Stihl FS 90 Handbuch
- 1 Anleitung zur Verwendung dieses Handbuchs
- 2 Sicherheitshinweise und Arbeitstechniken
- 3 Zugelassene Kombinationen von Schneidwerkzeug, Deflektor, Griff und Tragegurt
- 4 Zugelassene Anbaugeräte
- 5 Montage des Mählenkers
- 6 Montage des Rundumgriffs
- 7 Gaszug einstellen
- 8 Anbringen des Tragerings
- 9 Montage des Deflektors
- 10 Montage des Schneidwerkzeugs
- 11 4-MIX-Motor
- 12 Kraftstoff
- 13 Tanken
- 14 Anlegen des Gurtes
- 15 Motor starten / abstellen
- 16 Betriebshinweise
- 17 Motormanagement
- 18 Vergaser einstellen
- 19 Funkenfangsieb im Schalldämpfer
- 20 Zündkerze
- 21 Getriebe schmieren
- 22 Starterseil und Rückholfeder ersetzen
- 23 Maschine lagern
- 24 Metall-Schneidwerkzeuge schärfen
- 25 Wartung und Pflege
- 26 Hauptteile
- 27 Sonderzubehör
- 28 Wartung und Reparaturen
- 29 Referenzen
- 30 Anleitung herunterladen
- 31 In anderen Sprachen
Anleitung zur Verwendung dieses Handbuchs
Piktogramme
Die Bedeutung der an der Maschine angebrachten Piktogramme wird in diesem Handbuch erläutert.
Je nach Modell können die folgenden Piktogramme an Ihrer Maschine angebracht sein.

Kraftstofftank; Kraftstoffgemisch aus Benzin und Motoröl

Dekompressionsventil betätigen

Manuelle Kraftstoffpumpe

Manuelle Kraftstoffpumpe betätigen

Fetttube

Ansaugluft: Sommerbetrieb

Ansaugluft: Winterbetrieb

Griffheizung
Symbole im Text
Warnung bei Unfallgefahr, Personenschäden oder ernsthaften Sachschäden.
Vorsicht bei Gefahr der Beschädigung der Maschine oder ihrer einzelnen Komponenten.
Technische Verbesserungen
Die Philosophie von STIHL ist es, alle Produkte kontinuierlich zu verbessern. Aus diesem Grund können wir Design, Technik und Aussehen unserer Produkte regelmäßig ändern.
Daher sind einige Änderungen, Modifikationen und Verbesserungen möglicherweise nicht in diesem Handbuch enthalten.
Sicherheitshinweise und Arbeitstechniken
Einige besondere Sicherheitshinweise müssen beachtet werden, um das Risiko von Personenschäden beim Betrieb dieses Motorgeräts aufgrund der sehr hohen Geschwindigkeit seines Schneidwerkzeugs zu reduzieren.

Es ist wichtig, dass Sie die Bedienungsanleitung vor dem ersten Gebrauch Ihres Motorgeräts lesen und verstehen und die Anleitung für zukünftige Bezugnahme an einem sicheren Ort aufbewahren. Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann zu schweren oder sogar tödlichen Verletzungen führen.
Beachten Sie alle anwendbaren lokalen Sicherheitsvorschriften, Normen und Verordnungen.
Wenn Sie dieses Motorgerät noch nie zuvor benutzt haben: Lassen Sie sich von Ihrem Fachhändler oder einem anderen erfahrenen Benutzer zeigen, wie Sie Ihr Motorgerät bedienen, oder nehmen Sie an einem speziellen Kurs für dessen Bedienung teil.
Minderjährigen sollte niemals die Benutzung eines Motorgeräts gestattet werden.
Halten Sie Unbeteiligte, insbesondere Kinder und Tiere, vom Arbeitsbereich fern.
Wenn das Motorgerät nicht in Gebrauch ist, schalten Sie es aus, damit es andere nicht gefährdet. Sichern Sie es gegen unbefugten Gebrauch.
Der Benutzer ist verantwortlich, Verletzungen Dritter oder Schäden an deren Eigentum zu vermeiden.
Verleihen oder vermieten Sie Ihr Motorgerät nicht ohne die Bedienungsanleitung. Stellen Sie sicher, dass jeder Benutzer die in diesem Handbuch enthaltenen Informationen versteht.
Die Verwendung von lärmemittierenden Motorgeräten kann durch nationale oder lokale Vorschriften auf bestimmte Zeiten beschränkt sein.
Um das Motorgerät zu bedienen, müssen Sie ausgeruht, in guter körperlicher Verfassung und bei guter geistiger Gesundheit sein.
Wenn Sie an einer Erkrankung leiden, die durch anstrengende Arbeit verschlimmert werden könnte, konsultieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie ein Motorgerät bedienen.
Personen mit Herzschrittmachern nur: Das Zündsystem Ihres Motorgeräts erzeugt ein elektromagnetisches Feld von sehr geringer Intensität. Dieses Feld kann einige Herzschrittmacher stören. Um Gesundheitsrisiken zu reduzieren, empfiehlt STIHL Personen mit Herzschrittmachern, vor der Benutzung dieses Geräts ihren Arzt und den Hersteller des Herzschrittmachers zu konsultieren.
Bedienen Sie das Motorgerät nicht, wenn Sie unter dem Einfluss von Substanzen (Drogen, Alkohol) stehen, die Sehvermögen, Geschicklichkeit oder Urteilsvermögen beeinträchtigen könnten.
Je nach montiertem Schneidwerkzeug verwenden Sie Ihr Motorgerät nur zum Schneiden von Gras, Wildwuchs, Sträuchern, Gestrüpp, Büschen, Bäumen mit kleinem Durchmesser und ähnlichen Materialien.
Verwenden Sie Ihr Motorgerät nicht für andere Zwecke, da dies zu Unfällen führen kann.
Verwenden Sie nur Schneidwerkzeuge und Zubehör, die von STIHL ausdrücklich für dieses Motorgerätmodell zugelassen oder technisch identisch sind. Wenn Sie diesbezüglich Fragen haben, wenden Sie sich an einen Servicehändler. Verwenden Sie nur hochwertige Teile und Zubehör, um das Risiko von Unfällen und Maschinenschäden zu vermeiden.
STIHL empfiehlt die Verwendung von originalen STIHL Ersatzteilen. Diese sind speziell auf Ihr Modell abgestimmt und erfüllen Ihre Leistungsanforderungen.
Versuchen Sie niemals, Ihr Motorgerät in irgendeiner Weise zu modifizieren, da dies das Risiko von Personenschäden erhöhen kann. STIHL schließt jegliche Haftung für Personen- und Sachschäden aus, die durch die Verwendung nicht zugelassener Anbaugeräte verursacht werden.
Verwenden Sie keinen Hochdruckreiniger zur Reinigung des Geräts. Der massive Wasserstrahl kann Teile des Geräts beschädigen.
Die Schutzvorrichtung an diesem Motorgerät kann den Bediener nicht vor allen vom Schneidwerkzeug weggeschleuderten Objekten (Steine, Glas, Draht usw.) schützen. Solche Objekte können abprallen und dann den Bediener treffen.
Kleidung und Ausrüstung
Tragen Sie die entsprechende Schutzkleidung und -ausrüstung.

Kleidung muss robust sein, aber volle Bewegungsfreiheit ermöglichen. Tragen Sie eng anliegende Kleidung, eine Overall- und Jackenkombination, tragen Sie keinen Arbeitsmantel.
Vermeiden Sie Kleidung, die sich an Ästen, Gestrüpp oder beweglichen Maschinenteilen verfangen könnte. Tragen Sie keinen Schal, keine Krawatte oder Schmuck. Binden Sie lange Haare zusammen und halten Sie sie zurück (z. B. mit einem Haarnetz, einer Mütze, einem Schutzhelm usw.).

Tragen Sie Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen und rutschfesten Sohlen.
Robuste Schuhe mit rutschfesten Sohlen dürfen alternativ nur bei der Verwendung von Mähköpfen getragen werden.

Tragen Sie einen Schutzhelm bei Ausdünnungsarbeiten, beim Arbeiten in hohem Gestrüpp und wo die Gefahr von Kopfverletzungen durch herabfallende Gegenstände besteht. Um das Verletzungsrisiko durch weggeschleuderte Objekte zu reduzieren, tragen Sie immer einen Gesichtsschutz und eine Schutzbrille.
Ein Gesichtsschutz allein bietet keinen ausreichenden Augenschutz.
Tragen Sie Gehörschutz, z. B. Ohrstöpsel oder Gehörschutzkapseln.
Tragen Sie strapazierfähige Handschuhe.
STIHL bietet ein umfassendes Sortiment an persönlicher Schutzkleidung und -ausrüstung.
Transport des Motorgeräts

Schalten Sie den Motor immer aus.
Tragen Sie das Gerät am Schultergurt hängend oder richtig ausbalanciert am Antriebsrohr. Bringen Sie den Transportschutz an metallischen Schneidwerkzeugen an, um das Risiko von Verletzungen durch Klingenkontakt zu vermeiden.
Transport im Fahrzeug: Sichern Sie Ihr Motorgerät ordnungsgemäß, um ein Umkippen, Kraftstoffaustritt und Beschädigungen zu verhindern.
Betanken

Benzin ist ein extrem entzündlicher Kraftstoff. Halten Sie sich von offenen Flammen fern. Verschütten Sie keinen Kraftstoff – rauchen Sie nicht.
Schalten Sie den Motor immer vor dem Tanken aus.
Betanken Sie keinen heißen Motor – Kraftstoff kann verschüttet werden und einen Brand verursachen.
Öffnen Sie den Tankdeckel vorsichtig, um einen möglichen Druckaufbau im Tank langsam abzulassen und Kraftstoffaustritt zu vermeiden.
Betanken Sie Ihr Motorgerät nur in gut belüfteten Bereichen. Wenn Sie Kraftstoff verschütten, wischen Sie die Maschine sofort ab – wenn Kraftstoff auf Ihre Kleidung gelangt, wechseln Sie diese sofort.
Ihr Motorgerät ist standardmäßig entweder mit einem Schraub- oder einem Bajonett-Tankdeckel ausgestattet.

Ziehen Sie nach dem Betanken den Schraub-Tankdeckel so fest wie möglich an.

