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Inhaltsverzeichnis
BEDIENUNG
&
WARTUNG
Straßenfertiger
SD 115 C
SD 135 C
Typ 35
Für den späteren Gebrauch im Dokumentenfach aufbewahren
Auftrags-Nr. für dieses Handbuch: 4812026360
01-0109
35
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Inhaltszusammenfassung für Atlas Copco DYNAPAC SD 115 C

  • Seite 1 BEDIENUNG & WARTUNG Straßenfertiger SD 115 C SD 135 C Typ 35 Für den späteren Gebrauch im Dokumentenfach aufbewahren Auftrags-Nr. für dieses Handbuch: 4812026360 01-0109 ......
  • Seite 2: Nur Original Ersatzteile Alles Aus Einer Hand

    Nur original Ersatzteile Alles aus einer Hand Ihr autorisierter Dynapac-Händler:...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Vorwort ..................1 Sicherheitshinweise allgemein ..............2 Gesetze, Richtlinien, Unfallverhütungsvorschriften ........2 Warnhinweise .................... 2 Verbotszeichen ..................4 Schutzausrüstung ..................5 Umweltschutz ..................... 6 Brandschutz ....................6 Weitere Hinweise ..................7 Bestimmungsgemäße Verwendung ........1 Fahrzeugbeschreibung ............1 Einsatzbeschreibung .................. 1 Baugruppen- und Funktionsbeschreibung ..........
  • Seite 4 Kennzeichnungsstellen für Typenschilder ..........19 Typenschild Fertiger (6) ................ 21 EN-Normen ....................22 Dauerschalldruckpegel SD 115 C, Deutz TCD 2013L06 ......22 Betriebsbedingungen während der Messungen ........22 Messpunktanordnung ................22 Dauerschalldruckpegel SD 135 C, Deutz TCD 2013L06 ......23 Betriebsbedingungen während der Messungen ........
  • Seite 5 D2.2 Bedienung ................1 Bedienung des Eingabe- und Anzeigeterminals ........1 Tastenbelegung des Displays ..............1 Menübedienung ..................2 Menüstruktur der Einstell- und Anzeigeoptionen ........3 Hauptmenü 00 ..................4 Anzeige und Funktionsmenü ..............4 Menü 01 - Dieseldrehzahl ..............5 Untermenü...
  • Seite 6 D3.8 Betrieb ..................1 Bedienelemente am Fertiger ..............1 Bedienelemente Fahrerstand ..............1 Wetterschutzdach (o) ................1 Wetterschutzhaus (o) ................2 Scheibenwischer (o) ................2 Bedienplattform ..................3 Sitzkonsole, ausschiebbar (o) ..............3 Staufach ....................3 Fahrersitz, Typ I ..................4 Fahrersitz, Typ II ...................
  • Seite 7 D4.17 Betrieb ..................1 Betrieb vorbereiten ..................1 Benötigte Geräte und Hilfsmittel ............1 Vor Arbeitsbeginn (am Morgen oder bei Beginn einer Einbaustrecke) ....... 1 Checkliste für den Maschinenführer ............2 Fertiger starten ................... 4 Vor dem Starten des Fertigers ............... 4 „Normales“...
  • Seite 8 Einrichten und Umrüsten ............1 Spezielle Sicherheitshinweise ..............1 Verteilerschnecke ..................2 Höheneinstellung ..................2 Korngrößen bis 16mm ................2 Korngrößen > 16mm ................2 Bei mechanischer Verstellung mit Ratsche (o) .......... 3 Bei hydraulischer Verstellung (o) ............... 3 Höhenverstellung bei großen Arbeitsbreiten / mit Abstrebung ....4 Schneckenverbreiterung ................
  • Seite 9 F1.0 Wartung ................... 1 Sicherheitshinweise für die Wartung ............1 F2.14 Wartungsübersicht ..............1 Wartungsübersicht ..................1 F3.6 Wartung - Lattenrost ............... 1 Wartung - Lattenrost .................. 1 Wartungsintervalle ..................2 Wartungsstellen ..................3 Kettenspannung Lattenrost (1) .............. 3 Lattenrost-Getriebe (links/rechts) (2) ............. 5 Lattenrostleitbleche / Lattenrostbleche (3) ................
  • Seite 10 F7.9 Wartung - Laufwerk ..............1 Wartung - Laufwerk ..................1 Wartungsintervalle ..................2 Wartungsstellen ..................4 Kettenspannung (1) ................4 Bodenplatten (2) ..................6 Laufrollen (3) ..................6 Planetengetriebe (4) ................7 F8.8 Wartung - Elektrik ..............1 Wartung - Elektrik ..................1 Wartungsintervalle ..................
  • Seite 11: Vorwort

    V Vorwort Zum sicheren Betreiben des Gerätes sind Kenntnisse notwendig, die durch die vor- liegende Betriebsanleitung vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, über- sichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
  • Seite 12: Sicherheitshinweise Allgemein

    Sicherheitshinweise allgemein Gesetze, Richtlinien, Unfallverhütungsvorschriften Die örtlich gültigen Gesetze, Richtlinien und Unfallverhütungsvorschriften sind grund- sätzlich zu beachten, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich genannt werden. Für die Einhaltung daraus resultierender Vorschriften und Maßnahmen ist der An- wender selbst verantwortlich! Die folgenden Warnhinweise, Verbotszeichen und Gebotszeichen deuten auf Ge- fährdungen für Personen, Maschine und Umwelt durch Restrisiken beim Betrieb der Maschine hin.
  • Seite 13 Warnung vor Handverletzungen! Warnung vor heißer Oberfläche oder heißen Flüssigkeiten! Warnung vor Absturzgefahr! Warnung vor Gefahren durch Batterien! Warnung vor gesundheitsschädlichen oder reizenden Stoffen! Warnung vor feuergefährlichen Stoffen! Warnung vor Gasflaschen!
  • Seite 14: Verbotszeichen

    Verbotszeichen Öffnen / betreten / hineingreifen / ausführen / einrichten während des Betriebes oder während der Antriebsmotor läuft verboten! Motor/Antrieb nicht starten! Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten dürfen nur bei stillgesetz- tem Dieselmotor durchführt werden! Mit Wasser abspritzen verboten! Mit Wasser löschen verboten! Eigenständige Wartung verboten! Wartung nur durch qualifizierte Fachkraft zulässig! Halten Sie Rücksprache mit dem Dynapac-Service...
  • Seite 15: Schutzausrüstung

    Schutzausrüstung Durch örtlich gültige Vorschriften kann das Tragen von verschiedenen Schutzmitteln erforderlich sein! Beachten Sie diese Vorschriften! Tragen Sie eine Schutzbrille zum Schutz Ihrer Augen! Tragen Sie einen geeigneten Kopfschutz! Tragen Sie zum Schutz Ihres Gehöres einen geeigneten Gehör- schutz! Tragen Sie zum Schutz Ihrer Füße Sicherheitsschuhe! Tragen Sie immer eng anliegende Arbeitskleidung! Tragen Sie eine Warnweste, um rechtzeitig gesehen zu werden!
  • Seite 16: Umweltschutz

    Umweltschutz Die örtlich gültigen Gesetze, Richtlinien und Vorschriften zur ordnungsgemäßen Ver- wertung und Beseitigung von Abfällen sind grundsätzlich zu beachten, auch wenn diese hier nicht ausdrücklich genannt werden. Bei Reinigungs-, Wartungs-, und Reparaturarbeiten dürfen wassergefährdende Stof- fe wie: - Schmierstoffe (Öle, Fette) - Hydrauliköl - Dieselkraftstoff - Kühlmittel...
  • Seite 17: Weitere Hinweise

    Weitere Hinweise Herstellerdokumentation, zusätzliche Dokumentation beachten! z.B. Wartungsanleitung des Motorenherstellers Beschreibung / Darstellung zutreffend bei Ausstattung mit Gashei- zung! Beschreibung / Darstellung zutreffend bei Ausstattung mit Elektro- heizung!
  • Seite 19: A Bestimmungsgemäße Verwendung

    A Bestimmungsgemäße Verwendung Die Dynapac-„Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Strassenfertigern“ ist im Lieferumfang dieses Geräts enthalten. Sie ist Bestand- teil dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gel- ten uneingeschränkt. Die in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Straßenbaumaschine ist ein Strassenfertiger, der für den schichtweisen Einbau von Mischgut, Walz- bzw.
  • Seite 21: B Fahrzeugbeschreibung

    B Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung Der Dynapac Strassenfertiger SD 115 C / SD 135 C ist ein mit Raupenlaufwerk aus- gerüsteter Fertiger zum Einbau von bituminösem Mischgut, Walz- bzw. Magerbeton, Gleisbauschotter und ungebundenen Mineralgemischen für Pflasteruntergründe. 2009_Iso.wmf...
  • Seite 22: Baugruppen- Und Funktionsbeschreibung

    Baugruppen- und Funktionsbeschreibung 2009_ISO.bmp Pos. Bezeichnung Mischgutbehälter (Mulde) Schubrollen für LKW-Andockung Rohr für Peilstab (Richtungsanzeiger) und Schleppski-Befestigung Kettenlaufwerk Nivellierzylinder für Einbaustärke Zugrolle Holm-Zugscheine Einbaustärkenanzeiger Holm Fahrantrieb des Kettenlaufwerks Schnecke Bohle Bedienstand Bedienpult (seitenverschiebbar) Wetterschutzdach Arbeitsscheinwerfer Fahrspurreiniger Hydraulische Frontmuldenklappe Absaugung für Asphaltdämpfe t = Serienausstattung o = Zusatzausstattung...
  • Seite 23: Fahrzeug

    Fahrzeug Aufbau Der Strassenfertiger besitzt einen Rahmen in Stahl-Schweißkonstruktion, auf dem die einzelnen Baugruppen montiert sind. Die Kettenlaufwerke gleichen Bodenunebenheiten aus und gewährleisten auch durch die Aufhängung der Einbaubohle eine besondere Einbaugenauigkeit. Mit dem stufenlosen hydrostatischen Fahrantrieb kann die Geschwindigkeit des Strassenfertigers den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepasst werden.
  • Seite 24 Fahrantrieb: Die stufenlos verstellbaren Fahrantriebspumpen sind über entspre- chende Hochdruck-Hydraulikschläuche mit den Fahrantriebsmotoren verbunden. Diese Ölmotoren treiben über Planetengetriebe, die direkt in den Antriebsrädern der Laufwerke liegen, die Laufwerksketten an. Lenkung/Bedienstand: Die unabhängigen, hydrostatischen Fahrantriebe ermögli- chen das Wenden auf der Stelle. Die elektronische Gleichlaufregelung sorgt für einen exakten Geradeauslauf;...
  • Seite 25 Nivelliersystem/Querneigungsregelung: Mit der Querneigungsregelung (Option) kann der Zugpunkt wahlweise links oder rechts mit einer definierten Differenz zur Ge- genseite gesteuert werden. Zur Ermittlung des Ist-Wertes sind die beiden Zugholme mit einem Querneigungsge- stänge verbunden. Die Querneigungsregelung arbeitet immer in Kombination mit der Bohlen-Höhenver- stellung auf der jeweils gegenüberliegenden Seite.
  • Seite 26: Gefahrenbereiche

    Gefahrenbereiche In diesen Arbeitsbereichen der Maschine besteht während des normalen Betriebes Einzugsgefahr oder Quetschgefahr durch sich drehende, fördernde oder Bewegun- gen ausführende Elemente!
  • Seite 27: Sicherheitseinrichtungen

    Sicherheitseinrichtungen Sicheres Arbeiten ist nur möglich bei einwandfrei funktionierenden Bedien- und Si- cherheitseinrichtungen sowie ordnungsgemäß angebrachten Schutzeinrichtungen. Die Funktion dieser Einrichtungen muss regelmäßig überprüft werden (siehe Kapitel D, Abschnitt 2.1). Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp Not-Aus-Taster (1) - am Bedienpult - an beiden Fernbedienungen Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, Antriebe und Lenkung ausge- stellt.
  • Seite 28: Hauptschalter (10)

    Hauptschalter (10) Batterie2_2009.wmf Muldentransportsicherungen (11) Hopperlock_2009.wmf Bohlentransportsicherung (12) Bei Transportfahrten, abgeschalteter Maschine oder im Schadensfall wird die Bohle durch ein Sperrventil in seiner Po- sition gehalten. Screedvalve.wmf...
  • Seite 29: Verriegelung Für Wetterschutzdach (O) (13)

    Verriegelung für Wetterschutzdach (o o o o ) (13) Dach_2009.wmf...
  • Seite 30 635_side_DEM.bmp/Feuerlöscher.bmp Pos. Bezeichnung 20 Feuerlöscher (o) 21 Motorverkleidungen 22 Seitenklappen 23 Laufstege 24 Bohlenabdeckungen 25 Bohlenwarnblinkanlage Sonstige Ausrüstung: - Unterlegkeile - Warndreieck - Verbandkasten B 10...
  • Seite 31: Technische Daten Standardausführung

    Technische Daten Standardausführung Abmessungen (alle Maße in mm) 2070 1900 1140 2840 6200* 6530* 1990 2550 3290 3390 *VB 5100 635_side_DEM.bmp,635_front_DEM.bmp Technische Daten der betreffenden Bohle siehe Bohlen-Betriebsanleitung. B 11...
  • Seite 32: Zulässige Steigungs- Und Neigungswinkel

    Zulässige Steigungs- und Neigungswinkel max 15° max 15° max 15° 635_side_DEM.bmp,635_front_DEM.bmp Vor dem Betreiben der Maschine in Schräglagen (Steigung, Gefälle, Seitenneigung) über dem angegeben Wert hinaus, ist Rücksprache mit dem Kundendienst für Ihre Maschine zu halten! Zulässige Auffahrwinkel max 14° 635_side_DEM.bmp,635_front_DEM.bmp B 12...
  • Seite 33: Gewichte Sd 115 C (Alle Angaben In T)

    Gewichte SD 115 C (alle Angaben in t) Fertiger ohne Bohle ca.16,5 Fertiger mit Bohle: - VB5100 ca. 20,0 Mit Anbauteilen für max. Arbeits- ca. 5,5 breite zusätzlich max. Mit gefüllter Mulde ca. 13,0 zusätzlich max. Gewichte der betreffenden Bohle und der Bohlenteile siehe Betriebsanleitung für die Bohlen.
  • Seite 34: Leistungsdaten Sd 115 C

    Leistungsdaten SD 115 C VB 5100 2,55 2,00 5,10 8,10 VB 6000 3,00 2,45 6,00 8,20 VB 805E Plus 2,50 2,00 5,00 8,00 Transportgeschwindigkeit 0 - 4,5 km/h Arbeitsgeschwindigkeit 0 - 25 m/min Einbaustärke 0 - 300 Max. Korngröße Einbauleistung theoretisch B 14...
  • Seite 35: Leistungsdaten Sd 135 C

    Leistungsdaten SD 135 C VB 5100 2,55 2,00 5,10 8,80 VB 6000 3,00 2,45 6,00 SB 1250 3,00 2,10 10,0 VB 805E Plus 2,50 2,00 5,00 8,00 VB 1105E Plus 3,00 2,50 6,00 9,00 Transportgeschwindigkeit 0 - 4,5 km/h Arbeitsgeschwindigkeit 0 - 25 m/min Einbaustärke...
  • Seite 36: Fahrantrieb/Fahrwerk

    Fahrantrieb/Fahrwerk Antrieb Hydrostatischer Antrieb, stufenlos regelbar Zwei einzeln angetriebene Raupenlaufwerke mit Laufwerk Gummistollen-Laufwerksketten Wendevermögen Drehen auf der Stelle Geschwindigkeit siehe oben Motor SD 115 C Marke/Typ Deutz TCD 2013 L06 2V Ausführung 6-Zyl.-Dieselmotor (wassergekühlt) Leistung 120 KW / 163 PS (bei 1800 1/min) Kraftstofftank - Füllmenge (siehe Kapitel F) 5.10...
  • Seite 37: Mischgutbehälter (Mulde)

    5.12 Mischgutbehälter (Mulde) Fassungsvermögen ca. 6,5 m = ca. 13,0 t Kleinste Einlaufhöhe, Mitte 545 mm Kleinste Einlaufhöhe, außen 620 mm 5.13 Mischgutförderung Lattenrost-Förderbänder Links und rechts getrennt schaltbar Antrieb Hydrostatisch, stufenlos regelbar Fördermengensteuerung Vollautomatisch, über einstellbare Schaltpunkte 5.14 Mischgutverteilung Verteilerschnecken Links und rechts getrennt schaltbar Hydrostatischer Zentralantrieb, stufenlos regelbar...
  • Seite 38: Bohlenhubeinrichtung

