Bei Anfahren der Anlage auch nach einer Störung muss sichergestellt sein, dass vor Aus- bzw. Einfahren
des Arbeitszylinders die Gegenseite belüftet, d.h. unter Druck gesetzt wird.
Die Steuerung (z.B. NOT-HALT-Schaltung) ist vom Betreiber nach betriebsspezifischen Erfordernissen
festzulegen. Es sind entsprechende Leitfäden und Sicherheitsrichtlinien einzuhalten.
Der typische Arbeitsdruckbereich für die vom Reinigungsmedium durchströmte Seite des TANKO-
RT/RTS liegt bei 3 – 8 bar, der maximal anliegende Druck darf 8 bar nicht übersteigen. Der
Reinigungsmittelverbrauch ist erheblich kleiner als der von statischen Sprühköpfen.
3.2.1 Funktionsablaufplan
Komponenten 1x
Abfragen
1x
1x
Bedingungen für Start Reinigungszyklus (Beispiele): Behälter leer
Funktionsablauf
Bedingung
1
Bedingungen für Reinigungszyklus erfüllt
2
Reinigungszyklus gestartet
3
Arbeitszylinder ausgefahren (F bedämpft)
4
Reinigung fertig,
Zufuhr Reinigungsmedium aus
(5) (Ggf. Ausblasen mit Luft durch Zufuhr
Reinigungsmedium)
6
Timer 1 abgelaufen
7
Arbeitszylinder „eingefahren"
8
Arbeitszylinder eingefahren
(G bedämpft) und
Timer t2 abgelaufen
26/97
Arbeitszylinder (P), doppeltwirkend
Endlage Arbeitszylinder, „ausgefahren"
Endlage Arbeitszylinder, „eingefahren"
Original-Betriebs-/Montageanleitung 2020/12
Retraktorsystem TANKO-RT/-RTS
Produktzufuhr geschlossen
Rührwerke o.ä. abgeschaltet
Ablauf für Reinigungsmittel offen, usw.
→
Aktion
→
Reinigungszyklus Start
→
Arbeitszylinder fährt aus „ausfahren"
→
Zufuhr Reinigungsmedium ein, Reinigung
erfolgt
→
Start Timer t1 =60s, um sicherzustellen,
dass Sprühkopf nicht mehr rotiert
→
(Start Timer t1 =60s, um sicherzustellen,
dass Sprühkopf nicht mehr rotiert)
→
Arbeitszylinder fährt ein „einfahren"
→
Start Timer t2 =1s (um sicherzustellen, dass
der Arbeitszylinder die Endlage erreicht hat)
→
Freigabe Prozessstart
3 Aufbau und Funktion