Setzen Sie den Tankdeckel mit klappbarem Griff (Bajonettverschluss) richtig in die Öffnung ein, drehen Sie ihn im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag und klappen Sie den Griff herunter. Dies reduziert das Risiko, dass Gerätevibrationen den Tankdeckel lösen oder abfallen lassen und Kraftstoff verschüttet wird.
Um das Risiko schwerer oder tödlicher Verbrennungen zu reduzieren, prüfen Sie auf Kraftstofflecks. Wenn ein Kraftstoffleck festgestellt wird, starten oder betreiben Sie den Motor nicht, bevor das Leck behoben ist.
Vor dem Start
Benzin ist ein extrem entzündlicher Kraftstoff. Halten Sie sich von offenen Flammen fern. Verschütten Sie keinen Kraftstoff – rauchen Sie nicht. Prüfen Sie, ob Ihr Motorgerät ordnungsgemäß zusammengebaut und in gutem Zustand ist – siehe entsprechende Kapitel in der Bedienungsanleitung.
- Verwenden Sie nur eine zugelassene Kombination aus Schneidwerkzeug, Schutz, Griff und Tragegurt. Alle Teile müssen ordnungsgemäß und sicher montiert sein.
- Schieberegler / Stoppschalter muss sich leicht auf STOP (STOPP) oder 0 bewegen lassen
- Leichtgängigkeit der Gashebelsperre (falls vorhanden) und des Gashebels – der Gashebel muss automatisch in die Leerlaufstellung zurückkehren.
- Prüfen Sie, ob der Zündkerzenstecker sicher sitzt – ein lockerer Stecker kann Funkenbildung verursachen, die brennbare Dämpfe entzünden und einen Brand verursachen könnte.
- Schneidwerkzeug oder Anbaugerät: Prüfen Sie auf korrekte und sichere Montage sowie guten Zustand.
- Prüfen Sie Schutzeinrichtungen (z. B. Schutz für Schneidwerkzeug, Reiterplatte) auf Beschädigungen oder Verschleiß. Beschädigte Teile immer ersetzen. Betreiben Sie Ihre Maschine nicht mit einem beschädigten Schutz oder einer abgenutzten Reiterplatte (Schriftzug und Pfeile nicht mehr lesbar).
- Versuchen Sie niemals, die Bedienelemente oder Sicherheitseinrichtungen in irgendeiner Weise zu modifizieren.
- Halten Sie die Griffe trocken und sauber – frei von Öl und Schmutz – für eine sichere Kontrolle des Motorgeräts.
- Stellen Sie den Tragegurt und die Griffe an Ihre Größe und Reichweite an. Siehe Kapitel zu "Fitting the Harness" (Anpassen des Tragegurts) und "Balancing the Trimmer/Brushcutter" (Ausbalancieren des Trimmers/Freischneiders).
Um das Risiko von Personenschäden zu reduzieren, betreiben Sie Ihr Motorgerät nicht, wenn es beschädigt oder nicht ordnungsgemäß zusammengebaut ist.
Wenn Sie einen Schultergurt oder einen Vollgurt verwenden: Üben Sie das Abnehmen und Ablegen der Maschine, wie Sie es im Notfall tun würden. Um Schäden zu vermeiden, werfen Sie die Maschine beim Üben nicht auf den Boden.
Motor starten
Starten Sie den Motor mindestens 3 Meter vom Tankplatz entfernt, nur im Freien.
Stellen Sie das Gerät auf festen Untergrund in einem offenen Bereich. Achten Sie auf guten Stand und sicheren Halt. Halten Sie das Gerät sicher fest. Das Schneidwerkzeug muss frei vom Boden und allen anderen Hindernissen sein, da es beim Starten des Motors anlaufen kann.
Ihr Motorgerät ist ein Ein-Personen-Gerät. Um das Verletzungsrisiko durch weggeschleuderte Objekte zu reduzieren, lassen Sie keine anderen Personen im Umkreis von 15 Metern Ihrer eigenen Position zu – auch nicht beim Starten.

Um das Verletzungsrisiko zu reduzieren, vermeiden Sie Kontakt mit dem Schneidwerkzeug.

Starten Sie das Motorgerät nicht durch Fallenlassen – starten Sie den Motor wie in der Bedienungsanleitung beschrieben. Beachten Sie, dass das Schneidwerkzeug nach dem Loslassen des Gashebels noch eine kurze Zeit weiterläuft – Schwungradeffekt.
Leerlaufeinstellung prüfen: Das Schneidwerkzeug darf sich nicht drehen, wenn der Motor im Leerlauf läuft und der Gashebel losgelassen ist.
Um das Brandrisiko zu reduzieren, halten Sie heiße Abgase und heißen Schalldämpfer von leicht brennbaren Materialien (z. B. Holzspäne, Rinde, trockenes Gras, Kraftstoff) fern.
Halten und Steuern des Motorgeräts
Halten Sie das Gerät immer fest mit beiden Händen an den Griffen. Achten Sie immer auf guten Stand und sicheren Halt.
Modelle mit Fahrradgriff

Rechte Hand am Bediengriff, linke Hand am linken Griff.
Modelle mit Rundumgriff

Bei Geräten mit Rundumgriff und Schutzbügel, linke Hand am Rundumgriff, rechte Hand am Bediengriff, auch wenn Sie Linkshänder sind.
Während des Betriebs
Achten Sie immer auf guten Stand und sicheren Halt.
Bei drohender Gefahr oder in einem Notfall schalten Sie den Motor sofort aus, indem Sie den Schieberegler / Stoppschalter auf STOP (STOPP) oder 0 bewegen.

Um das Risiko von Personenschäden zu reduzieren, lassen Sie keine anderen Personen im Umkreis von 15 Metern Ihrer eigenen Position zu. Um das Risiko von Sachschäden zu reduzieren, halten Sie diesen Abstand auch zu anderen Objekten (Fahrzeuge, Fenster) ein.
Die richtige Motordrehzahl im Leerlauf ist wichtig, um sicherzustellen, dass das Schneidwerkzeug aufhört zu rotieren, wenn Sie den Gashebel loslassen.
Prüfen und korrigieren Sie die Leerlaufeinstellung in regelmäßigen Abständen. Wenn das Schneidwerkzeug im Leerlauf noch rotiert, lassen Sie die notwendigen Einstellungen oder Reparaturen von Ihrem Händler durchführen. STIHL empfiehlt einen STIHL Servicehändler.
Seien Sie besonders vorsichtig bei rutschigen Bedingungen – Nässe, Schnee, Eis, an Hängen oder unebenem Gelände.
Achten Sie auf Hindernisse: Wurzeln, Baumstümpfe oder Löcher, die Sie zum Stolpern bringen könnten.
Stehen Sie beim Arbeiten immer auf dem Boden, niemals auf einer Leiter, Arbeitsbühne oder einem anderen unsicheren Untergrund.
Seien Sie besonders aufmerksam und vorsichtig, wenn Sie Gehörschutz tragen, da Ihre Fähigkeit, Warnungen (Rufe, Alarme usw.) zu hören, eingeschränkt ist.
Um das Unfallrisiko zu reduzieren, machen Sie rechtzeitig eine Pause, um Müdigkeit oder Erschöpfung zu vermeiden.
Arbeiten Sie ruhig und sorgfältig – bei Tageslicht und nur bei guter Sicht. Bleiben Sie wachsam, um andere nicht zu gefährden.

Ihr Motorgerät erzeugt giftige Abgase, sobald der Motor läuft. Diese Dämpfe können farblos und geruchlos sein und unverbrannte Kohlenwasserstoffe und Benzol enthalten. Lassen Sie den Motor niemals in geschlossenen Räumen oder an schlecht belüfteten Orten laufen, auch wenn Ihr Modell mit einem Katalysator ausgestattet ist.
Um das Risiko schwerer oder tödlicher Verletzungen durch das Einatmen giftiger Dämpfe zu reduzieren, sorgen Sie für ausreichende Belüftung, wenn Sie in Gräben, Senken oder anderen beengten Bereichen arbeiten.
Um das Unfallrisiko zu reduzieren, stellen Sie die Arbeit sofort ein, wenn Übelkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen (z. B. eingeschränktes Sichtfeld), Hörprobleme, Schwindel, Verschlechterung der Konzentrationsfähigkeit auftreten. Abgesehen von anderen Möglichkeiten können diese Symptome durch eine übermäßig hohe Konzentration von Abgasen im Arbeitsbereich verursacht werden.
Betreiben Sie Ihr Motorgerät so, dass es ein Minimum an Lärm und Emissionen erzeugt – lassen Sie den Motor nicht unnötig laufen, beschleunigen Sie den Motor nur zum Schneiden.
Um das Brandrisiko zu reduzieren, rauchen Sie nicht während des Betriebs oder in der Nähe Ihres Motorgeräts. Beachten Sie, dass brennbarer Kraftstoffdampf aus dem Kraftstoffsystem entweichen kann.
Die während des Betriebs entstehenden Stäube, Dämpfe und Rauche können gesundheitsgefährdend sein. Wenn der Arbeitsbereich sehr staubig oder rauchig ist, tragen Sie einen Atemschutz.
Wenn Ihr Motorgerät ungewöhnlich hohen Belastungen ausgesetzt war, für die es nicht ausgelegt ist (z. B. starker Aufprall oder Sturz), überprüfen Sie immer, ob es sich in gutem Zustand befindet, bevor Sie die Arbeit fortsetzen – siehe auch "Before Starting" (Vor dem Start).
Überprüfen Sie insbesondere das Kraftstoffsystem auf Undichtigkeiten und stellen Sie sicher, dass die Sicherheitseinrichtungen ordnungsgemäß funktionieren. Betreiben Sie Ihr Motorgerät nicht weiter, wenn es beschädigt ist. Lassen Sie das Gerät im Zweifelsfall von Ihrem Fachhändler überprüfen.
Betreiben Sie Ihr Motorgerät nicht mit eingerasteter Startgasarretierung – die Motordrehzahl kann in dieser Position nicht kontrolliert werden.

Um das Verletzungsrisiko durch weggeschleuderte Objekte zu verringern, betreiben Sie das Gerät niemals ohne die geeignete Schutzvorrichtung für die verwendete Schneidgarnitur.

