ablesen Die Schieberstellung ist abhängig von der • auszustreuenden Düngersorte. • Arbeitsbreite [m]. • Arbeitsgeschwindigkeit [km/h]. • gewünschten Streumenge [kg/ha]. Beispiel: Düngersorte: KAS 27 % N gran. BASF Arbeitsbreite: 24 m Arbeitsgeschwindigkeit: 10 km/h Gewünschte Streumenge: 350 kg/ha Schieberstellung: In der Streutabelle die Seiten Schie-...
  • Seite 57: Schieberstellung Mittels Rechenscheibe Ermitteln

    Einstellungen 7.3.1.3 Schieberstellung mittels Rechenscheibe ermitteln Die Rechenscheibe besteht aus: Der äußeren, weißen Skala mit den Streumengen [kg/ha] (Streumenge) (Fig. 31/1). Der inneren, weißen Skala für die bei der Streumengen-Kontrolle auf- gefangene Düngermenge [kg] (auf- gefangene Menge) (Fig. 31/2 Der mittleren, farbigen Skala mit den Schieberstellungen (Position) (Fig.
  • Seite 58 Einstellungen Beispiel: Aufgefangene Düngermenge wiegen, z.B. 12,5 kg. Arbeitsbreite: 18 m Bei Arbeitsbreiten über 24 m Streumenge: 400 kg/ha aufgefangene Dünger- Arbeitsgeschwindigkeit: 10 km/h menge halbieren (z.B. 25 kg = 25 kg/2 = 12,5 kg) und mit Schieberstellung: diesem Zahlenwert die Schie- Am linken Stellhebel eine mittlere berstellung ermitteln.
  • Seite 59: Streumengen-Kontrolle

    Einstellungen 7.3.2 Streumengen-Kontrolle Empfohlen wird Streumengen- Kontrolle bei jedem Düngerwechsel. Die Streumengen-Kontrolle (Abdreh- probe) eingeschalteter Zapfwelle durch Abfahren einer Messstrecke oder im Stand durchführen. Das Abfahren einer Messstrecke stellt die genauere Methode dar, weil die tatsächli- che Fahrgeschwindigkeit des Traktors direkt berücksichtigt wird.
  • Seite 60: Vorbereitungen Zur Streumengen-Kontrolle

    Einstellungen 7.3.2.1 Vorbereitungen zur Streu- mengen-Kontrolle Schutzbügel herunterschwenken (falls Schutzbügel vorhanden). Die erforderliche Schieberstellung für die gewünschte Streumenge an der linken Trichterspitze einstellen. Linke Streuscheibe demontieren. Flügelmutter (Fig. 33/1) zur Befes- tigung der linken Streuscheibe herausschrauben und Streuschei- be von Getriebewelle abziehen. Flügelschraube wieder in die Ge- triebewelle einschrauben (damit Fig.
  • Seite 61: Streumengen-Kontrolle Durch Abfahren Einer Messtrecke

    Einstellungen 7.3.2.2 Streumengen-Kontrolle durch Abfahren einer Messtrecke Beispiel: Düngersorte: KAS 27 % BASF (weiß) Arbeitsbreite: 24 m Arbeitsgeschwindigkeit: 10 km/h Streumenge: 350 kg/ha Schieberstellung laut Streutabelle: Aus der nachstehenden Tabelle für die Arbeitsbreite 24 m die erforderli- che Messstrecke 41,6 m und den Multiplikator 20 für die Streumengen- Umrechnung entnehmen.
  • Seite 62 Einstellungen vorgesehener, konstanter Messstrecke auf dem Feld exakt Arbeitsgeschwindigkeit 10 km/h abmessen. Anfangs- und Endpunkt der für die Arbeitsbreite erforderli- der Meßstrecke markieren (Fig. 7.15). chen Zapfwellendrehzahl. Schieberstellung 43 einstellen. Hierbei den linken Schieber exakt am Auffangbehälter einhängen. Messstrecken-Anfangspunkt öffnen Zapfwellendrehzahl 540 min einstel- und am Endpunkt schließen.
  • Seite 63: Streumengen-Kontrolle Im Stand

