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Wir verstehen Wasser.
Ultrafiltration | ultraliQ:SB
Betriebsanleitung
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Inhaltszusammenfassung für Grunbeck Ultrafiltration ultraliQ:SB Serie

  • Seite 1 Wir verstehen Wasser. Ultrafiltration | ultraliQ:SB Betriebsanleitung...
  • Seite 2 Zentraler Kontakt Deutschland Vertrieb Telefon 09074 41-0 Service Telefon 09074 41-333 Telefax 09074 41-120 Erreichbarkeit Montag bis Donnerstag 7:00 - 18:00 Uhr Freitag 7:00 - 16:00 Uhr Technische Änderungen vorbehalten. © by Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH Originalbetriebsanleitung Stand: Februar 2022 Bestell-Nr.: 100036040000_de_024...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Frontverkleidung montieren (optional) ......34 Inhaltsverzeichnis .............. 3 Produkt an Betreiber übergeben ......35 Einführung ..............4 Betrieb ...............36 Gültigkeit der Anleitung ..........4 Mitgeltende Unterlagen ..........4 Bedienung der Steuerung .........36 Produktidentifizierung ..........4 Betriebsdaten ablesen ..........40 Verwendete Symbole ..........5 Uhrzeit einstellen ............40 Darstellung von Warnhinweisen ........
  • Seite 4: Einführung

    Einführung Einführung Diese Anleitung richtet sich an Betreiber, Bediener und Fachkräfte und ermöglicht den sicheren und effizienten Umgang mit dem Produkt. Die Anleitung ist Bestandteil des Produkts. ► Lesen Sie diese Anleitung und die enthaltenen Anleitungen der Komponenten aufmerksam durch, bevor Sie Ihr Produkt betreiben. ►...
  • Seite 5: Verwendete Symbole

    Einführung Das Typenschild ist am Rahmengestell montiert. Bezeichnung Bezeichnung CE-Kennzeichung Netzanschluss Betriebsanleitung beachten Umgebungstemperatur Entsorgungshinweis Wassertemperatur Leergewicht Betriebsdruck Bestell-Nr. Filtratleistung nominal Serien-Nr. Anschlussnennweite Filtrat Ausgang Herstell-Datum Anschlussnennweite Rohwasser Eingang Elektrische Anschlussleistung Verwendete Symbole Symbol Bedeutung Gefahr und Risiko wichtige Information oder Voraussetzung nützliche Information oder Tipp schriftliche Dokumentation erforderlich Verweis auf weiterführende Dokumente...
  • Seite 6: Darstellung Von Warnhinweisen

    Einführung Darstellung von Warnhinweisen Diese Anleitung enthält Hinweise, die Sie zu Ihrer persönlichen Sicherheit beachten müssen. Die Hinweise sind mit einem Warnzeichen ausgezeichnet und folgendermaßen aufgebaut: SIGNALWORT Art und Quelle der Gefährdung ● Mögliche Folgen ► Maßnahmen zur Vermeidung Folgende Signalwörter sind je nach Gefährdungsgrad definiert und können im vorliegenden Dokument verwendet sein: Warnzeichen und Folgen bei Missachtung der Hinweise...
  • Seite 7: Persönliche Schutzausrüstung

    Einführung 1.6.2 Berechtigungen des Personals Die folgende Tabelle beschreibt, welche Tätigkeiten von wem durchgeführt werden dürfen. Bediener Betreiber Fachkraft Kundendienst Transport und Lagerung Installation und Montage Inbetriebnahme Betrieb und Bedienung Reinigung Inspektion Wartung jährlich Störungsbeseitigung Instandsetzung Außer- und Wiederinbetriebnahme Demontage und Entsorgung 1.6.3 Persönliche Schutzausrüstung ►...
  • Seite 8: Sicherheit

    Sicherheit Sicherheit Sicherheitsmaßnahmen ● Betreiben Sie Ihr Produkt nur, wenn alle Komponenten ordnungsgemäß installiert wurden. ● Beachten Sie die örtlich gültigen Vorschriften zum Trinkwasserschutz, zur Unfallverhütung und zur Arbeitssicherheit. ● Nehmen Sie keine Änderungen, Umbauten, Erweiterungen oder Programmänderungen an Ihrem Produkt vor. ●...
  • Seite 9: Elektrische Gefahren

