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Softcontrol-RM
Einbau- und Betriebsanleitung
Version 1.6
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Ofs Softcontrol-RM

  • Seite 1 Softcontrol-RM Einbau- und Betriebsanleitung Version 1.6...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Mechanische Installation .................... 12 9.1.1. Übersicht Anschlüsse ....................12 9.2. Elektrische Installation ....................13 9.2.1. Klemmenbelegung Softcontrol-RM ................14 9.2.2. Externe Signalisierung Sensoralarm mit potentialfreiem Kontakt ......15 9.2.3. Externe Signalisierung Grenzwertalarm mit potentialfreiem Kontakt ...... 15 9.2.4. Potentialfreier Kontakt zur Regenerationsauslösung ..........15 9.2.5.
  • Seite 4 10.9. Kurzübersicht Inbetriebnahme ................... 36 Service ........................37 11.1. Lieferung/Transport/Lagerung des Härtesensors ............37 11.2. Sensor-Einsatzbedingungen ..................38 11.3. Betriebsphasen des Sensors ..................38 11.4. Sensoreinbau/Sensorwechsel ..................39 11.5. Sensorstörungen ......................40 Störungen und Ursachen .................... 41 Rückstellung auf Werkseinstellung ................42 Prüfung elektrische Schutzmaßnahme ...............
  • Seite 5: Hersteller

    2. Bestimmungsgemäße Verwendung Softcontrol-RM ist ein Online-Wasserhärtemesssystem zur Resthärteüberwachung am Aus- gang einer Enthärtungsanlage auf Kationentauscherbasis. Verschiedene Betriebsmodi erlau- ben sowohl eine reine Härteüberwachung als auch eine qualitätsgesteuerte Regenerationsaus- lösung der Enthärtungsanlage. Dadurch wird der Weichwasserdurchsatz im Vergleich zum mengengesteuerten Betrieb wesentlich erhöht und die Betriebskosten verringert.
  • Seite 6: Lizenzbedingungen

    5. Lizenzbedingungen Der Anwender erhält mit dem Erwerb des Gerätes ein ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht der vom Hersteller installierten Software. Die Nutzung ist ausschließlich für den Betrieb des erworbenen Gerätes genehmigt. Eine widerrechtliche Nutzung, Weitergabe, Kopierung oder Recompilierung der Software ist verboten. Für erworbene Software-Updates gelten die gleichen Bedingungen.
  • Seite 7: Sicherheitshinweise

    Das Gerät ist vor direkter Nässeeinwirkung und unberechtigten mechanischen oder elektrischen Eingriffen zu schützen. Softcontrol-RM besitzt Schutzklasse I und darf nur mit einer Netzspannung von 230 Volt und 50 Hz mit ständig wirksamer Schutzerdung über eine leicht zugängliche Schutzkontaktsteckdose betrieben werden. Zur Trennung vom Netz ist grundsätzlich der Schutzkontaktstecker des Gerätes zu verwenden.
  • Seite 8: Allgemeine Funktionsübersicht

    7. Allgemeine Funktionsübersicht Softcontrol-RM entnimmt im Bypass am Ausgang einer Enthärtungsanlage prozessabhängig Weichwasser, bestimmt es und bewertet die Resthärte zum vorgegebenen Grenzwert. Die Messungen erfolgen mit einem selektiven Sensor für Calcium- und Magnesiumionen, der drucksicher in eine Durchflussmesskammer gesteckt ist. Vorgeschaltete Sperrventile regeln die Entnahme minimaler Prozesswassermengen und den anschließenden druckfreien Abfluss...
  • Seite 9: Kennzeichen

    Softcontrol-RM überwacht die Weichwasserqualität. Mit Erreichen der Härtegrenze wird Grenzwertalarm ausgelöst oder die Regeneration der Enthärtersäule gestartet (siehe „Be- triebsmodi“). Das System arbeitet selbständig und schaltet automatisch bei erkannter Sensor- störung in einen mengengesteuerten Betrieb um und signalisiert extern diesen Zustand. Alle Messwerte und Betriebsdaten können auf einem USB-Stick gespeichert werden.
  • Seite 10: Betriebsmodi