Arbeitsbereich überprüfen: Steine, Metallstücke oder andere feste Gegenstände können weggeschleudert werden und Personenverletzungen oder Schäden an der Schneidgarnitur und am Eigentum (z.B. geparkte Fahrzeuge, Fenster) verursachen.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn in schwierigem, überwachsenem Gelände gearbeitet wird.
Beim Schneiden von hohem Gestrüpp, unter Büschen und Hecken: Halten Sie das Schneidwerkzeug auf einer Mindesthöhe von 15 cm, um kleine Tiere nicht zu verletzen.
Schalten Sie den Motor immer ab, bevor Sie das Gerät unbeaufsichtigt lassen.
Überprüfen Sie die Schneidgarnitur während des Betriebs in regelmäßigen kurzen Abständen oder sofort, wenn sich das Schneidverhalten merklich ändert:
- Schalten Sie den Motor ab. Halten Sie das Gerät fest und warten Sie, bis die Schneidgarnitur zum Stillstand gekommen ist.
- Zustand und Festigkeit prüfen, nach Rissen suchen.
- Schärfe überprüfen.
- Beschädigte oder stumpfe Schneidgarnituren sofort ersetzen, auch wenn sie nur oberflächliche Risse aufweisen.
Entfernen Sie Gras- und Pflanzenreste regelmäßig von der Schneidgarnituraufnahme – entfernen Sie jegliche Materialansammlungen von der Schneidgarnitur und dem Schutz.
Um das Verletzungsrisiko zu verringern, schalten Sie den Motor vor dem Wechsel der Schneidgarnitur ab.
Verwenden Sie beschädigte oder gerissene Schneidgarnituren nicht weiter und versuchen Sie nicht, diese durch Schweißen, Richten oder Verändern der Form (Unwucht) zu reparieren.
Dies kann dazu führen, dass Teile der Schneidgarnitur abbrechen und den Bediener oder Umstehende mit hoher Geschwindigkeit treffen und zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.
Bei der Verwendung von Mähköpfen
Rüsten Sie den Schutz mit den in der Bedienungsanleitung angegebenen zusätzlichen Komponenten aus.
Verwenden Sie nur den Schutz mit ordnungsgemäß montiertem Fadenbegrenzungsmesser, um sicherzustellen, dass die Mähfäden automatisch auf die zulässige Länge gekürzt werden.
Um das Verletzungsrisiko zu verringern, schalten Sie den Motor immer ab, bevor Sie den Nylonfaden von manuell einstellbaren Mähköpfen einstellen.
Die Verwendung des Geräts mit zu langen Nylon-Mähfäden reduziert die Betriebsgeschwindigkeit des Motors. Die Kupplung rutscht dann kontinuierlich durch, was zu Überhitzung und Beschädigung wichtiger Komponenten (z.B. Kupplung, Polymergehäusekomponenten) führt – und dies kann das Verletzungsrisiko durch drehende Schneidgarnitur bei Leerlauf des Motors erhöhen.
Bei der Verwendung von Metallschneidwerkzeugen
STIHL empfiehlt die Verwendung von originalen STIHL Metallschneidgarnituren. Diese sind speziell auf Ihr Modell abgestimmt und erfüllen Ihre Leistungsanforderungen.
Metallschneidgarnituren drehen sich mit sehr hoher Geschwindigkeit. Die dabei entstehenden Kräfte wirken auf die Maschine, die Garnitur und das zu schneidende Material.
Metallschneidgarnituren regelmäßig vorschriftsmäßig schärfen.
Ungleichmäßig geschliffene Metallschneidgarnituren verursachen Unwuchten, die zu extrem hohen Belastungen der Maschine führen und das Bruchrisiko erhöhen können.
Stumpfe oder unsachgemäß geschliffene Schneiden können die Schneidgarnitur stärker belasten und das Verletzungsrisiko durch gerissene oder gebrochene Teile erhöhen.
Metallschneidgarnituren nach jedem Kontakt mit harten Gegenständen (z.B. Steine, Felsen, Metallstücke) auf Risse oder Verformungen prüfen. Um das Verletzungsrisiko zu verringern, Grate und andere sichtbare Materialansammlungen (Feile verwenden) entfernen, da diese sich während des Betriebs lösen und mit hoher Geschwindigkeit weggeschleudert werden können.
Um die oben genannten Risiken bei der Verwendung einer Metallschneidgarnitur zu reduzieren, verwenden Sie niemals eine Metallschneidgarnitur mit einem größeren Durchmesser als angegeben. Sie darf nicht zu schwer sein. Sie muss aus Materialien von ausreichender Qualität hergestellt sein und ihre Geometrie muss korrekt sein (Form, Dicke).
Um das Verletzungsrisiko zu verringern, darf eine nicht von STIHL hergestellte Metallschneidgarnitur nicht schwerer, dicker, anders geformt oder einen größeren Durchmesser haben als die größte von STIHL für dieses Motorgerät-Modell zugelassene Metallschneidgarnitur.
Vibrationen
Eine längere Verwendung des Motorgerätes kann zu vibrationsbedingten Durchblutungsstörungen in den Händen (Weißfingerkrankheit) führen.
Eine allgemeine Empfehlung für die Nutzungsdauer kann nicht gegeben werden, da diese von mehreren Faktoren abhängt.
Die Nutzungsdauer wird verlängert durch:
- Handschutz (Tragen von warmen Handschuhen)
- Arbeitspausen
Die Nutzungsdauer wird verkürzt durch:
- Jede persönliche Neigung zu Durchblutungsstörungen (Symptome: häufig kalte Finger, Kribbeln).
- Niedrige Außentemperaturen.
- Die Kraft, mit der die Griffe gehalten werden (ein fester Griff schränkt die Durchblutung ein).
Dauerhafte und regelmäßige Benutzer sollten den Zustand ihrer Hände und Finger genau überwachen. Wenn eines der oben genannten Symptome auftritt (z.B. Kribbeln in den Fingern), suchen Sie medizinischen Rat auf.
Wartung und Reparaturen
Warten Sie die Maschine regelmäßig. Versuchen Sie keine Wartungs- oder Reparaturarbeiten, die nicht in der Bedienungsanleitung beschrieben sind. Lassen Sie alle anderen Arbeiten von einem Fachhändler durchführen.
STIHL empfiehlt, Wartungs- und Reparaturarbeiten ausschließlich von einem autorisierten STIHL Fachhändler durchführen zu lassen. STIHL Händler erhalten regelmäßig die Möglichkeit, an Schulungen teilzunehmen und werden mit den notwendigen technischen Informationen versorgt.
Verwenden Sie nur hochwertige Ersatzteile, um Unfallgefahren und Schäden an der Maschine zu vermeiden. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich an einen Fachhändler.
STIHL empfiehlt die Verwendung von originalen STIHL Ersatzteilen. Diese sind speziell auf Ihr Modell abgestimmt und erfüllen Ihre Leistungsanforderungen.
Um das Verletzungsrisiko zu verringern, schalten Sie den Motor immer ab, bevor Sie Wartungs- oder Reparaturarbeiten oder die Reinigung der Maschine durchführen. – Ausnahme: Vergaser- und Leerlaufeinstellungen.
Starten Sie den Motor nicht mit abgenommenem Zündkerzenstecker oder entfernter Zündkerze, es sei denn, der Schieberegler / Stoppschalter steht auf STOP oder 0, da sonst ein Brandrisiko durch unkontrolliertes Funken besteht.
Um das Brandrisiko zu verringern, warten oder lagern Sie Ihre Maschine nicht in der Nähe von offenen Flammen.
Überprüfen Sie den Tankverschluss regelmäßig auf Undichtigkeiten.
Verwenden Sie nur eine von STIHL zugelassene Zündkerze und stellen Sie sicher, dass diese in gutem Zustand ist – siehe "Technische Daten" (Specifications).
Überprüfen Sie das Zündkabel (Isolierung in gutem Zustand, sichere Verbindung).
Überprüfen Sie den Zustand des Schalldämpfers.
Um das Brandrisiko und Gehörschäden zu verringern, betreiben Sie Ihre Maschine nicht, wenn der Schalldämpfer beschädigt ist oder fehlt.
Berühren Sie keinen heißen Schalldämpfer, da dies zu Verbrennungen führen wird.
Das Vibrationsverhalten wird durch den Zustand der AV-Elemente beeinflusst – überprüfen Sie die AV-Elemente in regelmäßigen Abständen.
Wartung, Austausch oder Reparatur der Abgasreinigungseinrichtungen und -systeme können von jedem Reparaturunternehmen oder jeder Einzelperson, die nicht an Straßenfahrzeugen arbeitet, durchgeführt werden. Wenn Sie jedoch einen Garantieanspruch für eine Komponente geltend machen, die nicht ordnungsgemäß gewartet oder instand gehalten wurde, oder wenn nicht zugelassene Ersatzteile verwendet wurden, kann STIHL die Gewährleistung ablehnen.
Für alle Wartungsarbeiten beachten Sie bitte die Wartungstabelle und die Garantieerklärung am Ende der Bedienungsanleitung.
Symbole auf Schutzvorrichtungen
Ein Pfeil auf dem Schutz zeigt die korrekte Drehrichtung der Schneidgarnituren an.

Nur in Kombination mit Mähköpfen verwenden. Keine Metallschneidgarnituren verwenden.
Tragegurt / Gurt
Der Tragegurt ist im Lieferumfang enthalten oder als Sonderzubehör erhältlich.

- Verwenden Sie einen Schultergurt.
- Bei laufendem Motor das Gerät am Schultergurt befestigen.
Grasschneideblätter und Dickichtmesser müssen immer in Kombination mit einem Schultergurt verwendet werden.
Kreissägeblätter müssen immer in Kombination mit einem Vollgurt mit Schnellverschluss-System verwendet werden.
Mähkopf mit Nylonfäden

Nylonfaden erzielt einen weichen Schnitt zum Kantenmähen und Trimmen um Bäume, Zaunpfähle usw. – geringeres Risiko, Baumrinde zu beschädigen.
Um das Verletzungsrisiko zu verringern, niemals Stahldraht anstelle des Nylon-Mähfadens verwenden.
STIHL Polycut Mähkopf mit Kunststoffmessern
Zum Mähen von freien Wiesenrändern (ohne Pfosten, Zäune, Bäume oder ähnliche Hindernisse).
Verschleißmarkierungen prüfen!

Wenn eine der Verschleißmarkierungen am PolyCut Mähkopf durchgeschliffen ist (Pfeil): Mähkopf nicht weiterverwenden. Einen neuen installieren. Andernfalls besteht ein Verletzungsrisiko durch weggeschleuderte Teile des Kopfes.
Es ist wichtig, die Wartungsanweisungen für den Polycut Mähkopf zu befolgen.
Rückschlagrisiko (Klingenrückstoß) bei Metallschneidgarnituren
Bei der Verwendung von Metallschneidgarnituren (Grasschneideblatt, Dickichtmesser, Kreissägeblatt) besteht ein Rückschlagrisiko, wenn das rotierende Blatt mit einem festen Gegenstand wie einem Baumstamm, Ast, Baumstumpf, Felsen oder Ähnlichem in Kontakt kommt. Die Maschine wird nach rechts oder hinten geschleudert – entgegen der Drehrichtung der Garnitur.

Das Rückschlagrisiko ist am größten, wenn der schwarze Bereich der rotierenden Schneidgarnitur mit einem festen Gegenstand in Kontakt kommt.
Grasschneideblatt

Nur für Gras und Unkraut verwenden – den Freischneider bogenförmig wie eine Sense führen.
Unsachgemäße Verwendung kann das Grasschneideblatt beschädigen – Verletzungsrisiko durch weggeschleuderte Teile.
Schärfen Sie das Grasschneideblatt gemäß Anleitung nach, wenn es merklich stumpf geworden ist.
Dickichtmesser
Geeignet zum Schneiden von verfilztem Gras, Wildwuchs und Gestrüpp, Ausdünnen von Jungbeständen mit einem maximalen Stammdurchmesser von 2 cm. Um das Verletzungsrisiko zu verringern, versuchen Sie niemals, dickeres Holz zu schneiden.

Um Wildwuchs und Gestrüpp zu schneiden, das Dickichtmesser auf den Bewuchs absenken, um einen Häckseleffekt zu erzielen – die Schneidgarnitur nicht über Hüfthöhe verwenden.
Seien Sie äußerst vorsichtig bei dieser Schneidmethode. Je höher die Schneidgarnitur über dem Boden ist, desto größer ist das Verletzungsrisiko durch seitlich weggeschleuderte Schnittgut.
Verwenden Sie den Freischneider wie eine Sense (schwenken Sie ihn nach rechts und links) in Bodennähe, wenn Sie Gras schneiden und Jungbestände ausdünnen.
Unsachgemäße Verwendung eines Dickichtmessers kann dazu führen, dass es Risse bekommt, splittert oder zerspringt – Verletzungsrisiko durch weggeschleuderte Teile.
Um das Verletzungsrisiko zu verringern, ist es unerlässlich, folgende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen:
- Vermeiden Sie Kontakt mit Steinen, Felsen, Metallstücken und anderen festen Fremdkörpern.
- Niemals Holz oder Sträucher mit einem Stammdurchmesser von mehr als 2 cm schneiden – verwenden Sie hierfür ein Kreissägeblatt.
- Überprüfen Sie das Dickichtmesser in regelmäßigen kurzen Abständen auf Beschädigungen. Arbeiten Sie nicht mit einem beschädigten Dickichtmesser weiter. (wenn es merklich stumpf geworden ist) und lassen Sie es bei Bedarf auswuchten (STIHL empfiehlt einen STIHL Fachhändler).
Kreissägeblatt
Zum Schneiden von Sträuchern und Bäumen:
Bis zu einem Stammdurchmesser von 4 cm bei Verwendung an Freischneidern.
Bis zu einem Stammdurchmesser von 7 cm bei Verwendung an Rodungssägen.
Vor Beginn des Schnitts den Motor auf Vollgas beschleunigen. Den Schnitt mit gleichmäßigem Druck ausführen.
Kreissägeblätter nur mit einem passenden Anschlag von korrektem Durchmesser verwenden.
Um das Risiko von Blattschäden zu verringern, vermeiden Sie Kontakt mit Steinen und dem Boden. Schärfen Sie das Blatt rechtzeitig und richtig nach – stumpfe Zähne können dazu führen, dass das Blatt reißt und zersplittert und schwere Verletzungen verursacht.
Beim Fällen einen Abstand von mindestens zwei Baumlängen zum nächsten Fällort einhalten.
Rückschlagrisiko

