Einleitung Empfang Die MEYRA-Rollstühle erfüllen die Alle MEYRA-Produkte werden bei uns Wünsche nach Mobilität und mehr im Werk auf Fehlerfreiheit geprüft Unabhängigkeit durch die im neuen und in Spezialkartons verpackt. Styling bewährte MEYRA-Technolo- Hinweis: gie. Nutzen Sie die konstruktiven Vor- Wir möchten Sie dennoch bitten,...
Handhabung Das zusätzliche Gewicht des Zu- satzantriebs verändert die Schwer- Fahr- und Benutzerhinwei- punktlage und somit auch das Fahrverhalten des Rollstuhles. Die Handhabung des Rollstuhles muss Bevor der Zusatzantrieb benutzt wird, daher neu erlernt werden. Aus sollte sichergestellt sein, dass der Be- Gründen der Sicherheit Stützrollen nutzer und die Begleitperson mit der verwenden.
Tips zur Unfallverhü- Benutzen Sie den Zusatzantrieb tung nur, wenn die zum jeweiligen Roll- stuhl gehörenden Stützrollen mon- tiert sind. Hinweis: Bedienungsanleitung < Sicher- Vor Fahrtantritt den Drehknopf am heitshinweise Elektrofahrzeuge > Bedienmodul für Geschwindigkeit beachten! in die Stellung „Minimal“ drehen (Linksdrehung), damit ein langsa- Fahrverhalten mes, kontrolliertes Anfahren ge-...
CE-Bestimmungen Hinweis: Die Technik dieses Zusatzantriebes entspricht den einschlägigen An- forderungen der EG-Richtlinie über die Elektromagnetische Verträg- lichkeit. Störungen durch hochfre- quente Strahlungen anderer elek- tronischer Geräte sind jedoch nicht auszuschließen. Hochfrequente Strahlungen treten z. B. im Bereich von Radar- und Sende- anlagen, bei Funkgeräten aller Art und Funktelefonen auf.
Sicherheitshinweise Fahren auf unebener und / oder nicht fester Fahrbahn. Beachten Sie die entsprechende Be- dienungsanleitung des Rollstuhles. Siehe auch beiliegendes Heft < Si- cherheitshinweise Elektrofahrzeu- Fahren Sie nur mit Stützrollen. ge >. Den Zusatzantrieb nur im Stillstand Den Anschlussstecker nicht wäh- ein- bzw.
Entriegelungshebel Bei Bedarf kann der Rollstuhl in her- kömmlicher Weise über die Greifrei- fen angetrieben werden. Dazu ist folgende Vorgehensweise erforderlich: Motorbetrieb ausschalten 1. Bedienmodul ausschalten. 2. Entriegelungshebel (Bild 5/ nach oben schwenken. Die automatische Bremse des An- triebsrades ist gelöst und der Rollstuhl kann an den Greifreifen oder durch eine Begleitperson bewegt werden.
Bedienmodul Das Bedienmodul (Bild 7) dient zur Steuerung des Rollstuhles. Mit dem Joystick (Bild 7/ ) wird der Rollstuhl beschleunigt/ gebremst und gelenkt. Übersicht (Bild 8) Joystick Mode-Taste zur Programmvorwahl Taste Bedienmodul EIN/AUS Batterieanzeige / Fehlermeldung Drucktaste Hupe Drehknopf zur vorwählbaren Endgeschwindigkeit Höhenverstellung Nach dem Lösen der Klemmschraube...
Sicherheitsstecker (Option) Wegfahrsperre einschalten Bei eingeschaltetem Bedienmodul den Sicherheitsstecker kurz in die Bat- terieladebuchse einstecken (Bild 9) und wieder herausziehen. Hinweis: Die Elektronik sperrt den Fahrbe- trieb und schaltet sich selbststän- dig ab. Wegfahrsperre ausschal- Bedienmodul einschalten, es leuchten nur die LED’s der Programmvorwahl in Lauffolge.
Betriebsbereitschaft herstellen Fahrbetrieb herstellen Bremsentriegelungshebel nach unten schwenken. Bedienmodul einschalten Zum Einschalten des Bedienmodules die EIN/AUS-Taste (Bild 10/ ) drük- ken. Die Batterieanzeige (Bild 10/ leuchtet auf. Hinweise: Während der Systemtestdauer von – Blinkt die Batterieanzeige schnell, ca. 1-2 Sekunden nicht den Joystick liegt eine Störung vor.
Programmvorwahl – Mode-Taste drücken (Bild 10.1/ – mit dem Joystick das gewünschte Programm einstellen (Anzeige durch 5 Leuchtdioden, Bild 10.1/ – Mode-Taste erneut drücken oder Joystick nach vorne auslenken. 10.1 Programme Die Werte der Programme sind im Kapitel < Technische Daten > aufge- führt.
