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Inhaltsverzeichnis
BETRIEBSANLEITUNG
Avatar 3/4/6/8 SD
ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG
VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN!
BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN!
ART.:
8044
0113
AUSGABE:
06/2018
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für HORSCH Avatar 3 SD

  • Seite 1 BETRIEBSANLEITUNG Avatar 3/4/6/8 SD ORIGINALBETRIEBSANLEITUNG VOR INBETRIEBNAHME SORGFÄLTIG LESEN! BETRIEBSANLEITUNG AUFBEWAHREN! ART.: 8044 0113 AUSGABE: 06/2018...
  • Seite 3: Identifikation Der Maschine

    Kd. Nr.: HORSCH: ..............Maschinenempfangsbestätigung Der Gewährleistungsanspruch wird nur wirksam, wenn der Maschinenersteinsatz innerhalb einer Woche an die HORSCH Maschinen GmbH gemeldet wird. www.horsch.com unter SERVICE PARTNERBEREICH steht dazu ein interaktives PDF-Formular zum Download zur Verfügung (nicht in allen Sprachen verfügbar).
  • Seite 4: Eg-Konformitätserklärung

    HORSCH Maschinen GmbH Sitzenhof 1, D-92421 Schwandorf erklärt hiermit in alleiniger Verantwortung als Hersteller, dass das nachfolgend genannte Produkt: Sämaschine Maschine: Avatar 3 SD Typ: Avatar 4 SD Avatar 4 SD starr Avatar 6 SD Avatar 8 SD den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der Richtlinie 2006/42/EG entspricht.
  • Seite 6: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Einführung ............4 Bedienung ...........41 Vorwort ............4 Anhängen/Abstellen ........41 Hinweise zur Darstellung ........4 Anhängen ..........41 Service............5 Transportstellung ........43 Sachmängelbearbeitung.........5 Abstellen ............45 Folgeschäden ..........5 Klappen (nur Avatar 4/6/8 SD) ......46 Ausklappen ..........46 Sicherheit und Verantwortung ....6 Einklappen ..........47 Bestimmungsgemäße Verwendung....6 Säkörper einstellen ........48 Personalqualifikation ........7 Tiefeneinstellung ..........51 Kinder in Gefahr ..........8...
  • Seite 7 Zusatzausrüstung ........74 Bremsanlage ..........74 Pneumatische Bremse .......74 Hydraulische Bremse .........76 Feststellbremse .........77 Mikrogranulateinrichtung ......78 Dosierschnecke .........78 Dosiergerät (Option) ........80 Selektive Verschlauchung ......80 Zusatzgewichte..........80 Spuranreißer einstellen ........81 Befüllschnecke (Avatar 6/8 SD) ....82 Störungshilfe ..........84 Pflege und Wartung ........85 Reinigung .............85 Wartungsintervalle ........85 Einlagern ............86 Wartungsübersicht ........87 Entsorgung ..........93...
  • Seite 8: Einführung

    Für Schäden und Betriebsstörungen, die sich schwerer Verletzung führt, wenn sie nicht ver- aus der Nichtbeachtung der Betriebsanleitung mieden wird. ergeben, übernimmt HORSCH keine Haftung. WARNUNG Diese Betriebsanleitung soll Ihnen erleichtern, Ihre Maschine kennenzulernen und die be- Kennzeichnet eine Gefahr, die zu Tod oder stimmungsgemäßen Einsatzmöglichkeiten zu...
  • Seite 9: Service

    Service Folgeschäden Die Maschine wurde von HORSCH mit Sorgfalt Die Firma HORSCH wünscht, dass Sie mit Ihrer hergestellt. Trotzdem können auch bei bestim- Maschine und mit uns völlig zufrieden sind. mungsgemäßer Verwendung Abweichungen bei der Ausbringmenge bis zum Totalausfall Bei einem Problem wenden Sie sich bitte an verursacht werden durch z.
  • Seite 10: Sicherheit Und Verantwortung

    Kenntnisnahme und das Beachten der HORSCH geprüft und freigegeben. im Rahmen dieser Betriebsanleitung gegebenen Der Einbau oder die Verwendung HORSCH- Hinweise und Anweisungen, das Beachten fremder Produkte kann daher u. U. konstruktiv aller Piktogramme und Warnhinweise an der...
  • Seite 11: Personalqualifikation

    Störungssuche und -behebung • gerecht ausführen. Sie versteht die Funktionsweise der Maschine ¾ Von der Firma HORSCH ausgebildete Bediener im Rahmen Ihrer Arbeiten und ist über die Darüber hinaus müssen Personen für bestimmte damit verbundenen Gefahren unterrichtet. Tätigkeiten durch Schulungsmaßnahmen oder Sie kann die Gefahren der Arbeit erkennen Außendienstmitarbeiter von HORSCH aus-...
  • Seite 12: Kinder In Gefahr

    Kinder in Gefahr Sicherheit im Verkehr Kinder können Gefahren nicht einschätzen und GEFAHR verhalten sich unberechenbar. Dadurch sind Kinder besonders gefährdet: Mitfahren auf der Maschine verboten! Kinder fernhalten. ¾ Besonders vor dem Anfahren und dem Aus- ¾ Zulässige Transportbreiten und -höhen beach- ¾...
  • Seite 13: Sicherheit Im Betrieb

    Die Maschine darf erst nach Einweisung ¾ Durch fehlerhaftes Kuppeln von Maschine durch Mitarbeiter der Vertriebspartner, Werks- und Zugvorrichtung des Schleppers entstehen vertreter oder Mitarbeiter der Firma HORSCH Gefahren, die schwere Unfälle verursachen in Betrieb genommen werden. können. Die Empfangsbestätigung ist ausgefüllt an die ¾...
  • Seite 14 Einstell- und Reparaturarbeiten an der Brems- Alle Leitungen, Schläuche und Verschrau- anlage nur von einer Fachwerkstatt oder einem bungen regelmäßig auf Undichtigkeiten von HORSCH dafür ausgebildeten Bediener und äußerlich erkennbare Beschädigungen ausführen lassen. überprüfen! Im Betrieb erhitztes Hydrauliköl und Hydrau- ¾...
  • Seite 15: Technische Grenzwerte

    Zapfwelle / Gelenkwelle Verhalten bei Spannungsüberschlag Spannungsüberschläge verursachen außen an Personen können von der Zapfwelle bzw. der Maschine hohe elektrische Spannungen. Am Gelenkwelle erfasst, eingezogen und schwer Boden um die Maschine entstehen große Span- verletzt werden. nungsunterschiede. Große Schritte, Hinlegen Vor dem Einschalten der Zapfwelle: auf den Boden oder Abstützen mit den Händen auf dem Boden können lebensgefährliche elek-...
  • Seite 16: Ausrüstungen / Verschleißteile Wechseln