    5.15 Bohlenhubeinrichtung Bei Stillstand: - Bohlenstop - Bohlenstop mit Vorspannung (max. Druck 50 bar) Sonderfunktionen Beim Einbau: - Bohlenbelastung - Bohlenentlastung (max. Druck 50 bar) Mechanische Höhengeber Nivelliersystem Optionale Systeme mit und ohne Querneigungsregelung 5.16 Elektrische Anlage Bordspannung 24 V Batterien 2 x 12 V, 100 Ah 20 kVA / 400 V...
  • Seite 39: Kennzeichnungsstellen Für Typenschilder

    Kennzeichnungsstellen für Typenschilder B 19...
  • Seite 40 Pos. Bezeichnung Schild „Einfüllstutzen Dieselkraftstoff“ * Schild „Einfüllstutzen Motoröl“ * Schild „Betriebsanleitung“* Warnschild „Quetschgefahr!“ ** Schild „Anschlagpunkte für Kranverladung“ ** Typenschild Fertiger Schild „CE + Schallpegel“ (O) Warnschild „Lüftergefahr!“ Warnschild „Heiße Oberfläche!“ Schild „Mit Wasser spritzen verboten“* Warnschild „Betriebsanleitung beachten!“ *** Schild „Überspannungsgefahr Bordnetz“...
  • Seite 41: Typenschild Fertiger (6)

    Typenschild Fertiger (6) Fertiger3.tif Pos. Bezeichnung Fertigertyp Baujahr Seriennummer der Fertigerreihe Maximal zulässiges Betriebsgewicht inkl. aller Anbauteile in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Vorderachse in kg Maximal zulässige Achsbelastung der Hinterachse in kg Nennleistung in kW Produkt-Identifikations-Nummer (PIN) Die eingestanzte Fahrzeug-Identifikations-Nr. am Fertiger muss mit der Produkt- Identifikations-Nummer (8) übereinstimmen.
  • Seite 42: En-Normen

    EN-Normen Dauerschalldruckpegel SD 115 C, Deutz TCD 2013L06 Für diesen Fertiger ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und 85 dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission des Fertigers sind gemäß dem Entwurf der ENV 500-6 vom März 1997 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt wor- den.
  • Seite 43: Dauerschalldruckpegel Sd 135 C, Deutz Tcd 2013L06

    Dauerschalldruckpegel SD 135 C, Deutz TCD 2013L06 Für diesen Fertiger ist das Tragen von Gehörschutzmitteln vorgeschrieben. Der Im- missionswert am Fahrerohr kann durch die unterschiedlichen Einbaumaterialien stark schwanken und 85 dB(A) überschreiten. Ohne Gehörschutz können Gehör- schäden auftreten. Die Messungen der Schallemission des Fertigers sind gemäß dem Entwurf der ENV 500-6 vom März 1997 und ISO 4872 unter Freifeldbedingungen durchgeführt wor- den.
  • Seite 45: C1.9 Transport

    C 1.9 Transport Sicherheitsbestimmungen für den Transport Bei unsachgemäßer Vorbereitung von Fertiger und Bohle und unsachgemäßer Durchführung des Transports besteht Unfallgefahr! Fertiger und Bohle bis auf Grundbreite abbauen. Alle überstehende Teile (Nivellier- automatik, Schnecken-Endschalter, Begrenzungsbleche etc.) abbauen. Bei Trans- porten mit Sondergenehmigung diese Teile sichern! Muldenhälften schließen und Muldentransportsicherungen einhängen.
  • Seite 46: Transport Mittels Tieflader

    Transport mittels Tieflader Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite abbauen, ggf. auch Begrenzungsbleche abbauen. Die maximalen Auffahrwinkel finden Sie im Abschnitt „Technische Daten“! Den Füllstand der Betriebsstoffe überprüfen, damit diese bei Schräglagenfahrt nicht austreten. Anschlag und Verlademittel müssen den Bestimmungen der gültigen Unfallverhü- tungsvorschriften entsprechen! Bei der Auswahl der Anschlag und Verlademittel ist das Gewicht des Fertigers zu be- rücksichtigen!
  • Seite 47 Tätigkeit Tasten Funktionssperre deaktivieren. Muldenhälften schließen. Beide Muldentransportsicherun- gen einlegen. Bohle anheben. Vorwahlregler auf Null drehen. Fahrhebel nach vorne schwen- ken. Nivellierzylinder vollständig ausfahren. Fahrhebel in Mittelstellung stellen. Bohle bis auf die Grundbreite des Fertigers zusammenfahren. C 1.9 3...
  • Seite 48: Auf Den Tieflader Fahren

    Auf den Tieflader fahren Sicherstellen, dass sich beim Beladen keine Personen im Gefahrenbereich befinden. F0185_A1.TIF - Im Arbeitsgang und mit geringer Motordrehzahl auf den Tieflader fahren. - Bohle auf dem Tieflader herablassen, dazu Kanthölzer unterlegen. - Fertiger ausstellen. - Bedienpult mit Schutzhaube abdecken und sichern. - Wetterschutzdach (o) ablassen: siehe Abschnitt „Wetterschutzdach“...
  • Seite 49: Nach Dem Transport

    Nach dem Transport - Anschlagmittel entfernen. - Wetterschutzdach (o) aufstellen: siehe Abschnitt „Wetterschutzdach“ Bei Fertiger ohne Dach: - Auspuff-Verlängerungsrohr montieren. - Bohle in Transportstellung anheben. - Motor starten und mit geringer Motordrehzahl/Geschwindigkeit herunterfahren. - Fertiger auf sicherem Platz abstellen, Bohle herablassen, Motor ausstellen. - Schlüssel abziehen und/oder Bedienpult mit Schutzhaube abdecken und sichern.
  • Seite 50: Wetterschutzdach (O)

    Wetterschutzdach (o) Das Wetterschutzdach lässt sich mit ei- ner manuellen Hydraulikpumpe aufstel- len und absenken. Das Auspuffrohr wird gemeinsam mit dem Dach abgesenkt bzw. aufgestellt. - Unterteil des Pumpenhebels (1) aus der Ablage entnehmen, mittels Rohr (2) mit dem Oberteil zusammenste- cken.
  • Seite 51: Transportfahrten

    Transportfahrten Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite abbauen, ggf. auch Begrenzungsbleche abbauen. Vorbereitungen - Fertiger fahrbereit machen (siehe Kapitel D) - Alle überstehenden oder losen Teile am Fertiger und an der Bohle abbauen (siehe auch Bohlen-Betriebsanleitung). Die Teile sicher verstauen. Bei optional betriebener Bohle mit Gasheizanlage: - Gasflaschen der Bohlenheizung abnehmen: - Hauptabsperrhähne, und Flaschenventile schließen.
  • Seite 52 Tätigkeit Tasten Funktionssperre deaktivieren. Muldenhälften schließen. Beide Muldentransportsicherun- gen einlegen. Bohle anheben. Vorwahlregler auf Null drehen. Fahrhebel nach vorne schwen- ken. Nivellierzylinder vollständig ausfahren. Fahrhebel in Mittelstellung stellen. Bohle bis auf die Grundbreite des Fertigers zusammenfahren. C 1.9 8...
  • Seite 53: Fahrbetrieb

    Fahrbetrieb Warnhinweis Tasten Schnell/langsam-Schalter ggf. auf „Ha- se“ stellen. Vorwahlregler auf Maximum stellen. Geschwindigkeit mit Fahrhebel dosieren. In Notsituationen den Not-Aus-Taster drücken! C 1.9 9...
  • Seite 54: Verladen Mit Kran

    Verladen mit Kran Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden. (Gewichte und Abmessungen siehe Kapitel B). Anschlag und Verlademittel müssen den Bestimmungen der gültigen Unfallverhü- tungsvorschriften entsprechen! Der Schwerpunkt der Maschine ist abgängig von der montierten Bohle. 2009_side4.bmp/2009_front2.bmp Für das Verladen des Fahrzeuges mittels Krangeschirr sind vier Haltepunkte (1,2) vorgesehen.
  • Seite 55 Die max. zulässige Belastung der Haltepunkte beträgt an Haltepunkt (1):32,3kN Haltepunkt (2):85,4kN Beim Transport auf waagerechte Lage des Fertigers achten! C 1.9 11...
  • Seite 56: Abschleppen

    Abschleppen Alle Vorsichtsmaßnahmen beachten, die für das Abschleppen von schweren Bauma- schinen gelten. Das Zugfahrzeug muss so beschaffen sein, dass es den Fertiger auch im Gefälle si- chern kann. Nur hierfür zugelassene Abschleppstangen benutzen. Falls erforderlich, Fertiger und Bohle bis auf die Grundbreite zurückbauen. Im Motorraum (linke Seite) befindet sich eine Handpumpe, die betätigt werden muss, um die Maschine abschleppen zu können.
  • Seite 57 - Kontermutter (2) lösen, Gewindestift (3) so weit wie möglich in die Pumpe schrauben, mit der Kontermutter si- chern. - Hebel (4) der Handpumpe so lange betätigen, bis genug Druck aufgebaut ist und sich die Fahrwerksbremsen gelöst haben. - Abschleppstange in die Anhängevor- richtung (5) in der Stoßstange einhän- gen.
  • Seite 58 Nach dem Abschleppen Gewindestift (3) wieder einige Umdrehungen heraus- schrauben und mit der Kontermutter (2) sichern. Um das Gerät nach der Reparatur wie- der fahrbereit zu machen, müssen die Hochdruckpatronen (1) wieder ganz ein- geschraubt werden. Die Fahrwerksbremsen sind nun wieder aktiv und die Maschine ist gegen Weg- rollen gesichert.
  • Seite 59: Gesichert Abstellen

    Gesichert abstellen Beim Abstellen auf öffentlich zugängli- chem Gelände ist der Fertiger so zu si- chern, dass Unbefugte oder spielende Kinder keinen Schaden anrichten kön- nen. - Zündschlüssel und Hauptschalter (1) ziehen und mitnehmen – nicht am Fer- tiger „verstecken“. F0077/0078_A1.EPS - Bedienpult mit der Abdeckhaube (2) versehen und abschließen.
  • Seite 61: D1.12 Bedienung

    D 1.12 Bedienung Sicherheitsbestimmungen Durch Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hub- einrichtungen können Personen verletzt oder getötet werden. Vor dem Starten sicherstellen, dass niemand am, im bzw. unter dem Fertiger arbei- tet oder sich im Gefahrenbereich des Fertigers aufhält! - Den Motor nicht starten bzw.
  • Seite 62: Bedienelemente

    Bedienelemente Bedienpult Isopult6_2009.bmp/Isopult3_2009.bmp D 1.12 2...
  • Seite 63 Allgemeine Hinweise zur Einhaltung von CE-Bestimungen Sämtliche Rastschalterfunktionen, die bei Dieselstart eine Gefährdung hervorrufen können (Förderfunktion Schnecke und Lattenrost), werden bei NOT-AUS oder Steu- erungsneustart in die STOP-Funktion gesetzt. Werden bei stehendem Dieselmotor Einstellungsänderungen vorgenommen („AUTO“ oder „MANUELL“), werden diese bei Dieselstart in „STOP“...
  • Seite 64 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 4...
  • Seite 65 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Im Notfall (Personen in Gefahr, drohende Kollision usw.) drü- cken! Durch Drücken des Not-Aus-Tasters werden Motor, Antrie- be und Lenkung ausgestellt. Ausweichen, Anheben der Bohle u.ä. ist dann nicht mehr möglich! Unfallgefahr! Not-Aus-Taster Die Gas-Heizungsanlage wird vom Not-Aus-Taster nicht geschlossen.
  • Seite 66 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 6...
  • Seite 67 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Zuschaltung der Fertigerfunktionen und stufenlose Einstellung der Fahrgeschwindigkeit – vorwärts oder rückwärts. Mittelstellung: Anlassen möglich; Motor in Leerlaufdrehzahl; kein Fahrantrieb; - Zum Ausschwenken Fahrhebel durch Hochziehen des Griffstückes entriegeln. Je nach Stellung des Fahrhebels werden folgende Funktionen zugeschaltet: 1.
  • Seite 68 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 8...
  • Seite 69 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Hiermit wird die Geschwindigkeit eingestellt, die bei voll aus- geschwenktem Fahrhebel erreicht werden soll. Vorwahlregler Fahrantrieb Die Skala entspricht ungefähr der Geschwindigkeit in m/min (beim Einbauen). Die Lenkübertragung erfolgt elektrohydraulisch. Zum Feinabgleich (Stellung „0“ = geradeaus) siehe Lenkpotentiometer Geradeauslauf-Angleichung.
  • Seite 70 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 10...
  • Seite 71 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Zuschaltung der Arbeitsscheinwerfer vorne Arbeitsschein- werfer vorne - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck EIN / AUS (o) Eine Blendung anderer Verkehrsteilnehmer vermeiden! Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Zuschaltung der Arbeitsscheinwerfer hinten Arbeitsschein- werfer hinten - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck...
  • Seite 72 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 12...
  • Seite 73 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Schließen der linken Muldenhälfte Mulde links Getrennte Betätigung (o): schließen Wird bei einseitig engem Einbau oder Hindernissen für die LKW-Beschickung benötigt. Tastschalterfunktion: - Zum Schließen der rechten Muldenhälfte Mulde rechts Getrennte Betätigung (o): schließen Wird bei einseitig engem Einbau oder Hindernissen für die LKW-Beschickung benötigt.
  • Seite 74 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 14...
  • Seite 75 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zum Ausfahren der linken Bohlenhälfte Bohle links ausfahren Bei Maschinekonfiguration mit nicht ausfahrbarer Bohle ist diese Funktion nicht belegt. Tastschalterfunktion: - Zum Ausfahren der rechten Bohlenhälfte Bohle rechts ausfahren Bei Maschinekonfiguration mit nicht ausfahrbarer Bohle ist diese Funktion nicht belegt.
  • Seite 76 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 16...
  • Seite 77 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tastschalterfunktion: - Zur manuellen Auslösung der Förderfunktion der lin- ken Schneckenhälfte, Förderrichtung außen. Schnecke links „MANUELL“ Die Schneckenfunktion muss zur manuellen Auslösung Förderrichtung auf „AUTO“ oder „MANUELL“ geschaltet sein außen Bei manueller Auslösung erfolgt ein Übersteuern der Automatikfunktion mit voller Förderleistung.
  • Seite 78 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 18...
  • Seite 79 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion des linken Lattenrostes wird mit Ausschwenken des Fahrhebels eingeschaltet und über die Mischgut-Endschalter im Materialtunnel stu- fenlos gesteuert. Lattenrost links - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck „AUTO“ Durch NOT-AUS-Betätigung bzw. bei Neustart der Ma- schine erfolgt eine Abschaltung der Funktion.
  • Seite 80 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 20...
  • Seite 81 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion des linken Lattenrostes ist ständig eingeschaltet mit voller Förderleistung, ohne Misch- gutsteuerung über die Endschalter im Materialtunnel. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Zur Vermeidung von Überförderung erfolgt eine Ab- Lattenrost links schaltung bei definierter Materialhöhe! „MANUELL“...
  • Seite 82 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 22...
  • Seite 83 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Die Förderfunktion der linken Schneckenhälfte wird mit Ausschwenken des Fahrhebels eingeschaltet und über die Mischgut-Endschalter stufenlos gesteuert. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Schnecke links „AUTO“ Durch NOT-AUS-Betätigung bzw. bei Neustart der Ma- schine erfolgt eine Abschaltung der Funktion.
  • Seite 84 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 24...
  • Seite 85 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur manuellen Betätigung der Nivellierzylinder bei abgeschalteter Nivellierautomatik. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck Der entsprechende Schalter an der Fernbedienung Verstellung muss für diese Funktion auf „manuell“ geschaltet sein. Nivellierzylinder Die Verstellung der Nivellierzylinder erfolgt mit den Ver- stelltasten in angezeigter Pfeilrichtung.
  • Seite 86 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 26...
  • Seite 87 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Verstelltaste: Tastschalterfunktion: links einfahren / - Zur Verstellung der angewählten Funktion in die ent- heben sprechende Richtung. + Funktion Front- Funktionen (50) / (51) „AUS“ - Tastschalterfunktion: muldenklappe Zum Schließen der Frontmuldenklappe. schließen Verstelltaste: Tastschalterfunktion: rechts einfahren / - Zur Verstellung der angewählten Funktion in die ent- heben sprechende Richtung.
  • Seite 88 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 28...
  • Seite 89 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: - Zur Verriegelung aller einbaurelevanter Funktionen. Trotz „Auto“-Einstellungen in den Einzelfunktionen werden diese bei Ausschwenken des Fahrhebels nicht aktiv. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck. Funktionshaupt- schalter Die voreingestellte Maschine kann umgesetzt und am neuen Einbauort entriegelt werden. Mit dem Aus- schwenken des Fahrhebels wird der Einbauvorgang fortgesetzt.
  • Seite 90 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 30...
  • Seite 91 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Rastschalterfunktion mit LED-Rückmeldung: Befüllfunktion für dem Einbauvorgang. Die Dieseldrehzahl wird auf die vorgewählte Solldreh- zahl erhöht und alle in „Automatik“ gesetzten Förder- funktionen (Lattenrost und Schnecke) werden Maschine für den zugeschaltet. Einbauvorgang be- Der Funktionshauptschalter muss sich in AUS-Stel- füllen lung befinden.
  • Seite 92 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 32...
  • Seite 93 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - EIN- bzw. AUS-Schaltfunktion des Stampfers. - Die Aktivierung erfolgt über das Ausschwenken des Fahrhebels. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck. Stampfer (bohlenspezifisch) Der Funktionshauptschalter muss sich in AUS-Stellung befinden. Die Voreinstellung der Funktion erfolgt im Zusammen- spiel mit Taste „Einrichtbetrieb“.
  • Seite 94 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 34...
  • Seite 95 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Entlastung der Bohle, um Zugkraft und Verdich- tung zu beeinflussen. - AUS-Schaltung durch erneuten Tastendruck oder Bohlenentlastung Wechselschaltung zwischen Bohlenentlastung und Bohlenbelastung. Zur Voreinstellung des Hydrauliköldruckes diese Taste, sowie Taste „Einrichtbetrieb“ auf „EIN“ schalten. Taste mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Belastung der Bohle, um Zugkraft und Verdich- tung zu beeinflussen.
  • Seite 96 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 36...
  • Seite 97 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Tasten mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Vorwahl der Geschwindigkeitsstufe - Fahrantrieb Transportgeschwindigkeit schnell (Hase) Bei Neustart ist die Geschwindigkeit auf Arbeitsge- schwindigkeit (Schildkröte) gesetzt. Tasten mit Rastschalterfunktion und LED-Rückmeldung: - Zur Vorwahl der Geschwindigkeitsstufe - Fahrantrieb Arbeitsgeschwindigkeit.
  • Seite 98 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 38...
  • Seite 99 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Batterieladekont- Muss nach dem Starten bei erhöhter Drehzahl erlöschen. rolle (rot) Motor ausstellen, falls die Kontrollleuchte nicht erlischt Zeigt an, dass ein Fehler am Antriebsmotor vorliegt. Je nach Fehlertyp kann die Maschine vorläufig weiterbetrieben werden oder sollte bei schwerwiegenden Fehlern sofort abgestellt werden, um weitere Schäden zu vermeiden.
  • Seite 100 Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 1.12 40...
  • Seite 101 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Leuchtet, wenn ein schwerwiegender Fehler am Antriebsmo- tor aufgetreten ist. Der Antriebsmotor wird aus Sicherheits- gründen automatisch abgeschaltet. Fehlermeldung mit Ein Fehlercode wird über das Eingabe- und Anzeige- Motorstopp (rot) terminal angezeigt! Leuchtet zur Prüfung nach Zuschaltung der Zündung für einige Sekunden.
  • Seite 102: Fernbedienung