    8.1. Betriebsmodi Softcontrol-RM verfügt über verschiedene Betriebsmodi und kann daher flexibel an die je- weilige Mess- und Steuerungsaufgabe angepasst werden. Die Betriebsmodi sind nachfolgend erläutert. 8.1.1. Modus „Messung (Zeit)“ Softcontrol-RM realisiert eine reine Resthärteüberwachung. Nach dem Einschalten des Gerä- tes erfolgt eine Messung der Rohwasserhärte. Es schließen sich minütlich Weichwassermes- sungen an, bis sich der Messwert des Sensors stabilisiert hat.
  • Seite 11: Modus „Regenerationsauslösung (Inp)

     Maximaldurchsatz  Weichwassermenge in Prozent bezogen auf den Solldurchsatz, die höchstens entnommen werden kann. Bei Überschreitung des Maximaldurchsatzes wird eine Zwangsregeneration ausgelöst.  Wasserzählertyp  Auswahl ob Kontaktwasserzähler oder Turbine.  Wasserzählerparameter  Kontaktwasserzähler: Liter pro Impuls bzw. Turbine: Im- pulse pro Liter.
  • Seite 12: Installation

    9. Installation 9.1. Mechanische Installation Softcontrol-RM ist in unmittelbarer Nähe der zu überwachenden Enthärtungsanlage als Wandgerät mit einer Montagefläche von 400 x 300 mm (Breite x Höhe) zu installieren. Zur Halterung sind an der vorgesehenen Montagefläche 2 Stück M8-Schrauben horizontal im Ab- stand von 360 mm, vorzugsweise in Augenhöhe, entsprechend dem Untergrund zu installie-...
  • Seite 13: Elektrische Installation

    9.2. Elektrische Installation Die für den Anwender relevanten elektrischen Anschlüsse befinden sich an der Unterseite der Controllerkarte. RS232 USB LAN Signalleitungen Der Anschluss der ein- und ausgehenden Signalleitungen erfolgt gemäß der im nachfolgenden Abschnitt angegebenen Tabelle an den Reihenklemmen an der Unterseite der Controllerkarte. Zur Betätigung der Klemmen ist das im Lieferumfang enthaltene Betätigungswerkzeug zu verwenden.
  • Seite 14: Klemmenbelegung Softcontrol-Rm

    9.2.1. Klemmenbelegung Softcontrol-RM Der elektrische Anschluss erfolgt gemäß nachfolgender Tabelle (nur beschaltete Klemmen aufgeführt): Kl. Belegung Bemerkung Farbe Versorgungsspannung Masse braun Versorgungsspannung 24V weiß Ventil WW GND-geschaltet braun weiß Ventil RW GND-geschaltet braun weiß 15 Schaltausgang 1 potentialfreie Störmeldung Sensoralarm...
  • Seite 15: Externe Signalisierung Sensoralarm Mit Potentialfreiem Kontakt

    9.2.2. Externe Signalisierung Sensoralarm mit potentialfreiem Kontakt An den Klemmen 15 und 16 wird die externe Anforderung zum Sensorwechsel ausgege- ben. Für die externe Beschaltung sind die nachfolgenden Anforderungen unbedingt einzuhalten: Maximale Anschlussspannung 24 Volt Maximaler Stromfluss 0,5 Ampere In der nachfolgenden Tabelle ist das logische Verhalten mit Signalstatus angegeben. Signalstatus Kontaktstatus Sensor erkannt und Sensorgüte im Normbereich...
  • Seite 16: Ma-Stromschleife Zur Messwertausgabe

    9.2.5. 4 ... 20 mA-Stromschleife zur Messwertausgabe Die gemessene Weichwasserhärte wird über eine 4...20 mA-Stromschleife an den Klemmen 23 und 24 ausgegeben (Klemme 23 = positives Potential, Klemme 24 = GND). Die Weichwasserhär- te wird linear gemäß folgenden Eckwerten ausgegeben: 4mA = 0,05°dH 20mA = 0,5 °dH Die folgenden externen elektrischen Anforderungen zur Beschaltung sind unbedingt einzuhalten:...
  • Seite 17: Übersicht Elektrische Anschlüsse

