Singer Brilliance 6180 Handbuch

Inhalt

Technische Daten

Netzspannung: 230 V ~
Netzfrequenz: 50 Hz
Leistungsaufnahme: 65 W
Umgebungstemperatur: Normaltemperatur
Gewicht: 6.2 kg
Abmessungen: 420 x 205 x 311 mm
Geräuschpegel: weniger als 70 dB (A)

Teilebeschreibung

Nähmaschine

Übersicht - Teil 1 - Nähmaschine

  1. Fadenführung
  2. Fadenhebel
  3. Fadenspannungsrad
  4. Kopfdeckel
  5. Fadenabschneider
  6. Anschiebetisch (Zubehörbox)
  7. Spuler
  8. Spulerstopp
  9. Stichmuster-Übersicht
  10. Rückwärtstaste
  11. Tragegriff
  12. Horizontaler Garnrollenhalter
  13. Handrad
  14. Hauptschalter
  15. Netzanschluss
  16. Typenschild
  17. Fadenführung
  18. Knopflochhebel
  19. Nähfußlüfter
  20. Fadenführung
  21. Nadeleinfädler
  22. Fadenführung
  23. Nähfußschraube
  24. Nadel
  25. Nadelplatte
  26. Nadelstange
  27. Nähfußhalter
  28. Nähfußentriegelung
  29. Nadelklemmschraube
  30. Nähfuß
  31. Transporteur
  32. Netzkabel
  33. Fußanlasser
  34. Bedienungsanleitung

Zubehör

Übersicht - Teil 2 - Zubehör

  1. Nadelset
  2. 3 x Spulen (1 in der Maschine)
  3. Zweiter Garnrollenhalter
  4. Filzscheiben (2 x)
  5. Garnrollenkappe
  6. Nahttrenner/Bürste
  7. Nadelplattenknopf
  8. Transporteur-Abdeckplatte
  9. Reißverschlussfuß
  10. Knopflochfuß

Der im Lieferumfang enthaltene Nähfuß ist ein Standardnähfuß und wird für die meisten Nähvorgänge verwendet.

Inbetriebnahme

  • Warnung Trennen Sie die Maschine von der Stromversorgung, indem Sie den Stecker aus der Steckdose ziehen.
  • Bevor Sie die Maschine zum ersten Mal verwenden, wischen Sie alle Ölrückstände ab, die sich während des Transports in der Nähe der Stichplatte angesammelt haben könnten.

Elektrischer Anschluss/Fußanlasser

  • Stecken Sie den Netzstecker (1) der Maschine wie abgebildet in die Netzsteckdose (2). Verbinden Sie den Stecker (3) des Fußanlassers mit der Anschlussbuchse der Nähmaschine.
    Hinweis: Die Nähmaschine kann nicht in Betrieb genommen werden, wenn der Fußanlasser nicht angeschlossen ist.
    Inbetriebnahme - Schritt 1 - Elektrischer Anschluss
    1. Hauptschalter auf OFF/AUS
    2. Steckverbinder
    3. Netzanschlusskabel
    4. Fußanlasser
    5. Anschlussbuchse

Hauptschalter

Ihre Nähmaschine näht nur, wenn der Hauptschalter eingeschaltet ist. Die Nähleuchte wird ebenfalls mit dem Hauptschalter ein- und ausgeschaltet. Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose, bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen oder die Nadel wechseln.
Hauptschalter OFF/AUS:

Hauptschalter ON/EIN:

Garnrollenhalter

HORIZONTALER GARNROLLENHALTER

  • Legen Sie die Garnrolle auf den Garnrollenhalter und sichern Sie sie mit einer Garnrollenkappe, damit der Faden reibungslos abläuft. Wenn die Garnrolle mit einer Fadenspannungsscheibe ausgestattet ist, sollte diese nach rechts zeigen.

VERTIKALER GARNROLLENHALTER FÜR GRÖSSERE GARNROLLEN

  • Befestigen Sie den Garnrollenhalter und fixieren Sie ihn mit einer Filzscheibe. Legen Sie eine Garnrolle auf den Garnrollenhalter.
    Inbetriebnahme - Schritt 2 - Garnrollenhalter

Nähfußlüfter

Es gibt drei Positionen für den Nähfuß.
Inbetriebnahme - Schritt 3 - Nähfußlüfter

  1. Nähfuß in unterster Stellung: zum Nähen.
  2. Nähfuß in mittlerer Stellung: zum Einlegen und Entnehmen des Nähgutes.
  3. Nähfuß in oberster Stellung: zum Wechseln des Nähfußes und Entnehmen von besonders dickem Nähgut.

Transporteur-Abdeckplatte

Inbetriebnahme - Schritt 4 - Transporteur-Abdeckplatte

  • Verwenden Sie die Transporteur-Abdeckplatte, wenn Sie den automatischen Stofftransport der Maschine zum Annähen von Knöpfen, Freihandnähen und Stopfen ausschalten möchten. Sie können den Stoff dann selbst führen und bewegen. Zur Installation bringen Sie die Nadel und den Nähfuß in die oberste Position.
  • Legen Sie die Transporteur-Abdeckplatte so auf die Nadelplatte, dass die unteren Kerben in die Bohrungen einrasten.

Verwendung des Freiarmes

Inbetriebnahme - Schritt 5 - Verwendung des Freiarmes

  • Sie können Ihre Maschine sowohl als Freiarm- als auch als Flachbettmaschine verwenden. Wenn der Anschiebetisch angebracht ist, haben Sie mehr Arbeitsfläche als bei einem Flachbettmodell.
  • Zum Abnehmen halten Sie den Anschiebetisch mit beiden Händen fest und ziehen ihn von der Maschine weg.
  • Zum Anbringen schieben Sie den Anschiebetisch in die richtige Position, bis er einrastet.
  • Ohne den Anschiebetisch kann die Maschine als Freiarm-Nähmaschine zum Nähen von Kinderkleidung, Ärmelbündchen, Hosenbeinen und anderen unzugänglichen Stellen verwendet werden.

Spulen des Unterfadens

Stellen Sie sicher, dass Sie Spulen der Klasse 15 J verwenden.
Inbetriebnahme - Schritt 6 - Spulen des Unterfadens

  1. Legen Sie die Garnrolle auf den Garnrollenhalter und sichern Sie sie mit der kleinen Garnrollenkappe. Führen Sie den Faden wie abgebildet von der Rolle durch die Fadenführungen.
  2. Führen Sie das Fadenende durch das Loch in der Spule (siehe Abbildung).
  3. Drücken Sie die Spule so weit wie möglich nach links, (wenn die Spule nicht links liegt). Legen Sie die Spule auf den Spuler, sodass das Fadenende nach oben zeigt. Drücken Sie den Spuler nun nach rechts, bis er einrastet, und halten Sie das Fadenende fest.
  4. Starten Sie die Maschine. Der Spuler stoppt automatisch, wenn die Spule voll ist. Drücken Sie den Spuler wieder nach links, entnehmen Sie die Spule und schneiden Sie das Fadenende ab.

Entnehmen der Spulenkapsel

Inbetriebnahme - Schritt 7 - Entnehmen der Spulenkapsel

  1. Bringen Sie die Nadel durch Drehen des Handrades nach vorne in die oberste Position.
  2. Öffnen Sie die Freiarmklappe, indem Sie sie nach vorne ziehen. Öffnen Sie die Klappe der Spulenkapsel (siehe Abbildung) und ziehen Sie die Spulenkapsel aus dem Greifer.
  3. Lassen Sie die Spulenkapselklappe los, und die Spule fällt heraus.

Einlegen der Spule in die Kapsel

Einlegen der Spule in die Kapsel

  1. Nehmen Sie die Spulenkapsel in Ihre linke Hand und legen Sie die Spule so in die Kapsel, dass sich die Spule im Uhrzeigersinn dreht.
  2. Legen Sie den Faden in den Schlitz der Kapsel.
  3. Ziehen Sie den Faden unter der Spannungsfeder hervor.
  4. Ziehen Sie etwa 15 cm Faden aus der Spule.

Einsetzen der Spulenkapsel in den Greifer

Einsetzen der Spulenkapsel in den Greifer

  1. Aussparung für Spulenkapsel-Finger
  2. Spulenkapselklappe
    1. Greifen Sie die Spulenkapsel mit der linken Hand, öffnen Sie die Klappe und setzen Sie die Kapsel mit dem Kapselfinger oben auf den Stift in der Mitte des Greifers.
    2. Stellen Sie sicher, dass der Faden nach außen hängt und nicht in der Kapsel verklemmt ist.
      Hinweis: Überprüfen Sie, ob der Finger der Spulenkapsel auf der entsprechenden Aussparung des Greiferbahn-Abdeckrings liegt.
    3. Wenn Sie nun die Spulenkapselklappe loslassen, rastet die Spulenkapsel im Greifer ein.