Das Rückschlagrisiko ist im schwarzen Bereich des Blattes am höchsten: Verwenden Sie diesen Bereich des Kreissägeblattes nicht zum Schneiden.
Es besteht auch die Gefahr eines Rückschlags bei Verwendung der helleren, schattierten Bereiche des Sägeblattes: Diese Bereiche des Sägeblattes sollten nur von erfahrenen Bedienern mit spezieller Schulung verwendet werden.
STIHL empfiehlt die Verwendung des nicht schattierten Bereichs des Kreissägeblattes. Beginnen Sie den Schnitt immer mit diesem Bereich des Blattes.
Zugelassene Kombinationen von Schneidwerkzeug, Deflektor, Griff und Tragegurt

Zugelassene Kombinationen
Wählen Sie die richtige Kombination aus der Tabelle entsprechend dem von Ihnen beabsichtigten Schneidwerkzeug.
Aus Sicherheitsgründen dürfen nur die in jeder Zeile der Tabelle gezeigten Schneidwerkzeuge, Deflektoren, Griffe und Tragegurte/Schultergurte zusammen verwendet werden. Andere Kombinationen sind aufgrund des Unfallrisikos nicht zulässig.
Schneidwerkzeuge
Mähköpfe
- STIHL SuperCut 20-2
- STIHL AutoCut C 25--2
- STIHL AutoCut 25-2
- STIHL TrimCut 31-2
- STIHL FixCut 25-2
- STIHL PolyCut 20-3
Metallschneidwerkzeuge
- Grasschneideblatt 230-2
- Grasschneideblatt 230-4
- Grasschneideblatt 230-8
- Grasschneideblatt 250-40 Spezial
- Dickichtmesser 250-3
- Kreissägeblatt 200 mit Kratzzähnen
- Kreissägeblatt 200 mit Meißelzähnen
Nichtmetallische Grasschneideblätter, Dickichtmesser und Kreissägeblätter sind nicht zugelassen.
Deflektoren
- Deflektor nur für Mähköpfe
- Deflektor mit
- Rock und Messer nur für alle Mähköpfe (siehe „Montage des Deflektors“)
- Deflektor ohne Rock und Messer für alle Metall-Mähwerkzeuge und Dickichtmesser
- Anschlag für Kreissägeblätter
Griffe
- Rundumgriff
- Rundumgriff mit
- Schutzbügel
- Mählenker
Tragegurte
- Schultergurt kann verwendet werden
- Schultergurt muss verwendet werden
- Komplettgurt kann verwendet werden
- Komplettgurt muss verwendet werden
Zugelassene Anbaugeräte
Die folgenden STIHL Anbaugeräte können an das Grundgerät montiert werden:

| Anbaugerät | Anwendung |
| BF 1) | Bodenhacke |
| FCS 3) 4) | Kantenschneider |
| FH 1) | Motorsense, verstellbar |
| HL 0° 2) | Heckenschere |
| HL 135° 1) 3) | Heckenschere, verstellbar |
| HT 2) | Hochentaster |
| SP 5) 2) | Spezial-Erntegerät |
| SP 10 2) | Spezial-Erntegerät |
1) Schutzbügel muss am Rundumgriff montiert werden
2) Ungeeignet für Geräte mit Mählenker
3) Nur bedingt geeignet für Geräte mit Mählenker
4) Schultergurt nicht erforderlich
5) Verwenden Sie den mit dem Gerät gelieferten Griffschlauch
Montage des Mählenkers
Montage des Mählenkers mit schwenkbarer Lenkerhalterung
Die Maschine wird mit der schwenkbaren Lenkerhalterung bereits am Schaft montiert geliefert. Zur Montage des Mählenkers ist es notwendig, die Klemmschalen zu entfernen.
Entfernen der Klemmschalen

- Halten Sie die untere Klemmschale (1) und die obere Klemmschale (2) fest zusammen.
- Lösen Sie die Flügelschraube (3) – die Klemmschalen sind locker, sobald die Flügelschraube gelöst wurde. Sie werden von den beiden Federn (4 und 5) auseinandergedrückt.
- Ziehen Sie die Flügelschraube heraus – die Unterlegscheibe (6) bleibt an der Flügelschraube.
- Trennen Sie die Klemmschalen – die Federn (4 und 5) bleiben in der unteren Klemmschale.
Befestigen des Mählenkers

- Legen Sie den Mählenker (7) in die untere Klemmschale (1), so dass Abstand A nicht mehr als 15 cm (6 Zoll) beträgt.
- Legen Sie die obere Klemmschale auf und halten Sie beide Klemmschalen zusammen.
- Schieben Sie die Flügelschraube mit Unterlegscheibe bis zum Anschlag durch die beiden Klemmschalen – halten Sie alle Teile zusammen und befestigen Sie sie.

- Setzen Sie die befestigte Baugruppe auf die Lenkerhalterung (8), wobei die Flügelschraube auf der motornahen Seite liegt.
- Schieben Sie die Flügelschraube bis zum Anschlag in die Lenkerhalterung und schrauben Sie sie dann fest – aber noch nicht endgültig anziehen.
- Richten Sie den Mählenker rechtwinklig zum Antriebsrohr aus – überprüfen Sie den Abstand A erneut.
- Ziehen Sie die Flügelschraube fest an.
Montage des Bediengriffs

- Entfernen Sie die Schraube (9) – die Mutter (10) bleibt im Bediengriff (11).
- Schieben Sie den Bediengriff auf das Ende des Mählenkers (7), bis die Löcher (13) übereinstimmen – der Gashebel (12) muss zum Getriebekopf zeigen.
- Setzen Sie die Schraube (9) ein und ziehen Sie sie fest an.
Verlegen des Gaszugs
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Den Gaszug nicht knicken oder in engen Radien verlegen – stellen Sie sicher, dass sich der Gashebel frei bewegt.

- Schieben Sie den Gaszug (14) in die Halterungen (15).
Gaszug einstellen
- Überprüfen Sie die Einstellung des Gaszugs – siehe Kapitel „Gaszug einstellen“.
Schwenken des Mählenkers
Transportstellung

- Lösen Sie die Flügelschraube (3) und schrauben Sie sie heraus, bis der Mählenker (7) im Uhrzeigersinn gedreht werden kann.
- Drehen Sie den Mählenker um 90° und schwenken Sie dann die Griffe nach unten.
- Ziehen Sie die Flügelschraube (3) fest an.
Arbeitsstellung
- Kehren Sie die oben beschriebene Reihenfolge um, um die Griffe hochzuschwenken und den Mählenker gegen den Uhrzeigersinn zu drehen.
Montage des Rundumgriffs
Rundumgriff mit Schutzbügel

- Setzen Sie die Vierkantmuttern (1) in den Schutzbügel (2) ein; die Löcher müssen übereinstimmen.

- Setzen Sie die Klemme (3) in den Rundumgriff (4) ein und legen Sie beide auf das Antriebsrohr (5).
- Legen Sie die Klemme (6) in Position.
- Legen Sie den Schutzbügel (2) wie abgebildet in Position.
- Richten Sie die Löcher aus.
- Setzen Sie die Schrauben (7) ein und ziehen Sie sie mäßig am Schutzbügel fest.
- Gehen Sie zu „Befestigen des Rundumgriffs“.
Rundumgriff ohne Schutzbügel

- Setzen Sie die Klemme (3) in den Rundumgriff (4) ein und legen Sie beide auf das Antriebsrohr (5).
- Legen Sie die Klemme (6) in Position.
- Richten Sie die Löcher aus.
- Setzen Sie Unterlegscheiben (7) auf die Schrauben (8) und setzen Sie die Schrauben in die Löcher ein. Setzen Sie die Vierkantmuttern (1) auf und schrauben Sie sie bis zum Anschlag fest.
- Gehen Sie zu „Befestigen des Rundumgriffs“.
Befestigen des Rundumgriffs

- Befestigen Sie den Rundumgriff (4) etwa 20 cm/8 Zoll (A) vor dem Bediengriff (9).
- Richten Sie den Rundumgriff aus.
- Ziehen Sie die Schrauben fest an – sichern Sie die Muttern bei Bedarf.
Die Hülse (10) (nicht bei allen Modellen verbaut) muss sich zwischen dem Rundumgriff und dem Bediengriff befinden.
Gaszug einstellen
Einige Maschinenversionen sind mit einem Gaszugsteller am Bediengriff ausgestattet.
Ein korrekt eingestellter Gaszug ist die Voraussetzung für einen einwandfreien Betrieb in Vollgas-, Startgas- und Leerlaufstellung.
Stellen Sie den Gaszug erst ein, nachdem das Gerät vollständig montiert ist – der Bediengriff muss sich in der normalen Betriebsposition befinden.

- Verwenden Sie ein geeignetes Werkzeug, um den Schieber bis zum Ende des Schlitzes zu schieben (siehe Abbildung).

- Drücken Sie die Gashebelsperre (1) und betätigen Sie den Gashebel (2) (Vollgas) – dadurch wird der Gaszug korrekt eingestellt.
Anbringen des Tragerings
Der Tragering gehört zur Standardausstattung der Maschine oder ist als Sonderzubehör erhältlich.

Für die Position des Tragerings siehe „Hauptteile“.
- Legen Sie die Klemme (1) an das Antriebsrohr mit dem Gewindeloch links (vom Motor aus gesehen).
- Drücken Sie die beiden Enden der Klemme zusammen und halten Sie sie in dieser Position.
- Setzen Sie die Schraube M6x14 (2) ein.
- Richten Sie den Tragering aus.
- Ziehen Sie die Schraube fest an.
Montage des Deflektors
Montage des Deflektors

- Deflektor für Mähwerkzeuge
- Deflektor für Mähköpfe
Deflektoren (1) und (2) werden beide auf die gleiche Weise am Getriebe montiert.
- Legen Sie den Deflektor auf den Getriebeflansch.
- Setzen Sie die Schrauben (3) ein und ziehen Sie sie fest an.
Anbringen von Rock und Messer

Diese Teile müssen am Deflektor (1) angebracht werden, wenn Sie einen Mähkopf verwenden.
- Schieben Sie den unteren Führungsschlitz des Rocks (4) auf den Deflektor (1) – er muss einrasten.
- Schieben Sie das Messer (5) in den oberen Führungsschlitz des Rocks und richten Sie es am ersten Loch aus.
- Setzen Sie die Schraube ein und ziehen Sie sie fest an.
Montage des Anschlags

Bringen Sie den Anschlag (6) immer an, wenn Sie ein Kreissägeblatt verwenden.
- Positionieren Sie den Anschlag (6) am Getriebeflansch.
- Setzen Sie die Schrauben (7) ein und ziehen Sie sie fest an.
Montage des Schneidwerkzeugs
Vorbereitungen

- Legen Sie Ihre Motorsense auf den Rücken, sodass die Anbaufläche für das Schneidwerkzeug nach oben zeigt.
Befestigungsteile für Schneidwerkzeuge
Die mitgelieferten Befestigungsteile hängen vom Schneidwerkzeug ab, das als Originalausrüstung mit der neuen Maschine geliefert wird.
Befestigungsteile nicht im Lieferumfang der Maschine
Es können nur Mähköpfe montiert werden.

