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Inhaltsverzeichnis
BEDIENUNG
&
WARTUNG
Straßenfertiger
Svedala Demag
DF 40 C
Für den späteren Gebrauch im Dokumentenfach aufbewahren
Auftrags-Nr. für dieses Handbuch: D900981181
04-0507
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Inhaltszusammenfassung für Atlas Copco DYNAPAC DF 40 C

  • Seite 1 BEDIENUNG & WARTUNG Straßenfertiger Svedala Demag DF 40 C Für den späteren Gebrauch im Dokumentenfach aufbewahren Auftrags-Nr. für dieses Handbuch: D900981181 04-0507 ......
  • Seite 2: Nur Original Ersatzteile Alles Aus Einer Hand

    Nur original Ersatzteile Alles aus einer Hand Ihr autorisierter Dynapac-Händler:...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Vorwort ..................1 Sicherheitshinweise allgemein ..............2 Gesetze, Richtlinien, Unfallverhütungsvorschriften ........2 Warnhinweise .................... 2 Verbotszeichen ..................4 Schutzausrüstung ..................5 Umweltschutz ..................... 6 Brandschutz ....................6 Weitere Hinweise ..................7 Bestimmungsgemäße Verwendung ........1 Fahrzeugbeschreibung ............1 Einsatzbeschreibung .................. 1 Baugruppen- und Funktionsbeschreibung ..........
  • Seite 4 Transport ................. 1 Sicherheitsbestimmungen für den Transport ..........1 Transport mittels Tieflader ................. 2 Vorbereitungen ..................2 Auf den Tieflader fahren ................3 Nach dem Transport .................. 3 Transport im öffentlichen Straßenverkehr ..........4 Vorbereitungen ..................4 Fahren im Straßenverkehr ................. 5 Verladen mit Kran ..................
  • Seite 5 Vorbereitungen zum Einbau ..............24 Trennmittel ................... 24 Bohlenheizung ..................24 Richtungsmarkierung ................24 Vorbereitung des Fertigers zum Einsatz ..........25 Mischgutaufnahme/Mischgutförderung ..........26 Mischgutbehälter beschicken .............. 26 Funktion und Bedienung der Materialzuführung ........27 Einbaubeginn ..................28 Kontrollen während des Einbaus ............. 29 Fertigerfunktion ..................
  • Seite 6 Fahrwerksketten spannen ..............19 Hydrauliktank, Belüftungsfilter reinigen (13) ........20 Schrauben und Muttern (14) ..............20 Ölwechsel (15) ..................21 Ölfilterpatrone (16) ................21 Batterien (17) ..................22 Hydrauliksystem (18) Zentralfilter ............23 Kraftstofffilter (19) ................24 Luftfilter (20) ..................24 Kraftstoffvorfilter (21) ................
  • Seite 7: Vorwort

    V Vorwort Zum sicheren Betreiben des Gerätes sind Kenntnisse notwendig, die durch die vor- liegende Betriebsanleitung vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, über- sichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
  • Seite 8: Sicherheitshinweise Allgemein

    Sicherheitshinweise allgemein Gesetze, Richtlinien, Unfallverhütungsvorschriften Die örtlich gültigen Gesetze, Richtlinien und Unfallverhütungsvorschriften sind grund- sätzlich zu beachten, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich genannt werden. Für die Einhaltung daraus resultierender Vorschriften und Maßnahmen ist der An- wender selbst verantwortlich! Die folgenden Warnhinweise, Verbotszeichen und Gebotszeichen deuten auf Ge- fährdungen für Personen, Maschine und Umwelt durch Restrisiken beim Betrieb der Maschine hin.
  • Seite 9 Warnung vor Handverletzungen! Warnung vor heißer Oberfläche oder heißen Flüssigkeiten! Warnung vor Absturzgefahr! Warnung vor Gefahren durch Batterien! Warnung vor gesundheitsschädlichen oder reizenden Stoffen! Warnung vor feuergefährlichen Stoffen! Warnung vor Gasflaschen!
  • Seite 10: Verbotszeichen

    Verbotszeichen Öffnen / betreten / hineingreifen / ausführen / einrichten während des Betriebes oder während der Antriebsmotor läuft verboten! Motor/Antrieb nicht starten! Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten dürfen nur bei stillgesetz- tem Dieselmotor durchführt werden! Mit Wasser abspritzen verboten! Mit Wasser löschen verboten! Eigenständige Wartung verboten! Wartung nur durch qualifizierte Fachkraft zulässig! Halten Sie Rücksprache mit dem Dynapac-Service...
  • Seite 11: Schutzausrüstung

    Schutzausrüstung Durch örtlich gültige Vorschriften kann das Tragen von verschiedenen Schutzmitteln erforderlich sein! Beachten Sie diese Vorschriften! Tragen Sie eine Schutzbrille zum Schutz Ihrer Augen! Tragen Sie einen geeigneten Kopfschutz! Tragen Sie zum Schutz Ihres Gehöres einen geeigneten Gehör- schutz! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Füße Sicherheitsschuhe! Tragen Sie immer eng anliegende Arbeitskleidung! Tragen Sie eine Warnweste, um rechtzeitig gesehen zu werden!
  • Seite 12: Umweltschutz

    Umweltschutz Die örtlich gültigen Gesetze, Richtlinien und Vorschriften zur ordnungsgemäßen Ver- wertung und Beseitigung von Abfällen sind grundsätzlich zu beachten, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich genannt werden. Bei Reinigungs-, Wartungs-, und Reparaturarbeiten dürfen wassergefährdende Stof- fe wie: - Schmierstoffe (Öle, Fette) - Hydrauliköl - Dieselkraftstoff - Kühlmittel...
  • Seite 13: Weitere Hinweise

    Weitere Hinweise Herstellerdokumentation, zusätzliche Dokumentation beachten! z.B. Wartungsanleitung des Motorenherstellers Beschreibung / Darstellung zutreffend bei Ausstattung mit Gashei- zung! Beschreibung / Darstellung zutreffend bei Ausstattung mit Elektro- heizung!
  • Seite 15: A Bestimmungsgemäße Verwendung

    A Bestimmungsgemäße Verwendung Die Dynapac-„Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Strassenfertigern“ ist im Lieferumfang dieses Geräts enthalten. Sie ist Bestand- teil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gel- ten uneingeschränkt. Die in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Straßenbaumaschine ist ein Strassenfertiger, der für den schichtweisen Einbau von Mischgut, Walz- bzw.
  • Seite 17: B Fahrzeugbeschreibung