Einfädeln des Oberfadens

  1. Heben Sie den Nähfußlüfter an. Bevor Sie die Nadel einfädeln, überprüfen Sie immer, ob der Nähfuß „oben" ist. (Wenn der Nähfußlüfter nicht angehoben werden kann, ist es unmöglich, die korrekte Fadenspannung einzustellen).
  2. Drehen Sie das Handrad gegen den Uhrzeigersinn, bis die Nadel ihre oberste Position erreicht und der Fadenhebel sichtbar ist.
  3. Halten Sie den Faden fest mit der rechten Hand und fädeln Sie die Maschine mit der linken Hand gemäß der gezeigten Reihenfolge ein.
    • Dann von rechts nach links durch den Fadenhebel (3).
    • Führen Sie den Faden durch das Nadelöhr (5) von vorne nach hinten. (Die Verwendung des automatischen Nadeleinfädlers wird unten beschrieben.)


Ein einfacher Test, ob die Maschine richtig eingefädelt wurde, kann wie folgt durchgeführt werden:

  1. Bei angehobenem Nähfuß ziehen Sie den Faden nach hinten von der Maschine weg. Sie sollten einen leichten Widerstand spüren, aber keine oder nur eine leichte Biegung der Nadel.
  2. Senken Sie nun den Nähfuß und ziehen Sie den Faden erneut nach hinten von der Maschine weg. Diesmal sollten Sie einen erheblichen Widerstand und eine deutlich stärkere Biegung der Nadel bemerken. Wenn Sie keinen Widerstand spüren, bedeutet dies, dass die Maschine nicht richtig eingefädelt wurde. Wiederholen Sie den Einfädelvorgang.

Verwendung des Nadeleinfädlers

Bringen Sie die Nadel durch Drehen des Handrades gegen den Uhrzeigersinn in die oberste Position.

  1. Haken Sie den Faden wie abgebildet in den Einfädelhaken.
  2. Halten Sie das Fadenende fest und senken Sie den Hebel des Nadeleinfädlers.
  3. Drehen Sie den Hebel bis zum Anschlag.
  4. Führen Sie den Faden unter die Zunge des Nadeleinfädlers und dann nach oben.
  5. Drehen Sie den Hebel zurück. Die Nadel wird automatisch eingefädelt.
  6. Lassen Sie den Hebel los und ziehen Sie den Faden weg.

    Hinweis: Die Maschine muss für das Einfädeln mit dem Nadeleinfädler auf Geradstich eingestellt sein.

Aufnehmen des Unterfadens

  1. Heben Sie den Nähfußlüfter an.
  2. Halten Sie den Oberfaden mit Ihrer linken Hand und drehen Sie das Handrad gegen den Uhrzeigersinn, sodass die Nadel in die unterste und dann in die höchste Position gebracht wird.
    Inbetriebnahme - Schritt 8 - Aufnehmen des Unterfadens
    Hinweis: Sie können den Unterfaden schnell aufnehmen, wenn Sie den Rückwärtstaste kurz betätigen und dann loslassen, während die Maschine auf Geradstich eingestellt ist. Die Nähmaschine führt eine Abwärts- und dann eine Aufwärtsbewegung aus und stoppt mit angehobener Nadel. Es ist ein typisches Merkmal dieser computergesteuerten Nähmaschine, dass sie immer mit angehobener Nadel stoppt.
  3. Ziehen Sie leicht am Oberfaden. Der Unterfaden kommt durch die Öffnung in der Nadelplatte nach oben.
  4. Ziehen Sie beide Fäden ca. 15 cm heraus und legen Sie beide Fäden nach hinten unter den Nähfuß.

Stoff-, Garn- und Nadeltabelle

Die Auswahl der richtigen Nadel und des passenden Garns hängt vom zu nähenden Stoff ab. Die folgende Tabelle ist eine praktische Hilfe bei der Auswahl von Nadeln und Garnen. Konsultieren Sie die Tabelle, bevor Sie mit dem Nähen beginnen. Stellen Sie sicher, dass Sie für den Ober- und Unterfaden denselben Garntyp und dieselbe Garnstärke verwenden.

STOFF GARN NADELN
Die unten aufgeführten Stoffe können aus Baumwolle, Leinen, Seide, Wolle, synthetischem Gewebe, Viskose oder Mischfasern bestehen. Sie werden als Beispiele für die entsprechenden Gewichtsklassen aufgeführt. TYP STÄRKE
Leicht Batist
Chiffon
Crêpe
Baumwolle-Polyester
100 % Polyester
* merzerisiert Nr. 60*
2020
roter Schaft
11/80
oranges Band
Mittelschwer Cord/Flanell
Gabardine
Gingham/Leinen
Musselin
Wollcrêpe
Baumwolle-Polyester
100 % Polyester
* merzerisiert Nr. 50* Nylon
2020
roter Schaft
14/90
blaues Band
Schwer Verbundgewebe
Canvas
Mantelstoff/Denim
Duck/Canvas
Baumwolle-Polyester
100 % Polyester
* merzerisiert Nr. 40*
* verstärktes Garn
2020
roter Schaft
16/100
violettes Band
18/110
gelbes Band
Maschenwaren Verdeckte Maschenware
Doppelmaschenware
Jersey/Trikot
Baumwolle-Polyester
Polyester
Nylon
2045
gelber Schaft
11/80
oranges Band
14/90
blaues Band
16/100
violettes Band

* Verwenden Sie nur Nadeln der Marke Singer für bessere Ergebnisse

Nadelwechsel

  • Warnung Trennen Sie die Maschine von der Stromversorgung, indem Sie den Stecker aus der Steckdose ziehen.

Nadel wechseln

  1. Flache Seite
  2. Nadel
  3. Stift
    1. Bringen Sie die Nadel durch Drehen des Handrads gegen den Uhrzeigersinn in die höchste Position.
    2. Lösen Sie die Nadelklemmschraube durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn.
    3. Entfernen Sie die Nadel, indem Sie sie nach unten ziehen.
    4. Setzen Sie die neue Nadel mit der flachen Seite nach hinten in den Nadelhalter ein.
    5. Schieben Sie die Nadel so weit wie möglich nach oben.
    6. Ziehen Sie die Nadelklemmschraube mit dem im Lieferumfang enthaltenen Schraubendreher fest.

Hinweis: Fest, aber nicht zu stark ziehen.
Tipp: Der Nadelwechsel ist einfacher, wenn Sie ein Stück Stoff unter den Nähfuß legen und den Nähfuß senken. Dadurch wird verhindert, dass die Nadel in das Nadelplattenloch fällt.

Einstellung der Fadenspannung

Für 90 % Ihrer Näharbeiten müssen Sie das Fadenspannungs-Einstellrad nur auf „5" stellen. Das Fadenspannungs-Einstellrad befindet sich am Maschinenkopf.
Tipp: Durch leichtes Verschieben der Grundeinstellung 5 in + oder - Richtung wird in der Regel ein besseres Stichbild erzielt.
Einstellung der Fadenspannung

  1. Unterfaden
  2. Oberfaden

Geradstich
Eine ansprechende Naht hängt maßgeblich von der richtigen Spannung des Ober- und Unterfadens ab. Ist die Fadenspannung korrekt, sollten sich die beiden Fäden in der Mitte Ihres Stoffes verschränken.
Sie müssen die Fadenspannung wahrscheinlich anpassen, wenn Sie Unregelmäßigkeiten im Nahtbild bemerken. Sie müssen den Nähfuß senken, um die Fadenspannung einzustellen.
Eine symmetrische Fadenspannung (d.h. gleiches Nahtbild oben und unten) ist normalerweise nur für Geradstiche erwünscht.

Zickzackstich und Stickerei
Beim Zickzackstich sollte die Fadenspannung etwas lockerer sein als beim Geradstich. Die Naht ist ansprechender und Sie vermeiden Kräuseln, wenn der Oberfaden auf der Unterseite des Stoffes erscheint.

Funktionen des Bedienfelds

Übersicht der Bedienfeldfunktionen

  1. Stichlänge
  2. LC-Display
  3. Manuelle Einstelltasten für Stichbreite/Nadelposition
  4. Tasten zur manuellen Einstellung der Stichlänge
  5. Übersicht der Stichmuster
  6. Stichnummerntasten
  7. Stichmusternummer
  8. Stichbreite/Nadelposition für Geradstich

Stichnummerntasten
Beim Einschalten der Maschine wird der Geradstich eingestellt und ein Pop-up-Fenster erscheint auf dem LC-Display für individuelle Anpassungen.
Um ein Stichmuster auszuwählen, verwenden Sie die linke Taste, um die linke Ziffer auszuwählen, und die rechte Taste, um die rechte Ziffer auszuwählen.

Einstelltasten für Stichlänge/Stichbreite und Nadelposition
Ihre Nähmaschine näht mit einer voreingestellten/Standard-Stichlänge und -breite.
Die Standardeinstellungen sind auf dem Display unterstrichen. Sie können die Stichlänge, Stichbreite oder Nadelposition für den Geradstich ändern.
Hinweis: Einige Stichmuster bieten mehr Möglichkeiten zur manuellen Einstellung als andere.

