EG-Konformitätserklärung Die HORSCH Maschinen GmbH, Sitzenhof 1, D-92421 Schwandorf erklärt hiermit in alleiniger Verantwortung als Hersteller, dass das nachfolgend genannte Produkt: Sämaschine Typ: Maestro 24 SX den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der Richtlinie 2006/42/EG entspricht. Klaus Winkler Schwandorf, 08.12.2020 Dokumentationsbevollmächtigter...
Identifikation der Maschine Bei der Übernahme der Maschine tragen Sie die entsprechenden Daten in die nach- folgende Liste ein: Seriennummer: Maschinentyp: Baujahr: Ersteinsatz: Zubehör: Händler-Adresse Name: Straße: Ort: Tel: Kd.-Nr. Händler: Kd.-Nr. HORSCH 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
Rahmen der bestimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten. Die Sicherheitshinweise beachten! Für Schäden und Betriebsstörungen, die sich aus der Nichtbeachtung der Betriebsan- leitung ergeben, übernimmt HORSCH keine Haftung. Alle Personen, die mit Aufgaben an oder mit der Maschine beauftragt sind, müssen die Betriebsanleitung lesen und anwenden.
Einführung | 1 VORSICHT Kennzeichnet eine Gefahr, die zu Verletzungen führen kann, wenn sie nicht vermie- den wird. Alle Warnhinweise in dieser Betriebsanleitung lesen! 1.2.2 Instruktionen HINWEIS Kennzeichnet wichtige Hinweise. Handlungsanweisungen und deren Bestandteile werden mit verschiedenen Symbo- len gekennzeichnet: ü...
• das Durchführen von Wartungs- und/oder Reparaturarbeiten an einer nicht still- gesetzten und gegen Wiederanlauf gesicherten Maschine Für Schäden, die aus nicht bestimmungsgemäßer Verwendung der Maschine resul- tieren, übernimmt HORSCH keine Haftung. 2.2 Betriebsanleitung Die Betriebsanleitung ist Teil der Maschine! Wenn die Betriebsanleitung nicht beachtet wird, können Personen schwer verletzt...
• Betrieb • Wartung • Störungssuche und -behebung Von HORSCH Darüber hinaus müssen Personen für bestimmte Tätigkeiten durch Schulungsmaß- nahmen oder Außendienstmitarbeiter von HORSCH ausgebildet worden sein. ausgebildete Bediener Dies betrifft folgende Tätigkeiten: • Verladen und Transport • Inbetriebnahme • Störungssuche und –behebung...
2 | Sicherheit und Verantwortung • Entsorgung Bestimmte Arbeiten zur Wartung und Instandhaltung dürfen nur von einer Fach- werkstatt durchgeführt werden. Diese Arbeiten sind mit dem Zusatz Werkstattarbeit gekennzeichnet. 2.4 Persönliche Schutzausrüstung Fehlende oder unvollständige Schutzausrüstungen erhöhen das Risiko von Gesund- heitsschäden.
Dadurch können Unfälle verursacht und Personen schwer verletzt oder getötet werden. Ø Die Maschine darf erst nach Einweisung durch Mitarbeiter der Vertriebspart- ner, Werksvertreter oder Mitarbeiter der Firma HORSCH in Betrieb genommen werden. Die Maschine nur einsetzen, wenn alle Schutzeinrichtungen und sicherheitsbedingte Einrichtungen wie z.B.
2 | Sicherheit und Verantwortung Ø Schäden durch eine qualifizierte Fachwerkstatt beheben lassen, wenn sie sich auf die Sicherheit auswirken können und nicht selbst behoben werden kön- nen. 2.6.3 An- und Abkuppeln Durch fehlerhaftes Kuppeln von Maschine und Zugvorrichtung des Schleppers ent- stehen Gefahren, die schwere Unfälle verursachen können.
Sicherheit und Verantwortung | 2 2.6.5 Bremsanlage Die Maschinen können je nach Ausstattung mit einer pneumatisch oder hydraulisch betätigten Betriebsbremsanlage ausgestattet sein. Die Bremsanlage muss bei Straßenfahrt immer angeschlossen und funktionsfähig sein. 1. Nach Ankuppeln der Maschine und vor Transportfahrten die Funktion und den Zustand der Bremsanlage prüfen.
2 | Sicherheit und Verantwortung Verhalten bei Spannungsüberschläge verursachen außen an der Maschine hohe elektrische Span- nungen. Am Boden um die Maschine entstehen große Spannungsunterschiede. Spannungsüberschlag Große Schritte, Hinlegen auf den Boden oder Abstützen mit den Händen auf dem Boden können lebensgefährliche elektrische Ströme verursachen (Schrittspannung). 1.
Ø Es dürfen ausschließlich Zugvorrichtungen angebaut werden, die den techni- schen Anforderungen gemäß dieser Betriebsanleitung genügen. Für Schäden, die aufgrund des Anbaus unpassender Zugvorrichtungen sowie dem nicht fachgerechten Anbau resultieren, übernimmt die Firma HORSCH keine Haf- tung. Ø Bei Maschinen mit gültiger Betriebserlaubnis dürfen nur Zugvorrichtungen an- gebaut werden, die von der Betriebserlaubnis abgedeckt sind.
2 | Sicherheit und Verantwortung 2.10 Nachrüstungen und Umbauten Bauliche Veränderungen, die nicht von der Firma HORSCH freigegeben sind, können die Funktionsfähigkeit und Betriebssicherheit der Maschine beeinträchtigen und füh- ren zum Erlöschen der Gewährleistungsansprüche. Für Schäden an Leib und Leben sowie Sachschäden, die sich aufgrund von nicht frei- gegebenen Nachrüstungen und Umbauten ergeben, ist die Firma HORSCH nicht zur...
Sicherheit und Verantwortung | 2 2.11 Ersatzteile Originalersatzteile und Zubehör von HORSCH sind speziell für diese Maschine konzi- piert. Andere Ersatzteile und Zubehör sind nicht von HORSCH geprüft und freigegeben. Der Einbau oder die Verwendung HORSCH fremder Produkte kann daher konstruktiv vorgegebene Eigenschaften der Maschine negativ verändern und dadurch die Sicher-...
Ø Explosionsgefahr! Den angegebenen Reifendruck nicht überschreiten, siehe Wartungsübersicht. HINWEIS Alle übrigen Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten, die nicht in dieser Betriebsan- leitung beschrieben sind, nur von einer autorisierten Fachwerkstatt oder einem von HORSCH dafür ausgebildeten Bediener vornehmen lassen. 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
Sicherheit und Verantwortung | 2 2.13 Gefahrenbereich Die Fläche kennzeichnet den Gefahrenbereich der Maschine: Im Gefahrenbereich der Maschine bestehen folgende Gefährdungen: • Durch unbeabsichtigtes Betätigen der Hydraulik können gefährliche Maschinen- bewegungen ausgelöst werden. • Bei eingeschaltetem Antrieb können Maschinenteile drehen oder schwenken. •...
2 | Sicherheit und Verantwortung 2.14 Sicherheitsaufkleber Sicherheitsaufkleber an der Maschine warnen vor Gefährdungen an Gefahrenstellen und sind wichtiger Bestandteil der Sicherheitsausrüstung der Maschine. Fehlende Si- cherheitsaufkleber erhöhen das Risiko von schweren und tödlichen Verletzungen für Personen. 1. Verschmutzte Sicherheitsaufkleber reinigen. 2.
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Sicherheit und Verantwortung | 2 Vor Wartungs- und Reparaturarbeiten Motor abstellen und Schlüssel abziehen. 00380294 Nicht auf drehbare Teile aufsteigen. Nur vorgesehene Auf- stiegshilfen benutzen. 00380299 Bei negativer Stützlast kann die Zugdeichsel beim Abhän- gen hochschlagen! Vor dem Abhängen die Säschiene ganz absenken! 00380986 Niemals in den Quetschgefahrenbereich greifen, solange sich dort Teile bewegen können!
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2 | Sicherheit und Verantwortung Maschine vor dem Abkoppeln oder Abstellen mit Unterleg- keilen sichern. 00381116 Druckspeicher steht unter Gas- und Öldruck. Ausbau und Reparatur nur nach Anweisung im technischen Handbuch vornehmen. 00381135 Geländer vor Betreten des Aufstiegs hochklappen. Geländer vor dem Einklappen der Maschine nach unten klappen.