    B Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Der SVEDALA DEMAG Strassenfertiger DF 40 C ist ein mit Raupenlaufwerk ausge- rüsteter Fertiger zum Einbau von bituminösem Mischgut, Walz- bzw. Magerbeton, Gleisbauschotter und ungebundenen Mineralgemischen für Pflasteruntergründe. F4_F5C.wmf...
  • Seite 18: Baugruppen- Und Funktionsbeschreibung

    Baugruppen- und Funktionsbeschreibung F4_F5C.wmf Pos. Bezeichnung Mischgutbehälter (Mulde) Schubrollen für LKW-Andockung Rohr für Peilstab (Richtungsanzeiger) -Befestigung Kettenlaufwerk Nivellierzylinder für Einbaustärke Einbaustärkenanzeiger Holm Fahrantrieb des Kettenlaufwerks Schnecke Bohle Bedienstand Bedienpult Arbeitsscheinwerfer + = Serienausstattung & = Zusatzausstattung...
  • Seite 19: Fahrzeug

    Fahrzeug Aufbau Der Straßenfertiger besitzt einen Rahmen in Stahl-Schweißkonstruktion, auf dem die einzelnen Baugruppen montiert sind. Die Kettenlaufwerke gleichen Bodenunebenheiten aus und gewährleisten auch durch die Aufhängung der Einbaubohle eine besondere Einbaugenauigkeit. Mit dem stufenlosen hydrostatischen Fahrantrieb kann die Geschwindigkeit des Strassenfertigers den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepasst werden.
  • Seite 20 Lenkung/Bedienstand: Die unabhängigen, hydrostatischen Fahrantriebe ermögli- chen das Wenden auf der Stelle. Die elektronische Gleichlaufregelung sorgt für einen exakten Geradeauslauf; er ist vom Bedienpult aus einstellbar. Schubrollentraverse: Die Schubrollen für die Mischgut-Lkw’s sind an einer Traver- se befestigt, die in der Mitte drehbar gelagert ist. Durch die Traverse können die unterschiedlichen Abstände zu den Hinterrädern der Mischgut-Lkw’s ausgeglichen werden.
  • Seite 21 Nivelliersystem/Querneigungsregelung: Der Fertiger ist serienmäßig elektrisch und hydraulisch für den Anbau einer Nivellierautomatik vorbereitet. Die Nivellieranlage hat die Aufgabe, die Einbauhöhen zu überwachen und Abwei- chungen vom Sollwert automatisch zu korrigieren. Die Anlage besteht wahlweise aus: - einem oder zwei Höhenreglern - einem Querneigungsregler - zwei Verbindungskabeln Die Querneigungsregelung arbeitet immer in Kombination mit der Bohlen-Höhenver-...
  • Seite 22: Sicherheitseinrichtungen

    Sicherheitseinrichtungen Sicheres Arbeiten ist nur möglich bei einwandfrei funktionierenden Bedien- und Si- cherheitseinrichtungen sowie ordnungsgemäß angebrachten Schutzeinrichtungen. Die Funktion dieser Einrichtungen muss regelmäßig überprüft werden (siehe Kapitel D, Abschnitt 2.1). Not-Aus-Taster - am Bedienpult Not_F4C.wmf Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, Antriebe und Lenkung ausgestellt. Eventuell notwendige Gegenmaß- nahmen (Ausweichen, Bohle anheben u.ä.) sind dann nicht mehr möglich! Unfallge- fahr! Lenkung...
  • Seite 23: Hauptschalter (17)

    Hauptschalter (17) Haupt_F4C.jpg Muldentransportsicherungen (18) Muldens_F4CS.tif Bohlentransportsicherung (19) Bohlens_F4CS.tif Bohlenwarnblinkanlage (20) Remote_F4CS.tif...
  • Seite 24: Technische Daten Standardausführung

    Technische Daten Standardausführung Abmessungen (alle Maße in mm) Technische Daten der betreffenden Bohle siehe Bohlen-Betriebsanleitung.
  • Seite 25: Gewichte (Alle Maße In T)

    Gewichte (alle Maße in t) Fertiger ohne Bohle ca. 4,4 Fertiger mit Bohle: ca. 5,0 - EB 27 Mit gefüllter Mulde ca. 5,0 zusätzlich max. Gewichte der betreffenden Bohle und der Bohlenteile siehe Betriebsanleitung für die Bohlen. Leistungsdaten EB 27 1,20 1,10 2,40...
  • Seite 26: Mischgutbehälter (Mulde)

    Mischgutbehälter (Mulde) Fassungsvermögen ca. 2,3 m = ca. 5,0 t Mischgutförderung Lattenrost-Förderband reversierbar Antrieb Hydrostatisch, stufenlos regelbar Fördermengensteuerung Vollautomatisch, über einstellbare Schaltpunkte Mischgutverteilung Verteilerschnecken Links und rechts getrennt schaltbar Ø 360 Links und rechts getrennt schaltbar Antrieb Hydrostatischer Zentralantrieb, stufenlos regelbar Fördermengensteuerung Vollautomatisch, über einstellbare Schaltpunkte Schneckenhöhenverstellung...
  • Seite 27: Kennzeichnungsstellen Für Typenschilder

    Kennzeichnungsstellen für Typenschilder F4_F5C_Rhside.wmf/F4_F5C_Lhside.wmf B 11...
  • Seite 28 B 12...
  • Seite 29: Typenschild Fertiger (41)

    Typenschild Fertiger (41) TypDF2CE.jpg Pos. Bezeichnung Fertigertyp Baujahr Seriennummer der Fertigerreihe Maximal zulässiges Betriebsgewicht inkl. aller Anbauteile in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Vorderachse in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Hinterachse in kg Nennleistung in kW Produkt-Identifikations-Nummer (PIN) Die eingestanzte Fahrzeug-Identifikations-Nr. am Fertiger muss mit der Produkt- Identifikations-Nummer (51) übereinstimmen.
  • Seite 30: En-Normen

    EN-Normen Dauerschalldruckpegel Für diesen Fertiger ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und 85 dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission des Fertigers sind gemäß dem Entwurf der ENV 500-6 vom März 1997 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt wor- den.
  • Seite 31: Ganz-Körper-Schwingungen