    Material oder mit Sand aufnehmen, in einen passender Zugvorrichtungen sowie dem nicht flüssigkeitsdichten gekennzeichneten Be- fachgerechten Anbau resultieren, übernimmt hälter füllen und gemäß den behördlichen die Firma HORSCH keinerlei Haftung. Vorschriften entsorgen. Bei Maschinen mit gültiger Betriebserlaubnis ¾ dürfen nur Zugvorrichtungen angebaut wer- den, die von der Betriebserlaubnis abgedeckt sind.
  • Seite 17: Nachrüstungen Und Umbauten

    Grund von nicht freige- das Arbeitsgerät ablassen oder abstützen. gebenen Nachrüstungen und Umbauten erge- Vor Arbeiten an der elektrischen Anlage diese ¾ ben, ist die Firma HORSCH nicht zur Haftung von der Stromzufuhr trennen. verpflichtet. Bei Schweißarbeiten an der Maschine die ¾...
  • Seite 18: Gefahrenbereich

    Gefahrenbereich Wenn der Gefahrenbereich nicht beachtet wird, Die rote Fläche kennzeichnet den Gefahrenbe- können Personen schwer verletzt oder getötet reich der Maschine: werden. Nicht unter angehobenen Lasten verweilen. ¾ Lasten zuerst absetzen. Vor allen Maschinenbewegungen Personen ¾ aus dem Gefahrenbereich der Maschine und des Schleppers verweisen.
  • Seite 19: Sicherheitsaufkleber

    Sicherheitsaufkleber Sicherheitsaufkleber an der Maschine warnen Verschmutzte Sicherheitsaufkleber reinigen. ¾ vor Gefährdungen an Gefahrenstellen und sind Beschädigte und unkenntlich gewordene Si- ¾ wichtiger Bestandteil der Sicherheitsausrüstung cherheitsaufkleber sofort erneuern. der Maschine. Fehlende Sicherheitsaufkleber Ersatzteile mit den vorgesehenen Sicherheits- ¾ erhöhen das Risiko von schweren und tödlichen aufklebern versehen.
  • Seite 20 Maschine vor dem Abkoppeln Vor Wartungs- und Reparatur- oder Abstellen mit Unterlegkei- arbeiten Motor abstellen und len sichern. Schlüssel abziehen. 00380294 00381116 Genügend Abstand von heißen Nicht auf drehbare Teile auf- Flächen halten. steigen. Nur vorgesehene Auf- stiegshilfen benutzen. 04001453 00380299 Verladehaken;...
  • Seite 21: Lage Der Sicherheitsaufkleber

    Lage der Sicherheitsaufkleber (je nach Ausstattung) Avatar 3/4 SD Sicherheitsaufkleber mit dem Zusatz „2x“ befinden sich jeweils auf beiden Seiten der Maschine.
  • Seite 22 Avatar 6/8 SD Sicherheitsaufkleber mit dem Zusatz „2x“ befinden sich jeweils auf beiden Seiten der Maschine. Befüllschnecke...
  • Seite 23: Inbetriebnahme

    Anhänger oder Tieflader erfolgen. Diese Arbeiten dürfen nur Personen ausführen, die Die zulässigen Abmessungen und Gewichte ¾ ¾ von der Firma HORSCH dazu ausgebildet wurden. für den Transport sind einzuhalten. Der Schlepper muss groß genug gewählt ¾ ¾ werden, damit eine ausreichende Lenk- und WARNUNG Bremsfähigkeit erhalten bleibt.
  • Seite 24: Technische Daten

    Technische Daten Avatar 3 SD 4 SD 4 SD starr Arbeitsbreite (m) 3,00 4,00 4,00 Transportbreite (m) 2,99 2,95 2,95 Transporthöhe (m) 3,47 3,47 3,47 Länge (m) 7,78 7,78 6,96 Gewicht (kg) 4 620 5 800 5 500 Saattankinhalt Einzeltank (l) 2 800 2 800 2 800...
  • Seite 25 Avatar 6 SD 8 SD Arbeitsbreite (m) 6,00 8,00 Transportbreite (m) 2,98 2,98 Transporthöhe (m) Einzeltank: 3,06 3,98 Doppeltank: 3.36 Länge (m) 6,64 6,91 Gewicht (kg) 9 300 9 900 Saattankinhalt Einzeltank (l) 3.500 3.500 Einfüllöffnung Einzeltank (m) 1,00 x 2,40 1,00 x 2,40 Einfüllhöhe Einzeltank (m) 3,03...
  • Seite 26: Typenschild

    Typenschild Das Typenschild mit der CE-Kennzeichnung befindet sich am Rahmen der Maschine. Angaben auf dem Typenschild: Seriennummer zulässiges Gesamtgewicht Stützlast (=SL) Achslast Maschinentyp Baujahr...
  • Seite 27 Avatar 3 SD 6960 2990 Avatar 4 SD 2953 7780...
  • Seite 28 Avatar 4 SD starr Avatar 6 SD 2850 6730 2980 Avatar 8 SD 3520 2980 6910 jeweils Ausführung Doppeltank...
  • Seite 29: Anforderungen Für Den Schlepper

    Anforderungen für den Schlepper WARNUNG Unfallgefahr! Die zulässigen Werte des Schleppers für ¾ Achslasten, Gesamtgewicht, Reifentragfä- higkeit und Luftdruck einhalten. Die Eignung des Schleppers vor Inbetrieb- ¾ nahme prüfen. Um die Maschine bestimmungsgemäß verwen- den zu können, muss der Schlepper folgende Anforderungen erfüllen: Geräteanbau Unterlenker...
  • Seite 30: Anschlüsse Bremse

    Elektrik / Steuerung Spannungsversorgung 12 V Beleuchtung: Steckdose 7-polig, siehe Kapitel Beleuchtung Steuerung ISOBUS-Steckdose Hydraulik maximaler Systemdruck 210 bar Ölsorte mineralisches Hydrauliköl Förderleistung 3 SD / 4 SD: 35-45 l/min bei 180 bar 6 SD / 8 SD: 60-80 l/min bei 180 bar Anzahl doppeltwirkender Steuergeräte 3 (+1 für Befüllschnecke) druckloser Rücklauf (max.
  • Seite 31: Ballastierung Berechnen

    Ballastierung berechnen Benötigte Daten: Das Anbauen bzw. Anhängen von Geräten darf nicht zu einer Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichtes, der zulässigen Achslasten und der Reifentragfähigkeiten des Traktors führen. Die Vorderachse des Traktors muss immer mit mindestens 20 % des Leergewichts des Traktors belastet sein.
  • Seite 32: Berechnung Der Tatsächlichen Hinterachslast

    1. Berechnung der Mindestballastierung 4. Berechnung des tatsächlichen Gesamt- Front bei Heckanbaugerät: gewichts • (c + d) - T • b + 0,2 • T • b a + b V min Das Ergebnis des berechneten Gesamtgewichts und das zulässige Gesamtgewicht aus der Be- Das Ergebnis in die Tabelle eintragen.
  • Seite 33: Aufbau