Nadelpositionen für den Geradstich

Für den Geradstich stehen 13 verschiedene Nadelpositionen zur Verfügung. Die Nadelposition wird mit der Nadelpositionstaste eingestellt (siehe Abbildung unten).
Nadelpositionen für den Geradstich

Regulierung der Unterfadenspannung

Stellen Sie die Unterfadenspannung nur ein, wenn ein korrektes Stichbild nicht durch Regulierung der Oberfadenspannung erreicht werden kann. Drehen Sie die Schraube nach links, um die Spannung zu lockern, und nach rechts, um die Spannung zu straffen. Wenn das Stichbild in Ordnung ist, aber die Naht sich kräuselt, könnten sowohl die Ober- als auch die Unterfadenspannung zu fest sein und müssen neu eingestellt werden.
Um zu prüfen, ob die Spulenspannung richtig ist, lassen Sie die Spulenkapsel am Fadenende hängen und drücken Sie sie kurz hinein. Ist die Spannung richtig, zieht sich der Faden ca. 5–10 cm heraus. Ist die Spannung zu locker, rollt sich der Faden kontinuierlich ab.
Regulierung der Unterfadenspannung

Nähfuß wechseln

Stellen Sie sicher, dass sich die Nadel in der „obersten" Position befindet. Heben Sie den Nähfußheber an.
Nähfuß wechseln

  1. Nähfußheber
  2. Nähfußentriegelung
  3. Nähfußhalter
    1. Drücken Sie die Nähfußentriegelung. Der Nähfuß wird automatisch aus seiner Halterung gelöst.
    2. Legen Sie den gewünschten Nähfuß auf die Stichplatte und zentrieren Sie den Stift des Nähfußes direkt unter dem Schlitz der Nähfußhalterung.
    3. Senken Sie den Nähfußheber, damit er in den Nähfuß einrastet.

Hilfemeldung

  • Die Spulvorrichtung ist während des Nähens nach rechts gerutscht (Betriebsposition).
    • Überprüfen Sie die Spulvorrichtung und schieben Sie sie nach links.
  • Der Knopflochhebel ist nicht gesenkt oder angehoben.
    • Senken Sie den Knopflochhebel zum Nähen von Knopflöchern.
    • Heben Sie den Knopflochhebel beim normalen Nähen an.
  • Der Stecker des Fußanlassers wurde während der Aktivierung gezogen.
    • Stecken Sie den Stecker ein.
  • Die Maschine ist blockiert, da sich Fäden im Bereich der Spule verfangen haben oder die Nähbewegung plötzlich unterbrochen wurde.
    • Schalten Sie den Hauptschalter aus und beheben Sie das Problem.
  • Die Rückwärts-/Verriegelungstaste wird gedrückt, während der Knopflochstich eingestellt ist.
    • Der Verriegelungsstich wird automatisch genäht, wenn das Knopfloch fertig ist. Es ist nicht notwendig, die Rückwärtstaste zu drücken.
  • Die Spulvorrichtung ist in Betrieb.
    • Schieben Sie die Spulvorrichtung nach links, wenn sie nicht verwendet wird.

Rückwärtstaste

Doppelfunktionsschalter für Rückwärtsnähen und Vernähen
Rückwärtstaste

  • Rückwärtsfunktion für Geradstiche und Zickzackstiche ()
    • Aktivieren Sie die Rückwärtstaste für Rückwärtsnähen.
    • Die Maschine näht rückwärts, solange die Taste aktiviert ist.
  • Verriegelungsfunktion für das Nähen verschiedener Stiche ()
    • Die Nähmaschine näht 4 kleine Verriegelungsstiche für das Nähen aller Stichmuster außer Gerad- und Zickzackstichen.
    • Die Verriegelungsstiche werden genau an der Position genäht, an der die Rückwärtstaste aktiviert wird.

Hinweis: Das Vernähen von Stichmustern ist sehr nützlich, um das Ausfransen von Nähten zu verhindern.

Nähen für Anfänger

Nachschlagetabelle für Stichlängen und -breiten

STICH MUSTER-NR. STICHBREITE STICHLÄNGE
100
Stich
muster
80
Stich
muster
60
Stich
muster
AUTO MANUELL AUTO MANUELL
00 00 00 MITTE LINKS - RECHTS 2.5 0.5–4.5
01 01 01 2.5 1.5–2.5
02 02 02 2.5 2.0–4.0
03 03 03 5.0 0–0.6 2.0 0.5–3.0
04 04 04 3.0 2, 3, 4, 5, 6 2.0 1.0–3.0
05 05 05 3.0 2, 3, 4, 5, 6 2.0 1.0–3.0
06 06 06 6.0 2, 3, 4, 5, 6 1.5 0–2.5
07 07 07 3.0 1.0–0.6 2.0 1.0–3.0
08 08 08 3.0 1.0–0.6 2.0 1.0–3.0
09 09 09 6.0 3.4/5.6 2.0 1.5–2.5
10 10 10 3.5 3.5–6.5 2.5 1.5–2.5
11 11 11 3.5 3.5–6.5 2.5 1.5–2.5
12 12 12 6.0 3.4/5.6 2.0 1.0–2.5
13 13 13 5.0 2.0–6.0 2.5 1.5–2.5
14 14 14 3.5 3.5–6.5 2.5 1.5–2.5
15 15 15 6.0 3.4/5.6 2.0 1.5–2.5
16 16 16 3.0 2.0–6.0 2.5 1.5–2.5
17 17 17 3.5 1.0–6.5 2.5 1.5–2.5
18 18 18 3.0 1.0–6.5 2.5 1.5–2.5
19 19 19 3.0 1.0–6.5 2.5 1.5–2.5
20 20 20 3.5 1.0–6.5 2.5 1.5–2.5
21 21 21 3.5 1.0–6.5 2.5 1.5–2.5
22 22 22 3.5 1.0–6.0 2.0 0.8–2.5
23 23 23 3.5 1.0–6.0 2.0 0.8–2.5
24 24 24 5.0 1.0–6.0 2.0 1.0–2.5
25 25 25 5.0 1.0–6.0 2.0 1.0–2.5
26 26 26 5.0 3.5–6.0 2.5 1.5–2.5
27 27 27 4.0 2, 4, 5 2.5 1.0–2.5
28 5.0 2.0–6.0 2.5 1.0–2.5
29 28 28 5.0 3, 4, 5, 6 2.5 1.3–2.5
30 5.0 3, 4, 5, 6 1.8 1.5–2.5
31 29 29 1.0 2.5 1.5–30
32 30 30 5.0 5.0–6.0 2.5
33 31 31 5.0 3.5–6.0 2.5 1.5–2.5
34 32 5.0 3.0–6.5 2.5 1.5–2.5
35 33 5.0 1.0–6.0 2.5 0.8–2.5
36 34 32 Diff.
37 6.0 3.5–6.0 0.8 0.5–1.5
38 6.0 3.5–6.0 0.8 0.5–1.5
39 35 33 6.0 3.5–6.0 0.5 0.3–1.5
40 36 6.0 3.5–6.0 0.5 0.3–1.5
41 37 6.0 3.5/5.6 0.5 0.3–1.5
42 38 34 6.0 3.5/5.6 0.5 0.3–1.5
43 39 35 6.0 3.5/5.6 0.5 0.3–1.5
44 40 6.0 3.5/5.6 0.5 0.3–1.5
45 41 36 6.0 3.5/5.6 0.5 0.3–1.5
46 42 6.0 3.5/5.6 0.5 0.3–1.5
47 43 37 6.0 3.0–6.5 0.5 0.3–1.5
48 44 38 6.0 3.0–6.0 0.5 0.3–1.5
49 45 39 6.0 3.0–6.0 0.5 0.3–1.5
50 6.0 3.0–6.0 0.5 0.3–1.5
51 6.0 3.0–6.0 0.5 0.3–1.5
52 46 40 5.0 3.5–6.0 0.5 0.3–1.5
53 47 41 6.0 3.0–6.0 0.5 0.3–3.0
54 48 6.0 3.0–6.0 0.5 0.3–3.0
55 49 42 6.5 3.5–6.5 0.5 0.3–2.5
56 50 43 6.0 3.5–6.0 0.5 0.3–1.5
57 51 44 6.0 3.0–6.0 0.5 0.3–1.5
58 52 45 6.0 3.4/5.6 0.5 0.3–1.3
59 3.5 2.0–6.0 0.5 0.5–1.0
60 53 5.0 2.0–6.5 0.5 0.5–0.8
61 54 46 6.0 3.5–6.0 0.2 1.5–2.5
62 55 6.0 3.5–6.0 2.5 1.5–2.5
63 56 47 6.0 3.5/6.0 1.8 0.8–2.5
64 57 48 6.0 3.5/6.0 Diff.
65 6.0 3.5/6.0 Diff.
66 58 49 6.0 3.5–6.0 1.3 0.8–4.0
67 59 6.0 3.5–6.0 1.3 0.8–4.0
68 60 50 6.0 3.5–6.0 1.8 1.0–4.0
69 6.0 3.5–6.0 1.8 1.0–4.0
70 61 51 6.0 3.0–6.0 2.5 1.0–2.5
71 6.0 3.0–6.0 2.5 1.5–2.5
72 62 4.5 3.4/5.6 2.5 1.5–2.5
73 4.5 3.4/5.6 2.5 1.5–2.5
74 63 52 4.5 3.4/5.6 2.5 1.5–2.5
75 4.5 3.4/5.6 2.5 1.5–2.5
76 64 53 5.0 3.5–6.0 2.5 1.5–2.5
77 5.0 3.5–6.0 2.5 1.5–2.5
78 65 5.0 3.0–6.5 2.5 1.5–2.5
79 5.0 3.0–6.5 2.5 1.5–2.5
80 66 5.0 3.0–6.0 2.0 1.0–2.5
81 67 5.0 3.5–6.5 2.5 1.5–2.5
82 4.5 3.0/4.5/6.0 2.5 1.5–2.5
83 68 6.0 3.5–6.0 2.5 1.5–2.5
84 69 5.0 3.5–6.0 2.5 1.5–2.5
85 70 6.3 3.8–6.3 1.3 1.0–2.0
86 71 5.0 3.0–6.0 2.5 1.5–2.5
87 5.0 4.0–6.0 2.5 1.5–2.5
88 72 5.0 2.0–6.0 1.5 0.5–2.0
89 2.0 2.0–4.0
90 73 55 3.0 2.0–4.5
91 0.5 0.5/0.8
92 0.5
93 0.5 0.5/0.8
94 74 56 0.5 0.5/0.8
95 75 57 0.5 0.5/0.8
96 76 58 0.5 0.5/0.8
97 77 59 0.5 0.5/0.8
98 78 0.5 0.5/0.8
99 79 0.5 0.5/0.8