Sicherheit und Verantwortung | 2 2.14.1 Positionen der Sicherheitsaufkleber Die Positionen der Sicherheitsaufkleber sind ausstattungsabhängig. Sicherheitsaufkleber mit dem Zusatz „2x“ befinden sich jeweils auf beiden Seiten der Maschine. Befüllschnecke 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
3 Inbetriebnahme HINWEIS Diese Arbeiten dürfen nur Personen ausführen, die von der Firma HORSCH dazu ausgebildet wurden. WARNUNG Bei der Inbetriebnahme besteht erhöhte Unfallgefahr. Ø Die Hinweise im Sicherheitskapitel beachten und sich mit der Maschine ver- traut machen! 3.1 Anlieferung Die Maschine mit Anbaugeräten wird in der Regel vollständig montiert auf einem...
Inbetriebnahme | 3 3.2 Transport Der Transport auf öffentlichen Straßen kann, je nach Landesvorschriften und Ar- beitsbreite, angehängt an einem Schlepper oder auf einem Anhänger oder Tieflader erfolgen. 1. Die zulässigen Abmessungen und Gewichte für den Transport einhalten. 2. Den Schlepper groß genug wählen, damit eine ausreichende Lenk- und Brems- fähigkeit sichergestellt ist.
Technische Daten | 4 Maestro 24 SX 3000 2980 9420 4.2 Typenschild Das Typenschild mit der CE-Kennzeichnung befindet sich am Rahmen oder am Tank der Maschine. Angaben auf dem Typenschild: Sitzenhof 1 Made in Germany D-92421 Schwandorf Maschinen GmbH www.horsch.com...
4 | Technische Daten • Baujahr in FIN/Fahrzeug-Identifizierungsnummer (verschlüsselt): Bei Fertigung des Grundfahrzeugs bzw. Fahrgestells eingeschlagen • Baujahr auf Typenschild: Zeitpunkt der Endfertigung der Maschine in jeweiliger Ausstattungsvariante Zwischen der Fertigung des Grundfahrzeugs und der Endfertigung können prozess- bedingt Zeitabstände liegen. Bei den Angaben zum Baujahr können daher Abwei- chungen auftreten.
4 | Technische Daten 4.3.1 Ballastierung berechnen Das Anbauen bzw. Anhängen von Geräten darf nicht zu einer Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts, der zulässigen Achslasten und der Reifentragfähigkeiten des Traktors führen. Die Vorderachse des Traktors muss immer mit mindestens 20 % des Leergewichts des Traktors belastet sein.
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Technische Daten | 4 Berechnungen 1. Berechnung der Mindestballastierung Front bei Heckanbaugerät: ∙ ( + ) − ∙ + 0,2 ∙ ∙ Das Ergebnis in die Tabelle eintragen. 2. Berechnung der Mindestballastierung Heck bei Frontanbaugerät ∙ − ∙ + ∙ ∙...
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4 | Technische Daten Die berechneten Werte zusätzlich durch Wiegen kontrollieren: Berechnungen kontrollieren Die Kombination aus Traktor und angehängter oder angebauter Maschine wiegen, um die Vorder- und Hinterachslast zu ermitteln. Die ermittelten Werte mit den berechneten Werten vergleichen. Dazu zählen: •...
5 | Aufbau HINWEIS Ø Die Maschine mit mineralischem Hydrauliköl betreiben. Keine Vermischung von Mineralölen mit Bio- oder Estherölen. Im Hydraulikkreislauf des Schleppers muss sich mineralisches Hydrauliköl be- finden. Ø Ölreinheit nach ISO 4406: 18/16/13 Ø Immer alle hydraulischen Leitungen anstecken! Wegen zusammenhängender Funktionen können sonst Bauteile beschädigt werden.
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Aufbau | 5 Gebläse Zentraltankversorgung (MTS) Dosiergebläse Gebläse Dünger HINWEIS Über die mit + gekennzeichneten Schlauchleitungen werden folgende hydraulische Bewegungen übertragen: Heben Einklappen Einziehen von Arbeitswerkzeugen Vorlauf Gebläse 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
5 | Aufbau 5.2 Alu-Clips Die Alu-Clips werden je nach Betriebszuständen auf die Kolbenstangen von Hydrau- likzylindern aufgesteckt. Verschiedene Alu-Clips Die Dicke der Clips ist je nach Farbe unterschiedlich: Farbe blau gelb schwarz Silber Dicke 7 mm 10 mm 19 mm 30 mm 50 mm WARNUNG...
5 | Aufbau 5.4 Instruktionsaufkleber 1. Verschmutzte Aufkleber reinigen. 2. Beschädigte und unkenntlich gewordene Aufkleber sofort erneuern. 3. Ersatzteile mit den vorgesehenen Aufklebern versehen. Befüllschneck (1) Einschalten (2) Ausschalten 00380399 00380399 Immer alle hydraulischen Leitungen an- stecken. Es könnten sonst wegen zusam- menhängender Hydraulikfunktionen Bauteile beschädigt werden.
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Aufbau | 5 Einstellung Bremsdruck (1) Straßenfahrt (2) Feldeinsatz 00384055 (1) Schardruck (2) Hydraulikantrieb für MTS (Main Tank Supply) 0-150 bar min. 4000 1/min 1bar ≈ max. 5000 1/min (3) Hydraulikantrieb für Düngergebläse 00385465 00385465 Manometer für AutoForce 4-sektional (1) Sektion 1 (2) Sektion 2 (3) Sektion 3 (4) Sektion 4 –...
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5 | Aufbau Manometer für Autoforce 2-sektional (1) Sektion 1: Bereich außerhalb der Fahrspuren (2) Sektion 2: Bereich nahe der Fahrspu- 00385972 Anzeige für Schardruck 00386222 Beim Abdrehen hier die Waage einhän- gen. 00380879 Auf Dichtheit des Sätanks und der ge- samten pneumatischen Anlage achten.
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Aufbau | 5 Verladehaken Bei Verladearbeiten Lastaufnahmemittel (Ketten, Seile usw.) hier einhängen. Verladearbeiten nur durch von HORSCH ausgebildete Bediener! 00380880 Die Radmuttern erstmals nach 50 km oder 10 Stunden nachziehen - siehe Wartungsübersicht. 00380359 Mit Drehmoment anziehen. 00385488 00385488 Mit Drehmoment anziehen.
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5 | Aufbau Drehzahl Zapfwelle (PTO) 1000 1/min 00385581 Den Umschalthahn vor der Tätigkeit in die jeweilige Position stellen. (1) Feldarbeit (2) Straßentransport und Klappen 60007781 Öltyp und Maximaltemperatur beachten. Der Füllstand im Tank muss sich zwi- schen min. und max. befinden. 00380093 Bei Rücklaufdruck über 2 bar Filter er- neuern und ggf.
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Aufbau | 5 Einstellung Gebläsedrehzahl (1) Gebläse Dünger (3) Gebläse Unterdruck 00385569 Anzeige für Druck MTS - System (Main Tank Supply - System) 00386220 Anzeige für Überdruck 60008263 Vorspanndruck an den Sechscheiben (Einscheibenschar) mindestens 100 bar. 00385802 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
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5 | Aufbau Die Sicherungsbügel der Verstellbolzen müssen nach oben stehen. 00380527 L 00380527 R 00380527 Nur mit leerem Sätank fahren. rouler avec trémie vide“ 00380885 00380885 Auf korrekten Einbau des Rotors achten. Die Freischnitte müssen im Dosiergerät unbedingt nach unten zeigen (1). 60018860 60041835 •...
6 Bedienung WARNUNG Ø Bei allen Arbeiten an der Maschine die zugehörigen Sicherheitshinweise im Kapitel Sicherheit und Einführung sowie die Unfallverhütungsvorschriften be- achten! 6.1 Schlepperwechsel Bei Schlepperwechsel muss die Maschine an den Schlepper angepasst werden. Ø Die Gelenkwelle und die Höhe der Zugöse/Kugelkalotte anpassen, siehe Kapi- tel Inbetriebnahme.
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6 | Bedienung GEFAHR Schwere Unfälle durch Verlust der Standfestigkeit! Maschine mit pneumatischer Bremse: Ø Die Maschine nicht ohne angeschlossene Bremsleitung bewegen. Ø Beim Anhängen immer zuerst den gelben Anschluss (Bremsleitung) anschlie- ßen. WARNUNG Die Maschine kann bei negativer Stützlast nach hinten kippen und Personen schwer verletzen.