    Aufbau Übersicht Avatar 6 SD (Ausführung Doppeltank) 1 Geräteanbau 7 Verteiler 2 Stützfuß 8 Tank 3 Einscheibenschare zweireihig 9 Dosiergeräte 4 Spuranreißer 10 Aufstieg 5 Fahrwerk 11 Gebläse 6 Beleuchtung 12 Podeste 13 Radarsensor WARNUNG GEFAHR Verletzungsgefahr Gefahr von schweren Unfällen Die Mitfahrt auf der Maschine, insbesondere am Nicht in den Nahbereich des Radarsensors ¾...
  • Seite 34: Hydraulik

    Hydraulik Manometer Die Manometer zur Kontrolle der Hydraulik- und WARNUNG Pneumatikdrücke befinden sich am Aufstieg bzw. am Tank. Sie können von der Schlepper- Ungewollte Hydraulikbewegungen (z.B. durch kabine aus eingesehen werden. Beifahrer oder Kinder) können zu schweren Unfällen und Verletzungen führen! Die Steuergeräte am Schlepper sichern oder ¾...
  • Seite 35: Zugpendelanhängung

    Zugpendelanhängung 1 Steuergerät Schlepper 2 Hydraulikkupplung Schlepper 3 Absperrhahn 4 Hydraulikzylinder Gebläse - Direktantrieb 1 Steuergerät Schlepper 2 Hydraulikkupplung Schlepper 3 Manometer 4 Rückschlagventil 5 Axialkolbenmotor (Einzeltank 5 cm³, Doppeltank 10 cm³) 6 Leckölleitung...
  • Seite 36 Gebläse - Zapfwellenantrieb 1 Zahnradpumpe 61 cm³ 2 Stromregelventil 3 Manometer 4 Zahnradmotor 11 cm³ mit Druckbegrenzungsventil 5 Ölkühler 6 Rücklauffilter 7 Tank...
  • Seite 37 Avatar 3 SD / 4 SD starr HZ G1/2" SZ G1 1/2" 1 Steuergerät Schlepper 2 Hydraulikkupplung Schlepper 3 Dreiwege-Drehschieber 4 Ventilblock 5 Hydraulikzylinder Spuranreißer 6 Sperrventil doppeltwirkend 7 Druckspeicher 8 Hydraulikzylinder Scharschiene 9 Manometer 10 Sperrventil einfachwirkend 11 Schalter Arbeitssignal...
  • Seite 40 Befüllschnecke Vorlauf Hydraulikzylinder Oberteil Hydraulikzylinder Unterteil Rücklauf Drossel ø 0,6 mm Stromregelventil 60 l Sperrventil doppeltwirkend 3/2 - Wegeventil Rückschlagventil Hydraulikmotor 125 cm³ Hydraulikblock...
  • Seite 41: Beleuchtungseinheit

    Beleuchtungseinheit Alu-Clips Die Alu-Clips werden je nach Betriebszuständen auf Hydraulikzylinder aufgesteckt, siehe Kapitel Bedienung. Verschiedene Alu-Clips Die Dicke der Clips ist je nach Farbe unter- schiedlich: Farbe Stecker 7- polig blau gelb schwarz silber Rücklicht rechts Dicke 7 mm 10 mm 19 mm 30 mm 50 mm...
  • Seite 42: Instruktionsaufkleber

    Instruktionsaufkleber Maximaler Reifendruck 2,6 bar Verschmutzte Aufkleber reinigen. ¾ Beschädigte und unkenntlich gewordene ¾ Aufkleber sofort erneuern. Ersatzteile mit den vorgesehenen Aufklebern ¾ versehen. Immer alle hydr. Leitungen anstecken. Es könnten sonst wegen zusammenhän- gender Hydraulikfunktionen Bauteile be- Maximaler Reifendruck 2,8 bar schädigt werden.
  • Seite 43: Steuergerät In Schwimmstellung

    Name (Benennung) Aufkl. Rücklaufdruck Bearb. 20.11.1998 Muck Gepr. max. 5bar Norm Umstellung 13.08.2003 (Zeichnungsnummer) Blatt © Horsch Maschinen GmbH 00380242 auf Solid Edge 13.02.2007 Änderungen sind untersagt 3D erstellt 16.10.2015 ludwig Änderung Index Datum Name Bemaßungen in mm Gewicht (kg):...
  • Seite 44 Die Klapphydraulik mit min. 80 bar vor- Gebläsedrehzahlen Avatar 3/4/6/8 SD • spannen maximale Zapfwellendrehzahl • min 80 bar Befüllschnecke ein- und ausschalten Befüllschnecke klappen 1 Einklappen 2 Ausklappen...
  • Seite 45: Bedienung

    Bedienung Anhängen Die Maschine muss vor allen Maschinenbewe- gungen vorschriftsgemäß an einen Schlepper angehängt werden. Bei allen Arbeiten an der Maschine die dazugehörigen Sicherheitshin- weise im Kapitel „Sicherheit und GEFAHR Unfallverhütung“ sowie die Unfallver- hütungsvorschriften beachten! Schwere Unfälle durch wegrollende Maschine! Beim Anhängen von Maschinen mit Druckluft- ¾...
  • Seite 46 4. Die Bremse anschließen. 5. Die Hydraulikleitungen anschließen, siehe Kapitel Hydraulik. 6. Die Beleuchtung und ISOBUS anschließen. 7. Stützfuß durch Anheben der Maschine ent- lasten, hochklappen (1) und mit dem Bolzen sichern (2). Den Bolzen mit Splint sichern: 8. Unterlegkeile in die vorgesehenen Halter stecken und sichern.
  • Seite 47: Transportstellung

    Die Feststellbremse lösen und die Betriebs- ¾ bremse prüfen (Option). Prüfen, ob alle Sicherungselemente der Anhän- 6. Avatar 3 SD: ¾ gung vorhanden und korrekt eingestellt sind. Bauteile der Anhängung auf Verschleiß prüfen. ¾ Bei Kugelkupplung die Hinweise im Kapitel ¾...
  • Seite 48 Stellung der Steuergeräte bei Straßenfahrten Schwimmstellung Sperrstellung Vorlauf Position Steuergerät Zugpendelanhängung Arbeitshydraulik Podest (nur Avatar 6/8 SD) Gebläse Befüllschnecke...
  • Seite 49: Abstellen

    Abstellen 7. Maschine mit Unterlegkeilen gegen Weg- rollen sichern. Die Unterlegkeile unter der Die Maschine kann ein- oder ausgeklappt in hangabwärts gerichteten Seite der Reifen einer Halle bzw. unter einer Überdachung ab- anbringen. gestellt werden. 8. Maschine ausgeklappt abstellen: Die Sä- schienen absenken.
  • Seite 50: Klappen (Nur Avatar 4/6/8 Sd)

    Klappen (nur Avatar 4/6/8 SD) Ausklappen Die Maschine nur im ausgehobenen Zustand WARNUNG klappen. Die Maschine auf einer ebenen, befestigten Herabfallende oder herabsinkende Maschinenteile ¾ Fläche positionieren. können schwere Quetschungen etc. verursachen! Den Hahn an der Zugdeichsel auf Position Personen dürfen sich nicht unter angehobenen ¾...
  • Seite 51: Einklappen