- Ziehen Sie den Schlauch (1) (Transportschutz) von der Welle (2) ab.
- Gehen Sie zu „Mähkopf montieren“.
Wenn Sie ein Metallschneidwerkzeug anstelle eines Mähkopfs montieren möchten, benötigen Sie die folgenden zusätzlichen Teile: Mutter (3), Anpressscheibe (4) und Anlaufscheibe (5) (Sonderzubehör).
Befestigungsteile im Lieferumfang der Maschine
Mähköpfe und Metallschneidwerkzeuge können montiert werden.
Wenn die Teile mit der Maschine verpackt sind
- Ziehen Sie den Schlauch (1) (Transportschutz) von der Welle (2) ab.
Die Mutter (3), Anpressscheibe (4) und Anlaufscheibe (5) befinden sich im mit der Maschine gelieferten Teilesatz.
- Gehen Sie zu „Mähkopf montieren“ oder „Metallschneidwerkzeug montieren“.
Wenn die Teile am Getriebe montiert sind
- Gehen Sie zu „Befestigungsteile demontieren“.
Befestigungsteile demontieren

- Welle blockieren – siehe nächstes Kapitel „Abtriebswelle blockieren“.
- Schrauben Sie mit dem Kombischlüssel (6) – serienmäßig mit der Maschine geliefert oder als Sonderzubehör erhältlich – die Mutter (3) im Uhrzeigersinn (Linksgewinde) von der Welle (2) ab.
- Ziehen Sie die Anlaufscheibe (5) von der Welle (2) ab.
Die Anpressscheibe (4) befindet sich im mit der Maschine gelieferten Teilesatz.
- Gehen Sie zu „Mähkopf montieren“ oder „Metallschneidwerkzeug montieren“.
Abtriebswelle blockieren

- Stecken Sie den Stoppstift (7) oder Schraubendreher – serienmäßig mit der Maschine geliefert oder als Sonderzubehör erhältlich – bis zum Anschlag in die Bohrung (8) im Getriebe und üben Sie leichten Druck aus.
- Drehen Sie die Mutter oder das Schneidwerkzeug auf der Welle (2), bis der Stoppstift einrastet und die Welle blockiert.
Mähkopf montieren
Bewahren Sie die Bedienungsanleitung des Mähkopfs an einem sicheren Ort auf.
STIHL SuperCut 20-2,
STIHL AutoCut 25-2,
STIHL AutoCut C 25-2,
STIHL TrimCut 31-2,
STIHL FixCut 25-2,
STIHL PolyCut 20-3

- Schrauben Sie den Mähkopf gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag auf die Welle (1).
- Welle blockieren.
- Mähkopf festziehen.
Werkzeug zum Blockieren der Welle entfernen.
Mähkopf demontieren
- Welle blockieren.
STIHL SuperCut 20-2,
STIHL AutoCut 25-2,
STIHL AutoCut C 25-2,
STIHL TrimCut 31-2,
STIHL FixCut 25-2,
STIHL PolyCut 20-3 N
- Schrauben Sie den Mähkopf im Uhrzeigersinn ab.
Nylonfaden einstellen
STIHL SuperCut
Frischer Faden wird automatisch vorgeschoben, wenn der verbleibende Faden noch mindestens 6 cm lang ist. Die Klinge am Deflektor schneidet überschüssigen Faden auf die richtige Länge.
STIHL AutoCut
- Halten Sie den rotierenden Mähkopf über den Boden – tippen Sie ihn einmal auf den Boden – etwa 3 cm frischer Faden wird vorgeschoben.
Die Klinge am Deflektor schneidet überschüssigen Faden auf die richtige Länge – vermeiden Sie es, den Mähkopf mehr als einmal pro Vorgang aufzutippen.
Der Fadenvorschub funktioniert nur, wenn beide Fäden noch eine Mindestlänge von 2,5 cm aufweisen.
Alle anderen Mähköpfe
Beachten Sie die dem Mähkopf beiliegenden Anweisungen.
Um das Verletzungsrisiko zu verringern, schalten Sie den Motor immer ab, bevor Sie den Mähfaden von Hand einstellen.
Nylonfaden oder Schneidmesser ersetzen
Beachten Sie die dem Mähkopf beiliegenden Anweisungen.
Metallschneidwerkzeuge montieren

Die Schutzhaube und Fadenbegrenzungsklinge sind am Mähwerkzeug-Schutz für Grasschneidblätter 230-2 (2), 230-4 (4), 230-8 (1), 250-40 Spezial (3) oder das Dickichtmesser (5) nicht erforderlich – siehe „Schutz montieren“.
Montieren Sie den passenden Anschlag für Kreissägeblätter 200 (6, 7) – siehe „Schutz montieren“.
Legen Sie Ihre Motorsense auf den Rücken, sodass die Anbaufläche für das Schneidwerkzeug nach oben zeigt: Die Schneidkanten von (2), (4) und (5) dürfen in beide Richtungen zeigen. Die Schneidkanten von (1), (3), (6) und (7) müssen im Uhrzeigersinn zeigen.
Die Drehrichtung wird durch einen Pfeil auf der Innenseite des Mähwerkzeug-Schutzes oder des Anschlags angezeigt.

- Legen Sie das Schneidwerkzeug (8) auf die Andruckscheibe (9).
Bund (siehe Pfeil) muss in die Aufnahmebohrung des Schneidwerkzeugs eingreifen.
- Setzen Sie die Anlaufscheibe (10) und die Anpressscheibe (11) auf die Welle (12).
- Abtriebswelle blockieren.
- Schrauben Sie mit dem Kombischlüssel (14) die Befestigungsmutter (13) gegen den Uhrzeigersinn auf die Abtriebswelle und ziehen Sie diese fest an.
Werkzeug zum Blockieren der Welle entfernen.
Metallschneidwerkzeug demontieren
- Abtriebswelle blockieren.
- Befestigungsmutter im Uhrzeigersinn abschrauben.
- Teile von der Welle abnehmen – die Andruckscheibe (9) nicht entfernen.
Wenn die Befestigungsmutter zu leichtgängig dreht, eine neue einsetzen.
4-MIX-Motor
Der STIHL 4-MIX-Motor verfügt über eine Gemischschmierung und muss mit einem Kraftstoffgemisch aus Benzin und Motoröl betrieben werden.
Er arbeitet ansonsten nach dem 4-Takt-Prinzip.
Kraftstoff
Dieser Motor ist für den Betrieb mit bleifreiem Benzin und einem Mischungsverhältnis von 50:1 zugelassen.
Ihr Motor benötigt ein Gemisch aus hochwertigem Markenbenzin und hochwertigem luftgekühlten Zweitakt-Motoröl.
Verwenden Sie bleifreies Markenbenzin mit einer Mindestoktanzahl von 89 RON.
Hinweis: Modelle mit Katalysator benötigen bleifreies Benzin. Einige Tankfüllungen verbleites Benzin können die Effizienz des Katalysators um mehr als 50% reduzieren.
Kraftstoff mit einer niedrigeren Oktanzahl kann zu Frühzündungen (verursacht „Klingeln“) führen, die mit einem Anstieg der Motortemperatur einhergehen. Dies wiederum erhöht das Risiko von Kolbenfressern und Motorschäden.
Auch die chemische Zusammensetzung des Kraftstoffs ist wichtig. Einige Kraftstoffadditive beeinträchtigen nicht nur Elastomere (Vergaser-Membranen, Wellendichtringe, Kraftstoffleitungen etc.), sondern auch Magnesiumgussteile. Dies könnte zu Betriebsproblemen oder sogar zu Motorschäden führen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, dass Sie nur hochwertige Kraftstoffe verwenden!
Kraftstoffe mit unterschiedlichen Ethanolanteilen werden angeboten. Ethanol kann das Laufverhalten des Motors beeinträchtigen und das Risiko eines mageren Kolbenfressers erhöhen.
Benzin mit einem Ethanolanteil von mehr als 10% kann in Motoren mit manuellem Vergaser zu Laufproblemen und schweren Schäden führen und sollte in solchen Motoren nicht verwendet werden.
Motoren mit M-Tronic können mit Benzin mit einem Ethanolanteil von bis zu 25% (E25) betrieben werden.
Verwenden Sie zum Mischen nur STIHL Zweitakt-Motoröl oder gleichwertige hochwertige luftgekühlte Zweitakt-Motoröle.
Wir empfehlen STIHL 50:1 Zweitakt-Motoröl, da es speziell für den Einsatz in STIHL Motoren formuliert ist.
Verwenden Sie keine BIA oder TCW (wassergekühlte Zweitakt)-Mischöle!
Verwenden Sie für das Kraftstoffgemisch in Modellen mit Katalysator ausschließlich STIHL 50:1 Hochleistungs-Motoröl oder ein gleichwertiges hochwertiges Zweitakt-Motoröl.
Seien Sie vorsichtig beim Umgang mit Benzin. Vermeiden Sie direkten Hautkontakt und das Einatmen von Kraftstoffdämpfen.
Der Kanister sollte fest verschlossen bleiben, um das Eindringen von Feuchtigkeit in das Gemisch zu vermeiden.
Der Kraftstofftank und der Kanister, in dem das Kraftstoffgemisch gelagert wird, sollten von Zeit zu Zeit gereinigt werden.
Kraftstoff-Mischungsverhältnis
Mischen Sie nur so viel Kraftstoff, wie Sie für einige Arbeitstage benötigen, und lagern Sie ihn nicht länger als 3 Monate. Nur in zugelassenen Sicherheitskraftstoffkanistern lagern. Beim Mischen zuerst das Öl in den Kanister füllen und dann Benzin hinzufügen.
Beispiele
| Benzin | Öl (STIHL 50:1 oder gleichwertige hochwertige Öle) | |
| Liter | Liter | (ml) |
| 1 | 0.02 | (20) |
| 5 | 0.10 | (100) |
| 10 | 0.20 | (200) |
| 15 | 0.30 | (300) |
| 20 | 0.40 | (400) |
| 25 | 0.50 | (500) |
Leere Mischölkanister nur bei autorisierten Entsorgungsstellen entsorgen.
Tanken

Vorbereitungen

- Reinigen Sie vor dem Tanken den Tankverschluss und den Bereich darum, damit kein Schmutz in den Tank gelangen kann.
- Positionieren Sie die Maschine immer so, dass der Tankverschluss nach oben zeigt.
Ab Werk sind verschiedene Tankverschlüsse serienmäßig verbaut.