Bedienung | 6 Stützfuß Der Stützfuß kann in der Höhe verstellt werden. 1. Die Kurbel ausklappen und gewünschten Gang wählen (1): • ohne Last: Kurbel für schnellen Gang nach außen ziehen. • mit Last: Kurbel für langsamen Gang einschieben. 2. Die Kurbel in die gewünschte Richtung drehen (2). 3.
6 | Bedienung Vor Straßenfahrten zusätzlich folgende Einstellungen vornehmen: Die Maschine anhängen, siehe Abschnitt Anhängen. Doppelscheiben-Düngerschar: Die Düngerschare an der Verbindungsstelle zum Rah- men nach oben stellen. 1. Die Maschine einklappen, siehe Abschnitt Einklappen. 2. Den E-Manager ausschalten. Stellung der Steuergeräte Position Schwimmstel- Sperrstellung...
Bedienung | 6 6.2.3 Abstellen GEFAHR Schwere Unfälle durch Verlust der Standfestigkeit! Ø Die Maschine nur auf ebenem und befestigtem Untergrund abstellen. Ø Die Maschine vor dem Abhängen mit Unterlegkeilen gegen Wegrollen si- chern. Ø Die Maschine vor dem Abhängen mit Feststellbremse gegen Wegrollen si- chern.
6 | Bedienung • Die Fangrollen ausbauen oder den Rahmen abstützen. • Die Alu-Clips an die Hydraulikzylinder der Hubhydraulik und an den Stütz- rädern einstecken. • Die Säschiene absenken. 7. Unter einer Überdachung abstellen: • Die Maschine kann eingeklappt abgestellt werden. 8.
Bedienung | 6 Diebstahlsicherungen Die Diebstahlsicherungen schützen die Maschine vor unberechtigtem Gebrauch. Die Sicherungen werden an die Anhängung oder Zugöse angebaut und mit einem Schloss gesichert. Maschinen mit Unterlenkeranhängung werden gegen unberechtigten Gebrauch mit einem Vorhängeschloss geschützt, das in ein Loch an der Unterlenkerwelle einge- hängt wird.
6 | Bedienung 6.3.1 Ausklappen WARNUNG Unfallgefahr durch unkontrollierte Maschinenbewegungen Ø Während des gesamten Klappvorgangs müssen alle Gebläse ausgeschaltet sein. Ø Den Absperrhahn an der Zugdeichsel vor jedem Klappvorgang schließen. Ø Das Steuergerät für die Klappfunktion vor Beendigung des Klappvorgangs (Maschine vollständig aus- oder eingeklappt) nie in Schwimmstellung schal- ten.
Bedienung | 6 6.3.2 Einklappen WARNUNG Unfallgefahr durch unkontrollierte Maschinenbewegungen Ø Während des gesamten Klappvorgangs müssen alle Gebläse ausgeschaltet sein. Ø Den Absperrhahn an der Zugdeichsel vor jedem Klappvorgang schließen. Ø Das Steuergerät für die Klappfunktion vor Beendigung des Klappvorgangs (Maschine vollständig aus- oder eingeklappt) nie in Schwimmstellung schal- ten.
6 | Bedienung Flügel ganz eingeklappt Sicht aus der Schlepperkabine 6.4 Feldeinsatz 6.4.1 Arbeitshinweise HINWEIS Zu beachten: Ø Zur Steuerung der Aussaat siehe Betriebsanleitung für die Sämaschinensteue- rung. Ø Die Maschine muss beim Feldeinsatz waagrecht ausgerichtet sein. Ø Mit abgesenkter Maschine nicht rückwärtsfahren. Die Bauteile sind dafür nicht ausgelegt und könnten dabei beschädigt werden.
6 | Bedienung Dosierverzögerung Beim Einsetzen der Maschine fallen die Körner aus den Einzeldosierern sofort ins Feld. Der Dünger benötigt dafür ca. 1 - 2 Sekunden länger. Je nach Arbeitsgeschwin- digkeit fehlt deshalb der Dünger auf den ersten Metern. In der Sämaschinensteuerung kann eine Verzögerung für die Saatdosierung nach der Düngerdosierung eingestellt werden, damit Saat und Dünger gleichzeitig im Boden sind.
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Bedienung | 6 Ø Ist die Gebläsehydraulik an einen drucklosen Rücklauf angeschlossen? Pneumatik – Gebläse Ø Sind das Gebläse und das Gebläsegitter sauber? Ø Ist das Gebläserad fest auf der Welle? Ø Werden die Gebläsedrehzahl und der Antriebsdruck nicht überschritten? Ø...
7 Pneumatik WARNUNG Gefährdung durch gesundheitsschädlichen Staub (Dünger, Beize). Ø Bei Reinigungs- und Wartungsarbeiten geeignete Schutzausrüstung tragen (Schutzbrille, Atemschutzmaske, Schutzhandschuhe). VORSICHT Schäden am Gebläsemotor - Axialkolbenmotor Ø Die Leckölleitung am Leckölanschluss des Schleppers anschließen! Ø Rücklaufdruck der Leckölleitung von max. 2 bar beachten! Die pneumatische Anlage in der Maschine besteht aus •...
7 | Pneumatik Der Drucktank und die Anbauteile müssen im Einsatz absolut dicht sein. Undichthei- Drucktank ten führen zu Dosierfehlern. WARNUNG Quetschgefahr beim Öffnen und Schließen der Tankdeckel. Ø Die Hand bzw. die Finger nicht zwischen Deckel und Tank einklemmen. HINWEIS Nach jedem Schließen der Deckel muss die Dichtigkeit bei laufendem Gebläse durch Abhören oder durch Fühlen mit der Hand um den Deckel kontrolliert werden.
Pneumatik | 7 HINWEIS Für korrekte Druckverhältnisse im Dosierer werden die Gebläse für Überdruck und MTS gleichzeitig ein- und ausgeschaltet. Die Gebläse werden daher erst eingeschaltet, sobald beide Steuergeräte betätigt sind. Wird ein Gebläse ausgeschaltet, so wird das jeweils andere Gebläse automatisch ebenfalls ausgeschaltet.
7 | Pneumatik Dosiergerät mit Fallschleuse Siehe Betriebsanleitung für die Sämaschinensteuerung. Halbseitenabschaltung Falls die Maschine zusätzlich mit der Mikrogranulateinrichtung ausgestattet ist, wird diese ebenfalls halbseitig geschaltet. Verteiler Für die Düngerverteilung sind zwei Verteilertürme angebaut. Alle Bauteile an den Verteilern (Deckel, Schläuche etc.) müssen dicht sein. Bereits ge- ringe Undichtheiten und Luftverluste führen zu ungleichmäßiger Verteilung.
Pneumatik | 7 Düngergebläse Der erzeugte Luftstrom befördert den Dünger von der Fallschleuse zu den Scharen. Die nötige Luftmenge ist von der Art und dem Gewicht der Düngermenge, der An- zahl der Säkörper und der Geschwindigkeit abhängig. Der Luftstrom darf nicht zu gering sein, damit der Dünger nicht in den Schläuchen liegen bleibt und diese verstopft.
7 | Pneumatik 7.4.2 Gebläse Dünger mit Zapfwellenpumpe Alternativ kann das Gebläse von einer Zapfwellenpumpe angetrieben werden. Die Doppelpumpe ist fest auf der Zugdeichsel montiert und wird mit einer Gelenk- welle angetrieben. Zur Kühlung wird Abluft vom Gebläse für das MTS-System abgezweigt. Gelenkwelle WARNUNG Gefahr von Verletzungen durch die Gelenkwelle...
Pneumatik | 7 Einfüllöffnung Getriebeöl. Die Ablassschraube ist an der Unterseite. Entlüftungsventil / Messstab Vorsatzlager (wartungsfrei) Gebläse Dünger Gebläse Überdruck Hydraulikpumpe Überdruck 44 cm³ Hydraulikpumpe Dünger 33 cm³ Hydraulikmotor Überdruck 14 cm³ Hydraulikmotor MTS 10 cm³ Drehzahl Zapfwelle max. 1.000 1/min Öltank 95 l Typ HVLP 46 Getriebeöl Antrieb...
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7 | Pneumatik Das Düngergebläse sollte wegen der zusätzlichen Kühlfunktion immer auf min. 3000 1/min eingestellt sein. Das Unterdruckgebläse kann für die verschiedenen Saatarten abgeregelt werden. HINWEIS Ø Die Drehzahleinstellungen müssen bei warmem Öl nochmal kontrolliert wer- den. 1. Die Zapfwellendrehzahl nicht unnötig hoch wählen. Je nach Düngermenge können auch 900 Umdrehungen ausreichend sein.