    Einstellungen 7.3.2.2.1 Umrechnung der erforder- lichen Messstrecke für nicht in der Tabelle aufge- führte Arbeitsbreiten Arbeitsbreiten bis 21 m - Multiplikator 40 erforderliche Messtrecke bei gewünschter Arbeitsbreite [m] = Arbeitsbreite [m] Arbeitsbreiten ab 24 m - Multiplikator 20 1000 erforderliche Messtrecke bei gewünschter Arbeitsbreite [m] = Arbeitsbreite [m] 7.3.2.3 Streumengen-Kontrolle...
  • Seite 64 Einstellungen Benötigte Zeit [sec] zum Abfah- Multiplikator für ren der Messstrecke bei Ar- Arbeitsbreite Erforderliche die Gesamt- beitsgeschwindigkeit [km/h] Messstrecke [m] menge 9,00 55,50 24,97 19,98 16,65 10,00 50,00 22,5 12,00 41,60 18,72 14,98 12,48 15,00 33,30 14,98 11,99 9,99 16,00 31,25 14,06...
  • Seite 65: Schieberstellung Über Abdrehvorrichtung Ermitteln (Sonderausstattung)

    Einstellungen Aufgefangene Düngermenge [17,5kg] x Multiplikator 20 Streumenge = = 350kg/ha Stimmen tatsächlich ausge- brachte gewünschte Streumenge nicht überein, Schieberstellung entspre- chend korrigieren. Eventuell Streumengen-Kontrolle wie- derholen. Nach Ermittlung der exakten Schie- berstellung für die linke Trichterseite, den rechten Stellhebel auf die gleiche Schieberstellung einstellen.
  • Seite 66 Einstellungen Arbeitsbreite: 18 m Streumenge: 400 kg/ha Arbeitsgeschwindigkeit: 10 km/h Schieberstellung: Bei der Ermittlung der Schie- berstellung bleiben beide Schieber Durchlassöff- nungen geschlossen und die Zapfwelle ausgeschaltet. Auffangbehälter (Fig. 35/1) mittels Bügel (Fig. 35/2) an der Auslaufrut- sche (Fig. 35/3) einhängen.
  • Seite 67 Einstellungen Messstrecke von Anfangs- bis End- punkt unter Feldbedingungen exakt abfahren, d.h. mit vorgesehener, kon- stanter Arbeitsgeschwindigkeit km/h) und Zapfwellendrehzahl 540 U/min (wenn für die Arbeitsbreiten- einstellung in der Streutabelle nicht anders angegeben). Hierbei Seiten- schieber von Auslaufrutsche mittels Seil vom Schlepper aus exakt am Messstreckenanfangspunkt vollstän- dig öffnen (bis gegen Anschlag zie-...
  • Seite 68: Einstellen Der Arbeitsbreite

    Einstellungen Einstellen beitsbreite Die Arbeitsbreiten (Abstände zwischen den Fahrspuren) sind in den Arbeitsbe- reichen der jeweiligen Omnia-Set (OM) Streuscheiben-Paare einstellbar (beim Ausstreuen von Harnstoff kann es jedoch zu Abweichungen kommen). Für die gewünschte Arbeitsbreite die passende Streuscheibe wählen. Arbeitsbreite: Streuscheibe: 10 –...
  • Seite 69: Einstellen Der Streuschaufelstellungen

    Einstellungen 7.4.1 Einstellen Streu- schaufelstellungen Die Streuschaufelstellung ist abhängig von: • der Arbeitsbreite und • der Düngersorte. Zur exakten, werkzeuglosen Einstellung einzelnen Streuschaufelstellungen sind auf jeder Streuscheibe zwei unter- schiedliche, unverwechselbare Skalen (Fig. 38/1 und Fig. 38/2) angeordnet. Der kürzeren Streuschaufel Fig.
  • Seite 70 Einstellungen Zum Lösen der Flügelmutter Streuscheibe so verdrehen, dass die Flügelmutter prob- lemlos zu lösen ist. Die erforderliche Streuschaufelstel- lung der Streutabelle entnehmen. Den Skalenwert für die Schaufelstel- lung der kurzen Streuschaufel auf der Skala (Fig. 38/1) aufsuchen. Ablesekante (Fig. 38/5) der kurzen Schaufel (Fig.
  • Seite 71: Kontrolle Der Arbeitsbreite Mit Mobilem Prüfstand