    Einklappen Die Maschine auf einer ebenen, befestigten ¾ Fläche positionieren. Den Hahn an der Zugdeichsel auf Position ¾ Straße stellen: Im E-Manager Heben auswählen und die ¾ Schare anheben. Im E-Manager Klappen auswählen, Steuergerät ¾ betätigen und bis auf Anschlag einklappen. VORSICHT Gefahr von Schäden an der Maschine Beim Einklappen der Maschine das auto-...
  • Seite 52: Säkörper Einstellen

    Säkörper einstellen Säschuhe Die Säschuhe öffnen die Saatrillen und halten GEFAHR diese zur Ablage des Saatgutes frei. Herabsinkende Maschinenteile können schwere Die Säschuhe halten zusätzlich die Sechschei- ben und die Fangrollen von Verschmutzung frei. Quetschungen etc. verursachen! Steuergeräte ggf. verriegeln. Sicherstellen, dass ¾...
  • Seite 53: Schließrollen

    Fangrollen Schließrollen Die Fangrollen fixieren das Saatgut im Saatbett Der erforderliche Druck kann je nach Einsatzbe- und drücken es leicht an. dingungen in verschiedenen Stufen eingestellt werden: Bei feuchten Bedingungen und klebrigen Böden können die Fangrollen Rückstände aufnehmen. In diesem Fall sollten die Fangrollen nach oben gestellt bzw.
  • Seite 54: Sechscheiben Wechseln

    Anstellwinkel In der Grundeinstellung (minimaler Anstellwin- kel) stoßen die Markierungen an der Schwinge und am Achsstummel wie abgebildet zusam- men: (a) Passscheiben Gummilagerung Die Gummilager von Öl freihalten. Öle und ¾ Fette können den Gummi schädigen und die Funktion beeinträchtigen. Sechscheiben wechseln Der Anstellwinkel kann an die Einsatzbedin- Die Sechscheiben müssen bei Verschleiß...
  • Seite 55: Tiefeneinstellung

    Tiefeneinstellung Den Schwenkarm (2) entfernen: ¾ Die Sätiefe wird neben der Grundeinstellung von ca. 46 cm (an beiden Scharreihen) durch die Tiefenführungsrollen bestimmt. Die Tiefenführungsrollen sind exzentrisch zu den Sechscheiben montiert. Durch Verstellen des Hebels (2) wird die Position der Tiefenfüh- rungsrolle zum Scharkörper (3) und damit die Arbeitstiefe verändert.
  • Seite 56: Stützräder (8 Sd)

    Den Hahn an der Zugdeichsel auf Position ¾ Die Stützräder müssen am Boden aufliegen, wenn Feld stellen: die Maschine ausgeklappt und in Arbeitsposition abgesenkt ist. Avatar 3 SD: ¾ Stützrad Die Höhe der Stützräder über Alu-Clips ein- ¾ stellen. Maschine anheben und Clips auf die Hydrau- ¾...
  • Seite 57: Arbeitsgeschwindigkeit

    Vorgewende HINWEIS Die Maschine ausheben und Schare nach ¾ oben stellen. Zu beachten: Nach dem Wenden die Schare ca. 2 - 5 m ¾ Zur Steuerung der Aussaat siehe Betriebs- • vor dem Saatbett bei entsprechender Geblä- anleitung für den E-Manager sedrehzahl mit Druck absenken.
  • Seite 58: Stellung Der Steuergeräte Beim Feldeinsatz

    Stellung der Steuergeräte beim Feldeinsatz Schwimmstellung Sperrstellung Vorlauf Position Steuergerät Zugpendelanhängung Arbeitshydraulik Podest (nur Avatar 6/8 SD - Dopppeltank) Gebläse Befüllschnecke Kontrollen Pneumatik Gebläse Die Arbeitsqualität der Säarbeit hängt wesentlich von den Einstellungen und Kontrollen ab. Ist das hydraulische Gebläse an einem druck- ¾...
  • Seite 59: Pneumatik

    Pneumatik HINWEIS Die Gebläseeinstellung, der Saatguttransport ¾ Die pneumatische Anlage besteht aus und die Saatgutablage müssen bei Säbeginn Gebläse • und bei großen Flächen auch zwischendurch regelmäßig an allen Scharen kontrolliert Tank • werden. je nach Ausführung ein oder mehreren Do- •...
  • Seite 60: Gebläsedrehzahl

    Gebläsedrehzahl Die Tabellenwerte sind deshalb nur als Anhalts- punkte zu verstehen. Die tatsächlich benötigte Die benötigte Gebläsedrehzahl ist von mehreren Drehzahl kann bis zu 500 1/min von der Vorgabe Faktoren abhängig: abweichen. Konfiguration der pneumatischen Anlage • Ausführung des Tanks •...
  • Seite 61: Hydraulik Anschließen

    Den Gebläseflügel von Ablagerungen reini- Hydraulik anschließen ¾ gen, um Unwucht und Schäden am Flügelrad und der Lagerung zu vermeiden. VORSICHT Klemmkonus an der Gebläsewelle nachzie- ¾ hen (siehe Kapitel Gebläseflansch nachziehen). Schäden am Gebläsemotor - Axialkolbenmotor Die Leckölleitung am Leckölanschluss des ¾...
  • Seite 62: Zapfwellenpumpe Montieren

    Zapfwellenpumpe montieren GEFAHR Die Pumpe auf den Zapfwellenstummel stecken. ¾ Verletzungsgefahr bei der Montage Die Verdrehsicherung befestigen. ¾ Vor der Montage Traktor abstellen und Zünd- ¾ Dazu die Gewindespindel im Langloch und im schlüssel abziehen! Bolzen für den Oberlenker ohne Verspannung Zapfwelle nie bei abgestelltem Motor ein- fixieren.
  • Seite 63: Kontrollen Und Wartung

    Kontrollen und Wartung Zu beachten: Das Gebläserad wandert beim Anziehen der ¾ Schrauben, vor allem bei Neumontage, zum WARNUNG Gehäuse in Richtung Schutzgitter. Verletzungsgefahr durch laufendes Gebläse Ein lockerer Flansch muss deshalb näher zum ¾ hydraulischen Motor hin ausgerichtet werden. Das Schutzgitter am Gebläse nur bei Still- ¾...
  • Seite 64: Podest (Nur Avatar 6/8 Sd)

    Podest (nur Avatar 6/8 SD) Einzeltank Der Einzeltank ist mit einer Abdeckung ver- WARNUNG schlossen. Die Abdeckung ständig geschlossen halten, Unfallgefahr durch hydraulisches Einklappen ¾ um das Saatgut vor Verschmutzung, Staub des Podests (Ausführung mit Doppeltank). und Feuchtigkeit zu schützen. Personen aus dem Gefahrenbereich ver- ¾...
  • Seite 65: Dreifachtank (Avatar 3/4 Sd)