Pneumatik | 7 Störung Mögliche Ursache Abhilfe Lagerschaden am Ge- Normaler Verschleiß Lager erneuern bläse Gebläse mit überhöhter Leis- Gebläse nie ohne angebaute tung gelaufen Pneumatikschläuche betrei- Unwucht am Flügelrad Flügelrad erneuern oder bei Verschmutzung reinigen Wellendichtring am Rücklaufdruck größer 2 bar Rücklaufdruck kontrollieren Motor undicht Hydr.
7.4.4 Düngermengen Arbeitsgeschwindigkeit 10 km/h 12 km/h 15 km/h Maschine Maestro 24 SX Tab. 2: Maximale Düngermengen in kg/ha Je nach Düngerart kann die maximal mögliche Menge auch geringer sein. 7.4.5 Kontrollen und Wartung WARNUNG Verletzungsgefahr durch laufendes Gebläse Ø Vor Beginn der Wartungsarbeiten den Gebläseantrieb stillsetzen und gegen Wiederanlauf sichern.
Pneumatik | 7 Ø Den Gebläseflügel von Ablagerungen reinigen, um Unwucht und Schäden am Flügelrad und der Lagerung zu vermeiden. Das Hydrauliköl kann bei verschmutzten Kühlerlamellen überhitzen und die Dünger- schläuche können verstopfen. Ø Die Kühlerlamellen regelmäßig reinigen. 7.4.5.1 Gebläseflansch nachziehen Der Klemmkonus fixiert das Lüfterrad und klemmt sich zugleich auf der Antriebswel- le fest.
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7 | Pneumatik 7.4.5.2 Störungshilfe Störung Mögliche Ursache Beseitigung Lagerschaden am Gebläse • Normaler Verschleiß • Lager erneuern • Gebläse mit überhöh- • Gebläse nie ohne an- ter Leistung gelaufen gebaute Pneumatik- schläuche betreiben • Unwucht am Flügelrad • Flügelrad erneuern oder bei Verschmut- zung reinigen Wellendichtring am Motor...
Pneumatik | 7 7.5 Zentralverteiler (MTS) Im Zentralverteiler (MTS für Main Tank Supply) wird das Saatgut aus dem Tank auf die einzelnen Dosiergeräte verteilt. Maestro 24 SX Luftversorgung Abgänge zu Dosiergeräten Wartungsklappen / Restmengenentleerung HINWEIS Für korrekte Druckverhältnisse im Dosierer werden die Gebläse für Überdruck und MTS gleichzeitig ein- und ausgeschaltet.
7 | Pneumatik Weitere Hinweise zur Zu hoher Druck kann zu Saatgutverlust führen, wenn Körner durch das Dosiergerät geblasen werden. Einstellung Ø Zu hohen Druck vermeiden, insbesondere bei Feinsamen. Zu hohe Gebläsedrehzahlen können die Ursache von Verstopfungen der Schläuche im Bereich des Dosiergeräts sein. Ø...
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Pneumatik | 7 1. Die Blindstopfen auf beiden Seiten (9) entfernen und Absperrschieber (10) ein- schieben. 2. Die Wartungsklappen öffnen (8 - Übersicht) und Verunreinigungen entfernen. 3. Saatgut aus dem Bereich der Wartungsklappen (8) entfernen. 4. Die Wartungsklappen verschließen (8 - Übersicht). 5.
7 | Pneumatik 7.6 Verteiler Die Verteiler für den Trockendünger und für Mikrogranulat (Zusatzausstattung) sind hinten über der Säschiene am Rahmen angebaut. Sie verteilen den Dünger und die Granulate durch die Schläuche zu den Scharen. Verteiler (Beispiel) In den Verteilern können sich Ablagerungen oder Fremdkörper einlagern. Diese füh- ren zu unregelmäßiger Verteilung.
8 Säkörper HINWEIS Alle Änderungen und Einstellungen an den Baugruppen am Säkörper, die die Saat- oder Düngerablage bzw. Dosierung beeinflussen, haben Auswirkung auf die Quali- tät der Aussaat. Ø Die Saat- und Düngerablage muss deshalb bei Arbeitsbeginn, bei Änderungen der Einstellungen und bei größeren Flächen auch regelmäßig zwischendurch kontrolliert werden.
8 | Säkörper Bei Verschleiß verringert sich die Vorspannung und die Scheiben berühren sich nicht Sechscheiben nachstellen mehr. Dann müssen die Scheiben erneuert oder nachgestellt werden: Einstellung Sechscheiben 1. Tiefenführungsräder abschrauben. Siehe Abschnitt Tiefenführungsräder. 2. Die Schraube (1) lösen und mit der Sechscheibe abnehmen. 3.
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Säkörper | 8 Sechscheiben Ausräumer Die Schleifkufe ist dabei vor allem für sandige Böden sowie Kleinsamen (Raps, Zuckerrüben etc.) geeignet. Schleifkufe Der Ausräumer kann ohne Demontage der Sechscheiben aus- bzw. eingebaut wer- den: 1. Das mitgelieferte Spezialwerkzeug am Haken des Ausräumers bzw. der Schleif- kufe anbringen und damit den Ausräumer bzw.
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8 | Säkörper Sechscheibe Fangrolle Ausräumer / Schleifkufe 1. Bei Verschleiß der Sechscheiben die Position der Fangrollen anpassen: 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
Säkörper | 8 Ø 381 mm Ø 370 mm Ø 350 mm Ø 330 mm / Sechscheibe wechseln 2. Beim Erneuern der Sechscheiben die Fangrolle wieder nach unten stellen (Posi- tion 1). 8.1.2 Tiefenführungsräder Bei der Aussaat müssen die Tiefenführungsräder an den Sechscheiben anliegen und diese reinigen.
8 | Säkörper Varianten Optional sind weitere Varianten der Tiefenführungsräder erhältlich: Standardausführung Tiefenführungsrad mit Speichen Die Erde kann bei Verstopfungen durch klebrige Bedingungen leichter aus dem Tiefenführungsrad austreten. Die Räder sind allerdings nicht auf steinigen Böden oder bei langstängeligen Ernterückständen geeignet. Tiefenführungsrad mit reduziertem inneren Durchmesser Die Erde wird im Bereich der Saatfurche weniger verdichtet.
Säkörper | 8 HINWEIS Ø Bei jeder Änderung an der Tiefeneinstellung, die Saatablage kontrollieren. Ø Wird die Saatablage tiefer eingestellt, muss der Schardruck kontrolliert wer- den. Bei Bedarf muss der Schardruck erhöht werden, um die Sätiefe zu ge- währleisten. Die Tiefenführungsräder müssen fest genug am Boden angedrückt werden und die Räder müssen sich immer mitdrehen.
8 | Säkörper HINWEIS Ø Niemals ohne Fangrolle arbeiten! Wenn die Körner von der Fangrolle nicht an den Boden gedrückt werden, kann es zu gravierenden Säfehlern kommen! Ø Position und Funktion der Fangrollen regelmäßig prüfen. Verschleiß Die Fangrolle läuft im Neuzustand in der tiefsten Einstellung (ca. 5 mm tiefer als die Sechscheiben).
Säkörper | 8 WARNUNG Verletzungsgefahr durch drehende Druckrollen Ø Nicht auf die drehbaren Druckrollen steigen. 1. Maschine etwas anheben. Rückverfestigung einstellen 2. Verstellhebel nach hinten aus der Arretierung ziehen und in die neue Position einrasten lassen. HINWEIS Eine Verstellung des Hebels nach hinten erhöht die Rückverfestigung in vier Stufen von 8 bis 55 kg.
8 | Säkörper An allen Druckrollen immer den gleichen Spalt einstellen. 1. Die Schraube lösen, Druckrolle und Distanzbuchse (c) entnehmen. 2. Die Distanzbuchse und die Druckrolle in umgekehrter Reihenfolge aufstecken. 3. Die Schraube mit 200 Nm anziehen. • Breite 50 mm Gummidruckrollen - breite Ausführung •...
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Säkörper | 8 HINWEIS Ø Die Fingerdruckrolle immer in Kombination mit der Gummi-Druckrolle verwen- den, um die Eindringtiefe zu begrenzen. Fingerdruckrolle • Verdichtungen durch Sechscheiben und Tiefenführungsrollen werden beseitigt. Gummi schmal / Stacheldruckrolle • empfohlen auf leichteren Standorten • nicht für flache Saat (z.B. Zuckerrüben) geeignet HINWEIS Ø...
