- Bei Lagerflüssigkeiten mit einem Flammpunkt ≤ 60° C müssen die Schutzrohre
zusätzlich gegen das Eindringen von Dämpfen und Flüssigkeiten dicht verschlos-
sen sein.
- Die Gesamtlänge der Verbindungsleitung darf für die Druckleitung bei Nennweite
6 mm 50 Meter nicht übersteigen. Andernfalls sind größere Nennweiten zu ver-
wenden.
- Die Verbindungsleitungen sind mit einem ca. 4° Gefälle vom Leckanzeiger zu
den Behälteranschlüssen zu verlegen. Ist eine Verlegung mit Gefälle nicht mög-
lich, sollte (empfohlen) an allen Tiefpunkten der jeweiligen Verbindungsleitung
ein Kondensatgefäß (9) eingebaut werden.
- Die Verbindungsleitungen, Druck-
leitung (8), und Messleitung (7)
dicht an den Überwachungsraum
des Behälters anschließen (Behäl-
teranschlüsse als Zubehör erhält-
lich).
- Die jeweiligen Anschlüsse der Ver-
bindungsleitungen sind gegen Ab-
rutschen bei auftretenden Überdrü-
cken
zu
sichern,
Schlauchklemmen (siehe Zubehör)
am Leckanzeiger, am Behälter, an
den Kondensatgefäßen.
9.3 Montage mit Verteiler
- Grundsätzlich wird empfohlen, jeden einzelnen Überwachungsraum mit einem
separaten Leckanzeiger zu überwachen. Dies ermöglicht, z.B. bei einem Alarm-
zustand den Weiterbetrieb der restlichen Tankanlagen.
- Bei unterirdischen Behältern ist es möglich, mehrere Behälter über ein Verteiler-
system mit einem Leckanzeiger zu überwachen. Die zulässige Anzahl von ange-
schlossenen Behältern je Leckanzeiger, siehe unter Kapitel 7.2 Einsatz Typ D9
R255 bzw. 7.3. Einsatz Typ D9 R325. Verteiler siehe Lieferbares Zubehör.
- Die Verteiler DL und ML unterhalb des Leckanzeigers montieren. Der Abstand
zum Leckanzeiger soll dabei min. 0,75 m betragen.
- Alle Druckleitungen werden an den Verteiler DL montiert, die Messleitungen an
den Verteiler ML.
- Die Abgänge des Verteilers zu den Behälterverbindungen sind jeweils mit plom-
bierbaren Kugelhähnen ausgestattet.
- Zur Überwachung des Arbeitsdruckes und zur Prüfung des jeweiligen Behälter-
anschlusses ist auf dem ML Verteiler ein Manometer montiert.
- Zur Prüfung des jeweiligen Behälters sind die Kugelhähne der anderen ange-
schlossenen Behälter an den Verteilern DL und ML zu schließen.
- Zum Betrieb des gesamten Lecküberwachungssystems müssen alle Kugelhähne
an den Verteilern DL und ML geöffnet und plombiert sein.
20-06-2022 dpae
Leckanzeiger D9
z.B.
durch
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D9 R325-255 Anleitung DE 49000956-17-05 Entwurf 1.3 20-06-2022.docx