    Sicherheit 2.1.3 Elektrische Gefahren Bei Berührung mit spannungsführenden Bauteilen besteht unmittelbare Lebensgefahr durch Stromschlag. Beschädigung der Isolation oder einzelner Bauteile kann lebensgefährlich sein. ● Lassen Sie elektrische Arbeiten an der Anlage nur von einer Elektro-Fachkraft durchführen. ● Schalten Sie bei Beschädigungen von spannungsführenden Bauteilen die Spannungsversorgung sofort ab und veranlassen Sie eine Reparatur.
  • Seite 10: Schutzbedürftige Personengruppe

    Sicherheit ● Verwenden Sie keine unbekannten Chemikalien (keine Kennzeichnung vorhanden oder Kennzeichnung unkenntlich). ● Halten Sie das auf dem Etikett genannte Verwendungsdatum (Mindesthaltbarkeit) ein, um die Funktionalität der Anlage und Qualität des erzeugten Filtrats zu gewährleisten. ● Chemikalien könnten bei falscher Lagerung ihren Aggregatzustand ändern, auskristallisieren, ausgasen oder ihre Wirksamkeit verlieren.
  • Seite 11: Signale Und Warneinrichtungen

    Sicherheit 2.2.1 Signale und Warneinrichtungen Warnhinweise/Piktogramme Stromschlaggefahr (auf dem Schaltkasten angebracht) ► Vor Arbeiten an elektrischen Anlageteilen die Anlage von der Stromversorgung trennen. Die angebrachten Hinweise und Piktogramme müssen gut lesbar sein. Sie dürfen nicht entfernt, verschmutzt oder überlackiert werden. ►...
  • Seite 12: Produktbeschreibung

    Produktbeschreibung Produktbeschreibung Bestimmungsgemäße Verwendung Die Ultrafiltrationsanlage ultraliQ dient zur vollautomatischen Reduktion von Feststoffpartikeln, Trübstoffen und Mikroorganismen aus dem Rohwasser. Die Ultrafiltrationsanlage ist für den Einsatz bei Eigenwasserversorgungsanlagen geeignet. Wird die Ultrafiltrationsanlage ultraliQ zur Trinkwasserversorgung eingesetzt, sind die Vorgaben der DIN 2001-1, DIN 1988, sowie der DIN EN 1717 einzuhalten. 3.1.1 Einsatzgrenzen Parameter...
  • Seite 13: Produktkomponenten

    Produktbeschreibung Produktkomponenten Bezeichnung Funktion Kodierung Schaltkasten Steuerung GENO-matic 1UF1AE01 – Rahmengestell Aus eloxiertem Aluminium mit Stellfüßen Probenahmehahn Abflammbarer Probenahmehahn zur Entnahme von 1UF1AH53 Spülabwasser Wasserproben und zur Ausspülung von Konservierungsmittel Magnetventil Spülabwasser Automatikventil zur Ableitung des Spülabwassers 1UF1AV02 Absperrarmatur Spülabwasser Kolbenventil zum Abtrennen der Anlage vom 1UF1AH07 bauseitigen Leitungsnetz...
  • Seite 14: Ausführungen

    Produktbeschreibung Bezeichnung Funktion Kodierung Probenahmehahn Rohwasser Abflammbarer Probenahmehahn zur Entnahme von 1UF1AH51 Wasserproben Druckanzeige Rohwasser Manometer zur optischen Anzeige des anstehenden 1UF1ACP01 Rohwasserdrucks. Probenahmehahn Filtrat Abflammbarer Probenahmehahn zur Entnahme von 1UF1AH52 Wasserproben und zur Ausspülung von Konservierungsmittel Druckanzeige Filtrat Manometer zur optischen Anzeige des anstehenden 1UF1ACP02 Filtratdrucks Ultrafiltrationsmodul(e)
  • Seite 15: Mit Frontverkleidung (Optional)