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8 | Säkörper Finger- und Die Finger- bzw. Stacheldruckrollen werden versetzt zu den Gummidruckrollen mon- tiert: Stacheldruckrollen montieren Fahrtrichtung 1 Finger- / Stacheldruckrolle 2 Düngerschar 3 Gummi-Druckrolle 1. Die Finger- bzw. Stacheldruckrolle (1) auf der jeweiligen Seite der Düngerscha- re (2) anbauen. 2.
Säkörper | 8 Die Rollen sollen symmetrisch über der Saatfurche laufen. 4. Den Abstand der Stachel- oder Fingerdruckrollen mit Hilfe der mitgelieferten Hülsen einstellen. Die Abstände (a) und (b) müssen gleich sein. Die Druckrollen müssen sich frei drehen lassen und dürfen nicht mit anderen Bauteilen kollidieren. •...
8 | Säkörper 8.1.5.1 Räumsterne für Einscheiben-Düngerschar Arbeitstiefe einstellen WARNUNG Schwere Quetschungen aufgrund herabsinkender / herabfallender Maschinenteile. Ø Angehobene Maschine mit geeigneten Mitteln abstützen. Ø Ohne Absicherung nicht unter der angehobenen Maschine arbeiten. Die Position der Räumsterne wird mit dem Einstellbolzen am Lochbild abgesteckt. Der Anschlag nach oben bzw.
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Säkörper | 8 Begrenzung nach oben (harte Bodenbedingungen) 3. Den Einstellbolzen so ausrichten und einsetzen, dass der obere Bolzen (1) nach innen und der untere Bolzen (2) nach außen zeigt: Begrenzung nach unten (weiche Bodenbedingungen) 4. Den Einstellbolzen so ausrichten und einsetzen, dass der obere Bolzen (1) nach außen und der untere Bolzen (2) nach innen zeigt: 60041835 •...
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8 | Säkörper Feste Position 5. Den Einstellbolzen so ausrichten und einsetzen, dass beide Bolzen nach innen zeigen. 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
9 Schardruck Bei der Aussaat drückt der Rahmen die Sechscheiben durch sein Eigengewicht bis zum Aufliegen der Tiefenführungsrollen in den Boden. Hydraulischer Schardruck Die Hydraulikzylinder für den Schardruck übertragen zusätzlichen Druck auf die Sä- körper, siehe Kapitel Hydraulik. Hydraulikzylinder Schardruck 1.
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9 | Schardruck Pos. 2 Federn 4 Federn 10 kg 20 kg 23 kg 46 kg 30 kg 60 kg 45 kg 90 kg Fahrtrichtung Positionen 1-4 1. Die Maschine anheben. 2. Bolzen am Federhalter herausziehen. 3. Federhalter mit der Feder zur gewünschten Position verschieben. 4.
Die beiden LEDs am Gehäuse zeigen den Status des Motors an: • dauerhaftes Leuchten: kein Fehler • Blinken: Motorfehler HINWEIS Ø Bei einem Motorfehler den Fehlercode in der App HORSCH Fehlercodes einge- ben und die entsprechenden Handlungsanweisungen befolgen. 10.2.2 Dosiergerät VORSICHT Quetschgefahr am Dosiergerät!
Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed | 10 8 Befestigung Dosierscheibe 11 Kornabgabepunkt / Übergabe- punkt zu Schussrohr 9 Einlaufschieber und Saatgutdepot 12 Befestigung und Übergang Schuss- rohr 10 Vereinzeler 13 Dichtlippe Dosierscheibe mit Ein- kerbung 14 Ausdrückrad Funktionsweise Durch den erzeugten Überdruck werden die Körner an die drehende Dosierscheibe gedrückt und von ihr weiter befördert.
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10 | Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed Einstellung prüfen 4. Vor jeder Prüfung auf einer Länge von ca. 50 m säen. 5. Das Gebläse ausschalten und die abnehmbare Gehäusehälfte abnehmen. 6. Die Befüllung der Dosierscheibe prüfen und die Stellung des Korneinlaufschie- bers anpassen: 1 Einstellung ok 2 Korneinlaufschieber weiter schließen bzw.
Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed | 10 10.2.3 Schussrohr Nach der Kornübergabe im Dosiergerät wird das Korn durch das Schussrohr zum Bo- den befördert. Der Sensor ist die Grundlage für die Überwachung der Säarbeit. Der Sensor erfasst jedes Korn und meldet dies an die Rechner. Diese werten die Daten und Zeiten zwischen den Körnersignalen aus und berechnen daraus den Variationskoeffizient (Sägenauigkeit), Fehl- und Doppelstellen.
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10 | Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed WARNUNG Unfallgefahr Ø Maschine gegen Absinken und unerwartete Bewegungen sichern. Ø Der Aufenthalt unter ungesicherten, angehobenen Maschinenteilen ist verbo- ten. Ø Arbeiten an angehobenen Maschinenteilen nur durchführen, wenn diese mit geeigneten Mitteln mechanisch abgestützt sind. 4. Richtigen Einbau am Säkörper von unten kontrollieren. Das Schussrohr sitzt bei richtigem Einbau fest in der Öffnung.
Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed | 10 Das Schussrohr darf nicht beschädigt oder verschmutzt sein. Staubablagerungen am Sensorfenster können die Signale am Sensor verhindern. Dies kann die Ursache für falsche Daten (Fehlstellen) am Rechner sein. Beschädigungen am Rohrauslauf oder Ablagerungen / Verstopfungen durch feuchte oder klebrige Böden am Auslauf sind die Ursache für eine unregelmäßige Kornab- lage.
10 | Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed 5. Beim Wechsel von Bauteilen die Schrauben nur händisch anziehen. Keine elek- trischen Schrauber verwenden. 6. Die Kabel nicht beschädigen. 7. Beim Zusammenbau von Gehäuseteilen die einzelnen Teile korrekt und mit nur leichtem Druck zusammenfügen. 10.3.2 Komponenten wechseln und einstellen Am Dosiergerät ermöglichen verschiedene Schnellwechselvorrichtungen effizienten Umbau, Einstellung und Wartung.
Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed | 10 2. Die Dosierscheibe möglichst nahe an die Dosierkammer stellen. Sie muss sich jedoch frei drehen und darf nicht axial oder radial am Gehäuse schleifen. 3. Sie muss etwa bündig zum Gehäuse und zum Vereinzeler sein: Ein Drehwinkel von einem Loch zum nächsten (1) bewirkt eine axiale Zustellung um 0,16 mm.
10 | Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed 5. Dosierscheibe gegenhalten und den Drehgriff bis zum Anschlag nach rechts drehen (3). 6. Den Abstand der Dosierscheibe zum Gehäuse prüfen, siehe Dosierscheibe ein- stellen. 7. Die abgenommene Gehäusehälfte aufsetzen und befestigen. Je nach verwendeter Dosierscheibe muss das jeweils passende Ausdrückrad einge- Ausdrückrad setzt werden, siehe Dosiergerät einstellen - Einstelltabelle.
Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed | 10 Vereinzeler 1. Zur Montage und Demontage die Blattfeder (1) nach unten drücken und den Vereinzeler aufstecken: 2. Der Vereinzeler liegt bündig am Federblech (2) an. Den korrekten Sitz prüfen: 10.3.3 Dosiergerät einstellen Vor Saatbeginn müssen am Dosiergerät einige Einstellungen vorgenommen und bei der Aussaat evtl.
10 | Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed 5. Die Einstellungen mit dem Testprogramm im E-Manager kontrollieren, siehe Abschnitt Kontrolle. 6. Nach erfolgreichem Test die passenden Komponenten an allen Säkörpern ein- bauen und alle Dosiergeräte gleich einstellen. 7. Falls die Vereinzelungsqualität nicht zufriedenstellend ist, die Dosierscheibe mit dem nächstkleineren oder nächstgrößeren Lochdurchmesser einbauen und den Test erneut durchführen.
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Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed | 10 19 x 2,5 mm 01244125-02 Sonnenblumen * 2 - 4 20 - 50 5 (01244181) 1-1 ** 1 Lochreihe (60029336) 1 Lochreihe (01240800) 19 x 3,0 mm 01244130-02 Sonnenblumen * 2 - 4 20 - 50 5 (01244181) 1-1 ** 1 Lochreihe (60029336)
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10 | Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed 30 x 4,5 mm 01240745 Mais 5 - 6 30 – 40 7 (01240781) 1-0 1 Lochreihe (01240800) 30 x 5,0 mm 01240750 Mais 5 - 6 30 – 40 7 (01240781) 1-0 1 Lochreihe (01240800) 30 x 6,0 mm 01240760 Mais...
Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed | 10 96 x 3,0 mm 01242503 Soja 2 - 3 35 – 50 (01240782) 2 Lochreihen (01240900) 96 x 4,0 mm 01242504 Soja 3 - 5 35 – 50 (01240782) 2 Lochreihen (01240900) Kontrolle im Feld Die Ablagequalität ist neben der Einstellung im Dosiergerät von weiteren Faktoren abhängig.
10 | Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed Aussaat von Soja Bei der Aussaat von Soja wird der Samen vom Sensor nicht zu 100% korrekt erfasst. Die Ablage muss deshalb unbedingt im Feld kontrolliert werden. 1. Den Korn-Sollabstand im Monitor ablesen. 2. Die Soll-Körnermenge je Meter berechnen. Beispiel: Korn-Sollabstand 2 cm 100 cm : 2 cm = 50 Körner/m...
Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed | 10 4. Das Schussrohr von oben und unten vorsichtig mit der vorgesehenen Reini- gungsbürste (4) reinigen. Dabei die Linse des Sensors nicht beschädigen. Keine spitzen oder scharfen Gegenstände zum Reinigen verwenden! HINWEIS Wird das Dosiersystem nicht regelmäßig gereinigt, können Säfehler bis hin zum Still- stand des Dosiergeräts auftreten! Ø...
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10 | Einzelkorn-Dosiersystem AirSpeed Klemmende Dosierscheibe Bei abgeschertem bzw. fehlendem Splint am Drehgriff wird die Dosierscheibe an das Gehäuse gedrückt und klemmt sich daran fest. 1. Funktion zum Freifahren bzw. Rückwärtsdrehen des Motors in der Sämaschi- nensteuerung aufrufen (Diagnosebereich - Reihenrechner). Siehe auch Be- triebsanleitung für die Sämaschinensteuerung.
11 Einscheibendüngerschar Das Einscheibenschar ist für alle Bodengüten (Bonitäten) geeignet, insbesondere auf leicht schiebfähigen, trockenen Böden. Die Düngerscheiben sind in einem Winkel von 8° zu den Säkörpern gestellt. Die Dün- gerablage erfolgt ca. 8 cm seitlich neben der Säfurche. Zusätzlich sorgt die Tiefenführungsrolle dafür, dass eventuelle Dämme niederge- drückt werden.
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11 | Einscheibendüngerschar 70 mm 100 mm Befestigungsschraube 1. Die Befestigungsschraube (5) lösen und den Anschlag (1) herausdrehen. 2. Den Anschlag in die gewünschte Position stellen und die Schraube wieder an- ziehen. Die Tiefenführungsräder sollen bei der Feldarbeit mit möglichst wenig Druck am Bo- Hydraulik den aufliegen.
Einscheibendüngerschar | 11 Die Einstellung an die jeweiligen Bodenverhältnisse und bei Änderung der Arbeitstie- fe anpassen: 1. Zuerst niedrigen Druck einstellen. 2. Zylinder einfahren und nachdrücken, bis am Manometer mindestens 100 bar Vorspanndruck angezeigt wird. Aufkleber Vorspanndruck am Manometer Falls die Vorspannung durch die Gummilagerung nicht ausreicht, liegen die Tiefen- führungsräder nicht sicher am Boden auf.
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11 | Einscheibendüngerschar Sechscheibe und Die Sechscheibe muss sich tiefer als der Abstreifer am Düngerrohr befinden: Düngerrohr Sechscheibe Düngerrohr Abstreifer Ø Bei Verschleiß die Sechscheibe austauschen. Wartung Ø Düngerrohre auf Verschmutzungen und Verstopfungen kontrollieren. Ø Verschleiß der Abstreifer bzw. Düngerrohre kontrollieren und bei Bedarf aus- tauschen.
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Einscheibendüngerschar | 11 ≈ 1 mm Der Abstreifer muss jetzt an seiner Unterkante an der Scheibe anliegen und an der Oberkante einen ca. 1 mm breiten Spalt besitzen (7). 4. Andernfalls die Anordnung der Gummischeiben vor und hinter dem Dünger- rohr verändern (5), Mutter festziehen und Einstellung prüfen.
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11 | Einscheibendüngerschar Abstreifer Um ein Zusetzen mit Erde zu verhindern, sind Abstreifer an den Tiefenführungsrollen angebracht. Abstreifer Tiefenführungsrolle 1. Den Verschleiß der Abstreifer prüfen. 2. Bei Bedarf die Abstreifer über die Langlöcher verstellen (Abstand von den Tie- fenführungsrollen ca. 3-5 mm). 60041835 •...
12 Dosiergerät Das HORSCH Dosiergerät besteht aus wenigen Einzelteilen und ist ohne Werkzeug zerlegbar. Dosiergerät Gehäuse Antriebsmotor Entleerungsklappe mit Dichtlippe Rotor Seitendeckel mit Rotorlagerung Seitendeckel für Drucktank mit Abstreiferblech Seitendeckel für Normaltank mit Rapsbürsten VORSICHT Quetschgefahr am Dosiergerät! Ø Nicht in das drehende Dosiergerät greifen.
12 | Dosiergerät 12.1 Rotoren Für die verschiedenen Dünger in Pulver- oder Granulatform sind verschiedene Roto- ren verfügbar. Die Auswahl der einzelnen Rotoren für die verschiedenen Anwendungen, Arbeits- breiten und Fördervolumen ist in der Anleitung zur Sämaschinensteuerung beschrie- ben. Die Zellrotoren werden nach Fördermenge in cm³ je Umdrehung eingeteilt. HINWEIS Ø...
Dosiergerät | 12 Ø Bei vollem Tank kann sich unterhalb des Absperrschiebers restlicher Dünger befinden. Den Dünger im Innnenraum des Dosiergerätes vor dem Einbau ent- fernen. Ø Den neuen Rotor einbauen. Ø Dabei die Einstellung der Dichtlippe und den Rundlauf des Rotors kontrollieren. Ø...
12 | Dosiergerät Ø Bei Störungen mit Grobsaaten wie Mais, Bohnen usw. kann das Halteblech und die Dichtlippe gegen eine breitere Ausführung ausgetauscht werden. Ø Den Rotor herausnehmen. Ø Den Seitendeckel mit neuer Dichtlippe einsetzen. Die Dichtlippe nur soweit festziehen, dass sie noch verschiebbar bleibt. Ø...
Dosiergerät | 12 12.2.1 Steckerbelegung am Motor Bei Kabelbruch oder Reparaturarbeiten am Stecker können die Kabel angelötet wer- den. Es wird aber die Verwendung von Krimpkontakten empfohlen. Kabel blau weiß braun grün gelb 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
13 Zusatzausrüstung 13.1 Mikrogranulateinrichtung Mit der Mikrogranulateinrichtung wird zusätzlich Granulat, z.B. Pestizid oder Dün- ger, ausgebracht. Das Granulat kann je nach Ausstattung und Einstellung mit den Körnern in die Saa- trille oder auf der Oberfläche abgelegt werden. Die Einrichtung besteht aus einem Drucktank, einem Dosiergerät mit Dosierschnecke und einem elektrischen Antrieb.
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Zusatzausrüstung | 13 Wechsel der 1. Falls der Tank voll ist, die Blindkappe entfernen und den Absperrschieber (siehe Beipack) in den Schlitz stecken. Dosierschnecken 2. Die beiden Flügelmuttern am Dosiergerät lösen und den Deckel mit der Dosier- schnecke herausziehen. 3. Den Federstecker an der Welle herausziehen. 4.
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13 | Zusatzausrüstung 11. Dosierschnecken auswählen und einbauen. 12. Das Granulat in den Tank einfüllen. 13. Die Dosierschnecke mindestens 10 min laufen lassen, damit diese ganz gefüllt ist und die Abdrehprobe nicht verfälscht wird (siehe Anleitung der Sämaschi- nensteuerung – Dosierzellen füllen). 14.
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Zusatzausrüstung | 13 kg/ha Bei der Aussaat wird die Luftmenge der Gebläseluft entnommen. Im Einsatz Klappe Luftstrom Die Luftmenge ist von der Einstellung der Klappe abhängig. Die anfängliche, grund- legende Einstellung beträgt "100". Die genaue Einstellung muss jedoch angepasst werden. Luftmenge einstellen Wie groß...