Übersicht der Stichmuster-Nummern
Übersicht der Stichmuster-Nummern

Geradstich

Der Geradstich ist der am häufigsten verwendete Stich. Machen Sie sich daher mit den folgenden Schritten vertraut.
Hinweis: Je nach Stoffstärke kann eine „fine adjustment" (Feineinstellung) der Fadenspannung erforderlich sein.
Nähen - Schritt 1 - Geradstich

  1. Fadenspannungsrad
  2. Rückwärtsschalter
  3. Nähfußheber
100 Stichmuster: 00
80 Stichmuster: 00
60 Stichmuster: 00
  1. EINSTELLUNGEN
    Nähfuß - Standardfuß/Oberfadenspannung - 5
  2. Ziehen Sie beide Fäden ca. 15 cm nach hinten unter die Nähfüße.
  3. Legen Sie den Stoff unter den Nähfuß und senken Sie den Nähfuß ab.
  4. Drehen Sie das Handrad gegen den Uhrzeigersinn, bis die Nadel den Stoff durchsticht.
  5. Starten Sie die Maschine. Führen Sie den Stoff leicht mit Ihrer Hand. Stoppen Sie die Maschine, wenn Sie den Stoffrand erreichen.
    Hinweis: Die Stichplatte ist mit einer Skala in mm und Zoll als Stoffführhilfe ausgestattet.
  6. Drehen Sie zuerst das Handrad gegen den Uhrzeigersinn, bis die Nadel ihre höchste Position erreicht hat, heben Sie den Nähfuß an und ziehen Sie den Stoff nach hinten. Schneiden Sie überschüssigen Faden mit dem Fadenabschneider ab – dieser befindet sich auf der Kopfhaube.
    Hinweis: Wir empfehlen, eine Naht mit 3 bis 5 Rückwärtsstichen zu beginnen und zu beenden. Auf diese Weise sichern Sie die Fadenenden und verhindern ein Lösen der Naht.

Gerades Nähen mit den Führungslinien

Die Führungslinien auf der Stichplatte helfen Ihnen, eine gerade Naht zu nähen. Sie sind mit Zahlen markiert, die den Abstand zwischen der Naht und der mittigen Nadel definieren.

Quiltstich mit Handarbeitsoptik

Dieser Stich sieht aus, als wäre er von Hand genäht worden und eignet sich für Quilt- und Wattierarbeiten.

100 Stichmuster: 02
80 Stichmuster: 02
60 Stichmuster: 02
  1. Verwenden Sie die gewünschte Stichfarbe für den Unterfaden. Während des Nähens erscheint der Unterfaden auf der Oberseite, wodurch er handgenäht aussieht.
  2. Verwenden Sie einen unsichtbaren oder sehr feinen Faden entsprechend der Stofffarbe für den Oberfaden, damit dieser nicht sichtbar ist.
  3. Erhöhen Sie die Fadenspannung, bis Sie den gewünschten Effekt erzielen.
  4. Beginnen Sie mit dem Nähen.
    Hinweis: Für ungewöhnliche Ergebnisse experimentieren Sie mit verschiedenen Fadenspannungen und Stichlängen.

Nähen/Raffraffen eines Reißverschlusses

Verwenden Sie den Reißverschlussfuß, um die linke oder rechte Seite eines Reißverschlusses anzunähen oder einen Einzugfaden einzunähen.
Nadel links vom Nähfuß:

Nadel rechts vom Nähfuß:

Einnähen eines Reißverschlusses
Um die rechte Seite des Reißverschlusses anzunähen, setzen Sie den Reißverschlussfuß links in die Fußhalterung ein, sodass die Nadel links vom Nähfuß durchsticht.
Um die linke Seite des Reißverschlusses anzunähen, setzen Sie den Reißverschlussfuß rechts in die Fußhalterung ein.
Nähen - Schritt 2 - Einnähen eines Reißverschlusses

Raffraffen
Zum Raffraffen von Gardinen etc. legen Sie den Einzugfaden in die gefaltete Stoffkante oder in das Schrägband. Das Schrägband muss um die Stoffkante geheftet werden. Setzen Sie den Reißverschlussfuß rechts in die Nähfußhalterung ein, so dass die Nadel rechts vom Nähfuß durchsticht.
Tipp: Um die Nadel nah am Einzugfaden zu führen, können Sie eine Feineinstellung der Nadelposition mit Hilfe der Dehnungsbreitentasten vornehmen.
Nähen - Schritt 3 - Raffraffen

Zickzackstich

EINSTELLUNGEN:
Nähfuß - Standardfuß
Oberfadenspannung - 5
Der Oberfaden könnte je nach Faden, Stich und Nähgeschwindigkeit von der linken Seite sichtbar sein. Der Unterfaden darf niemals auf der Oberseite erscheinen. Verringern Sie die Fadenspannung mit dem Einstellrad, wenn der Unterfaden auf der Oberseite sichtbar ist oder die Naht sich kräuselt.

  1. Unterseite
  2. Oberseite
100 Stichmuster: 03
80 Stichmuster: 03
60 Stichmuster: 03

Einstellung der Stichbreite und -länge
Einstellung der Stichbreite und -länge

Das dunkelgraue Feld stellt den Standardwert dar, der automatisch eingestellt wird, wenn das Muster ausgewählt wird. Die Standardeinstellung für den Zickzackstich ist 2 mm und die Stichbreite 5 mm.
Die grauen Felder stellen Werte dar, die manuell eingestellt werden können.

Mehrfachzickzackstich

EINSTELLUNGEN:
Nähfuß - Standardfuß
Oberfadenspannung - 5
Der Mehrfachzickzackstich ist viel stärker als der normale Zickzackstich, da er den Stoff mit drei Stichen bindet. Er eignet sich daher zum Versäubern und Kanten aller Arten von Stoffen. Er ist auch ideal für Riegelstiche, zur Verstärkung abgenutzter Stellen, zum Anbringen von Flicken, zum Annähen von Gummibändern, zum Nähen von Heimtextilien und zum Quilten.
Hinweis: Eine manuelle Anpassung der Stichlänge ist für das Stopfen oder Versäubern erforderlich, wie in der Abbildung gezeigt.
Nähen - Schritt 4 - Mehrfachzickzackstich

100 Stichmuster: 06
80 Stichmuster: 06
60 Stichmuster: 06

Muschelstich

EINSTELLUNGEN:
Nähfuß - Standardfuß
Oberfadenspannung - 5
Falten Sie die Stoffkante um und bügeln Sie sie. Schieben Sie den Stoff mit der rechten Seite nach oben unter den Nähfuß, so dass die Stichspitze knapp über die gefaltete Kante eindringt und den Stoff in eine Muschelform zieht. Schneiden Sie den überstehenden Stoff entlang der Naht ab.
Tipp: Für kreative Ergebnisse können Sie mit verschiedenen Stichbreiten und -längen sowie Fadenspannungen experimentieren.