    9.2.9. Übersicht elektrische Anschlüsse serielle Schnittstelle Klemmenleiste Kl.25/27 Kl.28/29 Kl.38/40/42 Kl.15/16 Kl.17/18 Offline Messung/ Wasserzähler/ Sensoralarm Grenzwert- aktive Säule Turbine alarm Kl.23/24 Kl.19/20 4..20mA Regenerations- auslösung...
  • Seite 18: Hydraulische Installation

    9.3. Hydraulische Installation Erst nach fester Wandmontage ist die hydraulische Installation der Zuflüsse, des Abflusses und des Sensors wie folgt vorzunehmen: 1. Schutzkappe vom neuen Sensor abziehen und Sensor senkrecht bis zum Anschlag in die Messkammer einstecken. Sensor muss hör- und fühlbar einrasten. Elektroden nicht berühren oder beschädigen! 2.
  • Seite 19 Sensorkabel mit Stecker Sensor Ventil Weichwasser (WW) Typ 630 Ventil Rohwasser (RW) Sensor- Anschluss Weichwasser (WW) halterung Anschluss Rohwasser (RW) Durchfluss- messkammer Anschluss Abfluss Steckverbinder RW und WW wie in Pkt.5/6 beschrieben...
  • Seite 20: Inbetriebnahme

    10.1. Erläuterungen vor Inbetriebnahme Erst nach erfolgreicher Installation des Gerätes an die Enthärtungsanlage kann die Inbetrieb- nahme von Softcontrol-RM erfolgen. Die Enthärtungsanlage darf nicht gestört sein und ent- sprechende Weichwasserqualität sollte am Ausgang vorhanden sein. Vor der Inbetriebnahme sind der aktuelle Rohwasserwert am Eingang der Enthärtungsanlage und der zu überwachende Weichwassergrenzwert zu bestimmen.
  • Seite 21: Displayanzeige Im Messmodus

    10.2.1. Displayanzeige im Messmodus Genereller Aufbau In der oberen Zeile steht das Messergebnis. Es wird nicht der absolute Messwert ausgegeben sondern nur die Bewertung („<“ oder „>“) zum eingestellten Härtegrenzwert. Steht vor dem Härtegrenzwert ein Fragezeichen, so wurde noch kein Messwert bestimmt. In den Betriebsmodi mit Regenerationsauslösung wird der Weichwasserdurchsatz der aktiven Enthärtersäule angezeigt.
  • Seite 22: Parametrierung

    10.3. Parametrierung Die Parametrierung des Gerätes darf grundsätzlich nur von berechtigtem Fachpersonal durch- geführt werden und wird durch einen Passwort geschützt. Die Menüstruktur ändert sich je nach eingestelltem Betriebsmodus. In den reinen Messmodi kann beispielsweise der Menüpunkt „Regeneration Setup“ nicht aufgerufen werden. Während der Parametrierung gilt ein Timeout von 30 Sekunden, d.h.
  • Seite 23: Allgemeine Parametrierung

    10.3.3. Allgemeine Parametrierung Menüpunkt Beschreibung Grundeinstellung Eingabe der Rohwasserhärte im „Rohwasserhärte“ Bereich von 1 … 60 °dH 10,0 °dH in Schritten von 1 °dH Eingabe des Härtegrenzwertes im „Härtegrenzwert“ Bereich von 0,05 … 1,0 °dH 0,1 °dH in Schritten von 0,05 °dH Eingabe der Pause zwischen zwei „Messpause“...
  • Seite 24: Parametrierung „Regeneration Setup