Tankverschluss mit Klappbügel (Bajonettverschluss)

Tankverschluss mit Gewinde
Tankverschluss mit Klappbügel öffnen

- Klappbügel in die aufrechte Position schwenken

- Verschlusskappe gegen den Uhrzeigersinn drehen (ca. 1/4 Umdrehung)
- Tankverschluss abnehmen
Tanken
Achten Sie darauf, beim Tanken keinen Kraftstoff zu verschütten und den Tank nicht zu überfüllen. STIHL empfiehlt die Verwendung des STIHL Füllsystems (Sonderzubehör).
Tankverschluss mit Klappbügel schließen

- Verschlusskappe mit Klappbügel in aufrechter Position aufsetzen; die Markierungen müssen übereinstimmen
- Verschlusskappe im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen (ca. 1/4 Umdrehung)

- Klappbügel nach unten klappen, sodass er bündig mit der Oberfläche abschließt
Wenn der Klappbügel nicht bündig mit der Oberfläche abschließt und der Stift am Klappbügel nicht vollständig in die Vertiefung (Pfeil) eingreift, ist der Verschluss nicht richtig geschlossen und die oben beschriebenen Schritte müssen wiederholt werden.
Tankverschluss mit Gewinde öffnen

- Verschlusskappe gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis sie von der Tanköffnung abgenommen werden kann
- Tankverschluss abnehmen
Tanken
Achten Sie darauf, beim Tanken keinen Kraftstoff zu verschütten und den Tank nicht zu überfüllen. STIHL empfiehlt die Verwendung des STIHL Füllsystems (Sonderzubehör).
Tankverschluss mit Gewinde schließen

- Verschlusskappe aufsetzen
- Verschlusskappe im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen und von Hand so fest wie möglich anziehen
Anlegen des Gurtes
Art und Ausführung des Gurtsystems sind marktabhängig. Die Verwendung des Schultergurts ist im Kapitel "Approved Combinations of Cutting Attachment, Deflector, Handle and Harness" (Zugelassene Kombinationen von Schneidwerkzeug, Schutz, Handgriff und Gurtsystem) beschrieben.
Schultergurt

- Schultergurt (1) anlegen.
- Die Gurtlänge so einstellen, dass der Karabiner (2) ca. eine Handbreit unter Ihrer rechten Hüfte hängt.
- Gerät ausbalancieren.
Traggurt

- Traggurt (1) anlegen.
- Die Gurtlänge so einstellen, dass der Federhaken (2) ca. eine Handbreit unter Ihrer rechten Hüfte hängt.
- Trimmer/Freischneider ausbalancieren.
Trimmer/Freischneider ausbalancieren
Gerät am Traggurt befestigen

Art und Ausführung des Gurtsystems und des Karabiners (Federhakens) sind marktabhängig.
- Karabiner (1) am Tragering (2) am Antriebsrohr befestigen.

- Schraube (3) lösen.
Freischneider ausbalancieren
Das Gerät wird je nach verwendetem Schneidwerkzeug unterschiedlich ausbalanciert.
Gehen Sie wie folgt vor, bis die unter "Floating positions" (Schwebehaltungen) angegebenen Bedingungen erfüllt sind:
- Tragering einstellen.
- Schraube mäßig festziehen.
- Gerät frei hängen lassen.
- Eingestellte Position prüfen.
Schwebehaltungen

Mähwerkzeuge (A) wie Mähköpfe, Grasschneideblätter und Dickichtmesser
- sollen knapp den Boden berühren.

Kreissägeblätter (B)
- sollen "hover" (schweben) ca. 20 cm (8 in) über dem Boden.
Wenn die richtige Schwebehaltung erreicht ist:
- Schraube am Tragering festziehen.
Gerät vom Traggurt lösen

- Bügel am Karabiner (1) herunterdrücken und Tragering (2) aus dem Karabiner herausziehen.
Motor starten / abstellen
Bedienelemente
Bediengriff am Lenker

- Gashebelsperre
- Gashebel
- Schieberegler
Bediengriff am Antriebsrohr

- Gashebelsperre
- Gashebel
- Schieberegler
Stellungen des Schiebereglers
- STOP-0 – Motor aus – die Zündung ist ausgeschaltet
– normale Betriebsposition – der Motor läuft oder kann gestartet werden- START – die Zündung ist eingeschaltet – der Motor kann gestartet werden
Symbol auf Schieberegler
– Stopp-Symbol und Pfeil. Zum Abstellen des Motors den Schieberegler in Pfeilrichtung auf dem Stopp-Symbol (
) auf STOP-0 schieben.
Starten
- Gashebelsperre drücken und Gashebel betätigen.
- und in dieser Position halten.
- Schieberegler auf **START** schieben und dort halten.
- Jetzt Gashebel, Schieberegler und Gashebelsperre in dieser Reihenfolge loslassen. Das ist die **Startgasposition.**

- Choke-Knopf (8) einstellen:
bei kaltem Motor
für Warmstart – auch bei gelaufenem, aber noch kaltem Motor verwenden. - Kraftstoffpumpe (9) mindestens fünfmal betätigen – auch wenn der Pumpball mit Kraftstoff gefüllt ist.
Starten

- Gerät auf den Boden legen: Es muss sicher auf der Motorauflage und dem Schutz aufliegen. Prüfen, ob das Schneidwerkzeug den Boden oder andere Hindernisse berührt.
- Für sicheren und festen Stand sorgen.
- Gerät mit der linken Hand **fest** niederdrücken – Daumen unter dem Lüftergehäuse.
Nicht auf das Antriebsrohr treten oder knien.

- Startergriff mit der rechten Hand fassen.
- Startergriff langsam bis zum Spürbarwerden des Einrastens ziehen und dann rasch und kräftig durchziehen.
Starterseil nicht ganz herausziehen –** Gefahr des Reißens**.
- Startergriff nicht zurückschnellen lassen, sondern langsam in das Gehäuse zurückführen, damit das Starterseil ordentlich aufwickeln kann.
- Motor kurbeln, bis er anfängt zu zünden. Spätestens nach **fünf** Versuchen den Choke-Knopf auf
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- Weiter kurbeln.
Sobald der Motor läuft
- Gashebel antippen. Der Schieberegler bewegt sich in die normale Betriebsposition
– und der Motor läuft mit Leerlaufdrehzahl.
Vergewissern Sie sich, dass der Vergaser korrekt eingestellt ist. Das Schneidwerkzeug darf bei Leerlaufdrehzahl nicht drehen.
Ihr Gerät ist jetzt betriebsbereit.
Motor abstellen.
- Schieberegler in Pfeilrichtung auf dem Stopp-Symbol (h) auf **STOP**-**0** schieben.
Bei sehr tiefen Außentemperaturen:
Sobald der Motor läuft:
- Gashebel antippen, um die **Startgasposition** zu lösen. Der Schieberegler bewegt sich in die normale Betriebsposition (F) – und der Motor läuft mit Leerlaufdrehzahl.
- Gas leicht öffnen.
- Motor kurz warm laufen lassen.
Wenn der Motor nicht anspringt
Choke-Knopf
Wenn Sie den Choke-Knopf nicht schnell genug auf
gestellt haben, nachdem der Motor angefangen hat zu zünden, ist der Brennraum überflutet.
- Choke-Knopf auf
drehen. - Schieberegler, Gashebelsperre und Gashebel auf die **Startgasposition** stellen.
- Motor durch kräftiges Ziehen am Starterseil starten – 10 bis 20 Züge können notwendig sein.
Wenn der Motor immer noch nicht anspringt
- Schieberegler auf**STOP**-**0** schieben.
- Zündkerze herausnehmen – siehe "Spark Plug" (Zündkerze).
- Zündkerze trocknen.
- Motor mit dem Starter mehrmals durchziehen, um den Brennraum zu entleeren.
- Zündkerze wieder einsetzen – siehe "Spark Plug" (Zündkerze).
- Schieberegler auf**START** schieben.
- Choke-Knopf auf e stellen – auch wenn der Motor kalt ist.
- Nun den Motor starten.
Gaszugeinstellung
- Einstellung des Gaszugs prüfen – siehe Kapitel "Adjusting the Throttle Cable" (Gaszugeinstellung).
Kraftstofftank leer gefahren
- Nach dem Tanken die Kraftstoffpumpe mindestens fünfmal betätigen – auch wenn der Pumpball mit Kraftstoff gefüllt ist.
- Choke-Knopf entsprechend der Motortemperatur einstellen.
- Motor starten.
Betriebshinweise
Während der Einlaufzeit
Eine fabrikneue Maschine soll die ersten drei Tankfüllungen nicht mit hohen Drehzahlen (Vollgas im Leerlauf) betrieben werden. Dadurch werden unnötige hohe Belastungen während der Einlaufzeit vermieden. Da sich alle bewegten Teile während der Einlaufzeit einlaufen müssen, sind die Reibungswiderstände im Motor in dieser Zeit größer. Die maximale Leistung entwickelt der Motor nach ca. 5 bis 15 Tankfüllungen.
Während des Betriebs
Nach längerem Betrieb mit Vollgas den Motor kurz im Leerlauf weiterlaufen lassen, damit die Motorwärme durch den Kühlluftstrom abgeführt werden kann. Dadurch werden die am Motor angebrachten Komponenten (Zündung, Vergaser) vor thermischer Überlastung geschützt.
Nach Arbeitsende
Kurzfristige Lagerung: Motor abkühlen lassen. Kraftstofftank entleeren und Gerät an einem trockenen, von Zündquellen entfernten Ort aufbewahren, bis es wieder benötigt wird. Für längere Außerbetriebszeiten – siehe "Storing the Machine" (Gerät lagern).
Luftfilter reinigen
Bei spürbarem Leistungsabfall des Motors

- Choke-Knopf auf
drehen. - Schraube (1) herausdrehen und Filterdeckel (2) abnehmen.
- Groben Schmutz um den Filter entfernen.
- Filterelement (3) an der Aussparung (Pfeil) im Filtergehäuse (4) greifen und herausnehmen.
- Neues Filterelement einsetzen. Vorübergehend können Sie es auf die Handfläche klopfen oder mit Druckluft ausblasen. Nicht waschen.
- Beschädigte Teile ersetzen.
Filter einbauen
- Filterelement in das Filtergehäuse einsetzen und den Deckel aufsetzen.
- Schraube einsetzen und fest anziehen.
Motormanagement
Die Abgasemissionen werden durch die Gestaltung der grundlegenden Motorparameter und -komponenten (z. B. Gemischbildung, Zündung, Steuerzeiten und Ventil- oder Kanalsteuerung) ohne zusätzliche größere Hardware gesteuert.
Vergaser einstellen
Der Vergaser ist ab Werk mit einer Standardeinstellung versehen.
Diese Einstellung sorgt unter den meisten Betriebsbedingungen für ein optimales Kraftstoff-Luft-Gemisch.
Bei diesem Vergaser ist es nur möglich, die Einstellschrauben für hohe und niedrige Drehzahl in engen Grenzen zu justieren.
Standardeinstellung
- Motor abstellen
- Zugelassenes Schneidwerkzeug oder Anbaugerät montieren.
- Luftfilter prüfen und bei Bedarf reinigen oder ersetzen.
- Prüfen, ob der Gaszug richtig eingestellt ist – bei Bedarf nachjustieren – siehe Kapitel „Gaszug einstellen“.
- Funkenfangsieb (nicht in allen Versionen) prüfen und bei Bedarf reinigen oder ersetzen.

