Inhalt Bedeutung der verwendeten Kennzeichnungen Einleitung Modellaufzählung Indikationen / Kontraindikationen Empfang Zweckbestimmung Verwendung Rollstuhl falten/entfalten/tragen Anpassung Kombination mit herstellerfremden Produkten Wiedereinsatz Lebensdauer Übersicht Bremse Druckbremse - Benutzer Betriebsbremse Beinstützen Wadengurt Abnehmen des Wadengurtes Anbringen des Wadengurtes Längeneinstellung des Wadengurtes Beinstützunterteil Fußplatten Beinstützoberteil Abschwenken der Beinstützen...
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Rückenlehne Rückengurt, standard Räder Antriebsräder Stützrollen Einsteckbare Stützrollen Abnehmen/einstecken der Stützrollen Grundlegende Sicherheitshinweise Begleitperson Übersetzen aus dem Rollstuhl Greifen nach Gegenständen Gefällstrecken, Steigungen oder quergeneigte Fahrbahn Überwinden von Hindernissen Verladen des Rollstuhls Transport in Fahrzeugen Transportsicherung des unbesetzen Rollstuhls Personenbeförderung im Kraftfahrzeug Beförderung in öffentlichen Verkehrsmitteln Fahrten im öffentlichen Straßenverkehr Reinigung...
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Technische Daten Angewendete Normen Angaben nach ISO 7176-15 für Modell 3.600 Weitere Technische Daten für Modell 3.600 Bedeutung der Symbole auf den Waschanleitungen Bedeutung der Klebeschilder auf dem Rollstuhl Bedeutung der Symbole auf dem Typenschild Inspektionsnachweis Notizen Gewährleistung / Garantie Gewährleistungs- / Garantie-Abschnitt...
Vorgaben für Medizinprodukte erfüllt. Für die Mitteilung eines dennoch nicht auszuschließenden EINLEITUNG schwerwiegenden Vorfalls nutzen Sie bitte unsere Emailadresse < info@meyra.de > und Lesen und beachten Sie vor der erstma- informieren die zuständige Behörde Ihres ligen Inbetriebnahme dieses Dokument. Mitgliedstaates.
– Defekte oder Deformationen der Glied- te Problematiken aufweisen, im Einzelfall die maßen, kognitive und körperliche Befähigung zur Bedienung des genannten Modells nach- – Verlust der Gliedmaßen, weisen können. – Schäden oder Kontrakturen der Gelen- ☞ Zu diesen und weiteren möglichen Risiken mit diesem Produkt fragen –...
– Treiben Sie Ihren Rollstuhl nur über die Benutzen Sie den Rollstuhl nicht ohne Greifreifen der Antriebsräder an. montierte Beinstützen sowie Armlehnen- einheiten! Lassen Sie sich nicht in Ihrem Rollstuhl tra- gen, indem der Rollstuhl vom Boden ange- Ihr Rollstuhl kann in bestimmten Aus- hoben wird.
KOMBINATION MIT dem Boden steht, das Sitzrohr bis zum An- schlag nach unten drücken. HERSTELLERFREMDEN ☞ Dazu kann es erforderlich sein, beide PRODUKTEN Sitzrohre mit der Hand nachzudrücken. Jede Kombination Ihres Rollstuhls mit nicht von uns gelieferten Komponenten stellt ge- ANPASSUNG nerell eine Veränderung Ihres Rollstuhls dar.
WIEDEREINSATZ Der Rollstuhl ist für einen Wiedereinsatz geeignet. Durch das Baukastensystem ist der Rollstuhl an unterschiedliche Behinde- rungen und Körpergrößen anpassbar. Vor jedem Wiedereinsatz ist der Rollstuhl einer kompletten Inspektion zu unterziehen. ☞ Die für den Wiedereinsatz erforderli- chen hygienischen Maßnahmen sind nach einem validierten Hygieneplan durchzuführen und müssen eine Des- infektion einschließen.
