Patientenpositionierung vor der Bildgebung
Die Patientenpositionierung vor der Bildgebung beinhaltet das Auflegen des Patienten auf den
bereits vorbereiteten MRT-Tisch, das korrekte Positionieren über der Bildgebungsspule, das Fixieren
mit Beinstützen und den entsprechenden Gurten sowie das Einleiten einer MRT-Anästhesie und
Patientenüberwachung.
Dieser Schritt wird vom MRT-MTRA durchgeführt, wobei der Anästhesist spezifische Unterstützung
liefert und alle Mitglieder des klinischen Teams physische Hilfe für einen sicheren
Patiententransport leisten.
MRT-MTRA:
1. Transportieren Sie den Patienten mit eingesetztem Führungsdraht auf einer MRT-
kompatiblen Trage oder durch Abkoppeln der MRT-Liege in den MRT-Raum.
Beim Transport des Patienten in den MRT-Raum muss der Führungsdraht, wenn er
bedingt MR-sicher ist, am Patienten befestigt sein.
2. Legen Sie den Patienten in Rückenlage mit dem Kopf voran auf den MRT-Tisch.
3. Positionieren Sie den Patienten so, dass die Prostata auf der hinteren Bildgebungs- bzw.
Wirbelsäulenspule zentriert und in derselben vertikalen Achse ausgerichtet ist. Abbildung 41
zeigt die Messungen vom Rand des Spulenhalters, um die Spulen an der Prostata auszurichten
und zu zentrieren.
Abbildung 41: Zentrieren und Ausrichten der Spulen an der Prostata
4. Bitten Sie eine helfende Person, die Beine des Patienten nacheinander anzuheben, während
Sie die Beinstützen einrichten:
a. Die Beinstützen in die dafür vorgesehenen Schlitze der Basisplatte einsetzen.
Die Stifte der Beinstützen dienen als Führung für die Platzierung in den
Basisplattenschlitzen.
b. Passen Sie die Positionen der Beinstützen entlang der Schlitze in der Basisplatte an,
um die Beine des Patienten in die Behandlungspositionen zu bringen (in Abbildung
42 rot dargestellt).
TULSA-PRO® Benutzerhandbuch
–Siemens Skyra, Prisma und Aera
105992C
6. Patientenpositionierung vor der
Bildgebung
Seite 43 von 148