    Ganz-Körper-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 0,5 m/s im Sinne des Entwurfs der prEN 1032-1995 nicht überschritten. Hand-Arm-Schwingungen Bei bestimmungsgemäßer Verwendung werden die gewichteten Effektivwerte der Beschleunigung am Fahrerplatz von a = 2,5 m/s im Sinne des Entwurfs der prEN 1033-1995 nicht überschritten.
  • Seite 33: C Transport

    C Transport Sicherheitsbestimmungen für den Transport Bei unsachgemäßer Vorbereitung von Fertiger und Bohle und unsachgemäßer Durchführung des Transports besteht Unfallgefahr! Fertiger und Bohle bis auf Grundbreite abbauen. Alle überstehende Teile (Nivellier- automatik, Schnecken-Endschalter, Begrenzungsbleche etc.) abbauen. Bei Trans- porten mit Sondergenehmigung diese Teile sichern! Muldenhälften schließen und Muldentransportsicherungen einhängen.
  • Seite 34: Transport Mittels Tieflader

    Transport mittels Tieflader Fertiger und Bohle bis auf die Grund- breite abbauen, ggf. auch Begrenzungs- bleche abbauen. Um eine Beschädi- gung der Bohle zu vermeiden, darf die Steigung der Auffahrrampe max. 11° (19 %) betragen. Vorbereitungen - Fertiger fahrbereit machen (siehe Ka- pitel D).
  • Seite 35: Auf Den Tieflader Fahren

    Auf den Tieflader fahren Sicherstellen, dass sich beim Beladen keine Personen im Gefahrenbereich befinden. - Im Arbeitsgang und mit geringer Motordrehzahl auf den Tieflader fahren. - Bohle auf dem Tieflader herablassen, dazu Kanthölzer unterlegen. - Fertiger ausstellen. - Bedienpult mit Schutzhaube abdecken und sichern. - Fertiger am Tieflader sichern: - Nur geeignete, zugelassene An- schlagmittel verwenden.
  • Seite 36: Transport Im Öffentlichen Straßenverkehr

    Transport im öffentlichen Straßenverkehr Fertiger und Bohle bis auf die Grund- breite abbauen, ggf. auch Begrenzungs- bleche abbauen. Vorbereitungen - Muldenhälften mit Hebel (1) schlie- ßen. Beide Muldentransportsicherun- gen (2) einlegen. - Bohle mit Hebel (3) anheben. Bohlen- transportsicherungen (4) einlegen. - Um die Nivellierzylinder auszufahren: - Vorwahlregler (5) auf Null drehen.
  • Seite 37: Fahren Im Straßenverkehr

    Fahren im Straßenverkehr - Schnell/langsam-Schalter (1) ggf. auf „Hase“ stellen. - Vorwahlregler (2) auf Maximum stel- len. - Geschwindigkeit mit Fahrhebel (3) do- sieren. - In Notsituationen den Not-Aus-Taster drücken! Beim Arbeiten und Fahren muss der Mo- tor immer mit voller Drehzahl laufen. Element2.cdr Element2_F4c.wmf...
  • Seite 38: Verladen Mit Kran

    Verladen mit Kran Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden. (Gewichte und Abmessungen siehe Kapitel B). Für das Verladen des Fahrzeuges mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (1,2) vorgesehen. - Fahrzeug gesichert abstellen. - Transportsicherungen einlegen. - Fertiger und Bohle bis auf die Grund- breite zurückbauen.
  • Seite 39: Gesichert Abstellen

    Gesichert abstellen Beim Abstellen auf öffentlich zugängli- chem Gelände ist der Fertiger so zu si- chern, dass Unbefugte oder spielende Kinder keinen Schaden anrichten kön- nen. - Zündschlüssel und Hauptschalter (1) ziehen und mitnehmen – nicht am Fer- tiger „verstecken“. F0077/0078_A1.EPS - Bedienpult mit der Abdeckhaube (2) versehen und abschließen.
  • Seite 41: D Bedienung

    D Bedienung Sicherheitsbestimmungen Durch Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hub- einrichtungen können Personen verletzt oder getötet werden. Vor dem Starten sicherstellen, dass niemand am, im bzw. unter dem Fertiger arbeitet oder sich im Gefahrenbereich des Fertigers aufhält! - Den Motor nicht starten bzw.
  • Seite 42: Bedienelemente

    Bedienelemente Bedienpult Bed_F4_F5C.wmf...
  • Seite 43 Pos. Kurzbeschreibung Hauptbedienpult - Bedien- und Steuerelement Hauptbedienpult - Bedien- und Kontrollelement Fernlenkung (O) - Zur Bedienung außerhalb des Fahrerstandes...
  • Seite 44 Element1_F5.wmf/Kontrollleucht_F4F5C.cdr...
  • Seite 45 Pos. Kurzbeschreibung Kippschalter Nivellierung/Hand/Automatik* Kippschalter Nivellierzylinder Links Kippschalter Nivellierzylinder Rechts nicht belegt Kippschalter Vibration Hand/Automatik* Kippschalter Lattenrost Hand/Automatik nicht belegt Kippschalter Schnecke, links Hand/Automatik Kippschalter Schnecke, links nach innen fördern Kippschalter Schnecke, rechts Hand/Automatik Not-Aus-Schalter, Fahrantrieb, Schnecke, Lattenrost Kippschalter Schnecke, rechts nach innen fördern Anzeige Motor-Temperatur Anzeige Kraftstoffvorrat Kontrollleuchte Hydrauliköl (Temperatur)
  • Seite 46 Element2_F4_F5C.wmf...
  • Seite 47 Pos. Kurzbeschreibung Hebel Schnell-/Arbeitsgang Schalter Mischgutbehälter links AUS/EIN Schalter Mischgutbehälter rechts AUS/EIN Hebel, Mischgutbehälter absenken/anheben Schalter, Bohle links, Ein-,Ausfahren Schalter, Bohle rechts, Ein-,Ausfahren Hebel Bohlensteuerung Hupe Vorwahl der Arbeitsgeschwindigkeit Schalter, Drehen auf der Stelle links/rechts Schalter, Fernlenkung EIN/AUS Fahrhebel Lenkknopf Potentiometer, Ausgleich geradeauslauf Drucktaster, Freigabe des Fahrantriebes Drehzahlregulierung Motor...
  • Seite 48: Fernlenkung (O)