    Einstellungen 7.4.2 Kontrolle der Arbeits- breite mobilem Prüfstand (Sonderaus- stattung Die Einstellwerte der Streutabelle sind als Richtwerte anzusehen, da sich die Streueigenschaften Düngersorten verändern. Es wird empfohlen, die einge- stellte Arbeitsbreite des Düngerstreuers mit dem mobilen Prüfstand (Fig. 39) (Sonderausstattung) zu kontrollieren. Näheres hierzu siehe Betriebsanleitung "Mobiler Prüfstand".
  • Seite 72: Grenz- Und Randstreuen

    Einstellungen Grenz- Rand- streuen Grenzstreuen nach Düngeverordnung (Fig. 40): Der angrenzende Schlag ist eine Straße oder ein Gewässer. Laut Düngeverordnung • darf kein Dünger über die Grenze fallen. • muss die Auswaschung und Ab- Fig. 40 schwemmung (z.B. in Oberflächen- gewässer) verhindert werden.
  • Seite 73 Einstellungen Randstreuen (Fig. 41): Der angrenzende Schlag ist eine land- wirtschaftlich genutzte Fläche. Es kann toleriert werden, dass eine geringe Men- ge des Düngers über die Feldgrenze geworfen wird. Die Düngerverteilung im Feldinnern liegt auch am Feldrand immer noch nahe der Sollmenge.
  • Seite 74: Grenz- Und Randstreuen Mit Grenzstreuschirm Limiter M

    Einstellungen 7.5.1 Grenz- und Randstreu- Grenzstreu- schirm Limiter M Die Einstellung des Limiter M ist abhän- gig von Randabstand, Düngersorte und ob Grenz oder Rand gestreut werden soll. Der einzustellende Wert ist aus der Streutabelle (Fig. 42) abzulesen. Die Werte der Streutabelle sind als Richtwerte zu verste- hen, da die Düngerbeschaf- fenheit voneinander abwei-...
  • Seite 75 Einstellungen Zur Einstellung der Zahlenwerte den Grenzstreuschirm auf dem Führungsbü- gel verschieben. Hierfür den Klemmhebel (Fig. 43/1) lösen. Reicht der Drehbereich des Klemm- hebelgriffs nicht aus, den Griff anhe- ben, zurückdrehen und wieder he- rablassen. Den Grenzstreuschirm auf dem Füh- Fig.
  • Seite 76 Einstellungen Auf der Oberseite des Grenzstreuschirms befinden sich am linken und rechten Rand jeweils ein Einstellriegel (Fig. 46/1). Die Muttern der Einstellriegel lösen. Den Schirm von Hand anheben. Die Einstellriegel bis zum Anschlag umlegen und die Riegel gut festzie- hen. Den Schirm herablassen.
  • Seite 77: Grenz- Und Randstreuen Mit Der Grenzstreuscheibe Tele-Set

    Einstellungen 7.5.2 Grenz- und Randstreu- en mit der Grenzstreu- scheibe Tele-Set Zum Grenzstreuen (gemäß Düngever- ordnung) (Fig. 40) bzw. Randstreuen (neben eigene, gleich zu behandelnde Flächen) (Fig. 41) die linke Omnia-Set Streuscheibe (linksseitiges Randstreuen - Normalfall), in Fahrtrichtung gesehen, gegen die entsprechende Grenzstreu- scheibe Tele-Set auswechseln.
  • Seite 78: Einstellen Der Grenzstreuscheibe Gemäß Düngeverordnung