    Fernbedienung Achtung! Fernbedienungen mit Not-Aus-Taster (O) während des Betriebes nicht ab- klemmen! Dies führt zur Abschaltung des Fertigers! D 1.12 42...
  • Seite 103 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Funktion und Verwendung wie Not-Aus -Taster (10) am Not-Aus-Taster Bedienpult. Wichtig bei Gefahrensituationen, die nicht vom Fahrer eingesehen werden können. 101 Hupe Funktion wie Taste (17) am Bedienpult. manuell: Höhenverstellung mit Tasten (104) (oder der entsprechenden Funktion am Bedienpult) 102 Nivellierautomatik möglich auto:...
  • Seite 104 Achtung! Fernbedienungen mit Not-Aus-Taster (O) während des Betriebes nicht ab- klemmen! Dies führt zur Abschaltung des Fertigers! D 1.12 44...
  • Seite 105 Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung 107 Schnecke Funktion wie Taste (46-49) am Bedienpult. Zum Einstellen der Förderrichtung der Schnecke. Förderrichtung der Schalter (107) muss auf Schaltstellung “auto“ ge- Schnecke. stellt sein. Förderleistung Plus/minus- Tasten zur Verstellung der Förderleistung. Schnecke und Anzeige durch LED. Änderungen werden bei Schaltstel- LED-Anzeige lung “auto“...
  • Seite 106 Unterseite Remote_SPS_neu2.bmp Pos. Bezeichnung Kurzbeschreibung Steckdose für Ni- Hier das Anschlusskabel des Höhengebers anschlie- vellierautomatik ßen. Steckdose für Hier das Kabel des Mischgut-Endschalters anschlie- Schnecken-End- ßen. schalter Anschlusskabel Mit Steckdose an der Bohle verbinden. der Fernbedienung (siehe Bohlen-Betriebsanleitung). D 1.12 46...
  • Seite 107: D2.2 Bedienung

    D 2.2 Bedienung Bedienung des Eingabe- und Anzeigeterminals Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_000.bmp Tastenbelegung des Displays - (A) Encoder (Dreh- und Druckbetätigung): - Zum Blättern im Menü - Zur Anwahl verschiedener Punkte innerhalb eines Menüs - Zur Parameterverstellung - Zur Bestätigung verstellter Parameter - (B), (C), (D), (E), (F), (G) Tasten F1 - F6: - Zur Anwahl der im Display zugeordneten Funktionen - Zur Anwahl verschiedener Punkte innerhalb eines Menüs - Zur Parameterverstellung...
  • Seite 108: Menübedienung

    Menübedienung Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_000.bmp Beispiel: Notfallprogramm (401) - Encoder (A) drehen, bis die Auswahlfläche (1) erscheint. - Encoder (A) erneut drehen, bis sich die Auswahlfläche über dem gewünschten Menüpunkt befindet. - Encoder (A) oder Taste F2 (B) drücken, um den gewählten Menüpunkt zur Verstel- lung zu aktivieren.
  • Seite 109: Menüstruktur Der Einstell- Und Anzeigeoptionen

    Menüstruktur der Einstell- und Anzeigeoptionen Die folgende Grafik zeigt die Menüstruktur und dient der Vereinfachung der Bedienung bzw. Vorgehensweise bei verschiedenen Einstellungen und Anzeigen. D 2.2 3...
  • Seite 110: Hauptmenü 00

    Hauptmenü 00 Anzeige und Funktionsmenü Anzeigen: - Geschwindigkeit - Fahrbe- trieb (1) - Geschwindigkeit - Einbau- betrieb (2) - Motordrehzahl (3) - Wegstreckenmesser (4) - Kraftstoffanzeige (5) Zuschaltbare Funktionen: Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_000.bmp - Antriebsmotor „Eco-Mode“ (F1) - Motordrehzahl wird konstant auf 1600 1/min geregelt - Lenkautomat (F2) - Bei aktivierter Lenkautomatik ist der Lenkpoti deaktiviert.
  • Seite 111: Menü 01 - Dieseldrehzahl

    Menü 01 - Dieseldrehzahl Menü zur Einstellung der Mo- tordrehzahl (1) - Untermenü öffnen: (F6) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_001_2009.bmp Untermenü 101 - Einrich- tung Dieseldrehzahl - Speichern, Rücksprung ins Hauptmenü: (F6) - Änderungen zurück- setzen, Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Die Verstellung erfolgt in 50er-Schritten, Motor-...
  • Seite 112: Menü 02 - Messwerte Antriebsmotor

    Menü 02 - Messwerte An- triebsmotor Menü zur Abfrage verschie- dener Messwerte des An- triebsmotors - Untermenü öffnen: (F6) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_002_2009.bmp Untermenü 103 - Messwert- anzeige Antriebsmotor Anzeige folgender Messwer- - Kühlwassertemperatur (1) - Motoröldruck (2) - Batteriespannung (3) - Motor-Betriebsstunden (4) - Kraftstoffverbrauch (5)
  • Seite 113: Menü 03 - Weg- Und Kraftstoffanzeige

    Menü 03 - Weg- und Kraft- stoffanzeige Menü zur Abfrage verschie- dener Betriebsdaten - Untermenü öffnen: (F6) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_003_2009.bmp Untermenü 301 - Anzeige/ Reset Wegstrecke, Kraft- stoffverbrauch Anzeige folgender Betriebs- daten: - Zurückgelegte Wegstrecke (1) - Reset - Wert auf Null set- zen, Rücksprung Menü...
  • Seite 114: Menü 04 - Notfunktion / Bohlenstopp Und Stampferstart

    Menü 04 - Notfunktion / Bohlenstopp und Stamp- ferstart Bei einem Ausfall von Soll- wertvorgabe oder Istwert- messung (z.B. Sensor defekt, Fernbedienung ausgefallen) lässt sich die Leistung ver- schiedener Funktionen für den Automatikbetrieb einstel- len. - Untermenü öffnen: (F3) - Rücksprung ins Hauptme- nü: (F6) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_004_2009.bmp Untermenü...
  • Seite 115: Menü 05 - Einbaustärke

    Menü 05 - Einbaustärke Menü zur Einstellung der ein- zubauenden Schichtart - Untermenü öffnen: (F6) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_005_2009.bmp Untermenü 501 - Vorwahl Einbaustärke Vorwahl folgender Schicht- arten: - Deckschicht: Parameter 3 - Binderschicht: Parameter 2 - Tragschicht: Parameter 1 - Speichern, Untermenü...
  • Seite 116: Untermenü 502 - Einstellung Schneckendrehzahl

    Untermenü 502 - Einstel- lung Schneckendrehzahl Geschwindigkeit lässt sich in 8 Stufen einstellen. Die eingestellte Geschwin- digkeitsstufe für die jeweilige Schnecke wird in den Anzei- gen (1) und (2) angezeigt. Grundeinstellung für die ein- zelnen Schichtarten: - Deckschicht: 4 - Binderschicht: 6 - Tragschicht: 8 - Speichern, Untermenü...
  • Seite 117: Menü 06 - Verzögerter Bohlenstart

    Menü 06 - Verzögerter Bohlenstart Die Bohle wird für eine ein- stellbare Zeit (beginnend ab Start Einbauvorgang) sperrt, wenn eine der Funkti- onen Bohlenbelastung Bohlenentlastung oder Schwimmstellung aktiviert ist. - Untermenü öffnen: (F6) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_006_2009.bmp Untermenü 102 - Einstellung Verzögerter Bohlenstart Einstellung der Zeitdauer für...
  • Seite 118: Menü 07 - Bohlentyp

    Menü 07 - Bohlentyp Menü zur Einstellung des Bohlentyps - Untermenü öffnen: (F6) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_007_2009.bmp Untermenü 701 - Einstel- lung Bohlentyp Vorwahl folgender Bohlenty- pen: - VB/EB-Bohle: Parameter 0 - SB-Bohle: Parameter 1 - Speichern, Rücksprung in Menü...
  • Seite 119: Menü 08 - Betriebsstundenzähler

    Menü 08 - Betriebsstunden- zähler Menü zur Abfrage der Be- triebsstunden - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_008_2009.bmp D 2.2 13...
  • Seite 120: Menü 09 - Service

    Menü 09 - Service Passwort geschütztes Menü für verschiedene Serviceein- stellungen - Passwortabfrage öffnen: (F6) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_009_2009.bmp Untermenü 201 - Passwor- tabfrage Eingabe des Passwortes: - Passwort mittels Druck auf Encoder bestätigen - Rücksprung in Menü 09: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_201_2009.bmp D 2.2 14...
  • Seite 121: Menü 10 - Fehlerspeicher

    Menü 10 - Fehlerspeicher Menü zur erneuten Abfrage vorhandener Fehlermeldun- - Anzeige [0]: keine Fehler- meldungen vorhanden - Anzeige [1]: Fehlermeldun- gen vorhanden - Fehlermeldungen aufrufen: (F6) - Rücksprung ins Hauptme- nü: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_010.bmp D 2.2 15...
  • Seite 122: Fehlermeldungen Anzeigen

    Fehlermeldungen anzei- gen: Bei vorhandenen Fehlermel- dungen wird zunächst immer die Anzeige „Achtung“ (600) eingeblendet - Fehlermeldungen anzei- gen: (F6) - Rücksprung in Menü 10: (F1) Fehleranzeige - Aufruf des nächsten Feh- lers: (F6) Ist ein weiterer Fehler vor- handen, wird erneut die An- zeige „Achtung“...
  • Seite 123: Menü 11 - Programmversion

    Menü 11 - Programmversi- Menü zur Abfrage der instal- lierten Programmversion Geben Sie immer die Pro- grammversion an, sollte eine Rücksprache mit dem Tech- nical Support für Ihre Maschi- ne notwendig sein! - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_012_2009.bmp D 2.2 17...
  • Seite 124: Menü 12 - Terminaleinstellungen

    Menü 12 - Terminaleinstel- lungen Menü für verschiedene Ein- stellungen des Terminals - Untermenü öffnen: (F3) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_012.bmp Untermenü 104 - Terminal- einstellungen Folgende Einstellmöglichkei- ten stehen zur Verfügung: - Helligkeit der Tastenbe- leuchtung (1) - Helligkeit des Displays (2) - Empfindlichkeit des Encoders (3) - „Beep“...
  • Seite 125: Menü 13 - Tasten-Funktionstest

    Menü 13 - Tasten-Funkti- onstest Menü für die Funktionsprü- fung der Bedienpult-Tasten - Untermenü öffnen: (F3) - Rücksprung ins Hauptmenü: (F1) Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_012.bmp Untermenü 107 - Tasten- Funktionstest Bei Betätigung der einzelnen Tasten wird zur Bestätigung der Funktion das jeweilige Tasten-Symbol eingeblendet. - Speichern, Rücksprung in Menü...
  • Seite 126: Weitere Displayanzeigen

    Weitere Displayanzeigen Anzeige-Nr. / Bedeutung Anzeige Anzeige 646 Not-Aus-Taster betätigt - Rücksprung in vorheriges Menü: (F6) Anzeige 647 Einrichtbetrieb Anzeigen: - Motordrehzahl (1) - Zurückgelegte Wegstrecke (2) - Verbrauchter Kraftstoff (Rechenwert) (3) - Rücksprung in vorheriges Menü: (F6) D 2.2 20...
  • Seite 127: Terminal-Fehlermeldungen

    Terminal-Fehlermeldungen Jeder Fehlermeldung ist eine Nummer zugeordnet. Sollte eine Rücksprache mit dem Technical Support für Ihre Maschine notwendig sein, geben Sie diese Nummer sowie alle weiteren aus der Fehlermeldung ersichtlichen Informationen an! Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 600 Allgemeine Fehleranzeige Fehlermeldung 601 Leiterbruch Fahrautomatik-Fahrantriebs-...
  • Seite 128 Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 604 Leiterbruch Fahrautomatik-Fahrantriebs- pumpe Fehlermeldung 605 - Lenkpotentiometer defekt Fehlermeldung 606 - Kommunikation unterbrochen Fahrautomatik- Antriebsmotor Fehlermeldung 607 - Potentiometer für Fahrgeschwindigkeit defekt Fehlermeldung 608 - Fahrhebel-Potentiometer defekt D 2.2 22...
  • Seite 129 Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 609 - Batteriespannung zu niedrig Fehlermeldung 610 - „Fahrbetrieb vorwärts“ gesperrt Variabel: - Fahrt-/Lenkrichtung (1) Fehlermeldung 611 - „Fahrbetrieb - rückwärts“ gesperrt Fehlermeldung 612 - „Fahrbetrieb - wenden links“ gesperrt Fehlermeldung 613 - „Fahrbetrieb - wenden rechts“...
  • Seite 130 Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 614 „Fahrbetrieb - vorwärts / rück- wärts“ gesperrt Fehlermeldung 615 - Sensor Laufwerk links defekt Fehlermeldung 616 - Sensor Laufwerk rechts defekt Fehlermeldung 619 - Kurzschluss/ Verdrahtungsfehler - Fahrhebel-Potentiometer / Fahrhebel-Mikroschalter (gegensinnige Schaltung) Fehlermeldung 625 Fehler mit Motorstopp SPN = Betroffenes Bauteil FMI = Art des Fehlers...
  • Seite 131 Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 626 - Warnmeldung Antriebsmotor - SPN = Betroffenes Bauteil - FMI = Art des Fehlers - OC = Wiederholhäufigkeit siehe Abschnitt „Fehler- codes Antriebsmotor“! Fehlermeldung 628 - Kommunikation unterbrochen Master-Antriebsmotor Fehlermeldung 629 - Leiterbruch Slaveausgang Variabel: - Slave-Nr (1) - Slave-Ausgang (2)
  • Seite 132 Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 635 - Tastaturausfall / Sicherung Tastatur defekt Fehlermeldung 636 - Ausfall Fernbedienung links Sicherung F250.6 prüfen Fehlermeldung 637 - Ausfall Fernbedienung rechts Sicherung F250.6 prüfen Fehlermeldung 638 - Kommunikation unterbrochen Master-Fahrautomatik Abschnitt „Hinweise zu Fehlermeldungen“ be- achten! Fehlermeldung 639 - Lattenrostendschalter...
  • Seite 133 Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 640 - Lattenrostendschalter defekt - Endschalter rechts Fehlermeldung 641 - Schneckenendschalter defekt - Endschalter links Fehlermeldung 642 - Schneckenendschalter defekt - Endschalter rechts Fehlermeldung 643 - Sollwert-Potentiometer Stampfer defekt Fehlermeldung 644 - Sollwert-Potentiometer Vibration defekt D 2.2 27...
  • Seite 134 Fehler-Nr. / Bedeutung Anzeige Fehlermeldung 645 - Kommunikation unterbrochen Master-Display D 2.2 28...
  • Seite 135: Hinweise Zu Fehlermeldungen

