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Sensor-Einsatzbedingungen; Betriebsphasen Des Sensors - Ofs Softcontrol-Rm Einbau- Und Betriebsanleitung

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11.2. Sensor-Einsatzbedingungen

Die Qualität des Sensors wird durch die Wasserqualität, insbesondere die Ausfällungen von
Eisen, hohe Chlor- oder Solekonzentrationen und aufwachsende Bakterienkulturen beeinflusst
und muss spätestens mit Signalisierung des Sensoralarms ausgewechselt werden.
Erforderliche Wasserbedingung:
Natürliche Rohwässer mit einem Härtewert von 1 ... 60 °dH
-
-
Wassertemperatur: 5 ... 30 °C
-
pH-Bereich: 5 ... 9 pH
-
Chlorgehalt < 500 µg/l
-
Keimgehalt < 5.000 KBE/ml
Das Wasser muss frei von Säuren, Laugen, Salzlösungen (Sole), Tensiden, Fetten,
Ölen, Lösungsmitteln und Schwermetallen sein.

11.3. Betriebsphasen des Sensors

Der Sensor wird durch die Wasserqualität, insbesondere die Konzentrationen an Schwerme-
tallen, Sole und aufwachsenden Bakterienkulturen, in seiner Qualität beeinflusst und muss
spätestens mit Signalisierung „Sensorwechsel" ausgetauscht werden. Unter Umständen kann
die Lebensdauer des Sensorsystems stark verringert werden, wenn zu hohe Konzentrationen
im Weichwasser vorhanden sind.
Die einzelnen Gütephasen des Sensors werden automatisch überwacht und im Display links in
der zweiten Zeile von unten wie folgt dargestellt:
„S"
Außerbetriebnahme eines Sensors
Zeichen wird dargestellt als Ergebnis der automatischen Erkennung einer vermin-
derten Güte des Sensors und dessen notwendige Außerbetriebnahme. Die automati-
sche Überwachung der Weichwasserqualität wird weiterhin durchgeführt, jedoch in
verminderter Güte. Deshalb sollte der Sensor schnellstmöglich gewechselt werden.
„S"
Außerbetriebnahme Messsystem
Die Güte des Sensors hat sich so vermindert, dass eine automatische Weichwasser-
überwachung nicht mehr gegeben ist. Der Sensor muss umgehend gewechselt wer-
den. Der Messautomat wechselt zur mengengesteuerten Betriebsart, bei der eine
Regeneration nach Erreichen des Solldurchsatzes ausgelöst wird.
Hinweis: Vor dem Wechsel des Sensors sollte durch eine Zwangskalibrierung (sie-
he 10.3.2 „Kalibrierung") sichergestellt werden, dass die Sensorgüte tatsächlich zu
gering ist.
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