    Einstellungen 7.5.3 Einstellen der Grenz- streuscheibe gemäß Düngeverordnung Das Einstellen der Grenzstreuscheiben TS 5 – 9 TS 10 – 14 TS 15 – 18 erfolgt über die Teleskopschaufeln (Fig. 48/1) nach Angaben der Streutabelle in Abhängigkeit der auszustreuenden Dün- gersorte und dem Abstand der ersten Fahrspur vom Feldrand wie folgt: •...
  • Seite 79 Einstellungen Für die Einstellung der Teleskop- schaufeln sind die Düngersorten in 6 Gruppen einteilbar: Gruppe I: granulierte, gut rieselfähige Ware mit einem Schüttgewicht von ca. 1,0 kg/l, z.B. KAS, NP- und NPK-Sorten. Gruppe II: geprillte, gut rieselfähige Ware mit einem Schüttgewicht bis ca.
  • Seite 80 Einstellungen Düngersorte Schaufel Ι KAS - und NPK-Sorten granuliert ΙΙ Auszug aus der Streutabelle für TS 5-9 1. Beispiel: Abstand der ersten Fahrgasse zur Feld- grenze: 9 m (TS 5-9) Düngersorte: KAS 27% N granuliert, BASF (weiß), (Gruppe I) Angabe aus Streutabelle bzw. obiger Tabelle: D 50/ F 46 Ablesekante (Fig.
  • Seite 81 Einstellungen Düngersorte Schaufel Ι KAS - und NPK-Sorten B 51 C 52 C 53 granuliert ΙΙ E 42 F 42 H 42 Auszug aus der Streutabelle für TS 15 - 18 2.Beispiel: Abstand der ersten Fahrgasse zur Feld- grenze:15 m (TS 15-18) Düngersorte: KAS 27 % N granuliert, BASF (weiß), (Gruppe I) Angabe aus Streutabelle bzw.
  • Seite 82: Ersten Fahrgasse Zum Feldrand

    Einstellungen 7.5.4 Besonderheiten beim Grenzstreuen bzw. 6 m Abstand der ersten Fahrgasse zum Feldrand (hierzu bitte auch Kap 3.6 beachten) Bei einigen Düngersorten die Zapfwellendrehzahl von 540 auf 400 min reduzieren, da sonst die auf der Feldseite montierte "Omnia-Set" Streu- scheibe etwa 8 m über die Schleppermitte zum Feldrand hinaus wirft (d.h.
  • Seite 83: Sonderfälle Beim Grenzstreuen

    Einstellungen 7.5.5 Sonderfälle beim Grenzstreuen (Fahr- gassenmitte entspricht nicht halber Arbeits- breite vom Feldrand Wählen Sie hierbei die Schieberstellung (Stellhebelposition) für die Streumengen- einstellung in Abhängigkeit der unter- schiedlichen Arbeitsbreiten (Fahrgassen- abstände). An der Feldrandseite zusätz- lich die Schieberstellung um 2 bis 6 Teil- striche zurückschwenken.
  • Seite 84 Einstellungen Schieberstellung: rechts (24 m Arbeitsbreite) = 41 (310 kg/ha) links (16 m Arbeitsbreite) = 34 (300 kg/ha) - 3 = 31 Schaufelstellung: rechts OM 18-24 aus Streutabelle: 24 m Arbeitsbreite: 18/47 links TS 5 - 9 aus Streutabelle: 8 m Ab- stand der ersten Fahrgasse zum Feld- rand: C 49/ E 42 DB 567.
  • Seite 85: Einsatz

    Einsatz Einsatz Anhängevorrichtung Bei neuen Maschinen nach dient zum Anhängen von Behälterfüllungen Arbeitsgeräten und Zwei- Schrauben auf festen Sitz achsanhängern, wenn: prüfen, evtl. nachziehen. die Fahrgeschwindigkeit Nur gut gekörnte Dünger km/h nicht über- und Sorten verwenden, die schritten wird, in der Streutabelle aufge- führt sind.
  • Seite 86: Zentrifugalstreuer Befüllen

    Einsatz Zentrifugalstreuer Behälter nur bei geschlos- befüllen senen Schiebern befüllen! Unbedingt die Sicherheits- Vor dem Befüllen des Vor- hinweise der Düngemittel- ratsbehälters kontrollieren, hersteller beachten! ob sich auch keine Rück- stände oder Fremdkörper im Behälter befinden. Streubetrieb Beim Einsatz des Streuers das klappbare Schutzgitter ZA-M mit Bordrechner siehe gegen...
  • Seite 87 Einsatz Nicht in die Nähe rotieren- Bei einigen Streustoffen wie der Streuscheiben treten, Kieserit, Excello-Granulat Verletzungsgefahr! Gefahr und Magnesiumsulfat tritt durch fortschleudernde erhöhter Verschleiß an den Düngerkörner, Personen Streuschaufeln auf (optio- aus dem Gefahrenbereich nal werden verschleißfeste- verweisen! re Streuschaufeln angebo- ten).
  • Seite 88: Auswechseln Der Streuscheiben