100 Stichmuster: 06
80 Stichmuster: 06
60 Stichmuster: 06

Raupenstich

Raupenstiche sind besonders dichte Zickzackstiche, die ein „satin" (Satin)-Finish ergeben. Sie eignen sich gut für Applikationen oder zum Annähen von Kordeln usw. Die Oberfadenspannung sollte leicht reduziert werden. Die Stichlänge muss im Bereich von 0,5–2,00 eingestellt werden. Wenn Sie sehr weichen Stoff nähen, verwenden Sie bitte Stickvlies oder Seidenpapier, um ein Kräuseln des Stoffes zu verhindern.
Hinweis: Wenn Sie besonders dichte Zickzackstiche/ Raupenstiche nähen, MÜSSEN Sie den Raupenfuß verwenden.

Platzierung von Mustern

Die Stichbreite des Musters nimmt ausgehend von der Mitte der Nadelposition zu, wie unten gezeigt.

Knöpfe annähen

EINSTELLUNGEN:
Nähfuß - Standardfuß
Transporteurabdeckplatte
Nähen - Schritt 4 - Knöpfe annähen

100 Stichmuster: 90
80 Stichmuster: 73
60 Stichmuster: 55
  • Legen Sie den Stoff und den Knopf unter den Nähfuß.
  • Senken Sie den Nähfuß ab. Drehen Sie das Handrad und prüfen Sie, ob die Nadel beide Knopflöcher präzise durchsticht.
  • Stellen Sie die Stichbreite bei Bedarf ein. Nähen Sie etwa 10 Stiche. Um einen Knopf mit einem Fadensteg anzunähen, legen Sie eine Stecknadel oder Nähmaschinennadel zwischen die Knopflöcher und nähen Sie über die Nadel.

Tipp: Sie können die Naht sichern, indem Sie die beiden Fäden auf der linken Stoffseite ziehen und verknoten.

Blindstich

EINSTELLUNGEN:
Nähfuß - Blindstichfuß
Oberfadenspannung - 5
Der Blindstich wird hauptsächlich zum unsichtbaren Säumen von Heimtextilien, Hosen und Röcken usw. verwendet.
Nähen - Schritt 5 - Blindstich

100 Stichmuster: 04, 05, 07
80 Stichmuster: 04, 05, 07
60 Stichmuster: 04, 05, 07
Einfacher Blindstich für normale, feste Stoffe
Elastischer Blindstich für Stretchstoffe und feine Stoffe
  1. Bearbeiten Sie zuerst die Schnittkante: Bei feinen Stoffen falten Sie die Kante, bei mittleren und schweren Stoffen versäubern Sie die Kante. Dann bügeln Sie den Saum und heften ihn mit Stecknadeln fest.
  2. Falten Sie nun den Stoff mit der linken Seite nach oben, wie auf dem Bild gezeigt.
  3. Legen Sie den Stoff und den Knopf auf diese Weise unter den Nähfuß. Drehen Sie das Handrad gegen den Uhrzeigersinn, bis die Nadel vollständig nach links schwenkt. Es ist wichtig, dass die Nadel mit ihrem linken Block die Falte kaum durchsticht.
    Hinweis: Für einen schmaleren oder breiteren Blindsaum stellen Sie zuerst die Stichlänge und -breite nach Wunsch ein. Dann passen Sie die Führung an.
    • Nähen Sie langsam und führen Sie den Stoff gleichmäßig entlang der Führung.
  4. Der Blindstich ist auf der Oberseite praktisch unsichtbar.
    Hinweis: Das Nähen einer Probe wird empfohlen, da diese Technik etwas Übung erfordert.

Stretchstiche

EINSTELLUNGEN:
Nähfuß - Standardfuß
Transporteurabdeckplatte
Die Stretchstiche eignen sich besonders für elastische Materialien und Strickwaren. Sie können sie aber auch für normale, feste Stoffe verwenden.

Stretch-Geradstich

Der Stretch-Geradstich ist wesentlich stabiler als der normale Geradstich, da er den Stoff mit drei Stichen – vorwärts, rückwärts und wieder vorwärts – bindet. Daher eignet er sich für elastische Stoffe, zur Nahtverstärkung bei Sportbekleidung – ob elastisch oder nicht elastisch – und für alle besonders strapazierfähigen Nähte. Sie können ihn auch zu dekorativen Zwecken z.B. an Kragen und Manschetten verwenden, um Ihrer Kleidung ein professionelles Finish zu verleihen.

100 Stichmuster: 01
80 Stichmuster: 01
60 Stichmuster: 01

Wabenstich

Der Wabenstich ist ideal für das Smoken und zum Annähen von Gummifäden, auch an Korsettwaren.

100 Stichmuster: 09
80 Stichmuster: 09
60 Stichmuster: 09
  1. Nähen Sie mehrere Geradstiche in gleichen Abständen auf das Kleidungsstück, das Sie smoken möchten.
  2. Nähen Sie ein Gummiband mit dem Wabenstich zwischen den Geradstichen an.
  3. Die Geradstiche können anschließend entfernt werden.

Overlockstich

Dieser professionelle Stich wird für die Herstellung von Sportbekleidung verwendet. Sie können in einem Arbeitsgang nähen und kantenversäubern.
Der Overlockstich eignet sich sehr gut zur Reparatur ausgefranster und abgenutzter Kanten von Kleidung, die häufigem Gebrauch ausgesetzt war.

100 Stichmuster: 10, 11
80 Stichmuster: 10, 11
60 Stichmuster: 10, 11

Federstich

Dieser attraktive Stich kann als Zierstich, zum Annähen von Spitze oder Applikationen auf Leinen oder Gürtel verwendet werden. Auch ideal zum Quilten und Hohlsaumsticken.

100 Stichmuster: 12
80 Stichmuster: 12
60 Stichmuster: 12

Stretch-Zickzackstich

Der Stretch-Zickzackstich wird hauptsächlich als dekorativer Steppstich verwendet. Ideal zum Bearbeiten von Kanten an Ausschnitten, Ärmeln oder Säumen.
Elastische Nähte können durch manuelles Einstellen der Stichbreite auf eine niedrigere Einstellung erzielt werden.

100 Stichmuster: 13
80 Stichmuster: 13
60 Stichmuster: 13

Doppelter Overlockstich

Dieser Stich hat drei Hauptanwendungen.
Sehr gut zum Annähen von flachen Gummibändern, zum Nähen oder Reparieren von Unterwäsche und zum gleichzeitigen Nähen und Versäubern von leicht elastischen und nicht elastischen Stoffen wie Leinen, Tweed und mittelschwerer bis schwerer Baumwolle.

100 Stichmuster: 14
80 Stichmuster: 14
60 Stichmuster: 14

Dieser Stich ist perfekt zum Annähen von Gummibändern. Sie können ihn auch zum Smoken und Säumen verwenden.

100 Stichmuster: 76
80 Stichmuster: 64
60 Stichmuster: 53

Kreuzstich

Besonders zum Nähen und Versäubern von elastischen Stoffen und zur Dekoration von Kanten.

100 Stichmuster: 15
80 Stichmuster: 15
60 Stichmuster: 15

Hohlsaumstich

Dieser Stich wird zum Verzieren von Kanten und traditionellen Stickmustern verwendet. Für die Hohlsaumtechnik benötigen Sie eine Flügelnadel.
Tipp: Durch leichtes Erhöhen der Fadenspannung können Sie mit der Flügelnadel größere Sticklöcher erzielen.

100 Stichmuster: 16
80 Stichmuster: 16
60 Stichmuster: 16

Leiterstich

Der Leiterstich wird hauptsächlich für Hohlsäume verwendet. Er wird aber auch zum Annähen von schmalen Bändern, auch in Kontrastfarben, verwendet. Dekorative Effekte lassen sich durch gezieltes Platzieren der Stichmuster erzielen. Der Leiterstich eignet sich auch für die Satinstickerei auf schmalen Bändern, Kordeln und Gummibändern. Hohlsäume gelingen am besten auf gröberen Leinenstoffen. Nach dem Ausführen des Leiterstichs ziehen Sie die Fäden entlang der Innenkanten des Leitermusters, um einen luftigen Effekt zu erzielen.

100 Stichmuster: 17
80 Stichmuster: 17
60 Stichmuster: 17

Picotstich

Der Picotstich ist ein traditionelles Stichmuster für zierliche, dekorative Saumnähte und Applikationen.

100 Stichmuster: 18, 19
80 Stichmuster: 18, 19
60 Stichmuster: 18, 19

Kantenstich

Der Kantenstich ist ein traditionelles Handstickmuster zum Versäubern von Tischdecken. Er ist jedoch äußerst vielseitig einsetzbar, z.B. zum Annähen von Fransen, Schrägband, Applikationen sowie für Satinstickereien und Hohlsäume.