    Fernlenkung (&) Mit der Fernlenkung ist es möglich, den Fertiger außermittig zu fahren und dem Fah- rer eine bessere Sicht zu ermöglichen. Einrichten der Fernlenkung, siehe Kapitel E 52 53 Element3_F4_F5CS.wmf...
  • Seite 49 Pos. Kurzbeschreibung Fahrhebel Lenkknopf Drucktaster, Freigabe des Fahrantriebes Vorwahl Arbeitsgeschwindigkeit Potentiometer, Ausgleich geradeauslauf Sicherheitsschalter Der Sicherheitsschalter (55) ist bei Nutzung der Fernlenkung stets an der Kleidung oder am Handgelenk des Bedieners zu befestigen! Entfernt sich dieser zu weit von der Maschine (z.B. bei einem Sturz), wird der Schalter gezogen und es erfolgt eine automatische Abschaltung des Fahrantriebs! Nach einer Sicherheitsabschaltung muss zunächst wieder eine Freigabe mittels Drucktaster (52) erfolgen!
  • Seite 50: Fernbedienung

    Fernbedienung Mit zwei Fernbedienungen – links und rechts an der Bohle – können die Funktionen der jeweiligen Fertigerseite gesteuert werden. RemoteF4F5.tif Pos. Kurzbeschreibung Gehäuse für Außensteuerung Nivellierzylinder, links, Heben-Senken Nivellierzylinder, rechts, Heben-Senken Schnecke links, Ein/Aus Schnecke rechts, Ein/Aus Bohle links, Ein- Ausfahren Bohle rechts, Ein- Ausfahren Warnblinker, Bohle Ein- Ausfahren Anschlussbuchse Nivellieranlage, links...
  • Seite 51: Bedienelemente Am Fertiger

    Bedienelemente am Fertiger Batterien (70) Hinter der rechten Seitenklappe befin- den sich die Batterien der 24 V-Anlage. Zu den Spezifikationen siehe Kapitel B “Technische Daten“. Zur Wartung siehe Kapitel “F“. Fremdstarten nur gemäß Anleitung (sie- he Abschnitt “Fertiger starten, Fremd- starten (Starthilfe)“).
  • Seite 52: Batterie-Hauptschalter (72)

    Batterie-Hauptschalter (72) Hinter der rechten Seitenklappe befindet sich der Hauptschalter; er trennt den Stromkreislauf von der Batterie zur Hauptsicherung. - Zum Ausschalten den Schlüsselstift (72) nach links drehen und herauszie- hen. Schlüsselstift nicht verlieren, sonst lässt sich der Fertiger nicht mehr fahren! Haupt_F4C.jpg Flap-l.EPS D 12...
  • Seite 53: Muldentransportsicherungen (73)

    Muldentransportsicherungen (73) Vor Transportfahrten oder zum Abstel- len des Fertigers muss bei hochgeklapp- ten Muldenhälften die Muldentransport- sicherung eingelegt werden. - Federstecker (A) und Bolzen (B) zie- hen. - Transportsicherung (73) in die untere Position schwenken - Federstecker (A) und Bolzen (B) in un- terer Position wieder einsetzen.
  • Seite 54: Peilstab (75)

    Peilstab (75) Den Peilstab (75) für die Fahrtrichtung können Sie wahlweise links oder rechts an der Stirnseite der Maschine anbauen. Den Peilstab können Sie verschieben und in der gewünschten Position mit den Flügelschrauben (A) festklemmen. Peilstab_F4CS.tif, PeilstanF4C_neu.jpg Einbaustärkenanzeiger (76) An der linken und rechten Maschinen- seite befinden sich am Nivellierzylinder eine Skala und ein Zeiger an dem die Einbaustärke abgelesen werden kann.
  • Seite 55: Schnecken-Endschalter (78)

    Schnecken-Endschalter (78) Die Steuerung der Schnecken erfolgt über Sensoren Anbau der Sensoren: Befestigen Sie die Sensoren am Be- grenzungsblech (je Schnecke 1 Sensor) in der dafür vorgesehenen Klemmhalte- rung. Montieren Sie die Sensoren (A) stets so, dass sie beim Aus- und Einfahren der Bohle nicht beschädigt werden.
  • Seite 56: Betrieb

    Betrieb Betrieb vorbereiten Benötigte Geräte und Hilfsmittel Um Verzögerungen auf der Baustelle zu vermeiden, sollte vor Arbeitsbeginn geprüft werden, ob folgende Geräte und Hilfsmittel vorhanden sind: - Dieselkraftstoff - Motor- und Hydrauliköl, Schmierstoffe - Trennmittel (Emulsion) und Handspritze - Bei optional betriebener Bohle mit Gasheizanlage eine volle Propangasflasche - Schaufel und Besen - Schabeisen (Spachtel) zum Reinigen der Schnecke und des Muldeneinlaufbe- reichs...
  • Seite 57: Checkliste Für Den Maschinenführer

    Checkliste für den Maschinenführer Prüfen! Wie? Taster eindrücken. Not-Aus-Taster Dieselmotor und alle eingeschalteten - am Bedienpult Antriebe müssen sofort stoppen. Sicherheitsschalter der Fernlenkung Schalter ziehen. (&) Fahrantrieb muss sofort stoppen Lenkung Fertiger muss jeder Lenkbewegung - am Bedienpult sofort und genau folgen. Geradeauslauf - an der Fernlenkung (&) prüfen.
  • Seite 58 Prüfen! Wie? Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten Schneckenabdeckungen müssen die Laufbleche verbreitert und die Schneckentunnel abgedeckt sein. Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten müssen die Laufstege verbreitert sein. Klappbare Laufstege müssen herunter- Bohlenabdeckungen und Laufstege geklappt sein. Begrenzungsbleche und Abdeckungen auf festen Sitz prüfen. Bei angehobener Bohle müssen sich die Sicherungen über die Zylinder klap- Bohlentransportsicherung...
  • Seite 59: Fertiger Starten

    Fertiger starten Vor dem Starten des Fertigers Bevor der Dieselmotor gestartet und der Fertiger in Betrieb genommen werden kann, ist folgendes zu tun: - Tägliche Wartung des Fertigers (siehe Kapitel F). Prüfen, ob laut Betriebsstundenzähler weitere Wartungsarbeiten (z.B. monatli- che, jährliche Wartung) durchzuführen sind.
  • Seite 60 Erlischt die Motoröldruck-Kontrolleuchte (4) nach dem Starten nicht, Motor sofort ab- stellen und Motorölstand überprüfen. Betätigen Sie den Anlasser ununterbrochen nicht länger als 10 sec. Warten Sie vor einem erneuten Startversuch ca. 60 sec. Startschalter wieder auf Pos. „0“ drehen, dann starten. Springt der Motor nicht an, stellen Sie mit Hilfe der Betriebs-anleitung des Motorher- stellers die Ursache der Störung fest.
  • Seite 61: Abstellen