    Einsatz Auswechseln Streuscheiben Rohrschutzbügel (falls vorhanden) (Fig. 52) herunterklappen. Flügelmutter (Fig. 53/1) entfernen. Streuscheibe derart verdrehen, dass das Scheibenloch ø 8 mm (Fig. 54/1) zur Maschinenmitte ausgerichtet ist. Streuscheibe von der Getriebewelle abnehmen. Andere Streuscheibe aufsetzen. Streuscheibe durch Anziehen der Fig.
  • Seite 89: Empfehlungen Zum Arbeiten Im Vorgewende

    Einsatz Empfehlungen Arbeiten im Vorge- wende Die richtige Anlage von Fahrgassen ist Voraussetzung für exaktes Arbeiten an Feldgrenzen bzw. -rändern. Bei Verwen- dung von Grenzstreugerät Limiter bzw. Grenzstreuscheibe wird die erste Fahr- gasse (Fig. 55/T1) in der Regel immer im halben Fahrgassenabstand zum Feld- rand angelegt (siehe Kap.7.5).
  • Seite 90: Hinweise Zum Streuen Von Schneckenkorn (Z.b. Mesurol)

    Einsatz sind, und dass mit konstanter Streu- Anwendung scheiben-Drehzahl gefahren wird. Ei- schriebenen Verfahrens ver- ne Restmenge von ca. 0,7 kg je Trich- hindert Düngerverluste, Über- terspitze kann nicht bestimmungsge- oder Unterdüngungen mäß ausgebracht werden. Zum Ent- stellt daher eine umwelt- leeren des Streuers Schieber öffnen freundliche Arbeitsweise dar.
  • Seite 91: Schneckenkorn

    Einsatz 8.5.1 Kombinationsmatrix für Düngerstreuer Ausbringen Schneckenkorn Typ AMAZONE ZA-M Ausführung Streuscheiben Wahlausstattung DB 567. 08.03...
  • Seite 92: Reinigung, Wartung Und Reparatur

    Reinigung, Wartung und Reparatur Reinigung, Wartung Maschine nach Gebrauch mit norma- und Reparatur lem Wasserstrahl säubern (eingeölte Geräte nur auf Waschplätzen mit Öl- abscheidern). Reinigen, Schmieren oder Auslauföffnungen und Schieber be- Einstellen Zentrifugal- sonders sorgfältig reinigen. streuers oder der Gelenkwelle nur bei ausgeschalteter Zapf- Trockene Maschine mit einem Korro- welle, abgeschaltetem Motor...
  • Seite 93 Reinigung, Wartung und Reparatur Rührwellen und Antriebskette reinigen und einfetten (Fig. 57/1). Gelenkwelle beim Abstellen der Ma- schine in Fanghaken einlegen. Der technische Zustand der Streu- schaufeln trägt wesentlich zur gleich- mäßigen Düngerquerverteilung auf dem Feld bei (Streifenbildung). Die Streuschaufeln sind aus besonders verschleißfestem und rostfreiem Stahl hergestellt.
  • Seite 94 Reinigung, Wartung und Reparatur Zu Zwecken der Reinigung, Wartung oder Reparatur kann das Schutzgitter im Behälter mit einem geeigneten HIlfswerkzeug (Schraubendreher / Rundstahl d=10) entriegelt und hoch- geklappt werden. Dazu: Verriegelung (Fig. 58/1) mit Hilfs- werkzeug (Fig. 59/1) um 90° ver- Fig.
  • Seite 95: Abschersicherungen Für Gelenkwellen- Und Rührwellenantrieb

    Reinigung, Wartung und Reparatur Abschersicherungen für Gelenkwellen- Rührwellenan- trieb Die lose mitgelieferten Schrauben 8 x 30, DIN 931, 8.8 sind Ersatzscher- schrauben (Fig. 60/4)zur Befestigung der Aufsteckgabel der Gelenkwelle am Flansch der Getriebeeingangswel- le. Gelenkwelle stets mit Fett auf Ge- triebeeingangswelle aufstecken.
  • Seite 96: Kontrolle Des Hydraulikölfilters

    Reinigung, Wartung und Reparatur Kontrolle Hydraulikölfilters Für ZA-M mit Comfortausstattung: Während des Betriebes kann die Funkti- on des Hydraulikölfilters (Fig. 62/1) am Steuerbolck kontrolliert werden. Anzeige im Kontrollfenster (Fig. 62/2): Grün Filter funktionstüchtig Filter austauschen / reinigen Zur Demontage des Filters Filterde- ckel abdrehen und Filter entnehmen.
  • Seite 97: Auswechseln Der Streuschaufeln Und Schwenkflügel

