7.2
Steuerung
Die Ansteuerung des Seitenruders erfolgt konventionell über Pedale mit
Seilen. Diese führen durch den Rumpf nach hinten und sind in Kunststoff-
röhrchen geführt. Mit den Pedalen wird auch das Bugrad angesteuert.
Beim Festfahrwerk über eine Stange und beim Einziehfahrwerk über Ka-
belzüge.
Für unterschiedliche Beinlängen gibt es die Möglichkeit die Pedale zu ver-
stellen (Option). Dazu wird ein Verstellknopf am Panel gezogen, die Pedale
in die gewünschte Position gebracht und der Verstellknopf wieder gerastet.
Die Pedale sind beim Festfahrwerk am Kabinenboden „stehend" montiert.
Beim Einziehfahrwerk sind sie oberhalb des Fußraumes „hängend" mon-
tiert, da die Position des Fahrwerkschafts des Bugrades dies erfordert.
Die Betätigung des Höhenruders erfolgt vom Knüppel über eine
Schubstange zum Umlenkhebel hinter dem Sitz, und von da aus über zwi-
schengelagerte Schubstangen zum Ruderhorn am Heck.
Die Querruderansteuerung führt vom Knüppel über eine Stange mit Ge-
lenkkopf zu der Trennstelle zwischen Flügel und Rumpf. Dort befindet sich
ein Zwischenlager. Nach außen folgt eine Stange zum Umlenkhebel (über
Handloch zugängig) sowie eine weitere Schubstange nach hinten zum
Ruder. Das Querruder ist dreifach aufgehängt und die Ausschläge diffe-
renziert.
Der Klappenhebel (Bild 6, Pos. 26) hat vier in einer Kulisse rastbare Stel-
lungen für Reise 0°, Start 15° und Landung 24° und voll 38°. Von ihm führt
eine Schubstange hinter den Sitz, auf eine drehbare Klappenwelle. Diese
verbindet beidseitig die Klappen und setzt ihre Drehbewegung über Hebel
und Stangen in Längsbewegung zur Ansteuerung der Klappen um.
Die vierfach aufgehängten Spaltklappen verhelfen zu einer niedrigen Min-
destgeschwindigkeit und ermöglichen eine Gleitwinkelsteuerung.
7.3
Instrumentenbrett
Die Standardanordnung der Bedienelemente und Instrumentierung im
Cockpit ist in Bild 6 dargestellt. Abhängig von der bestellten Ausrüstung
können sich Abweichungen ergeben.
Flughandbuch
DYNAMIC
Ausgabe G
-38-