    Produktbeschreibung 3.3.1 Mit Frontverkleidung (optional) Bezeichnung Bezeichnung Bedienfeld der Steuerung GENO-matic Haube unten Haube oben ● Bei der optionalen Frontverkleidung ist die Steuerung nach vorne versetzt. ● Die Frontverkleidung besteht aus 2 Hauben. Anlagenanschlüsse Bezeichnung Bezeichnung Zulauf Rohwasser Ablauf Spülabwasser Ablauf Filtrat Ablauf Entleerung 15 | 64...
  • Seite 16: Funktionsbeschreibung

    Produktbeschreibung Funktionsbeschreibung Filtration (filtration) Rückspülen (backwash) Ausspülen (forward flush) Ultrafiltrationsmembran Ultrafiltrationsmembran Ultrafiltrationsmembran (schematisch) (schematisch) (schematisch) Rohwasserzulauf Rückspülen mit Filtrat Rohwasserzulauf Filtrat Spülabwasser zum Kanal Spülabwasser zum Kanal Prinzip der Partikelablagerung Prinzip der Partikelausspülung Prinzip der Partikelausspülung während der Filtration während eines backwash während eines forward flush Filtration Rohwasser wird in die Ultrafiltrationsanlage gefördert und durch die kapillarförmigen...
  • Seite 17 Produktbeschreibung ● Die in der Steuerung programmierten Zwangsspülungen verhindern eine Stagnation des Rohwassers im UF-Modul. Deckschichtbildung Während des Betriebs bildet sich durch die an der UF-Membran zurückgehaltenen Wasserinhaltsstoffe (Partikel, Trübstoffe, Mikroorganismen) eine Deckschicht. Die Deckschichtbildung (Fouling) wird in 3 Kategorien unterteilt: ●...
  • Seite 18: Zubehör

    Produktbeschreibung Zubehör Sie können Ihr Produkt mit Zubehör nachrüsten. Der für Ihr Gebiet zuständige Außendienstmitarbeiter und die Grünbeck-Zentrale stehen Ihnen für nähere Informationen zur Verfügung. Bild Produkt Bestell-Nr. Membrandruckbehälter DD 33, G¾ 33 l 890 60 304 zur Vermeidung von Druckschlägen im Zulauf, wenn ein bauseitiger Druckwind-kessel als Filtratspeicher genutzt wird...
  • Seite 19: Optionale Zusatzausstattung

    Produktbeschreibung Bild Produkt Bestell-Nr. Mobiles Reinigungssystem CIP:UF60 778 100 zur chemischen Reinigung von Ultrafiltrationsanlagen Optionale Zusatzausstattung Sie können Ihr Produkt mit optionaler Zusatzausstattung nachrüsten. Der für Ihr Gebiet zuständige Außendienstmitarbeiter und die Grünbeck-Zentrale stehen Ihnen für nähere Informationen zur Verfügung. Produkt Bestell-Nr.
  • Seite 20: Transport, Aufstellung Und Lagerung

    Transport, Aufstellung und Lagerung Transport, Aufstellung und Lagerung Versand/Anlieferung/Verpackung Die Anlage ist werkseitig auf einer Palette fixiert und gegen Kippen gesichert. ► Be- und Entladen Sie die Anlage mit einem Gabelstapler oder Hubwagen mit passenden Palettengabeln. Beachten Sie den kopflastigen Schwerpunkt der Anlage.
  • Seite 21: Installation

    Installation Installation Die Installation der Anlage ist ein wesentlicher Eingriff in die Wasserinstallation und darf nur von einer Fachkraft vorgenommen werden. Bauseitige Schnittstellen (inkl. Armaturen, Behälter) müssen in einwandfreiem Zustand sein (keine Verschmutzungen, kein Rost, kein Verdacht auf mikrobielle Kontamination) ►...
  • Seite 22: Anforderungen An Den Installationsort

    Installation Anforderungen an den Installationsort Örtliche Installationsvorschriften, allgemeine Richtlinien und technische Daten sind zu beachten. ● Der Installationsort muss frostsicher sein und den Schutz des Systems vor Chemikalien, Farbstoffen, Lösungsmitteln und deren Dämpfen gewährleisten. ● Eine starke Wärmeeinstrahlung und direkte Sonneneinstrahlung sind zu vermeiden.
  • Seite 23: Anforderungen An Die Elektroinstallation