- Beide Einstellschrauben vorsichtig gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen:
- Die Schraube für hohe Drehzahl (H) ist 3/4 Umdrehung geöffnet.
- Die Schraube für niedrige Drehzahl (H) ist 3/4 Umdrehung geöffnet.
- Motor starten und warm laufen lassen.
- Leerlaufdrehzahl mit der Leerlaufschraube (LA) so einstellen, dass sich das Schneidwerkzeug nicht bewegt.
Feineinstellung
Eine leichte Korrektur der Einstellung der Schraube für hohe Drehzahl (H) kann notwendig sein, wenn die Motorleistung bei Betrieb in großer Höhe, auf Meereshöhe oder nach dem Wechsel des Arbeitswerkzeugs nicht zufriedenstellend ist.
Faustregel:
Die Schraube für hohe Drehzahl (H) um etwa eine Vierteldrehung pro 1000 m (3300 ft) Höhenunterschied drehen.
Bedingungen für die Einstellung
- Die Standardeinstellung durchführen, ohne die Schraube für hohe Drehzahl (H) zu verstellen.
- Motor ca. 3 Minuten warmlaufen lassen.
- Gas vollständig öffnen.
In großer Höhe
- Die Schraube für hohe Drehzahl (H) im Uhrzeigersinn (magerer) bis zum Anschlag drehen, bis keine weitere spürbare Drehzahlerhöhung mehr erfolgt.
Auf Meereshöhe
- Die Schraube für hohe Drehzahl (H) gegen den Uhrzeigersinn (fetter) bis zum Anschlag drehen, bis keine weitere spürbare Drehzahlerhöhung mehr erfolgt.
Es ist möglich, dass die maximale Motordrehzahl bereits mit der Standardeinstellung erreicht wird.
Leerlaufdrehzahl einstellen
Nach jeder Korrektur der Schraube für niedrige Drehzahl (L) ist es in der Regel notwendig, die Einstellung der Leerlaufschraube (LA) zu ändern.
- Motor ca. 3 Minuten warmlaufen lassen.
Motor geht im Leerlauf aus
- Die Leerlaufschraube (LA) langsam im Uhrzeigersinn drehen, bis der Motor ruhig läuft – das Schneidwerkzeug darf sich nicht bewegen.
Schneidwerkzeug läuft bei Leerlauf des Motors
- Die Leerlaufschraube (LA) gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis das Schneidwerkzeug zum Stillstand kommt, und dann die Schraube noch etwa 1/2 bis 3/4 Umdrehung in dieselbe Richtung drehen.
Wenn das Arbeitswerkzeug oder Schneidwerkzeug bei Leerlauf des Motors weiterläuft, lassen Sie Ihre Maschine von Ihrem Fachhändler überprüfen und reparieren.
Unregelmäßiges Leerlaufverhalten, Motor stoppt obwohl die Einstellung der LA-Schraube korrigiert wurde, schlechte Beschleunigung
Leerlaufeinstellung ist zu mager
- Die Schraube für niedrige Drehzahl (L) gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, bis der Motor ruhig läuft und gleichmäßig beschleunigt.
Unregelmäßiges Leerlaufverhalten
Leerlaufeinstellung ist zu fett
- Die Schraube für niedrige Drehzahl (L) im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen, bis der Motor ruhig läuft und gleichmäßig beschleunigt.
Funkenfangsieb im Schalldämpfer
In einigen Ländern ist der Schalldämpfer mit einem Funkenfangsieb ausgestattet.
- Wenn der Motor an Leistung verliert, das Funkenfangsieb im Schalldämpfer prüfen.
- Warten, bis der Schalldämpfer abgekühlt ist.
- Schieberegler auf STOP-0 stellen.

- Die Schraube (1) herausnehmen.

- Die Schrauben (2) herausnehmen und die Abdeckung (3) entfernen.

- Die Schraube (4) herausnehmen.
- Das Funkenfangsieb (5) anheben und herausziehen.
- Das Funkenfangsieb reinigen. Wenn das Sieb beschädigt oder stark verkokt ist, ein neues einsetzen.
- Das Funkenfangsieb wieder einsetzen.
- Die Schraube einsetzen und fest anziehen.
- Die Abdeckung anbringen.
Zündkerze
- Wenn der Motor an Leistung verliert, schwer zu starten ist oder im Leerlauf schlecht läuft, zuerst die Zündkerze prüfen.
- Nach etwa 100 Betriebsstunden eine neue Zündkerze einsetzen – oder früher, wenn die Elektroden stark abgenutzt sind. Nur entstörte Zündkerzen des von STIHL freigegebenen Typs einbauen – siehe „Technische Daten“.
Zündkerze ausbauen
- Schieberegler auf STOP-0 stellen.
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- Den Zündkerzenstecker (1) abziehen.
- Die Zündkerze herausschrauben.
Zündkerze prüfen

- Verschmutzte Zündkerze reinigen.
- Elektrodenabstand (A) prüfen und bei Bedarf nachstellen – siehe „Technische Daten“.
- Die Probleme beheben, die zur Verschmutzung der Zündkerze geführt haben.
Mögliche Ursachen sind:
- Zu viel Öl im Kraftstoffgemisch.
- Verschmutzter Luftfilter.
- Ungünstige Betriebsbedingungen.

Wenn die Zündkerze mit einer abnehmbaren Adaptermutter (1) geliefert wird, die Adaptermutter auf das Gewinde schrauben und fest anziehen, um das Risiko von Lichtbogenbildung und Brand zu verringern.
Zündkerze einbauen

- Die Zündkerze (3) in den Zylinder schrauben und den Stecker (2) aufsetzen (fest andrücken).
Getriebe schmieren

- Den Fettstand regelmäßig prüfen – etwa alle 25 Betriebsstunden.
- Die Einfüllschraube (1) herausschrauben. Wenn kein Fett an der Innenseite der Einfüllschraube zu sehen ist, die Tube (2) des STIHL Getriebeschmierstoffes für Motorsensen (Sonderzubehör) in die Einfüllöffnung schrauben.
- Bis zu 5 g Fett in das Getriebe drücken.
Das Getriebe nicht vollständig mit Fett füllen. - Die Fetttube (2) entfernen.
- Die Einfüllschraube (1) wieder einsetzen und fest anziehen.
Starterseil und Rückholfeder ersetzen
Starterseil ersetzen

- Den Schieberegler in Pfeilrichtung schieben
– auf STOP-0. - Die Schrauben (1) herausnehmen.
- Die Starterabdeckung (2) vom Gehäuse entfernen.

- Die Federklammer (3) vom Starterbolzen lösen.
- Das Seilrad mit Unterlegscheibe (4) und Sperrklinke (5) entfernen.
- Das restliche Seil vom Rotor und Startgriff entfernen.

- Einen einfachen Überhandknoten in das neue Seil binden und es dann durch die Oberseite des Griffs und die Seilbuchse (6) fädeln.

- Das Seil durch den Rotor fädeln und mit einem einfachen Überhandknoten sichern.
- Die Lagerbohrung des Seilrads mit harzfreiem Öl bestreichen.
- Den Rotor über den Starterbolzen schieben – ihn hin- und herdrehen, um die Ankerschlaufe der Rückholfeder einzuhaken.

- Die Sperrklinke (5) im Rotor wieder einsetzen. Die Unterlegscheibe (4) auf den Starterbolzen setzen.
- Einen Schraubendreher oder eine geeignete Zange verwenden, um die Federklammer (3) auf den Starterbolzen und über den Zapfen der Sperrklinke zu setzen – die Federklammer muss gegen den Uhrzeigersinn zeigen – wie in der Abbildung gezeigt.
- Siehe „Rückholfeder spannen“.
Eine gebrochene Rückholfeder ersetzen
- Das Seilrad entfernen, wie im Kapitel „Starterseil ersetzen“ beschrieben.
Die Federteile können noch unter Spannung stehen und beim Herausnehmen aus dem Gehäuse auseinanderfliegen. Um das Verletzungsrisiko zu verringern, Gesichts- und Arbeitshandschutz tragen.
- Das Federgehäuse und die Federteile entfernen.
- Die neue Feder mit einigen Tropfen harzfreiem Öl schmieren.

- Das neue Federgehäuse mit der Bodenplatte nach oben an den Aussparungen (Pfeile) positionieren.
- Das Federgehäuse in die Starterabdeckung drücken.
- Das Seilrad wieder einbauen – dann siehe „Rückholfeder spannen“.
- Wenn die Feder aus dem Federgehäuse springt und sich entrollt: Sie gegen den Uhrzeigersinn wieder einsetzen, beginnend von außen nach innen.
Rückholfeder spannen

- Eine Schlaufe in das abgewickelte Starterseil machen und damit den Seilrotor sechs volle Umdrehungen in Pfeilrichtung drehen.
- Den Rotor festhalten. Das verdrehte Seil herausziehen und glätten.
- Den Rotor loslassen.
- Das Seil langsam loslassen, damit es sich auf den Rotor wickelt. Der Startgriff muss fest in der Seilbuchse sitzen. Wenn der Griff zur Seite hängt: Eine weitere Umdrehung am Seilrotor hinzufügen, um die Federspannung zu erhöhen.
- Wenn das Starterseil vollständig ausgezogen ist, muss es noch möglich sein, den Rotor eine halbe Umdrehung weiter zu drehen. Ist dies nicht der Fall, ist die Feder überspannt und könnte brechen. Eine Umdrehung des Seils vom Rotor nehmen.
- Die Starterabdeckung auf das Gehäuse setzen.
- Die Schrauben fest anziehen.
Maschine lagern
Für Zeiträume von 3 Monaten oder länger
- Den Kraftstofftank in einem gut belüfteten Bereich entleeren und reinigen.
- Kraftstoff ordnungsgemäß gemäß den örtlichen Umweltvorschriften entsorgen.
- Den Motor laufen lassen, bis der Vergaser trocken ist – dies hilft, das Verkleben der Vergaser-Membranen zu verhindern.
- Das Schneidwerkzeug entfernen, reinigen und prüfen.
- Die Maschine gründlich reinigen – besonders auf die Zylinderrippen und den Luftfilter achten.
- Die Maschine an einem trockenen und sicheren Ort lagern – außerhalb der Reichweite von Kindern und anderen Unbefugten.
Metall-Schneidwerkzeuge schärfen
- Eine Schärffeile (Sonderzubehör) verwenden, um stumpfe Schneidwerkzeuge zu schärfen. Bei stärkerem Verschleiß oder Kerben: Mit einem Schleifgerät nachschärfen oder die Arbeit von einem Händler durchführen lassen – STIHL empfiehlt einen STIHL Fachhändler.
- Häufig nachschärfen, so wenig Material wie möglich abtragen: Zwei oder drei Feilenstriche genügen meist.
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- Die Schneiden (1) gleichmäßig nachschärfen – die Kontur oder das Grundblatt (2) in keiner Weise verändern.
Weitere Schärfanweisungen siehe Verpackung des Schneidwerkzeugs.
Wuchten
- Nach etwa 5-maligem Nachschärfen das Schneidwerkzeug auf einem STIHL Wuchtgerät (Sonderzubehör) auf Unwucht prüfen oder von einem Händler prüfen und bei Bedarf neu wuchten lassen – STIHL empfiehlt einen STIHL Fachhändler.
Wartung und Pflege
| Die folgenden Intervalle gelten nur für normale Betriebsbedingungen. Ist Ihre tägliche Arbeitszeit länger oder sind die Betriebsbedingungen schwierig (sehr staubiger Arbeitsbereich usw.), kürzen Sie die angegebenen Intervalle entsprechend. | vor Arbeitsbeginn | nach Arbeitsende oder täglich | nach jeder Tankpause | wöchentlich | monatlich | alle 12 Monate | bei Problem | bei Beschädigung | bei Bedarf | |
| Gesamte Maschine | Sichtprüfung (Zustand, Dichtheit) | X | X | |||||||
| Reinigen | X | |||||||||
| Bedienungsgriff | Funktion prüfen | X | X | |||||||
| Luftfilter | Reinigen | X | ||||||||
| Ersetzen | X | X | ||||||||
| Tankfilter im Kraftstofftank | Vom Fachhändler prüfen lassen1) | X | ||||||||
| Vom Fachhändler ersetzen lassen1) | X | X | X | |||||||
| Kraftstofftank | Reinigen | X | X | |||||||
| Vergaser | Leerlaufeinstellung prüfen – Schneidwerkzeug darf sich nicht drehen | X | X | |||||||
| Leerlauf nachstellen | X | |||||||||
| Zündkerze | Elektrodenabstand nachstellen | X | ||||||||
| Nach 100 Betriebsstunden ersetzen | ||||||||||
| Kühllufteinlässe | Sichtprüfung | X | ||||||||
| Reinigen | X | |||||||||
| Ventilspiel | Prüfen und gegebenenfalls nach den ersten 139 Betriebsstunden vom Fachhändler einstellen lassen1) | X | ||||||||
| Funkenschutzgitter2) im Schalldämpfer | Prüfen | X | X | |||||||
| Reinigen oder ersetzen | X | X | ||||||||
| Alle zugänglichen Schrauben und Muttern (keine Einstellschrauben) | Nachziehen | X | ||||||||
| Antivibrationselemente | Prüfen | X | X | X | ||||||
| Vom Fachhändler ersetzen lassen1) | X | |||||||||
| Schneidwerkzeuge | Sichtprüfung | X | X | |||||||
| Ersetzen | X | |||||||||
| Festigkeit prüfen | X | X | ||||||||
| Metall-Schneidwerkzeuge | Schärfen | X | X | |||||||
| Getriebeschmierung | Prüfen | X | ||||||||
| Nachfüllen | X | |||||||||
| Sicherheitsaufkleber | Ersetzen | X | ||||||||
1) STIHL empfiehlt einen STIHL Fachhändler.
2) nicht in allen Ausführungen, marktspezifisch
Hauptteile