Überprüfungen vor Fahrtantritt Grün Achtung: Gelb Vor jedem Fahrtantritt ist der Stuhl auf Funktion und Sicherheit zu prüfen. 1. Vor der ersten Fahrt die Batterien laden. 2. Den Luftdruck nach Angaben des Rollstuhl-Herstellers in der Bedie- nungsanleitung prüfen. Batteriekapazität Nach dem Einschalten des Bedienmo- Anzeige-Elemente 1 –...
Anzeige-Element 1 blinkt: Die Kapazität ist unter 20 % Batterie- kapazität abgesunken. – Batterien so- fort laden, sonst ist eine Schädigung der Batterien möglich. Hinweis: Eine genaue Batterieanzeige wird nur während der Fahrt auf ebenen Bodenverhältnissen wiedergege- ben. Bergauf-/abfahrten sowie Still- stand verfälschen die Anzeige.
Vorwählbare Höchstge- schwindigkeit (Drehknopf) Die vorwählbare Höchstgeschwindig- keit ist im Stand sowie auch während der Fahrt über den Drehknopf (Bild ) einstellbar. Links herumdrehen verringert die Geschwindigkeit. Rechts herumdrehen erhöht die Geschwin- digkeit. Achtung: 1. Situationsbeispiel: – Unfallgefahr durch unangemes- Fahrt im Wohnbereich.
Joystick Achtung: Erst wenn die Batterieanzeige nicht mehr blinkt, den Joystick bewegen (Bild 13). Fahr- und Lenkbewegung Mit dem Joystick wird der Rollstuhl beschleunigt, gebremst und gelenkt. Je weiter der Joystick aus der Mittel- stellung herausbewegt wird, desto schneller (bis zur vorgewählten Höchstgeschwindigkeit) fährt der Rollstuhl.
BEGLEITPERSONEN- STEUERUNG (Option) Mit der Begleitpersonsteuerung ist ein Lenken des Rollstuhles aus der Schie- beposition heraus möglich. Mit der Umschalttaste (Bild 14/ ) wird das Biedienmodul des Insassen außer Funktion gesetzt. Hinweis: Das Symbol neben der aufleuch- tenden Kontrolleuchte (Bild 14/ A) zeigt die gerade aktive Steuerung Bedienfeld (Bild 14)
Vorwählbare Hochstge- schwindigkeit Durch Betätigen der Drucktaste (Bild ) vor oder während der Fahrt wird die vorwählbare, maximale Schrittgeschwindigkeit um eine Stufe bis maximal Stufe 5 erhöht. Nach der Stufe 5 erfolgt der Wechsel auf Stufe 1, der niedrigsten Schrittge- schwindigkeit.
Umsetzen des Bedienmo- duls (Option) Diese Version der Begleitpersonsteue- rung (Bild 14.1) wird dadurch möglich, dass das Standard-Bedienmodul von vorne nach hinten (an den linken oder rechten Schiebegriff) bei vorhandener Halterung umgesetzt werden kann. 14.1...
Umbau für Betrieb mit Standardrädern Zum Transport oder für den Betrieb mit Standardrädern sind die Antriebs- räder abnehmbar. Antriebsrad abnehmen - Standardrad einstecken 1. Rollstuhl sicher abstellen und Be- dienmodul ausschalten. – Drücken Sie dazu die Taste EIN/AUS (Bild 15/ Hinweis: Zur Erleichterung des Umbaus zu- vor das Batteriepack entnehmen.
Standardrad abnehmen - Antriebsrad montieren Die Montage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Bei der Montage des Antriebsrades ist der Rahmen des Rollstuhles anzuhe- ben und auf die Radaufnahme abzu- senken. Hinweis: Beim Schließen des Schnellspann- hebels das Rad etwas bewegen oder rütteln, damit die Nabe sich zentrieren kann und die elektri- schen Kontakte sicher ineinander greifen.
Schnellspannhebel justie- Der Schnellspannhebel ist in den An- trieb eingeschraubt und besteht aus folgenden Teilen (Bild 19): Schnellspannhebel Formscheibe Stellring Anlagescheibe Feder Am Stellring 3 kann der Abstand A (Bild 20) eingestellt werden. Drehung im Uhrzeigersinn verringert den Abstand A und Drehung entge- gen dem Uhrzeigersinn vergrößert ihn.
Transport Batteriepack entnehmen Zum Verstauen oder zu Transport- zwecken kann der Rollstuhl wie ge- wohnt ohne Werkzeug in tragbare Elemente zerlegt und gefaltet wer- den. Die mit Schnellspannvorrichtung aus- gerüsteten Antriebsräder können ab- genommen werden. Beim Zusammenbau ist darauf zu ach- ten, dass jedes Teil wieder ordnungs- gemäß...
