Behandlungsplanung
c. Der MRT-MTRA fährt den MRT-Patiententisch vor und nimmt einen Localizer oder
eine schnelle sagittale 2D T2- oder T1-Sequenz erneut auf, um Änderungen an der
Gerätepositionierung zu überprüfen.
4. Wenn der Radiologe mit der ECD-Grobpositionierung zufrieden ist, nimmt der MRT-MTRA
die SAG T2-Sequenz auf und überträgt die Bilder dann gemäß unten stehender
Anweisungen an den TDC-Computer.
9.b.i Übertragen von Planungsbildern vom MRT zur TDC
MRT-MTRA: Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Bilder (z. B. SAG T2, AX T2 und AX T1) an den
TULSA-PRO® Netzwerkknoten zu übertragen oder zu importieren.
1. Öffnen Sie den Patienten-Browser (
2. Klicken Sie auf Senden und archivieren. Die Liste der Scanserien und Netzwerkknoten wird in
einem Fenster angezeigt.
3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen für die gewünschte Scanserie. Überprüfen Sie den
PMICONSOLE- oder TULSA-Netzwerkknoten, und klicken Sie auf Senden.
4. Klicken Sie in der TDC auf Laden ... Scan, um die Bilder in der TDC zu laden. Gültige Scans
werden in der Liste angezeigt. Es kann einige Sekunden dauern, bis die vollständige Liste
angezeigt wird. Wählen Sie die entsprechende T2-gewichtete Planungssequenz aus, die dann in
die TDC-Software geladen wird.
Kontrollieren Sie stets, ob Sie die Bildsequenz des richtigen Patienten ausgewählt haben
und ob die Sequenz aufgenommen wurde, nachdem Sie die Position des Patienten
zuletzt eingestellt haben.
9.c Ausrichtung
Radiologe: Bestimmen Sie mithilfe der TDC-Software Position und Lagewinkel des UA. Eine genaue
Ausrichtung ist entscheidend für eine sichere und effektive Wärmezufuhr innerhalb des
gewünschten Gewebevolumens. Sie sollten die grafische Darstellung des UA (aus der TDC-Software)
mit dem tatsächlichen UA auf dem MRT-Bild abstimmen. Richten Sie die UA-Länge an sagittalen und
koronalen Ausrichtungen aus und zentrieren Sie diese mit den transversalen Ausrichtungen. Der
obere horizontale Rand des UA-Fensters auf der grafischen Überlagerung muss mit dem Rand des
UA-Fensters auf den SAG T2-Bildern übereinstimmen, der als hell-zu-dunkel-Übergang sichtbar ist
(hochgradig intensives Signal innerhalb des akustischen Fensters). Ebenso muss sich die
kreisförmige grafische Überlagerung in der transversalen Ansicht vollständig mit dem Querschnitt
des eigentlichen UA überlappen. Ein Beispiel für den UA in MR-Bildern vor und nach der
Ausrichtung ist unten in Abbildung 64 und Abbildung 65 dargestellt.
Koronale und sagittale Schichten lassen sich durch Interaktion mit der blauen Kreisüberlagerung
drehen. Senkrecht zu jedem Sondenelement stehende transversale Schichten werden in der linken
Ansicht des Arbeitsbereichs Ausrichtung (E1 bis E10) angezeigt. Die Position der Mitte jedes
Sondenelements wird auf der grafischen Darstellung des UA durch einen rosa Punkt dargestellt und
muss innerhalb des UA in allen Bildern entlang der Länge der Vorrichtung zentriert werden. Klicken
Sie auf die Schaltfläche UA registrieren, wenn Sie mit der Ausrichtung der grafischen Darstellung
des UA und dem UA im MRT-Bild zufrieden sind, um zu Grobe Planung zu gelangen.
TULSA-PRO® Benutzerhandbuch
–Siemens Skyra, Prisma und Aera
105992C
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