    Hinweise zu Fehlermeldungen Terminal_SPS_Kette_2009.bmp/Bedienpult_2009_PLC_C.bmp/Bild_638_2009.bmp Fehlermeldung 638 Kommunikation unterbrochen Master-Fahrautomatik. Prüfen Sie zunächst, ob die Sicherung für den Fahrantriebsrechner intakt ist! Ist die Sicherung nicht die Ursache für die unterbrochene Datenverbindung, kann ein Notstart des Dieselmotors durchgeführt werden: - Taste (1) zuschalten (LED Ein). - Startknopf (2) drücken.
  • Seite 136: Fehlercodes Antriebsmotor

    Fehlercodes Antriebsmotor Wurde am Antriebsmotor ein Fehler festgestellt, wird dieser durch die ent- sprechende Warnleuchte (1) signalisiert und gleichzeitig aufgeschlüsselt im Dis- play angezeigt. Checklight_2009.bmp Die simultan im Display angezeigte Feh- lermeldung enthält mehrere Zahlen- codes, die nach Aufschlüsselung den Fehler eindeutig definieren.
  • Seite 137 Beispiel: Deutz_2013L06.tif/Bedienpult_2009_PLC_C.bmp/Bild_635_2009.bmp/Book.tif Erklärung: Warnleuchte und Anzeige signalisieren einen schwerwiegenden Fehler am Antriebs- motor mit automatischen bzw. erforderlichen Motorstopp. Displayanzeige: SPN: FMI: Ursache: Kabelbruch am Sensor für den Rail-Druck. Auswirkung: Motorabschaltung. Häufigkeit: Fehler tritt zum 1. x auf. Teilen Sie die angezeigte Fehlernummer dem Kundendienst für Ihren Strassenferti- ger mit, der die weitere Vorgehensweise mit Ihnen besprechen wird.
  • Seite 138: Fehlercodes

    Fehlercodes D 2.2 32...
  • Seite 139 D 2.2 33...
  • Seite 140 D 2.2 34...
  • Seite 141 D 2.2 35...
  • Seite 142 D 2.2 36...
  • Seite 143: Fmi-Codes

    FMI-Codes D 2.2 37...
  • Seite 144: Sonderfunktionen

    Sonderfunktionen Notfallprogramm bei Tastatur-Ausfall max min Terminal_SPS_Kette_2009.bmp/Bedienpult_2009_PLC_C.bmp/Bild_638_2009.bmp Um bei einem Ausfall der Tastatur eine vorübergehende Betriebsfähigkeit des Ferti- gers zu gewährleisten, wird ein Notfallprogramm automatisch gestartet. Folgende Werte und Funktionen werden zugeschaltet bzw. eingestellt: - Drehzahl des Dieselmotors auf 1800 min - Fahrantrieb (1) auf Arbeitsgeschwindigkeit (Schildkröte) - Funktionshauptschalter (2) auf Aus - Stampferfunktion (3) zugeschaltet...
  • Seite 145 Bei Tastaturausfall werden zugeschaltete Funktionen nicht durch die zughörige LED bestätigt! Stampfer und Vibration lassen sich durch die zugehörigen Drehpotentiometer aus- schalten (auf „Null“ einstellen). Die Frequenz von Stampfer und Vibration kann über die beiden zugehörigen Anzei- gen (O) abgelesen werden. Über die Fernbedienungen können zu- sätzlich folgende Funktionen geschaltet werden:...
  • Seite 146: Reversierbares Lattenrost

    Reversierbares Lattenrost Bedienpult_2009_PLC_C.bmp Die Förderrichtung des Lattenrostes lässt sich in die umgekehrte Richtung umschal- ten, um evtl. kurz vor der Schnecke liegendes Einbaumaterial ein Stück zurück zu för- dern. Auf diese Weise lassen sich z.B. Materialverluste bei Transportfahrten vermeiden. - Funktionshauptschalter (1) auf Schaltstellung „Aus“ schalten (LED aus). - Einen oder beide Taster (2) ca.
  • Seite 147: D3.8 Betrieb

    D 3.8 Betrieb Bedienelemente am Fertiger Bedienelemente Fahrerstand Wetterschutzdach (o o o o ) Das Wetterschutzdach lässt sich mit ei- ner manuellen Hydraulikpumpe aufstel- len und absenken. Das Auspuffrohr wird gemeinsam mit dem Dach abgesenkt bzw. aufgestellt. - Unterteil des Pumpenhebels (1) aus der Ablage entnehmen, mittels Rohr (2) mit dem Oberteil zusammenste- cken.
  • Seite 148: Wetterschutzhaus (O)

    Wetterschutzhaus (o o o o ) Das Wetterschutzdach ist mit einer zu- sätzlichen Front- und zwei Seitenschei- ben ausgestattet. Die Frontscheibe muss für Wartungsar- beiten im Tankbereich hochgeschwenkt werden. - Die Frontscheibe lässt sich mit Bügel (1) in Fahrrichtung aufschwenken. Bei Ausstattung mit ausschiebbarer Sitzkonsole muss vor dem Ausschieben die Seitenscheibe aufgeschwenkt wer-...
  • Seite 149: Bedienplattform

    Bedienplattform Bedienstand_500_V2.bmp Sitzkonsole, ausschiebbar (o o o o ) Die Sitzkonsole lässt sich über die Maschinenaußenkante hinaus verschieben, er- möglicht dem Fahrer in dieser Position eine bessere Sicht auf die Einbaustrecke. Zusätzlich verfügt die Sitzkonsole über eine Dreheinrichtung. Seitenverstellung: - Arretierknauf ziehen (1) - Sitzkonsole (2) auf die gewünschte Position verschieben - Arretierknauf (1) einrasten lassen.
  • Seite 150: Fahrersitz, Typ I

    Fahrersitz, Typ I Um Gesundheitsschäden zu vermeiden, sollte vor Inbetriebnahme der Maschine die individuellen Sitzeinstellungen kon- trolliert und eingestellt werden. Nach dem Verriegeln der einzelnen Ele- mente dürfen sich diese nicht mehr in eine andere Position verschieben las- sen. - Gewichtseinstellung (1): Das jeweili- ge Fahrergewicht sollte bei unbelaste- tem Fahrersitz durch Drehen des Gewichteinstellhebels eingestellt wer-...
  • Seite 151 Fahrersitz, Typ II Um Gesundheitsschäden zu vermeiden, sollte vor Inbetriebnahme der Maschine die individuellen Sitzeinstellungen kon- trolliert und eingestellt werden. Nach dem Verriegeln der einzelnen Ele- mente dürfen sich diese nicht mehr in eine andere Position verschieben las- sen. - Gewichtseinstellung (1): Das jeweili- ge Fahrergewicht sollte bei unbelaste- tem Fahrersitz durch Drehen des Gewichteinstellhebels eingestellt wer-...
  • Seite 152: Sicherungskasten

    Sicherungskasten Unter der Bedienpultführung befindet sich der Klemmenkasten, der u.a. alle Sicherungen und Relais enthält. - Im linken Kasten (1) befinden sich die elektrischen Sicherungen, im rechten Kasten (2) die Relais. - Für den Kasten (1) befindet sich ein Schlüssel im Lieferumfang der Ma- schine, Kasten (2) ist mit Schnellver- schlüssen versehen.
  • Seite 153: Batterien

    Batterien Hinter der rechten Seitenklappe befin- den sich die Batterien (1) der 24 V-Anla- Zu den Spezifikationen siehe Kapitel B “Technische Daten“. Zur Wartung siehe Kapitel “F“. Fremdstarten nur gemäß Anleitung (sie- he Abschnitt “Fertiger starten, Fremd- starten (Starthilfe)“) Batterie-Hauptschalter Hinter linken Wartungsklappe...
  • Seite 154: Muldentransportsicherungen

    Muldentransportsicherungen Vor Transportfahrten oder zum Abstel- len des Fertigers muss bei hochgeklapp- ten Muldenhälften die Muldentransport- sicherung eingelegt werden. Position: - (1) - außen an beiden Muldenhälften oder - (b) - in der Mulde (o) Mulde nicht bei laufendem Motor betre- ten! Einzugsgefahr durch den Latten- rost! Ohne eingelegte Muldentransportsiche-...
  • Seite 155: Anzeiger Einbaustärke

    Anzeiger Einbaustärke An der linken und rechten Maschinen- seite befinden sich je zwei Skalen, an denen die aktuell eingerichtete Einbau- stärke abgelesen werden kann. - für den Maschinenfahrer im Bereich der Motorhaube (1). - für das Bohlenpersonal an der Holm- führung (2).
  • Seite 156: Schneckenhöhen-Anzeigen (O)

    Ratsche Schneckenhöhenverstel- lung (o o o o ) mechanischen Verstellung Schneckenhöhe - Ratschen-Mitnehmerstift (1) auf links oder rechts drehend einstellen. Mit- nahme nach links senkt die Schnecke, nach rechts wird die Schnecke ange- hoben. - Ratschenhebel (2) betätigen - Gewünschte Höhe durch wechseln- des Betätigen der linken und rechten Ratsche einstellen.
  • Seite 157 Bohlentransportsicherung Bei Transportfahrten, abgeschalteter Maschine oder im Schadensfall wird die Bohle durch ein Sperrventil in seiner Po- sition gehalten. Sollte bei stromloser Maschine ein Ab- senken der Bohle notwendig sein, kann das Sperrventil am Hydraulikblock ma- nuell geöffnet werden. - Sperrventile an beiden Hydraulikzylin- dern durch Hineindrehen der Rändel- schraube (1) öffnen.
  • Seite 158 Peilstab / Peilstabverlängerung Der Peilstab dient dem Maschinenfahrer während des Einbaus als Orientierungs- hilfe. Mit dem Peilstab kann der Maschinen- fahrer an der festgelegten Einbaustre- cke einem gespannten Referenzdraht oder einer anderen Markierung folgen. Der Peilstab läuft dabei entlang des Re- ferenzdrahtes oder über der Markierung.
  • Seite 159: Trennmittelsprühanlage (O)

    Trennmittelsprühanlage (o o o o ) Zum Einsprühen der mit Asphalt in Be- rührung kommenden Teile mit Trenne- mulsion. - Sprühschlauch (1) mit Schnellkupp- lung (2) verbinden. - Zur Zu- und Abschaltung der Pumpe Taste (3) betätigen. - Kontrollleuchte (4) leuchtet, wenn Emulsionspumpe läuft.
  • Seite 160: Anlage (O)

    230V-Anlage (o o o o ) Bei Ausstattung mit 230V-Anlage befin- det sich ein zusätzlicher Schaltkasten am Fertiger. - An Steckdose (1) kann ein zusätzli- cher 230Volt-Verbraucher betrieben werden. - Die Zuschaltung erfolgt über den zu- gehörigen Sicherungsblock (2) im Schaltkasten der Bohlenheizung.
  • Seite 161 Lattenrost Endschalter Die mechanischen Lattenrostendschal- ter (1) oder die Lattenrostendschalter mit Ultraschallabtastung (2) steuern den Mischguttransport der jeweiligen Latten- rosthälfte. Die Lattenrost-Förderbänder müssen anhalten, wenn das Mischgut bis etwa unter das Schneckenrohr geför- dert ist. Voraussetzung ist die richtige Höhenein- stellung der Schnecke (siehe Kapitel E).
  • Seite 162 Ultraschall-Schnecken-Endschalter (links und rechts) Die Endschalter steuern berührungslos den Mischguttransport an der jeweiligen Schneckenhälfte. Der Ultraschall-Sensor (1) ist mit einem Halter (2) am Begrenzungsblech befes- tigt. Zur Justierung Klemmhebel / Arre- tierschraube (3) lösen und Winkel des Sensors ändern. Die Anschlusskabel (4) werden mit den seitlich an der Bohle befindlichen Fern- bedienungen verbunden.
  • Seite 163: Manometer Für Bohlenbe-/-Entlastung Und Bohlenstopp

    Druckregelventil für Bohlenbe-/-ent- lastung Mittels Ventil (1) wird der Druck für die zusätzliche Bohlenbelastung bzw. - ent- lastung eingestellt. - Einschalten siehe Bohlenbe-/-entlas- tung (Kapitel „Bedienpult“, „Bedienung“). - Druckanzeige siehe Manometer (3). Druckregelventil für Bohlenstopp mit Vorspannung Dieses Ventil (2) befindet sich unter der Bodenklappe des Bedienstands.
  • Seite 164: Zentralschmieranlage (O)

    Zentralschmieranlage (o o o o ) Automatikbetrieb Zentral- schmieranlage wird aktiviert, sobald der Antriebsmotor gestartet wird. - Pumpzeit: 12 min - Pausenzeit: Die werksseitig eingerichteten Pump- und Pausenzeiten dürfen nicht ohne Rücksprache mit dem technischen Kun- dendienst verstellt werden! Eine Veränderung der Schmier- und Pausenzeiten kann beim Einbau von mi- neral- oder zementgebunden Gemi- schen erforderlich sein.
  • Seite 165: Fahrspurräumer (O)

    Fahrspurräumer (o o o o ) Vor beiden Laufwerken befindet sich je ein schwenkbarer Fahrspurräumer (1), der kleine Hindernisse seitlich ableitet. Die Fahrspurräumer sollten nur im Ein- baubetrieb nach unten geschwenkt sein. Fahrspurräumer schwenken: - Fahrspurreiniger (1) Hochschwenken und in oberer Position mit Haltlasche (2) festsetzen.
  • Seite 166 Excenterverstellung Bohle (o o o o ) Zum Einbau dickerer Materialschichten, wenn die Kolbenstangen der Nivellierzy- linder im Grenzbereich arbeiten und die gewünschte Einbaustärke nicht erreicht werden kann, ist es möglich, den An- stellwinkel der Bohle mit Hilfe der Ex- centerverstellung zu ändern.
  • Seite 167: Feuerlöscher (O)

    Feuerlöscher (o o o o ) Die geeignete Ausführung des Feuerlö- schers ist abhängig von der Einsatzart vom Maschinenbetreiber auszuwählen. Das Fertigerpersonal muss in die Bedie- nung des Feuerlöschers eingewiesen sein. Beachten Sie die Prüfintervalles des Feuerlöscher! Feuerlösch_2009.wmf Rundumleuchte (o o o o ) Die Funktionsfähigkeit der Rundum- leuchte ist täglich vor Arbeitsbeginn zu prüfen.
  • Seite 168 Beleuchtung Schneckenraum (o o o o ) Zur Ausleuchtung des Schneckraumes befinden sich links und rechts an der Dachkonsole zwei Arbeitsscheinwerfer. Die gemeinsame Zuschaltung mit den anderen Arbeitsscheinwerfern erfolgt am Bedienpult! Lamp_2009..wmf D 3.8 22...
  • Seite 169: Betankungspumpe (O)