    Installation Nach der Ultrafiltrationsanlage (filtratseitig) ● Membranausdehnungsgefäß oder Druckwasserbehälter ● Alternativ: Reinwasserbehälter mit Druckerhöhungsanlage zur Aufrechterhaltung der Wasserversorgung während des Spülvorgangs 5.1.3 Anforderungen an die Elektroinstallation ● Für den elektrischen Anschluss ist im Bereich von ca. 1,2 m eine Schuko- Steckdose erforderlich.
  • Seite 24: Sanitärinstallation

    Installation Sanitärinstallation Hier wird repräsentativ für alle Anlagen-Ausführungen eine ultraliQ:SB ohne Zusatzausstattung beschrieben. Die Bilder sind nur beispielhafte Darstellungen. ► Führen Sie alle Arbeiten für alle Ausführungen sinngemäß gleich aus. Beachten Sie die Sicherheitshinweise zum lokalen Transport (siehe Kapitel 4.2). 5.3.1 Vorbereitende Arbeiten 1.
  • Seite 25: Frontverkleidung Demontieren (Optional)

    Installation 5.3.2 Frontverkleidung demontieren (optional) Um vorbereitende Arbeiten (Installation, Bedienung, Inspektion und Wartung) an der Technik durchführen zu können, muss die optionale Frontverkleidung demontiert werden. Haube unten demontieren 1. Drücken Sie die Haube an den oberen Ecken gegen das Rahmengestell. »...
  • Seite 26: Anlage Anschließen

    Installation 4. Stellen Sie die Haube sicher geschützt vor Umfallen ab. » Die Frontverkleidung ist demontiert. 5.3.3 Anlage anschließen 1. Schließen Sie die Absperrarmaturen für Rohwassereingang und Filtratausgang. 2. Verbinden Sie den Zulauf Rohwasser mit bauseitigem Rohwasseranschluss. Beachten Sie den zulässigen Betriebsdruck (siehe Technische Daten, Kapitel 12). 3.
  • Seite 27 Installation Die Anlage ist werkseitig anlagenintern elektrisch vorinstalliert und darf nicht verändert werden. ► Führen Sie eine Prüfung der Installation gemäß DIN EN 60204 am Aufstellungsort durch. Leitungsverbindungen innerhalb der Steuerung Signal Farbe Funktion Leitung Kommentar GN/YE Einspeisung 230V/50Hz Spannungsversorgung Absicherung max.
  • Seite 28: Potentialausgleich Herstellen

    Installation 5.4.1 Potentialausgleich herstellen ► Stellen Sie einen Anschluss an den bauseitigen Potenzialausgleich folgendermaßen her: Der Schutzleiter muss einen Mindestquerschnitt 6 mm² Cu oder 10 mm² Al aufweisen. Bezeichnung Erdungspunkt am Alu-Rahmengestell Erdungsband Erdungspunkt für bauseitigen Potentialausgleich Beutel mit Anschlussmaterial (im Lieferumfang) 1.
  • Seite 29: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme Die Erst-Inbetriebnahme des Produkts darf nur vom Kundendienst durchgeführt werden. Konservierungsmittel ausspülen Anlagen, die werkseitig konserviert sind, werden gekennzeichnet. Die Membrane(n) ist (sind) mit einem Konservierungsmittel (Natriumdisulfit) für die Zeit der Lagerung und des Transports geschützt. Vorbedingung: Um das Konservierungsmittel auszuspülen, muss die Anlage rohwasserseitig angeschlossen sein und ein ausreichender Wasserdruck (max.
  • Seite 30 Inbetriebnahme Spülen Sie das Konservierungsmittel folgendermaßen aus: Vorbereitung Bezeichnung Funktion Kodierung Probenahmehahn Filtrat Hier: zur Ausspülung von Konservierungsmittel 1UF1AH52 Probenahmehahn Spülabwasser Hier: zur Ausspülung von Konservierungsmittel 1UF1AH53 Absperrarmatur Spülabwasser Kolbenventil zum Abtrennen der Anlage vom 1UF1AH07 bauseitigen Leitungsnetz Absperrarmatur Filtrat Kolbenventil zum Abtrennen der Anlage vom 1UF1AH06 bauseitigen Leitungsnetz...
  • Seite 31 Inbetriebnahme Ausspülen ► Prüfen bzw. stellen Sie in der Programmierebene (Code C 303) das Filtrationsintervall auf ≥ 30 Minuten (Werkseinstellung 30 min). 7. Spülen Sie für die Dauer von 10 Minuten (dies entspricht einem Forward Flush). » Das Konservierungsmittel wird über die Spülabwasserseite ausgespült. 8.
  • Seite 32: Anlage Prüfen