    Abstellen Stellen Sie den Motor aus Vollastbetrieb nie plötzlich ab. Lassen Sie ihn vorher kurze Zeit im Leerlauf laufen. Geben Sie kurz vor dem Abstellen des Motors kein Gas mehr. Motor Abstellen Gehen Sie dabei wie folgt vor: - Fahrhebel (1), Lenkknopf (2) in „0“- Stellung Startfreigabe-Kontrolleuchte (grün)
  • Seite 62: Lenken Des Fertigers

    Lenken des Fertigers Mit dem Lenkknopf (12) können Sie in Verbindung mit dem Fahrhebel (11) alle erforderlichen Lenkbewegungen durch- führen. Drehen auf der Stelle Die Drehrichtung wird mit dem Kipp- schalter (10) vorgewählt. Das Vorwahl-Potentiometer (9) für die Arbeitgeschwindigkeit darf hierbei nicht auf „0“...
  • Seite 63: Fahren

    Fahren Die Fahrtrichtung wird bestimmt durch die Position des Fahrhebels (11). Betätigung nach vorn = Fahrtrichtung vorwärts Fahrhebel über die Nullstellung, Betätigung nach hinten = Fahrtrichtung rückwärts. Die Fahrgeschwindigkeit verändert sich mit dem Ausschwenken des Fahrhe- bels. Beim Arbeiten und Fahren muss der Mo- tor immer mit voller Drehzahl laufen.
  • Seite 64: Vorbereitungen Zum Einbau

    Vorbereitungen zum Einbau Trennmittel Alle mit Asphalt-Mischgut in Berührung kommenden Flächen mit Trennmittel einsprühen (Mulde, Bohle, Schnecke, Schubrolle etc.). Kein Dieselöl verwenden, da Dieselöl das Bitumen auflöst (in Deutschland ver- boten!). F0147_A1.TIF Bohlenheizung Die Bohlenheizung ist ca. 15–30 Minuten (je nach Außentemperatur) vor Einbaube- ginn einzuschalten.
  • Seite 65: Vorbereitung Des Fertigers Zum Einsatz

    Vorbereitung des Fertigers zum Ein- satz - Motor starten - Entriegeln Sie die Bohle. - Betätigen Sie den Hebel “Bohle he- ben” (36) und heben Sie die Bohle an. - Fahren Sie die Bohle auf die ge- wünschte Breite aus. - Betätigen Sie den Hebel, “Bohle sen- ken”...
  • Seite 66: Mischgutaufnahme/Mischgutförderung

    Mischgutaufnahme/Mischgutförderung Mischgutbehälter beschicken Beschicken durch Lastkraftwagen - Lastkraftwagen bis an die Schubrollen heranfahren lassen, Fahrer einwei- sen. - Darauf achten, dass kein Material vor den Fertiger gelangt. - Im Schiebebetrieb darauf achten, dass die Räder des Lastkraftwagens immer frei drehen. - Seitenteile geöffnet (1) - Seitenteile eingeklappt (2) - Sobald der Lattenrost frei von Material...
  • Seite 67: Funktion Und Bedienung Der Materialzuführung

    Funktion und Bedienung der Materi- 8 12 10 alzuführung Das Mischgut wird über den Lattenrost vom Mischgut-behälter nach hinten den Schnecken zugeführt. - Förderband (6) manuell-aus-autom. - Linke Verteilerschnecke (8) manuell- aus-autom. - Rechte Verteilerschnecke (8) manu- ell-aus-autom. - Linke Verteilerschnecke (9) reversie- - Rechte Verteilerschnecke (11) rever- sieren - Notaus-Schalter (12)
  • Seite 68: Einbaubeginn

    Einbaubeginn Gehen Sie dabei wie folgt vor: Über Handbetrieb, vorgewählt an den Kippschaltern (6) Lattenrost und Vertei- lerschnecken (8), (10), wird Material vor die Bohle gefördert. Danach Kippschalter für Lattenrost (6), Verteilerschnecken (8),(10) Vibration (5) auf „AUTO“ schalten. Für die Vibration an dem Geräteträger, je nach Material und Verdichtung, Dreh- zahlen bei (A) einstellen.
  • Seite 69: Kontrollen Während Des Einbaus

    Kontrollen während des Einbaus Während des Einbaus ist laufend folgendes zu überwachen: Fertigerfunktion - Bohlenheizung - Vibration - Motor- und Hydrauliköltemperatur - Rechtzeitiges Einfahren und Ausfahren der Bohle vor Hindernissen an den Außen- seiten - Gleichmäßige Mischgutförderung und Verteilung bzw. Vorlage vor der Bohle und damit Einstellkorrekturen der Mischgutschalter für Lattenrost und Schnecke.
  • Seite 70: Nach Arbeitsende

    Nach Arbeitsende - Fertiger leerfahren und anhalten. - Bohle anheben: Hebel(36) auf unters- te Stellung schalten. - Bohle Grundbreite einfahren (34,35) und evtl. Nivellierzylinder (2,3) ganz ausfahren. - Mechanische Bohlentransportsiche- rung (A) einlegen. - Fahrhebel (41) in Mittelstellung, Dreh- zahl-Einsteller (45) auf Minimum stel- len.
  • Seite 71: Störungen

    Störungen D 31...
  • Seite 73: E Einrichten Und Umrüsten

    E Einrichten und Umrüsten Spezielle Sicherheitshinweise Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hubeinrichtungen können Personen gefährdet werden. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Motor durchführen! - Fertiger gegen unbeabsichtigtes Ingangsetzen sichern: Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen, Zündschlüs- sel und Batterie-Hauptschalter abziehen.
  • Seite 74: Verteilerschnecke

    Verteilerschnecke Höheneinstellung Die Höhe der Verteilerschnecke sollte – von ihrer Unterkante gemessen – min. 50 mm (2 Zoll) über der Materialeinbau- höhe liegen, abhängig von der Material- mischung. Beispiel: Einbaustärke 10 cm Einstellung 15 cm vom Boden Durch falsche Höheneinstellung kann es zu folgenden Problemen beim Einbau kommen: - Schnecke zu hoch:...
  • Seite 75: Schneckenverbreiterung Und Materialschacht Mit Schutzabdeckung (Sonderausrüstung)