    Betankungspumpe (o o o o ) Die Betankungspumpe darf nur zum Fördern von Dieselkraftstoff verwendet werden. Fremdkörper, die größer als die Ma- schenweite des Saugkorbes (1) sind, führen zu Schäden. Deshalb ist grund- sätzlich ein Saugkorb zu verwenden. Der Saugkorb (1) ist bei jedem Tankvor- gang auf Beschädigungen zu prüfen und bei Schäden zu erneuern.
  • Seite 170 Power-Moon (o o o o ) Der Power-Moon ist ein spezieller Leuchtballon mit schattenreduzieren- dem und blendfreiem Licht. Durch den Einsatz des Power-Moon wird die Höhe des Fertigers vergrößert. Beachten Sie die Durchfahrtshöhe von Brücken und Tunneln. Der Power-Moon darf nicht in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien (z.B.
  • Seite 171 - Stativunterteil (3) mit den zugehörigen Montagteilen (4) am vormontierten Halter (5) befestigen. - Stativteile (6) zusammenstecken und mit Arretierschrauben (7) sichern. - Unteren Zapfen des Power-Moon (8) auf das oberste Stativteil setzen und mit Arretierschraube (9) sichern. - Abschließend die zusammengesetz- ten Stativteile mit dem Power-Moon auf das Stativunterteil (3) stecken und mit Arretierschraube (10) sichern.
  • Seite 173: D4.17 Betrieb

    D 4.17 Betrieb Betrieb vorbereiten Benötigte Geräte und Hilfsmittel Um Verzögerungen auf der Baustelle zu vermeiden, sollte vor Arbeitsbeginn geprüft werden, ob folgende Geräte und Hilfsmittel vorhanden sind: - Radlader zum Transport schwerer Anbauteile - Dieselkraftstoff - Motor- und Hydrauliköl, Schmierstoffe - Trennmittel (Emulsion) und Handspritze - zwei volle Propangasflaschen (o) - Schaufel und Besen...
  • Seite 174 Checkliste für den Maschinenführer Prüfen! Wie? Not-Aus-Taster Taster eindrücken. - am Bedienpult Dieselmotor und alle eingeschalteten - an beiden Fernbedienungen o Antriebe müssen sofort stoppen. Fertiger muss jeder Lenkbewegung so- Lenkung fort und genau folgen. Geradeauslauf prüfen. Hupe Hupknopf kurz drücken. - am Bedienpult Hupsignal muss ertönen.
  • Seite 175 Prüfen! Wie? Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten Schneckenabdeckungen müssen die Laufbleche verbreitert und die Schneckentunnel abgedeckt sein. Beim Anbau für größere Arbeitsbreiten müssen die Laufstege verbreitert sein. Klappbare Laufstege müssen herunter- Bohlenabdeckungen und Laufstege geklappt sein. Begrenzungsbleche und Abdeckungen auf festen Sitz prüfen. Bei geschlossener Mulde müssen sich die Verriegelungsbolzen an beiden Mul- Muldentransportsicherung...
  • Seite 176: Fertiger Starten

    Fertiger starten Vor dem Starten des Fertigers Bevor der Dieselmotor gestartet und der Fertiger in Betrieb genommen werden kann, ist folgendes zu tun: - Tägliche Wartung des Fertigers (siehe Kapitel F). Prüfen, ob laut Betriebsstundenzähler weitere Wartungsarbeiten (z.B. monatliche, jährliche Wartung) durchzuführen sind. - Kontrolle der Sicherheits- und Schutzeinrichtungen.
  • Seite 177: Normales" Starten

    „Normales“ Starten Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp - Fahrhebel (13) in Mittelstellung, Vorwahlregler Fahrantrieb (15) auf Minimum stellen. - Zündschlüssel (11) in Stellung „0“ einstecken. Beim Starten sollte kein Licht eingeschaltet sein, um die Batterie nicht zu belasten. Starten ist nicht möglich wenn der Fahrhebel nicht in Mittelstellung ist oder ein Not- Aus-Taster (10) (oder an der Fernbedienung) gedrückt ist.
  • Seite 178: Fremdstarten (Starthilfe)

    Fremdstarten (Starthilfe) Wenn die Batterien leer sind und der Anlasser nicht dreht, kann der Motor mit einer fremden Stromquelle gestartet werden. Als Stromquelle geeignet: - Fremdfahrzeug mit 24-V-Anlage; - 24-V-Zusatzbatterie; - Startgerät, das für Starthilfe mit 24 V/90 A geeignet ist. Normale Ladegeräte bzw.
  • Seite 179: Nach Dem Starten

    Nach dem Starten Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp Um die Motordrehzahl zu erhöhen: - Fahrhebel (13) auf Stufe 1 (etwas aus der Mittelstellung) stellen. - Motordrehzahl durch Drücken der Taste (59) erhöhen. Die Motordrehzahl wird auf den voreingestellten Wert erhöht. Bei kaltem Motor den Fertiger ca. 5 Minuten warmlaufen lassen. D 4.17 7...
  • Seite 180: Kontrollleuchten Beobachten

    Kontrollleuchten beobachten Folgende Kontrollleuchten sind unbedingt zu beobachten: Weitere mögliche Fehler siehe Motor-Betriebsanleitung. Öldruck-Kontrolle Fahrantrieb (79) Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp - Muss nach dem Starten erlöschen. Falls die Leuchte nicht erlischt: Fahrantrieb ausgeschaltet lassen! Andernfalls kann die gesamte Hydraulik beschä- digt werden. Bei kaltem Hydrauliköl: - Lattenrost-Schalter (44)/(45) auf „manuell“...
  • Seite 181: Batterieladekontrolle (70)

    Batterieladekontrolle (70) Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp Muss nach dem Starten bei erhöhter Drehzahl erlöschen. Falls die Leuchte nicht erlischt oder während des Betriebs aufleuchtet: kurzzeitig Mo- tordrehzahl erhöhen. Falls die Leuchte weiterleuchtet, Motor ausstellen und Fehler suchen. Mögliche Fehler siehe Abschnitt „Störungen“. D 4.17 9...
  • Seite 182: Bedienung Beim Transport

    Bedienung beim Transport Bohle anheben und sichern Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp - Schalter (56) muss ausgeschaltet sein (LED aus) - Schalter (65) ausschalten und Bohle mittels Schalter (62) anheben. - Nivellierzylinder mittels der Schalter (50)/(52)/(53) komplett ausfahren. Die Fernbedienung muss angeschlossen und diese Funktion auf “manual“ geschal- tet sein.
  • Seite 183: Fertiger Fahren Und Anhalten

    Fertiger fahren und anhalten Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp - Schnell/langsam-Schalter (66) auf “Hase“ stellen. - Vorwahlregler (15) auf 10 stellen. - Zum Fahren den Fahrhebel (13) vorsichtig je nach Fahrtrichtung vor oder zurück stellen. In Notsituationen den Not-Aus-Taster (10) drücken! - Zum Anhalten den Fahrhebel (13) in Mittelstellung bringen. Fertiger ausstellen und sichern - Zündschlüssel (11) auf “0“...
  • Seite 184: Vorbereitungen Zum Einbau

    Vorbereitungen zum Einbau Trennmittel Alle mit Asphalt-Mischgut in Berührung kommenden Flächen mit Trennmittel einsprühen (Mulde, Bohle, Schnecke, Schubrolle etc.). Kein Dieselöl verwenden, da Dieselöl das Bitumen auflöst (in Deutschland ver- boten!). F0147_A1.TIF Bohlenheizung Die Bohlenheizung ist ca. 15–30 Minuten (je nach Außentemperatur) vor Einbaube- ginn einzuschalten.
  • Seite 185: Mischgutaufnahme/Förderung

    Mischgutaufnahme/Förderung Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp - Schalter (56) muss ausgeschaltet sein. - Mulde mit Schalter (32)/(33) öffnen. LKW-Fahrer zum Mischgutabkippen anweisen. - Schneckenschalter (48)/(49) und Lattenrostschalter (44)/(45) auf “auto” stellen. - Funktion (58) zuschalten um die Maschine für den Einbauvorgang zu befüllen. D 4.17 13...
  • Seite 186 - Lattenrost-Förderbänder einstellen. Lattenrost-Endschalter (89) oder (89ao) müssen abschalten, wenn das Mischgut bis etwa unter den Schnek- kenbalken gefördert ist. - Mischgutförderung kontrollieren. Bei nicht zufriedenstellender Förde- rung von Hand zu- oder abschalten, bis ausreichend Mischgut vor der Boh- le liegt. F0114_A1.EPS/Ultra3.EPS D 4.17 14...
  • Seite 187: Anfahren Zum Einbau

    Anfahren zum Einbau /Remote_SPS_neu1cdr Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp D 4.17 15...
  • Seite 188 Wenn die Bohle ihre Einbautemperatur hat und ausreichend Mischgut vor der Bohle liegt, sind folgende Schalter, Hebel und Regler in die angegebene Stellung zu brin- Pos. Schalter Stellung Transport-/Arbeitsgang Schildkröte-Arbeitsgang Vorwahlregler Fahrantrieb Teilstrich 6 - 7 Bohle Bereitstellung Schwimmstel- LED EIN lung Vibration LED EIN...
  • Seite 189: Kontrollen Während Des Einbaus

    Kontrollen während des Einbaus Während des Einbaus ist laufend folgendes zu überwachen: Fertigerfunktion - Bohlenheizung - Stampfer und Vibration - Motor- und Hydrauliköltemperatur - Rechtzeitiges Einfahren und Ausfahren der Bohle vor Hindernissen an den Außen- seiten - Gleichmäßige Mischgutförderung und Verteilung bzw. Vorlage vor der Bohle und damit Einstellkorrekturen der Mischgutschalter für Lattenrost und Schnecke.
  • Seite 190: Einbau Mit Bohlenstopp Und Bohlenbe-/-Entlastung

    Einbau mit Bohlenstopp und Bohlenbe-/-entlastung Allgemeines Um optimale Einbauergebnisse zu erzielen, kann die Bohlenhydraulik auf zwei ver- schiedene Arten beeinflusst werden: - Bohlenstopp mit Vorspannung bei haltendem Fertiger, - Bohlenbelastung oder -entlastung bei fahrendem Fertiger. Entlastung macht die Bohle leichter und erhöht die Zugkraft. Belastung macht die Bohle schwerer, mindert die Zugkraft, erhöht aber die Verdich- tung.
  • Seite 191 Bohlenstopp mit Vorspannung Durch den „Bohlenstop“ wird die Bohle durch den Entlastungsdruck und den Materialgegendruck gehalten, um ein Einsinken der Bohle beim Zwischenhalt zu ver- hindern. Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp - Automatischer Bohlenstopp wenn der Fahrhebel in Mittelstellung ist. - Zum Heben der Bohle Schalter (62) drücken. - Zum Senken der Bohle: - Rastfunktion: Taste (57) länger als 1,5 Sek gedrückt halten.
  • Seite 192 Bei Kombination von „Bohlenstop“ und „Bohlenentlastung“ ist darauf zu achten, dass die Druckdifferenz zwischen den beiden Funktionen nicht mehr als 10–15 bar be- trägt. Insbesondere wenn die „Bohlenentlastung“ nur kurzzeitig als Anfahrhilfe genutzt wird, ist die Gefahr des unkontrollierten Aufschwimmens bei Wiederanfahrt gegeben. D 4.17 20...
  • Seite 193: Druck Einstellen (O)

    Druck einstellen (o o o o ) Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp Druckeinstellungen können nur bei laufendem Dieselmotor vorgenommen werden. Deshalb: - Dieselmotor starten, Vorschubregler (15) auf Null zurückdrehen (Vorsichtsmaßnahme gegen ungewollten Vorschub). - „Schwimmstellung“ durch Schalter (57) aktivieren. Für Bohlenstopp (mit Vorspannung): - Fahrhebel (13) in Mittelstellung stellen. - Schalter (56) auf Stellung (LED AUS), Schalter (59) auf Stellung (LED AUS), stel- len.
  • Seite 194: Für Bohlenbelastung/-Entlastung

    Für Bohlenbelastung/-entlastung: - Fahrhebel (13) in Mittelstellung stel- len. - Schalter (56) auf Stellung (LED AUS), Schalter (59) auf Stellung (LED EIN), stellen. - Gewünschte Funktion (LED EIN) wäh- len: - (Entlastung (64)) - (Belastung (65)) - Druck mit Regelventil (93b) (unter der Bodenplatte des Bedienstands) ein- stellen, am Manometer (93c) ablesen.
  • Seite 195: Betrieb Unterbrechen, Betrieb Beenden

    Betrieb unterbrechen, Betrieb beenden Bei Einbaupausen (z.B. Verzögerung durch Mischgut-LKWs) Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp - Voraussichtliche Zeitdauer feststellen. - Wenn zu erwarten ist, dass das Mischgut unter die Mindest-Einbautemperatur ab- kühlt, Fertiger leerfahren und Abschusskanten wie bei Ende des Belags herstellen. - Fahrhebel (13) in Mittelstellung stellen. Bei längeren Unterbrechungen (z.B.
  • Seite 196: Nach Arbeitsende

    Nach Arbeitsende Bedienpult2_2009_PLC_C.bmp - Fertiger leerfahren und anhalten. - Bohle mit Schalter (62) anheben. - Bohle auf Grundbreite einfahren und Schnecke hochfahren. Evtl. Nivellierzylinder ganz ausfahren. Die Bohle ist in angehobener Position hydraulisch gesichert. - Bei langsam laufenden Stampfern die eingedrungenen Mischgutreste herausfal- len lassen.
  • Seite 197 - Betriebsstundenzähler ab- lesen und prüfen, ob War- tungsarbeiten durchzuführen sind (siehe Kapitel F). - Bedienpult abdecken und abschließen. - Mischgutreste von Bohle und Fertiger entfernen und alle Teile mit Trennmittel einsprühen. Terminal_SPS_Kette_2009.wmf/Bild_008_2009.bmp D 4.17 25...
  • Seite 198: Störungen

    Störungen Probleme beim Einbau Problem Ursache - Änderung der Mischguttemperatur, Entmischung - Falsche Mischgutzusammensetzung - Falsche Bedienung der Walze - Unkorrekt vorbereiteter Unterbau - Lange Standzeiten zwischen den Ladungen - Höhengeberbezugslinie ungeeignet - Höhengeber springt auf Bezugslinie - Höhengeber wechselt zwischen Auf und Ab Wellige Oberfläche (zu hohe Trägheitseinstellung) („kurze Wellen“)
  • Seite 199 Problem Ursache - Temperatur des Mischguts Risse im Belag - Kalte Bohle (Mittelstreifen) - Bodenplatten abgenutzt oder verformt - Falsches Dachprofil der Bohle - Temperatur des Mischguts - Bohlenanbauteile falsch angebaut Risse im Belag - Endschalter nicht richtig eingestellt (Außenstreifen) - Kalte Bohle - Bodenplatten abgenutzt oder verformt - Zu hohe Fertigergeschwindigkeit...
  • Seite 200: Störungen An Fertiger Bzw. Bohle

    Störungen an Fertiger bzw. Bohle Störung Ursache Abhilfe Am Dieselmotor Diverse Siehe Motor-Betriebsanleitung Batterien leer Siehe „Fremdstarten“ (Starthilfe) Dieselmotor springt nicht an Diverse siehe “Abschleppen“ Stampfer durch kaltes Bitu- Bohle gut aufheizen men blockiert Zuwenig Hydrauliköl im Öl nachfüllen Tank Druckbegrenzungsventil Ventil ersetzen, ggf.
  • Seite 201 Störung Ursache Abhilfe Steuerventil defekt Ersetzen Mulde sinkt unge- Manschetten der Hydraulik- wollt ab Ersetzen zylinder undicht Öldruck zu niedrig Öldruck erhöhen Manschette undicht Ersetzen Bohle lässt sich nicht Bohlenent- oder -belastung Schalter muss in Mittelstellung anheben ist eingeschaltet stehen Stromzuführung unterbro- Sicherung und Kabel überprü- chen...
  • Seite 202 Störung Ursache Abhilfe Fahrantriebssicherung de- Ersetzen (Sicherungssockel auf fekt dem Bedienpult) Stromzuführung unterbro- Potentiometer, Kabel, Stecker chen überprüfen; ggf. ersetzen Fahrantriebskontrolle (ty- Ersetzen pabhängig) defekt Vorschub reagiert Elektro-Hydraulik-Verstel- Verstelleinheit ersetzen nicht leinheit der Pumpe defekt Prüfen, ggf. einstellen Speisedruck nicht ausrei- Ansaugfilter prüfen, ggf.
  • Seite 203: Notfalleinrichtung/Lenkung, Fahrantrieb

