mehrerer Feuerstätten in einem Aufstellraum oder in
einem Luftverbund ist für jede Feuerstätte eine separate
Verbrennungsluftleitung zu erstellen oder eine Leitung
entsprechend groß zu dimensionieren. Kamineinsätze
nach A1 oder Bauart 1 benötigen 4 m
1 kW Nennwärmeleistung!
1.6 offene Kamine dürfen bei offenem Feuerraum nur unter
Aufsicht betrieben werden.
1.7 die Stellfläche (Unterbau) muß aus nichtbrennbaren
Baustoffen bestehen und der statischen Last der
Feuer stätte standhalten. Ungeeignete Untergründe
sind u. a.: Asphalt-Estrich, schwimmender Estrich,
sowie Estrich mit Fußbodenheizung. Stellflächen
dieser Art müssen durch Zement-Estrich als Verbund-
Estrich ausgetauscht werden. dabei muß außerdem
beachtet werden, daß zwischen Zement-Estrich
und Betondecke keinerlei (!) Versorgungs leitungen
(Trittschall- oder Wärmedämmung, Elektro leitungen
etc.) verlegt sind. der Verbund-Estrich muß in der
Größe des Kaminsockels hergestellt werden. Achten
Sie dringend darauf, daß zwischen dem Verbund-Estrich
Anleitung zum nachträglichen Einbau von Rauchrohr- und Putztüranschlüssen aus Schamotte
Anzeichnen der notwendigen
Aufschneiden des Mantelsteines
Öffnungen für den Rauchrohr- bzw.
mittels Trennscheibe (im Rohbau).
Putztürenanschluß (rund bzw.
Ausbohren mit Bohrmaschine
eckig)
(staubfreie Methode in bewohnten
Räumen).
Schamotteteile vorsichtig
Alle Schamotteteile anfeuchten,
eintfernen.
anschließend Fugenmasse auf
Rauchrohr- bzw. Putztürzarge
auftragen u. auf Schamotterohr
festdrücken.
1.8 Zwischen Feuerraumöffnung und brennbaren Bauteilen
Raumvolumen pro
3
1.9 Sollten Sie keine Kaminverkleidung der Firma HARK
1.10 Zierbalken an offenen Kaminen sind von der Verkleidung
Schiedel dämmatte mit Messer
orginal Schiedel-Rauchrohrstutzen
durchschneiden und entfernen.
bzw. Putztürezarge zum An-
zeichenen am Schamotterohr
verwenden.
Beim Schiedel-Isolierschornstein sollen nach Möglichkeit die vorgesehenen Anschlüße durch
org.-Schiedel-Formstücke ausbebildet werden. da im Rohbauzustand die genaue Anschlußhö-
he für Heizkamine oft noch nicht bekannt ist, besteht bei unserem System die Möglichkeit, pro-
blemlos nachträgliche Anschlüsse herzustellen (Rauchrohr- Und Putztüranschluß) die Arbeiten
sollten mit Trennscheibe, Fräse od. Bohrmaschine (kein Schlagbohrer) ausgeführt werden. Stem-
marbeiten an Schornsteinen und Schornsteinbauteilen sind unzulässig (dIN 18160 Teil 1)
Abdruck mit der freundlichen Genehmigung der Firma Schiedel GmbH & co.
Mit draht Zarge am Innenrohr
anpressen und ausquellenden Kitt
verstreichen.
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10
und dem schwimmenden Estrich eine Bewegungs fuge
angeordnet ist.
(Wandverkleidungen, Einbaumöbel, dekomöbel usw.) ist
ein Mindestabstand von 80 cm einzuhalten. der Boden -
belag vor der Feuerstelle darf nur aus nichtbrenn baren
Materialien bestehen. Folgende Abstände müssen nach
vorn eingehalten werden: Sockelhöhe zuzügl. 30 cm,
gesamt mindestens 50 cm. Für die Seiten gilt: Sockelhöhe
zuzügl. 20 cm, gesamt mindestens 30 cm. Keramische
Fliesen, Naturstein, Kunststein und evtl. auch Metall
bieten sich als geeignete Materialien an. (Abb. 7, 8,
9 und 10)
bestellt haben, dann achten Sie bitte darauf, daß Sie
nur nichtbrennbares Baumaterial verwenden. Geeignet
sind alle mineralischen Baustoffe, z. B. Porenbeton, Ziegel,
Klinker, Kalksandstein usw.
mit einem Abstand von 1 cm anzuordnen. So wird der
Ausschneiden (oder Ausbohren der
lichten Weite für Rauchrohr - bzw.
Putztürenanschlußzarge.
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Einbringen einer dämmatte,
so daß die freie Beweglichkeit
gewährleistet ist.