    Reinigung, Wartung und Reparatur Auswechseln Streuschaufeln Schwenkflügel Der technische Zustand der Streuschaufeln einschließlich ihrer Schwenkflügel trägt wesentlich zur gleichmäßigen Düngerquerverteilung Feld (Streifenbil- dung). Die Streuschaufeln sind aus besonders verschleißfestem und rostfreiem Stahl herge- stellt. Dennoch wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den Streuschaufeln und ihren Schwenkflügeln Ver-...
  • Seite 98: Auswechseln Der Streuschaufeln

    Reinigung, Wartung und Reparatur 9.4.1 Auswechseln Streuschaufeln Lösen der selbstsichernden Mutter (Fig. 63/1). Entfernen der Unterlegscheibe (Fig. 63/2) und der Flachrundschraube (Fig. 63/3). Lösen der Flügelmutter (Fig. 63/4) und Streuschaufel auswechseln. Montage Streuschaufeln erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Die selbstsichernde Mutter (Fig. 63/1) Fig.
  • Seite 99: Auswechseln Der Schwenkflügel

    Reinigung, Wartung und Reparatur 9.4.2 Auswechseln Schwenkflügel Selbstsichernde Mutter (Messing CuZn) (Fig. 64/6) lösen und ein- schließlich Tellerfedern (Fig. 64/7) entfernen. Schwenkflügel (Fig. 64/8) auswech- seln. Auf Kunststoffscheibe (Fig. 64/9) zwischen Streuschaufel und Schwenkflügel achten. Tellerfedern wechselsinnig aufeinan- derschichten (nicht stapeln). Fig.
  • Seite 100: Hydraulische Schlauchleitungen

    Reinigung, Wartung und Reparatur 9.5.1 Austauschintervalle Hydraulische Schlauchleitungen hydraulischen Schlauchleitungen spätestens nach einer Verwendungszeit Bei der Inbetriebnahme und während des von 6 Jahren (einschließlich einer Lager- Betriebes ist der arbeitssichere Zustand zeit von maximal 2 Jahren) austauschen. der Schlauchleitungen von einem Fach- mann zu überprüfen.
  • Seite 101: Kontrolle Der Schieber-Grundeinstellung

    Reinigung, Wartung und Reparatur Kontrolle der Schie- ber-Grundeinstellung ZA-M mit Bordrechner siehe Bedienungsanleitung Bord- rechner. Der in Schieberstellung "8" von den Schiebern freigegebene Querschnitt der Durchlassöffnung (Fig. 65/1) ist werksei- tig mit einem Leerdorn (Bolzen Ø 12 mm)(Fig. 65/2) eingestellt. Diese Einstellung dient als Schieber- Grundeinstellung.
  • Seite 102: Demontage Der Gelenkwelle

    Reinigung, Wartung und Reparatur Demontage der Ge- lenkwelle Lösen des Kegelschmiernippels in der Anschlussgabel der Gelenkwelle – durch die Öffnung in der Schutztrich- terunterseite. Entfernen der Scherschraube zwi- schen Gabelflansch der Gelenkwelle und Flansch der Getriebeeingangs- welle. Die Anschlussgabel mit einen Flach- stab von hinten durch den Schlitz in Fig.
  • Seite 103: Störung

    Streuschaufeln und Ausläu- Streuschaufeln und Ausläu- fe defekt oder verschlissen. fe überprüfen. Defekte oder verschlissene Teile sofort auswechseln. Streueigenschaften Sprechen Ihres Düngers weichen ab AMAZONE Dünger-Service von den Eigenschaften des von uns beim Erstellen der 05405-501111 Streutabelle getesteten oder 05405-501164 Düngers.
  • Seite 104: Störungen, Ursachen Und Abhilfe Nur Za-M Comfort