100 Stichmuster: 20, 21
80 Stichmuster: 20, 21
60 Stichmuster: 20, 21

Schräger Kantenstich

Hervorragend zur Dekoration von Tischdecken und Bettwäsche. Sie können spitzenartige Effekte auf glatten Stoffen erzielen. Nähen Sie entlang der unversäuberten Stoffkante und schneiden Sie den Stoff dicht an der Außenseite des Stichs ab.

100 Stichmuster: 22, 23
80 Stichmuster: 22, 23
60 Stichmuster: 22, 23

Elastischer Overlockstich

Mit dem elastischen Overlockstich können Sie in einem Arbeitsgang nähen und kantenversäubern und erhalten eine schmale und gleichmäßige Naht. Besonders geeignet für Bademode und Sportbekleidung sowie T-Shirts, elastische Babykleidung und Jersey.

100 Stichmuster: 24, 25
80 Stichmuster: 24, 25
60 Stichmuster: 24, 25

Russischer Kreuzstich

Zum Nähen und Versäubern von elastischen Stoffen und zur Dekoration von Kanten.

100 Stichmuster: 27
80 Stichmuster: 27
60 Stichmuster: 27

Griechischer Stich

Traditionelles Stichmuster zur Dekoration von Kanten, Bordüren und dekorativen Saumnähten.

100 Stichmuster: 29
80 Stichmuster: 28
60 Stichmuster: 28

Fischgrätstich

Hauptsächlich zum Dekorieren mit der Maschine.

100 Stichmuster: 34
80 Stichmuster: 32
60 Stichmuster: -

Dornenstich

Dieser Stich hat vielseitige Einsatzmöglichkeiten zum Verbinden von Teilen und zu dekorativen Zwecken.

100 Stichmuster: 35
80 Stichmuster: 33
60 Stichmuster: -

Fagottstich

EINSTELLUNGEN:
Nähfuß - Standardfuß
Oberfadenspannung - 5
Dieser beliebte, dekorative Stich wird häufig für Ärmel und Vorderteile von Blusen und Damenbekleidung verwendet. Lassen Sie beim Zusammennähen etwas Platz zwischen den beiden Stoffen.
Zuerst die Nahtzugabe an der Schnittkante umklappen und bügeln. Dann die umgeklappten Kanten mit einem Abstand von ca. 0,3 cm auf Seidenpapier heften. Nähen Sie über diesen 0,3 cm großen Spalt, sodass die Nadel den Stoff rechts und links durchsticht. Entfernen Sie die Heftstiche und das Seidenpapier und bügeln Sie.

100 Stichmuster: 80
80 Stichmuster: 66
60 Stichmuster: 54

Stretch-Patchworkstich

Neben seinem dekorativen Effekt eignet sich dieses Stichmuster für Patchworkarbeiten mit elastischen Stoffen wie Jersey und Strickwaren.

100 Stichmuster: 86
80 Stichmuster: 71
60 Stichmuster:

Weitere Zierstiche & Dekorationsideen

EINSTELLUNGEN:
Nähfuß - Raupenfuß
Oberfadenspannung - 5 oder -1
Im Folgenden werden Beispiele gezeigt, wie diese Stiche genäht und verwendet werden können. Sie können auch andere Zierstiche für denselben Zweck verwenden. Sie sollten einen Test auf einem zusätzlichen Stück Stoff durchführen, um das gewünschte Zierstickmuster zu überprüfen. Bevor Sie mit dem Nähen beginnen, überprüfen Sie, ob genügend Garn auf der Spule ist, damit Ihnen während des Nähens das Garn nicht ausgeht. Für beste Ergebnisse verstärken Sie Ihren Stoff mit einem entfernbaren oder auswaschbaren Stickvlies.
Tipp: Der Unterfaden sollte nicht auf der Oberseite des Gewebes erscheinen; andernfalls könnte es notwendig sein, die Fadenspannung etwas niedriger einzustellen.

Knopflöcher

Automatische Knopflöcher

VERWENDUNG DES KNOPFLOCHFUSSES
Ihre Nähmaschine bietet Muster für Knopflochraupen in 2 verschiedenen Breiten sowie für Augenlöcher, Ösen- und Rundknopflöcher und ist mit einem System zur Messung der Knopfgröße und zur Bestimmung der benötigten Knopflochlänge ausgestattet. Alles wird in einem einzigen Arbeitsgang erreicht.
Automatische Knopflöcher - Schritt 1

  1. Block A
  2. Block B

VORBEREITUNG ZUM NÄHEN

  • Sie sollten eine Unterlage oder Seidenpapier etc. unter den Stoff im Bereich des Knopfloches legen.
  • Nähen Sie zur Probe ein Knopfloch in einen Stoffrest. Probieren Sie es mit dem gewählten Knopf aus.
    Automatische Knopflöcher - Schritt 2
    100 Stichmuster: 94, 95
    80 Stichmuster: 74, 75
    60 Stichmuster: 56, 57
    100 Stichmuster: 96, 97
    80 Stichmuster: 76, 77
    60 Stichmuster: 58, 59
    100 Stichmuster: 98, 99
    80 Stichmuster: 78, 79
    60 Stichmuster: –, –

Automatische Knopflöcher - Schritt 3

  1. Wählen Sie eines der beiden Knopflochmuster.
  2. Befestigen Sie den Knopflochfuß (D) (siehe Kapitel „Changing the sewing foot" (Nähfuß wechseln)).
  3. Legen Sie den Knopf in den Knopflochfuß (siehe oben, „Using the buttonhole foot" (Verwendung des Knopflochfußes)).
  4. Senken Sie den Knopflochhebel (C) so ab, dass er vertikal zwischen den beiden Blöcken (A) und (B) positioniert ist.
  5. Markieren Sie die Position des Knopfloches sorgfältig auf Ihrem Stoff.
  6. Legen Sie den Stoff unter den Knopflochfuß. Ziehen Sie ca. 10 cm des Unterfadens nach hinten unter den Stoff.
  7. Bringen Sie die Markierung auf Ihrem Stoff und die Markierung auf dem Knopflochfuß zusammen und senken Sie den Knopflochfuß ab.
  8. Halten Sie den Oberfaden leicht fest und starten Sie die Maschine.
    • Das Nähprogramm läuft automatisch gemäß der folgenden Abfolge ab.
      1. Ausrichtung des Knopflochfußes
      2. Markierung auf dem Stoff
  9. Wenn Sie das Knopfloch fertig genäht haben, schneiden Sie es mit dem Schneider auf. Achten Sie darauf, dass Sie das genähte Knopfloch nicht beschädigen.
    Automatische Knopflöcher - Schritt 4

Knopflöcher mit Kordel

Haken Sie eine Füllkordel (Häkelgarn oder Knopflochgarn) in die Kerbe des Nähfußes, ziehen Sie beide Fäden unter den Nähfuß und verknoten Sie sie wie abgebildet auf der Vorderseite. Nähen Sie das Knopfloch so, dass die Zickzackstiche die Kordel bedecken. Wenn das Knopfloch genäht ist, lösen Sie die Knoten und schneiden Sie beide Fadenenden ab.
Knopflöcher mit Kordel

  1. Nocken

Reinigung und Pflege

Reinigung und Pflege der Nähmaschine

Warnung Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose, bevor Sie Wartungsarbeiten oder Reinigungsarbeiten an der Maschine vornehmen.
Um eine langfristig einwandfreie Funktion zu gewährleisten, muss Ihre Maschine regelmäßig gereinigt werden, um Flusen und Staub zu entfernen.
Reinigung und Pflege der Nähmaschine

  1. Greifer
  2. Greiferbahn-Abdeckung
  3. Spulenkapsel
  4. Greiferantrieb
  5. Halter
  6. Transporteur

Reinigung des Greiferbereichs

  1. Bringen Sie die Nadel in die höchste Position.
    1. Nehmen Sie die Spulenkapsel aus dem Greifer.
    2. Drücken Sie die beiden Halter nach außen.
    3. Entfernen Sie den Greifer und die Greiferbahn-Abdeckung.
  2. Reinigen Sie den Transporteur und den Greiferbereich mit dem Pinsel.
    Vorsicht ACHTUNG! Geben Sie einen Tropfen Nähmaschinenöl auf den Mittelstift des Greifers und den Greiferantrieb; siehe Pfeil.
    1. Der Greiferantrieb muss sichelförmig auf der linken Seite positioniert sein.
    2. Halten Sie den Greifer am Mittelstift und setzen Sie ihn so ein, dass er sichelförmig auf der rechten Seite positioniert ist.
    3. Setzen Sie die Greiferbahn-Abdeckung auf.
    4. Schließen Sie die Halter durch Drücken nach innen.

Optionales Zubehör

Großer Anschiebetisch
Um den Anschiebetisch zu montieren, öffnen Sie die Stützbasis und schieben Sie die Führungsstifte des Tisches wie gezeigt in die Öffnungen A, B, C und D an der Maschine.