    Schneckenverbreiterung und Materi- alschacht Schutzabdeckung (Sonderausrüstung) Zur Montage von Schneckenverlänge- rungen wird an den äußeren Schne- ckenflügeln ein weiterer Flügel (1) angebracht. Montage: Schneckenflügel Schrauben, Scheiben und Muttern befestigen. Zu jeder Schneckenverlängerung muß der zugehörige Materialschacht montiert werden. Materialschacht, Schutzabdeckung Den Materialschacht (2), und (4) in die dafür vorgesehene...
  • Seite 76: Nivellierautomatik Anschließen

    Nivellierautomatik anschließen Für die Nivellierung sind in dem Fertiger zwei Regelkreise vorhanden. Einer für die rechte- und einer für die lin- ke Fertigerseite. Achten Sie darauf, dass Sie stets die richtige Kabelverbindung herstellen! Regelung mit dem Neigungsregler Verbinden Sie das Wendelkabel der Au- tomatik mit den Steckdosen: - für die rechte Fertigerseite - für die linke Fertigerseite...
  • Seite 77: Arbeiten Mit Der Fernlenkung (O)

    Arbeiten mit der Fernlenkung (O) Soll der Fertiger über die Fernlenkung gefahren werden, sind folgende Punkte zu beachten: - Fernlenkung in die gewünschte Positi- on schwenken und mit Festeller (A) si- chern. - Den Stecker von der Blindkupplung (B) in die Fernlenkung (C) einstecken. - Schalter (40) auf Stellung „Fernlen- kung“...
  • Seite 79: F Wartung

    F Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung Wartungsarbeiten: Wartungsarbeiten nur bei stehendem Motor durchführen. Vor Beginn der Wartungsarbeiten Fertiger und Anbaukomponenten gegen unbeab- sichtigtes Wiedereinschalten sichern: - Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen. - Zündschlüssel und Batterie-Hauptschalter abziehen. Anheben und Aufbocken: Hochgestellte Maschinenteile (z.B.
  • Seite 80: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle 7 15 19 20 21 22 23 24 F4_F5C.wmf/F4_F5_xray.tif...
  • Seite 81: Täglich (Oder Alle 10 Betriebsstunden)

    Täglich (oder alle 10 Betriebsstunden) Pos. Wartungsstelle Betriebsstoff Menge Siehe Füll- Dieselmotor-Ölstand Motoröl mengen Siehe Füll- Hydrauliköltankfüllstand Hydrauliköl mengen Siehe Füll- Kraftstofftank Tankfüllung Dieselkraftstoff mengen Allgemeine Sichtkontrolle Während der Einlaufzeit des Dieselmotors den Ölstand 2x täglich kontrollieren! Bei Arbeiten an der Hydraulikanlage nach 20 Betriebsstunden alle Filter überprüfen und ggf.
  • Seite 82 7 15 19 20 21 22 23 24 F4_F5C.wmf/F4_F5_xray.tif...
  • Seite 83: Alle 100 Betriebsstunden

    Alle 100 Betriebsstunden Pos. Wartungsstelle Betriebsstoff Menge Kühler Motor/Hydraulik Lattenrostkette Antriebsketten der Förder- schnecken Fahrwerksketten...
  • Seite 84 7 15 19 20 21 22 23 24 F4_F5C.wmf/F4_F5_xray.tif...
  • Seite 85: Alle 500 Betriebsstunden

    Alle 500 Betriebsstunden Pos. Wartungsstelle Betriebsstoff Menge Hydrauliktank - Belüftungsfilter Schrauben und Muttern Batterien Dest. Wasser - Füllstand - Polklemmen und Kabel...
  • Seite 86 7 15 19 20 21 22 23 24 F4_F5C.wmf/F4_F5_xray.tif...
  • Seite 87: Jährlich (Oder Alle 1000 Betriebsstunden)

    Jährlich (oder alle 1000 Betriebsstunden) Pos. Wartungsstelle Betriebsstoff Menge Schmieröl Ölfilterpatrone Hydrauliksystem Kraftstofffilter Luftfilter Kraftstoffvorfilter Ventilspiel Keilriemen Motorlagerung Schläuche und Schlauch- verbindungen Hydraulikzylinder Schraubenverbindungen, besonders an angetriebenen Rädern sowie Be- festigungspunkte und Hydraulik prüfen, evtl. nachziehen. Hydraulikverschraubungen nur bei Undichtheit.
  • Seite 88 7 15 19 20 21 22 23 24 F4_F5C.wmf/F4_F5_xray.tif F 10...
  • Seite 89: Alle 1500 Betriebsstunden)

    Alle 1500 Betriebsstunden) Pos. Wartungsstelle Betriebsstoff Menge Turas Alle 2 Jahre (oder alle 2000 Betriebsstunden) Pos. Wartungsstelle Betriebsstoff Menge Kraftstofftank und -anlage Luftfilter F 11...
  • Seite 90: Kontrollstellen/Wartungsstellen

    Kontrollstellen/Wartungsstellen Dieselmotor-Ölstand (1) Ölstand im Motor vor jedem Arbeitsbe- ginn mit dem Peilstab (A) prüfen. Ölkontrolle bei eben stehendem Fertiger Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen, zu wenig Öl führt zur Überhit- zung und Zerstörung des Motors. Erforderlichenfalls Öl über Einfüllöffnung (B) nachfüllen.
  • Seite 91: Öl Wechseln

    Öl wechseln Hinweise über Hydraulik-Flüssigkeiten auf Ester-Basis beachten. Gehen Sie beim Ölwechsel wie folgt vor: - Fahren Sie die Kolbenstangen der Hy- draulikzylinder ein. - Stellen Sie ein geeignetes Auffangge- fäß unter. - Lösen Sie die Ablassschraube (5) und lassen Sie das Öl im betriebswarmen Zustand ablaufen.
  • Seite 92: Kraftstofftank (3)

    Kraftstofftank (3) Kraftstofftank vor jedem Arbeitsbeginn auffüllen, damit nicht „trockengefahren“ und dadurch eine zeitaufwendige Entlüf- tung notwendig wird. Wasser und Bodensatz aus dem Tank ablassen Dazu ist die Ablassschraube (A) heraus- zudrehen und ca 1 l Kraftstoff abzulassen. Kraftstoff auffangen und ordnungsge- mäß...
  • Seite 93: Allgemeine Sichtkontrolle (5)