BREMSE Bei Nachlassen der Bremswirkung die Bremse sofort von Ihrer Fachwerkstatt in- stand setzen lassen. PU-bereifte Rollstühle sollten für längere Abstellzeiten ohne festgestellte Druck- bremsen sicher weggestellt werden, da es evtl. zu einer bleibenden Verformung der Lauffläche kommen kann. Durch das Feststellen der Bremsen, über die Bremshebel (1), ist der Rollstuhl gegen un- gewolltes Fortrollen (Feststellbremse) gesi- chert.
BEINSTÜTZEN Vor einer Aktion an den Beinstützen ist der Rollstuhl gegen ein ungewolltes Fort- rollen zu sichern. ☞ Dazu das Kapitel Bremse auf Seite 12 beachten. Wadengurt Fahren Sie nicht ohne Wadengurt (außer zum Trippeln). – Unfallgefahr! Der abnehmbare Wadengurt (1) verhindert ein Nach-hinten-Rutschen der Füße von den Fußplatten.
Beinstützunterteil Zum Ein- oder Aussteigen und "Trippeln" (bewegen des Rollstuhles mit den Füßen) sind die Fußplatten hochzuklappen [1]. ☞ Klemmstelle zwischen Fußplatte und Beinstützenrohr beachten! – Beide Füße von den Fußplatten neh- men. – Den Wadengurt, falls vorhanden, ab- nehmen. ☞...
Beinstützoberteil Das Beinstützoberteil mit eingestecktem Beinstützunterteil wird als Beinstütze be- zeichnet. Abschwenken der Beinstützen Abgeschwenkte Beinstützen sind auto- matisch entriegelt und können leicht ab- fallen. Bei weiterem Umgang (z. B. Trans- port) beachten. Für ein leichtes Umsetzen aus/in den Roll- stuhl sowie ein nahes Heranfahren z.
Abnehmen der Beinstützen Bei abgenommenen Beinstützen besteht eine erhöhte Kippgefahr nach hinten. Für ein leichtes Umsetzen aus/in den Roll- stuhl sowie eine verringerte Rollstuhllänge (wichtig für den Transport) sind die Bein- stützen abnehmbar [1]. ☞ Vor dem Abnehmen der Beinstützen den Wadengurt auf einer Seite lösen oder abnehmen.
ARMLEHNE Die Armlehnen nicht zum Anheben oder Tragen des Rollstuhls verwenden. Nicht ohne Armlehnen fahren. Nicht zwischen Rahmen und Armlehne fassen. – Klemmgefahr! Beim Schieben des Rollstuhls durch eine Begleitperson hat der Nutzer die Hände auf die Armlehnenpolster oder auf den Schoß...
RÜCKENLEHNE Rückengurt, standard Der Rückengurt wird durch die Rückenrohre gespannt [1]. RÄDER Reifen bestehen aus einer Gummimi- schung und können auf einigen Unter- gründen schwer entfernbare oder bleibende Spuren hinterlassen (z.B. Kunst- stoff-, Holz- oder Parkettfußböden, Teppi- che, Auslegeware). Antriebsräder Den Rollstuhl nicht ohne montierte An- triebsräder benutzen.
STÜTZROLLEN Stützrollen bieten in bestimmten Situatio- nen keinen ausreichenden Schutz gegen Überschlagen. Folgendes ist unbedingt zu unterlassen: – Weites Nach-hinten-Lehnen Oberkörpers. – Ruckartiges Antreiben, besonders bei der Bergauffahrt. Zur Erhöhung der Kippsicherheit nie ohne Stützrollen fahren. Einsteckbare Stützrollen Die einsteckbaren Stützrollen können von hinten in das untere Rahmenrohr einge- steckt werden [1].