- Tankverschlusskappe
- Vergasereinstellschrauben
- Startergriff
- Zündkerzenstecker
- Schalldämpfer mit Funkenschutzgitter
- Mäherlenker
- Gashebel
- Schieberegler
- Gashebelsperre
- Gaszugfixierung
- Tragering
- Kraftstoffpumpe
- Chokeknopf
- Luftfilterabdeckung
- Kraftstofftank
- Maschinenauflage
- Griffstütze
- Flügelschraube
- Rundumgriff
- Schutzbügel
# Seriennummer
Begriffe
- Tankverschlusskappe
Zum Verschließen des Kraftstofftanks. - Vergasereinstellschrauben
Zum Einstellen des Vergasers. - Startergriff
Der Griff des Seilzugstarters, zum Starten des Motors. - Zündkerzenstecker
Verbindet die Zündkerze mit dem Zündkabel. - Schalldämpfer mit Funkenschutzgitter
Der Schalldämpfer reduziert das Abgasgeräusch des Motors und leitet die Abgase vom Bediener weg. Das Funkenschutzgitter dient dazu, die Brandgefahr zu verringern. - Mäherlenker
Zur einfachen Steuerung der Maschine mit beiden Händen während der Schneidarbeit. - Gashebel
Reguliert die Motordrehzahl. - Schieberegler
Für Startgas, Betrieb und Stopp. Hält den Choke während des Startvorgangs teilweise offen und schaltet die Zündung zum Abstellen des Motors aus. - Gashebelsperre
Muss gedrückt werden, bevor der Gashebel betätigt werden kann. - Gaszugfixierung
Sichert den Gaszug am Antriebsrohr. - Tragering
Verbindet den Trimmer/Freischneider mit dem Tragegurt. - Kraftstoffpumpe
Sorgt für zusätzliche Kraftstoffzufuhr beim Kaltstart. - Chokeknopf
Erleichtert den Motorstart durch Anreicherung des Gemischs. - Luftfilterabdeckung
Umschließt und schützt das Luftfilterelement. - Kraftstofftank
Für Kraftstoff-Öl-Gemisch. - Maschinenauflage
Zum Abstellen der Maschine auf dem Boden. - Griffstütze
Verbindet Schaft und Mäherlenker. - Flügelschraube
Arretiert den Lenker in der gewählten Position. - Rundumgriff
Zur einfachen Steuerung der Maschine während der Schneidarbeit. - Schutzbügel
Hilft, die Füße und Beine des Benutzers vom Schneidwerkzeug fernzuhalten.

- Mähkopf
- Mähkopfschutz
- Fadenbegrenzungsmesser
- Schutz mit Schürze für alle Mähwerkzeuge
- Schürze
- Metall-Mähwerkzeug
Begriffe
- Mähkopf
Das Schneidwerkzeug, d. h. Mähkopf, für verschiedene Zwecke. - Mähkopfschutz
Der Schutz ist so konstruiert, dass er das Verletzungsrisiko durch vom Schneidwerkzeug nach hinten geschleuderte Fremdkörper und durch Kontakt mit dem Schneidwerkzeug verringert. - Fadenbegrenzungsmesser
Metallmesser am Schutz, um den Mähfaden des Mähkopfes auf der richtigen Länge zu halten. - Schutz mit Schürze für alle Mähwerkzeuge
Der Schutz ist so konstruiert, dass er das Verletzungsrisiko durch vom Schneidwerkzeug nach hinten geschleuderte Fremdkörper und durch Kontakt mit dem Schneidwerkzeug verringert. Er ist nicht dazu bestimmt, fragmentierte Metallmesser zurückzuhalten. - Schürze
Die Schürze am unteren Ende des Schutzes muss wie im Kapitel "Montage des Schutzes" beschrieben verwendet werden. - Metall-Mähwerkzeug
Das Schneidwerkzeug, d. h. Messer, aus Metall für verschiedene Zwecke.

- Kreissägeblatt
- Anschlagbegrenzung für Kreissägeblatt
Begriffe
- Kreissägeblatt
Schneidwerkzeug aus Metall zum Schneiden von Holz. - Anschlagbegrenzung für Kreissägeblatt
Dient dazu, den Freischneider stabil gegen das Holz zu positionieren, um das Verletzungsrisiko durch Kontrollverlust aufgrund von Rückschlagkräften wie dem Herausschleudern zu reduzieren.
Technische Daten
EPA / CEPA
Die auf dem Emissions-Konformitätsetikett angegebene Emissions-Konformitätsperiode gibt die Anzahl der Betriebsstunden an, für die nachgewiesen wurde, dass der Motor die federalen Emissionsanforderungen erfüllt.
Kategorie
A = 300 Stunden
B = 125 Stunden
C = 50 Stunden
Motor
Einzylinder-Viertaktmotor mit Gemischschmierung
| Hubraum: | 28.4 cm3 |
| Bohrung: | 38 mm |
| Hub: | 25 mm |
| Motorleistung nach ISO 8893: | 0.95 kW (1.3 HP) bei 7.000 U/min |
| Leerlaufdrehzahl: | 2.800 U/min |
| Abschaltdrehzahl (Nennwert): | 10.500 U/min |
| Max. Abtriebsdrehzahl (Schneidwerkzeug): | 7.500 U/min |
| Ventilspiel | |
| Einlassventil: | 0.10 mm |
| Auslassventil: | 0.10 mm |
Zündanlage
Elektronische Magnetzündung
Zündkerze (entstört): Bosch USR 7 AC
Elektrodenabstand: 0.5 mm
Dieses Funkenzündsystem erfüllt alle Anforderungen der kanadischen Bestimmungen für störungsverursachende Geräte ICES-002.
Kraftstoffsystem
Allpositions-Membranvergaser mit integrierter Kraftstoffpumpe
Kraftstofftankinhalt: 0.53 L
Gewicht
trocken, ohne Schneidwerkzeug und Schutz
| FS 90: | 5.8 kg |
| FS 90 R: | 5.5 kg |
Sonderzubehör
Schneidwerkzeuge
Mähköpfe
- STIHL SuperCut 20-2
- STIHL AutoCut C 25--2
- STIHL AutoCut 25-2
- STIHL TrimCut 31-2
- STIHL FixCut 25-2
- STIHL PolyCut 20-3
Metall-Schneidwerkzeuge
- Grashackmesser 230-2
- Grashackmesser 230-4
- Grashackmesser 230-8
- Grashackmesser 250-40 Spezial
- Dickichtmesser 250-3
- Reißzahn-Kreissägeblatt 200
- Meißelzahn-Kreissägeblatt 200
Verwenden Sie Schneidwerkzeuge nur wie im Kapitel "Zugelassene Kombinationen von Schneidwerkzeug, Schutz, Griff und Tragegurt" beschrieben.
Sonderzubehör für Schneidwerkzeuge
- Mähfaden für Mähköpfe 1 bis 6
- Vorgewickelte Fadenspule mit Mähfaden für 1 bis 4
- Thermoplastik-Messer, Packung mit 12 Stück; für 6
- Transportschutz für 7 bis 13
Schärfhilfen für Metall-Schneidwerkzeuge
- Flachfeilen zum Schärfen für 7 bis 9, 11 und 12
- Feilenhalter mit Rundfeile, für 13
- Sägeschränkzange, für 13
- STIHL Auswuchtgerät für 7 bis 13
- Schärfschablonen (Metall oder Karton), für 11
Montagematerial für Metall-Schneidwerkzeuge
- Anlagescheibe
- Auflageplatte
- Mutter
Weiteres Sonderzubehör
- Schutzbrille
- Schultergurt
- Tragegurt
- Kombischlüssel
- Arretierstift
- Vergaser-Schraubendreher
- STIHL Getriebefett für Freischneider
- STIHL Einfüllsystem für Kraftstoffe
- Spezialharzfreies Schmieröl
Weitere Informationen zu diesen und anderen Sonderzubehörteilen erhalten Sie bei Ihrem STIHL Fachhändler.
Wartung und Reparaturen
Benutzer dieser Maschine dürfen nur die in dieser Bedienungsanleitung beschriebenen Wartungs- und Servicearbeiten durchführen. Alle anderen Reparaturen müssen von einem Fachhändler durchgeführt werden.
STIHL empfiehlt, Wartungs- und Reparaturarbeiten ausschließlich von einem autorisierten STIHL Fachhändler durchführen zu lassen. STIHL Händler erhalten regelmäßig die Möglichkeit, an Schulungen teilzunehmen und werden mit den notwendigen technischen Informationen versorgt.
Verwenden Sie bei der Reparatur der Maschine nur Ersatzteile, die von STIHL für dieses Motorgerät freigegeben oder technisch identisch sind. Verwenden Sie nur hochwertige Ersatzteile, um das Risiko von Unfällen und Schäden an der Maschine zu vermeiden.
STIHL empfiehlt die Verwendung von original STIHL Ersatzteilen.
Original STIHL Teile sind an der STIHL Teilenummer, dem
Logo und dem STIHL Teilesymbol
(das Symbol kann auf Kleinteilen allein erscheinen) zu erkennen.
Bei Fragen zu Ihren Garantierechten und -pflichten wenden Sie sich bitte an einen STIHL Kundendienstmitarbeiter unter www.stihl.ca oder schreiben Sie an:
STIHL Ltd.,
1515 Sise Road
Box 5666
CA-LONDON ONTARIO; N6A 4L6
Wo Sie Garantieansprüche geltend machen können
Bringen Sie das Produkt zu einem autorisierten STIHL Fachhändler und legen Sie die unterschriebene Garantiekarte vor.
Wartungsanforderungen
Die Wartungshinweise in diesem Handbuch basieren auf der Verwendung des empfohlenen 2-Takt-Kraftstoff-Öl-Gemisches (siehe auch Hinweis "Kraftstoff"). Abweichungen von dieser Empfehlung bezüglich Qualität und Mischungsverhältnis von Kraftstoff und Öl können kürzere Wartungsintervalle erforderlich machen.
Referenzen
Anleitung herunterladen
Hier können Sie die vollständige PDF-Version des Handbuchs herunterladen. Sie kann zusätzliche Sicherheitsanweisungen, Garantieinformationen, FCC-Regeln usw. enthalten.
Stihl FS 90 Handbuch herunterladen
– normale Betriebsposition – der Motor läuft oder kann gestartet werden
– Stopp-Symbol und Pfeil. Zum Abstellen des Motors den Schieberegler in Pfeilrichtung auf dem Stopp-Symbol (
bei kaltem Motor
drehen.
Das Getriebe nicht vollständig mit Fett füllen.
– auf STOP-0.