Ausgangsschaltung
5.4.1 Invertierung der Regeldifferenz (C6)
Der Konfigurierblock C6 bietet die Möglichkeit, die Eingangswirkrichtung umzukehren. Durch
die Multiplikation mit −1 wird eine steigende Regeldifferenz in eine fallende oder umgekehrt
eine fallende in eine steigende Regeldifferenz gewandelt. Damit wandelt sich ebenfalls das
Stellsignal in seiner Wirkrichtung. Zu beachten ist die eingestellte Wirkrichtung mit dem
Konfigurierblock C32 s. Kapitel 5.4.2. Dort kann die Wirkrichtung der Stellsignale nochmals
geändert werden.
Die Regeldifferenz kann unabhängig von der Regelungsart invertiert werden. Bei Kaskadenre-
gelung kann die Regeldifferenz vom Führungs- oder auch vom Folgeregler oder auch von
beiden invertiert werden. Je nach den gewünschten Wirkrichtungen sind die Konfigurierschalter
folgendermaßen einzustellen:
C6-1
keine Invertierung der Regeldifferenz X
C6-2
Invertierung der Regeldifferenz X
Hauptregler
C6-3
nur bei Kaskadenregelung, Invertierung der Regeldifferenz X
Führungs- oder Begrenzungsregler
C6-4
nur bei Kaskadenregelung, Invertierung der Regeldifferenz X
oder Hauptregler und den Führungs- oder Begrenzungsregler
W
X
Bild 48 ⋅ Invertierung der Regeldifferenz
C6
X'
d
110%
+
-110%
_
-110%
, Werkseinstellung
d
, bei Kaskadenregelung gültig für den Folge- oder
d
C6-1
X
110%
d
C6-2
Wirkrichtung und Split-range-Betrieb
, gültig für den
d
, gültig für den Folge-
d
Y
PID
PID
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