    Inbetriebnahme 13. Öffnen Sie die Absperrarmaturen Spülabwasser und Filtrat. 14. Setzen Sie das Filtrationsintervall auf Werkseinstellungen (Code C 303) zurück. » Die Membranen sind vom Konservierungsmittel ausgespült. 15. Schalten Sie die Anlage bei Bedarf mit der Taste (> 5 s drücken) aus. Anlage prüfen VORSICHT Rutschgefahr an Probenahmestellen...
  • Seite 33: Einstellungen Bei Drucklosem Filtratbehälter

    Inbetriebnahme Einstellungen bei drucklosem Filtratbehälter Betrieb mit drucklosem Behälter Wird die ultraliQ mit nachgeschaltetem drucklosem Behälter betrieben, müssen Änderungen in der Steuerung vorgenommen werden. Die erforderlichen Änderungen sind in der Kundendienstanleitung (Kap. 2.1) beschrieben und dürfen nur von einer Fachkraft durchgeführt werden.
  • Seite 34: Frontverkleidung Montieren (Optional)

    Inbetriebnahme Frontverkleidung montieren (optional) Nach durchgeführten Arbeiten muss die optionale Frontverkleidung montiert werden. Haube unten montieren 1. Führen Sie die untere Haube in die Aufhängung ein. 2. Drücken Sie die untere Haube an den oberen Ecken gegen das Rahmengestell. » Die Druckschnäpper rasten ein. Haube oben montieren 1.
  • Seite 35: Produkt An Betreiber Übergeben

    Inbetriebnahme Produkt an Betreiber übergeben ► Erklären Sie dem Betreiber die Funktion der Anlage. ► Weisen Sie den Betreiber mit Hilfe der Anleitung ein und beantworten Sie seine Fragen. ► Weisen Sie den Betreiber auf notwendige Inspektionen und Wartungen hin. ►...
  • Seite 36: Betrieb

    Betrieb Betrieb Im laufenden Betrieb sind im Normalfall keine Eingriffe durch den Betreiber/Bediener notwendig. Die Spülung der Anlage erfolgt automatisch zweimal pro Tag, unabhängig davon, ob die Anlage seit der letzten Spülung Filtrat produziert hat. Die Uhrzeiten sind frei einstellbar (siehe 7.4, Index 4/5) ►...
  • Seite 37: Bedienfeld

    Betrieb 7.1.1 Bedienfeld Bezeichnung Bedeutung/Funktion Übersicht Anzeigeparameter Info-Ebene, Symbolik und Störungen Display-Anzeige siehe Kapitel 7.1.2 Kurzbeschreibung Tastenfunktionen Kurzbeschreibung Display-Anzeige • In der Grundanzeige: ∙ Anlage einschalten (> 5 s gedrückt halten) • In der Info-Ebene: ∙ Anzeigen der Parameter Bedientaste •...
  • Seite 38: Displaysymbole

    Betrieb 7.1.2 Displaysymbole Bezeichnung Bedeutung/Funktion Betriebsanzeige ∙ Anlage ist eingeschaltet • In der Grundanzeige: ∙ Anlagenzustand ∙ Störungsmeldungen Ziffernanzeige • Anzeige in der Info-Ebene: ∙ Betriebsdaten ∙ Uhrzeit • Anzeige in der Programmier-Ebene: ∙ Parameter Funktion ist unterdrückt, keine Auswirkung Überdruckschalter Anzahl der angezeigten Wellen gibt Füllstand des Tanks an (3 = voll, …, 0 = leer)
  • Seite 39: Grundanzeige