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13 | Zusatzausrüstung Die Auswirkung bei zu wenig Luft und schlechter Querverteilung sind schwer bzw. erst bei Saat-aufgang zu erkennen. Deshalb immer eher mehr als zu wenig Luft ver- wenden. Für einen Vergleich kann etwas Granulat / Dünger an der Oberfläche abgelegt wer- den.
Zusatzausrüstung | 13 Mit einer Zusatzausstattung kann das Granulat auf der Oberfläche hinter den An- druckrollen abgelegt werden. Ø Dazu den Schlauch umstecken: 1 Anschluss für Ablage in Saatrille 2 Anschluss für Ablage auf Oberfläche Für eine breitere Verteilung kann das Granulat auf ein Prallblech gelenkt werden. Ø...
13 | Zusatzausrüstung Rührwelle Düngertank Die Rührwelle ist an der serienmäßigen Öffnung für die Restentleerung montiert. Die Öffnung für die Restentleerung befindet sich nach Montage unterhalb der Rührwelle (3). Ø Den Verschluss der Restentleerung dicht verschließen und auf Dichtigkeit prü- fen, um Dosierfehler zu vermeiden.
Zusatzausrüstung | 13 Zusätzliche Sensoren an den Flügeln erfassen dazu die unterschiedlichen Geschwin- digkeiten. Die Drehzahlen der Dosiermotoren werden automatisch angepasst, so dass der Abstand (a) zwischen den abgelegten Saatkörnern an allen Reihen gleich bleibt: Zur Kalibrierung und Aktivierung der Funktion siehe Betriebsanleitung für die Säma- schinensteuerung.
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13 | Zusatzausrüstung HINWEIS Ø Die Abdeckplanen vor jedem Straßentransport über dem Einfülltrichter und dem Rohr am Klappteil anbringen. Der Dünger könnte sonst verkleben, die Ausbringmenge beeinflussen und das Dosiergerät beschädigen. Übersicht Die Befüllvorrichtung besteht aus einer festen und einer klappbaren Schneckenhälf- Sie ermöglicht ein einfaches und schnelles Befüllen des Düngertanks.
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Zusatzausrüstung | 13 5 Verriegelung 6 Befüllschnecke Befüllschnecke in Arbeitsstellung 7 Verriegelung mit Spannschlössern Ausklappen WARNUNG Verletzungsgefahr durch das Eigengewicht von Rohr oder Trichter. Ø Beim Öffnen der Verriegelung das Schwenkteil gegenhalten. WARNUNG Quetschgefahr am Anschlussflansch des Rohrs. Ø Beim Ausschwenken das Rohr nicht am Anschlussflansch anfassen! 1.
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13 | Zusatzausrüstung Befüllen 1. Den Hydraulikantrieb am Schlepper einschalten: Befüllschnecke einschalten 2. Den Schlepper mit erhöhter Motordrehzahl laufen lassen. 3. Den Hydraulikmotor mit dem Dreiwegehahn einschalten. 4. Dünger in den Trichter einfüllen. Auf Fremdkörper achten! 5. Am Ende der Befüllung die Schnecke noch etwas nachlaufen lassen und den Hydraulikantrieb mit dem Dreiwegehahn abstellen.
Zusatzausrüstung | 13 Pflege und Wartung Die Befüllschnecke vor allem nach Einsatz mit Beize oder Dünger gründlich reinigen. Diese Mittel sind aggressiv und fördern Korrosion. Zum Reinigen kann die Abdeckung am unteren Rohrende geöffnet werden. 1. Die Befüllschnecke täglich von Rückständen, Wasser und Staub reinigen. 2.
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13 | Zusatzausrüstung Bremse anschließen Die Zugmaschine muss beim Anhängen mit der Feststellbremse gesichert sein. 1. Zuerst Kupplungskopf „Bremse“ (gelb) anschließen. 2. Danach Kupplungskopf „Vorrat“ (rot) anschließen. 3. Die Feststellbremse lösen (roten Knopf drücken). Bremse abhängen Die Zugmaschine muss beim Abhängen mit der Feststellbremse gesichert sein. 1.
Zusatzausrüstung | 13 GEFAHR Unkontrolliertes Wegrollen der Maschine kann schwere Verletzun- gen durch Einquetschen oder Überrollen verursachen. Ø Maschine nur auf ebenem und tragfähigem Untergrund abstellen. Ø Vor dem Lösen der Bremse die Maschine mit Unterlegkeilen gegen Wegrollen sichern. 1. Den Knopf (5) eindrücken, um die Bremse zu lösen bzw. herausziehen, um die Bremse einzulegen.
13 | Zusatzausrüstung Ø Luftbehälter bei Betrieb täglich entwässern. Wartung Luftbehälter mit Entwässerungsventilen Ø Die Filter in den Kupplungsköpfen bei Bedarf, mindestens aber einmal jährlich reinigen. Ø Zur Funktionssicherheit der Ventile sollte der Druckluft ein Frostschutzmittel beigemischt werden. Betriebsanleitung des Schleppers beachten! Ø...
14 Störungshilfe Störung Mögliche Ursache Abhilfe Zu viele Fehlstellen Arbeitsgeschwindigkeit zu groß Arbeitsgeschwindigkeit verringern. Erforderliche Kornfrequenz (Körner/s) Arbeitsgeschwindigkeit verringern. zu hoch Überdruck zu gering Druck erhöhen. Leitungen und Anschlüsse auf Un- dichtigkeit prüfen. Korneinlaufschieber falsch eingestellt Korneinlaufschieber korrekt einstel- len. Verstellungen in beide Richtun- gen können zu Verbesserungen füh- ren.
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14 | Störungshilfe Störung Mögliche Ursache Abhilfe Variationskoeffizient zu hoch Erforderliche Kornfrequenz (Körner/s) Arbeitsgeschwindigkeit verringern. (Anzeige in der Sämaschinen- zu hoch steuerung) Überdruck falsch eingestellt Gebläsedrehzahl anpassen. Zu viele Fehl- bzw. Doppelstellen Bereich der Kornabgabe im Dosierge- rät und Schussrohr auf Stoßkanten prüfen.
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Störungshilfe | 14 Störung Mögliche Ursache Abhilfe Düngerverteilung ungleich- Gebläsedrehzahl falsch eingestellt Einstellung anpassen und Querver- mäßig teilung messen. Luftverluste – Drucktankdeckel, Fall- Undichtheiten beseitigen. schleuse, Abdrehdeckel, Turm oder Verschlauchung undicht Gebläse Ansauggitter verstopft Ansaugbereich reinigen. Ablagerungen im Verteiler Verteiler reinigen. Es wird zu wenig Dünger aus- Abdrehprobe nicht korrekt Abdrehprobe wiederholen.
Die Maschine wurde auf maximale Leistung, Wirtschaftlichkeit und Bedienerfreund- lichkeit unter einer Vielzahl von Betriebsbedingungen ausgelegt und montiert. Vor der Auslieferung wurde die Maschine im Werk und vom HORSCH Vertriebspart- ner geprüft, um den optimalen Zustand der Maschine sicherzustellen. Zur Aufrechterhaltung eines störungsfreien Betriebs ist es wichtig, die Pflege- und Wartungsarbeiten in den empfohlenen Abständen durchzuführen.
Pflege und Wartung | 15 15.1.1 Nach 10 Betriebsstunden Wartungsort Arbeitshinweise Alle Schraub- und Steckver- Auch fest angezogene Schraub- und Hydraulikverbindungen können locker werden. bindungen und Hydraulikver- bindungen nachziehen. Alle Radmuttern nachziehen Erstmals nach 10 Stunden oder 50 km. M18 x 1,5 – 300 Nm Nochmal nach 10 Stunden oder 50 km.
15 | Pflege und Wartung 15.1.2 Vor der Saison Wartungsort Arbeitshinweise Gesamte Maschine Betriebsanleitung zur Wiederholung aufmerksam lesen Den festen Sitz aller Schraubverbindungen prüfen und ggf. nachziehen. Zustand und Funktion aller Schutzeinrichtungen prüfen und ggf. erneuern. Elektrische Leitungen auf Beschädigungen prüfen und ggf. erneuern. Hydraulik-Schlauchleitungen Die Hydraulikschläuche nach 6 Jahren auswechseln.