    10.3.4. Parametrierung „Regeneration Setup“ Menüpunkt Beschreibung Grundeinstellung Eingabe des Solldurchsatzes des „Solldurchsatz“ Enthärters in m³ zwischen 5 … 400 m³ 10 m³ in Schritten von 1 m³ Eingabe des Mindestdurchsatzes des Enthärters in % bezogen auf den Soll- durchsatz zwischen 10 … 90% in Schritten von 1% „Mindestdurchsatz“...
  • Seite 25: Inbetriebnahme

    Durch die grün leuchtende LED „Online“ wird der aktive Betrieb des Gerätes angezeigt. Ein zyklisches kurzes Blinken der grünen LED zeigt, dass die internen Kontrollfunktionen aktiv sind und Softcontrol-RM ordnungsgemäß arbeitet. Die festgelegten Prozessparameter (siehe auch Tabelle unter „Parametrierung“) müssen jetzt...
  • Seite 26: Datenspeicherung Auf Usb-Stick

    10.5. Datenspeicherung auf USB-Stick Softcontrol-RM bietet die Möglichkeit, Messwerte und Statusinformationen auf einem USB- Stick aufzuzeichnen. Die Aufzeichnung startet automatisch, wenn ein USB-Stick an die Con- trollerkarte angesteckt wird. Die Aufzeichnung erfolgt als Textdatei im ASCII-Format. Alle Datenfelder sind durch ein Semikolon voneinander getrennt, so dass die abgespeicherten Daten einfach in Microsoft- EXCEL eingelesen werden können.
  • Seite 27: Web-Interface

    10.6. Web-Interface Softcontrol-RM stellt ein einfaches Web-Interface zur Verfügung, welches zur Anzeige von Messwerten und Betriebszuständen dient und zusätzlich einfache Steuermöglichkeiten bietet. Softcontrol-RM kann über jeden Webbrowser durch Angabe der korrekten IP-Adresse ange- sprochen werden. 10.6.1. Einstellung der Netzwerkadresse Zur Konfiguration müssen Netzwerkadresse, Subnetzmaske und die Adresse des Default- Gateways korrekt angegeben werden.
  • Seite 28: Daten- Und Statusanzeige

    WW: 0.0 °dH Data Control Haertegrenzwert: 0.1 °dH Logout Freigabe Messung: Aus Offline: Aus Modus: Messung (INP) Sensoralarm: Aus Grenzwertalarm: Aus Sensorgüte: 35 Sensornummer: 6380313007 V1.0 OFS Online Fluid Sensoric GmbH Heidelbergweg 9 07580 Ronneburg Tel.: +49 36602 5124-0 info@water-monitoring.com...
  • Seite 29: Steuerfunktionen

    Hinweis: Nach Auslösung einer Sensorgütebestimmung kann es bis zu 15 Minuten dauern, bis die neue Sensorgüte bestimmt wurde. Softcontrol - RM Menü Data Bitte Auswählen Control Logout Starte Kalibrierung Starte Messung Stoppe Messung Neustart Softcontrol OFS Online Fluid Sensoric GmbH Heidelbergweg 9 07580 Ronneburg Tel.: +49 36602 5124-0 info@water-monitoring.com...
  • Seite 30: History

    10.6.5. History Softcontrol-RM speichert relevante Betriebsdaten im internen Speicher. Über das Web- Interface kann über die Schaltfläche “History” auf diese Daten zugegriffen werden. Folgende Betriebsdaten stehen zur Verfügung: 1. Sensoralarm jeweils Alarmbeginn und Alarmende 2. Grenzwertalarm jeweils Alarmbeginn und Alarmende 3.
  • Seite 31: Rohdaten Tcp/Ip Kommunikation