    Betrieb 7.1.3 Bedienkonzept/Menüstruktur Die Steuerung der Ultrafiltrationsanlage ultraliQ:SB besteht aus der folgenden Menüstruktur: ● Grundanzeige ● Info-Ebene ● Programmier-Ebene Grundanzeige ● Es wird der Betriebszustand der Anlage angezeigt. Info-Ebene ● Es werden verschiedene Betriebsdaten angezeigt. ► Lesen Sie die Betriebsdaten ab (siehe Kapitel 7.2). ●...
  • Seite 40: Betriebsdaten Ablesen

    Betrieb Betriebsdaten ablesen ► Wechseln Sie zwischen den Parametern durch Antippen der Taste • Uhrzeit • Betriebsdauer • Durchfluss • Filtratmenge • Restdauer Service-Intervall ● Wenn für die Dauer von 3 Minuten keine Taste betätigt wird, erscheint automatisch wieder die Grundanzeige. Uhrzeit einstellen Anzeige Einheit...
  • Seite 41: Programmablauf

    Betrieb Programmablauf Der Programmablauf ist durch die Steuerung GENO-matic fest vorgegeben und wird werkseitig voreingestellt: Betriebsart Schritt Dauer Zeit Magnetventil Freigabe (Werksein Zulaufpumpe 1UF1AV01 1UF1AV01 1UF1AV01 stellung) Rohwasser Spülabwasser Filtrat Betrieb mit Filtration Min. Freigegeben nachgeschal (bauseitige tetem MAG / Abschaltung) DWB * Betrieb mit...
  • Seite 42: Programmier-Ebene (C 303)

    Betrieb Es muss bauseits dafür gesorgt werden, dass die Schaltspiele der Kreiselpumpe über ein MAG technisch richtig eingehalten werden können. Der Betrieb einer Kolbenpumpe mit nachgeschaltetem MAG hat ausschließlich über eine Druckschaltersteuerung zu erfolgen. Unterdrücken des Spülens bei Anlagen ohne Filtrattank: Bei UF-Anlagen die direkt in die Wasserversorgung eingebaut sind (z.B.
  • Seite 43 Betrieb 6. Speichern Sie den Wert mit 7. Durch gleichzeitiges Drücken schließen Sie die Einstellung, ohne zu speichern. 8. Wechseln Sie zur Grundanzeige zurück. a Drücken Sie gleichzeitig Einstellparameter Index Parameter/Einheit Bemerkung Einstellbereich 1 – 240 (030) Schritt 1Filtration Maximale Entnahmedauer bis zum Spülen (3) 15 –...
  • Seite 44: Instandhaltung

    Instandhaltung Instandhaltung Die Instandhaltung beinhaltet die Reinigung, Inspektion und Wartung des Produkts. Die Inspektion und Wartung unterliegt den örtlichen und nationalen Anforderungen. Der Betreiber ist für die Einhaltung der vorgeschriebenen Instandhaltungsarbeiten verantwortlich. Durch den Abschluss eines Wartungsvertrags stellen Sie die termingerechte Abwicklung aller Wartungsarbeiten sicher.
  • Seite 45: Intervalle

    Instandhaltung ► Benutzen Sie persönliche Schutzausrüstung. ► Reinigen Sie die Anlage nur von außen. ► Verwenden Sie keine scharfen oder scheuernden Reinigungsmittel. ► Wischen Sie die Oberflächen mit einem feuchten Tuch ab. ► Trocknen Sie die Oberflächen mit einem Tuch ab. Intervalle Die folgende Intervall-Tabelle stellt die Mindest-Intervalle für die durchzuführenden Tätigkeiten dar.
  • Seite 46: Wartung

    Instandhaltung Falls Sie einen schnellen Anstieg des Transmembrandrucks (TMP) feststellen, ist dies ein Anzeichen dafür, dass die Membranen verblockt sind. ► Lassen Sie die Membranen durch den Kundendienst prüfen und ggf. auswechseln. Wartung Um langfristig eine einwandfreie Funktion des Produkts zu sichern, sind regelmäßige Arbeiten notwendig.
  • Seite 47: Membranausdehnungsgefäß Prüfen

