7.2 Einsatz Typ D9 R255
(Alarmschaltpunkt ≥ 255 mbar)
- Bei doppelwandigen Behältern aus Stahl nach Tabelle 1 ist die maximal
zulässige Behälterhöhe bzw. -Durchmesser durch die Dichte der Lager-
flüssigkeit begrenzt.
- Der Überwachungsraum muss für einen Betriebsüberdruck von mindes-
tens 0,4 bar zugelassen sein.
- Zulässige Dichten der Lagerflüssigkeiten und Abhängigkeit des Behälter-
durchmessers:
Liegende – zylindrische Behälter
EN 12285-1 Klasse A, EN 12285-2 Klasse A
Ø (Meter) 3,00 m 2,90 m 2,80 m 2,70 m 2,60 m
Dichte
0,76
(kg/dm³)
Ø (Meter) 2,40 m 2,30 m 2,20 m 2,10 m 2,00 m
Dichte
0,96
(kg/dm³)
Tabelle 1
BEACHTEN
► Bei unterirdischen Behältern nach DIN EN 12285-1 Klasse A und
max. Dichte von 1,10 kg/dm³ darf ein möglicher Grundwasser-
spiegel maximal bis zum oberen Behälterscheitel ansteigen.
► Wenn eine Berührung des Behälters mit Grundwasser nicht
grundsätzlich ausgeschlossen werden kann, dürfen nur Behälter
mit einem Durchmesser 2,30 m verwendet werden! Ansonsten
besteht bei einem Außenleck die Gefahr, dass kein Alarm ausge-
löst wird.
Um bei Erwärmung des Überwachungsraumes (z.B. Befüllung des Behäl-
ters mit wärmeren Medien) eine ausreichende Überdrucksicherung des
Überwachungsraumes zu gewährleisten, darf bei Behältern nach:
DIN EN 12285-1 Klasse A (unterirdische Behälter)
- Die Temperatur des Lagermediums 30°C nicht überschreiten.
- Bei einem Behältervolumen bis 50m³ maximal 2 Behälter über einen
Verteiler mit einem Leckanzeiger überwacht werden.
- Bei einem
hälter mit einem Leckanzeiger überwacht werden.
DIN EN 12285-2 Klasse A (oberirdische Behälter)
-
Grundsätzlich jeweils nur ein
werden. Das maximale Behältervolumen beträgt 100m³.
20-06-2022 dpae
Leckanzeiger D9
0,79
1,00
volumen zwischen 50 und 100m³ nur jeweils ein Be-
Behälter
Behälter
0,82
0,85
1,04
1,09
mit einem Leckanzeiger überwacht
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D9 R325-255 Anleitung DE 49000956-17-05 Entwurf 1.3 20-06-2022.docx
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0,88
0,92
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