Diese Sicherheitshinweise sind ein Aus- son erfolgen! – Unfallgefahr! zug aus den Sicherheits- und allgemeinen Während der Benutzung des Rollstuhls Handhabungshinweisen, die auf unserer sollten Sie nicht rauchen. Internetseite: < www.meyra.com > zu fin- Bei direkter Sonneneinstrahlung können den sind. sich Sitzbezüge/Polster, Armlehnen- Der Rollstuhl dient ausschließlich der Be-...
Greifen nach Gegenständen Beim Rückwärtsfahren besteht ein erhöhtes Risiko des Überschlagens. Extremes Neigen des Oberkörpers vor-, seit- Bei Kurvenfahrt und beim Wenden auf Stei- oder rückwärts besonders beim Aufneh- gungen und Gefällen besteht Kippgefahr. men bzw. Ablegen schwerer Gegenstände vermeiden. – Überschlags- oder Kippgefahr Die auf der Fahrbahn übertragbare Brems- des Rollstuhls, insbesondere bei schmalen kraft ist auf Gefällestrecken wesentlich ge-...
Überwinden von Hindernissen Das Überwinden von Treppen ist nur in Be- gleitung von zwei Hilfspersonen durchzu- Nach der Überwindung von Stufen sind führen, welche sich mit der Gefahrensituati- ggf. demontierte Stützrollen wieder on auskennen und den Rollstuhl fest führen. zu montieren bzw. weggeschwenkte ☞...
Beförderung in öffentlichen Verkehrs- Transport in Fahrzeugen mitteln Die für den Transport abgebauten Teile Ihr Rollstuhl ist für die Personenbeförderung sind sicher zu verstauen und vor Fahrtbe- in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht vorge- ginn wieder sorgfältig anzubringen. sehen. Es kann dabei zu Einschränkungen Für das Tragen der abnehmbaren Teile kommen.
Weitere Informationen zum Thema Reini- ☞ Bei körperlichen Einschränkungen wie gung und Pflege finden Sie im < Infozent- z. B. Blindheit ist das Führen Ihres Roll- rum > auf unserer Webseite: stuhls nur mit einer Begleitperson zu- < www.meyra.com >. lässig.
REPARATUREN Beschichtung Durch die hochwertige Oberflächenver- Reparaturen sind grundsätzlich vom Fach- edelung ist ein optimaler Korrosionsschutz händler durchzuführen. gewährleistet. Instandsetzung ☞ Sollte die Beschichtung durch Kratzer o. ä. einmal beschädigt sein, so können Zur Durchführung von Instandsetzungs- die Stellen mit einem von uns über den arbeiten wenden Sie sich vertrauensvoll an Fachhändler erhältlichen Lackstift aus- Ihren Fachhändler.
WARTUNG Hinweise bei längeren Ge- brauchspausen Eine mangelhafte oder vernachlässigte Pfle- Bei längeren Gebrauchspausen sind keine ge und Wartung des Rollstuhls führt zur Ein- speziellen Maßnahmen notwendig. Es sind schränkung der Produzentenhaftung. jedoch die Lagertemperaturen einzuhalten. Wartungsarbeiten ☞ Hierzu das Kapitel Technische Daten auf Seite 29 beachten.
Wartungsplan WANN ANMERKUNG Vor Fahrtantritt Allgemein Prüfung selbst oder mit Hilfsperson durchführen. Auf einwandfreie Funktion prüfen. Vor Fahrtantritt Bremsanlage auf ein- Prüfung selbst oder mit wandfreie Funktion Hilfsperson durchführen. prüfen gebremsten Räder dürfen sich unter Betriebs- Bremshebel bis zum An- bedingungen nicht mehr schlag betätigen.
WANN ANMERKUNG Vor Fahrtantritt Rückenrohre und Rah- Prüfung selbst oder durch menrohre auf Beschä- Hilfsperson durchführen. digung prüfen Verformung oder Rissbildung im Schweiß- nahtbereich umgehend Fachwerkstatt zur Instand- setzung aufsuchen. – Un- fallgefahr! Insbesondere vor Fahrten Beleuchtung prüfen Prüfung selbst oder mit im Dunkeln Hilfsperson durchführen.