    Instandhaltung 8.4.2 Membranausdehnungsgefäß prüfen ► Führen Sie die folgenden Tätigkeiten für jedes Membranausdehnungsgefäß einzeln durch. Bezeichnung Bezeichnung Absperrarmatur Rückspülung Absperrarmatur Entleerung Membranausdehnungsgefäß Gasfüllventil ► Prüfen Sie das Gefäß auf Beschädigung und Korrosion. 1. Klopfen Sie das Gefäß von allen Seiten ab. »...
  • Seite 48: Ersatzteile

    Instandhaltung 8. Füllen Sie Stickstoff/Druckluft (Gasflasche, ölfreier Druckluftkompressor) mit einer Nachfülldose nach. Verwenden Sie zur Gasbefüllung Stickstoff – die Wasserseite muss drucklos sein. 9. Prüfen Sie den Einstelldruck des Gefäßes – korrigieren Sie den Vorspanndruck, falls erforderlich. Ersatzteile Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien erhalten Sie bei der für Ihr Gebiet zuständigen Vertretung.
  • Seite 49: Störung

    Störung Störung Die Ultrafiltrationsanlagen ultraliQ:SB sind mit einem Fehlererkennungs- und Meldesystem ausgestattet. Wenn im Display eine Störmeldung erscheint, gehen Sie wie folgt vor: 1. Drücken Sie um die Störung zu quittieren. 2. Beobachten Sie das Display. 3. Erscheint die Störmeldung erneut, beheben Sie die Störung (siehe Kapitel 9.1). ►...
  • Seite 50: Außerbetriebnahme

    Außerbetriebnahme Außerbetriebnahme Die Außerbetriebnahme und Wiederinbetriebnahme erfordert Fachwissen. Diese Arbeiten dürfen nur vom Kundendienst durchgeführt werden. 10.1 Temporärer Stillstand Die Anlage ist mit einer programmierbaren Zwangsspülung ausgestattet. ● Ist ein längerer Stillstand (> 48 h) der Anlage geplant, so muss eine Außerbetriebnahme der Anlage durchgeführt werden.
  • Seite 51: Demontage Und Entsorgung

    Demontage und Entsorgung Demontage und Entsorgung 11.1 Demontage Die hier beschriebenen Tätigkeiten stellen einen Eingriff in Ihre Trinkwasserinstallation dar. ► Beauftragen Sie für diese Tätigkeiten ausschließlich Fachkräfte. 1. Spülen Sie die Anlage mit Rohwasser durch. 2. Trennen Sie die Anlage vom Stromnetz – Restspannung ableiten. 3.
  • Seite 52: Technische Daten

    Technische Daten Technische Daten Maße und Gewichte SB500 SB1000 SB1500 SB2000 Anlagenbreite Anlagenbreite mit Frontverkleidung Anlagentiefe Anlagentiefe mit Frontverkleidung Anlagenhöhe 1710 Anlagenhöhe mit Frontverkleidung 1750 Anschlusshöhe Rohwasser/Ablauf Filtrat Anschlusstiefe Rohwasser/Ablauf Filtrat/Spülabwasser Anschlusshöhe Spülabwasser Betriebsgewicht, ca. Leergewicht, ca. 52 | 64...
  • Seite 53 Technische Daten Anschlussdaten SB500 SB1000 SB1500 SB2000 Anschlussnennweite Zulauf Rohwasser 25 (1" AG) Anschlussnennweite Ablauf Filtrat 25 (1" AG) Anschlussnennweite Kanal Spülabwasser 25 (1" AG) ≥ 50 ≥ 80 ≥ 100 ≥ 125 Kanalanschluss Elektrische Anschlussleistung, ca. Netzanschluss V/Hz 230/50 Schutzart/Schutzklasse IP54/ Leistungsdaten...
  • Seite 54: P&Id (Fließschema)