Pflege und Wartung | 15 15.1.3 Während der Saison Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Maschine allgemein Rahmen und Rahmenverbin- Zustand und festen Sitz prüfen täglich dungsteile Säkörper Klemmplatten der Säkörper Bei Verstellung der Reihen alle Schrauben nachziehen, siehe Abschnitt 40 h Klemmplatten (Drehmoment 180 Nm). Sechscheiben Saat Zustand, Verschleiß, Lagerspiel und Leichtgängigkeit prüfen.
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15 | Pflege und Wartung Rotor Auf verklebte Zellen prüfen und reinigen. täglich Lager im Motor und Gehäu- Zustand und Leichtgängigkeit prüfen. vor Einsatz sedeckel Verteilerturm Verteiler und Schläuche auf Beschädigung und Verstopfung prüfen, vor Einsatz Verteiler reinigen. Dosiergerät Einzelkorn mit Schussrohr Überdruckanschluss Befestigung und Dichtheit prüfen...
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Pflege und Wartung | 15 Sicherheitseinrichtungen Beleuchtung und Warntafeln Zustand und Funktion prüfen täglich Warn- und Sicherheitsaufkle- Vorhandensein und Lesbarkeit prüfen 40 h 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
15 | Pflege und Wartung 15.1.4 Nach der Saison Wartungsort Arbeitshinweise Gesamte Maschine Pflege- und Reinigungsarbeiten durchführen; Kunststoffteile nicht mit Öl o.ä. einsprü- hen. Kolbenstangen der Hydraulikzylinder mit geeigneten Mitteln gegen Korrosion einsprü- hen. Alle Schraub- und Steckverbindungen auf festen Sitz prüfen (siehe Tabelle Anzugsmo- mente) Rahmen und Verbindungsteile auf Zustand und festen Sitz prüfen.
Ø Regelmäßig den Sitz der Radmuttern prüfen. Ø Regelmäßig den Reifendruck bei kalten Reifen prüfen. Ø Dazu das Kapitel Wartung beachten. Ø Ausschließlich Reifen und Felgen mit Freigabe von HORSCH benutzen. 15.2.1 Räder wechseln WARNUNG Verkehrs- und Arbeitsunfälle durch unsachgemäße Montage! Ø...
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15 | Pflege und Wartung 00385971 5. Die Radmuttern eine halbe Umdrehung lösen. 6. Mit dem Wagenheber die Achse anheben bis das Rad frei ist. 7. Den Dreibeinbock auf die richtige Länge einstellen und unter die Achse stellen. 8. Die Radmuttern lösen und das Rad abnehmen. 9.
Pflege und Wartung | 15 15.3 Maschine abschmieren Ø Die Maschine regelmäßig und nach jeder Wäsche mit einer geeigneten Fett- presse abschmieren. Dies sichert die Einsatzbereitschaft und mindert Repara- turkosten und Ausfallzeiten. VORSICHT Umgang mit Schmierstoffen Bei vorschriftsmäßiger Verwendung stellen Schmierstoffe und Mineralölprodukte keine Gefahr für die Gesundheit dar.
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15 | Pflege und Wartung 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
Pflege und Wartung | 15 15.4 Maschine reinigen Ø Die Maschine in regelmäßigen Abständen und nach Saisonende gründlich rei- nigen. Ø Bei allen Arbeiten zum Schutz der Gesundheit die nötige persönliche Schutzausrüstung tragen. Ø Düngertank und Saatbehälter verschließen. Ø Die Maschine von außen mit Wasser reinigen. Damit eingeflossenes Wasser abfließen kann, die Fallschleuse unter dem Dosiergerät öffnen.
15 | Pflege und Wartung 15.5 Maschine einlagern Soll die Maschine für einen längeren Zeitraum stillgelegt werden, müssen folgende Schritte befolgt werden: 1. Die Maschine, wenn möglich, in einer Halle oder unter einer Überdachung ab- stellen 2. Die Maschine mit Unterlegkeilen gegen Wegrollen sichern. 3.
Betrieb genommen werden. Die Maschinenteile müssen nach Werkstoffen getrennt und einer umweltgerechten Entsorgung oder Wiederverwertung zugeführt werden. Dazu die geltenden Vorschriften beachten! Die Außerbetriebnahme und Entsorgung darf nur von durch HORSCH ausgebildete Bediener vorgenommen werden. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu einem Entsorgungsunternehmen auf.
17 Anhang 17.1 Dosierschnecke auswählen Für unterschiedliche Granulate/Fruchtarten und Ausbringmengen gibt es Dosier- schnecken in verschiedenen Größen. Zur Unterscheidung ist das Volumen auf der Schneckenwelle eingeprägt. Dosierschnecke Größe in cm³ HINWEIS Ø Die Dosierschnecken anhand der folgenden Tabelle auswählen. Ø Falls laut Tabelle mehrere Dosierschnecken verwendbar sind: Diejenige Schnecke wählen, bei der die beabsichtigte Ausbringmenge mög- lichst in der Mitte der min./max.
17 | Anhang 17.2 Anzugsdrehmoment HINWEIS Ø Die Drehmomente sind nur ein Anhalt und gelten allgemein. Vorrang haben konkrete Angaben an den entsprechenden Stellen in der Betriebsanleitung. Ø Die Schrauben und Muttern dürfen nicht mit Schmiermitteln behandelt wer- den, da diese den Reibwert verändern. 17.2.1 Metrische Schrauben Anzugsdrehmomente –...
17 | Anhang 17.3 Gelenkwelle anpassen 17.3.1 Bestimmen der Betriebslängen 1. Die Maschine an den Schlepper anhängen. 2. Maschine und Schlepper so zueinander positionieren, dass die kleinste Be- triebslänge der Gelenkwelle erreicht wird. 3. Eine Hälfte der Gelenkwelle auf die Zapfwelle des Traktors schieben, bis der Verschluss einrastet: 4.
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Anhang | 17 6. Die Innenschutzhälfte der Gelenkwelle anzeichnen. Im kürzesten Betriebszu- stand muss ein Abstand von mindestens 40 mm zum Schutztrichter bestehen: min. 40 mm 7. Die Gelenkwellenhälften aneinander halten und das Maß auf die Außenschutz- hülle übertragen: 8. Die Maschine so zum Schlepper positionieren, dass die größte Betriebslänge der Gelenkwelle erreicht wird.
17 | Anhang 17.3.2 Kürzen der Gelenkwelle 1. Den Schutztrichter mit geeignetem Werkzeug, etwa einem Schraubendreher, entriegeln: 2. Den Schutztrichter abziehen: 3. Das Innenschutzrohr abziehen: 4. Die Befestigungsschrauben am elastischen Element rundum lösen: 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
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Anhang | 17 5. Das elastische Element mit einem geeigneten Werkzeug aushängen: 6. Das elastische Element und das Außenschutzrohr gegeneinander verdrehen, um diese zu entriegeln: 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
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17 | Anhang 7. Das Außenschutzrohr zusammen mit dem elastischen Element abnehmen. 8. Innen- und Außenschutzrohr kürzen: Innenschutzrohr Außenschutzrohr 9. Gelenkwellen mit Dichtring Die Schrauben am Dichtring entfernen und den Dichtring vom äußeren Profil- rohr abnehmen: 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
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Anhang | 17 10. Das innere und das äußere Schiebeprofil um die gleiche Länge wie das jeweili- ge Schutzrohr kürzen. 11. Die beiden Schiebeprofile jeweils an der Innen- und der Außenseite sorgfältig entgraten, die Späne entfernen und die Profile gründlich reinigen. 12.
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17 | Anhang Befestigen des Dichtrings 14. Das Innenschutzrohr auf das Profilrohr schieben: 15. Den Schutztrichter aufschieben bis er einrastet: 16. Das Außenschutzrohr zusammen mit dem elatischen Element vollständig auf das andere Profilrohr schieben: 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
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Anhang | 17 Position Außenschutzrohr – nicht eingerastet 17. Das elastische Element und das Außenschutzrohr gegeneinander verdrehen, damit beide Bauteile einrasten: Position Außenschutzrohr - eingerastet 60041835 • 01 • 01/2021 • de...
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17 | Anhang 18. Die Befestigungsschrauben anziehen: 19. Das elastische Element mit geeignetem Werkzeug wieder einhängen: 20. Die Außenfläche des Innenschutzrohrs schmieren. 21. Beide Gelenkwellenhälften zusammenschieben. 22. Die Gelenkwelle an allen Schmierstellen abschmieren. ð Die Gelenkwelle kann nun in Betrieb genommen werden. 60041835 •...