Batterie laden Bei Berührung mit Säure: Mit Säure in Berührung gekommene Hautflächen oder Körperteile sofort Die Batterie sollte gleich nach dem unter fließendem Wasser längere Zeit täglichen Einsatz des Rollstuhles ge- abspülen. Anschließend einen Arzt laden werden, damit Ihnen am näch- aufsuchen.
Direktladen am Rollstuhl Die Batterie wird über das Bedienmo- dul geladen. 1. Rollstuhl gegen Wegrollen sichern und Bedienmodul ausschalten. 2. Zum Laden über das Bedienmodul den Ladeadapter (Bild 22/ ) in den Ladestecker am Bedienmodul einstecken. 3. Den Netzanschluss (230 V) des Bat- terieladegerätes herstellen.
Ladevorgang Übersicht der vier LED’s Die grüne LED (Bild 24/ ) zeigt an, (Bild 24/ ) – rote LED leuchtet: dass der Netzanschluß hergestellt ist. Batterieanschluss falsch gepolt. So- fort Netzstecker ziehen, Batterie- Die gelbe LED (Bild 24/ ) leuchtet anschlüsse prüfen / umklemmen.
Instandhaltung Die Bereifung regelmäßig prüfen. – Reifendruck siehe < Technische Pflege Daten > Bei unterschiedlichem Rei- fendruck zieht der Rollstuhl zu ei- Im Hinblick auf die Betriebssicherheit ner Seite. Bei zu niedrigem Reifen- sowie zum Erhalt der Einsatzbereit- druck wird der Rollwiderstand schaft und der Zuverlässigkeit benö- größer und der Zusatzantrieb muss tigt der Zusatzantrieb regelmäßig et-...
Wartung Wöchentliche Kontrollen Automatisches Magnetbremssystem: Wartungsanleitung Vor dieser Kontrolle ist für einen Frei- Der Mikrocomputer des elektroni- raum von min. 1 m rund um das Fahr- schen Systems führt während des Be- zeug herum zu sorgen. triebes ständig Kontrollen durch. Zur –...
Jährliche Kontrollen Aus Sicherheitsgründen und um Un- fällen vorzubeugen, die aus nicht rechtzeitig erkanntem Verschleiß re- sultieren, den Rollstuhl zusammen mit dem Zusatzantrieb in jährlichem Ab- stand von einem autorisierten Fach- händler prüfen und warten lassen. Der autorisierte Fachhändler über- prüft und wartet alle sicherheitsrele- vanten Teile des Zusatzantriebs und des Rollstuhles und kontrolliert die...
Störungssuche und Besei- Das Zusatzantrieb-System funktio- tigung niert nicht: – Prüfen, ob die Stecker an den An- Nachfolgend sind einige Störungen triebseinheiten und am Bedienmo- aufgezeigt, die sich meist mit einfa- dul sicher eingesteckt sind. chen Mitteln beseitigen lassen. Füh- –...
Fehlerdiagnose Im Falle einer Störung blinken die Leuchtsegmente der Batterieanzeige (Bild 26) schnell. Die Anzahl der blin- kenden Segmente gibt Aufschluss über die mögliche Fehlerquelle. Hinweis: Anzahl der blinken- Anzahl der blinken- den Segmente den Segmente Lässt sich die Störung nicht behe- Batteriespannung zu hoch ben, das Fahrzeug nicht weiterbe- Magnetbremse...
Reparatur 5 Segmente blinken: Antriebsfehler, rechts (Endstufenfeh- Zur Durchführung von Reparatur- und ler) Instandsetzungsarbeiten wenden Sie 6 Segmente blinken: sich vertrauensvoll an Ihre Fachwerk- Die Fahrsperre ist aktiv. Die Fahrsper- statt. Sie ist in die Ausführung der Ar- re ist eine elektronische Sicherheits- beiten eingewiesen und verfügt über einrichtung, die das Fahren bei ange- geschultes Personal.
Technische Daten Geschwindigkeit: ... stufenlos regelbar, max. 6,0 km/h auf ebener Strecke max. Nutzergewicht: ......siehe Angabe am Rollstuhl minus 10 kg ..................... (max. jedoch 130 kg) Reifengröße: ..............(22“ x 1 3/8), 24“ x 1 3/8“ Reifendruck: ....................3,8 bar Batteriesicherung: ...............
Werte für werkseitige Einstellung der Fahrprogramme Tabelle 1 r ü i s s Ü ä r ü i s s r ü i l t Hinweis: Die Angaben zur Endgeschwindigkeit beziehen sich immer auf die manuell am Drehknopf vorgewählte max. Geschwindigkeit.
Änderungen und Er- vom Typenschild (auf einer der Sche- gänzungen (Anbauten) ohne Zustim- renhälften) abzulesen. mung der Firma MEYRA führen zum Vorraussetzung für die Garantie ist in Erlöschen sowohl der Garantie als jedem Fall der bestimmungsgemäße auch der Produkthaftung allgemein.