    Technische Daten 12.2 P&ID (Fließschema) ultraliQ:SB500 ultraliQ:SB1000 ultraliQ:SB1500 54 | 64...
  • Seite 55 Technische Daten ultraliQ:SB2000 Anschlüsse Bezeichnung Bezeichnung Zulauf Rohwasser Ablauf Spülabwasser Ablauf Filtrat Ablauf Entleerung Membranausdehnungsgefäß Komponenten Kodierung Bezeichnung Kodierung Bezeichnung 1UF1AB01 Ultrafiltrationsmodul 1 1UF1AH03 Absperrarmatur Rückspülung 1 1UF1AB02 Ultrafiltrationsmodul 2 1UF1AH04 Absperrarmatur Rückspülung 2 1UF1AB03 Ultrafiltrationsmodul 3 1UF1AH05 Absperrarmatur Entleerung 2 1UF1AB04 Ultrafiltrationsmodul 4 1UF1AH06...
  • Seite 56: Betriebshandbuch

    Betriebshandbuch Betriebshandbuch ► Dokumentieren Sie die Erst-Inbetriebnahme und alle Wartungstätigkeiten. ► Kopieren Sie das Wartungsprotokoll. Ultrafiltrationsanlage ultraliQ:SB | Typ: ________________________ Serien-Nr./Projekt-Nr.: ______________________________ 13.1 Inbetriebnahmeprotokoll Kunde Name: Adresse: Installation/Zubehör Feinfilter (Fabrikat, Typ): Systemtrenner (Fabrikat, Typ): Kanalanschluss nach DIN EN 1717 nein Bodenablauf vorhanden nein Sicherheitseinrichtung (falls kein Bodenablauf vorhanden)
  • Seite 57 Betriebshandbuch Wartung Nr.: ____ ► Tragen Sie die Messwerte und Betriebsdaten ein. ► Bestätigen Sie die Prüfungen mit i.O. oder vermerken Sie eine durchgeführte Reparatur. Wartung durchgeführt UF-Element Nr. Wieder-Inbetriebnahme mit Spülung von UF-Element nein ohne Wechsel von UF-Element Datum: mit Wechsel von UF-Element Prüfungen i.O.
  • Seite 58 Betriebshandbuch Wartung Nr.: ____ ► Tragen Sie die Messwerte und Betriebsdaten ein. ► Bestätigen Sie die Prüfungen mit i.O. oder vermerken Sie eine durchgeführte Reparatur. Wartung durchgeführt UF-Element Nr. Wieder-Inbetriebnahme mit Spülung von UF-Element nein ohne Wechsel von UF-Element Datum: mit Wechsel von UF-Element Prüfungen i.O.
  • Seite 59 Betriebshandbuch Wartung Nr.: ____ ► Tragen Sie die Messwerte und Betriebsdaten ein. ► Bestätigen Sie die Prüfungen mit i.O. oder vermerken Sie eine durchgeführte Reparatur. Wartung durchgeführt UF-Element Nr. Wieder-Inbetriebnahme mit Spülung von UF-Element nein ohne Wechsel von UF-Element Datum: mit Wechsel von UF-Element Prüfungen i.O.
  • Seite 60 Betriebshandbuch Wartung Nr.: ____ ► Tragen Sie die Messwerte und Betriebsdaten ein. ► Bestätigen Sie die Prüfungen mit i.O. oder vermerken Sie eine durchgeführte Reparatur. Wartung durchgeführt UF-Element Nr. Wieder-Inbetriebnahme mit Spülung von UF-Element nein ohne Wechsel von UF-Element Datum: mit Wechsel von UF-Element Prüfungen i.O.
  • Seite 61: Eu-Konformitätserklärung

    EU-Konformitätserklärung EU-Konformitätserklärung Im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG Hiermit erklären wir, dass die nachstehend bezeichnete Anlage in ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen der zutreffenden EG/EU-Richtlinien entspricht. Bei einer mit uns nicht abgestimmten Änderung der Anlage verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Ultrafiltrationsanlage ultraliQ:SB Serien-Nr.: siehe Typenschild Die oben genannte Anlage erfüllt außerdem nachfolgende Richtlinien und Bestimmungen:...
  • Seite 64 Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH Josef-Grünbeck-Straße 1 89420 Höchstädt a. d. Donau +49 9074 41-0 +49 9074 41-100 info@gruenbeck.de Mehr Infos unter www.gruenbeck.de www.gruenbeck.de...

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