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DIGITAL-DREHKRAN
Bedienungsanleitung für den digital-gesteuerten Kran
Der Kran kann folgende Bewegungen und Funktionen ausführen:
1. Oberteil links und rechts drehen (Aktionsbereich:
3600) .
2. Kranausleger ein- und ausfahren.
3. Kranhaken heben und senken.
4. Zusatzfunktion ein- und ausschalten
-
zum wahlweisen Einsatz sind ein Hubmagnet und ein
Arbeitsscheinwerfer unter Art.-Nr. 46806, sowie eine Baggerschaufel unter Art.-Nr. 46807 erhältlich.
Zur Steuerung dieser Bewegungen und Funktionen ist der Kran mit einem hierfür besonders ausgelegten Digital-Dekoder
(LENZ-/NMRA-Format) ausgestattet. Die hierfür nötigen Befehle erfolgen von einer ROCO-"Digital-is-cool"-Zentralein-
heit (Art.-Nr. 10751) und einer daran angeschlossenen LOKMAUS® (Art.-Nr. 10750).
Adressierung des Kranes:
Im Lieferzustand des Kranes ist der eingebaute Dekoder auf Adresse 7 programmiert.
Andern der Adresse: Soll der Kran eine andere Adresse erhalten, ist wie folgt zu verfahren:
1. Auf der Gleisanlage darf nur der zu programmierende Kran stehen bzw. angeschlossen sein (alle anderen Triebfahr-
zeuge von der Anlage entfernen).
2. Netzstecker des Trafos ziehen und warten, bis die Kontroll-Leuchtdiode der LOKMAUS® erlischt.
(
Wartezeit: mindestens 20 sec.).
3. Es darf nur eine LOKMAUS® an der Digital-Zentrale angeschlossen sein.
4. Bei dieser angeschlossenen LOKMAUS® den Geschwindigkeitsregler in Mittelstellung bringen.
5. Den Lokwahlschalter auf die von Ihnen gewünschte Adresse einstellen.
6. Nothalttaste drücken und gedrückt halten!
7. Netzstecker des Trafos bei noch immer gedrückter Nothalttaste in die Steckdose stecken und so die Stromver-
sorgung wieder herstellen.
8. Die Kontroll-Leuchtdiode der LOKMAUS® blinkt. Bei weiterhin gedrückter Nothalttaste eine der beiden Funktions-
tasten (Licht-Taste oder Signalhorn-Taste) betätigen. Nach wenigen Augenblicken ist die Adreß-Programmierung
abgeschlossen. Jetzt Nothalttaste loslassen.
9. Nothalttaste erneut
-
für wenige Augenblicke
-
drücken. Die Digital-Zentraleinheit kehrt dadurch aus dem
Programmier- in den normalen Betriebsmodus zurück, was durch das konstante Leuchten der Kontroll-Leuchtdiode
angezeigt wird. Der Kran kann nun über seine neue Adresse betrieben werden.
HINWEIS: Der Kran funktioniert auch im LENZ-Digital-Plus-System, in dem 99 Adressen zur Verfügung stehen.
Entkuooeln von Motor und Getriebe des Oberteils (Kranaufbaues) (Fig. 3):
Im Lieferzustand ist die Getriebekupplung zwischen Ober- und Unterteil des Kranes ausgerastet. (Hebel in der
Seitenmitte des Unterteils unten
-
(siehe Fig. 3), sodaß der Oberteil gegenüber dem Unterteil frei drehbar ist. Vor
Inbetriebnahme der Kranfunktionen muß der kleine Hebel nach oben eingerastet werden.
ACHTUNG: Im eingerasteten Zustand der Kupplung darf der Oberteil auf keinen Fall von Hand verdreht werden.
Desweiteren dürfen der Kranausleger und der Kranhakenseilzug ausschließlich über die Motore betätigt werden, niemals
von Hand oder anderweitig. Jede Gewaltanwendung führt zu unreparierbaren Schäden!
Nur gültig für Art.-Nr. 46800/801: Wird der Kranwagen auf der Anlage gefahren, muß der Oberwagen sich frei drehen
können. Die Getriebe-Kupplung darf daher dann nicht mehr eingerastet sein! Zum Lösen der Kupplung ist somit der
kleine Hebel an der Unterwagen-Seite nach unten zu drücken (siehe Fig. -). Ebenso muß vor Antritt der Fahrt der Kran-
Ausleger abgesenkt werden und auf der Kranarmstütze des Kranschutzwagens aufliegen. Zwecks Montage der Stütze
siehe Fig. -.
Rutschkupplungen:
Die Motoren für Kranausleger und Kranhaken sind jeweils mit einer Rutschkupplung ausgestattet. Dadurch wird verhin-
dert, daß es bei einem zu hohen Heben des Kranauslegers oder des Kranhakens zu einem Seilriß kommt. Ein zu tiefes
Absenken des Ablegers sollte vermieden werden, sonst sind die Seile nicht mehr genügend gespannt: Bei einem weite-
ren Abrollen des Seiles kann sich dieses verwickeln. Wird das Hakenseil bis zum Ende abgerollt und der Motor läuft wei-
ter, wird es sich sofort in Gegenrichtung wieder aufrollen. Die Bewegungsrichtung des Hakens kehrt sich dadurch in
Bezug auf die Drehknopfstellung/Fahrtrichtungsanzeige der LOKMAUS® bzw. des LENZ-Handreglers LH 100 um!
Zusatzfunktion (Fig. 8):
Der Kran ist mit einer zweipoligen Steckerbuchse ausgestattet, die den Anschluß einer Zusatzfunktion ermöglicht. Dieser
Anschluß darf maximal mit 250 mA belastet werden. Die gegebenenfalls hier angeschlossene Zusatzfunktion wird über
die LOKMAUS5 oder den LH 100 ein- bzw. ausgeschaltet.