    Neben dem Web-Interface bietet Softcontrol-RM auch eine Rohdaten TCP/IP Verbindung zur Kommunikation mit externen Steuerungssystemen wie einer SPS oder ähnlichem. Zur Steue- rung von Softcontrol-RM und zum Empfangen von Messdaten muss ein definiertes Datenpa- ket an den Port 80 gesendet werden. Softcontrol-RM antwortet dabei innerhalb des gleichen TCP/IP Transportkanals. Hinweis:...
  • Seite 32 Zu jedem gesendeten Datenpaket wird ein Datenpaket mit allen Messwerten sowie Statusin- formationen zurückgesendet. Dieses Datenpaket ist wie folgt aufgebaut: Paketlänge – 64 Bytes Datenpaket Softcontrol-RM zu externer Steuerung: Byte- Bezeichnung Funktion Datentyp nummer Startframe konstanter Wert (30000) Uint16 Status gibt den aktuellen Systemzustand zurück...
  • Seite 33  Modus „Regenerationsauslösung (1WZ)“  Dezimal 2  Modus „Regenerationsauslösung (INP)“  Dezimal 4 Das Datenfeld „Fehler“ bildet den Fehlerstatus in Softcontrol-RM ab. Die Daten werden nach folgendem Schema versendet: Wert (Dezimal) Fehlerkennung kein Fehler zurzeit ist ein Befehl aktiv Die nachfolgenden Daten zu den parametrierten Werten „Rohwasser“, „Weichwassergrenz-...
  • Seite 34 Die Maßeinheit der oben genannten Daten wird in jedem Datenpaket mit versendet. Sie kann jeweils aus den Feldern „Einheit RW“, “ Einheit WW“ und Einheit „GW WW“ entnommen werden. Die verschieden Maßeinheiten sind nach folgenden Schema kodiert: Wert (Dezimal) Einheit °dH °f mmol/l...
  • Seite 35: Funktionstests

    10.8. Funktionstests Test Wassergüte Nach dem Einschalten des Gerätes wird eine Gütebewertung gestartet und nach ca. 5 Minuten abgeschlossen. Die Gütebewertung ermittelt die aktuelle Härtedifferenz zwischen dem Ein- und Ausgang der Enthärtungsanlage. Im Ergebnis wird eine Grenzwertüberschreitung ange- zeigt oder die Weichwasserqualität als gut bewertet. Das Messprogramm arbeitet anschlie- ßend entsprechend dem ermittelten Ergebnis weiter.
  • Seite 36: Kurzübersicht Inbetriebnahme

    10.9. Kurzübersicht Inbetriebnahme Bitte beachten: Die Hinweise und Festlegungen aus Montage und Inbetriebnahme gelten als Basis- voraussetzung für die nachfolgend in Kurzform beschriebene Inbetriebnahme: 1. Bestimmung Rohwasserhärte in °dH, mmol/l, ppm oder °f 2. Festlegung Härtegrenzwert für Weichwasser in °dH, mmol/l, ppm oder °f 3.
  • Seite 37: Service

    11. Service 11.1. Lieferung/Transport/Lagerung des Härtesensors Jeder Härtesensor besitzt eine Sensornummer, die diesen eindeutig identifiziert. Vor Ausliefe- rung wurde durch eine Endkontrolle die Sensorqualität geprüft und nachgewiesen. Zum Schutz der Sensormembran wird das sensible Sensorteil mit einer Schutzkappe, in der sich ein steriles und feuchtes Klima befindet, fest verschlossen.
  • Seite 38: Sensor-Einsatzbedingungen

    11.2. Sensor-Einsatzbedingungen Die Qualität des Sensors wird durch die Wasserqualität, insbesondere die Ausfällungen von Eisen, hohe Chlor- oder Solekonzentrationen und aufwachsende Bakterienkulturen beeinflusst und muss spätestens mit Signalisierung des Sensoralarms ausgewechselt werden. Erforderliche Wasserbedingung: Natürliche Rohwässer mit einem Härtewert von 1 … 60 °dH Wassertemperatur: 5 ...
  • Seite 39: Sensoreinbau/Sensorwechsel

    11.4. Sensoreinbau/Sensorwechsel Die Aufforderung zum Auswechseln des Sensors wurde im Displays mit den Zeichen „S“ oder „S“ signalisiert. Der Austausch des Sensors ist wie folgt durchzuführen: Netzstecker ziehen und Gerätetür öffnen Sensor aus Halterung ziehen und um ca. 45 ° zu sich drehen Verschraubung am Sensorstecker lösen und Sensorstecker vom Sensor abziehen Druckring an der Durchflussmesskammer herunter drücken, gleichzeitig Sensor ge- rade herausziehen...
  • Seite 40: Sensorstörungen