    Allgemeine Sichtkontrolle (5) Zur täglichen Routine gehört ein Rundgang um den Fertiger mit folgenden Kontrollen: - Beschädigungen an Teilen oder Bedienelementen? - Leckagen an Motor, Hydraulik, Getriebe etc.? - Alle Befestigungspunkte (Lattenrost, Schnecke, Bohle etc.) in Ordnung? Festgestellte Fehler sofort beseitigen, um Schäden, Unfallgefahren oder Umweltver- schmutzungen zu vermeiden! F 15...
  • Seite 94: Kühler Motor/Hydraulik (8)

    Kühler Motor/Hydraulik (8) Der Motor ist luftgekühlt. Wartung gemäß Motor- und Betriebsan- leitung durchführen. Der Fertiger ist serienmäßig mit einem Hydraulikölkühler aus-gerüstet. Dieser Kühler ist für die Betriebssicherheit der Kühl_F4C.wmf gesamten Hydraulikanlage von ent- scheidender Bedeutung. Verschmutzte Ölkühler führen zu: - Unzulässig hohen Öltemperaturen - Schnellerer Alterung des Öles - Ölverdünnung...
  • Seite 95: Lattenrostkette (9)

    Lattenrostkette (9) Bei korrekt gespannter Lattenrostkette hat die Kette einen „Durchhang“ von ca. 5-10 mm. Wenn erforderlich Kette nachspannen: Hierzu die Kontermuttern (A) lösen und mit den Gewindespindeln (B) die erfor- derliche Kettenspannung einstellen. Kontermutter (A) wieder festziehen. Latt1,2,3_F4CS.tif F 17...
  • Seite 96: Antriebsketten Der Förderschnecken (10)

    Antriebsketten der Förderschnecken (10) Aus Sicherheitsgründen dürfen Sie die- se Arbeiten nur bei abgeschaltetem Mo- tor durchführen. Spannung prüfen Beide Schnecken von Hand nach rechts und links drehen. Das Bewegungsspiel Schneck4_F4CS.jpg soll dabei 3 - 4 mm betragen, gemessen am Umfang der Schnecken. Ketten nachspannen Gehen Sie wie folgt vor: - Befestigungsschrauben (A) lösen.
  • Seite 97: Fahrwerksketten (11)

    Fahrwerksketten (11) Spannung prüfen Deckenfertiger vorwärts fahren, um die Fahrwerkskette zu entlasten. Der Durchhang der Fahrwerkskette soll bei „A“ ca. 10 mm betragen Fahrwerksketten spannen Den Deckenfertiger auf eine Wartungs- grube fahren, Kontermutter (B) lösen und mit Spindel (C) die erforderliche Ketten- spannung einstellen, der Durchhang der Kette soll bei „A“...
  • Seite 98: Schrauben Und Muttern (14)

    Hydrauliktank, Belüftungsfilter reini- gen (13) Gehen Sie wie folgt vor: Belüftungsfilter (A) abziehen. Filterelement (B) komplett entnehmen, reinigen. Nehmen Sie die Montage in umgekehr- ter Reihenfolge vor. Hydöl2_F4CS.tif Schrauben und Muttern (14) Schraubenverbindungen, besonders an angetriebenen Rädern sowie Befestigungs- punkte und Hydraulik prüfen, evtl. nachziehen. F 20...
  • Seite 99: Ölwechsel (15)

    Ölwechsel (15) Motoröl-Ablassschlauch (A) in Auffang- behälter legen. Verschlussschraube (B) lösen, Öl in be- triebswarmen Zustand ablassen. Schmierölfilterpatrone wechseln (siehe Betriebsanweisung Motor) Verschlussschraube (B) wieder festzie- hen. Motorenöl in der vorgeschriebenen Qua- Öl2_F4C.wmf lität, Viskosität und Menge auffüllen. Motor starten und im Leerlauf laufen lassen. Nach der Ölfiltermontage ist während des Probelaufes auf die Öldruckanzeige und gute Abdichtung zu achten.
  • Seite 100: Batterien (17)

    Batterien (17) Die Batterien sind vom Werk mit der richtigen Menge Säure gefüllt. Der Flüssigkeitsstand muss bis zur obe- ren Markierung reichen. Ggf. destilliertes Wasser nachfüllen! Die Polklemmen müssen frei von Oxyd sein und mit speziellem Batteriefett ge- schützt werden. Haupt_FC.jpg F 22...
  • Seite 101 Hydrauliksystem (18) Zentralfilter Zentralfilter im Tank wechseln, ist unab- hängig vom Zeitintervall auch erforder- lich, wenn das Manometer (A) die notwendige Wartung anzeigt. Gehen Sie wie folgt vor: Deckel (B) Lösen und entfernen. Filter (C) herausnehmen und durch neu- en ersetzen. Dichtring (D) erneuern.
  • Seite 102: Kraftstofffilter (19)

    Kraftstofffilter (19) siehe Motor-Betriebsanleitung Öl3_F4C.wmf Luftfilter (20) siehe Motor-Betriebsanleitung Lufi_F4C.wmf Kraftstoffvorfilter (21) siehe Motor-Betriebsanleitung Öl3_F4C.jpg F 24...
  • Seite 103: Ventilspiel (22)

    Ventilspiel (22) siehe Motor-Betriebsanleitung Valve.tif Keilriemen (23) siehe Motor-Betriebsanleitung Belt.tif Motorlagerung (24) siehe Motor-Betriebsanleitung Schläuche und Schlauchverbindungen (25) Alle Schläuche am Antriebsmotor sowie alle Hydraulikschläuche gezielt auf Be- schädigung und ordnungsgemäße Be- festigung kontrollieren. Schadhafte Schläuche umgehend erset- zen. Überalterte Schläuche werden porös und können platzen! Unfallgefahr! DHH 09/00 225BAR Eine eingestanzte Nummer an der Ver-...
  • Seite 104: Hydraulikzylinder (26)

    Hydraulikzylinder (26) An den Lagerstellen der Hydraulikzylin- der befindet sich (oben und unten) je ein Schmiernippel 3 Hübe Fett mit einer Fettpresse auffüllen. Schmzyl.tif F 26...
  • Seite 105: Schrauben Und Muttern (27)