    Notfalleinrichtung/Lenkung, Fahrantrieb Sollte es zu einer Störung im Bereich der elektronischen Fahrantriebssteuerung kom- men, kann die Maschine über eine Notfalleinrichtung weiterhin eingesetzt werden. Die Notfalleinrichtung befindet sich im Werkzeug-Lieferumfang jedes Kettengerätes. Um die Notfalleinrichtung zu montieren, werden alle Stecker von den Servoventilen der Fahrantriebspumpen durch die Stecker der Notfalleinrichtung ersetzt.
  • Seite 204 Funktion Ist die Notfalleinrichtung angeschlossen, müssen die Funktionen Motordrehzahl, Lat- tenrost, Schnecke, Stampfer und Vibration weiterhin über den Fahrhebel gesteuert werden. Anfahren zum Einbau - Mit Drehknopf (2) die Geschwindigkeit wählen - Schalter (1) in Einbaurichtung - Fahrhebel wird wie gewohnt bedient - Die restlichen Funktionen (3, 4) müssen, wie in der Bedienungsanleitung beschrie- ben, geschaltet werden Transport...
  • Seite 205 GRAU Kabelbaum für die SCHWARZ Antriebspumpe des linken Laufwerks GELB markiert! 24 V / Masse Steuergerät D 4.17 33...
  • Seite 207: E04 Einrichten Und Umrüsten

    E 04 Einrichten und Umrüsten Spezielle Sicherheitshinweise Durch unbeabsichtigtes Ingangsetzen von Motor, Fahrantrieb, Lattenrost, Schnecke, Bohle oder Hubeinrichtungen können Personen gefährdet werden. Falls nicht anders beschrieben, die Arbeiten nur bei stehendem Motor durchführen! - Fertiger gegen unbeabsichtigtes Ingangsetzen sichern: Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen; evtl. Fahr- antriebssicherung im Bedienpult herausnehmen;...
  • Seite 208: Verteilerschnecke

    Verteilerschnecke Höheneinstellung Abhängig von der Materialmischung muss die eingestellte Höhe der Vertei- lerschnecke (1) – von ihrer Unterkante gemessen – über der Materialeinbauhö- he liegen. Korngrößen bis 16mm Beispiel: F0130_A1.TIF Einbaustärke 10 cm Höheneinstellung min. 15 cm vom Boden Korngrößen > 16mm Beispiel: Einbaustärke 10 cm Höheneinstellung min.
  • Seite 209: Bei Mechanischer Verstellung Mit Ratsche (O)

    Bei mechanischer Verstellung mit Ratsche (o) - Ratschen-Mitnehmerstift (1) auf links oder rechts drehend einstellen. Mit- nahme nach links senkt die Schnecke, nach rechts wird die Schnecke ange- hoben. - Gewünschte Höhe durch wechseln- des Betätigen der linken und rechten Seite einstellen.
  • Seite 210: Höhenverstellung Bei Großen Arbeitsbreiten / Mit Abstrebung

    Höhenverstellung bei großen Arbeitsbreiten / mit Abstrebung Abstreb0_2009.wmf Die Höhenverstellung der Schnecke kann bei großen Arbeitsbreiten mit angeschla- gener Abstrebung vorgenommen werden: Höhenverstellung der Schnecke nur bei gezogenen Steckbolzen der Schwenkhalte- rungen vornehmen! - Klappsplint (1) und Steckbolzen (2) der Schwenkhalterung (3) jeweils an beiden Maschinenseiten demontieren.
  • Seite 211: Schneckenverbreiterung

    Schneckenverbreiterung Auger_DEM.bmp Je nach Ausführung der Bohle können die unterschiedlichsten Arbeitsbreiten erreicht werden. Schnecken- und Bohlenverbreiterung müssen aufeinander abgestimmt sein. Siehe dazu in der Bohlen-Betriebsanleitung im entsprechenden Kapitel „Einrichten und Umrüsten“: – Bohlenanbauplan Um auf die gewünschte Arbeitsbreite zu kommen, müssen die entsprechenden Boh- lenanbauteile, Seitenbleche, Schnecken, Tunnelbleche oder Reduzierschuhe ange- baut werden.
  • Seite 212: Verbreiterungsteile Anbauen

    Verbreiterungsteile anbauen Materialschacht und Schneckenverlängerung montieren Augerparts1_DEM.wmf/Augerparts2_DEM.wmf - Zusätzlichen Materialschacht (1) mit den zugehörigen Montagteilen (2) (Schrau- ben, Scheiben, Muttern) am Grundgerät bzw. am nebenliegenden Materialschacht befestigen. - Stopfen (3) entnehmen. - Montageteile (4) des nebenliegenden Schneckenflügels demontieren, Schnecken- wellen-Verlängerung in die Schneckenwelle einführen. - Zuvor gelöste Montageteile (4) erneut montieren und gleichzeitig die Schnecken- wellen fest verschrauben.
  • Seite 213: Schneckenaußenlager Montieren

    Schneckenaußenlager montieren Augerparts5_DEM.wmf - Stopfen (1) entnehmen. - Montageteile (2) des nebenliegenden Schneckenflügels demontieren, Schnecken- außenlager (3) in die Schneckenverlängerung einführen. - Schneckenaußenlager mit den zugehörigen Montagteilen (4) (Schrauben, Schei- ben, Stifte) am Abstrebungsschacht anschlagen. - Zuvor gelöste Montageteile (2) erneut montieren und gleichzeitig Schneckenwelle und Lagerwelle fest verschrauben.
  • Seite 214: Schneckenendlager Montieren

    Schneckenendlager montieren Augerparts3_DEM.wmf/Augerparts4_DEM.wmf - Zunächst muss das Schneckenendlager vormontiert werden: - Schneckenendlager (1) zusammen mit Passblech (2) mit den zugehörigen Mon- tageteilen (3) (Schraube, Scheibe) an die Zwischenplatte (4) montieren. - Stopfen (5) entnehmen. - Montageteile (6) des nebenliegenden Schneckenflügels demontieren, Schnecke- nendlager (7) in die Schneckenverlängerung einführen.
  • Seite 215: Schneckenanbauplan

    Schneckenanbauplan Symbol Bedeutung - Schneckenflügel 160mm - (160L) links - Schneckenflügel 160mm 160L 160R - (160R) rechts - Schneckenanbauteil 320mm - (320L) links - Schneckenanbauteil 320mm 320L 320R - (320R) rechts - Schneckenanbauteil 640mm - (640L) rechts - Schneckenanbauteil 640mm 640L 640R - (640R)
  • Seite 216: Schneckenaufrüstung Ab 3.14M

    Schneckenaufrüstung ab 3.14m 320 L 320 R Schneckenaufrüstung ab 3.78m 640 L 640 R Schneckenaufrüstung ab 4.42m 640 L 320 L 640 R 320 R E 04 10...
  • Seite 217: Schneckenaufrüstung Ab 5.06M

    Schneckenaufrüstung ab 5.06m 960 L 320 R 320 L 960 R Schneckenaufrüstung ab 5.70m 960 L 960 R 640 L 640 R E 04 11...
  • Seite 218: Schneckenaufrüstung Ab 6.34M

    Schneckenaufrüstung ab 6.34m E 04 12...
  • Seite 219: Schneckenaufrüstung Ab 6.98M

    Schneckenaufrüstung ab 6.98m E 04 13...
  • Seite 220: Schneckenaufrüstung Ab 7.62M

    Schneckenaufrüstung ab 7.62m E 04 14...
  • Seite 221: Schneckenaufrüstung Ab 8.26M

    Schneckenaufrüstung ab 8.26m E 04 15...
  • Seite 222: Schneckenaufrüstung Ab 8.90M

    Schneckenaufrüstung ab 8.90m E 04 16...
  • Seite 223: Schneckenabstrebung Montieren

    Schneckenabstrebung montieren E 04 17...
  • Seite 224 Vor der Montage der Schneckenabstrebung sollte bereits die benötige Schnecken- höhe an der Grundschnecke eingerichtet sein! Abschnitt „Höheneinstellung bei großen Arbeitsbreiten / mit Abstrebung beachten“! - Führungsplatten (1) links/rechts mit den zugehörigen Montageteilen (2) an der La- schen des Maschinenrahmens. montieren. Die Führungsplatten müssen an der Vorderseite der Laschen montiert werden.
  • Seite 225: Schnecke Ausrichten

    Schnecke ausrichten - Kontermuttern (26) lösen. Die Markierung Linksgewinde (L) und Rechtsgewinde (R) an der Abstrebung beach- ten! - Abstrebungen (17) durch Verdrehen beider Verstellstange (21) verlängern oder verkürzen, bis alle montierten Materialschächte mit der Schnecke eine Flucht bil- den. An der Verstellstange (21) befindet sich links und rechts eine Bohrung (27).
  • Seite 226: Nivellierung

    Nivellierung Querneigungsregler Während des Arbeitseinsatzes dürfen keine Arbeiten an Querneigungsgestän- ge oder Querneigungsregler vorgenom- men werden! - Querneigungsgestänge (1) an der vor- gesehenen Position zwischen die bei- den Holme montieren. - Querneigungsregler (2) auf die Halte- platte (3) des Querneigungsgestän- ges montieren.
  • Seite 227: Tastarm Montieren

    Tastarm montieren - Die Aufnahme (1) des Tastarmes auf den entsprechenden Zapfen des Boh- len-Seitenschildes stecken. - Bolzen (2) soweit anziehen, dass sich Tastarm noch schwergängig schwenken lässt. Der Tastarm kann mit Arretierung (3) am Seitenschild gesichert werden. Tastarm.wmf Höhengeber montieren Den Höhengeber in die Klemmhalterung (1) einhängen und mit der Klemm- schraube (2) gegen Verdrehen sichern.
  • Seite 228: Tastarm Einrichten

    Tastarm einrichten Vor Einbaubeginn muss der Tastarm mit dem montiertem Höhengeber auf seine Referenz (Drahtseil, Bordstein etc.) ein- gestellt werden. Die Abtastung sollte im Bereich der Schnecke erfolgen. - Tastarm über Referenz schwenken. - Zur genauen Einstellung des Tastar- Tastarm.wmf mes folgende Einstellmöglichkeiten nutzen: - Nach Lösen der Klemmschrauben (3) kann der Tastarm in seiner Länge einge-...
  • Seite 229: Big-Ski 9M, Big-Ski 13M

    Big-Ski 9m, Big-Ski 13m MBS6.bmp Der Big-Ski dient der berührungslosen Abtastung über eine besonders große Refe- renzlänge. Mit der Kombination aus 1 Mittelelement und 2 Modulelemente zusammen mit den Sensorauslegern kann eine Skigesamtlänge von max. ca. 9,30 m erreicht werden. Mit der Kombination 1 Mittelelement und 4 Modulelemente ist zusammen mit den Sensorauslegern eine Skigesamtlänge von max.
  • Seite 230 Im Folgenden wird die Montage der kurzen Version beschrieben, da sich die längere Variante einfach durch Hinzufügen weiterer Modulelemente ergibt. MBS11.bmp Die Abstände zwischen den Sensoren sind idealer Weise gleich (X1 = X2). Der mittlere Sensor wird an der üblichen Einzelsensorposition angebracht, so dass im Bedarfsfall einfach per Umschaltung an der MOBA-matic mit nur einem Sensor gearbeitet werden kann (z.B.
  • Seite 231: Big-Ski-Halterung Am Holm Montieren

    Big-Ski-Halterung am Holm montieren Die gesamte Big-Ski Konstruktion wird seitlich an den Holmen montiert. Dazu sind zunächst die beiden Holhalterun- gen zu montieren. Die Ausführung der Holhalterungen ist je nach verwendetem Fertiger teilweise unterschiedlich. Bei der Montage besteht die Möglich- keit, die Halter entweder direkt an den vorhandenen Bohrungen mit festzu- schrauben, oder aber wie nachfolgend...
  • Seite 232: Schwenkarme Montieren

    Schwenkarme montieren - Jeweils einen Fixierring (1) über das Rohr der Big-Ski-Halterung (2) schie- ben. Die 45°-Fase des Fixierringes muss nach oben weisen. - Anschließend die beiden Schwenkar- me (3) auf das Rohr der Big-Ski-Halte- rung aufschieben. Der hintere Schwenkarm wird um 180° gedreht auf die Big-Ski-Halterung auf- gesteckt.
  • Seite 233: Mittelelement Montieren

    Mittelelement montieren MBS6b.bmp Bei der Montage ist darauf zu achten, dass die runde Nase (1) zum Einhängen der nachfolgenden Module nach oben zeigt. Das Mittelelement (2) hat bereits werksseitig 2 vormontierte Schiebeteile (3) / (4), welche über die beiden runden Aufnahmezapfen der Schwenkarme geschoben wer- den.
  • Seite 234: Big-Ski Verlängern

    Big-Ski verlängern Der Big-Ski kann auf die beiden Ausfüh- rungen 9m und 13m verlängert werden. Aufbau der 9m-Ausführung: Jeweils ein Verlängerungsteile vorne / hinten. Aufbau der 13m-Ausführung: Jeweils zwei Verlängerungsteile vorne / hinten. - Erweiterungsmodul (1) auf das Mittel- element (2) auflegen und mit Schrau- be (3) sichern.
  • Seite 235: Sensorhalter Montieren

    Sensorhalter montieren Auf die gesamte Länge des Big-Ski ist eine Abtastung mit 3 Sensoren vorgese- hen. Jeweils ein Sensor an Mittelele- ment, vorderen hinteren Endelement. Der mittlere Sensor sollte genau an der Stelle auf dem Ski montiert werden, wo er auch im normalen Einsatz arbeiten würde (ca.
  • Seite 236: Sensoren Montieren Und Ausrichten

    Sensoren montieren und ausrichten - Aufnahme des Sensors (1) in Halte- rung (2) einsetzen. - Sensor ausrichten und mit den zuge- hörigen Kreuzgriffschrauben fixieren. - Durch Lösen der Kreuzgriffschrau- ben (3) lässt sich die Höhe der Ab- tastung einstellen. An den beiden äußeren Sensorhaltern kann der Sensor auch an dem schwenk- baren Sensorausleger (4) montiert wer- den.
  • Seite 237: Verteilerbox Montieren

    Verteilerbox montieren Die Verteilerbox sollte so montiert wer- den, dass eine einfache Verdrahtung zum Regler und den Sensoren möglich ist. Die Anschlüsse für die Sensoren sollten immer nach unten zeigen, damit kein Wasser in die Verteilerbox eindringen kann. Eingänge, die nicht benötigt wer- den, sind mit Staubschutzkappen zu verschließen.
  • Seite 238: Lenkautomat

    Lenkautomat Lenk_2009.wmf/Peil_2009.wmf E 04 32...
  • Seite 239: Lenkautomat Am Fertiger Montieren

    Lenkautomat am Fertiger montieren Während des Arbeitseinsatzes dürfen keine Arbeiten am Lenkautomaten vorgenom- men werden! Je nach gewünschter Abtastseite an der Maschine, muss das Peilstabrohr ggf. ent- nommen und auf der anderen Seite der Maschine wieder eingesetzt werden! - Das Peilstabrohr (1) an der Maschinenfront auf die gewünschte Länge herauszie- hen und mit den Klemmhebeln (2) fixieren.
  • Seite 240: Betriebshinweise Lenkautomat

    Betriebshinweise Lenkautomat - Bei aktivierter Lenkautomatik ist der Lenkpoti deaktiviert. Die Lenkung er- folgt automatisch durch Abtastung Ski -Seil. - Die Funktion bei Bedarf am Bedien- pult zuschalten. - Eine Übersteuerung der automati- schen Lenkung ist durch Betätigung des Lenkpotentiometers möglich. - Schalter (1) dient zur Einstellung der Abtastseite: - Rechts: Lenkautomat an der rechten...
  • Seite 241: Endschalter

    Endschalter Schnecken-Endschalter montieren Der Ultraschall-Endschalter der Schne- cke wird an beiden Seiten am Handlauf des Seitenschildes montiert. - Sensor-Halterung (1) auf den Hand- lauf setzen, ausrichten und mit Flügel- schraube (2) anziehen. - Sensor (3) ausrichten und mit Klemm- hebel (4) fixieren. - Anschlusskabel (5) des Sensors links bzw.
  • Seite 242: Bohle

    Bohle Alle Arbeiten zum Anbauen, Einrichten und Verbreitern der Bohle sind in der Bohlen- Betriebsanleitung beschrieben. Elektrische Verbindungen Nach Montage und Einstellung der mechanischen Baugruppen sind folgende Verbin- dungen herzustellen: Fernbedienungen anschließen an Steckdose (1) (an der Bohle). Socket.bmp Höhengeber anschließen an Steckdose (2) (an Fernbedienung).
  • Seite 243: Wartung