  1. Anschiebetisch
  2. Stützbasis

Nützliche Tipps zur Fehlerbehebung

Allgemeine Störungen

Fehler Ursache Lösung
Maschine näht nicht. Der Hauptschalter ist nicht eingeschaltet. Schalten Sie den Hauptschalter ein.
Knopflochhebel ist beim Nähen von Mustern nicht in der oberen Position. Bringen Sie den Knopflochhebel in die obere Position.
Knopflochhebel ist beim Nähen von Knopflöchern nicht abgesenkt. Senken Sie den Knopflochhebel ab.
Maschine ist blockiert/schlägt an. Faden ist im Greifer verfangen. Reinigen Sie den Greiferbereich.
Die Nadel ist beschädigt. Ersetzen Sie die Nadel.
Maschine transportiert nicht. Der Nähfuß ist in der oberen Position. Senken Sie den Nähfuß ab.

Probleme mit Stichen

Fehler Ursache Lösung
Stiche werden ausgelassen Die Nadel ist nicht vollständig in den Nadelhalter geschoben. Siehe „Changing the needle" (Nadelwechsel).
Die Nadel ist stumpf oder verbogen. Ersetzen Sie die Nadel.
Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt. Siehe „Removing the bobbin case" (Spulenkapsel entfernen), „Inserting the bobbin into the bobbin case" (Spule in die Spulenkapsel einlegen), „Inserting the bobbin case into the hook" (Spulenkapsel in den Greifer einsetzen).
Faden ist im Greifer verfangen. Reinigen Sie den Greiferbereich.
Unregelmäßige Stiche Nadelstärke passt nicht zum Stoff und Faden. Siehe „Changing the needle" (Nadelwechsel).
Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt. Siehe „Removing the bobbin case" (Spulenkapsel entfernen), „Inserting the bobbin into the bobbin case" (Spule in die Spulenkapsel einlegen), „Inserting the bobbin case into the hook" (Spulenkapsel in den Greifer einsetzen), „Threading the upper thread" (Oberfaden einfädeln).
Oberfadenspannung ist zu locker. Siehe „Setting the tension of the thread" (Fadenspannung einstellen).
Sie haben am Stoff gezogen oder ihn gegen die Transportrichtung gedrückt. Führen Sie den Stoff nur leicht.
Unterfaden ist nicht gleichmäßig aufgewickelt. Neu aufwickeln.
Nadel bricht Sie haben am Stoff gezogen oder ihn gegen die Transportrichtung gedrückt. Führen Sie den Stoff nur leicht.
Nadelstärke passt nicht zum Stoff und Faden. Siehe „Changing the needle" (Nadelwechsel).
Die Nadel ist nicht vollständig in den Nadelhalter geschoben. Siehe „Changing the needle" (Nadelwechsel).

Probleme mit Faden

Fehler Ursache Lösung
Fäden verheddern sich Ober- und Unterfaden wurden vor dem Nähbeginn nicht nach hinten unter den Nähfuß gezogen. Ziehen Sie beide Fäden ca. 10 cm nach hinten unter den Nähfuß und halten Sie sie beim Nähen der ersten Stiche leicht fest.
Oberfaden reißt Die Maschine ist nicht richtig eingefädelt. Siehe „Removing the bobbin case" (Spulenkapsel entfernen), „Inserting the bobbin into the bobbin case" (Spule in die Spulenkapsel einlegen), „Inserting the bobbin case into the hook" (Spulenkapsel in den Greifer einsetzen), „Threading the upper thread" (Oberfaden einfädeln).
Oberfadenspannung ist zu fest. Siehe „Setting the tension of the thread" (Fadenspannung einstellen).
Die Nadel ist verbogen. Ersetzen Sie die Nadel.
Nadelstärke passt nicht zum Stoff und Faden. Siehe „Changing the needle" (Nadelwechsel).
Unterfaden reißt Die Spule ist nicht richtig eingefädelt. Siehe „Spooling the lower thread" (Unterfaden aufspulen).
Flusen an der Spule oder im Greifer. Flusen entfernen.
Stoff zieht sich zusammen Oberfadenspannung ist zu fest. Fadenspannung einstellen.
Stichlänge ändern.

Sonderzubehör

Rollfuß


Bringen Sie den Rollfuß an, wenn Sie Leder, Wildleder, Kunststoff und Samt nähen, damit der Stoff leichter gleitet. Mit dem normalen Zickzackfuß können möglicherweise bessere Ergebnisse erzielt werden, wenn Sie weiches Leder oder Wildleder nähen.

Spezialfuß für verdeckte Reißverschlüsse

Der Spezialfuß für verdeckte Reißverschlüsse ermöglicht den verdeckten Verschluss zahlreicher Kleidungsstücke und Accessoires. Diese Art von Reißverschluss ist oft an den Seiten oder Rückseiten von Röcken und Kleidern zu finden.

Vorbereitung der Maschine

  • Anbringen des Fußes für verdeckte Reißverschlüsse
  • Maschine auf Geradstich einstellen
  • Stichlänge auf mittleren Bereich einstellen
  • Sicherstellen, dass die Nadelposition ausgerichtet ist

  1. Öffnen Sie den Reißverschluss, indem Sie den Schieber nach unten ziehen und das obere Ende des Reißverschlusses festhalten.
  2. Positionieren Sie den Reißverschluss mit der linken Seite nach oben zeigend und heften Sie ihn an der rechten Seite entlang der Naht der rechten Seite des Kleidungsstücks fest. Die Zähne des Reißverschlusses zeigen zur Innenseite der Naht.
  3. Richten Sie die Zähne des Reißverschlusses an der rechten Nut des Reißverschlussfußes aus. Die Nadel durchsticht das Reißverschlussband neben den Zähnen.
  4. Nähen Sie, wenn möglich, von oben nach unten und nähen Sie am Anfang und Ende der Naht mehrere Schrittstiche.
  5. Die andere Seite des Reißverschlusses muss nun genäht werden. Drehen Sie den Reißverschluss zweimal nach links und richten Sie dann das Band der gegenüberliegenden Seite des Reißverschlusses an der Naht auf der linken Seite des Kleidungsstücks aus.
  6. Richten Sie die Zähne des Reißverschlusses an der linken Nut des Reißverschlussfußes aus.
  7. Nähen Sie, wenn möglich, von oben nach unten und nähen Sie am Anfang und Ende der Naht mehrere Schrittstiche.
  8. Schließen Sie den Reißverschluss.
  9. Nehmen Sie den Spezialfuß für verdeckte Reißverschlüsse ab und bringen Sie den normalen Reißverschlussfuß an.
  10. Nähen Sie eine 1,5 cm Naht zur unteren Naht. Beginnen Sie so nah wie möglich am Reißverschluss.

Annähfuß für Knöpfe


Der Annähfuß für Knöpfe hält den Knopf fest, während er auf ein Kleidungsstück oder einen anderen Gegenstand genäht wird.

Vorbereitung der Maschine

  • Greifer absenken oder abdecken
  • Fuß: Annähfuß für Knöpfe anschrauben
  • Stich: Geradstich

Nähanleitung

  1. Bringen Sie die Stopfplatte an und legen Sie den Stoff unter den Nähfuß.
  2. Positionieren Sie den Knopf unter dem Fuß und stellen Sie sicher, dass die Knopflöcher an der Fußöffnung ausgerichtet sind.
  3. Stellen Sie die Nadelposition (linke Nadelposition) so ein, dass die Nadel durch die Öffnung (das Loch) auf der linken Seite des Knopfes dringt. (Überprüfen Sie die Breite immer, indem Sie das Handrad manuell drehen, bevor Sie mit dem Nähen beginnen.)
  4. Sichern Sie das Fadenende, indem Sie drei oder mehr Stiche nähen.
  5. Wählen Sie den Zickzackstich.
  6. Stellen Sie die Breite so ein, dass die Nadel während der Bewegung von links nach rechts in beide Öffnungen (Löcher) des Knopfes eindringt. (Überprüfen Sie die Breite immer, indem Sie das Handrad manuell drehen, bevor Sie mit dem Nähen beginnen.)
  7. Nähen Sie zehn Zickzackstiche.
  8. Wählen Sie den Geradstich.
  9. Überprüfen Sie, ob die Nadel in der linken Öffnung (dem linken Loch) im Knopf ausgerichtet ist.
  10. Sichern Sie das Fadenende, indem Sie drei oder mehr Stiche nähen.

Blindstichfuß A


Der Hauptzweck des Blindstichs besteht darin, praktisch unsichtbare Säume an Vorhängen, Hosen, Röcken usw. zu nähen.