    Wird in den Doppeltanks Dünger über längere Die Tanks nach jedem Öffnen und nach län- ¾ oder holprige Strecken transportiert, kann sich geren Standzeiten bei laufendem Gebläse auf Dünger im Tank verfestigen. Dichtheit kontrollieren. Dadurch kann das Dosiergerät schwergängig Das Gebläse einschalten und mit der Hand loslaufen und es besteht die Gefahr einer Brü- um den Deckel auf Luftaustritt fühlen oder ckenbildung im Tank.
  • Seite 66: Saatguttransport

    Saatguttransport Mechanische Ausführung Die Verteilung des Saatguts bzw. Düngers auf Der Gebläseluftstrom wird vor den Dosierge- die Schläuche wird über die Hebel (3) eingestellt. räten aufgeteilt. In der Ausführung mit Drei- fachtank kann die Aufteilung des Luftstroms vor Der Hebel (4) verstellt die Klappe (5) so, dass den Dosiergeräten eingestellt werden (1).
  • Seite 67: Mechanische Halbseitenabschaltung

    Elektrische Ausführung (nicht bei selektiver Fahrgasse bei Halbseitenabschaltung Schlauchanordnung) Falls bei geschalteter Halbseite eine Fahrgasse angelegt werden soll, muss die Einbaulage der Die Verstellung der Klappe erfolgt über Stellmo- Klappen beachtet werden. toren an den Dosiergeräten: Bei Bedarf müssen Schläuche umgesteckt oder die Schaltung angepasst werden.
  • Seite 68 Im Terminal die gewünschte Halbseite schal- ¾ ten. Beide Klappen werden verstellt - die Anzeige blinkt. Die Saat- und die Düngermenge wird auf die ¾ Hälfte reduziert. Für den Zähler der gesäten Fläche wird ¾ automatisch die Arbeitsbreite halbiert. Sobald beide Klappen in der rechten bzw. ¾...
  • Seite 69: Dosiergerät

    Dosiergerät Rotoren Das HORSCH Dosiergerät besteht aus wenigen Für die verschiedenen Saatarten mit einer Viel- Einzelteilen und ist ohne Werkzeug zerlegbar. zahl von geometrischen Formen und Korngrö- ßen, sowie Dünger in Pulver- oder Granulatform gibt es eine große Auswahl an Rotoren.
  • Seite 70: Rotorwechsel

    Rotorwechsel Rotorwechsel bei vollem Tank Nach Auswahl des Rotors aus der Tabelle muss dieser ins Dosiergerät eingebaut werden. Den Sätank vor dem Rotorwechsel möglichst ¾ entleeren. Seitendeckel abschrauben. ¾ ¾ Rotor mit Antriebswelle herausziehen. ¾ ¾ Rotorwechsel bei vollem Tank Flügelschrauben an Seitendeckel und An- ¾...
  • Seite 71: Dichtlippe Einstellen

    Dichtlippe einstellen Rotoren für Feinsämereien HINWEIS Eine defekte Dichtlippe oder ein falsch mon- Die Rotoren für die Feinsämereien bestehen tiertes Abstützblech führen zu Dosierfehlern in aus den Zellscheiben, Distanzstücken und der der Aussaat. Antriebswelle. Um Funktionsstörungen bei der Aussaat der Die Dichtlippe darf nicht eingerissen oder ¾...
  • Seite 72: Wartung

    Funktionsprobe Wartung Die Rotoren für die Feinsämereien müssen Nach Einbau des neuen Rotors muss dieser auf täglich auf ihre Funktion und Gebrauchsfähigkeit Funktion und Rundlauf geprüft werden. geprüft werden. Dazu den Rotor wie im Abschnitt "Abdrehprobe" Zwischen den Zellscheiben darf kein Spalt einschalten.
  • Seite 73: Rapsbürsten

    Urheberschutz: Für diese technische Unterlage DIN 6784 behalten wir uns alle Rechte vor. 17.04.2012 Haselhoff Adapter Bohnen für Dosiergerät PP © Horsch Maschinen GmbH © Horsch Maschinen GmbH Änderungen sind untersagt Änderungen sind untersagt 01508300 Bemaßungen in mm Gewicht (kg):...
  • Seite 74: Dosiergerät Mit Injektorschleuse

    Bei Verwendung des Adapterrahmens muss Dosiergerät mit Injektorschleuse ¾ eine breitere Dichtlippe eingebaut und einge- Die Dosiergeräte in Maschinen mit Normaltank stellt werden - siehe Dichtlippe einstellen. und Injektorfallschleuse sind mit einem Deckel (V2A) mit Ausfräsungen ausgestattet. Als Rotoren sollten die speziellen Rotoren für ¾...
  • Seite 75: Wartung Am Dosiergerät

    Wartung am Dosiergerät Das Dosiergerät bedarf keiner besonderen Wartung. Zur Vermeidung von reparaturbedingten Aus- fallzeiten sollte das Dosiergerät und der An- triebsmotor nach der Saison gereinigt und die Funktion kontrolliert werden. Insbesondere die Lager im Seitendeckel und am Antriebsmotor können durch Beizstaub be- schädigt und schwergängig werden.
  • Seite 76: Abdrehen

    Abdrehen Die Maschine abdrehen (siehe Anleitung für ¾ den E-Manager). Die Klappe / Abdeckung schließen. Auf Dicht- ¾ ¾ VORSICHT heit achten! Doppeltank: Die Abdrehprobe für beide Do- Quetschgefahr am Dosiergerät ¾ siergeräte durchführen. Nicht in das drehende Dosiergerät greifen. ¾...
  • Seite 77: Saatflussüberwachung

    Die Funktion der Klappen kann am Luftstrom an den Säscharen oder bei einer Saatablage an der Oberfläche geprüft werden. Die Klappen haben an der Unterseite auf der Welle eine kleine Markierung, die die Stellung der Klappen anzeigt. Hier kann die Drehbewegung der Klappe und die Endstellung kontrolliert werden.
  • Seite 78: Zusatzausrüstung

    Kupplungskopf „Bremse“ gelb Einstell- und Reparaturarbeiten an der Brems- Kupplungskopf „Vorrat“ rot Rohrleitungsfilter anlage nur von einer Fachwerkstatt oder einem Anhängerbremsventil mit Feststellbremse von HORSCH dafür ausgebildeten Bediener Luftkessel ausführen lassen. Entwässerungsventil Federspeicherbremszylinder 1 Anschluß Bremse gelb 2 Anschluß Vorrat rot Anhängen...
  • Seite 79: Bremskraftregler Einstellen

    Feststellbremse Damit die Maschine bei Druckverlust in der Betriebsbremse nicht wegrollt, muss die Ma- schine immer mit der Feststellbremse gesichert werden. Dazu den Knopf der Feststellbremse (1) nach ¾ unten ziehen. Für die Feststellbremse sind Federspeicher- bremszylinder eingebaut. Bei vollen Kesseln kann die Bremse auch manu- Bremsventil - Avatar 3/4 SD ell gelöst und der Säwagen ohne Bremsfunktion Betätigung Feststellbremse...
  • Seite 80: Hydraulische Bremse