    Störung Störung Ursache Abhilfe Ungleichmäßige Entleerung Brückenbildung des Dün- Ursache für Brückenbildung der beiden Trichterspitzen gers. beseitigen. bei gleicher Schieberstel- Federvorstecker Federvorstecker erneuern. lung Rührspirale durch Überlast abgeschert. Schieber-Grundeinstellung Schieber-Grundeinstellung unterschiedlich kontrollieren. 10.2 Störungen, Ursachen und Abhilfe nur ZA-M Comfort Störung Ursache Abhilfe...
  • Seite 105: Störung Der Elektronik

    Störung Störung Ursache Abhilfe Bei einem Traktor mit Kon- Defekte Steckkupplungen Steckkupplungen kontrollie- stantdrucksystem (teilweise ren ggfs. reparieren bzw. ältere John Deere Trakto- auswechseln. ren) wird das Hydrauliköl zu Defektes Traktorsteuergerät Traktorsteuergerät kontrol- warm lieren ggfs. reparieren bzw. auswechseln. Bei einem Traktor mit Load- Systemumstellschraube am Systemumstellschraube am Sensing-System und Ölab-...
  • Seite 106: Sonderausstattungen

    Sonderausstattungen Sonderausstattun- 11.2 Grenzstreuscheiben "Tele-Set" 11.1 Streuscheiben "Om- 11.2.1 Grenzstreuscheibe "Te- nia-Set le-Set" TS 5-9 11.1.1 Streuscheiben-Paar Für Abstände von 5-9m zur Feldgrenze (gemessen von Schleppermitte), einstell- "Omnia-Set" OM 10-12 bar für verschiedene Fahrgassensysteme und unterschiedliche Düngersorten. Für Arbeitsbreiten bzw. Fahrgassenab- stände von 10 bis 12m.
  • Seite 107: Grenzstreugerät, Links - Limiter M

    Sonderausstattungen 11.3 Grenzstreugerät, links - Limiter M Für das Grenzstreuen und Randstreuen, wenn die erste Fahrgasse auf der halben Arbeitsbreite des Düngerstreuers gelegt wird. Hydraulisch fernbetätigt, kein Absteigen vom Schlepper bzw. Anhalten nötig. Best.-Nr.: 921 290 Fig. 68 11.3.1 Sperrblock für Limiter M Zur komfortablen Bedienung des Limi- ters, gegen unbeabsichtigtes Absenken des Grenzstreuschirms bei undichten...
  • Seite 108: Schwenkbarer Rohrschutzbügel

    Sonderausstattungen 11.5 Schwenkbarer Rohrschutzbügel Erforderlich als Schutzeinrichtung beim Einsatz der Streuscheiben OM 24-36 (dient als Rammschutz, zur Unfallverhü- tung laufenden Streuscheiben, schwenkbar zum bequemen Streuschei- benwechsel). Best.-Nr.: 921 777 Fig. 71 11.6 Seitliche Abdrehvor- richtung Zur vereinfachten Streumengenkontrolle ohne Streuscheibendemontage; rechts. Best.-Nr.: 922 911 Fig.
  • Seite 109: Transport - Und Abstellvorrichtung

    L1000 hat eine obere Behäl- terbreite von 2,90 m und ermöglicht eine schnelle und bequeme Befüllung, z.B. mit einer breiten Industrie-Ladeschaufel. Die Behälteraufsätze S350 für ZA-M 900 und S500 für ZA-M 1200/1500 haben eine Einfüllbreite wie der entspre- chende Grundbehälter.
  • Seite 110: Behälteraufsatz S 350

    Sonderausstattungen 11.8.1 Behälteraufsatz S 350 Für ZA-M 900 Best.-Nr.: 924181 11.8.2 Behälteraufsatz S 500 Für ZA-M 1200 und 1500 (Fig. 74/1) Best.-Nr.: 922 782 Fig. 74 11.8.3 Behälteraufsatz L 1000 Für ZA-M 1500 (Fig. 74/2) Best.-Nr.: 922 786 Bei Aufstockung des ZA-M 1500 auf 3000 l Behälterinhalt...
  • Seite 111: Abdeckschwenkplane

    Wetter trockenes Streugut. Zum Befüllen wird die Abdeckschwenk- plane per Handhebel nach vorne ge- klappt. Fig. 75 11.9.1 Abdeckschwenkplane N Für ZA-M 900 und Behälteraufsatz S 350. Best.-Nr.: 927782 11.9.2 Abdeckschwenkplane S Für ZA-M 1200 / 1500 und Behälterauf- satz S 500.
  • Seite 112: Beleuchtungsanlage Für Amazone - An-Baugeräte