    F 1.0 Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung Wartungsarbeiten: Wartungsarbeiten nur bei stehendem Motor durchführen. Vor Beginn der Wartungsarbeiten Fertiger und Anbaukomponenten gegen unbeab- sichtigtes Wiedereinschalten sichern: - Fahrhebel in Mittelstellung bringen und Vorwahlregler auf Null drehen. - Zündschlüssel und Batterie-Hauptschalter abziehen. Anheben und Aufbocken: Hochgestellte Maschinenteile (z.B.
  • Seite 245: F2.14 Wartungsübersicht

    F 2.14 Wartungsübersicht Wartungsübersicht 6.3 8.8 F 2.14 1...
  • Seite 246 Wartung erforderlich nach Betriebsstunden Baugruppe Kapitel q q q Lattenrost F3.6 Schnecke F4.3 q q q q Antriebsmotor F5.6 q q q Hydraulik F6.3 Laufwerke F7.9 q q q Elektrik F8.8 Schmierstellen Prüfung/Stillsetzung Wartung erforderlich In dieser Übersicht befinden sich auch die Wartungsintervalle für optionale Maschi- nenausstattung! F 2.14 2...
  • Seite 247: Wartung - Lattenrost

    F 3.6 Wartung - Lattenrost Wartung - Lattenrost F 3.6 1...
  • Seite 248: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Lattenrostkette- Spannung prüfen - Lattenrostkette- Spannung einstellen - Lattenrostkette- Kette kontrollieren - Lattenrostkette- Kette austauschen - Lattenrostgetriebe Ölstand kontrollieren - Lattenrostgetriebe Öl nachfüllen - Lattenrostgetriebe Öl wechseln - Lattenrostleitbleche, Lattenrost- bleche kontrollieren - Lattenrostleitbleche, Lattenrost- bleche auswechseln Wartung Wartung während der Einfahrzeit...
  • Seite 249: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Kettenspannung Lattenrost (1) Kettenspannung prüfen: Zur täglichen Sichtkontrolle flach unter der Stoßstange durchsehen. Die Kette darf nicht unter der Unterkante der Stoßstange durchhängen. Falls Nachstellen erforderlich ist, im unbelasteten Zustand den Durchhang von der Unterkante Bodenblech bis zur Unterkante Kette messen (siehe Abbildung). Die Lattenrostkettenspannung darf nicht zu stramm oder zu lose sein.
  • Seite 250: Lattenrostleitbleche

    Kette kontrollieren / austauschen: Die Lattenrostketten (A) müssen spätes- tens ausgetauscht werden, wenn ihre Längung soweit fortgeschritten ist, dass ein Nachspannen nicht mehr möglich ist. Kettenglieder dürfen nicht zur Verkür- zung der Kette entfernt werden! Die falsche Kettenteilung würde zur Zerstörung der Antriebsräder führen! Ist durch Verschleiß...
  • Seite 251 Lattenrost-Getriebe (links/rechts) (2) Die Lattenrost-Getriebe befinden sich unter dem Trittblech des Bedienstands. Ölstandskontrolle: Nur vor Arbeitsbe- ginn. Der Ölstand muss bis an die obere Kerbe des Peilstabs (A) reichen. Öl auffüllen: Nach Entfernen des Verschlussdeckels (B) durch den Öleinfüllstutzen (C). F0151_A1.TIF/F0152_A1.TIF F 3.6 5...
  • Seite 252 Lattenrostleitbleche / Lattenrostbleche (3) Die Lattenrostleitbleche (A) müssen spätestens ausgetauscht werden, wenn diese an ihren Unterkanten verschlissen sind oder Löcher aufweisen. Durch verschlissene Lattenrostleitble- che ist kein Schutz der Lattenrostkette gegeben! - Schrauben der Lattenrostleitbleche demontieren. - Lattenrostleitbleche aus dem Material- tunnel entnehmen.
  • Seite 253: Wartung - Baugruppe Schnecke

    F 4.3 Wartung - Baugruppe Schnecke Wartung - Baugruppe Schnecke F 4.3 1...
  • Seite 254: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Schneckenaußenlager - abschmieren Schnecken-Planetengetriebe - Ölstand kontrollieren Schnecken-Planetengetriebe - Öl nachfüllen Schnecken-Planetengetriebe - Öl wechseln Schnecken-Antriebsketten - Spannung kontrollieren Schnecken-Antriebsketten - Spannung einstellen Schneckenkasten - Ölstand kontrollieren Schneckenkasten - Öl nachfüllen Schneckenkasten - Öl wechseln Schneckenflügel - Verschleiß...
  • Seite 255: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Schnecken-Aussenlager (1) Die Schmiernippel sitzen auf jeder Seite oben an den äußeren Schneckenlage- rungen. Diese müssen bei Arbeitsende ge- schmiert werden, damit im warmen Zu- stand evtl. eingedrungenen Bitumenreste herausgedrückt und die Lager mit neuem Fett versehen werden. Bei Schneckenerweiterung sollten bei der Erstabfettung der äußeren Lager- stellen die Außenringe etwas gelöst wer- den, um eine bessere Belüftung beim...
  • Seite 256: Antriebsketten Der Förderschnecken (3)

    Zum Auffüllen von Öl: - Kontrollschraube Einfüll- schraube (B) herausdrehen. - An der Einfüllbohrung bei (B) vorge- schriebenes Öl einfüllen, bis der Öl- stand die Unterkante der Kontroll- bohrung (A) erreicht hat. - Einfüll- (B) und Kontrollschraube (A) wieder eindrehen. Zum Wechseln von Öl: Der Ölwechsel soll in betriebswarmem Zustand erfolgen.
  • Seite 257 Zum Nachspannen der Ketten - Befestigungsschrauben (A) lösen. - Mit den Gewindestiften (B) die Ketten- spannung richtig einstellen: - Gewindestifte mit einem Drehmo- mentschlüssel auf 20Nm anziehen. - Anschließend die Gewindestifte wie- der eine volle Umdrehung lösen. - Schrauben (A) wieder festziehen. Augerdrive_chain_DEM.bmp/Schnecksp.tif F 4.3 5...
  • Seite 258: Schneckenkasten (4)

    Schneckenkasten (4) Ölstand prüfen Bei korrektem Ölstand liegt der Pegel zwischen den beiden Markierungen auf dem Peilstab (A). F 4.3 6...
  • Seite 259 Zum Auffüllen von Öl: - Schrauben (B) am oberen Deckel des Schneckkasten herausdrehen. - Deckel (C) abnehmen. - Öl bis zum korrekten Füllstand einfül- len. - Deckel wieder montieren. - Füllstand mit dem Peilstab nochmals kontrollieren. Öl wechseln Der Ölwechsel soll in betriebswarmem Zustand erfolgen.
  • Seite 260: Schneckenflügel (5)

    Schneckenflügel (5) Wird die Oberfläche des Schneckeflü- gels (A) scharfkantig, reduziert sich der Durchmesser der Schnecke und die Flü- gel (B) müssen erneuert werden. - Schraube (C), Scheiben (D), Mutter (E) und Schneckenflügel (B) demon- tieren. Verletzungsgefahr durch scharfkantige Teile! Schneckenflügel müssen spielfrei mon- tiert werden, die Auflageflächen müssen frei von Verschmutzungen sein!
  • Seite 261: Wartung - Baugruppe Motor

    F 5.6 Wartung - Baugruppe Motor Wartung - Baugruppe Motor Neben dieser Wartungsanleitung ist in jedem Fall die Wartungsanleitung des Motoren-Herstellers zu beachten. Alle weiteren dort aufgeführten Wartungsarbeiten und Intervalle sind zusätzlich bindend. F 5.6 1...
  • Seite 262: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Kraftstofftank Füllstand kontrollieren - Kraftstofftank Kraftstoff nachfüllen - Kraftstofftank Tank und Anlage reinigen - Motor-Schmierölsystem Ölstand kontrollieren - Motor-Schmierölsystem Öl nachfüllen - Motor-Schmierölsystem Öl wechseln - Motor-Schmierölsystem Ölfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstofffilter (Wasserabschei- der entleeren) - Motor-Kraftstoffsystem Kraftstoffvorfilter wechseln - Motor-Kraftstoffsystem...
  • Seite 263: Motor-Luftfilter (4)

    Intervall Wartungsstelle Hinweis - Motor-Luftfilter Luftfilter kontrollieren - Motor-Luftfilter Staubsammelbehälter entleeren - Motor-Luftfilter Luftfiltereinsatz säubern / wechseln - Motor-Kühlsystem Kühlrippen kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlrippen säubern - Motor-Kühlsystem Kühlmittelstand kontrollieren - Motor-Kühlsystem Kühlmittel nachfüllen - Motor-Kühlsystem Kühlmittel wechseln - Motor-Kühlsystem Kühlmittel prüfen (Additiv Konzentration) - Motor-Antriebsriemen Antriebsriemen kontrollieren...
  • Seite 264 Wartungsstellen Motor-Kraftstofftank (1) - Den Füllstand mittels Anzeigegerät im Bedienpult überprüfen. Der Kraftstofftank sollte vor jedem Ar- beitsbeginn gefüllt werden, damit nicht „trockengefahren“ wird und dadurch ei- ne zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. Zum Auffüllen von Kraftstoff: - Deckel (A) (unter der Tankhaube) ab- schrauben.
  • Seite 265 Motor-Schmierölsystem (2) Ölstand prüfen Bei korrektem Ölstand liegt der Pegel zwischen den beiden Markierungen auf dem Peilstab (A). Ölkontrolle bei eben stehendem Fertiger! Zuviel Öl im Motor beschädigt die Dich- tungen; zu wenig Öl führt zu Überhit- zung und Zerstörung des Motors. Zum Auffüllen von Öl: - Deckel (B) abnehmen.
  • Seite 266 Ölfilter wechsel: Der neue Filter wird während des Ölwechsels nach dem Ablassen des Altöls einge- setzt. - Filter (D) lösen und Auflagefläche reinigen. - Dichtung des neuen Filters leicht einölen und Filter mit Öl füllen, bevor dieser ein- gesetzt wird. - Filter von Hand festziehen.
  • Seite 267 Motor-Kraftstoffsystem (3) Das Kraftstofffiltersystem besteht aus drei Filtern: - Vorfilter mit Wasserabscheider (A) - Zwei Hauptfilter (B) Maschinenabhängig befindet sich der Vorfilter im Motorraum oder unter der Tankhaube! Vorfilter - Wasser ablassen Das Sammelgefäß gemäß Intervall bzw. bei Fehlermeldung der Motorelektronik entleeren.
  • Seite 268 Hauptfilter wechseln: - Filter (B) lösen und Auflagefläche reinigen. - Dichtung des neuen Filters leicht einölen - Filter von Hand festziehen. Nach der Filtermontage ist während des Probelaufes auf gute Abdichtung zu achten. Filter entlüften: - Bajonett-Verschluss der Kraftstoffhandpumpe (F) durch Pressen und gleichzeiti- ges Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn entriegeln.
  • Seite 269 Motor-Luftfilter (4) Staubsammelbehälter entleeren - Am Luftfiltergehäuse (A) befindliches Staubaustrageventil (B) durch Zusam- mendrücken des Austrageschlitzes in Pfeilrichtung entleeren. - Eventuelle Staubverbackungen durch Zusammendrücken des oberen Ventil- bereichs entfernen. Austrageschlitz von Zeit zu Zeit säu- bern. Luftfiltereinsatz reinigen / wechseln Die Verschmutzung des Verbrennungs- luftfilters ist abhängig vom Staubgehalt der Luft und von der gewählten Filtergrö-...
  • Seite 270 Motor-Kühlsystem (5) Kühlmittelstand prüfen / auffüllen Das Überprüfen des Kühlwasserstands erfolgt im kalten Zustand. Es ist auf aus- reichend Frost- und Korrosionsschutz- mittel (-25 °C) zu achten. Anlage steht im heißen Zustand unter Druck. Beim Öffnen besteht Verbrü- hungsgefahr! - Erforderlichenfalls geeignetes Kühl- mittel über geöffneten Verschluss (A) des Ausgleichsbehälters nachfüllen.
  • Seite 271: Wartung - Hydraulik

    F 6.3 Wartung - Hydraulik Wartung - Hydraulik F 6.3 1...
  • Seite 272: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Hydrauliktank - Füllstand kontrollieren - Hydrauliktank - Öl auffüllen - Hydrauliktank - Öl wechseln und reinigen - Hydrauliktank- Wartungsanzeiger kontrollieren - Hydrauliktank - Ansaug-/Rücklauf- Hydraulikfilter wechseln, entlüften - Hochdruckfilter- Wartungsanzeiger kontrollieren - Hochdruckfilter- Filterelement wechseln - Pumpenverteilergetriebe- Ölstand kontrollieren - Pumpenverteilergetriebe-...
  • Seite 273: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Hydrauliköltank (1) - Ölstand am Peilstab (A) kontrollieren. Der Ölstand muss bei eingefahrenen Zy- lindern an der oberen Kerbe liegen. Zum Auffüllen von Öl: - Deckel (B) abschrauben. - An der Einfüllöffnung Öl auffüllen, bis der benötigte Füllstand am Peilstab (A) erreicht ist.
  • Seite 274: Ansaug-/Rücklauf-Hydraulikfilter (2)

    Ansaug-/Rücklauf-Hydraulikfilter (2) Filterwechsel lt. Intervall oder wenn der Wartungsanzeiger (A) die rote Markie- rung bei einer Hydrauliköl-Temperatur von mehr als 80 °C erreicht, durchfüh- ren. Die Hydrauliköl-Temperatur wird am Be- dienstand am Hydrauliköl-Temperatur- Anzeiger (O) abgelesen. Beim Wechsel des Hydrauliköls eben- falls den Filter wechseln.
  • Seite 275: Filterentlüftung

    Filterentlüftung - Das geöffnete Filtergehäuse bis ca. 2 cm unter der Oberkante mit Hydrauliköl be- füllen. - Sinkt der Ölstand ab, erneut Öl auffüllen. Ein langsames Absinken des Ölstandes von ca. 1cm / min ist normal! - Bleibt der Ölstand stabil, die montierte Einheit mit neuem Filterelement langsam in das Gehäuse einsetzen und Deckelbefestigungsschrauben (B) anziehen.
  • Seite 276: Hochdruckfilter (3)

    Hochdruckfilter (3) Die Filterelemente sind auszuwechseln wenn der Wartungsanzeiger (A) rot an- zeigt. - Filtergehäuse (B) abschrauben. - Filtereinsatz entnehmen. - Filtergehäuse reinigen. - Neuen Filtereinsatz einsetzen. - Dichtring am Filtergehäuse erneuern. - Filtergehäuse mit der Hand lose auf- schrauben und mit einem Schlüssel festziehen.
  • Seite 277: Pumpenverteilergetriebe (4)

    Pumpenverteilergetriebe (4) - Ölstand am Schauglas (A) (seitlich am Getriebegehäuse) kontrollieren. Der Ölstand muss bis zur Mitte des Schauglases reichen. Zum Auffüllen von Öl: - Einfüllschraube (B) herausschrauben. - Durch die Einfüllöffnung Öl auffüllen, bis der benötigte Füllstand am Schau- glas (A) erreicht ist.
  • Seite 278: Hydraulikschläuche (5)

    Hydraulikschläuche (5) - Den Zustand der Hydraulikschläuche gezielt kontrollieren. - Schadhafte Schläuche umgehend er- setzen. Überalterte Schläuche werden porös und können platzen! Unfallgefahr! Eine eingestanzte Nummer an der Ver- schraubung gibt Aufschluss über das Herstellungsdatum (A) und den für die- sen Schlauch maximal zulässigen Druck (B).
  • Seite 279: Nebenstromfilter (6)

    Nebenstromfilter (6) Bei Verwendung eines Nebenstromfil- ters entfällt der Hydraulikölwechsel! Die Qualität des Öles muss regelmäßig geprüft werden. Ggf. muss der Ölstand aufgefüllt wer- den! Filterelement wechseln: - Deckelverschraubung (A) lösen, danach Absperrventil kurze Zeit öffnen um Ölni- veau im Filter zu senken und danach Absperrventil wieder schließen. - Filterelement (B) und Dichtungsring (C) austauschen: - Filterelement mit Hilfe der Tragbän-...
  • Seite 281: F7.9 Wartung - Laufwerk