    Wartung Hydraulische Bremse Luftkessel bei Betrieb täglich entwässern. ¾ Die Hydraulikleitung steuert die Bremskraft zu den Bremszylindern. Der Eingangsdruck der Bremse darf 130 bar nicht übersteigen. Anschließen 1. Beim Anhängen die Hydraulikleitung für die Bremse mit der Bremsleitung am Schlepper Luftbehälter mit Entwässerungsventil verbinden.
  • Seite 81: Feststellbremse

    Wartung WARNUNG Die Bremsleitungen und -schläuche auf Be- ¾ Gefahr von Verkehrsunfällen durch Bremsver- schädigung prüfen. sagen! Die Bremsbeläge auf Verschleiß prüfen. ¾ Bei Inbetriebnahme oder nach langer Standzeit: Den Druckspeicher für die Notbremsung vor ¾ Fahrtantritt befüllen. Feststellbremse Dazu das Bremspedal am Schlepper ganz ¾...
  • Seite 82: Mikrogranulateinrichtung

    Mikrogranulateinrichtung Dosierschnecke Mit der Mikrogranulateinrichtung kann zusätzlich VORSICHT Granulat (z. B. Pestizid, Dünger) oder Feinsä- mereien ausgebracht werden. Verletzungsgefahr an der drehenden Schnecke Die Mikrogranulateinrichtung vor Arbeiten an ¾ der Dosierschnecke ausschalten. HINWEIS Das Granulat muss aus eher körniger Zusam- mensetzung bestehen.
  • Seite 83: Dosierschnecke Wechseln

    Dosierschnecke wechseln Abdrehen Der Ablauf der Abdrehprobe und Eingabe im Terminal ist identisch mit der Abdrehprobe beim Saatgut / Dünger. HINWEIS Ersteinsatz Die Dosiergeräte müssen sich beim Ersteinsatz erst einlaufen. Das Abdrehen bei der ersten Verwendung ¾ Falls der Tank voll ist, den Absperrschieber ¾...
  • Seite 84: Dosiergerät (Option)

    Selektive Verschlauchung Dosiergerät (Option) Siehe Kapitel Dosiergerät Die Verschlauchung kann „selektiv“ erfolgen. ¾ In diesem Fall werden die Schläuche eines Ver- teilerturms einer Scharreihe zugeordnet: linker Verteilerturm vordere Scharreihe • ¾ rechter Verteilerturm hintere Scharreihe • ¾ siehe Anhang ¾ Durch die selektive Verschlauchung können unterschiedliche Fruchtarten in abwechselnden Reihen gesät werden.
  • Seite 85: Spuranreißer Einstellen

    Spuranreißer kantschrauben (a) wieder festziehen. Das Arbeitsbild des Spuranreißers im Feld ¾ prüfen und bei Bedarf korrigieren. 0,16 3,00 1,58 Spuranreißergewichte (Avatar 3 SD) 0,16 4,00 2,08 Auf schweren Böden die Spuranreißerge- ¾ 0,16 6,00 3,08 wichte montieren, um ein sicheres Eindringen...
  • Seite 86: Befüllschnecke (Avatar 6/8 Sd)

    Befüllschnecke (Avatar 6/8 SD) GEFAHR Gefahr von schweren Verletzungen durch die sich drehende Schnecke. Niemals in die sich drehende Schnecke ¾ greifen! Bei Ausfall der Energieversorgung die ¾ Schnecke ausschalten. Vor Wiedereinschalten versichern, dass sich keine Person im Gefahrenbereich aufhält. Nicht unter Hochspannungsleitungen klappen Befüllschnecke ausgeklappt ¾...
  • Seite 87 Die Transportsicherung am Schlauch lösen: Befüllen ¾ HINWEIS Die Befüllschnecke nicht überdrehen (max. ¾ 60 l/min Ölmenge bei ca. 375 1/min). Den Hydraulikantrieb am Schlepper einschal- ¾ ten. Den Schlepper mit erhöhter Motordrehzahl ¾ laufen lassen. Einklappen / Transportposition Am unteren Klappgelenk einen Behälter ein- ¾...
  • Seite 88: Störungshilfe

    Störungshilfe Störung mögliche Ursache Abhilfe Säschuh verstopft Säschuh verschlissen Säschuh nachstellen oder erneuern Sechscheibe dreht sich nicht Lagerschaden Lager erneuern Stein klemmt zwischen Sechscheibe Stein entfernen und der Felge des Tiefenführungsrades Sechscheibe dreht sich nicht Stein klemmt zwischen Sechscheibe Stein entfernen und der Felge des Tiefenführungsrades...
  • Seite 89: Pflege Und Wartung

    Pflege und Wartung Reinigung Die Maschine regelmäßig und nach Saisonende gründlich reinigen. WARNUNG Verletzungsgefahr bei Wartungsarbeiten HINWEIS Beachten Sie die Sicherheitshinweise für ¾ Die elektrischen Bauteile und Gebläse, sowie Pflege und Wartung! Hydraulikzylinder und Lager nicht mit einem Schlepper abschalten und gegen Wiederein- ¾...
  • Seite 90: Einlagern

    Die angegebenen Wartungsintervalle können deshalb nur ein Anhaltspunkt sein. Bei Abweichungen von normalen Einsatzbedin- gungen müssen die Intervalle den Bedingungen angepasst werden. Die regelmäßige Wartung ist die Grundlage für eine einsatzfähige Maschine. Gepflegte Maschi- nen vermindern das Ausfallrisiko und sichern einen wirtschaftlichen Einsatz und Betrieb der Maschinen.
  • Seite 91: Wartungsübersicht

    Wartungsübersicht Avatar 3/4/6/8 SD Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Nach 10 Betriebsstunden Alle Schraub- und Steckverbindungen Auch fest angezogene Schraubverbindungen können locker einmalig und Hydraulikverbindungen nachziehen. werden (z.B. wegen Materialsetzungen oder Lackresten zwi- schen den Verschraubungen). Dies kann zu losen Schraub- verbindungen und undichten Hydraulikverbindungen führen. Alle Radmuttern nachziehen ¾...
  • Seite 92 Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Elektrik Elektrische Leitungen Auf Beschädigungen prüfen 40 h Geräteanbau Kugelkopf Vor dem Anhängen: Kugel und Kalotte reinigen. täglich Den Schaumstoffring bei Beschädigung und/oder starker täglich Verschmutzung erneuern. Den Schaumstoffring aufsetzen. täglich Den Verschleiß von Kugel und Kalotte prüfen. Die 40 h Verschleißgrenze ist erreicht, wenn die Lehre ganz auf der Kugel aufsitzt bzw.
  • Seite 93 Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Zugöse Befestigung ¾ Sitz der Befestigungsschrauben überprüfen (560 Nm) 40 h Verschleiß ¾ Bei Über- oder Unterschreiten einer der Verschleißgrenzen das betreffende Bauteil erneuern (Werkstattarbeit): Bezeichnung Nennmaß (mm) Verschleißmaß (mm) 40 h ø Öse 46,0 48,0 Länge Öse 52,0 55,5 38,0...
  • Seite 94 Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Säschare Gummilagerung Zustand prüfen und bei Alterung oder nachlassender 40 h Spannwirkung erneuern. Sechscheiben Zustand, Verschleiß, Lagerspiel und Leichtgängigkeit 40 h prüfen. Die Scheiben müssen von Hand drehbar sein. Bei Verschleiß erneuern. Säschuhe Zustand, festen Sitz und Einstellung kontrollieren. Bei 40 h Bedarf nachstellen.
  • Seite 95 Wartungsort Arbeitshinweise Intervall Bremsanlage (siehe auch Kapitel Einstellung und Funktion prüfen täglich Bremsanlage) Luftkessel entwässern täglich Bremsleitungen und Schläuche auf Beschädigungen, täglich Quetsch- und Knickstellen prüfen Die Rohrleitungsfilter bei Bedarf, mindestens aber einmal jährlich reinigen. Kupplungsköpfe verschließen (Blinddeckel, Kunststofftüte o.ä.) täglich Verschleiß...
  • Seite 96 Schmierstellen (Schmierfett: DIN 51825 KP/2K-40) - Anzahl der Schmierstellen in Klammern Unterlenker schmieren (2) 25 h Kugelkopf Kugelkopf schmieren (1) 25 h Gelenk Scharschiene schmieren (4) 50 h Klappbolzen (nur Avatar 4/6/8 SD) schmieren (4) 50 h Feststellbremse schmieren (4) 100 h Spuranreißer schmieren (6)
  • Seite 97: Entsorgung