    Sonderausstattungen 11.10 Beleuchtungsanlage für AMAZONE - An- baugeräte Die Beleuchtungsanlage ist nachträglich anbaubar und auf verschiedene Geräte- breiten (bis 3 m) einstellbar. 11.10.1 Beleuchtungsanlage "hinten" Die Beleuchtungsanlage "hinten" (Fig. 76) wird an der Bügelaufnahme der Be- hälterrückwand angeschraubt. Sie be- steht aus: Leuchtenkombination rechts und links;...
  • Seite 113: 11.11 Zweiwegeeinheit

    Sonderausstattungen 11.11 Zweiwegeeinheit Die Zweiwegeeinheit ist erforderlich zur hydraulischen Einzelschieberbetätigung bei Schleppern mit nur einem einfachwir- kenden Hydraulikanschluß. Best.-Nr.: 145 6000 Fig. 78 → Blockhähne geschlossen Fig. 79 → Blockhähne geöffnet Halbseitiges Streuen mit Zweiwege- einheit: Folgende Betätigungen sind beim halb- seitigen Streuen oder beim Bestreuen von Ackerflächen zum unabhängigen Schließen bzw.
  • Seite 114: 11.12 Dreiwegeeinheit

    Sonderausstattungen Wechsel vom einseitigen auf beidseitiges Streuen, z.B. Zuschalten des linken Schiebers: Rechter Schieber geöffnet (linker Schieber über Blockhahn geschlos- sen). Blockhahn für Hydraulikzylinder der linken Trichterspitze öffnen. Steuerventil auf "Senken" und somit beide Schieber öffnen. 11.12 Dreiwegeeinheit Die Dreiwegeeinheit ist erforderlich zur hydraulischen Einzelschieberbetätigung und Verwendung des Limiter M bei...
  • Seite 115: Gelenkwelle Mit Reibkupplung

    Sonderausstattungen 11.14 Gelenkwelle Reibkupplung Bei häufigem Abscheren der Scher- schraube zwischen Anschlussgabel- und Getriebeeingangswellenflansch und bei Schleppern mit hart eingreifender Zapf- wellenkupplung wird die Walterscheid- Gelenkwelle mit Reibkupplung empfohlen (Fig. 81). Best.-Nr.: EJ 281 Montage: Serienmäßige Gelenkwelle demontie- ren (hierzu siehe Kap.5.3.2). Lösen und abziehen des montierten Schutztrichters vom Getriebehals.
  • Seite 116 Sonderausstattungen Funktion und Wartung der Reibkupp- Schutztrichter auf den Getriebehals lung aufstecken und durch Verdrehen arre- tieren. Kurzzeitig auftretende Drehmomentspit- zen ab ca. 400 Nm, wie sie z. B. beim Anschlussgabel (Fig. 81/3) mit Fett Einschalten der Zapfwelle auftreten kön- bis zum Anschlag auf die Getriebe- nen, werden durch die Reibkupplung eingangswelle (Fig.
  • Seite 117: Gelenkwelle W 100E-810

    Sonderausstattungen 11.15 Gelenkwelle W 100E- 11.17 Schmutzfänger Gummi (serienmäßige Gelenkwelle) Werfen die Schlepperhinterräder beim Düngerstreuen Erdklumpen in den Be- Best.-Nr.: EJ 280 reich rotierenden Streuscheiben, sollten Schmutzfänger an der Vorderseite des Streuers montiert werden. 11.16 Gelenkwelle Best.-Nr.: 918 844 100 E-810 Telespace teleskopierbar.
  • Seite 118 Notiz DB 567. 08.03...
  • Seite 119 Notiz DB 567. 08.03...
  • Seite 120 D-49202 Hasbergen-Gaste Germany Tel.: ++49 (0) 54 05 50 1-0 Telefax: ++49 (0) 54 05 50 11 47 e-mail: amazone@amazone.de http:// www.amazone.de Zweigwerke: D-27794 Hude • D-04249 Leipzig • F-57602 Forbach Werksniederlassungen in England und Frankreich Fabriken für Mineraldüngerstreuer, Feldspritzen, Sämaschinen, Bodenbearbeitungsma-...

Diese Anleitung auch für:

Za-m 1200Za-m 1500

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