    Tage oder Wochen abgeschaltet wurde und das Wasser in der Durchflusskammer steht.  Bei längerer Standzeit ist Softcontrol-RM elektrisch außer Betrieb zu nehmen, der Sensor aus der Messkammer zu entfernen und entsprechend zu lagern, sowie das Wasser aus der Messkammer zu entfernen.
  • Seite 41: Störungen Und Ursachen

    12. Störungen und Ursachen Problem Lösung Signalisierung einer Grenzwertüberschreitung bei normaler Weichwasserhärte unter dem Grenzwert zu geringer oder kein Wasserdurchfluss bei Displayanzeige „WW“ oder „RW“ (erste wegen zu niedrigem Anlagendruck bzw. Zeile) muss Wasser aus dem Abfluss fließen Verschmutzungen in den Ventilen Rohwasserventil schließt nicht vollständig (z.
  • Seite 42: Rückstellung Auf Werkseinstellung

    13. Rückstellung auf Werkseinstellung Um alle Parameter wieder auf die werksseitige Grundstellung zu setzen, sind folgende Schrit- te durchzuführen: Netzstecker ziehen Gleichzeitig Taster und Taster drücken Netzstecker einstecken und beide Taster gedrückt halten, bis zwei Pieptöne die erfolgreiche Rückstellung signalisiert haben (ca. 2-3 Sekunden) Prüfung der Grundparameter bzw.
  • Seite 43: Firmware-Update Der Controllerkarte

    17. Firmware-Update der Controllerkarte 1. Installation der Software zum Firmware-Update „DfuSe USB“ auf einen beliebigen Windows-PC 2. Unterbrechung der Spannungsversorgung 3. Konfigurieren der Jumper K11 und K23 nach folgender Darstellung 4. Herstellen der USB-Verbindung mit einem Windows-PC unter Verwendung eines USB A-A Verbindungskabels 5.
  • Seite 44 Unter „Available DFU Devices“ erscheint nun ein Eintrag „STM Device in DFU Mode“. 8. Auswahl der Firmware mit Betätigung des „Choose…“ Knopfes im Bereich „Upgrade or Verify Action“ Mit Druck auf den „Upgrade“-Knopf wird das Firmware-Update gestartet. Der folgende Hin- weis wird mit „Ja“...
  • Seite 45 Das Programm kann nun geschlossen werden. 9. Die Spannungsversorgung wird erneut unterbrochen und das USB Kabel abgezogen 10. Die Jumper K11 sowie K23 werden wieder auf ihre ursprünglichen Positionen gesetzt 11. Nach erneutem Hinzuschalten der Versorgungsspannung ist das System mit der neuen Firmware betriebsbereit.
  • Seite 46: Technische Gerätedaten

    18. Technische Gerätedaten Wandgehäuse 400 x 250 x 160 (B x H x T) Gewicht ca. 8 kg Schutzart Gehäuse IP 54 5 °C … 50 °C Umgebungstemperatur 20 % … 80 % Relative Luftfeuchte Netzanschluss 100 … 240 Volt / 50 … 60 Hz Stromversorgung Schutzklasse I (Schutzerdung)
  • Seite 47: Eu - Konformitätserklärung

    EG-Richtlinien. Ein in den Richtlinien vant EC directives. A conformity assessment method as vorgesehenes Konformitätsbewertungsverfahren wurde provided for in the directives has been performed. durchgeführt. Firma OFS Online Fluid Sensoric GmbH Company: Heidelbergweg 9 D - 07580 Ronneburg Deutschland Gerätebezeichnung Online-Control...
  • Seite 48 OFS Online Fluid Sensoric GmbH Heidelbergweg 9 07580 Ronneburg Deutschland Einbau- und Betriebsanleitung Softcontrol-RM Version 1.6 Stand 09/2019 Technische Änderungen vorbehalten...

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