TECHNISCHE DATEN Angewendete Normen Der Rollstuhl entspricht der Norm: Alle Angaben innerhalb der < Technischen – EN 12183: 2014 Daten > beziehen sich auf die Standard- Ausführung. – ISO 7176-8: 2014 Die Gesamtlänge ist abhängig von der Posi- Unsere verwendeten Baugruppen und tion und Größe der Antriebsräder.
Angaben nach ISO 7176-15 für Modell 3.600 Gesamtlänge mit Beinstütze 1080 mm 1080 mm Gesamtbreite 620 mm 730 mm Gesamtmasse 140 kg 140 kg Nutzermasse (incl. Zuladung) – kg 120 kg Masse des schwersten Teils 11 kg 12 kg Ist-Sitztiefe...
Weitere Technische Daten für Modell 3.600 Länge ohne Beinstütze 780 mm 780 mm Gesamthöhe 920 mm 920 mm Sitzkissenstärke 30 mm 60 mm Länge ohne Beinstützen, Antriebsräder (Stützrollen sind abgenommen oder unter den Sitz 770 mm 770 mm geschwenkt) Zuladung –...
Bedeutung der Symbole auf den Waschanleitungen (die Symbole entsprechen dem europäischen Standard) Feinwaschgang bei der angegebenen maximalen Waschtemperatur in °C. Normalwaschgang bei der angegebenen maximalen Waschtemperatur in °C. Handwäsche Nicht Bleichen. Nicht Trockner geeignet. Nicht Bügeln. Nicht chemisch Reinigen.
Bedeutung der Klebeschilder auf dem Rollstuhl Achtung! Bedienungsanleitungen sowie beiliegende Dokumentatio- nen lesen. Rollstuhl nicht über Armlehnen oder Beinstützen anheben. Abnehmbare Teile sind nicht zum Tragen geeignet. Achtung Bremse nachstellen. Achtung Erhöhte Kippgefahr auf Steigung / Gefälle besonders in Ver- bindung mit kurzem Radstand Befestigungsmöglichkeit für Transportsicherungen.
Bedeutung der Symbole auf dem Typenschild Hersteller Bestellnummer Seriennummer Produktionsdatum zul. Benutzergewicht zul. Gesamtgewicht zul. Achslasten zul. Steigung zul. Gefälle zul. Höchstgeschwindigkeit Das Produkt ist als Sitz in einem KFZ zugelassen. Max. zul. Benutzergewicht wenn das Produkt als Sitz in einem KFZ zugelassen ist.
Ihren Fachhändler. Für die Bewertung unserer Produkte können Sie unser < Infozentrum > Bereich < PMS > Die Seriennummer (SN) ist vom Typenschild auf unserer Webseite < www.meyra.com > abzulesen. benutzen. Voraussetzung für die Anerkennung von Technische Änderungen im Sinne des Fort- Gewährleistungs- bzw.
Gewährleistungs- / Garantie-Abschnitt Bitte ausfüllen! Im Bedarfsfall kopieren und die Kopie an Ihren Fachhändler einsenden. Gewährleistung / Garantie Modellbezeichnung: Lieferschein-Nr.: SN (siehe Typenschild): Lieferdatum: Stempel des Fachhändlers: Inspektionsnachweis zur Übergabe Fahrzeugdaten: Serien-Nr. (SN): Fachhändler-Stempel: Modell: Unterschrift: Ort, Datum: Lieferschein-Nr.: Nächste Sicherheits-Inspektion in 12 Monaten Datum:...
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Ihr Fachhändler MEYRA GmbH Meyra-Ring 2 32689 Kalletal-Kalldorf DEUTSCHLAND +49 5733 922 - 311 +49 5733 922 - 9311 info@meyra.de www.meyra.de 205 986 900 (Stand 2021-04) Technische Änderungen vorbehalten.