    F 7.9 Wartung - Laufwerk Wartung - Laufwerk 635_ISO_Dyn.bmp/LW_DEM_inter.bmp F 7.9 1...
  • Seite 282: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Kettenspannung - kontrollieren - Kettenspannung- einstellen - Ketten- entspannen - Bodenplatten - Verschleiß kontrollieren - Bodenplatten - wechseln - Laufrollen - Dichtheit kontrollieren - Laufrollen - Verschleiß kontrollieren - Laufrollen- wechseln - Planetengetriebe- Ölstand kontrollieren - Planetengetriebe- Öl nachfüllen - Planetengetriebe-...
  • Seite 283 Jegliche Arbeiten am vorgespannten Federelement sind nur vom geschulten Fach- personal durchzuführen! Eine Demontage der Federelemente ist nur von einer Fachwerkstatt durchzuführen! Für alle Federelemente gilt im Falle einer notwendigen Reparatur nur der Austausch der kompletten Einheit! Eine Reparatur der Federelemente ist mit erheblichen Sicherheitsmaßnahmen ver- bunden und sollte nur von einer Fachwerkstatt durchgeführt werden! Ihr Dynapac Kundendienst unterstützt Sie gerne bei Wartung, Reparatur und dem Wechsel von Verschleißteilen!
  • Seite 284: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Kettenspannung (1) Zu lose gespannte Ketten können aus ihrer Führung von Rollen, Antriebsrad und Leitrad herausrutschen und erhö- hen den Verschleiß. Zu stramm gespannte Ketten erhöhen den Verschleiß der Leitrad- und Antriebslage- rung und den Verschleiß von Bolzen und Buchsen der Kette. Kettenspannung kontrollieren / ein- stellen: - Die Kettenspannung wird mit Fett-...
  • Seite 285 Kette entspannen: - Schmiernippel am Fettspanner mittels Werkszeug soweit heraus zu drehen, bis aus der Querbohrung des Nippel das Fett entweichen kann. Das Fett im Spannelement steht unter Druck. Das Befüllventil vorsichtig und langsam, aber nicht zu weit heraus- schrauben. Das Leitrad rückt selbsttätig zurück, LW_DEM2.bmp oder muss manuell zurückgestellt wer-...
  • Seite 286: Bodenplatten (2)

    Bodenplatten (2) Bei der Montage neuer Bodenplatten stets neue Schrauben und Muttern ver- wenden! - Nach Demontage der verschlissenen Bodenplatten müssen die Kontaktflä- chen der Kettenglieder und der Mut- ternsitze von Anhaftungen gereinigt werden. - Legen Sie die Bodenplatte mit der Vorderkante (A) über das Bolzenauge (B) der Kettenglieder.
  • Seite 287: Planetengetriebe (4)

    Planetengetriebe (4) - Zur Ölstandskontrolle die Kontroll- schraube (A) herausdrehen. Bei korrektem Ölstand steht der Ölpegel bis zur Unterkante der Kontrollbohrung oder es tritt wenig Öl aus der Öffnung heraus. Zum Auffüllen von Öl: - Einfüllschraube (A) herausdrehen. - An der Einfüllbohrung bei (A) vorge- schriebenes Öl einfüllen, bis der Öl- stand die Unterkante der Einfüll- bohrung erreicht hat.
  • Seite 289: F8.8 Wartung - Elektrik

    F 8.8 Wartung - Elektrik Wartung - Elektrik F 8.8 1...
  • Seite 290: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Füllstand der Batteriesäure kontrollieren q Destilliertes Wasser auffüllen Batteriepole einfetten Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 8.8 2...
  • Seite 291 Intervall Wartungsstelle Hinweis - Generator siehe auch Isolationsüberwachung Bohlenbe- Elektroanlage triebsanlei- auf Funktion prüfen tung - Generator Sichtkontrolle auf Verschmutzung oder Beschädigung - Kühlluftöffnungen auf Verschmutzung und Verstopfung prüfen, ggf. reinigen - Generator Kugellager durch „Hörprobe“ prüfen, ggf. austauschen - Generator Kugellager austauschen - Generator Antriebsriemen auf...
  • Seite 292 Intervall Wartungsstelle Hinweis q Elektrische Sicherungen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 8.8 4...
  • Seite 293: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Batterien (1) Wartung der Batterien Die Batterien sind vom Werk mit der richtigen Menge Säure gefüllt. Der Flüs- sigkeitsstand sollte bis zur oberen Mar- kierung reichen. Bei Bedarf ist nur destilliertes Wasser nachzufüllen! Die Polklemmen müssen frei von Oxid sein und mit speziellem Polfett ge- schützt werden.
  • Seite 294: Generator (2)

    Generator (2) Isolationsüberwachung Elektroanlage Die Isolationsprüfung ist täglich bei lau- fender Maschine und zugeschalteten Steckdosen durchzuführen. - Elektroanlage mittels Schalter (1) zu- schalten, Kontrolllampe (2) leuchtet. - Prüftaste (3) betätigen - Anzeige „Iso- lationsfehler“ muss leuchten. - Löschtaste (4) betätigen - Anzeige Isolationsfehler erlischt.
  • Seite 295 Kugellager prüfen / Kugellager aus- tauschen Nehmen Sie zu diesem Zweck Kontakt mit dem Kundendienst für Ihren Stras- senfertiger auf, der die weitere Vorge- hensweise mit Ihnen besprechen wird! F 8.8 7...
  • Seite 296 Antriebsriemen (Keilriemen) Riemenspannung prüfen Die Spannung jedes einzelnen Riemens muss mit einen Vorspannmessgerät ge- prüft werden. Vorgeschriebene Spannung: - bei Erstmontage: 550N - nach der Einlaufzeit / Wartungsintervall: 400N Riemensp.tif Hinweise zur Spannungsprüfung in der Anleitung Ihres Vorspannmessgerätes! Ein Vorspannmessgerät kann unter Artikelnummer 532.000.45 bestellt werden! F 8.8 8...
  • Seite 297 Riemenspannung einstellen - Die Klemmschrauben (A) auf beiden Seiten der Führung lösen. - Kontermuttern (B) der Einstellschrau- ben lösen. - Mit den Einstellschrauben (C) den Ge- nerator heben oder senken, bis die benötigte Riemenspannung einstel- len. - Kontermuttern (B) und Klemmschrau- ben (A) wieder anziehen.
  • Seite 298: Elektrische Sicherungen / Relais (3)

    Elektrische Sicherungen / Relais (3) Fuses_635_konv.eps Hauptsicherungen Sicherungen im Klemmenkasten Relais im Klemmenkasten Hauptsicherungen (A) F1.1 Hauptsicherung F 8.8 10...
  • Seite 299 Sicherungen im Klemmenkasten (B) Display Lüftersteuerung Motorstart Not-Aus Klemme 15 Hauptrechner Hauptrechner Motorsteuerung Fahrantriebrechner Fahrantriebsrechner Display Tastatur Modul A51 Modul A52 Modul A53 Modul A54 Modul A55 Modul A56 Hupe Beleuchtung vorne Beleuchtung hinten Beleuchtung Schnecke Steckdose 24V links Steckdose 24V rechts F 8.8 11...
  • Seite 300 Schnittstelle Fahrantriebsrechner Sensoren Motor Bohle Bohle Rundumleuchte Sitzheizung Dieselbetankungsanlage Scheibenwischer Rückfahrwarner 12Volt-Anlage Emulsions- / Dieselsprühanlage Motor-Diagnose E-Heizung F 8.8 12...
  • Seite 301: Relais Im Klemmenkasten (C)

    Relais im Klemmenkasten (C) Anlasser-Sperre Start-Sperre Stromversorgung Klemme15 Motorsteuerung Fahrantriebsrechner Hupe Beleuchtung vorne Beleuchtung hinten Beleuchtung Schnecke Nothalt Beschicker Rundumleuchte Sitzheizung Dieselbetankungsanlage Scheibenwischer Rückfahrwarner F 8.8 13...
  • Seite 303: F9.1 Wartung - Schmierstellen

    F 9.1 Wartung - Schmierstellen Wartung - Schmierstellen Die Informationen über die Schmierstellen verschiedener Baugruppen sind den spe- zifischen Wartungsbeschreibungen zugeordnet und müssen dort nachgelesen wer- den! Durch den Einsatz einer Zentralschmieranlage (o) kann die Anzahl der Schmierstel- len von der Beschreibung abweichend sein. F 9.1 1...
  • Seite 304: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis Füllstand Schmierstoffbehälter kontrollieren Schmierstoffbehälter auffüllen Zentralschmieranlage entlüften Druckbegrenzungsventil kontrol- lieren Schmierstofffluss am Verbrau- cher kontrollieren Lagerstellen Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 9.1 2...
  • Seite 305: Wartungsstellen

    Wartungsstellen Zentralschmieranlage (1) Verletzungsgefahr! Bei laufender Pumpe nicht in den Behäl- ter greifen! Die Zentralschmieranlage darf nur mit montiertem Sicherheitsventil betrieben werden! Handverl.jpg/Gefahr.jpg Während des Betriebes keine Arbeiten am Überdruckventil vornehmen! Verletzungsgefahr durch austretenden Schmierstoff, da die Anlage mit hohen Drü- cken arbeitet! Sicherstellen, dass der Dieselmotor bei Arbeiten an der Anlage nicht gestartet wer- den kann!
  • Seite 306 Zentralschmieranlage Füllstand kontrollieren Der Schmierstoffbehälter sollte immer ausreichend gefüllt sein, damit nicht „trockengefahren“ wird, für eine ausrei- chende Versorgung der Schmierstellen gesorgt ist und keine zeitaufwendige Entlüftung notwendig wird. - Den Füllstand immer oberhalb der „MIN“-Markierung (a) am Behälter hal- ten.
  • Seite 307 Zentralschmieranlage entlüften Eine Entlüftung des Schmiersystems ist erforderlich, wenn die Zentralschmieran- lage mit einem leeren Schmierstoffbe- hälter betrieben wurde. - Die Hauptleitung (a) der Schmier- pumpe am Verteiler (b) lösen. - Die Zentralschmieranlage mit befüll- tem Schmierstoffbehälter (c) in Be- trieb nehmen.
  • Seite 308 Schmierstofffluss an den Verbrau- chern kontrollieren Jeder Schmierkanal an den Verbrau- chern ist auf seine Durchgängigkeit zu prüfen. - Schmierleitung (a) demontieren, ei- nen normalen Schmiernippel (b) montieren. - Die im Lieferumfang befindliche Fettpresse (c) an den Schmiernippel (b) anschließen. - Fettpresse bis zum sichtbaren Aus- tritt des Schmiermittels betätigen.
  • Seite 309: Lagerstellen (2)

    Lagerstellen (2) An den Lagerstellen der Hydraulikzylin- der befindet sich (oben und unten) je ein Schmiernippel (a). Zylinder.bmp An der Lagerung der hydraulischen Frontmulde (o) befindet sich auf beiden Seiten je ein Schmiernippel (b). Conveyor_set_2009.wmf F 9.1 7...
  • Seite 311: F10.0 Prüfungen, Stillsetzung

    F 10.0 Prüfungen, Stillsetzung ..Prüfungen, Kontrollen, Reinigung, Stillsetzung F 10.0 1...
  • Seite 312: Wartungsintervalle

    Wartungsintervalle Intervall Wartungsstelle Hinweis - Allgemeine Sichtkontrolle - Prüfung durch einen Sachkundi- q - Reinigung - Konservierung des Strassenferti- gers Wartung Wartung während der Einfahrzeit F 10.0 2...
  • Seite 313 Allgemeine Sichtkontrolle Zur täglichen Routine gehört ein Rundgang um den Fertiger mit folgenden Kontrollen: - Beschädigungen an Teilen oder Bedienelementen? - Leckagen an Motor, Hydraulik, Getriebe etc.? - Alle Befestigungspunkte (Lattenrost, Schnecke, Bohle etc.) in Ordnung? Festgestellte Fehler sofort beseitigen, um Schäden, Unfallgefahren oder Umweltver- schmutzungen zu vermeiden! Prüfung durch einen Sachkundigen Fertiger, Bohle und optional betriebene Gas- oder Elektroanlage durch einen qualifi-...
  • Seite 314: Reinigung

    Reinigung - Alle mit Einbaumaterial in Berührung kommenden Teile reinigen. - Verunreinigte Bauteile mit der Trennmittelsprühanlage (o) einsprühen. Vor Reinigungsarbeiten mit dem Hochdruckreiniger sind alle Lagerstellen vorschrifts- mäßig abzuschmieren. - Nach dem Einbau von Mineralgemischen, Magerbeton o.ä. die Maschine mit Was- ser reinigen.
  • Seite 315: Konservierung Des Straßenfertigers

    Konservierung des Straßenfertigers Stillsetzung bis 6 Monate - Maschine so abstellen, dass sie vor starker Sonneneinstrahlung, Wind, Feuchtig- keit und Frost geschützt ist. - Alle Schmierstellen vorschriftsmäßig abschmieren. ggf.optionale Zentralschmier- einheit laufen lassen. - Ölwechsel des Dieselmotors durchführen. - Abgasschalldämpfer luftdicht verschließen. - Batterien ausbauen, aufladen und an einem belüfteten Ort mit Raumtemperatur einlagern.
  • Seite 317: F11.5 Schmier- Und Betriebsstoffe

    F 11.5 Schmier- und Betriebsstoffe Schmier- und Betriebsstoffe Nur die aufgeführten Schmiermittel oder entsprechenden Qualitäten bekannter Fab- rikate verwenden. Nur Behälter, die von innen und außen sauber sind, zum Einfüllen von Öl oder Kraft- stoff benutzen. Füllmengen beachten (siehe Abschnitt „Füllmengen“). Falsche Öl- bzw.
  • Seite 318: Hydrauliköl

    Hydrauliköl Bevorzugte Hydrauliköle: a) Synthetische Hydraulikflüssigkeit auf Basis von Estern, HEES Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Naturelle HF-E46 Panolin HLP SYNTH 46 Esso HE 46 Total Fina Elf Total Biohydran SE 46 b) Mineralöl-Druckflüssigkeiten Hersteller ISO Viskositätsklasse VG 46 Shell Tellus Oil 46 Total Fina Elf...
  • Seite 319: Füllmengen

    Füllmengen Betriebsstoff Menge Kraftstofftank Dieselkraftstoff Liter Hydrauliköltank Hydrauliköl Liter Pumpenverteilergetriebe Getriebeöl 90 Liter Planetengetriebe Getriebeöl 220 Liter Laufwerk (synthetisch) Lattenrost-Getriebe Getriebeöl 90 Liter (je Seite) Zentralschmieranlage Fett (Option) Batterien Destilliertes Wasser F 11.5 3...
  • Seite 320 Motor - Typ Deutz TCD 2013 L06 2V Deutz_2013L06 Betriebsstoff Menge Dieselmotor Motoröl 10W40 20,0 Liter (mit Ölfilterwechsel) Kühlsystem Motor Kühlflüssigkeit 20,0 Liter Motor - Typ Deutz TCD 2012 L06 2V Deutz_2013L06 Betriebsstoff Menge Dieselmotor Motoröl 10W40 21,5 Liter (mit Ölfilterwechsel) Kühlsystem Motor Kühlflüssigkeit 20,0...
  • Seite 321 Schnecke Auger_DEM.bmp Betriebsstoff Menge Planetengetriebe Getriebeöl 90 Liter Schnecken (je Seite) Schneckenkasten Getriebeöl 460 Liter Schneckenaußenlager Heißlagerfett Gramm (je Lager)** ** bei Neuinstallation F 11.5 5...
  • Seite 322: Hinweise Zur Umstellung Von Mineralöl Auf Synthetisches Öl / Synthetisches Öl Auf Mineralöl

    Hinweise zur Umstellung von Mineralöl auf synthetisches Öl / synthetisches Öl auf Mineralöl Planetengetriebe Laufwerk Synthetische Öle dürfen grundsätzlich nicht mit Mineralölen gemischt werden! - Verbrauchtes Öl vollständig ablassen. Der Ölwechsel soll in betriebswarmem Zustand erfolgen. - Baugruppe mit der neu zu verwenden- den Ölsorte spülen.
  • Seite 323 SCHULUNGEN/ EINWEISUNGEN Wir bieten unseren Kunden Schu- lungsmöglichkeiten an DYNAPAC- Geräten in unserem eigens dafür vor- gesehenen Werks-Trainingscenter. In diesem Trainingscenter finden so- wohl turnusmäßig als auch außerhalb fest geplanter Zeiträume, Schulungen statt. SERVICE Wenden Sie sich bei Betriebsstörungen und Ersatzteilfragen an eine unserer zuständigen Service-Vertretungen.
  • Seite 324 Fragen Sie Ihren Händler auch nach: Service, Ersatzteile / Verschleißteile, zusätzlicher Dokumentation, Zubehör dem kompletten Dynapac Straßenfertiger- Straßenfräsen- Programm...

Diese Anleitung auch für:

Dynapac sd 135 c35

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