Vorbereitung der Maschine

  • Blindstichfuß anbringen
  • Stich wählen: 04 oder 07
  • Spannung auf 5 einstellen

Nähanleitung

  1. Säubern Sie die Kante mit passendem Faden. Bei feinen Stoffen schlagen Sie den Stoff um und bügeln einen schmalen Saum von maximal 1,3 cm. Bei mittelschweren bis schweren Stoffen versäubern Sie die Schnittkante des Stoffes im Overlockstich.
  2. Falten Sie den Stoff nun so, dass die linke Seite nach oben zeigt.
  3. Legen Sie den Stoff unter den Nähfuß. Drehen Sie das Handrad zu sich hin (gegen den Uhrzeigersinn), bis die Nadel die äußerste linke Position erreicht hat. Sie müssen die Stofffalte durchstochen haben. Ist dies nicht der Fall, ändern Sie die Führung (B) des Blindstichfußes (A) so, dass die Nadel direkt durch die Stofffalte geht und die Führung auf der Falte liegt. Nähen Sie langsam und führen Sie den Stoff vorsichtig entlang der Führungskante.
  4. Wenn die Arbeit abgeschlossen ist, sind die Stiche auf der rechten Seite kaum sichtbar.
    Hinweis: Das Nähen von Blindnähten erfordert Übung. Nähen Sie zuerst eine Probe.
Elastischer Blindstich für Stretchstoffe und feine Stoffe.
Normaler Blindstich für normale Webstoffe.

Overlockfuß


Mit diesem Fuß können gleichmäßige, präzise Overlockstiche für eine Kettennaht auf einer Nähmaschine genäht werden. Der Faden wird um die Stoffkante gelegt und an der Kante ausgerichtet, um ein Ausfransen des Stoffes zu verhindern.

Vorbereitung der Maschine

  • Overlockfuß einsetzen
  • Wählen Sie: Nr. 8 (Stichbreite 5,0)
  • Oder: Nr. 10 oder 14 (Stichbreite 5,0-7,0)
  • Spannung auf 5 einstellen

Nähanleitung
Drücken Sie den Stoff gegen die Führungskante des Overlockfußes, so dass die Nadel den Stoff nahe der Nahtkante durchsticht.

  1. Nr. 03 (Breite=5.0) wird verwendet, um ein Ausfransen des Stoffes zu verhindern.
  2. -c. Nr. 10 und 14 können gleichzeitig Overlockstiche und normale Stiche nähen. Sie eignen sich daher zum Nähen von leicht ausfransenden Stoffen und zum Nähen von elastischen Stoffen.

    Um Unfälle zu vermeiden, sollte der Overlockfuß nur für die Stichmuster 03, 10 und 14 verwendet werden. Die Stiche sollten weder schmaler als 5,0 sein, noch sollte der Nähmodus geändert oder der Stich verlängert werden. Dieses Vorgehen könnte dazu führen, dass die Nadel mit dem Nähfuß kollidiert und bricht.

Wichtige Sicherheitshinweise

Sie sollten die grundlegenden Sicherheitshinweise bei der Verwendung der Maschine immer beachten. Lesen Sie alle Anweisungen aufmerksam, bevor Sie die Maschine benutzen.
Stromschlaggefahr ACHTUNG!
Um Stromschläge zu vermeiden:

  • Lassen Sie die Maschine niemals unbeaufsichtigt, während sie an die Stromversorgung angeschlossen ist. Ziehen Sie den Netzstecker nach jedem Gebrauch sowie vor der Reinigung der Maschine aus der Steckdose.


Die Netzspannung (Spannung des Steckdosenanschlusses) muss mit der Motorspannung übereinstimmen.

  • Die Maschine darf nur für die in diesem Handbuch beschriebenen Zwecke verwendet werden. Verwenden Sie nur das vom Hersteller in dieser Gebrauchsanweisung empfohlene Zubehör.
  • Ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose oder schalten Sie die Maschine aus, um Arbeiten im Bereich der Nadel durchzuführen, wie z.B. das Einfädeln der Nadel oder des Greifers, oder an der Nadel, den Stichplatten oder beim Wechseln des Nähfußes.
  • Ziehen Sie den Stecker der Nähmaschine aus der Steckdose, um Abdeckungen zu entfernen, zur Schmierung oder für andere Wartungsarbeiten, die in dieser Anleitung beschrieben sind und vom Benutzer durchgeführt werden.
  • Es ist untersagt, selbst Einstellungen am Motorriemen vorzunehmen. Sie müssen den Servicemitarbeiter kontaktieren, wenn solche Einstellungen erforderlich sind.
  • Ziehen Sie den Netzstecker nicht am Kabel, sondern fassen Sie den Stecker an, um ihn aus der Steckdose zu ziehen.
  • Gehen Sie vorsichtig mit dem Fußanlasser um und lassen Sie ihn nicht auf den Boden fallen. Insbesondere dürfen keine Gegenstände auf den Fußanlasser gelegt werden.
  • Verwenden Sie immer die richtige Stichplatte. Die falsche Stichplatte kann zum Nadelbruch führen.
  • Verwenden Sie keine verbogenen Nadeln.
  • Halten Sie Ihre Finger beim Nähen von allen beweglichen Teilen fern. Besondere Vorsicht ist im Bereich der Nadel der Nähmaschine geboten.
  • Ziehen oder schieben Sie den genähten Stoff nicht, während Sie nähen. Dies kann die Nadel verbiegen oder brechen.
  • Heben oder tragen Sie die Maschine nur am Griff.
  • Die Maschine darf nicht betrieben werden, wenn das Kabel oder der Netzstecker beschädigt ist, die Maschine nicht ordnungsgemäß funktioniert, auf den Boden gefallen ist oder beschädigt oder nass geworden ist. Wenn eine Überholung oder Reparaturarbeiten erforderlich sind oder elektrische oder mechanische Einstellungen vorgenommen werden müssen, bringen Sie die Maschine zu Ihrem nächsten Vertragshändler oder zum Kundendienst.
  • Die Maschine darf nicht betrieben werden, wenn Belüftungsöffnungen versiegelt sind. Halten Sie die Belüftungsöffnungen der Maschine und des Fußanlassers frei von Fusseln, Staub und losem Gewebe.
  • Lassen Sie keine Gegenstände in die Öffnungen der Maschine fallen.
  • Betreiben Sie die Maschine nicht im Freien.
  • Die Maschine darf nicht an Orten betrieben werden, an denen Aerosolsprays oder reiner Sauerstoff verwendet werden.
  • Die Maschine darf nicht als Spielzeug verwendet werden. Höchste Aufmerksamkeit ist geboten, wenn die Maschine in Anwesenheit von Kindern betrieben wird.
  • Setzen Sie die Maschine oder das Maschinengehäuse nicht direktem Sonnenlicht oder einem extrem heißen oder feuchten Raumklima aus.
  • Berühren Sie die Maschine oder den Fußanlasser nicht mit nassen Händen, nassen Tüchern oder anderen nassen Gegenständen.
  • Schließen Sie den Netzstecker nicht an eine Mehrfachsteckdose an, an die mehrere Kabel anderer Geräte angeschlossen sind.
  • Verwenden Sie die Maschine nur auf einem ebenen und stabilen Tisch.
  • Schließen Sie vor jeder Inbetriebnahme die Abdeckung des Freiarmes und der Greiferkammer der Maschine.
  • Halten Sie die Nähfüße und Nadeln außerhalb der Reichweite von Kindern.
  • Zerlegen oder verändern Sie die Maschine nicht selbst.
  • Stellen Sie sicher, dass der Hauptschalter ausgeschaltet und der Netzstecker aus der Steckdose gezogen ist, bevor Sie Wartungsarbeiten an der Maschine durchführen.
  • Warnung Ist das Netzkabel beschädigt, muss es vom Hersteller, Händler oder einer anderen qualifizierten Person ersetzt werden, um potenzielle Gefahren zu beseitigen.
  • Dieses Gerät darf von Kindern ab 8 Jahren sowie von Personen mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder mangelnder Erfahrung und/oder Kenntnis verwendet werden, sofern sie beaufsichtigt oder in den sicheren Gebrauch des Geräts eingewiesen werden und die damit verbundenen Risiken verstehen. Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen. Reinigungs- und Benutzerwartungsarbeiten dürfen nicht von Kindern ohne Aufsicht durchgeführt werden.
  • Schalten Sie die Maschine immer aus, wenn Sie sie unbeaufsichtigt lassen.
  • Ziehen Sie den Netzstecker vor der Wartung aus der Steckdose.
  • Ist die Beleuchtungseinheit beschädigt, muss sie von einem autorisierten Händler ersetzt werden.

Service

Bogod & Company Ltd.
Fortran Road, St Mellons, CF3 0WJ Cardiff, GB
0044-29-20774910
IAN 59032
Für alle Anfragen zu Ihrem Produkt halten Sie bitte Ihren Kassenbon und die Artikelnummer (z.B. IAN 12345) als Kaufnachweis bereit.

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Hier können Sie die vollständige PDF-Version des Handbuchs herunterladen. Sie kann zusätzliche Sicherheitsanweisungen, Garantieinformationen, FCC-Regeln usw. enthalten.

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