    Werkstoffen getrennt und einer umwelt- gerechten Entsorgung oder Wiederverwertung zugeführt werden. Dazu sind die geltenden Vorschriften zu beachten. Die Außerbetriebnahme und Entsorgung darf nur von durch HORSCH ausgebildete Bediener vorgenommen werden. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu einem Ent- sorgungsunternehmen auf.
  • Seite 98: Anhang

    Anhang Anzugsdrehmoment HINWEIS Die Drehmomente sind nur ein Anhalt und gelten allgemein. Vorrang haben konkrete Angaben • an den entsprechenden Stellen in der Betriebsanleitung. Die Schrauben und Muttern dürfen nicht mit Schmiermitteln behandelt werden, da diese den • Reibwert verändern. Metrische Schrauben Anzugsdrehmomente - Metrische Schrauben in Nm Größe...
  • Seite 99: Anzugsdrehmomente - Zollschrauben In Nm

    Zollschrauben Anzugsdrehmomente - Zollschrauben in Nm Schrauben- Festigkeit 2 Festigkeit 5 Festigkeit 8 durchmesser Keine Markierung am Kopf 3 Markierungen am Kopf 6 Markierungen am Kopf Zoll Grobgewinde Feingewinde Grobgewinde Feingewinde Grobgewinde Feingewinde 12,2 13,5 5/16 10,8 12,2 17,6 19,0 24,4 27,1 20,3...
  • Seite 100: Pneumatik - Schlauchanordnung

    Pneumatik - Schlauchanordnung Die Abgänge an den Verteilern sind den ein- zelnen Ausgängen an der Säschiene durch Nummerierung zugeordnet. HINWEIS Eine gleichmäßige Saatablage ist nur bei funk- tionierendem Saatguttransport zu den Scharen gewährleistet. Die korrekte Schlauchverlegung beachten. ¾ Anordnung der Schlauchverlegung in Abhängig- keit der verwendeten Ausstattung:...
  • Seite 101 Avatar 3 SD Verteiler Fahrtrichtung Ausgang Verteiler Nr. 8 1 10 11 16 15 Schar Nr. 1 3 5 7 9 11 13 15 17 Ausgang Verteiler Nr. 9 8 17 14 12 13 Schar Nr. 2 4 6 8 10 12 14 16 18...
  • Seite 102 Avatar 3 SD - Ausführung selektiv Verteiler Fahrtrichtung 4 3 2 1 9 8 7 6 Ausgang Verteiler Nr. 5 4 3 2 1 9 8 7 6 3 5 7 13 15 17 Schar Nr. 1 3 5 7...
  • Seite 103 Avatar 4 SD Verteiler Fahrtrichtung 11 12 11 12 11 12 4 10 11 14 15 21 20 23 22 Ausgang Verteiler Nr. Schar Nr. 8 10 12 14 16 18 20 22 24 Ausgang Verteiler Nr. 9 5 12 13 16 17 19 18 24 Schar Nr.
  • Seite 104 Avatar 4 SD - Ausführung selektiv (Dreifachtank) Verteiler Fahrtrichtung Ausgang Verteiler Nr. 2 1 4 3 5 6 12 11 10 9 8 7 2 1 4 3 5 6 12 11 10 9 8 7 Schar Nr. 2 4 6 8 16 18 20 22 24 2 4 6 8 16 18 20 22 24...
  • Seite 105 Avatar 4 SD starr Verteiler Fahrtrichtung 9 10 11 14 15 16 24 23 22 Ausgang Verteiler Nr. Schar Nr. 8 10 12 14 16 18 20 22 24 Ausgang Verteiler Nr. 7 12 13 18 21 27 19 20 Schar Nr.
  • Seite 106 Avatar 6 SD Verteiler Ausgang Verteiler Nr. 6 4 3 2 1 5 18 14 15 23 24 30 19 20 36 35 34 33 Fahrtrichtung Schar Nr. 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 Ausgang Verteiler Nr.
  • Seite 107 Avatar 6 SD - Ausführung selektiv Verteiler Ausgang Verteiler Nr. 6 4 3 2 1 5 18 14 15 23 24 30 19 20 36 35 34 33 4 3 2 1 18 17 16 15 14 13 12 11 10 Fahrtrichtung Schar Nr.
  • Seite 108 Verteiler Avatar 8 SD Fahrtrichtung 15 6 1 24 23 5 22 21 20 4 5 20 3 1 24 23 22 21 19 10 Ausgang Verteiler Nr. 15 6 1 24 23 5 22 21 20 4 5 20 3 1 24 23 22 21 19 10 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 38 40 42 44 46 48 4 13 12 11 10 9...
  • Seite 109 Avatar 8 SD - Ausführung selektiv Verteiler Fahrtrichtung 1 10 9 1 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 Ausgang Verteiler Nr. 12 11 10 9 1 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 8 10 12 14 16 18 20 22 24 26 28 30 32 34 36 38 40 42 44 46 48 Schar Nr.
  • Seite 110: Dosierschnecke Auswählen

