Hintertretungsgefahr
Eine Hintertretungsgefahr ist mit Anwendungen verbunden, bei
denen Personen eine Schutzeinrichtung passieren (wodurch ein
Stoppbefehl ausgegeben wird, um die Gefahr zu beseitigen) und
in das Schutzfeld eintreten können, zum Beispiel Bereichssicher-
ungen. Folglich wird ihre Präsenz nicht mehr erfasst, und es
besteht die Gefahr, dass die Maschine anläuft bzw. wiederan-
läuft, während sich die Person noch im Schutzfeld befindet.
Schützende Kleinspannung (PELV)
Schützende, besonders niedrige Spannungsversorgung, für
geerdete Schaltkreise. Definition nach IEC 61140: „Ein PELV-
System ist ein elektrisches System, dessen Spannung unter nor-
malen Bedingungen und unter einzelnen Fehlern, ausgenom-
men Erdungsfehler in anderen Schaltkreisen, Kleinspannungen
(25 V AC QMW oder 60 V DC welligkeitsfrei) nicht überschreiten
darf."
Sachkundige Person
Eine Person, die durch ein anerkanntes Ausbildungs- oder Ber-
ufsabschlusszertifikat, bzw. durch umfangreiche Kenntnisse und
die entsprechende Ausbildung oder Erfahrung mit Erfolg nach-
weisen kann, dass sie in der Lage ist, Probleme bezüglich des in
Frage stehenden Gegenstands und bei der Arbeit mit diesem zu
lösen.
Empfänger
Die Licht empfangende Komponente eines Sicherheits-Lichtvo-
rhangsystems, die aus einer Reihe von synchronisierten Photo-
transistoren besteht. Der Empfänger erzeugt zusammen mit dem
ihm gegenüberliegenden Sender den Lichtvorhang, der als
Schutzfeld bezeichnet wird.
Reduzierte Auflösung
Eine Funktion, durch die ein Sicherheits-Lichtvorhangsystem so
konfiguriert werden kann, dass es absichtlich deaktivierte Licht-
strahlen innerhalb des Lichtvorhangs hervorrufen kann, wodurch
die Mindest-Objektempfindlichkeit erhöht wird. Die deaktivierten
Strahlen bewegen sich auf und ab, damit ein Objekt an einer be-
liebigen Stelle durch das Schutzfeld geschoben werden kann,
ohne dass die Sicherheitsausgänge (z. B. OSSDs) ausgelöst
werden und ein automatischer Anlauf-/Wiederanlaufzustand
(Schaltzustand) oder ein manueller Anlauf-/Wiederanlaufzustand
(Verriegelungszustand) verursacht wird. Gelegentlich auch als
„flexible Ausblendung" bezeichnet.
P
Bedienort der Maschine
Der Bereich einer Maschine, an dem sich Material oder ein
Werkstück zur Bearbeitung durch die Maschine befindet.
Automatische Maschinenbetätigung bzw. PSDI (Presence-
Sensing-Device-Initiation)
Dieser Begriff bezieht sich auf eine Anwendung, in der eine Vor-
richtung mit Anwesenheitserkennung dazu benutzt wird, den Ma-
schinenzyklus auszulösen. Typischerweise wird der Bediener hi-
er ein Objekt zur Bearbeitung manuell der Maschine zuführen.
Wenn sich der Bediener aus dem Gefahrenbereich entfernt, löst
die Vorrichtung mit Anwesenheitserkennung den Maschinenan-
lauf automatisch aus (ein Startschalter wird nicht benötigt). Der
Maschinenzyklus wird vollendet und der Bediener kann dann ein
weiteres Werkstück zuführen und ein erneuter Maschinenzyklus
wird ausgelöst. Die Vorrichtung mit Anwesenheitserkennung
schützt die Maschine durchgehend. Eine Eintakt-Betätigung wird
verwendet, wenn das Werkstück nach Bearbeitung automatisch
durch die Maschine ausgeworfen wird. Eine Zweitakt-Betätigung
findet statt, wenn das Objekt der Maschine durch den Bediener
sowohl zugeführt (Beginn des Maschinenbetriebs) als auch en-
tnommen (nach Beendigung des Maschinenzyklus) werden
muss. Automatische Maschinenbetätigung wird häufig mit „In
Gang setzen/auslösen" verwechselt. Eine Definition für automa-
tische Maschinenbetätigung (PSDI) findet sich in OSHA
CFR1910.217. Die Sicherheits-Lichtvorhangsysteme von Banner
dürfen gemäß OSHA-Vorschrift 29 CFR 1910.217 nicht als
PSDI-Vorrichtungen für mechanische Pressen verwendet wer-
den.
Q
R
Reset
Die manuelle Betätigung eines Schalters, um nach einem Sperr-
oder Verriegelungs-Zustand oder einem manuellen Anlauf-/
Wiederanlaufzustand (Verriegelungszustand) den EIN-Zustand
der Sicherheitsausgänge wiederherzustellen.
Auflösung
Siehe Detektionsvermögen.
Einschaltsignal
Das vom Kontroller überwachte Eingangssignal, das – wenn es
erfasst wird – bewirkt, dass einer oder mehrere Sicherheitsaus-
gänge einschalten, wenn ihre anderen zugehörigen Eingangs-
signale auch im Ein-Zustand sind. In diesem Handbuch werden
das Eingangsgerät oder das Eingangssignal als im Betriebs-
oder Ein- Zustand befindlich bezeichnet.
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EZ-SCREEN
Typ 2 Lichtvorhang
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