    Schrauben und Muttern (27) Schraubenverbindungen, besonders an angetriebenen Rädern sowie Befestigungs- punkte und Hydraulik prüfen, evtl. nachziehen. Anzugsmomente Maximale Anzugsmomente für Schaftschrauben mit metrischem ISO-Regelgewinde 10.9 12.9 Anziehdreh Anziehdreh- Anziehdreh- Vorspannkraft Vorspannkraft Vorspannkraft moment moment moment (Nm) (Nm) (Nm) 2250 3150 3800 3900...
  • Seite 106: Turas (28)

    Turas (28) Öl wechseln Deckenfertiger auf eine Wartungsgrube fahren. Turas so drehen, dass sich die Ölab- lassschraube (A) unten befindet. Ablassschraube und Belüftungsschrau- be (B) herausdrehen und Öl ablassen. Turas mit Spülöl reinigen. Dichtungen der Ablassschraube und Be- lüftungsschraube kontrollieren, gegebe- nenfalls erneuern.
  • Seite 107: Schmier- Und Betriebsstoffe

    Schmier- und Betriebsstoffe Nur die aufgeführten Schmiermittel oder entsprechenden Qualitäten bekannter Fab- rikate verwenden. Nur Behälter, die von innen und außen sauber sind, zum Einfüllen von Öl oder Kraft- stoff benutzen. Füllmengen beachten (siehe Abschnitt „Füllmengen“). Falsche Öl- bzw. Schmiermittelstände fördern den raschen Verschleiß und Maschi- nenausfall.
  • Seite 108: Hydrauliköl

    Hydrauliköl Bevorzugte Hydrauliköle: a) Synthetische Hydraulikflüssigkeit auf Basis von Estern, HEES Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Naturelle HF-E46 Panolin HLP SYNTH 46 Esso HE 46 Total Fina Elf Total Biohydran SE 46 b) Mineralöl-Druckflüssigkeiten Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Tellus Oil 46 Total Fina Elf...
  • Seite 109: Füllmengen

    Füllmengen Betriebsstoff Menge Kraftstofftank Dieselkraftstoff 80 Liter Hydrauliköltank Hydrauliköl 70 Liter Dieselmotor Siehe Motor-Betriebsan- Motoröl (mit Ölfilterwechsel) leitung Planetengetriebe Getriebeöl 220 0,8 Liter Laufwerk Schneckenkasten Fließfett 2,5 Liter Batterien Destilliertes Wasser Zu den jeweiligen Betriebsstoff-Sorten Siehe “Schmier- und Betriebsstoffe” auf Seite 29.
  • Seite 110: Elektrische Sicherungen

    Elektrische Sicherungen Fuse1_F4F5CS.jpg Hauptsicherungen (1) - F3.1 Hauptsicherung, Batteriestrom 80 A (am Batteriehauptschalter) F 32...
  • Seite 111: Sicherungen (2)

    Sicherungen (2) F1 - F12 Hauptsicherung, Steuerstrom Lüfter, Hydraulikölkühler Lenkung Nivellierung Arbeitsscheinwerfer, Beleuchtung Steckdosen, Abschaltventil Instrumente, Hupe, Kontrolllampen Vibration Bohlenheizung Förderkreis (Lattenrost/Schnecke) Bohle EIN/AUS, Mischkübel, Blinkleuchten Relais (3) Blinkerrelais Nivellieranlage Lüfter Verriegelung, Fahrantrieb Startsperre-Relais Sicherungen in den Außenbedienungen (4) Zündbox Verstellteil Zündbox Hauptteil F 33...
  • Seite 113: F10.0 Prüfungen, Stillsetzung

    F 10.0 Prüfungen, Stillsetzung ..Prüfungen, Kontrollen, Reinigung, Stillsetzung F 10.0 1...
  • Seite 114: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Allgemeine Sichtkontrolle - Prüfung durch einen Sachkundi- ( - Reinigung - Konservierung des Strassenferti- gers Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 10.0 2...
  • Seite 115: Allgemeine Sichtkontrolle

    Allgemeine Sichtkontrolle Zur täglichen Routine gehört ein Rundgang um den Fertiger mit folgenden Kontrollen: - Beschädigungen an Teilen oder Bedienelementen? - Leckagen an Motor, Hydraulik, Getriebe etc.? - Alle Befestigungspunkte (Lattenrost, Schnecke, Bohle etc.) in Ordnung? Festgestellte Fehler sofort beseitigen, um Schäden, Unfallgefahren oder Umweltver- schmutzungen zu vermeiden! Prüfung durch einen Sachkundigen Fertiger, Bohle und optional betriebene Gas- oder Elektroanlage durch einen qualifi-...
  • Seite 116: Reinigung

    Reinigung - Alle mit Einbaumaterial in Berührung kommenden Teile reinigen. - Verunreinigte Bauteile mit der Trennmittelsprühanlage (&) einsprühen. Vor Reinigungsarbeiten mit dem Hochdruckreiniger sind alle Lagerstellen vorschrifts- mäßig abzuschmieren. - Nach dem Einbau von Mineralgemischen, Magerbeton o.ä. die Maschine mit Was- ser reinigen.
  • Seite 117: Konservierung Des Straßenfertigers

    Konservierung des Straßenfertigers Stillsetzung bis 6 Monate - Maschine so abstellen, dass sie vor starker Sonneneinstrahlung, Wind, Feuchtig- keit und Frost geschützt ist. - Alle Schmierstellen vorschriftsmäßig abschmieren. ggf.optionale Zentralschmier- einheit laufen lassen. - Ölwechsel des Dieselmotors durchführen. - Abgasschalldämpfer luftdicht verschließen. - Batterien ausbauen, aufladen und an einem belüfteten Ort mit Raumtemperatur einlagern.
  • Seite 119 SCHULUNGEN/ EINWEISUNGEN Wir bieten unseren Kunden Schu- lungsmöglichkeiten an DYNAPAC- Geräten in unserem eigens dafür vor- gesehenen Werks-Trainingscenter. In diesem Trainingscenter finden so- wohl turnusmäßig als auch außerhalb fest geplanter Zeiträume, Schulungen statt. SERVICE Wenden Sie sich bei Betriebsstörungen und Ersatzteilfragen an eine unserer zuständigen Service-Vertretungen.
  • Seite 120 Fragen Sie Ihren Händler auch nach: Service, Ersatzteile / Verschleißteile, zusätzlicher Dokumentation, Zubehör dem kompletten Dynapac Straßenfertiger- Straßenfräsen- Programm...

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