ABB AG
Anschluss- und Einstellanweisung 560FSM11
Mit dem DIP-Schalter 2-W wird zwischen Zwei- und
Vierdrahtbetrieb des Modems umgeschaltet wie aus
Tabelle 4 hervorgeht.
links – 'aus'
Vierdrahtbetrieb
2-W
Tabelle 4: Zweidraht-Vierdrahtumschaltung
Im Zweidrahtbetrieb bilden X3-1 und X3-2 den An-
schluss NF1, der zum Senden und Empfangen
verwendet wird. Im Vierdrahtbetrieb bilden X3-1
und X3-2 den Sender NF1 und X3-3 und X3-4 bil-
den den Empfängeranschluss NF2. Dies ist auch
aus Tabelle 5 ersichtlich.
Senden
2-Draht NF1: X3-1, X3-2
4-Draht NF1: X3-1, X3-2
Tabelle 5: NF Anschlüsse
Die nächsten drei Schalter dienen der Einstellung
der Sendeamplitude (siehe Tabelle 6). Bei einer
langen Linie im Aufrufbetrieb, bei der das Modem in
der Zentrale einen hohen Verstärkungsfaktor benö-
tigt, um das Signal des letzten Modems zu empfan-
gen, kann der Sendepegel des der Zentrale be-
nachbarten Modems mit dem –20dB Schalter um
20 dB reduziert werden. Damit wird ein Übersteuern
des zentralen Empfängers vermieden. Um den
Tiefpass-Charakter der Übertragungsstrecke aus-
zugleichen, kann die Amplitude der oberen Sende-
frequenz um 20 %, 40 % und 60 % angehoben
werden. Wenn die Schalter 20% und 40% ausge-
schaltet sind, wird die Amplitude nicht verändert.
links – 'aus'
Normaler Sende-
-20dB
pegel
Beide Sendefakto-
ren aktiv: Amplitu-
20%
de der oberen
Sendefrequenz um
60 % anheben,
40%
keiner aktiv: keine
Anhebung
Tabelle 6: Sendepegel
2
rechts – 'ein'
Zweidrahtbetrieb
Empfangen
NF1: X3-1, X3-2
NF2: X3-3, X3-4
rechts – 'ein'
Sendepegel um
20 dB reduzieren
Amplitude bei obe-
rer Sendefrequenz
um 20 % anheben
Amplitude bei obe-
rer Sendefrequenz
um 40 % anheben
Das 560FSM11 hat fünf festgelegte Eingangs-
verstärkungen: 0 dB, 10 dB, 20 dB, 30 dB und
40 dB. Diese werden durch die Schalter 10dB
bis 40dB festgelegt (siehe Tabelle 7).
links – 'aus'
Nur ein aktiver
10dB
Faktor
20dB
erlaubt
30dB
Alle aus: 0 dB
40dB
Tabelle 7: Eingangsverstärkung
Zum Abschluss des 560FSM11 mit der Lei-
tungsimpedanz sind die Schalter T-T und T-R
einzuschalten. Dies ist der Fall an beiden Enden
der Leitung. Wenn das Modem unterwegs auf-
gestaffelt werden soll, müssen diese DIP-Schal-
ter ausgeschaltet sein (siehe Tabelle 8). T-T
schließt die NF-Leitung NF1 ab, die aus den An-
schlüssen X3-1 und X3-2 gebildet wird. T-R
schließt den aus X3-3 und X3-4 bestehenden
Empfänger NF2 der Vierdrahtkonfiguration ab.
links – 'aus'
Kein Abschluss
T-T
NF1 (> 6 kΩ)
Kein Abschluss
T-R
NF2 (> 6 kΩ)
Tabelle 8: Leitungsabschluss
Der NF-Übertrager des 560FSM11 Modems hält
eine Isolationsspannung von 3 kV. Für eine hö-
here Isolation zwischen Modem und Übertra-
gungsleitung sind zusätzliche NF-Übertrager er-
forderlich (siehe Bild 2).
Dok.–Nr.: 1KGT 100 618 V001 0
RTU560
rechts – 'ein'
10 dB Verstärkung
20 dB Verstärkung
30 dB Verstärkung
40 dB Verstärkung
rechts – 'ein'
Abschluss NF1
Abschluss NF2