    Dosierschnecke auswählen HINWEISE Für unterschiedliche Granulate/Fruchtarten und Ausbringmengen gibt es Dosierschnecken Die Vorauswahl der Dosierschnecke ersetzt • in verschiedenen Größen. Zur Unterscheidung nicht die Abdrehprobe! ist das Volumen auf der Schneckenwelle ein- Je nach Ergebnis der Abdrehprobe muss ggf. geprägt. auf eine größere/kleinere Dosierschnecke gewechselt werden.
  • Seite 111 Die passende Dosierschnecke wird mithilfe der untenstehenden Tabellen ausgewählt. Beispiel Arbeitsbreite der Maschine: 6 m • Anzahl Dosierschnecken: 2 • Fruchtart/Granulat: Mikrogranulat • Beabsichtigte Geschwindigkeit: ca. 7 km/h • Beabsichtigte Aussaatmenge: 14 kg/ha • 1. Tabelle auswählen: 6 m : 2 = 3 m Arbeitsbreite 3 m 2.
  • Seite 112 Saat- / Granulatmengen - Arbeitsbreite 3 m Saat- / Granulatmengen in kg/ha untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze Fruchtart / Granulat Schnecke min. max. 11,0 12,0 26,4 28,8 Schneckenkorn 11,3 12,3 14,4 79,2 86,4 33,9 37,0 17,0 18,5 52,1 56,8 22,3 24,3 11,2...
  • Seite 113 Saat- / Granulatmengen - Arbeitsbreite 3 m Saat- / Granulatmengen in kg/ha untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze Fruchtart / Granulat Schnecke min. max. 12,5 13,6 40,3 44,0 Klee 17,3 18,9 18,4 43,4 47,3 21,7 23,7 11,0 12,0 24,2 26,4 10,4 11,3 Gras...
  • Seite 114 Saat- / Granulatmengen - Arbeitsbreite 4 m Saat- / Granulatmengen in kg/ha untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze Fruchtart / Granulat Schnecke min. max. 19,8 21,6 Schneckenkorn 10,8 59,4 64,8 25,5 27,8 12,7 13,9 39,1 42,6 16,7 18,3 13,8 75,9 82,8 Mikrogranulat 32,5...
  • Seite 115 Saat- / Granulatmengen - Arbeitsbreite 4 m Saat- / Granulatmengen in kg/ha untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze Fruchtart / Granulat Schnecke min. max. 10,2 30,3 33,0 Klee 13,0 14,1 13,8 75,9 82,8 32,5 35,5 16,3 17,7 18,2 19,8 Gras 33,0 36,0 14,1...
  • Seite 116 Saat- / Granulatmengen - Arbeitsbreite 6 m Saat- / Granulatmengen in kg/ha untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze Fruchtart / Granulat Schnecke min. max. 13,2 14,4 Schneckenkorn 39,6 43,2 17,0 18,5 50,6 55,2 21,7 23,7 10,8 11,8 10,6 58,3 63,6 Mikrogranulat 25,0 27,3...
  • Seite 117 Saat- / Granulatmengen - Arbeitsbreite 6 m Saat- / Granulatmengen in kg/ha untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze Fruchtart / Granulat Schnecke min. max. 15,1 82,9 90,4 35,5 38,7 17,8 19,4 Senf 13,1 26,2 11,2 61,8 67,4 30,9 33,7 20,2 22,0 Klee 50,6...
  • Seite 118 Saat- / Granulatmengen - Arbeitsbreite 8 m Saat- / Granulatmengen in kg/ha untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze Fruchtart / Granulat Schnecke min. max. 10,8 29,7 32,4 Schneckenkorn 12,7 13,9 52,3 57,0 22,4 24,4 11,2 12,2 43,7 47,7 18,7 20,4 10,2 Mikrogranulat 13,8...
  • Seite 119 Saat- / Granulatmengen - Arbeitsbreite 8 m Saat- / Granulatmengen in kg/ha untere Grenze empfohlener Bereich obere Grenze Fruchtart / Granulat Schnecke min. max. 15,1 16,5 38,0 41,4 16,3 17,7 Klee 11,7 64,4 70,2 27,6 30,1 13,8 15,0 12,6 69,3 75,6 29,7 32,4...
  • Seite 120: Ersteinsatz

    Abdrehprobe Der Ablauf der Abdrehprobe und Eingabe im Terminal ist identisch mit der Abdrehprobe beim Saatgut / Dünger. HINWEIS Ersteinsatz Die Dosiergeräte müssen sich beim Ersteinsatz erst einlaufen. Das Abdrehen bei der ersten Verwendung ¾ nach einer Stunde Laufzeit wiederholen. HINWEIS Einlaufzeit Die Dosierschnecken müssen vor der Abdreh-...
  • Seite 121: Räder Wechseln (Fahrwerk)

    Räder wechseln Vorgehensweise (Fahrwerk) 1. Die Maschine auf einer ebenen und befe- stigten Fläche positionieren. 2. Die Maschine einklappen, siehe Klappen. WARNUNG 3. Die Bremse einlegen. 4. Den Wagenheber auf der Seite des zu wech- Verkehrs- und Arbeitsunfälle durch unsachge- selnden Rads am Ansetzpunkt der Achse mäße Montage! platzieren, siehe Ansetzpunkte Wagenheber.
  • Seite 122 12. Die Radmuttern mit dem Drehmoment- schlüssel festziehen. HINWEIS Die Radmuttern nach 10 km nachziehen. ¾ Ansetzpunkte Wagenheber Standardausführung • Maschinen ohne Bremsanlage (Avatar 3/4 SD) • Maschinen mit Feststellbremse (Handkurbel) •...
  • Seite 123: Index

    Index Abreißbremse 77 Einklappen 47 Abschmieren 85 Einlagern 86 Abstellen 45 Einscheibenschare 29 Abstreifer 48 Einzeltank 20,21,60 Abweiser 69 E-Manager 65 Adapterrahmen 69,70 Entsorgung 93 Alu-Clips 37 Ersatzteile 6 Anhängen 41 Anlieferung 19 Anstellwinkel 50 Fahrgassenklappe 73 Anzugsdrehmomente 94 Fahrgassenklappen 99,100 Arbeitsbreite 20,21 Fahrgassenschaltung 89 Arbeitsgeschwindigkeit 53...
  • Seite 124 Inbetriebnahme 19 Saatflusssensoren 72 Injektordüse 70 Saatflussüberwachung 73 Injektorschleuse 70 Saatguttransport 62 Installation 19 Säkörper 48 Särohr 97,98 Säschare 90 Kabel 37 Säschuhe 90 Klemmkonus 59,58 Schäden 4 Kontrollen 54 Schardruck 20,21,53 Kugelkopf 25 Schlepper 58 kuppeln 9 Schließrollen 49 Schmierstellen 92 Schrauben 94 Länge 20,21...
  • Seite 125 Umwelt 93 Unterlenker 25 Verkehr 8 Verteiler 29,72,89,97,98,100 Verteilerhose 89 Vorderachse 27 Vorderachslast 28 Vorgewende 53 Vorwort 4 Warntafeln 91 Wartung 13,67,71,85,87 Wartung Feststellbremse 77 Wiederverwertung 93 Zapfwelle 58 Zellscheiben 68 Zubehör 6 Zugöse 89 Zugpendel 25 Zugpendelanhängung 31 Zusatzgewichte 80...
  • Seite 127 Alle Angaben und Abbildungen sind annähernd und unverbindlich. Technische bzw. konstruktive Änderungen sind vorbehalten. HORSCH Maschinen GmbH Tel.: +49 94 31 7143-0 Sitzenhof 1 Fax: +49 94 31 7143-9200 92421 Schwandorf E-Mail: info@horsch.com www.horsch.com...

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